• #1

SIE und ER - ein Buch mit 7 Siegeln ??

Immer wieder wird geklagt, das Datingverhalten wäre unehrlich, die Regeln für das Zusammenfinden von Paaren wären unübersichtlich und wenig bekannt, Frauen wie Männer würden keinen Korb geben ..........

Hmmmm ... ich selbst hatte nie Probleme damit. Schnell konnte ich lernen, dass es unterschiedliche Stufen von Zuneigung gibt. Manchmal bekommt man den Korb auch mit Schleife überreicht, sprich es werden freundschaftliche Aspekt betont oder einfach kein Date akzeptiert. Aber so wirklich schwierig ? Für mich nicht.

Mir fällt auf, dass die Männer und Frauen, die vergeben sind bzw immer mal wieder Erfolg beim anderen Geschlecht haben selten bis nie über (je nach Zielgruppe) die bösen Männer oder die zickigen Frauen klagen.

Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ? Wie entschlüsselt man die Signale ? Welche Erfolge und welche grandiosen Reinfälle habt ihr so erlebt ?
Ich selbst ..... weiss es immer noch nicht. Irgendetwas habe ich wohl richtig gemacht. Aber was ? Keine Ahnung. Denke ich zurück, so war es immer ein Spiel mit kleinen Schritten.

Vielleicht können wir so einige Missverständnisse ausradieren. Was kommt bei Frauen gut an ? Und was bei Männern ?
Ich bin gespannt .....
 
  • #2
Hmmmm ... ich selbst hatte nie Probleme damit. Schnell konnte ich lernen, dass es unterschiedliche Stufen von Zuneigung gibt. Manchmal bekommt man den Korb auch mit Schleife überreicht, sprich es werden freundschaftliche Aspekt betont oder einfach kein Date akzeptiert. Aber so wirklich schwierig ? Für mich nicht.
Also, mir geht das ähnlich. Oder: Ich hatte ja wenig Erfolg bis Anfang 20, aber auch nicht, weil ich falsch interpretiert hab. Da war es einfach: Ich mochte den anderen, er mich nicht. Oder: der andere mochte mich, ich ihn nicht. Als Spätzünder war ich erst nicht so interessiert, und dann auch unsicher und schüchtern, aber ich habe schnell gelernt, wie beim anderen Thema: kein Ja ist ein Nein und länger damit aufhalten bringt nichts. Dann, seit der ersten Beziehung, war der Knoten geplatzt und ich konnte mich nicht beschweren über Dates in den Single-Phasen auch mit Männern die ich mochte. Auch da: Wenn jemand nach ein paar Dates rumeierte, dann habe ich das schweren Herzens schnell ad acta gelegt und meine Wunden geleckt und bin weitergezogen. Signale von Männern für mich: kontinuierliches Melden, Flirten oder Necken, Interesse an Gesprächen und an körperlicher Nähe. Wenn eins davon fehlt, ist die Aussicht schon schlecht, wobei manche nicht gut flirten können. Diese Anzeichen habe auch ich immer "verteilt" und die wurden meist auch verstanden.
Erfolg beim anderen Geschlecht generell: wahrscheinlich erstmal eine grundsätzliche Attraktivität, die eben auch aus Selbstbewusstsein, Zufriedenheit-Ausstrahlen und einer gewissen Lockerheit besteht; also jemand, der sehr "uptight" rüberkommt oder gar aggressiv oder aber bedürftig und verzweifelt, der wird weniger Erfolg haben. Ich kann mir hier bei den Männern auch schon nach ihrem Schreibstil gut vorstellen, wie sie bei Frauen so ankommen, und hätte da auch ohne deinen Hintergrund mit V und der Vergangenheit zu kennen gedacht, dass du da keine Probleme hast, auch @neverever, @Lebens_Lust und andere, die eben so positiv und in sich ruhend und auch humorvoll rüberkommen. (Und das war in deren Jugend vielleicht teilweise noch nicht so, wer weiß.) Männer, die die Gesellschaft beschuldigen und die Emanzipation oder die Frauen, die nicht so sind, wie sie sein sollen - die haben sicher weniger Erfolg und das bedingt sich dann gegenseitig. (Gilt sicher auch für Frauen, die auf die bösen Männer schimpfen.) Ich finde, das strahlt man aus, wenn man Erwartungen hat, die nicht erfüllt werden (z.b. dass die Frau einen gutfinden muss) und dann nicht akzeptieren kann, sondern nach Gründen im Außen sucht, warum jemand oder etwas daran Schuld ist, dass ich nicht bekomme, was mir zusteht.
 
  • #3
Immer wieder wird geklagt, das Datingverhalten wäre unehrlich, die Regeln für das Zusammenfinden von Paaren wären unübersichtlich und wenig bekannt, Frauen wie Männer würden keinen Korb geben .......
Menschen sind allgemein nun mal nicht ehrlich, nicht nur beim Datingverhalten!
Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ? Wie entschlüsselt man die Signale ?
Für mich war das immer und ist heute immer noch sehr einfach, es ist völlig egal um welches Geschlecht es geht, ich achte, inwieweit die "S" Werte vorhanden sind und auch so gelebt werden, ich achte, inwieweit dieser Mensch sich selber gegenüber aufrichtig und authentisch ist, also quasi sich so im Original mir zeigt, wie er ursprünglich in seiner Persönlichkeit als Mensch existiert!
Vielleicht können wir so einige Missverständnisse ausradieren. Was kommt bei Frauen gut an ? Und was bei Männern ?
Ich bin gespannt .....
Mir ging es nie darum und es würde heute nicht anders sein, mich zu fragen was bei Frauen gut ankommt? Ich weiß, das machen viele Frauen und auch Männer, ihr Profil hier frisieren lassen, was ich nie getan habe und auch niemals tun würde, ich will immer und überall so sein können, wie ich mich als einzigartiger Mensch fühle und auch wirklich bin, da gibt es kein verstellen, egal mit wem und egal wo!
Bei Frauen fängt das schon sehr früh an, sich aufzubrezeln, um den Jungs zu gefallen und das zieht sich dann durch das ganze Leben durch, ich halte davon nichts, das lasse ich ganz bewusst an mir vorbeiziehen, da ich den Menschen überwiegend von innen sehe, er muss für mich zunächst einmal von innen schön sein, dann ist er meist auch im außen schön, da kann man mich nicht so schnell nur von der Optik her beeindrucken wollen!
 
  • #4
einfach kein Date akzeptiert. Aber so wirklich schwierig ? Für mich nicht.
Für Menschen mit ausreichend Chancen beim anderen Geschlecht oder ausreichend anderen erfüllenden anderen Interessen ist das so.
Theater macht nur, wer erfolglos ist und mit der Erfolglosigkeit unzufrieden.

Mir fällt auf, dass die Männer und Frauen, die vergeben sind bzw immer mal wieder Erfolg beim anderen Geschlecht haben selten bis nie über (je nach Zielgruppe) die bösen Männer oder die zickigen Frauen klagen.
Die haben ja auch keinen Grund zu klagen, weil sie ohne Mühe erfolgreich sind oder sein können, wenn sie es wollen. Worüber sollten sie klagen?

Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ?
Erfolg ist, wenn Du kriegst, was Du willst.

Durch Kommunikationstraining, durch aktives Wahrnehmen, durch realistische Selbsteinschätzung usw.

Welche Erfolge und welche grandiosen Reinfälle habt ihr so erlebt ?
Keine.
Ich war immer zu wenig an anderen interessiert, habe immer zu wenig hingeguckt und habe mich nie aktiv bemüht, weil ich nie Erfolgserwartung hatte. Ich musste mich auch nie bemühen, weil ich immer ausreichend andere Interessen hatte, die eine Beziehung nicht so wichtig machten.
Daher war ich wohl eher eine der nonverbal Körbe verteilenden Frauen, über die sich Männer beschweren - habe garkein Interesse gemerkt und daher vermutlich dauerignoriert.

Ich muss überhaupt mal den Gedanken "will ich" haben UND dann muss er mir als Gesamtpaket gefallen - so einfach ist das.
Ich würde mal sagen, dass bei mir fast nie Option 1 vorhanden war und dann hat kein Mannn eine Chance.
 
  • #5
Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ? Wie entschlüsselt man die Signale ? Welche Erfolge und welche grandiosen Reinfälle habt ihr so erlebt ?
Ich selbst ..... weiss es immer noch nicht. Irgendetwas habe ich wohl richtig gemacht.
Meinst du nicht die Frage wird sehr polarisierend beantwortet? Die, die in glücklicjen Beiehung stecken schauen auf die herab, die etwas falsch machen....fast schon als Spektakel....
Da ich mich nun zum Amusement zählen darf, kann ich dir gerne ein paar Dinge aufzählen, von ghosting, über zombeing und wie sie alle heissen, da mag @mokuyobi recht haben, wenn man da grösseres Selbstvertrauen hat und nicht bedürftig ist, schafft man es schneller, sich von so jemanden zu verabschieden...und vor allem schneller über Liebeskummer hinweg zukommen und auf zu neuen Ufern zu gehen...
Themen wie Lügen, stealthing, fremdgehen und (sexueller) Gewalt, hmmm...woran liegt es ? An mir?
ich weiss nur, dass jede Erfahrung dazu führt, dass man weniger vertraut und länger braicht sich einzulassen, man sehr schnell überall red flags sieht...
Nicht vergessen sollte man auch das Urvertrauen, dass man nun von den Eltern lernt oder eben nicht, wenn da was schief geht...
Und die, die schnell neue Beziehungen haben? Tja, vllt können die ihre Wünsche gut kommunizieren, aber vielleicht haben sie auch einfach geringere Standards als manche andere.
 
  • #6
Vielleicht können wir so einige Missverständnisse ausradieren. Was kommt bei Frauen gut an ? Und was bei Männern ?
Wenn man diese Frage klar und allgemeingültig beantworten könnte wären Foren wie dieses wohl schnell obsolet.
Mir fällt auf, dass die Männer und Frauen, die vergeben sind bzw immer mal wieder Erfolg beim anderen Geschlecht haben selten bis nie über (je nach Zielgruppe) die bösen Männer oder die zickigen Frauen klagen.
Nennt man das, auf was du hier anspielst, nicht kognitive Dissonanz? Die Trauben hängen zu hoch also deklariere ich sie als sauer um mich mit dem eigenen Versagen nicht beschäftigen zu müssen. Vielleicht kennt sich ja hier jemand aus.
Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ?
Ich glaube immer mehr, dass das ein Talent wie jedes andere ist. Man muss dafür einfach einen Sinn haben. Manche können’s und verpartnern sich andere nicht und bleiben halt übrig. Faktoren wie Attraktivität, Status, Bildung etc. scheinen mir nach meiner Beobachtung als vergleichsweise irrelevant.
 
  • #7
Mir fällt auf, dass die Männer und Frauen, die vergeben sind bzw immer mal wieder Erfolg beim anderen Geschlecht haben selten bis nie über (je nach Zielgruppe) die bösen Männer oder die zickigen Frauen klagen.
Ich bin es mir nicht sicher, ob die Verbitterung mit dem Single-Status zu tun hat. Ich glaube es ist eher das verletzte Ego oder auf Anderen Macht ausüben wollen oder wenn jemand seine Ziele in Bezug auf Partnerschaft nicht erreicht hat und das ist unabhängig von Status. Auch Paare können unglücklich sein.
Ich hatte in jungen Jahren eine Beziehungsanbahnung mit jemandem gehabt, der bei Frauen sehr gut ankam. Ich mochte ihn schon aber ich mochte seinen womeniser Status nicht, unsere Ziele waren nicht kompatibel. ich wollte eine richtige Beziehung mit später heiraten und er wollte nicht heiraten. Nach viel hin und her haben wir unseren Kontakt beendet und damit kam er nicht klar. Auf der Straße grüßte er mich nicht mehr und ab und zu rief er mich auch an um mir zu sagen wie schrecklich ich sei. Es war jedesmal wie eine entzündete Wunde, die aufging. Es war für mich keine schöne Erfahrung. Er hat mein Leben nachhaltig sehr negativ beeinflusst.
Ich selber bin seit Jahren alleine. Verbittert bin ich dennoch nicht, verletzt schon aber nicht verbittert und habe auch keine negative Gefühle für Männer.
 
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  • #8
Mir fällt auf, dass die Männer und Frauen, die vergeben sind bzw immer mal wieder Erfolg beim anderen Geschlecht haben selten bis nie über (je nach Zielgruppe) die bösen Männer oder die zickigen Frauen klagen.
Projezierter Frust.
Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ?
Das ist mehr ein Gespür, das man mit der Zeit dafür entwickelt hat. Mehr Bauchgefühl als Wissen. Ganz grob kann man sagen, wenn die Kommunikation klappt, also ein Gespräch flutscht, dann sind die Chancen sehr gut.
Man muss eben immer und immer wieder sich mit dem anderen Geschlecht befassen, um sein Bauchgefühl zu justieren.

Welche Erfolge und welche grandiosen Reinfälle habt ihr so erlebt
Also zu den Niederlagen:
* Ich konnte mal bei einer mondänen, adeligen Französin nicht landen, weil die einfach an ihrem prolligen, aus Tunesien importieren, 22 Jahre jüngeren als sie selbst und sie ausnehmenden Bezzie festhing. Ich hatte sie schon 3 cm vor der Ziellinie gehabt. Das war eine Frau vom Kaliber wie aus einem Claude Chabrol-Film. Dommage!
* Bin von einem Ex-Modell und Ex-Ballett-Tänzerin geghosted worden just nachdem zwei Wochen zuvor noch rosa Wolken im Himmel hingen anlässlich eines gemeinsamen Paris-Urlaubs.
* Kann die Granaten-Dänin vom um Sylvester offenbar nicht halten. (Mutter war Miss Denmark, Miss Europe und runner up Miss World)

Erfolge:
* War schon mit den bestaussehendsten Frauen beim ersten Date im Bett. Die Sorte, bei denen die Blicke der Männer festkleben, wenn man ihnen im öffentlichen Raum ist und die in den Augen der Frauen dieser Männer blank gezogene Messer erscheinen lassen.
* Die Niederlagen von oben waren zunächst oder teilweise auch große Erfolge.
* Mondäne Bankerin aus dem Übersee-Club flach gelegt.
* die Vorzimmerdame meines Nächst-nächst-nächst-höheren Vorgesetzen gevögelt
* Ich war bei der Marine als Wehrpflichtiger und hatte gerade keine Freundin zu Hause zurückgelassen wie die meisten anderen. Es gab das Gerückt, ich sei schwul. Das endete als ich anlässlich eines Hafenaufenthalts in Newcastle upon Tyne am ersten Samstag Abend die Disco-Schönheit abgeschleppt habe.
...
Irgendetwas habe ich wohl richtig gemacht. Aber was ? Keine Ahnung. Denke ich zurück, so war es immer ein Spiel mit kleinen Schritten.
Richtig. Das ist, als ob ein neuronales Netzwerk sich allmählich justiert hat.
Selbstsicherheit
Aussehen (vor allem Körpergröße und Athletik)
sozio-ökonomischer Status
Aussehen
Umgänglichkeit, nicht zickig
selbstsichere Sexualmoral

PS: Ich hatte mal eine, die sah aus wie die Zwillingsschwester von Hanna Schygulla in jungen Jahren nur mit Körbchengröße 😇
 
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  • #9
und vor allem schneller über Liebeskummer hinweg zukommen und auf zu neuen Ufern zu gehen...
Themen wie Lügen, stealthing, fremdgehen und (sexueller) Gewalt, hmmm...woran liegt es ? An mir?
ich weiss nur, dass jede Erfahrung dazu führt, dass man weniger vertraut und länger braicht sich einzulassen, man sehr schnell überall red flags sieht...
Das ist sicher auch Charaktersache. Ich hab auf jeden Fall aber wirklich sehr sehr doll gelitten, vor allem beim ersten Liebeskummer, oh man. Ich dachte, ich sterbe. Ich wurde auch schon betrogen und belogen auch. Aber ich bin daraus irgendwie nicht misstrauisch hervorgegangen. Ich hab mir meinen Anteil am Nicht-früh-genug-erkennen angeschaut, aber nur, um was draus zu lernen fürs nächste Mal. Aber ich denke, das liegt vielleicht wirklich auch an der Kindheit, wie du sagst. Ich hab schon ein Urvertrauen, auch in den neuen Partner, und gehe erstmal davon aus, dass das was wird.
Meine Sachen oben beziehen sich aber nicht auf Beziehungen, sondern nur auf die Anfänge, das "woran merke ich, dass der andere Interesse hat", aufs Flirten, auf die ersten Schritte. Also, schnell weiterziehen nach einer Beziehung kann ich nicht, will ich auch nicht. Nur bei einem Korb, den nehme ich als Korb, wenn der andere nicht wirklich "ja" sagt, und manche hängen dann da noch ewig dran und versuchen, den anderen umzustimmen. Das ist selten von Erfolg gekrönt.
Was ich denke: Ich war ja nun wirklich nicht sehr erfolgreich in einem Alter, in dem es andere sehr wohl waren. Aber das hat mich zwar traurig gemacht damals, aber nicht negative Gefühle in Bezug auf Männer hervorgebracht. Ich hab das irgendwie ohne Verbitterung überstanden, die ich dann später noch ausleben muss, wie manche, die hier schreiben. Das ist denke ich ein großer Unterschied. Ich hab auch schon Männer kennengelernt, bei denen es mit einer Beziehung leider erst mit Ende 20 oder Anfang 30 geklappt hat, diese hatten aber alle eine offene, positive Einstellung zu Frauen. Sie waren traurig, dass es vorher nicht geklappt hat, aber haben nicht der Gesellschaft, den Frauen oder anderen die Schuld gegeben. Und dadurch haben sie dann irgendwann doch jemanden gefunden, denke ich.
 
  • #10
Bei Frauen fängt das schon sehr früh an, sich aufzubrezeln, um den Jungs zu gefallen und das zieht sich dann durch das ganze Leben durch, ich halte davon nichts, das lasse ich ganz bewusst an mir vorbeiziehen, da ich den Menschen überwiegend von innen sehe, er muss für mich zunächst einmal von innen schön sein, dann ist er meist auch im außen schön, da kann man mich nicht so schnell nur von der Optik her beeindrucken wollen!
Ich halte davon auch nichts. Andererseits will man ja auch dem anderen gefallen. Natürlich zählen die innere Werte mehr. Wenn man allerdings jemanden liebt will man sich ja auch für ihn schön machen. Ich hätte auch kein Interesse an einer Frau die sich gehen lässt.
 
  • #11
Das war eine Frau vom Kaliber wie aus einem Claude Chabrol-Film. Dommage!
Dieser Filmtitel ist mir nicht bekannt, kannst Du bitte nachschauen und den richtigen Titel schreiben. Mich interessiert schon wie die französische Liebes Göttin ausgesehen hat 😀.
Eine weitere Frage an dich:
Sind für Männer der Sex wie Tore schiessen? Wenn ich deine Erfolge mir anschaue, lese ich nur Sex, flachlegen, etc.
Wo bleibt die Liebe? Hast Du dich jemals verliebt? Die Frage soll bitte nicht als Provokation verstanden werden.
 
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  • #12
Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus?
Schwierige Frage. Was generell immer gut ankommt: Attraktivität, Redegewandtheit, Sozialkompetenz, Bildung, Intelligenz, stabiles soziales Umfeld, guter Job, Empathie, coole Hobbys.

Was es einigen Personen bestimmt einfacher als anderen macht: Die Gelegenheiten!

Eine weiblichen Erzieherin (fast nur Frauen und kleine Kinder im beruflichen Umfeld) hat sicher weniger zufällige Gelegenheiten als zb eine Ingenieurin in einem großen Konzern.

Während die mir bekannte Ingenieurin ständig auf afterworks, Firmenfeiern, Fortbildungen, Auslandssitzungen mit vielen Männern in Kontakt kommt, sitzt die Erzieherin eher in der frauendominierten Kita. Die Erzieherin nutzt somit wahrscheinlicher online dating als die Ingenieurin oder muss ihre Männerkontakte anderweitig suchen. Ganz klarer Vorteil für die Ingenieurin. Lg w31
 
  • #13
Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ?
Die Frage ist viel zu simpel gestellt. Was meinst du mit Erfolg? Eine Beziehung oder jemanden ins Bett kriegen?

Jeder weiß, mit Selbstsicherheit, Charme, angenehmem Wesen, gutem Charakter, Attraktivität und Humor hat man zwar gute Chancen, aber es muss sich immer noch das passende Gegenstück finden.

Eine attraktive Frau kann sehr schnell jemanden fürs Bett finden, aber würde sie das als Erfolg sehen, wenn sie eine Beziehung will?

Tom, geht da mal wieder deine Selbstgefälligkeit mit dir durch? Fishing for compliments?

Ja, du hast sicher viel richtig gemacht und ich gönne dir deine Erfolge und dein schönes Leben. Du hattest aber auch optimale Bedingungen, ein liebevolles, wohlhabendes Elternhaus, das dir von Anfang an ein unerschütterliches Selbstvertrauen vermittelt hat.

Das haben viele nicht und müssen sich ihr Standing erst mal selbst erarbeiten, sowohl die vielen S als auch Ausbildung und vieles mehr. Das wurde dir alles schon in die Wiege gelegt, auch wenn du die Möglichkeiten natürlich selbst nutzen musstest und sicher auch viel dafür gearbeitet hast. Trotzdem hattest du wesentlich bessere Bedingungen als viele andere.

Und wo ich schon mal dabei bin: Niemand sonst redet so verächtlich über andere wie du. In fast jedem Beitrag kommt ein Seitenhieb gegen politische Korrektheit, Moralapostel, Grüne, Linke oder Greta (ist schon länger her, sie ist ja medial nicht mehr präsent).

Als ich hier anfing zu lesen, waren es die monogamen „Spießer“, das hat ja mittlerweile aufgehört, V sei Dank.
 
  • #14
Dieser Filmtitel ist mir nicht bekannt, kannst Du bitte nachschauen und den richtigen Titel schreiben. Mich interessiert schon wie die französische Liebes Göttin ausgesehen hat
Ich glaube, er meint „quel dommage“, „wie schade“, kein Filmtitel.

In Chabrol-Filmen geht’s ja meistens sehr gutbürgerlich, aber verlogen und intrigant zu. Falls er aber nur die Optik meint, wovon ich ausgehe, hat meiner Erinnerung nach sehr oft Isabelle Huppert die Hauptrolle gespielt.

Andreas, ist dir deine Angeberei nicht peinlich? Dass die Mutter deiner Dänin mal fast Miss World war, hast du mindestens schon 3, 4 mal erwähnt, wen interessiert das? Brauchst du das für deinen Selbstwert, dich mit der Schönheit deiner vergangenen Eroberungen zu brüsten? Hast du sonst nichts Schönes im Leben?
 
  • #15
Mh. Der versehentlich etwas zu lange Blick in die freundschaftlichen Augen des anderen und dessen kurzes Einknicken bei sonst selbstbewusster Körpersprache. Wenn Alltägliches unbeabsicht zu viel verrät.

Ich würd also sagen, dass es der natürliche und ungezwungene Umgang miteinander ist, aber das hat man beim Online-Dating nicht so ganz, dort ist es zumindest schwieriger.
 
  • #16
Ich denke ein sicheres Bindungsverhalten ist der Garant für sichere Bindungen . Unser Bindungsverhalten lernen wir in den ersten Lebensjahren. Sicher gebundene nehmen meistens automatisch andere sicher gebundene . Wenn du Traumata als Kind erlitten hast hat es oft Auswirkungen auf dein Beziehungsverhalten . Prominentes Beispiel Halle Berry. Da ist es auch egal wie gut jemand aussieht . Ich war früher sehr hübsch , nicht dumm, gutherzig und habe trotzdem nie geheiratet . Manchmal lebt man aber vielleicht auch einfach nur im falschen Land . Ich komme bei deutschen Männern nicht besonders gut an, was mir in jungen Jahren egal war, da sie mich auch nicht interessierten . Bereits in europäisch mediterranen Ländern habe ich viel mehr Chancen , auch in Israel , Nordafrika , selbst Australien , USA und Kanada . Ich denke freundlich sein wird in Deutschland immer mit naiv und dumm sein gleich gesetzt . Nur Männer , die vielleicht schon mal im Ausland gelebt haben oder viel reisen können mit mir etwas anfangen. Ich denke früher habe ich, weil ich mich selber nicht kannte oft unpassende Partner ausgewählt . Das passiert mir zwar immer noch aber ich komme viel schneller drüber hinweg . Mit dem Alter schwindet das Drama. Ich weiß ja was ich alles alleine überlebt habe. Dennoch bin ich manchmal traurig, dass ich mit niemandem gerade auch die schönen Seiten des Lebens teilen kann. Ich habe im lockdown , da ich mehr Zeit durch homeschooling habe , eine Therapie begonnen . Das gibt mir sehr viel Zuversicht , dass ich alte Muster durchbrechen und umlernen kann.
 
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  • #17
Sind für Männer der Sex wie Tore schiessen? Wenn ich deine Erfolge mir anschaue, lese ich nur Sex, flachlegen, etc.
Wo bleibt die Liebe? Hast Du dich jemals verliebt?
Für sehr viele Männer ist das so, die wenigsten geben das zu!!
Was generell immer gut ankommt: Attraktivität, Redegewandtheit, Sozialkompetenz, Bildung, Intelligenz, stabiles soziales Umfeld, guter Job,
Du schreibst was generell gut ankommt, mich interessiert das alles überhaupt nicht, es sind alles lediglich, taktische, strategische und bewusste Rhetorik, für ganz gezielte Absicht, die die Person mir nur unsympathisch macht!
sitzt die Erzieherin eher in der frauendominierten Kita
Jeder ist seines Glückes Schmied!
 
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  • #18
Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ?
Es klingt abgedroschen, aber die Zauberformel lautet mM Augenhöhe. Sie ist sehr schwer zu definieren. So kann dieselbe Handlung als Unterlegenheit, auf Augenhöhe oder Überlegenheit interpretiert werden. Wenn zB ein Partner bei einer Spinne sich kreischend hinter dem anderen versteckt, dann kann das Unterlegenheit vermitteln ("Ich bin zu schwach"). Vermittelt man hingegen damit das Selbstverständnis: "Ich habe Dich sicher, brauche mich nicht attraktiv verhalten, Du musst mir hingegen Deine Zuneigung beweisen, sonst bin ich weg“, dann nutzt man seine Überlegenheit aus. Sowohl die 1. Var. („Ich bin unterlegen“), als auch die 2. Variante („ich bin überlegen“) wirken unattraktiv. Die Kunst ist es daher, im Subtext mit derselben Handlung Augenhöhe zu kommunizieren, also dass der Gegenüber auch keine Lust auf Spinnendienste haben darf, seine Dienste daher nicht als selbstverständlich betrachtet werden und man anderweitig um „Ausgleich“ bemüht sein wird. Augenhöhe bleibt gewahrt, solange beide gerne geben, sich jeder um den anderen bemüht und keiner etwas als Selbstverständlichkeit erwartet.

Das gilt quasi bei jeder Handlung. Wenn nun der Gegenüber die Spinne herausträgt, dann kann damit im Subtext unattraktive Überlegenheit kommuniziert werden („Du bist ja so schwach“). Dieselbe Handlung kann aber auch als unattraktive Unterlegenheit interpretiert werden („Bitte habe mich doch für meine unterwürfigen Dienste lieb und Du kannst mich jederzeit wieder springen lassen“). Die Kunst des Raustragenden ist daher auch hier wieder, im Subtext respektvolle Augenhöhe zu vermitteln („Ich mache das, solange Du Dich auch um mich bemühst und es nicht für eine Selbstverständlichkeit hälst bzw. ich also auch Nein sagen darf“).

Problem ist jedoch, dass das natürlich niemals ausdrücklich kleingeistig vorgehalten oder vorgerechnet werden darf, sondern völlig entspannt im nicht ausgesprochenen Subtext vermittelt werden muss. ZB indem man beim Raustragen der Spinne lächelnd entspannt grummelt, dass man darauf auch wenig Lust hat und der Partner sich auch zusammenreißen könnte, so dass diesem klar wird, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, man sein Verhalten wenig attraktiv findet und man Augenhöhe möchte bzw. dass beim nächsten Mal auch Nein gesagt werden könnte, wenn man keine Augenhöhe mehr sehen sollte.

Wer das Vermitteln und Bewahren der Augenhöhe beherrscht, hat idR Erfolg bei Menschen, da der Gegenüber sich respektiert fühlt, aber nicht auf einen Sockel gestellt wird, auf dem er keine Notwendigkeit mehr sieht, sich ebenfalls wertschätzend verhalten zu brauchen.

Augenhöhe hat daher weniger mit ähnlicher Bildung, Einkommen, ... zu tun, sondern mit wertschätzenden Umgang, den man selber erarbeiten und mitsteuern kann.
 
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  • #19
Das ist ein sehr komplexes Thema und auf Einiges wird man keine Antwort finden. Einige Grundvoraussetzungen für den Erfolg bei der Partnersuche sind aus meiner Sicht folgende:
  • - Begreifen, dass Männer und Frauen SEHR unterschiedlich sind. Gleichberechtigung in anderen Lebensbereichen ist sehr zu begrüßen, in Liebesbeziehungen gibt es sie aber von Natur aus nicht. Mann und Frau sind nicht dafür geschaffen, alles zu können, was der andere kann, sondern einander zu ergänzen.
- Sich klar machen, dass Liebe nicht auf Logik basiert. Also nicht versuchen, das Bauchgefühl mit logischen Argumenten stumm zu schalten.

- Nicht erwarten, dass der Andere direkt aussprechen wird, was er wirklich denkt oder fühlt, sondern mehr auf Signale achten.
 
  • #20
die vergeben sind bzw immer mal wieder Erfolg beim anderen Geschlecht haben selten bis nie über (je nach Zielgruppe) die bösen Männer oder die zickigen Frauen klagen.
Ich hatte sowohl Erfolge, als auch Misserfolge.
Das heißt, ich habe selbst eine langjährige Beziehung beendet und eine langjährige Beziehung hat letztlich mich verlassen.

Schmerzhaft war am Ende beides. Dennoch wäre ich nie auf die Idee gekommen, sämtliche Menschen über einen Kamm zu scheren. Warum nicht? Ich weiß eben einfach, dass es die unterschiedlichsten Charaktere und Prägungen gibt. Von daher kann ich mir da nichts vormachen.
Aus meiner Sicht heraus "lügen" auch nicht alle Menschen....
Obwohl ich Gelästere ausgesetzt war durch andere Frauen, mag ich die meisten Frauen unabhängig vom Aussehen. Ist halt so. Lästern ist mir zu blöd.

In ersterem Fall hatten wir uns sehr stark in verschiedene Richtungen entwickelt. Er hatte leider von Hause aus ein Problem mit seinem Selbstvertrauen, was stetig schlimmer wurde. Es lag an einer Grundeinstellung. Eine "Alle sind gegen mich und das Schicksal auch"-Einstellung, die eventuell auch etwas bipolar war. Ich weiß es nicht. Ich habe dann irgendwann gesehen, dass sich das nicht ändert und ich das nicht für meine Zukunft will.
Dennoch sehe ich diese lange Zeit nicht als "Misserfolg" und ihn nicht als "schlechten" Mensch. Eher habe ich Mitleid.

Das wäre jedenfalls etwas, womit ein Mann bei mir nicht punkten kann. Dieses ich nenne es mal "deutsche Miesepetertum". Eine notorische vor sich hergetragene Unzufriedenheit mit allem und jedem. Es ist mir zu negativ, zu unmotiviert, zu wenig lösungsorientiert. Fundierte Kritik sieht anders aus.

Der nächste Kandidat :D (ist ja wie bei Herzblatt)....trennte sich von mir, nachdem wir einen schweren Schlag überstanden hatten. Warum, wieso, weshalb.....ich weiß es nicht. Er schwieg davor, währenddessen und danach. Aber es spielt auch keine Rolle für mein zukünftiges Leben. Nur danach musste ich mich wirklich erstmal wieder aufrichten.

Ich war nie groß bei Dates. Habe einmal ein Date über online ausprobiert. Das war ein extremer Reinfall. Dieser attraktive Mann mit Platte, arbeitete so eine "innere Liste" dabei ab. Fragte welche Benefits ich mitbringe usw. So wie hier einige sprechen.
Deshalb habe ich das im Anschluss gleich gelassen. Einmal und nie wieder. Sowas wollte ich mir nicht nochmal antun. Ich war auch noch viel zu sensibel. Aber diese ganze Art und Weise das Datens hat mir absolut nicht zugesagt. Ich lerne lieber irgendwo zufällig jemanden kennen. Da habe ich "den Blick", falls mich wirklich mal jemand interessiert.
Körbe geben habe ich von Beginn an gelernt. Denn Anfragen gab es derlei viele. Damals war ich immer "schon vergeben", heute sage ich ihnen, dass ich kein Interesse habe. So einfach ist das. Damals zähle ich das nicht als "Erfolg", dass ich viele Anfragen hatte. Man war halt jung.
 
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  • #21
Irgendetwas habe ich wohl richtig gemacht. Aber was ? Keine Ahnung. Denke ich zurück, so war es immer ein Spiel mit kleinen Schritten.
Für erfolgreiches Dating braucht man Empathie, Verständnis, Fertigkeiten zur Kommunikation, eben soziale Kompetenzen. Die Reaktion des anderen wird richtig eingeschätzt und wenn man mit sich im Reinen ist, weiß was man will und wie man es vermittelt, ist es auch kein Problem. Diese sozialen Kompetenzen sind bei manchen Menschen mehr und bei anderen weniger vorhanden. Sie lassen sich aber trainieren, wenn man das möchte. Das gilt nicht nur für Beziehungsanbahnung, sondern auch Eltern-Kind-Beziehungen, Freundschaften oder Kontakte auf Arbeit. Hilfestellung wie hier im Forum kann einen weiter bringen. w, 34
 
  • #22
* Die Niederlagen von oben waren zunächst oder teilweise auch große Erfolge.
Bist schon eine Marke, Andreas 1965 :)

Wenn ich Dir für die "Niederlagen" jeweils einen halben Punkt gutschreibe, dann steht es 5,5 : 4 für Dich. Liegst also noch vorne. :cool:
Für die Granatendänin gibt es aber zwei Minuspunkte von mir ...
Bei Frauen fängt das schon sehr früh an, sich aufzubrezeln, um den Jungs zu gefallen ... ich halte davon nichts, das lasse ich ganz bewusst an mir vorbeiziehen
Ich lasse die auch immer ganz bewusst an mir vorbeiziehen :)
 
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  • #23
Faktoren wie Attraktivität, Status, Bildung etc. scheinen mir nach meiner Beobachtung als vergleichsweise irrelevant.
Hm ne, würde ich nicht sagen.
Hängt von den Leuten ab.

Leicht haben es die, die der Zielgruppe gefallen und deren Zielgruppe auch vorhanden ist.
Also was meine ich ..
Als Teenager wurde ich regelmäßig in Jugend Camps geschickt um in den Ferien aufgeräumt zu sein.
Einmal war ich mit der evangelischen Jugend aus unserer Stadt weg.
Die Leute dort waren wie ich. Nicht besonders cool, aber lustig. Nicht besonders verwegen, aber albern. Sprich:
Es passte. Natürlich ist dann ein Flirt auch eher erfolgreich.
Einmal war ich auch in einer städtischen Freizeit. Die Teenager waren cool, haben gesoffen was ging und fanden mich doof, langweilig und hässlich.
Ich sie auch. Flirt ausgeschlossen.

So. Also einfach hat es jeder, wenn er in sein Umfeld passt und da willige Singles sind.
Richtig bewusst geworden ist mir das, als ein paar Veganer, links politisch und radikal nach Berlin gegangen sind und ich sie dort besuchen kam.
Bei uns in der Stadt waren sie Sonderlinge.
In Kreuzberg in ihren WGs herrschte grosse Übereinstimmung.
Plötzlich waren auch alle glücklich vergeben.

Also wer nicht findet, sucht einfach leider auch oft im falschen Gewässer.
Keiner ist zu jedem kompatibel.
 
  • #24
Schnell konnte ich lernen, dass es unterschiedliche Stufen von Zuneigung gibt.
Das ist vielleicht unterschiedlich. Ich habe beim ersten flirtenden Verheirateten noch gedacht, dass er sich verliebt hat, sich trennen wird und dass wir ein Paar werden. Also Flirterei allein schon für alles mögliche gehalten, was Flirterei gar nicht ist. Weil ich selbst eben nie geflirtet hatte.
Sollte man aber lernen, sonst wird man drauf gestoßen.
Mir fällt auf, dass die Männer und Frauen, die vergeben sind bzw immer mal wieder Erfolg beim anderen Geschlecht haben selten bis nie über (je nach Zielgruppe) die bösen Männer oder die zickigen Frauen klagen.
OH NEIN. Das ist nicht wahr. Was die verheirateten Leute sich schon mal abarbeiten an "Frauen sind" und "Männer sind", ist mitunter das nackte Grauen. Die primitivsten Vorurteile, Beschwerden und Geschlechterklischees kommen da zum Vorschein, dass einem Single, der ein bisschen reflektiert hat (einfach, weil er kann, denn er muss nicht in Rollen steckenbleiben, um die Beziehung zu erhalten), manchmal echt übel werden kann.
Aber natürlich gibt es auch die Singles, die ihrer Zielgruppe die Schuld zuschieben, weil sie keinen Erfolg bei ihr haben. Oder sich irgendwann, wenn sie interessant geworden sind für die, sich rächen mit Ablehnung aus komischen Gründen.

Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ?
Kann man das allgemein sagen? Für die eine Frau ist es der Beschützerinstinkt, für die andere die Anerkennung ihrer Toughness. Für den einen Mann ist es Eigenständigkeit, für den anderen, dass er gebraucht wird. Für Rettertypen ist es Hilflosigkeit, für Leute, die rummäandern ist es, dass der andere ihn erziehen will zu seinem Besten und ihm Sicherheit gibt.

Du meinst sicher beim Flirten. Ich würde sagen, wenn man von dem Gedanken wegkommt, den anderen beeindrucken zu müssen und sich daher in Selbstdarstellung zu ergehen, und es schafft, auf den anderen zu gucken, was der gerade braucht. Auf andere eingehen, ist mE der Schlüssel, statt sich darzustellen, wo man ja nur auf sich guckt.
Kann die Granaten-Dänin vom um Sylvester offenbar nicht halten. (Mutter war Miss Denmark, Miss Europe und runner up Miss World)
Klingt aber so, als sei es eh die falsche Frau aus der Familie.
 
  • #25
Wenn nun der Gegenüber die Spinne herausträgt, dann kann damit im Subtext unattraktive Überlegenheit kommuniziert werden („Du bist ja so schwach“). Dieselbe Handlung kann aber auch als unattraktive Unterlegenheit interpretiert werden („Bitte habe mich doch für meine unterwürfigen Dienste lieb und Du kannst mich jederzeit wieder springen lassen“).
Ich hatte zum Glück noch nie Partner, für die das Entfernen einer Spinne derartig philosophische Betrachtungen nach sich zog.

Bei dir kommt das Spinnenbeispiel allerdings derartig oft, dass du da wohl ein bisschen traumatisiert bist. Ich kann Spinnen mit Glas und Pappe sehr gut selbst entsorgen, ich will sie nicht töten, fang sie ein und werf sie aus dem Fenster.

Meine Mutter war da noch viel cooler. Die nahm die einfach in die Hand und trug sie in den Garten. Und das, obwohl die Biester am Land sehr viel größer sind.
 
  • #26
Ich glaube immer mehr, dass das ein Talent wie jedes andere ist. Man muss dafür einfach einen Sinn haben.
Da bin ich ganz bei dir :)
Im Grunde sind das ganz gewöhnliche soziale Kompetenzen, die man benötigt, um mit Menschen im Allgemeinen auszukommen bzw. mit ihnen in Beziehung zu treten. Das Wort sagt doch schon alles aus: ich beziehe mich auf jemanden.

Dazu muss ich in der Lage sein, einem Menschen richtig zuhören zu können und das heraushören, was er nicht sagt.

Menschen öffnen sich, wenn man offene Fragen stellt und das Gesagte nicht bewerten muss. Somit erfährt man, in relativ kurzer Zeit, recht viel über einen anderen Menschen: Werte, Bedürfnisse, Prägungen, Sehnsüchte, Konflikte usw. Das erleichtern einem den weiteren Beziehungsaufbau enorm.

Das ist mehr ein Gespür, das man mit der Zeit dafür entwickelt hat. Mehr Bauchgefühl als Wissen.
Auch die Aussage würde ich unterschreiben. DIE Frau oder DER Mann existiert ja nicht. Menschen sind unterschiedlich und die meisten Männer weisen ja auch viele „weibliche Attribute„ auf. Irgendwann hat man einfach ein sehr verlässliches Bauchgefühl für Menschen, Situationen und wie man mit ihnen umgehen sollte.
Jeder weiß, mit Selbstsicherheit, Charme, angenehmem Wesen, gutem Charakter, Attraktivität und Humor hat man zwar gute Chancen, aber es muss sich immer noch das passende Gegenstück finden.
Authentischen Charme besitzen ganz wenige Menschen.
Andreas, ist dir deine Angeberei nicht peinlich? Dass die Mutter deiner Dänin mal fast Miss World war, hast du mindestens schon 3, 4 mal erwähnt, wen interessiert das?
Es ist vor allem sehr indiskret 😅 und auch nichts, was auf Augenhöhe und Authentizität basiert. Menschen haben ganz feine Antennen dafür, ob sie gemeint sind, oder ob da jemand auf den schönen Schein abfährt. So wird man maximal zum Ego Push für den anderen. Aber auch nicht mehr ...
 
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  • #27
Ich glaube immer mehr, dass das ein Talent wie jedes andere ist. Man muss dafür einfach einen Sinn haben. Manche können’s und verpartnern sich andere nicht und bleiben halt übrig. Faktoren wie Attraktivität, Status, Bildung etc. scheinen mir nach meiner Beobachtung als vergleichsweise irrelevant.
Ich bin mittlerweile auch an dem Punkt zu denken, manche haben es halt und manche nicht. Ich z.B. habe definitiv meine Defizite in psychischer Hinsicht und bin auch kein Model - aber mir sind in meinem Leben zig Frauen mit ähnlichen (ich würde sogar sagen: schwereren) "Makeln" begegnet, die völlig selbstverständlich immer wieder Partner gefunden haben.

Ein Mann z.B., mit dem ich mal kurz was hatte (für eine Beziehung reichten mal wieder die Gefühle nicht), hatte nach mir eine Freundin, die an einer schweren sozialen Phobie litt, sich kaum allein irgendwohin traute und optisch recht unscheinbar war. Trotzdem gelang es ihr, diesen wirklich gutaussehenden Typen für sich zu gewinnen. Er war auch nicht ihr erster Freund; sie kam damals mit Anfang 20 aus einer mehrjährigen Beziehung.

Ich streite nicht ab, dass es bestimmte Kombinationen von optischen Merkmalen, Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen gibt, die die Partnersuche erschweren. Ich würde auch davon ausgehen, dass die o.g. junge Frau eher wenig Interessenten hatte im Vergleich zu einer hübschen, selbstbewussten Partymaus.

Aber ob zwei Leute letztlich wirklich zusammenfinden; ob dieser gegenseitige "Funke" entsteht, darüber scheinen ganz andere Dinge zu entscheiden.

Vielleicht senden manche Menschen keine/zu wenig Pheromone aus, und/oder können die von anderen nicht riechen. Ich z.B. habe noch nie einen Mann getroffen, dessen natürlichen Körpergeruch ich heiß fand, so wie es andere Frauen von sich berichten. Für mich riechen Männer entweder unangenehm nach (altem) Schweiß, nach künstlichen Duftstoffen oder völlig neutral. Das gibt mir zu denken, weil ich ansonsten einen recht feinen Geruchssinn zu besitzen scheine. Ich frage mich mittlerweile echt, ob ich da durch irgendeinen genetischen Unfall einen "blinden Fleck" besitze. Vielleicht verliebe ich mich "falsch" - nicht aufgrund von biologischer Passung, sondern in Äußerlichkeiten wie Optik, Mimik, Stimme - und es bleibt deshalb immer einseitig?

Zweifellos werden mir jetzt viele vorwerfen, nur nach Ausreden für mangelnde Bemühungen zu suchen. Dazu kann ich nur sagen, dass ich in meinen Zwanzigern wirklich viel versucht hab, um Männer kennenzulernen, trotz großer Schüchternheit aktiv angesprochen/angeschrieben hab und mit fast allen Männern, die Interesse zeigten, mindestens ein Date hatte ... aber es hat einfach nie gereicht. Freundinnen/Bekannte von mir, die fast nur mit Mädels rumhingen, brauchten nur einmal irgendwo hinzugehen, wo auch Männer waren - und schwupps, hatten sie einen Freund! Und das waren auch nicht alles Topmodels oder Flirtweltmeisterinnen.
 
  • #28
Was macht den Erfolg beim anderen Geschlecht aus ?
Ich beziehe das jetzt mal nur auf das 'Aufreissen'. Also wie komme ich an Frauen ran. Beziehung steht dabei erstmal nicht im Vordergrund. Mir bekannte Strategien sind:
- Schrotflinte - Viele Frauen ansprechen / anmachen. Eine bleibt dann schon hängen.
- Nie die Schönste einer Frauengruppe anbaggern. Da sind zu viele Konkurrenten hinterher.
- Da hingehen, wo die Frauen sind.
-- Ein Kumpel von mir hat sich eine Zeitlang viel im isoterischen Milieu aufgehalten. Da ist ein starker Männerunterschuss.
-- Ein anderer ist Krankenpfleger. Auch dort ein Frauenüberschuss.
- Auffallen ohne dominat zu sein. Kurze gute Statements ablassen, seine Größe zeigen. Auffällige Kleidung. Ich trage jetzt wo es kalt ist wieder gerne meine knallrosa Ohrenschützer und werde dann viel angelächelt. Wenn Mann dann von einer Frau angesprochen wird ist es schon die 3/4 Miete. Vor ein paar Jahren war ich mit den Ohrenschützern schlittschihlaufen und bin mit 3 Telefonnummern nach Hause geschlittert.

Ich bevorzuge eine Mischung aus 3 und 4 und wenn es nicht klappt dann eben 1.
Welche Erfolge und welche grandiosen Reinfälle habt ihr so erlebt ?
Also wirklich @Tom26 , ein Gentleman geniesst und schweigt. Auch in einem anonymen Forum.
 
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  • #29
Mokuyobi hat es in Post #2 gut dargestellt.

Und für mich? Ich habe es nie aus der Erfolgs- oder Reinfallschiene gesehen.
Ich muss keine Kerben zählen, ok, macht eher Mann.

Natürlich war da Bedauern, wenn es einen Korb gab, aber ich habe ja genauso Körbe verteilt, ist so.
Ja, und manchmal war auch Enttäuschung dabei, Liebeskummer, etc., je nachdem.

Ich glaube eher an Fügung. Es kommt, wie es kommen soll.
Man geht ein Stück Weg miteinander, manchmal kurz, manchmal länger - das entwickelt sich beim Gehen.

Und jeder Mann, dem ich begegnet bin, hatte einen Einfluss auf meinen Weg, das möchte ich demzufolge nicht missen - ich bin heute so wie ich bin, durch diese Begegnungeb und diesen Weg.

Ich denke, man muss offen sein, bereit für Begegnungen - und dann findet es sich.

W, 51
 
  • #30
Ich habe auch schon eine Weile darüber sinniert, die Frage aufzubringen was denn die Kriterien für ein erfolgreiches Date sind. In verschiedenen Post hier im Forum war das Gespräch beim Date mal zu oberflächlich, mal zu tiefgehend, mal war die Verabschiedung zu kurz und schnell mal zu intensiv, mal gab es zu wenig Komplimente dann wieder zu viele. Da blieb als Schnittmenge wenig mehr als die Leere-Menge über.
Vieles was bisher hier geschrieben wurde ist richtig und das Flirten ist ein Schlüssel der viele der anderen genannten Aspekte einbezieht. Ich finde aber das es um einen mehrstufigen Prozess geht und auf jeder Stufe kann man ziemlich auf die Nase fallen, das gilt fürs Online Dating und das direkte reale Kennenlernen und das Online Dating mündet ja irgendwann in den Real-Prozess ein. Der Flirt fängt doch meistens mit den Augen an, man schaut sich an und wenn der Blick länger hält oder daraus ein kleines Spiel wird dann ist der erste Schritt getan. Gleichzeitig muss aber innerhalb einer gewissen Zeit der nächste Schritt folgen (meistens von Mann), nämlich das ansprechen auf eine adäquate Art und Weise. Falls man(n) diese Hürde nimmt muss dann das Gespräch so führen, dass das eigene Interesse so zum Ausdruck kommt, dass es vom Gegenüber auch verstanden wird, das ist dann das was man wohl gemeinhin als flirten bezeichnet. Als potentiell letzter Schritt steht dann am Ende des 'Dates' (muss ja nicht bereits am Anfang eins gewesen sein) die Frage nach dem passenden (körperlichen) Abschied und der muss nicht gleich in der Horizontalen erfolgen.

Ich denke erfolgreich sind die Menschen, die diesen Prozess entspannt durchlaufen ohne ihn als Prozess zu sehen und die Hürden als kleine Herausforderung betrachten. Übung schadet sicherlich nichts, aber das bereits genannte Urvertrauen ist ein ganz relevanter Aspekt dafür wie entspannt man herangeht und das ist wiederum ein Erfolgsfaktor. Ich kann für mich sagen das jede Ebene und jeder Übergang anstrengend sind und eine Menge Energie kosten, spielerisch ist da nichts mit Ausnahme des ersten Augenkontakts. Da ich bei den bisher genannten 'äußeren Attributen' seit meinem Studium gut mit spielen kann, ist die Fähigkeit zu eine guten und offenen Kommunikation, ein gesundes Selbstvertrauen sowie das Wissen, Zulassen und Ausdrücken seiner Wünsche und Gefühle entscheidend. Es geht zwar zur Not auch anders aber Spaß macht es dann nicht und ist krampfig und verklemmt.
Siege gibt es in dem Kontext nicht wirklich denn dann müsste es Sieger und Besiegte geben und so ist es hoffentlich auch bei Andreas1965 nicht.

ich achte, inwieweit die "S" Werte vorhanden sind und auch so gelebt werden
Hast du einen S-Werte Detektor? Gibt es dafür eine DIY Anleitung oder verkaufst du den? Ich bin mir sicher so ein Detektor würde sich verkaufen wie geschnitten Brot, da könntest du dir eine goldene Nase mit verdienen.
 
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