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  • #1

Sie verlässt mich ganz plötzlich nach dem Auszug unserer Tochter

Ich bin so schockiert. Meine Frau hat mich von heute auf morgen verlassen. Sie ist einfach ausgezogen.
Unsere Tochter hat dieses Jahr ihr Abi gemacht, ist jetzt in Australien und hat vor, nächtstes Jahr in einer anderen Stadt zu studieren.
Und kurz nach dem Abflug unserer Tochter zieht meine Frau einfach aus. Sie sagt, es ist Schluss. Ich bin jetzt total allein mit meiner Mutter hier im Haus.
Ich habe noch nicht aufgegeben und will, dass sie uns noch eine Chance gibt. Aber sie sagt, sie hat mir schon seit Jahren immer wieder Chancen gegeben und wollte, dass sich was ändert. Dabei waren wir doch eigentlich glücklich.
Wir haben zwei Paartherapien angefangen, eine vor 5 Jahren und eine vor 2 Jahren. Aber ich kam mir dabei immer komisch vor, habe das irgendwann nicht mehr mitgemacht und war der Meinung, wir schaffen das auch so.
Und jetzt ist sie einfach so gegangen, ohne vorher irgendeine Andeutung zu machen.
Was kann ich tun, damit sie uns noch eine Chance gibt?

m,49
 
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  • #2
Hallo,

du hat 2 Paartherapien mit deiner Frau begonnen - hast dabei irgend wann nicht mehr mit gemacht und bist jetzt verwundert, dass deine Frau die Nase voll hat?

Wie schmerzfrei bist du denn eigentlich?

Wie hast du denn nach der Therapie aktiv an der Beziehung und an dir gearbeitet?

Meine Ex-Frau war genau so - auf Therapie keine Lust - läuft ja alles und sich dann wundern, dass der andere Partner irgend wann die Konsequenzen zieht .....

m, 48
 
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  • #3
Jetzt mal ehrlich, lieber Fragesteller:

vs.
und nun:
Und jetzt ist sie einfach so gegangen, ohne vorher irgendeine Andeutung zu machen.

Sie hat dir offenbar schon vor Jahren klar gesagt, dass die Beziehung eben NICHT glücklich ist, sonst hätte sie keine Paartherapien gewollt. Du hast bei den THerapien nicht mitgearbeitet, weil du dachtest, das brauchst du nicht. Sie hat es weiterversucht, nach ein paar Jahren den nächsten ANlauf gestartet - und du brichst wieder ab. Hey, mal ehrlich: Mein Respekt, dass sie da überhaupt versucht hat, das Ganze durchzuziehen, bis die Kinder aus dem Haus sind. UNd du bist ein echter Gefühls-Trampel, wenn ihr verzweifelter Versuch, in Paartherapien etwas an eurer eingefahrenen Beziehung zu ändern, bei dir nicht als "Andeutung", dass die Beziehung nicht läuft ankommt. Lass die arme Frau in Ruhe, mit dir hat sie wahrlich genug durchgemacht!
 
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  • #4
Lieber FS,

WAS erwartest Du?
Sie hat Dir zwei Chancen gegeben und was kam von Dir zurück?
Und irgendwann geht man (frau) halt - es gibt nichts mehr zu bereden.

Das ist der große Fehler den Männer machen - sie glauben, dass Frauen immer reden wollen.
Nein, wollen sie nicht!

Sie wird nicht mehr zu Dir zurück kommen!


w/49
 
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  • #5
Hallo FS,

ich fürchte: Gar nichts!

Du scheinst es nicht begriffen zu haben. Ihr habt zwei Paartherapie gemacht und DU kamst Dir dabei komisch vor und DU warst der Meinung, dass Ihr das so schafft. Sie scheint jeweils nicht Deiner Meinung gewesen zu sein.

So viel Ignoranz kann und darf (mit dem Auszug Deiner Frau) bestraft werden.

Und warum bist DU der Meinung, dass Eure Beziehung "eigentlich" glücklich war (und Deine Frau scheinbar nicht)?

Ich sehe für Dich nur eine Chance: Lerne (D)eine Partnerin, ihre Anliegen, Wünsche, Träume, Sehnsüchte, Hoffnungen und Visionen, wahr und ernst zunehmen.

Viel Erfolg!

T46m
 
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  • #6
Nichts kannst Du tun. Wenn ihr schon zwei Paartherapien hinter euch habt und dabei nichts herausgekommen ist, weil Du von dir aus abgebrochen hast, wird sie wahrscheinlich nur noch die Zeit abgewartet haben, bis das die Tochter aus dem Haus ist. Überlege mal selber: Eine Ehe, die Paartherapien benötigt, ist eine Ehe, in der es nicht rund läuft. Es kann zumindest von ihrer Seite aus nicht so gut gelaufen sein, dass sie zumindest zufrieden mit eurer Ehe war. Umgekehrt hast Du es anscheinend nicht so gesehen, trotz der offensichtlichen Probleme und den daraus folgenden Paartherapien. Im Grunde kannst Du nur das Gespräch suchen und klären, was nicht gepasst hat, wenn sie es noch möchte. Ich bezweifle aber, dass dabei neue Erkenntnisse für dich herauskommen und das Ergebnis ändern wird. Du wirst dich wohl damit abfinden müssen, erst mal alleine zu sein und dein Leben neu organisieren zu müssen. Wenn Du die Trennung verkraftet hast, dann schau dich nach einer anderen Frau um. Das Leben geht weiter und vielleicht wirst Du sogar glücklicher, wenn Du in Zukunft eine Frau triffst, die besser zu dir passt.
 
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  • #7
Na FS, ganz so plötzlich kann der Auszug ja nicht kommen...

Wenn Ihr schon zwei Paartherapien gemacht habt und Du derjenige warst, der zugegebenermaßen alles torpediert hat, dann weißt Du doch genau, wo die Defizite in Eurer Beziehung liegen/lagen. Das wird in den THerapien deutlichst zur Sprache gekommen sein.

Ich sehe den Auszug Deiner Frau als Ihre letzte Möglichkeit an. Wenn DU in 2(!) Therapien keine Bereitschaft gezeigt hast, an der Verbesserung der Situation zu arbeiten, dann wundert es mich nicht, daß sie einfach die Nase voll hat und nun gegangen ist.

Wolltest Du vielleicht nichts sehen, nichts hören, nichts ändern?
 
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  • #8
Nichts. Das ist vorbei. Du solltest deiner Frau einen letzten Gefallen tun und sie endlich ernst nehmen, ihre Entscheidung akzeptieren und respektieren.
Und nein: Sie hat dich nicht plötzlich verlassen. Sie hat die Trennung jahrelang angesprochen und versucht, was zu ändern. Nur du hast es nicht ernst genommen, nicht mitgezogen, boykottiert.
DU warst glücklich, deine Frau offenbar nicht.
Was soll denn eine weitere Chance ändern? Du hast ihr doch oft und lange genug gezeigt, dass du auf ihre Meinung pfeifst.

Du kannst die Vergangenheit nicht ändern. Du kannst etwas, was du heute als Fehler erkennst, nicht mehr korrigieren. Schon im eigenen Interesse solltest du dir das selbst klar machen. Schau nach vorn und plane dein Leben neu - nur eben ohne deine Frau.
 
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  • #9
Lieber FS, nach meiner Erfahrung kannst Du sie nicht zurückholen.
Diese seelische Insolvenzverwaltung ist ein traumatisches Ereignis, lange braucht es, bis der Abstand dazu groß genug ist.
Jeder Therapeut würde sich jetzt auf das Thema - zwei Generationen unter einem Dach - stürzen, weil es ungewöhnlich ist und sich dazu vieles erfragen ließe, zumal es Deine Mutter und nicht ihre ist.

Wenn das Trennungsjahr vorbei ist, dann kommt wahrscheinlich die Scheidung. Dieser Stolperstein ist der gravierendste, weil sich Eure finanziellen Gewohnheiten rapide ändern werden, Du hast nur noch genau die Hälfte Deines Einkommens bzw. die Ausgaben verdoppeln sich, Deine Frau hat einen Zugewinnausgleich erworben, besitzt Anteile am Haus, die sie geltend machen wird. Du musst sie auszahlen, den Hausstand teilen und Dich damit auseinandersetzen, dass die Rente nicht reicht.
Deine Frau hat Dich schon vor Jahren verlassen, es ist nun müßig, darüber zu sinnieren, dass Du mit dem Abbrechen der Paartherapie den wohl größten Fehler Deines Lebens gemacht hast. Der zweitgrößte ist, dies mit dem Argument des "ich dachte, wir schaffen es auch so..." begründest. Wiederum würde ein Therapeut hier ein infantiles Handeln erkennen. Als mein Sohn von mir zusammengefaltet wurde, weil er ohne Regenjacke im Kindergarten draußen spielte, völlig durchnässt, und dann eine Grippe bekam sagte er, er dächte, er könne auch ohne Regenjacke draußen spielen. Deine Erklärung zur Therapie verdeutlicht Unentschlossenheit und zeigt Dich in einer passiven Rolle, die vielleicht Dein Naturell ausmacht. Deine Frau hat nach Augenhöhe, nach Entschlossenheit und vor allem nach Geborgenheit gesucht, sie ist vereinsamt, auch in Deiner Gegenwart.
Meine kleine Analyse ist wahrscheinlich erschlagend für Dich. Ich vermute sehr stark, dass Du momentan durch die Verletzung total zeitverzögert reagierst, noch Löcher stopfst, damit das Boot nicht sinkt, während Deine Frau mit dem Rettungsboot längst am Horizont verschwunden ist. Suche Dir professionelle Hilfe, damit Du nicht, wie ich einst, aus der Lohnfortzahlung rauskommst, weil Du wegen Schlafmangel und traumatischer Belastung zeitweise arbeitsunfähig wirst. Du kannst einen Fehler insofern gut machen, indem Du Dich jetzt ernster nimmst als damals, als es um Euch beide ging. Immerhin bist Du von zwei "Frauen" gewissermaßen verlassen worden und die dritte wird es denen schon aus biologischen Gründen irgendwann gleich tun. Involviere niemals Deine Tochter, wenn sie zurück ist. Schließe mit ihr keinen Bund. Suche nicht die Fehler in Deiner Frau. Ich verstehe Dich sehr gut, finde da vieles in meiner Vergangenheit wieder und sehe dennoch keinen rückwärts gewandten Trost, sondern ein produktives Vorausdenken. Alles Gute!
 
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  • #10
Entschuldige, aber was erwartest Du jetzt noch? Sie hat Dir offenbar seit Jahren gesagt, das etwas - ggf. auch was genau - ihr in Eurer Beziehung nicht mehr gefällt. Ich habt 2 Paartherapien begonnen, die DU abgebrochenhast, weil DU meintest, dass auch allein hinzubekommen. Wie war Ihre Meinung dazu?

Dazu eine "Traumkonstellation" mit Deiner Mutter im Haus. Wie ist das Verhältnis zwischen ihr und Deiner Frau?

Du sagst, Ihr wart eigentlich glücklich? Das war offensichtlich eher einseitig bzw. Ihr habt inzwischen unterschiedliche Auffassungen von Glück. Für mich klingt es so, dass Deine Frau mit Eurer Ehe schon vor einer ganzen Weile abgeschlossen hat und nur deswegen bei Dir geblieben ist, um Eurer Tochter bis zu deren (absehbarem) Auszug die Familie zu erhalten. Das ist nun vorbei und jetzt kann sie ihren Weg gehen. Das hat sie vermutlich schon längere Zeit so geplant.

Ich fürchte, es ist zu spät für eine weitere Chance. Du hast die mehr oder weniger deutlichen Signale zu lange ignoriert.

Es tut mir Leid für Dich, aber ich denke, es ist besser, sich mit dem Gedanken und die - möglichst friedlichen - Modalitäten der Trennung zu befassen.

Euch alles Gute
M (50)
 
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  • #11
"Dabei waren wir doch eigentlich glücklich."

Nein, das wart ihr nicht. Du hattest dich vielleicht bequem in eurer Beziehung eingerichtet, aber deine Frau war definitiv nicht glücklich. Sonst hätte es ja nicht die zwei Paartherapien gegeben - die du abgebrochen hast.

"Und jetzt ist sie einfach so gegangen, ohne vorher irgendeine Andeutung zu machen."

Ohne Andeutungen? Ihr habt zwei Paartherapien angefangen! Deine Frau hat dir signalisiert, dass sie Veränderungen möchte, aber du hast einfach weitergemacht wie immer... ist doch klar, dass deine Frau irgendwann die Konsequenzen daraus zieht.

Hast du eigentlich deine Frau ernstgenommen mit ihren Anliegen, ihren Wünschen? Deine Frau hat offensichtlich jahrelang - mindesten 5 Jahre lang! - versucht, an eurer Beziehung zu arbeiten. Aber es klappt halt nicht, wenn nur einer mitmacht und der andere sich verweigert. Alle Achtung, dass sie wenigstens so lange noch geblieben ist, bis eure Tochter aus dem Haus war.

Stelle dir mal folgende Frage: Wie kann es nur sein, dass du jetzt erst aufwachst?

Ich finde es wirklich traurig, dass du den Ernst der Lage erst erkennst, nachdem sie die ultimative Konsequenz gezogen hat und ausgezogen ist. War dir vorher total egal, wie es deiner Frau in der Beziehung geht, hauptsache du kommst klar?

Stelle dir vor, wie es wäre, wenn dich dein Gegenüber überhaupt nicht ernst nehmen würde und du die ganze Zeit gegen eine Wand redest. Vielleicht hat sich deine Frau so gefühlt...
 
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  • #12
Das kam aber nicht wirklich überraschend, oder? Deine Frau hat ja anscheinend schon seit Jahren versucht, Dir klarzumachen dass es Ihr in Eurer Beziehung nicht wohl ist. Ich kann mir auch vorstellen, dass es wegen dem zusammen wohnen mit Deiner Mutter Probleme gab. Du hast ausserdem die Ehetherapien abgebrochen und ihr so auch gezeigt, dass Du nichts ändern willst. Sie hat wohl abgewartet, bis Eure Tochter selbständig war und nun die Konsequenzen gezogen. Wahrscheinlich ist der Zug nun abgefahren, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihre Meinung noch ändert.
 
  • #13
Tja verschobene Wahrnehmung deinerseits würde ich sagen.. Unaufmerksamkeit gepaart mit dem Durchhaltewillen deiner Frau eurer Tochter wegen.. Sie hat dir sicher schon tausendmal angedroht genau das zu machen und du hast ihr Schweigen als du nichts geändert hast als Zustimmung gesehen, jetzt hat sie abgestimmt: mit den Füssen.. und glaube mir, die kriegst du nicht wieder zurück.. dafür denke ich, hast du einfach viel zu wenig Ahnung was eigentlich schief gelaufen ist.. wenn man 2 Partnertherapien macht und sich dabei nur "komisch" fühlt heisst das übersetzt "ich habe nicht davon verstanden" ..
 
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  • #14
Lass ihr doch erstmal eine Auszeit und warte, bis sie auf Dich zukommt. Je mehr Du sie bedrängst, desto weiter will sie weg. Wenn keine gravierende Dinge vorgefallen sind und sie Dich einfach erstmal
nur satt hat, gibt's noch Chancen. Ich kenne die Vorwürfe an Dich nicht,aber es gibt ja die Bandbreite
von Kritik am Verhalten: nicht spontan, rücksichtsvoll, liebevoll, aufmerksam genug bis abgrenzen von
Fremdgehen, Alkohol, Spielsucht, Sadismus und all den bösen Sachen.
In einem Jahr siehst Du klarer - im Bekanntenkreis gibt's derzeit zwei ähnliche Fälle und keiner weiß,
weshalb genau die Frau abhaut. Die eine will ihr eigenes Leben leben, mit 45. die andere hat einen
anspruchsvollen Beruf, fühlt sich nach nun abgeschlossener Kindererziehung total erschöpft und
will ihre Ruhe haben. Ich denke, wenn jeder Partner, der seine Ehe satt hat, mal für 3 Monate allein auf Reisen gehen könnte, gäbe es weniger Scheidungen.
Wünsch Dir alles Gute. W
 
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  • #15
Ich w muss mal eine Lanze für die Männer brechen. Es gibt Fälle, da war der Mann Mittel zum Zweck.
Vermögensaufbau, Familienleben, dafür benötigt Frau in der Regel einen Mann.
Sind die Kinder selbstständig, Haus abbezahlt, dann merkt Frau plötzlich, der neben ihr war zwar ein
tauglicher Vater, Versorger, aber so richtig gefällt ihr sein Charakter ja eigentlich doch nicht. Mit dem allein die nächsten 30 Jahre - nö. Da wird der Bedauernswerte mal eben zur Verhaltensumwandlung in die Therapie geschleppt, wenn er ganz brav ist, gibt's noch eine Chance. Immer mit dem Damoklesschwert " es geht nicht mehr".
Diese perfide Benutzen und Ausnutzen kommt vor. Der arme Tropf -sorry - versteht die Welt nicht mehr und bedauert wird die Ehefrau, die doch alles versucht hat.
Dies bezieht sich hier jetzt nur auf den üblichen Verhaltensklüngel, nicht auf Gewaltbeziehungen oä.
w
 
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  • #16
Da sieht man wieder, das manche Menschen einen anderen nicht ernst nehmen.

Gar nichts war in Ordnung bei euch und jetzt ist die ganz einfach und plötzlich weg!

Sorry, aber das selbe habe ich mit meinen Ex auch erlebt, jahrelang habe ich das Gespräch gesucht, bis ich dann auch weg war und für ihn natürlich auch ganz plötzlich.

Hoffe du lernst daraus und nimmst den nächsten Partner ernst!
 
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  • #17
Ich habe noch nicht aufgegeben und will, dass sie uns noch eine Chance gibt. Aber sie sagt, sie hat mir schon seit Jahren immer wieder Chancen gegeben und wollte, dass sich was ändert. Dabei waren wir doch eigentlich glücklich.
Wir haben zwei Paartherapien angefangen, eine vor 5 Jahren und eine vor 2 Jahren. Aber ich kam mir dabei immer komisch vor, habe das irgendwann nicht mehr mitgemacht und war der Meinung, wir schaffen das auch so.

1) Was war denn die Meinung Deiner Frau dahingehend, ob der Paar - Seelenklempner erforderlich ist oder nicht ?

und

2) welche Signale sendete Dir Deine Frau in den letzten Jahren ob dem Zustand der Beziehung ?

Geh mal in Dich und denk nach - bestimmt gibts da so einiges, was Du ignoriert hast, weil Du

- meiner Ansicht nach zurecht weil ich meine daß ein Seelenklempner in so gut wie keiner Lage was bringt -

der Auffassung bist, daß es den Seelenklempner nicht braucht. Vielleicht sieht sie es genau anders herum - so "gehaltvoll" das Seelenklempner - Geschwafel auch für sie nach ihrem Eindruck sein mag ...

Die Lebensziele sind durch ... so sucht sie sich nen andern .... zum Alt werden; eigentlich sollte der Auszug der Tochter ein Grund zum Feiern sein ... aber ihr habt in den letzten Jahren nicht drauf hingearbeitet - was für den schlechten Zustand Euerer Beziehung spricht.
 
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  • #18
Ich bin so schockiert. Meine Frau hat mich von heute auf morgen verlassen. Sie ist einfach ausgezogen.
........Aber sie sagt, sie hat mir schon seit Jahren immer wieder Chancen gegeben und wollte, dass sich was ändert. Dabei waren wir doch eigentlich glücklich.
........Wir haben zwei Paartherapien angefangen, eine vor 5 Jahren und eine vor 2 Jahren. Aber ich kam mir dabei immer komisch vor, habe das irgendwann nicht mehr mitgemacht und war der Meinung, wir schaffen das auch so. m,49

Lieber FS,
ich bin fassungslos darüber, daß Du angesichts des sich seit Jahren aufziehenden Gewitters schockiert bist:
- Deine Frau sagt Dir, dass sie Dir seit Jahren Chancen zur Aenderung gegeben hat und Du hast sie nicht genutzt.
- Ihr habt binnen 5 Jahren 2 Paartherapien gemacht und Du hast die Mitarbeit verweigert und glaubst, dass das keine Folgen hat?
- Du magst ja durchaus der Meinung sein, es so zu schaffen, aber was hast Du dazu getan? Lass mich raten: nichts?
- Du warst glücklich. Wie das möglich ist angesichts von 2 Paartherapien und einer unzufriedenen Frau, solltest Du uns noch mal erklären. Deine Frau war definitiv nicht glücklich und hat gesehen, der Graben zwischen Euch ist nicht überbrückbar.

Sie hat Dir genug Chancen gegeben, sie gibt Dir keine weitere, weil Du sie nicht verdient hast - irgendwann reicht es der geduldigsten Frau und wenn sie geht, gibt es keinen Weg zurück. Das ist meinem Mann auch widerfahren. Er hat noch nicht mal ernst genommen, als ich mich nach Wohnungen umgeschaut habe. Als der Auszugtermin feststand, da wollte er reden, aber ich nicht mehr.
Akzeptier einfach, dass Du den letzten möglichen Zeitpunkt, das Steuer umzulegen vertrotzt hast. Was ist dass den für ein Argument, "Du kamst Dir in der Therapie komisch vor"?

Deine Frau hat ihre Pflicht getan und bis zum Auszug Deiner Tochter gewartet. Es gibt für sie keinen Grund mehr, noch eine Minute länger auf die Gestaltung Ihres neuen Lebens zu verzichten, denn Du wirst Dich nicht ändern. Vermutlich weißt Du noch nicht mal, warum ihr in Paartherapie wart, denn Du warst ja glücklich. Jetzt haben sich die Vorzeichen geändert, sie ist glücklich und Du bist schockiert, was nicht ansatzweise so schlimm ist, wie Unglücklichsein.

Befass Dich mit den Ursachen, warum sie gegangen ist und sofern Du noch eine Frau findest, mach es mit ihr besser.
Dass Deine Frau unglücklich ist, solange sich für Dich nichts ändert, hat Dich nicht gestört. Das ist lieblos und respektlos.
w, 50
 
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  • #19
Die Tochter ist jetzt weg und die Frau möchte wieder ein Leben haben, Liebe genießen, Romantik erleben, guten Sex haben, frei von Tochter und Schwiegermutter sein, und begehrt werden wie eine attraktive Frau. Siebraucht einen Liebhaber und einen Mann, der mehr für sie tut, als du scheinbar getan hast.

Ich trennte mich auch von meinem langjährigen Partner, einfach weil das nicht das Leben war, was ich mir bis zum Ende vorstellte: jeden Abend mit dem Mann auf dem Sofa sitzen und in die Glotze starren, alle paar Wochen mal ins Kino gehen, alles Schaltjahr mal zu einem Candlelight Dinner essen gehen und dann noch sparen müssen, auf jeden Cent gucken, weil der Mann zu knausrig ist. Auch zu knausrig, mal einen Blumenstrauß mitzubringen oder an Geburtstage zu denken. Das ist echt kein Leben, das eine Frau braucht. Ich wollte so nicht alt werden, sondern habe vom Leben einfach ein bisschen mehr erwartet, als so etwas. Mag sein, dass Männer mit so etwas zufrieden sind, aber Frauen brauchen da einfach ein bisschen mehr.
 
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  • #20
Sie hat sich innerlich schon lange von dir getrennt, nur hat sie gewartet bis die Verpflichtung Tochter aus dem Haus ist. Nun ist für sie freie Bahn zum Leben, dich braucht sie nun nicht mehr, Tochter steht auf eigenen Beinen.
Tröste dich es geht vielen so, laß sie ziehen, es hat sowieso keinen Zweck, beginne dein eigenes neues Leben und ziehe die Lehren daraus für die Zukunft.
Dazu mußt du aber Selbstbewußtsein haben, hast du das?

52m
 
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  • #21
Wie gewichtig sind denn die Vorwürfe Deiner Frau an Dich? Ohne eine wenigstens vage Beschreibung kriegst Du hier hauptsächlich auf die Mütze. Deine Frage bezieht sich auf
die Chance ihrer Rückkehr.
- regelmäßige Ohrfeigen oder
- sie verachtet Dich oder
- sie will neu anfangen
Kommt nicht zurück.
- Du hockst ständig bei der Mutter oder im Verein
- Du hast Dich optisch gehenlassen
- Du bist der Herr im Haus und zeigst das offen
- sie zählt für Dich zum Inventar und hat zu funktionieren
Stell das ab. Beweis das Gegenteil. Vielleicht kommt sie zurück.
Willst du das wirklich? Ihretwegen - lohnt es sich oder ist es Angst und Gewohnheit?
Halbherzige Kämpfe sind nicht zu gewinnen.
w
 
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  • #22
Hallo FS,
Glückwunsch an deine Frau, sie ist absolut konsequent. Du weißt ja, wie du noch eine Chance haben könntest. Wenn es noch nicht zu spät ist, und du jetzt bereit wärst, dann wäre die Paartherapie vielleicht noch eine Möglichkeit. Es sei denn, deine Frau hat die Hoffnung schon aufgegeben. Aber von selbst wird es nicht mehr gut, das hat sie dir jetzt eindeutig gezeigt durch ihre Trennung und das war für euch beide auch sehr wichtig.
 
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  • #23
Lieber FS,

viele der Beiträge hier helfen Dir nicht sondern geben Dir die (alleinige) Schuld für das Verhalten Deiner Frau - Auszug ohne Vorwarnung. Obwohl wir zu den pros und cons Eurer Beziehung nichts wissen. Überlese dies Beiträge bitte einfach - für viele Frauen und auch von Müttern indocktrinierte Männer ist immer der Mann schuld. Dafür haben die Frauen die Erbsünde, ergo herrscht Gleichstand und wir müssen darüber nicht nachdenken.

Dein erstes Gebot ist nicht "Wie Krieg ich sie Zurück?" oder "Warum tut sie das?" - das wirst Du nie für Dich zufriedenstellend klären - sondern Selbsterhalt. Falls Deine Frau schlau war, und davon solltest Du bei einer so lange geplanten Absatzbewegung ausgehen, hat sie alle Unterlagen für eine für Sie meistbegünstigte Scheidung in Ihrem Besitz und Ihr Anwalt ist bestellt. Es wird nicht lange dauern bist Du einen Brief bekommst in dem Sie saftigen Trennungsunterhalt fordert - vom Geld des Ex leben tun auch die enttäuschtesten Frauen die sich selbst verwirklichen wollen sehr gerne. Aus eigener Erfahrung muß ich sagen da ist den Damen oft kein Trick zu schade.

Nimm einen auf Familienrecht spezialisierten Anwalt (für Männer sind dabei Männer immer besser) und lass Dich umgehend beraten, ändere die Bankverbindung und falls Deine Frau Schlüssel zum Haus hat ändere die Schlösser. Checke mit ihm ob Du die Scheidung einreichen solltest - zurück ziehen kannst Du immer. Bei Scheidungen kommt meist der besser raus der Druck macht und die Sache vorantreibt. Du bist hioer schon schwer im Nachteil, weil Du untzer schock stehst und Deine Frau bereits viel über das Thema nachgedacht hat.

Sprich mit Deiner Tochter - es ist wahrscheinlich daß Sie mehr über die Beweggründe und Pläne Deiner Frau weiss. Falls das Haus Dir alleine gehört - überschreib es auf Deine Mutter. Solange keine Scheidung eingereicht ist kannst Du das m.E. machen (frag den Anwalt) - Dein Ziel sollte sein so schnell wie möglich arm zu werden.

Wenn das alles gemacht ist vereinbare ein Treffen mit Deiner Frau.

Das klingt alles zynisch ist es aber nicht. So bitter es ist, es ist realistisch. Deine Frau ist weg. Aus den Umständen Ihres Weggegehens zu 90% für immer. Das war Ihrerseits keine Kurzschlussreaktion sondern mindestens 1 Jahr geplant. Da hast Du keine Chance mehr, besonders da das Kind ausser Haus ist. Jetzt geht es darum, daß Deine Ex (ja das ist sie) Dich nicht so abzockt, dass Du niewieder auf die Füße kommst. Auch mit 50 kann Mann mit anderen Frauen glücklich werden - ohne Geld ist das aber schwierig da Frauen nunmal sind wie sie sind.

Jeden Tag den Du jetzt in Schockstarre verbringst und Dich Ihr zu Füßen wirfst um die Beziehung/Familie zu retten wirst Du für Jahre bereuen - ich habe das selber erlebt. Das bringt nichts. Falls Du Pech hast hat Sie auch warm gewechselt.

m (47)
 
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  • #24
Dein erstes Gebot ist nicht "Wie Krieg ich sie Zurück?" oder "Warum tut sie das?" - das wirst Du nie für Dich zufriedenstellend klären - sondern Selbsterhalt. Falls Deine Frau schlau war, und davon solltest Du bei einer so lange geplanten Absatzbewegung ausgehen, hat sie alle Unterlagen für eine für Sie meistbegünstigte Scheidung in Ihrem Besitz und Ihr Anwalt ist bestellt. Es wird nicht lange dauern bist Du einen Brief bekommst in dem Sie saftigen Trennungsunterhalt fordert - vom Geld des Ex leben tun auch die enttäuschtesten Frauen die sich selbst verwirklichen wollen sehr gerne. Aus eigener Erfahrung muß ich sagen da ist den Damen oft kein Trick zu schade.

Nimm einen auf Familienrecht spezialisierten Anwalt (für Männer sind dabei Männer immer besser) und lass Dich umgehend beraten, ändere die Bankverbindung und falls Deine Frau Schlüssel zum Haus hat ändere die Schlösser. Checke mit ihm ob Du die Scheidung einreichen solltest - zurück ziehen kannst Du immer. Bei Scheidungen kommt meist der besser raus der Druck macht und die Sache vorantreibt. Du bist hioer schon schwer im Nachteil, weil Du untzer schock stehst und Deine Frau bereits viel über das Thema nachgedacht hat.

1) Selbsterhalt ist wichtig - und der Schutz der eigenen Interessen.

2) Wieso hat sie überhaupt einen Anspruch auf Trennungsunterhalt ? Sie kann arbeiten gehen und hat niemanden daheim. D. h. es braucht hier schon einen knallharten Anwalt.

3) Bankverbindung - warum nicht eine im Ausland ? Die läßt sich nicht so leicht rauskriegen, läßt sich aber online managen und die SEPA Zahlungen dauern auch nicht länger; was ist mit der Bankverbindung Deiner Frau ? Checke mal, ob sie die letzte Zeit auffällig viel Bargeld abgehoben hat (eventuell kannst Du die Konten vom Homebankingprogramm in ein Tabellenkalkulationsprogramm übergeben; manche Banken bieten online auch den Export der Daten in CSV an). Wo ist das Geld ? Auf einem Konto Deiner Frau ? Was ist mit den Steuererklärungen ? Da müssen alle Kapitalerträge - auch Deiner Frau - rein.

4) Scheidung einreichen - ich denke, der Rat "agiere - nicht re=agiere" ist im Leben generell wichtig.

5) Haus umschreiben: Man prüfe, ob da nicht Schenkungssteuer anfällt; was, wenn es an die Mutter verkauft wird ? Man frage einen Makler, was es etwa wert ist, der RA wird sagen, ob ein Preis an der oberen Schwelle oder an der unteren Schwelle günstiger ist.
 
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  • #25
Auch mit 50 kann Mann mit anderen Frauen glücklich werden - ohne Geld ist das aber schwierig da Frauen nunmal sind wie sie sind.

Jeden Tag den Du jetzt in Schockstarre verbringst und Dich Ihr zu Füßen wirfst um die Beziehung/Familie zu retten wirst Du für Jahre bereuen - ich habe das selber erlebt. Das bringt nichts. Falls Du Pech hast hat Sie auch warm gewechselt.

m (47)

Egozentriker, die Zeilen des FS und auch deine lesen sich für mich so, werden nie aus dem Scheitern der Ehe lernen können. Solchen Menschen fehlt die Selbstreflexion. Die Frau des FS wollte 2 x gemeinsam an der Ehe arbeiten, also ihr nun vorzuwerfen, sie wollte den Mann nur ausnehmen usw., ist ja sowas von lächerlich und kindisch. Die Frau hat sehr verantwortlich gehandelt, dass sieht man auch daran, dass sie mit der Trennung gewartet hat, bis die Tochter das Abitur hat und ausziehen kann.

Dem Mann wurden ausreichend Chancen geboten, er wollte und konnte sie aufgrund seiner Mangel-Persönlichkeit nicht sehen. Vielleicht hilft ihm jetzt der Schock erwachsen zu werden und für sich selbst eine Therapie zumachen, damit er in der Zukunft erwachsener und reifer handeln kann.

Ich habe beruflich mit solchen Männern/Klientel zu tun. Die wenigsten lernen draus. Die meisten bleiben auf dem kindlichen Niveau stehen und schimpfen jahrelang weiter auf die böse Ex. Die Singlebörsen sind voll von solchen Männer, ja leider auch Frauen, aber nicht so viele.
 
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  • #26
Egozentriker, die Zeilen des FS und auch deine lesen sich für mich so, werden nie aus dem Scheitern der Ehe lernen können. Solchen Menschen fehlt die Selbstreflexion.

Dem Mann wurden ausreichend Chancen geboten, er wollte und konnte sie aufgrund seiner Mangel-Persönlichkeit nicht sehen. Vielleicht hilft ihm jetzt der Schock erwachsen zu werden und für sich selbst eine Therapie zumachen, damit er in der Zukunft erwachsener und reifer handeln kann.

Ich habe beruflich mit solchen Männern/Klientel zu tun. Die wenigsten lernen draus. Die meisten bleiben auf dem kindlichen Niveau stehen und schimpfen jahrelang weiter auf die böse Ex. Die Singlebörsen sind voll von solchen Männer, ja leider auch Frauen, aber nicht so viele.

Diesen Erfahrungswert kann ich - leider - nur bestätigen! Ich bin genau hier an ein solches Exemplar geraten. Aufgrund der großen Egozentrik ist es ihm unmöglich sich in andere hineinzuversetzten - er ist mit seiner Wahrnehmung nur bei sich und trieft vor Selbstsmitleid.

Seine Frau hat ihn, wegen eines anderen, verlassen. Er hat sich hier sofort angemeldet und mich nach 4 Monaten angeschrieben. Er sei "frei", seine Ehe "abgeschlossen", ich solle mir keine Sorgen machen, dass er sich noch nicht wieder binden könnte....

Nun fast 3 Jahre später (ich bin schon lange nicht mehr mit ihm zusammen, aber er meldet sich regelmäßig bei mir mit neuen Versprechungen), Psychotherapie und sehr langer psychosmomatischer Reha im Gepäck: Keine Veränderung! Er heult seiner Ex nach, verklärt die damaligen Eheprobleme, erklärt die Ex zur größten Liebe seines Lebens, macht sich täglich selber etwas vor, um seiner eigenen Wahrheit nicht ins Gesicht schauen zum müssen......

Inzwischen hat die erwachsene Tochter die Funktion seiner Ex übernommen und es läuft wieder alles in den alten Bahnen. Ich bin in seinem Zuhause nicht erwünscht....zu viele Erinnerungen an seine Ex dort....Mir hat da einiges sehr weh getan, aber ich übernehme die Verantwortung dafür, dass ich ihm geglaubt habe. Das war halt mein Fehler. Für mich ist dieser Mann ein wandelnder Alptraum, der viel versprochen hat und nichts davon halten konnte. Nach der Erfahrung bleibe ich lieber wieder Sinlge und mache mir mein Leben selber schön ohne mich von kaputten Leuten abhänig zu machen. w
 
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  • #27
Egozentriker, die Zeilen des FS und auch deine lesen sich für mich so, werden nie aus dem Scheitern der Ehe lernen können. Solchen Menschen fehlt die Selbstreflexion. Die Frau des FS wollte 2 x gemeinsam an der Ehe arbeiten, also ihr nun vorzuwerfen, sie wollte den Mann nur ausnehmen usw., ist ja sowas von lächerlich und kindisch. ... Dem Mann wurden ausreichend Chancen geboten. ... Ich habe beruflich mit solchen Männern/Klientel zu tun. Die wenigsten lernen draus. Die meisten bleiben auf dem kindlichen Niveau stehen und schimpfen jahrelang weiter auf die böse Ex.

Hier der von Ihnen zitierte Gast. Vielleicht sollten Sie lernen mit Ihren männlichen Kunden respektvoller und sachbezogener umzugehen.

Es ist natürlich Ansichtssache ob man der Meinung von #11 und #14 zur Frau teilen möchte. Der Rest der Beiträge sieht das ja auch anders.Ich glaube gerne, dass die Ehefrau des FS unglücklich ist, aber inwieweit dies gerechtfertigt ist weiss im Forum niemand. Dazu gibt es nämlich keine Infos. Die Schuldfrage oder de Frage der Viorhersehbarkeit ist im thread auch nicht das Thema. Die Frage des FS ist wie geht es weiter. Dazu leisten sie keinen Beitrag. Ausser man zählt Ihre unsachlichen Verunglimpfungen des FS dazu:

- Kindisch und feige ist nach 20 Jahren Beziehung bei Nacht und Nebel ohne ein Wort abzuhauen.

- Berechnung, Kalkül und Lüge ist es mit dem Abbruch der Beziehung zu warten bis die Tochter flügge ist. Eine Person die das durchzieht muß schon recht abgebrüht sein.

Aber halt! Es ist ja eine Frau. Da sprechen wir per se von Notwehr oder seelischer Notlage. In dubio pro matrona. Die weibliche Opferkultur lebe hoch:) Entschuzkdigung wenn ich mündig und lebenserfahren genug bin hier nicht in den Chor der Gefangenen einzustimmen. Der FS muß nach der emotionalen Überrumpelung nicht noch eine finanzielle erleiden. Schließlich hat er hier um Ratschläge gebeten was er tun soll und wollte keine Wegbeschreibung zur nächsten via dolorosa mit angeschlossener Selbstgeiselung.

m
 
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  • #28
Plötzlich? Überraschend? Indolenz in Reinkultur, sorry.
 
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  • #29
Deine Geschichte sollte anderen als warnendes Beispiel dienen.

Solange die Frau noch reden will, hört ihr zu, versucht zu verstehen, versucht Dinge zu ändern! Wenn sie einmal nicht mehr redet, sich die Selbsthilfebücher stapeln, sie stundenlang in Foren mit wildfremden Leuten Beziehungsfragen diskutiert, oder sich gar einen Therapeuten sucht und den Partner NICHT in die Therapie mit einbezieht, ist es fast zu spät!! Dann hat nicht mehr das Paar ein Problem, sondern die Frau hat ein Problem, das früher oder später gelöst wird ... und das Problem heißt Mann.
 
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  • #30
Och, liebe rechtsunkundige Maenner, wozu soll er den jetzt das Haus irgendwem überschreiben - für die Vermögensaufteilung gilt der Trennungszeitpunkt und den hat die Frau durch ihren Auszug gesetzt.
Wenn Ihr Maenner Euch untereinander beraten wollt, um hier mit den Frauen gleichzuziehen, dann solltet Ihr Euch wenigstens sachkundig machen. In diesem Punkt gibt es mittlerweile Frauensolidaritaet und gute hochqualifizierte Unterstützung.
Der FS schreibt nicht, dass ihm das Haus gehört. Wenn die Mutter drin wohnt, ist eher zu vermuten, dass es ihr gehört und die FS will es garnicht, sondern ist froh, weg zu sein.

Seine Frau wird sich bestens informationstechnisch vorbereitet haben, wenn sie direkt nach dem Abflug der Tochter ausgezogen ist. Von irgendwas muss leben und der FS hat nichts davon geschreiben, dass er Trennungsunterhalt zahlt. Da ist wohl eher die Berufstätigkeit der Frau anzunehmen von der sie gut leben kann.

Nicht jede Frau ist finanziell auf ihren Mann angewiesen, genau deswegen trennen sich mit 40+ so viele. Die Kinder sind außer Haus, brauchen das täglich stützende Familienleben nicht mehr und nun kann abgerechnet werden. Der FS hat zwei Ansätze zur Paartherapie an die Wand gefahren. Damit war für die Frau klar, dass sich nichts ändert, so weiter machen wollte sie nicht, also ist die Trennung die logische Konsequenz, vor allen Dingen wenn ausharren wegen eigenem Einkommen nicht erforderlich ist.

Lieber FS,
versuch mit Deiner Frau ins Gespräch zu kommen. Ich glaube nicht, dass sie zurück kommt, sondern das es auf Scheidung hinaus läuft.
Wenn Du Geld sparen wilst, regelt die Vermögensaufteilung durch eine notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung. Dann habt ihr das schon mal nicht in den Gerichts- und Anwaltsgebühren.
Mein Mann und ich haben sogar einen gemeinsamen Anwalt genommen, weil wir das gemeinsam erworbene Vermögen nicht im Streit verschleudern wollten. Dabei ist er fremdgegangen und ich hätte Grund zur Rache gehabt. Mein Mann wollte sich auch nicht scheiden lassen. Da er mich nicht umstimmen könnte, war er klug genug gemeinsam mit mir die Massnahmen zur Schadensbegrenzung zu ergreifen. Einer Frau, die versucht mit Paartherapie die Ehe zu retten, zeigt konstruktive Loesungsansaetze, zu denen sie vermutlich auch in der Trennung bereit ist. Sowas ist je eher eine Frage der Persönlichkeitsstruktur und daher solltest Du die Trennung nicht als Kampf durchziehen, sondern akzeptieren und versuchen Sie gut abzuwickeln.
Und halt Deine Tochter da raus, das geht Dich und Deine Frau was an. Versau ihr das Auslandsjahr nicht, wegen Deiner Unfaehigkeit Konflikte zu lösen.
Du weißt genau, warum Deine Frau sich getrennt hat. Sie hat es Dir jeweils vor der Paartherapie gesagt. Jetzt kommt es auf Schadensbegrenzung an.
w, 50
 
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