• #151
Kannst du in jeder psychiatrischen Klinik beobachten.
Ja, dort sind allerdings die Ausnahmefälle ... Menschen, die krank sind und nicht die, die ausser jammern und Schuldzuweisungen nichts können.
Ja, es gibt kranke Menschen und ja, diesen sollte geholfen werden. Nein, diese sind auch nicht die Totalversager.

Sind allerdings alle Menschen krank, die grundsätzlich andere dafür verantwortlich machen wollen, dass überhaupt nichts klappt ? Mami und Papi sind schuld ..... aber sicher doch. Im Einzelfall vielleicht - aber wirklich nur im Einzelfall.
Nicht die Psychologie ist falsch - aber oftmals deren Anwendung. Mag sein, dass bei schweren Fällen der Psychiatrie gewisse Dinge sehr häufig zusammen treffen. Der Umkehrschluss ist allerdings noch lange richtig.
Sicher ist es weder wirtschaftlich noch zielführend, jedes Problemchen mittels Therapie beheben zu wollen. Mit der Folge, dass für wirklich kranke Menschen kein Platz mehr frei ist ......
Totalversager .... ohja, die werden durch übertriebenes Pampern kleinster Wehwehchen geradezu gezüchtet. Lies dir das Gejammer durch .... da fordert einer Genderunterricht, weil er nicht kapiert, dass nicht jede Frau auf ihn wartet. Die nächste braucht ein YT Tutorial, um ihren Schwarm anzurufen ...... das ist nicht krank. Das ist unfähig.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #152
Mal zu @Kirovets Fall: Es gibt auch Frauen, die sich nicht eindeutig verhalten. Sie wollen dann nett sein oder haben Angst, dass ihnen bei richtig gezeigter Ablehnung Hass entgegenschlägt. Vielleicht haben sie auch nie gelernt, dass sie kein liebes Mädchen sein müssen, und ihr "nein" zu anderen Menschen so oder so äußern dürfen.

half nochmal bei dem Auto....kam mit zur Party.....
Eine Frau, die Hilfe annimmt, sagt natürlich nicht "ja, ich will auch mit dir schlafen". Aber falls sie gemerkt haben sollte, dass er auf sie steht, hätte sie einen anderen fragen sollen, finde ich. War die Not so groß, dass ihr niemand anderes hätte helfen können?

Bzw. ist ja auch noch die Frage, ob sie es überhaupt gemerkt hat. Wenn einer nicht der große Anbagger ist, sendet er vielleicht auch keinerlei eindeutige Signale, sondern nähert sich auf der Kumpelschiene. Das kann man dann nicht der Frau anlasten, dass sie die freundschaftliche Art und das nette Helfen falsch verstanden hat und nicht mit Verliebtheit zurückreagiert hat.
 
  • #153
Darum mag ich auch weder Ethik und Moral, Ideologie und Religion, Diplomatie u.ä. Das verkompliziert nur - weil ich das, was notwendig ist an solches anpassen muss.
Also - zu deutsch - ich verstehe nicht, was du mir sagen willst.
Du willst es einfach?
Das kann ich dir geben: Ich fühle mich von 2 ähnlichen Typen (wie du mal warst) betrogen. Und wenn ich könnte würde ich sie XYZ und glücklich sein ZYX auf ihnen liegen würde.

Alles hypothetisch, natürlich.

Ich habe selber das Bedürfnis zur dunklen Seite zu wechseln.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #154
Sorry, wie deutlich hätte sie denn werden müssen ? Eine Grusskarte mit NEIN auf 12 verschiedenen Sprachen hätte dir wohl nicht gereicht.... der grosse Bruder, der dir ihr NEIN einbläut wohl auch noch nicht ..... wahrscheinlich hast du Glück gehabt, dass damals die Polizei nicht gerufen wurde......
@Kirovets : Tom hat etwas Rohes in sich, das sich immer wieder Bahn bricht. Er hat selbst auch schon gesagt, dass es familiär bedingt bei ihm zu Jähzorn kommen kann. Vor ein paar Jahren war es noch unverhohlener, weil er da noch nicht geliebt, sondern lediglich Frauen konsumiert hat. Selbst wenn er es nie selbst gesagt hätte, ich habe es immer sehr deutlich bei ihm wahrgenommen. Er braucht es auch hier für sein Ego, dass er sich hier als Alpha darstellen darf. (Übrigens: Die, die das größte Ego haben, haben eigentlich die größte Angst.) Ich habe ihm auch schon öfters gesagt, dass sein spezielles Arrangement mit seiner V an sich dazu dient, sie kleinzuhalten (und auch, dass er sich überlegen solle, weshalb eine Frau einem solchen Arrangement zustimmt). Ich bin also nicht der Meinung, dass Tom bisher alles richtig gemacht hat und ich bleibe dabei, dass er Grund dazu hat, bei den Frauen, die er verschlissen hat, um Vergebung zu bitten. Die Selbstgefälligkeit, mit der von "durch die Welt tapsen" spricht, um damit seine konsumatorische Art gegenüber Frauen zu beweihräuchern, wird ihm irgendwann auf die Füße fallen. Das nächste Leben als Frau steht ihm bevor, die an lauter solche Typen wie ihn gerät.
Kirovets, Deine Seele hat damals, bei dem Mädchen, dem Du Deine Verehrung sehr nachdrücklich angetragen hast, etwas lernen wollen und es ist grundsätzlich richtig, dass man Dinge erst im Nachhinein weiß. Denn alle Geistseelen schreiten, wenn sie reinkarnieren, erst einmal durch das Tor des Vergessens und haben keinen Zugang mehr zu den Erkenntnissen aus den Leben zuvor. Das ist das Eine. Das Andere ist, dass ich bei Dir auch schon wahrgenommen habe, was Dir die anderen hier sagen: Dass Du Frauen zu sehr auf ihre Geschlechtlichkeit reduzierst. Das wird eine weitere Lernaufgabe bei Dir sein, Frauen ganzheitlicher wahrzunehmen.
 
  • #155
Jaja, der alte Ansatz - weder Gene noch eigene Leistung haben Einfluss - es sind immer die Eltern schuld.

Richtig ist, dass meine Familie ein sehr gutes Fundament ist. So ein bissel was muss man aber doch noch selbst machen. Schau dir Lionne an - Kind 2 er verkorkster Lehrer (ihre Aussage) und was hat sie nicht alles gemeistert ?
Selbstverständlich streitet niemand die Leistung ab, als Kind zweier verkorkster Lehrer sein Leben richtig zu meistern. 😅

Allerdings stimmt es schon, dass es was mit dir macht, wenn du in ner sehr schwierigen Familie groß wirst oder nicht. Du kannst auch als Kind oder Jugendlicher in völlig verarmt-verwahrlosten Verhältnissen von all den Gleichaltrigen abgeschnitten werden oder dir können (solange du abhängig bist) sämtliche Optionen versagt werden. Du kannst, weil dich der Storch über dem falschen Haus losgelassen hat, deine Jugend mit Depression verbringen oder schweren Minderwertigkeitskomplexen, vielleicht einer harten Persönlichkeitsstörung oder oder oder. Bis jemand so etwas dann raustherapiert hat, Tom, da hast du mit dem Jungsschwarm vom See schon längst deine ersten sexuellen Erfahrungen gemacht, bist n paar Mal auf die Schnauze, aber auch ins Bett irgendeiner Schönheit gefallen. Und ich möchte jetzt niemandem irgendeine Persönlichkeitsstörung oder so andichten. Aber das sind ja auch nur ein paar extremere Beispiele. Es versteht sich ja von selbst, dass es auch hier wieder leichtere Ausprägungen von psychosozialen Fehlentwicklungen gibt, die natürlich etwas mit der vorliegenden Persönlichkeit zu tun haben, aber auch mit dem Umfeld, in dem diese groß wird. Es ist gar nichts Verwerfliches daran, sich nicht so hammerhart gesund aus einer sonst verkorksten Familie herauszuschälen. Auch solche Menschen haben - vielleicht durch ihre Empfänglichkeit für die Unstimmigkeiten in ihrer Familie - Eigenschaften oder Talente, wo andere - stärkere - sie möglicherweise nicht haben können. Menschen sind verschieden - wie hier ja auch schon so oft geschrieben wurde - und das ist nunmal und gut so.
 
  • #156
Sind allerdings alle Menschen krank, die grundsätzlich andere dafür verantwortlich machen wollen, dass überhaupt nichts klappt ? Mami und Papi sind schuld ..... aber sicher doch. Im Einzelfall vielleicht - aber wirklich nur im Einzelfall.
Aber was haben diese Menschen deiner Meinung nach? Ist es der fehlende Hirnschmalz, ist es Selbstmitleid, ist es Charakterschwäche? Was möchtest du ihnen dann "vorwerfen"? (Aber vielleicht ist "vorwerfen" auch nicht das von dir intendierte Verhalten? Dann ist es an dir, ein besseres Wort zu finden.)

Im Prinzip ist es doch völlig wumpe, ob diesen Menschen psychische Unversehrtheit, Selbstvertrauen oder ein Oberlippenbärtchen fehlt. Vielleicht findet man auch nicht ein einziges ihrer Symptome im ICD bzw. der Bibel für offiziell anerkannte psychische Erkrankungen wieder (die im Übrigen ähnlich der Bibel auch nicht so schnell zu Ende geschrieben und vollständig sein wird). Und trotzdem haben sie aber ein Problem, unter dem sie leiden.

Was lehrt uns das? Man kann - wenn man möchte - hingucken, man kann bei Bedarf auch weggucken. Du bist kein Therapeut, ich auch nicht. Wir dürfen uns das darum komplett selbst aussuchen.
 
  • #157
und dann auch noch, dass mir das Wissen garantiert nichts genutzt hätte weil ich bestimmt furchtbar unattraktiv war.
Das bist typisch Du - hat hier keiner gesagt.

Ich dachte das früher über mich und auch, dass gut aussehen furchtbar wichtig ist für eine Beziehung. Weil ich das bei mir nicht sah kam ich kleiner Schlauberger zu dem Schluß, dass ich mich komplett aus dem Geschäft Dating rausnehmen, mangels Chancen.
Wenn ich mir heute die Kinder-/Jugendfotos ansehe, dann weiß ich, dass ich mich sehr geirrt habe - ich war selbst ohne Lächeln eine ganz Hübsche.

Als ich an der Uni war, wurde ich wegen meines Aussehens und meiner Ausdruckstärke , bzw "keinen Ausdruck zeigen" durch die Fotografiestudenten stark gefragt - war mit der Fähigkeit in jeden Kontext zu inszenieren.

Anders als Du erkenne ich meinen Irrtum, den ich Jahrzehnte in mein Erwachsenenleben mitgezogen habe und dass ich sicherlich auch interessierte Männer durch meine absolute Unzugänglichkeit irrtiert oder gar verletzt habe.

Ich verlange auch in der Retrospektive nicht von anderen, dass sie mir damals hätten helfen müssen. Ich habe so gehandelt, weil ich es nicht besser wusste und durch meine Erziehung (noch eine ganz andere Zeit als bei Dir) in keiner Weise auf ein anderes mögliches Leben vorbereitet wurde - übrigens auch beruflich nicht.
Das musste ich mir alles mühselig erarbeiten, mit sehr viel Versuch und Irrtum. Ich war aber bereit, immer wieder verschiedene Dinge ohne Klagen auszuprobieren und ab einem gewissen Alter mich auch darin zu belesen wie Menschen ticken.

Jaja, der alte Ansatz - weder Gene noch eigene Leistung haben Einfluss - es sind immer die Eltern schuld.....
Richtig ist, dass meine Familie ein sehr gutes Fundament ist.
Du bist schon eine empathiefreie Zone, die nur sich und ihren Lebenskontext kennt und alles andere negiert.
Für Dich unvorstellbar: ja die Gene machen viel und es gibt derartige soziale Belastungen, die bereits im früher Kindheit Hirnstrukturen ud das vegetative Nervensystem verändern.

Ich finde auch, dass es die Last des Betroffenen ist, das zu tragen und niemanden als die Verursacher dafür in die Verantwortung zu nehmen, aber ein alter Mann wie Du sollte doch etwas mehr über das Leben gelernt haben, um sowas nicht konstant zu negieren.

Ich habe numal die Intension, wie man in heutigen Gesellschftsformen zum Nachteil von genderbasiertem Rollenverhalten Dinge vielleicht einfacher gestalten könnte.
Darn gibt es kein allgemeines öffentliches Interesse - ist Privatsache der Leute und ich finde das richtig. Es gibt genug Infos/Unterstützung, die jeder sich nach Bedarf holen kann.
 
  • #158
Das kann ich dir geben: Ich fühle mich von 2 ähnlichen Typen (wie du mal warst) betrogen. Und wenn ich könnte würde ich sie XYZ und glücklich sein ZYX auf ihnen liegen würde.
Hallo Sirella,

Und schon kann Tom verstehen, warum du so sauer bist und genau mich angiftest.
Deine Platzhalter verstehe ich als reichlich blutrünstige Gedanken. Hypothetisch brauche ich wohl nicht zu kommentieren.

Ich habe selber das Bedürfnis zur dunklen Seite zu wechseln.
.... klar, dort gibt es Kekse.
Ernsthaft - so einfach ist ein Wechsel der Seiten in keinem Fall. Es sind einige Überzeugungen über Bord zu werfen, einige Dinge neu zu erlernen. Manche Dinge werde ich nie verändern können und ich bin nur und ausschliesslich dank V über die Grenze gekommen. Meine Vergangenheit aber bleibt.

Ich lass dich jetzt mal in Ruhe - meine Türe bleibt offen. Vielleicht hast du irgendwann mal wieder Lust, dich mit mir auszutauschen. Und ... Danke.

Ganz viel Kraft wünscht dir Tom
 
  • #159
Das Rad dreht sich zurück bei der Wichtigkeit von Sex, weil er allseits präsent ist und die Überrepräsentation Übersättigung bewirkt. Schlag Dir den Magen zu voll und Du musst k***** - ist das Gleiche.

Die Überrepräsentation führt einfach dazu, dass viele Menschen sich in ihrer Intimsphäre belästigt fühlen und daher im RL weniger davon wollen.
Danke für diese Erklärung. ich habe mich auch schon gefragt warum Jugendliche heute später sexuelle Erfahrungen machen. Deine Erklärung hilft mir weiter.
Kannst du mit deinen Ansatz auch die zunehmende Prüderie erklären. Beispiel:
Eine Zeitlang 80er und 90er Jahre habe ich öfter junge Frauen oben ohne am Badesee gesehen. Das ist heute vorbei. Frauen die heute ohne Bikinioberteil am See liegen sind mindestens 40 Jahre alt.
Schon interessant. Erst vor ein paar Tagen hat ein anderer Mann den Verfall der Sitten thematisiert. Und das alle gerade Frauen im jugendlichen Alter sich ausleben.
Was denn nun?
Also den Typen hat doch außer dem IM kein weiterer Mann ernstgenommen. Nicht alle Frauen sind wie Alice Schwartzer oder die Katzenberger.
 
  • #160
Danke für diese Erklärung. ich habe mich auch schon gefragt warum Jugendliche heute später sexuelle Erfahrungen machen. Deine Erklärung hilft mir weiter.
Irgendwelche Statistiken für deinen Ansatz? Ausser das früher alles besser war, und der Jugend von heute alles genommen wird?
Die allseits übers Smartphone verfügbare Pornographie führt dazu, dass auch die ganz Jungen Bescheid wissen und Teenies sich fragen, ob der Oralverkehr richtig ausgeführt wird.
Sexuelle Techniken stehen teilweise im Vordergrund und nicht so sehr, ob man verliebt ist.
Was früher Zumgenküsse in der Bravo waren, ist heute der BJ zum Beispiel.
Hier gabs doch den Thread über das Junge Paar, wo der 18 jährige durch Pornos schon so abgestumpft war, dass er mit seiner Freundin nicht mehr durch GV kommen kann.
Ja und manche legen Wert auf stabile Bindungen. Solls auch geben.

Eine Zeitlang 80er und 90er Jahre habe ich öfter junge Frauen oben ohne am Badesee gesehen. Das ist heute vorbei. Frauen die heute ohne Bikinioberteil am See liegen sind mindestens 40 Jahre alt
Vielleicht haben die keinen Bock, sich von Hinz und Kunz anschauen zu lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #161
Vielleicht haben die keinen Bock, sich von Hinz und Kunz anschauen zu lassen?
Mann was ist denn heute hier los?
Meine Satire im Nachbarthread wird nicht verstanden und nun musst du mich auch noch angreifen ?

Das war doch ein wirklich netter Beitrag von mir. Ich habe mich bei @Vikky für die Erklärung bedankt. Warum machst du mich an und nicht Vikky von der die (sehr gute Erklärung) stammt.
Ich merke mal wieder gut gemeint, kommt nicht gut rüber.

Ich glaube ich mache für heute mal Schluß bis sich alle etwas abgekühlt haben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #162
Kerle, alleine der Freibadbesuch war da lehrreich.... oder im Winter die Eisbahn. Das Ferienlager oder das Jugendhaus, all die Schulparties oder die Tanzstunde ......... Chancen hattest du. Nur nutzen wolltest du sie nicht.
Chancen hatte wahrscheinlich jeder auch sicherlich nicht jeder die von dir genannten, im kleinen Dorf irgendwo in der Pampa fällt das fast alles flach und wenn es es gab konnte es sich vielleicht auch nicht jeder leisten!
Aber irgendwelche Chancen hatte wohl jeder, nur bleiben trotzdem Fragen:
- wusste man um die Sache für die es eine Chance gab? (Ich weiß nicht, das ich etwas nicht weiß)
- wusste man das eine Situation oder ein Verhalten eine Chance war? (Ich weiß etwas nicht)
- wie nutze ich eine Chance die ich als solche erkannt habe?
Ich denke es geht selten darum eine Chance nicht nutzen zu wollen im Sinne von kein Interesse zu haben. Aber eine Chance zu haben reicht ja nicht aus, man muss sie auch in dem meist kurzen Zeitfenster bevor sie wieder weg ist erkennen und dann auch noch wissen wie man sie nutzt. Für manche Menschen ist das einfach und sie lernen es schnell in ihrem sozialen Umfeld. Es gibt aber auch Menschen, die ticken das anders und das hat nichts mit nicht wollen zu tun sondern mit der eigenen Persönlichkeit und dem sozialen Umfeld. In einem freundlichen und unterstützenden Umfeld fällt Trial and Error leichter als in einem Umfeld das jeden Trial genau registriert und kommentiert und jeder Error einem schmerzhaft auf die Füße fällt. Wenn dann noch Verklemmtheit dazu kommt, dann ist Chancen nicht nutzen wollen nicht das Problem.

Also Tom, nicht immer von sich und der eigenen Situation auf andere und die Allgemeinheit schließen und suggerieren, dass alle die es nicht so leicht hatten wie du nur zu blöd waren oder einfach nicht wollten!
 
  • #163
Das frage ich mich allerdings auch. Der Aufklärungsgehalt dürfte heute ein ganz anderes Mass haben als der "Bravoaufklärungsgehalt" von Anno Tubac. Hatte ich hier ja schon mal geschrieben. Als meine Tochter elf war, fand ich auf meinem ipad 3 hintereinander geschaltete Hardcorepornos im Verlauf. Nur sie und ich hatten Zugang, von mir waren sie nicht. Bei einer Kollegin fand sich im Verlauf das Wort Sexvideo. Die Tochter war damals 8 und Sex wurde noch mit ks geschrieben, was die Algorithmen von Tante Google nicht weiter störte. Beide sind übrigens liebe @Vikky ( bevor rausgehauen wird) durchaus nette Girlies, gut in der Schule und stammen auch nicht aus gar so gestörten Elternhäusern. Hoffe ich wenigstens. Sie sind halt neugierig. Ach ja, was erzählte der Klassenlehrer meiner Tochter beim Elternabend den konsternierten Eltern in der achten Klasse. Er ist so Mitte 30. "Stellen Sie sich das nicht so vor wie das bei Ihnen früher war, Junge führt Mädchen ins Kino aus und dann tastet man sich so langsam vorwärts. Ne erstes date startet heute mit nem BJ." Ich persönlich bin ja immer noch guter Hoffnung, dass das eher die Ausnahme als die Regel ist, aber wissen tue ich es nicht. Ach ja, es handelt sich übrigens um ein Gymnasium, angeblich eins der besten der Stadt. Und das angeblich würde ich auch streichen, da ich mich diesbezüglich in den Zeiten von homeschooling überhaupt nicht beschweren kann und mich hier auch nicht in das übliche Lehrerbashing einreihen kann.
Übernachtungen fanden zu meiner Zeit vereinzelt so ab 17 in den jeweiligen Elternhäusern statt. Hat Girlie heute mit 15 den ersten Freund, ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass Freund bei 15 Jahre alten girlie übernachten darf. Also, prüde finde ich das alles nicht. Okay, mein Töchterchen ist mittlerweile 15 und von halbnackten pubertierenden Jünglingen wurde ich bisher noch in meinem Badezimmer am frühen Morgen verschont.

Eine Zeitlang 80er und 90er Jahre habe ich öfter junge Frauen oben ohne am Badesee gesehen.
Stimmt überall, von der Nordsee bis nach Spanien, von Frankreich bis nach Holland. Hörte irgendwann in den 00er Jahren auf. Ich habs nie vermisst.
W,56
Schön, dass Du wieder dabei bist @Hauself , schade, dass Du gleich so angeblafft wurdest, aber gut gekontert.
 
  • #164
Unterschiedliches Erfolgsstreben von Männern und Frauen? Männer wollen von Frauen als sexuelles Objekt wahrgenommen werden, und Frauen von Männern im Gegenteil nicht nur?
Ich denke viele Männer wollen auch von Frauen nicht nur als sexuelles Objekt wahrgenommen werden sondern als ein Wesen das auch andere Interessen und Bedürfnisse sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten hat. Wer möchte schon nur als ein Objekt wahrgenommen werden? Wenn schon dann als ein sexuelles Subjekt, man(n) will ja nicht nur bestaunt werden :)

Ist Erfolg in dem hier diskutierten Kontext überhaupt ein relevantes Kriterium?
Bei einem Date wünschen sich vorab beide Seiten wohl insofern Erfolg als das man gesehen und verstanden wird und man sich so gut versteht, dass man sich wieder sehen will. Darüber hinaus ist das Streben nach Erfolg aber kontraproduktiv, denn es ist das Gegenteil eines ergebnisoffenen und von Neugier getragenen Kennenlernens. Erfolg ist dann handlungsleitend wenn es um das Erreichen eines klaren Ziels geht, was aber beim Date meist auf das Manipulieren des Gegenüber hinausläuft. Da sind wir dann wieder beim sexuellen Subjekt, das seinen Erfolg daran misst ob Frau es anhimmelt, ob es Frau ins Bett bekommt oder (wenn Frau Glück hat) ob Frau zu ihrem Vergnügen kommt, aber es geht immer um den Ego-Push.
 
  • #165
Ich glaube ich mache für heute mal Schluß bis sich alle etwas abgekühlt haben.
Har, Har... was glaubst du warum ich so brav die Backen halte?
Bei diesen Themen ist die Zeichenbegrenzung der Garant für Missverständnisse.
Man kann nur halbgare Sichtweisen wiedergeben und das kann bei diesen Themen eine Welle auslösen.
Ich habe deinen Text drüben auch als Satire verstanden, kann aber auch ein bisschen die Damen verstehen, die das im Eifer des Gefechts nicht sehen können/ wollen.
Es zeigt sich wieder mal, dass der Geschlechterkampf keine Gewinner/in hervorbringen kann.
Würde jede *r der beteiligten schon mal dieses die Männer/ die Frauen, weglassen, wäre eine sachliche Diskussion möglich.
Aber so verallgemeinern ist der Tod jeglicher Diskussion.

So jetzt beruhigt euch mal alle etwas, sonst geht’s ohne Abendessen ins Bett ☝️
m50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #166
Ich konnte jetzt nicht alle Posts auf die Schnelle lesen, komme gerade erst von der Praxis zurück. Aber @Hauself trifft es für mich auf den Punkt. Es ist für Kinder/Jugendliche, die in einem einigermaßen vernünftigen Haushalt groß werden - Fehler machen wir alle - nicht so schwer, eine relativ unbeschwerte Jugendzeit zu haben. Es geht nicht darum, lieber @Tom26, dass die Eltern immer Schuld haben, es geht darum, dass es einfach absolut toxische Familien gibt. Ich freue mich für Dich, dass Du das offensichtlich mit Deiner Frohnatur nicht erleben musstest. Aber glaube mir, ich spreche aus Erfahrung. Ich wuchs in einem sehr merkwürdigen Elternhaus auf, sehr viel Arbeit, sehr viel Erfolg und ich immer im Weg. Meine Eltern permanent im Dauerkrieg, seit 55 Jahren mittlerweile, über Jahrzehnte war ich der Katalysator. Ich habe es fast 40 Jahre verdrängt, habe funktioniert. Abitur, Studium, Arbeit, Tochter bekommen, erneutes Studium, Heirat, Selbständigkeit und irgendwann landete ich im KH. Kompletter Zusammenbruch, nachdem die Ehe scheiterte. Jahrelang habe ich alles verdrängt, was ich nicht sehen wollte, war die „perfekte“ Frau für viele. Fühlte mich selbst hässlich, dumm und furchtbar. Kompletter „Unsinn“, denn ich hatte ja in allem Erfolg. Kenne auch die Fluchten der weichen Drogen, Medis und natürlich Alkohol.
In meiner Ursprungsfamilie wurde schon immer getrunken (anders hätte man sich ja nicht ertragen😉)
Es war ein langer Weg zu erkennen, dass Wärme auch ohne Alkohol entstehen kann😂

Von daher, bitte urteilt nicht einfach vorschnell über Eure Mitmenschen. Ich übe mich auch darin, wir sind nicht in ihren Schuhen gelaufen❤️

Mit meiner Tochter habe ich übrigens endlich den schönen Weg gehen dürfen, was eine Familie ausmacht. Das hat mich versöhnlich gestimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #167
Mann was ist denn heute hier los?
Meine Satire im Nachbarthread wird nicht verstanden und nun musst du mich auch noch angreifen ?

Das war doch ein wirklich netter Beitrag von mir. Ich habe mich bei @Vikky für die Erklärung bedankt. Warum machst du mich an und nicht Vikky von der die (sehr gute Erklärung) stammt.
Ich merke mal wieder gut gemeint, kommt nicht gut rüber.

Ich glaube ich mache für heute mal Schluß bis sich alle etwas abgekühlt haben.
Ich hab meinen Post hüben wie drüben auch nicht bös gemeint, sondern war belustigt. 🙃 Hab versucht, im Quadrat und Duell herumzuschießen, aber humorvoll. 😎🤪Auf so n cooles Steckdosenzeugs wie bei @void wäre ich nie gekommen; ich zieh ja keine Stecker mehr, seit ich weiß, wie kompliziert das ist. Die schieß ich nur noch raus. Ist alles voller Einschusslöcher. 🤪😅
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #168
Ja ich wusste irgendwann, wie es läuft, aber da war ich schon über 30.

Diese schöne Zeit mit Anfang 20 mit ihren Möglichkeiten habe ich dann doch verstreichen lassen. Ich war unglücklich, obwohl ich es nicht hätte sein müssen. Überhaupt nicht.
Ich hätte ruhig sehr stolz auf mich sein dürfen, denn ich hätte Grund dazu gehabt. Das finde ich im Rückblick schade.
Kirovets,

das kenne ich und es geht mir auch so aber ich teile deine Schlussfolgerung es den Mädchen/Frauen anzulasten nicht.

Ich denke vielen Mädchen und Frauen ging es auch nicht anders, auch wenn sie aufgrund des 'sozialen Protokolls' nicht aktiv werden mussten. Eigentlich waren sie aber in einer noch schwierigeren Situation, denn wenn sie aktiv geworden wären hätten sie sehr schnell einen sehr unschönen Stempel auf der Stirn gehabt denn Jungs so nie bekommen haben. Sie mussten sich also gleich doppelt trauen, selbst aktiv werden und bewusst die fiese Reaktion des Umfelds in Kauf nehmen. Außerdem gab es auch die Mädchen, die sich mehr oder weniger weit vorgetraut haben, aber dann musste man denen selbst auch entgegenkommen, hat bei mir damals aber auch nicht geklappt.

Die eigentliche Frage ist doch warum manche Jungs das einfach so wissen/können (woher?) und andere es ewig nicht hinbekommen (warum?). Ich denke es geht weniger um das Wissen wie es geht als um das eigene Urvertrauen und das soziale Umfeld. Hat man Urvertrauen geht man dass das Gegenüber einem freundlich gesinnt ist und man wird gern aktiv. Fehlt das Urvertrauen ist man vorsichtig und braucht die Rückversicherung das man aktiv werden darf. Im sozialen Umfeld kann man sich dann abschauen wie es geht, wenn man das Umfeld schätzt und der zwischengeschlechtliche Umgang dort vernünftig gelebt wird, d.h. weder religiös-moralische Überfrachtung noch absolute Hemmungslosigkeit. Hat das Umfeld dagegen einen vernünftigen zwischengeschlechtlichen Umgang gehemmt, dann ging es nicht mehr nur darum das Mädchen anzusprechen sondern auch um das Übertreten von familiären und sozialen Regeln und das war dann meist die eigentliche Hürde.
 
  • #169
Stimmt überall, von der Nordsee bis nach Spanien, von Frankreich bis nach Holland. Hörte irgendwann in den 00er Jahren auf. Ich habs nie vermisst.
So verschieden sind Frauen.
Meiner Ex ist es irgendwann mal aufgefallen in den Nuller Jahren. Sie oben ohne am Strand stellte fest, dass sie nun (2008) viel mehr angestarr wird wie früher. Sie fand das bedauerlich. Nicht weil sie einen schönen kleinen Busen hatte. Darauf hat sie nie etwas gegeben. Sie fand es ungerecht, dass Frauen sich nun wieder verhüllen müssen um nicht angestarrt zu werden. Sie sah darin einen Rückschritt.
Übrigens gab es dann später eine Schwedin die durchgesetzt hat in öffentlichen Schwimmbäder ohne Bikinioberteil baden zu können - gleiches Recht für alle.
Aber laut @Pfauenauge bin ich ja Hinz und Kunz, der nur schauen will.
 
  • #171
Ein Regelhandbuch hätte Dir nicht geholfen - Du verstehst auch heute nicht, warum viele über Deine Definitionen und Kriterien den Kopf schütteln. Deine Begrifflichkeiten wie "verstehen"...
Ein Regelhandbuch ist in dem Zusammenhang natürlich Unsinn, aber das Wissen um gewisse soziale, zwischenmenschliche und zwischengeschlechtliche Zusammenhänge ist schon hilfreich, insbesondere wenn man in einem emotional dysfunktionalen Umfeld aufwächst.
Man kann natürlich vieles später 'Nachlernen' aber in der Jugend ist vieles einfacher zu lernen, weil es dann alle lernen und das Gehirn neurobiologisch im Umbau ist und daher ein verändertes Sozialverhalten am einfachsten gelernt werden kann. Dieses Lernen ist ja auch einer der Gründe für das Durchlaufen der Pubertät. Das 'Nachlernen' ist aber auch schwieriger wenn man es in einem Sozialen Umfeld tun muss, das es schon kann und einen misstrauisch beäugt.

Ich denke ein Schulfach 'Beziehung und Partnerschaft' wäre sicherlich keine so schlechte Idee, aber es würde sich auch gut in Ethik integrieren. Es geht dabei nicht darum flirten zu lernen oder Liebeskummer zu verhindern, das ist Teil des Lernens im Leben. Aber ein solches Fach kann lehren was die Basis guter Kommunikation ist und wie sie funktioniert, dass das Zusammenkommen im Gegensatz zu dem was Liebesfilme vermitteln nicht das Ende der Bemühungen ist sondern nur ein erster Schritt in einer Beziehung. Sie sollten lernen das Menschen sich weiterentwickeln und eine Beziehung nur bestand hat wenn sich beide Partner darum bemühen, dass ihre Entwicklung nicht komplett vom Partner wegführt. Es sollte auch vermittelt werden, dass das Ende einer Beziehung schmerzen kann aber auch Teil des Lebens ist und man damit konstruktiv umgehen kann.
Es gibt da sicherlich noch viel mehr zu lernen :)
 
  • #172
Nur die Männer, die Frauen können sich was kochen
Ich mache mir jetzt eine 'strammen Max'. Das ist ein MÄNNERgericht. Die Frauen können sich gerne den Grünkernauflauf aufwärmen. Aber vorher von einem richtigen Kerl erklären lassen wie die Mikrowelle funktioniert.
Ich bekomme heute den Schalk nicht aus meinen Nacken. Es ist halt Faschingsdienstag. Und das passiert mir:
nordisch by nature huhuhu - Fettes Brot
 
  • #173
War von dieser Leichtigkeit, dieser Lebensfreude und dem Wunsch, es einfach zu versuchen 20 Jahre später wirklich nichts mehr da ? Wurde das den Jugendlichen wirklich genommen ?
Das ist glaube ich keine Frage der Zeit sondern des sozialen Umfelds und der dort herrschenden Normen. Heute wie damals gab es das was du beschreibst aber es gab und gibt auch Umfelder in denen das ganz anders lief und läuft.
Es gab früher auch die Jungs (und Mädchen), die bei solchen Treffen nicht dabei waren oder dabei waren aber sich immer ganz im Hintergrund gehalten haben. Steh-Blues habe ich in meiner Jugend nie getanzt, auch wenn ich bei Partys war wo das andere gemacht haben.
 
  • #174
Spannend wie sich dieser Thread bezüglich @Kirovets entwickelt hat. Er eckt mit dem was er in diesem Forum offen über sein Denken schreibt regelmäßig an. Dann bildet sich oft eine Gruppe die auf ihn einprügelt.

Diesmal neu ist für mich der Aspekt Elternhaus. Einige oder ist es nur einer scheint die Idee, dass Kinder aus ihrem Elternhaus Unwuchten mit gegeben bekommen massiv zu triggern.

Warum eigentlich, wenn bei dem einen alles supi ist. Wie supi es tatsächlich war hat er schon in verschiedenen Threads erzählt und seine kindliche Konditionierung ist sowieso ein offenes Buch für den der lesen will. Von nichts kommt nichts.

Der den ich meine ist nicht wirklich unsympathisch. Aber diese unreflektierten Versuche andere Abzuwerten ...
 
  • #175
Diesmal neu ist für mich der Aspekt Elternhaus. Einige oder ist es nur einer scheint die Idee, dass Kinder aus ihrem Elternhaus Unwuchten mit gegeben bekommen massiv zu triggern.
Das verstehe ich auch nicht. Einzig und allein, dass die " heilige Kuh" Elternhaus dabei Risse bekommen könnte, denn die Eltern sind zu achten und zu ehren?
Aber ist das nicht quasi moralisch- religiös? Etwas, dass sonst absolutes NoGo ist. Bis auf die " heilige Familie".
Da ist Heiligenverehrung noch erwünscht.
 
  • #176
Oh nein, @godot, strammer Max ist genial, auch für mich immer noch ... mit Schinken, Käse, Spiegelei und Gürkchen ... und ein wenig Salatbeilage für die Gewissensberuhigung😉
Bon appetit👍
 
  • #177
Kannst du mit deinen Ansatz auch die zunehmende Prüderie erklären. Beispiel:
Eine Zeitlang 80er und 90er Jahre habe ich öfter junge Frauen oben ohne am Badesee gesehen. Das ist heute vorbei. Frauen die heute ohne Bikinioberteil am See liegen sind mindestens 40 Jahre alt

Die Antwort gibst Du Dir weiter unten selber: die jungen Leute wollen von Notgeilen nicht gegafft werden.
Sie sind oft informierter und selbstbewusster. Um Progressivitaet herauszukehren müssen sie sich nicht entblößen. Die sagen Dir knallhart ins Gesicht "ich ein Spießer und das gern. Ist meine Wahl". Sie mzssen sich eben nicht verhüllen, sie wollen sich nicht jedermann nackt darbieten.
Es gibt ja nichts, was nicht erlaubt ist und so haben sie die freie Wahl so zu leben, wie sie wollen. Die einen lassen sich von Instagramm und Co. vorgeben, wie sie zu leben haben, sie anderen pfeifen drauf und machen was sie wollen.

Und so habe ich das bei den Beziehungen bei Jugendlichen schon in den 80ern des letzten Jahrtausends festgestellt: gerade bei den Mädchen setzte das Interesse an Jungs oft erst mit 16-17 oder später ein. Sie wurden von ihren Eltern, Verwandten, Freunden mit T Liebe überschüttet und brauchten dafür keinen hormongetriebenen Teenie, der an ihrem Körper rumbasteln wollte. Sie verwechseln Liebe/Zuneigung und Sex nicht, sondern konben das unterscheiden und lassen sich von ihren Wünschen leiten. Die haben galt keine emotionale und materielle Mangelsituatuon zu kompensieren.

Die Gesellschaft teilt sich auch hier. So wie @Silly beschreibt: Grundschüler, die Pornos gucken und sich im Bus (habe ich echt erlebt) beraten, wie man mit einer Banane einen Blowjob übt, demit man (Originalton) "nicht kotzen muss, wenn es soweit ist" und diejenigen, die das alles so garnicht interessiert, die sich nicht von aussen unter Druck setzen, sondern die Dinge in Ruhe reifen lassen, bis sie das Bedürfnis haben und es ein lohnendes Objekt dafür gibt.

Insbesondere bei Mädchen stelle ich fest, dass eine gewisse Gruppe sehr früh weiß: echte Zuneigung gibt es nicht für ausgefeilte sexuelle Dienstleistungen.
Die dürften vielleicht mit 15 wechselnde Jungs bei sich übernachten lassen - wollen sie aber nicht, weil es nicht ihr Bedürfnis ist.
 
  • #178
Jaja, der alte Ansatz - weder Gene noch eigene Leistung haben Einfluss - es sind immer die Eltern schuld.
Dieser 'alte Ansatz' wird durch neue neurobiologische und neuropsychologische Forschungen gestützt. Unser Gehirn ist bei unserer Geburt noch nicht voll entwickelt und die ersten 18-24 Monate sind daher sehr prägend für die Entwicklung von Urvertrauen und grundlegenden emotionalen und sozialen Fähigkeiten, denn diese werden in das sich entwickelnden Gehirn integriert. Natürlich spielen die Gene eine Rolle, genauso wichtig ist aber die Epigenetik, also der Umstand , dass die Gene zwar die Disposition festlegen aber die Aktivierung erst durch die Umwelt erfolgt.

Die eigene Leistung im Sinne eines Strebens nach selbstdefinierten Zielen ist in der Kindheit kein relevanter Faktor, Kinder lernen hauptsächlich durch das Nachahmen ihrer Umwelt. Als Jugendlicher ändert sich dann und als Erwachsener ist die eigene Leistung ist der wichtigste Aspekt aber der in früher Kindheit gesetzte Rahmen ist damit nicht überwunden sondern man bewegt sich in ihm und jedes überschreiten erfordert viel Willen und Energie, die diejenigen die eine 'behütete' Kindheit hatte nicht aufbringen müssen. Damit fällt diesen Menschen nicht alles in den Schoss, auch sie müssen Leistungen erbringen um etwas zu erreichen aber die extra Meile bleibt ihnen in vielen sozialen Zusammenhängen erspart.

Es geht mir nicht darum die Einen gegen die Anderen auszuspielen, aber mit dem Begriff Loser solltest du vorsichtig sein.
Es gibt Menschen die haben durch eigene Leistung trotz der einer 'nicht förderlichen' Kindheit viel erreicht, viel mehr als Ihnen in die Wiege gelegt war, aber sie zahlen auch einen hohen Preis denn sie müssen immer wieder die Extra-Energie aufbringen. Man muss das nicht verstehen, aber man kann es respektieren.

Wer mehr dazu wissen will kann sich gern zum Thema Entwicklungstrauma schlau machen.
 
  • #179
So jetzt beruhigt euch mal alle etwas, sonst geht’s ohne Abendessen ins Bett ☝️
m50

Gehts noch? Ich habe stundenlang und mehrere YT -Tutorials an diesen dämlichen veganen Bratlingen gewerkelt bis die endlich die richtige Konsistenz hatten, um gebraten werden zu können.
Die gibt es jetzt, egal ob ich politisch korrekt schreibe oder nicht. PUNKT :)
Die habe ich mir nämlich verdient, weil hart erarbeitet.
 
  • #180
Sie oben ohne am Strand stellte fest, dass sie nun (2008) viel mehr angestarr wird wie früher. Sie fand das bedauerlich. Nicht weil sie einen schönen kleinen Busen hatte
Ob oben ohne oder FKK, mir ist das persönlich egal, jeder wie er meint. Ich muss mich auch heute ( oder erst recht nicht heute) nicht nackt an den Badesee legen, aber wer es mag. Geguckt wurde übrigens auch in den 80 iger und 90 iger Jahren lieber @godot . Ganz sicher. Da wurden von männlicher Seite ganze Busenstudien am Strand durchgeführt.
W,56
 
Top