• #31
Ich muss übrigens gestehen, dass ich den Anblick von Rauchern ziemlich sexy finde. ...Klingt wohl ziemlich dämlich.
Finde ich gar nicht.
Jedenfalls finde ich, dass rauchende Männer in deinem Alter durchaus sexy aussehen können.
Vor allem, wenn sie lange Haare und eine abgeranzte Lederjacke haben.
Oder sagen wir, hatten. Das mit den langen Haaren ist out, richtig ? Aber als ich so alt war wie du und die Typen dementsprechend auch, war das genau mein Fall.
Mich hat es damals gar nicht gestört, wenn ein Mann rauchte.
Ich mochte sogar den Geruch geradezu, vor allem in Verbindung mit dem Geruch seiner Lederjacke.

Rauchende Männer in meinem Alter sind aber nicht sexy.
Sie sehen alt und verbraucht aus, haben gelbe Finger und Zähne, dafür graue Haut.

Wenn wir wieder zurückkommen wollen auf die Frage, wie es um die E-Geräte steht und deine Bemerkung adaptieren, möchte ich anmerken, dass jemand, der sich lässig eine E-Zigarette reinschiebt, ganz sicher nicht sexy aussieht, egal wie alt er ist.


w 49
 
  • #32
Denn hier öfter angesprochenen gesundheitlichen Aspekt, allerdings nicht. Denn wenn es danach geht, was bitte darf der Partner dann überhaupt noch machen!? Es gibt unzählige Dinge mit denen man sich einem erhöhten Risiko aussetzt, auf die man allerdings auch verzichten könnte. Motorrad und Ski fahren, Reiten, Bergsteigen um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

Das ist doch etwas völlig anderes. Wenn man bei einem Hobby verunglückt, ist es halt ein Unfall. Sicher ist ein gewisses Risiko dabei.

Ein Raucher hingegen arbeitet doch direkt auf das Lungenkarzinom hin als Hobby... die Wahrscheinlichkeit dass er keinen Krebs kriegt, wenn er lebenslang raucht, ist doch äußerst gering.

Es ist wie Fallschirmspringen ohne Fallschirm... dagegen hätte ich dann tatsächlich was bei meinem Partner. Aber gegen normale Hobbys, auch wenn sie gefährlich sind, hätte ich nichts.

Ich betreibe jedoch selbst Speedskating was auch nicht ganz ungefährlich ist. Die Unfallgefahr lässt sich jedoch mit Schutzausrüstung minimieren. Um Hautkrebs zu verhindern schütze ich mich mit Sonnencreme und brate nicht stundenlang in der Sonne... oder im Solarium.

Wie schützt sich jedoch ein Raucher gegen das Krebsrisiko ? Mit einer Filterzigarette?
 
  • #33
Du schreibst dass Rauchen ähnlich gefährlich ist wie Skifahren oder Motorradfahren oder Reiten!?

Ich interpretiere das eher so, dass ein Nichtraucher sich eben anderen Risiken aussetzt, wenn es denn nicht das Rauchen ist, ist es vielleicht das Klettern oder waghalsiges Motorradfahren.
Jeder hat so sein großes oder kleines Laster. Das Rauchen sollte nicht beschönigt werden, keine Frage, aber hier herrscht doch eher ein Ton, der sehr besserwisserisch und bevormundend rüberkommt. Will man tatsächlich einen Menschen so extrem ausgrenzen, weil er raucht?
Das wird mit Sucht begründet, ein absolutes Tabuthema. Sucht kann jeden treffen, ob es nun Nikotin, Alkohol, Tabletten, Schokolade, Internet oder andere Dinge sind, man sollte genau prüfen, ob man nicht selber auch Suchtpotential in sich trägt, bevor man so sehr die Nase rümpft.
Nochmal....das Rauchen die Gesundheit schädigt, wissen alle, auch die Raucher. Aber ob man jemanden so scharf verurteilen muss, wenn er in seinem stillen Kämmerlein raucht? Anders ist es bei aggressiven Rauchern, die belästigen ihre Umwelt damit, klar. Aber so sind ja nicht alle Raucher.

Mich wundert die Frage von FS nicht . Ich würde nicht angeben, dass ich E-Raucher/in bin. Ich würde überhaupt nicht angeben, ob ich Raucher oder Nichtraucher bin, so wie andere nicht angeben, dass sie täglich 6 Stunden vor dem Internet sitzen oder täglich eine Schlaftablette einnehmen. Ist genauso gesundheitsschädigend .
W
 
  • #34
Erst kürzlich kam ich mit dem Thema in Kontakt. Ich fand den süßlichen Geruch des Dampfes bei einem Bekannten sehr unangenehm. Außerdem fand ich es seltsam und - sorry - lächerlich, dass er anstatt echten Tabak zu genießen, ständig an einem hässlichen Metallgegenstand saugen und Dampf in die Luft blasen musste. Schrecklich.
Für mich ganz klar "Raucher" und irgendwie "abhängig".
 
  • #35
Wenn ich danach gefragt wird, würde ich "Raucherin" angeben, weil es letztlich egal ist, welche Substanz man inhaliert, also raucht.
Wie Du hier ja siehst, sind viele Leute bei diesem Thema in ihrer Toleranz eingeschränkt - und so kommst Du von Anfang an nur mit den Menschen in Kontakt, die mit Dampfern und/ oder Rauchern kein Problem haben.
Wäre doch auch schade um Deine Zeit, wenn Du Dich dann später mit so kleingeistigen Gehabe wie Raucher-Bashing beschäftigen musst.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #36
... Die meisten Nichtraucher sortieren ja Raucher von vorherein aus, weil sie vor allem der Gestank stören würde und den gibts bei Dampfen ja nun wie gesagt nicht. Also was tun?
Hallo FS, es gibt nicht nur den Gestank, warum ich, Nichtraucher, keine Raucherin will.
Es ergeben sich oft Situationen, die mir unangenehm sind, z.B. wir sitzen zusammen an der Bar, sie steht auf und geht eine rauchen, ich sitze alleine da und denke, eine Zigarette ist ihr wichtiger als ich... Oder ich bin bei ihr zu Besuch, sie hat bei sich in der Wohnung einen Aschenbecher stehen, also raucht sie ab und zu in der Wohnung, wenn aber die Eltern zu Besuch kommen, versteckt sie den Aschenbecher, ihre Eltern sollen nicht wissen, dass sie raucht. Frauen, die Mitte Ende 20 alt sind, die heimlich vor ihren Eltern rauchen, wie passt das bitte schön zusammen?.
Ich denke, Du bist am Punkt angelangt, eine Zigarette verändert nicht nur deine und Gesundheit deiner Kinder, auch deinen Lebenslauf, d.h. mit welchen Menschen triffst Du dich, welchen Mann heiratest Du. Also was tun... verändere dich.
 
  • #37
Ich habe nun einige Beiträge gelesen und könnte teilweise ko**** über diese Aussagen. Wieso? Ich bin auch eine der vielen Personen, die umgestiegen sind. Klar, als Dampfer raucht man sozusagen auch. Jedoch habe ich nun schon viele Personen erlebt, die mich fragten, was ich denn da rauche, weil der Rauch so gut riecht. Desweiteren sind mehrere aktuelle Tests rausgekommen, in denen ganz klar bewiesen ist, das Dampfen niemals so schädlich ist, wie Zigaretten Rauchen. Ich habe wie viele Umsteiger auch, erstmals den ganz normalen Entzug durchmachen müssen. Für mich stinkt mittlerwile ein Raucher auch. Ich habe mehr Luft beim Sport und merke beim Treppensteigen nichts mehr von "ausser Atem sein". Die Kleidung riecht ebenso nicht mehr nach Rauch. Mein Date vor kurzem will sich sogar nun selber eine E Ziggi zulegen. Er hat ein paarmal daran gezogen ( nichtraucher) und war begeistert wegen dem Aroma. Er hat mir gesagt dampfen seie kein problem für ihn.

Die andere Seite. Nun bin ich ja Dampferin. ICH aber trainiere z.b 6 mal die Woche im Studio. Meine Ernährung ist sehr streng und ich trinke keinen Alkohol. Somit käme für mich ein Partner der keinen Sport macht und immer wieder ein Gläschen trinkt, nicht in Frage. Ebenso würde kein Partner in Frage kommen, der nicht auf seine Ernährung achtet. Ich z.b Esse an fixen Zeiten meine Mahlzeiten ( ich nenne es auch Nährstoffaufnahme) und trainiere auch so. Ein Mann, der mal hier und mal da Essen gehen will, keine Chance, geht nicht. Aber ein Mann der vielleicht ein paar Minuten dampft für seinen Genuss, sehr gerne.

Auch trinken ist eine Sucht. Ein Mann der jeden Abend sein Glas Wein braucht, käme nicht in Frage, da ich schon nur kotzen könnte, wenn die Weinflasche Zuhause rumsteht. Meine E Ziggi ist fast Nikotinfrei, ich dampfe nie länger als 2 Minuten damit. Wenn ein Partner dies akzeptiert, toll, aber dieser muss dann halt mein Trainingsleben und meine Essenszeiten akzeptieren. Fragt sich doch nun, welcheres schlimmer ist. Denn einen Mann mit Bäuchlein gäbe es nicht für mich, auch keinen Gelegenheitstrinker sowie keinen, der mal gerade isst, worauf er Lust hat. Man muss solche Themen immer von verschiedenen Seiten ansehen denn, schlussendlich wird nicht die E Zigarette darüber entscheiden,ob 2 Menschen eine Zukunft zusammen aufbauen können,sondern viel mehr die ansonstigen Lebensumstände.

Lg
 
  • #38
Man muss solche Themen immer von verschiedenen Seiten ansehen denn, schlussendlich wird nicht die E Zigarette darüber entscheiden,ob 2 Menschen eine Zukunft zusammen aufbauen können,sondern viel mehr die ansonstigen Lebensumstände.
Dann musst du aber auch eingestehen das dies mit einem Mann welcher ein" Bäuchlein" hat, oder auch mal ein gutes Glas Wein geniesst funktionieren könnte. Für mich ein Wiederspruch in deinem Beitrag. Für mich (Raucher, ja leider wieder schwach geworden) ist ein Dampfer ein Raucher. Ob der Kamin jetzt weniger ( keine ist nicht Wahr) hat odder nicht spielt keine Rolle. Du bist genau so Süchtig wie wie auch, sonst würdest du keine Liquide mit Nikotin saugen. Und somit könnte man es ganz sein lassen. Als Raucher sage ich, es ist nichts schön am rauchen. Man stinkt, muss extreme Zahnpflege betreiben wenn man nicht mit Lakritzstäbchen im Mund herumlaufen möchte. Die Kleidung stinkt. Von der Gesundheit her, sicher noch schlechter als Dampfen.
m46
 
  • #39
Klar, als Dampfer raucht man sozusagen auch. Jedoch habe ich nun schon viele Personen erlebt, die mich fragten, was ich denn da rauche, weil der Rauch so gut riecht. Desweiteren sind mehrere aktuelle Tests rausgekommen, in denen ganz klar bewiesen ist, das Dampfen niemals so schädlich ist, wie Zigaretten Rauchen.

Mir erscheint Dein Beitrag wie die sehr vehemente Verteidigung einer Raucherin. Die Sachlage ist doch völlig eindeutig. Ein Pfeifenraucher ist auch trotz gutem Geruch Raucher. Die Schädlichkeit von E-Zigaretten ist nachgewiesen. Ob sie mehr oder weniger schädlich sind als Zigaretten, ist für mich völlig unerheblich. Du kannst ja im Text die Zusatzinformation geben, dass Du E-Zigarette rauchst. Für viele Nichtraucher wird das keinen großen Unterschied machen. Du bist Raucherin. Punkt.

Auch trinken ist eine Sucht. Ein Mann der jeden Abend sein Glas Wein braucht, käme nicht in Frage, da ich schon nur kotzen könnte, wenn die Weinflasche Zuhause rumsteht.

Klar ist Trinken auch eine Sucht. deshalb erwartest Du von jemandem, der Alkohol trinkt, das Kreuz im Profil an der richtigen Stelle. Und dann kann sich auch niemand damit herausreden, dass es jeden Abend ein Gläschen Wein ist, dem ja sogar positive gesundheitliche Wirkungen nachgesagt werden.
 
  • #40
Nein, ein Dampfer ist kein Raucher.
Rauch entsteht dadurch, dass Feuer etwas verbrennt.
Der Vorteil der E Ziggy liegt ganz einfach darin, dass ich mir mein Nikotin so auch in den Nichtraucherzonen zuführen kann. Auch ein Nikotinkaugummi oder Nikotinpflaster ist ja nicht rauchen.
Zugefügte Aromastoffe - die dann evtl auch riechen - die gibts auch im Parfüm, Rasierwasser, Deo etc. Stinken darf nunmal jeder, das bleibt auch so.
Ob jemanden das dampfen stört? Sicherlich - manche stören sich auch daran, dass ein Raucher nach Rauch riecht. Was ich mir reinpfeife, geht niemanden etwas an. Und da das Dampfen für andere nicht gesundheitsschädlich ist - so what.
Es gibt übrigens eine Studie, dass in Diskotheken heute mehr Giftstoffe unterwegs sind als zu Raucherzeiten. Warum ? Weil die Leute stinken - und daher Chemie durch die Räume gepumpt werden muss.
 
  • #41
Als Raucher sage ich, es ist nichts schön am rauchen. Man stinkt, muss extreme Zahnpflege betreiben wenn man nicht mit Lakritzstäbchen im Mund herumlaufen möchte. Die Kleidung stinkt. Von der Gesundheit her, sicher noch schlechter als Dampfen.
m46
Als Raucherin sage ich: Ich stinke nicht, und meine Kleidung stinkt nicht. Richtig ist, dass ich extreme Zahnpflege betreibe (um nicht zu stinken, und weil ich Lakritze gruselig finde). Was den sehr willkommenen Nebeneffekt hat, dass ich schöne und sehr gesunde Zähne habe.

Zuweilen dampfe ich, um weniger zu rauchen, ich hoffe, den Umstieg irgendwann ganz zu schaffen. Dass ich das Nikotin offensichtlich brauche, das habe ich mittlerweile akzeptiert, ich plage mich (und meine Umwelt) nicht mehr mit quälenden Entzugsversuchen. Ja, es ist eine Sucht. Und diese Sucht ist nicht meine einzige Schwäche.

Ich gestehe jedem Menschen so zwei, drei Fehler/Schwächen/Macken zu und freue mich, wenn von mir niemand Perfektion erwartet. Meine Männer waren überwiegend Nichtraucher oder hörten während der Beziehung auf zu rauchen. Keiner störte sich daran, dass ich rauche (weil ich nicht stinke und weil ich nur draussen rauche und weil sie tolerant waren und mich nicht zu ihrer Lebensweise bekehren wollten).

Der von @Camii123456 beschriebene Traummann, der Nährstoffaufnahme betreibt statt mit mir zu schlemmen, nie ein Glas Wein trinkt, nur aus Muskeln und Haut besteht und rund um die Uhr seinen Body stählt, wäre übrigens mein Albtraum. Dem Himmel sei Dank sind die Geschmäcker verschieden.

Aber um auf die Frage zurückzukommen: Ein Dampfer ist für mich ein Dampfer und nicht ein Raucher. Die meisten gesundheitlichen Schädigungen des Rauchens entfallen beim Dampfen. Es bleibt nur noch das Nikotin. Ich habe mal eine Theorie gelesen (keine Ahnung, ob das stimmt, aber es erscheint mir nicht unplausibel), wonach Nikotin eine antidepressive Wirkung hat und Rauchen eine Art Selbstmedikamentation gegen Depressionen ist. Ich bin lieber Raucherin als depressiv. Noch lieber wäre ich Dampferin.

Frau 50
 
  • #42
Der essentielle Unterschied zwischen rauchen und dampfen besteht darin, dass beim Rauchen im Gegensatz zu Dampfen eine Verbrennung stattfindet. Beim Rauchen wird der durch Verbrennung entstehende Rauch inhaliert. Dieser enthält eine Vielzahl von Schadstoffen, die durch die Verbrennung von Pflanzenteilen entstehen.
Ganz anders beim Dampfen. Hier wird ein Metalldraht mittels Strom erhitzt. Dieser Draht wird mit Flüssigkeit (dem sog. Liquid) benetzt. Aufgrund der Hitze verdampft diese Flüssigkeit. Eventuelle Rückstände dieser Verdampfung setzten sich auf dem Heizdraht ab. Der entstehende Dampf wird inhaliert. Ähnliches Prinzip wie die Erwärmung von Wasser mittels Tauchsieder. Würde jemand auf die Idee kommen den entstehenden Wasserdampf als Rauch zu bezeichnen?

Es davon abhängig zu machen ob der Dampfer nikotinsüchtig ob Raucher anzugeben ist halte ich für fragwürdig.
Wenn es um das aussortieren 'Süchtiger' geht müssten dann nicht auch die Koffeinsüchtigen, die ein- oder mehrmals täglich Kaffee trinken analog zu den nikotinsüchtigen Dampfer 'Raucher' angeben, da sie ja auch süchtig sind?

Ein Dampfer ist per Definition kein Raucher. Nur weil er - eventuell - ebenso nikotinsüchtig ist. Deshalb würde ich auch nicht Raucher angeben.

Vielleicht kann EP die Auswahl 'Raucher, Nichtraucher, etc.' ja um ein weiteres Kriterium - "Dampfer' - erweitern.
 
  • #43
...dass beim Rauchen im Gegensatz zu Dampfen eine Verbrennung stattfindet. ...Ähnliches Prinzip wie die Erwärmung von Wasser mittels Tauchsieder.

Ich glaube nicht, dass das ein rein technisches oder chemisches Problem ist. Es handelt sich auch nicht um reinen Wasserdampf.

Vermutlich beurteilen Raucher und Nichtraucher das Thema unterschiedlich. Dampfer sind praktisch ausschließlich ehemalige Raucher, die umsteigen, weil sie so ihren Nikotinbedarf ohne "Gestank" stillen können. Für mich als Nichtraucher macht das keinen großen Unterschied, ich freue mich höchstens, wenn es nicht so stinkt, aber einatmen will ich das Zeug auch nicht.
 
  • #44
Als Raucherin sage ich: Ich stinke nicht, und meine Kleidung stinkt nicht.

Liebe Babar,
ich rieche ja frischen Zigarettenrauch eigentlich ganz gern, weil es mich an meine Jugend im städtischen Freibad erinnert ABER ich als Nichtraucherin rieche den Zigarettenrauch schon, wenn Du abends zur Wohnungstür reinkommst, denn ganzen Tag selbst nicht geraucht hast, und Du lediglich neben einem Raucher beim Rauchen gestanden hast.

Den Zigarettenrauch riecht ein Nichtraucher. Bei regelmäßigen Rauchern kommt der Nikotingeruch scheinbar auch aus der Haut, auch wenn der Raucher gerade nicht raucht.

Beim Rauchen wird der durch Verbrennung entstehende Rauch inhaliert.
Ganz anders beim Dampfen. Hier wird ein Metalldraht mittels Strom erhitzt. Dieser Draht wird mit Flüssigkeit (dem sog. Liquid) benetzt. Aufgrund der Hitze verdampft diese Flüssigkeit.

Diese Feinheiten sind für einen Nichtraucher ziemlich belanglos.

Ich habe mit Rauchern die Erfahrung gemacht, dass sie nach dem Essen den Tisch im Restaurant verlassen müssen, weil sie draußen eine rauchen wollen. Ob Dampfer oder Raucher ist mir egal. Das Verhalten finde ich nervig.
Ich habe erlebt, dass Autofahrten unterbrochen werden müssen oder alle warten müssen, damit Raucher noch schnell seine Zigarette rauchen kann. Wie oben... Dampfer oder Raucher ist für mich belanglos, da will ich meine Zeit nicht vergeuden.
 
  • #45
Es handelt sich auch nicht um reinen Wasserdampf.
Das ist korrekt. Bei dem 'Liquid' handelt sich üblicherweise um ein Gemisch aus Glycerin, Propylenglykol und Wasser. Stoffe, die unter anderem als Zusatzstoffe in Lebensmitteln & Kosmetika verwendet werden.
Hm ... die Einen essen es und/oder tragen es auf Haut & Haare auf und Andere ziehen es sich in die Lungen. Jedem das seine.

Wenn ein Nichtraucher weder einen rauchenden noch dampfenden Partner will, dann ist das ebenso und bedarf keiner Argumente. Dann passt es halt nicht. Aber die AusgangsFrage war 'soll ein Dampfer Raucher angeben'.

Diese Feinheiten sind für einen Nichtraucher ziemlich belanglos.
Das mag sein. Aber die Argumentation einiger war ja, die FS solle 'Raucher' angeben, weil dampfen und rauchen das gleiche wäre. Ich habe lediglich versucht meine Meinung, warum sie nicht 'Raucher' angeben sollte, zu untermauern.
 
  • #46
Ich bin zwar Nichtraucherin, jedoch Dampferin und das mit Leib und Seele.
Meine Luquids mische ich mir selber und habe einige wirklich schöne Geräte zum Dampfen.

Mir ist es gleich, ob ich von Aussenstehenden mit Rauchern in einen Topf geschmissen werde.
So viele denken ohnehin nur in Schubladen, warum soll ich mit denen diskutieren?

In meinem Bekanntenkreis darf ich ohne Probleme auch in deren Wohnungen dampfen, während die Raucher die Ziggis draussen qualmen müssen.
Das hat jeder von ihnen für sich selbst so entschieden. Ich respektiere natürlich, wenn jemand das nicht mag.
Erlebe es aber eben auch so, dass Dampfern doch mehr Toleranz entgegengebracht wird.

Wenn ich alleine an einer Bushaltestelle sitze und es setzt sich jemand zu mir, oder ich mich zu ihm, dann zeige ich der Person meine Dampfe und frage, ob es stört, wenn ich dampfe.
Bisher hat noch keiner etwas dagegen gehabt, es haben sich aber gelegentlich nette Gespräche oder neugierige Fragen dazu ergeben.

Der Geruch meines Allday-Luquids (Red Astaire) wird immer als angenehm empfunden (u.A. Wildbeeren mit Menthol).

Ich habe auch keine Lust damit aufzuhören und bin froh, einerseits auf stinkende Zigaretten verzichten zu können, weil mich der Geruch selber gestört hat, ich jedoch immer gerne geraucht habe und es nur wiederwillig lange Zeit sein liess (stinkt, zu teuer etc...).

Ich würde auch nicht behaupten, dass dies gesund ist, jedoch ist es auch Tatsache, dass das Liquid eben nur aus ca. 5 Stoffen besteht, die in der Regel nicht schädlich sind (ausser Nikotin vielleicht), die man im Alltag fast überall vorfindet und diese eben auch nicht verbrannt werden, im Gegensatz zur Zigarette, die aus mindestens 100 wirklich schädlichen Stoffen besteht, die zusätzlich noch verbrannt werden.

Es gibt definitiv einen Unterschied!

Nikotin macht abhängig, das weiss jeder und ich habe damit auch kein Problem.
Mich und andere damit gleich in einen Topf mit Alkoholikern und Junkies zu schmeissen, finde ich nicht gerade passend.
Ebenso, dass man damit gleich als Charakterschwach und Disziplinlos eingeordnet wird.

Jeder soll so leben, wie es ihm gefällt.
Wer extrem Gesundheitsbewusst ist, dem sei es gegönnt, aber er möchte sich bitte auch nicht als Bessermensch darstellen, der zu wissen glaubt, was damit auch Gut und Richtig für Andere ist und ungefragt belehrt.

Das finde ich genau so daneben, wie andere ungefragt zuzunebeln.
 
  • #47
Schön wenn du so tolerante Freunde hast liebe @Avida und bei denen in der Wohnung 'dampfen' darfst.
Wenn du meine beste Freundin wärest würde ich es dir trotzdem bei mir zuhause verbieten, weil ich nämlich seit meiner Kindheit Asthma Bronchiale habe und sämtlicher Rauch, Dampf, Duftstoffe, Sprühdeos etc. bei mir Asthma-Anfälle auslösen können.

Jeder Raucher und Dampfer sollte mindestens einmal im Leben so eine schreckliche lebensbedrohliche Atemnot erleben um zu erkennen, was für einen giftigen chemischen Cocktail sie da tagtäglich inhalieren.

War diesen Sommer vier Wochen auf Reha an der Nordsee und habe Leute gesehen die nur noch mit Sauerstoff und Rollator lebensfähig waren - alles langjährige Raucher und Dampfer mit COPD (chronisch obstruktive Bronchitis) und Asthma.
Ganz, ganz schlimm.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #48
Mich und andere damit gleich in einen Topf mit Alkoholikern und Junkies zu schmeissen, finde ich nicht gerade passend.
Warum der eine Süchtige sich besser fühlt als der andere weiß ich nicht. Ein Raucher ist charakterlich nicht stärker als ein Heroinabhängiger oder Eßsüchtiger. Ich hätte als Jugendliche noch mehr probiert, hatte aber immer eine Heidenangst gepanschte Sachen zu konsumieren. Ich schluck doch nicht eine lustige blaue Pille, wo Gott weiß was drin sein kann. Richtig geraucht habe ich erst mit über 20 und bin vor einigen Jahren auf die E-Zigarette umgestiegen und nach ein paar Monaten war ich ganz frei. Ich weiß nicht ob ich es ohne diese Krücke geschafft hätte.

Auch beim Alkohol, warum derjenige mit fast jeden Abend einem Glas Wein sich besser fühlt als derjenige der sich einmal die Woche betrinkt, ist mir ein Rätsel.

Zur Frage
Ein Dampfer mit Nikotin-Liquid ist ein Raucher
 
  • #49
Jeder Raucher und Dampfer sollte mindestens einmal im Leben so eine schreckliche lebensbedrohliche Atemnot erleben um zu erkennen, was für einen giftigen chemischen Cocktail sie da tagtäglich inhalieren.

Ja Süße, da stimme ich dir zu. Ich selber komme von den Stengelchen auch nicht los trotz gefühlten 20 facher Versuche.
Ich bin jedoch stark runter mit der Drogendosis, den nichts anderes ist es, eine Droge. 5 - 6 Kippen löte ich noch immer am Tag weg. Aber wenn ich bedenke das ich mal 60 am Tag rauchte, bin ich schon erschrocken aber froh das ich es so eingegrenzt habe.
Irgendwann so hoffe ich, macht es klick in der Birne und schmeiße sie weg für immer.
Aber das Thema Atemnot ist leider für heftig süchtige meistens gar kein Aspekt um damit aufzuhören.
Sie/Wir wissen das nichts daran gut ist, dass wir krank werden können, ja sogar das man Krebs davon bekommen kann und somit das Leben bedroht ist.
Aber die wenigsten hören deswegen auf, so sehr hat die Droge unser Gehirn belagert. Schlimm.
Ein Onkel hat vor Ewigkeiten sein Raucherbein abgenommen bekommen.
Kaum die Schmerzen von der OP im Griff, rollt er vor den KK Eingang und steckt sich eine Fluppe ins Gesicht.
Unglaublich.
Ich denke auch die tückischste Droge ist Nikotin und Zucker.
Vielleicht versuche ich es nochmal mit der Krücke wie @Thanis.
Kann ja nur gewinnen dabei.

m47
 
  • #51
Moin,

es geht hier um eine spezielle Konstellation... Dass jemand, den die Raucherei stört, jemanden gegebenenfalls gleich aussortieren kann. Was genau stört.. kann im Wesentlichen der Geruch, das süchtige Gehabe oder auch die Unreife des ungesunden Verhaltens sein. Von diesen drei trifft aufs Dampfen mindestens eines zu, tendenziell aber zwei oder drei (ich fand den Geruch z.B. schon zu meinen Raucherzeiten widerlich, zu schweigen vom lächerlichen Anblick). Solange also nicht "Dampfen" angekreuzt werden kann... sollte zumindest anderswo darauf hingewiesen werden, um unangenehme Überraschungen zu ersparen.

manchmal
 
  • #52
Tom sei doch nicht so ein Korinthenkacker;-)
Hab ich Nikotin im Liquid versorge ich wie ein Raucher damit meinen Körper und muss es ständig zuführen, die Abhängigkeitshaltung ist noch da. Die Leute gehen noch in die Raucherpause oder zum Rauchertreff. Aber:

es ist um Klassen besser und angenehmer, gar nicht zu vergleichen mit einer echten Zigarette. Haare, Klamotten, Gardinen und vor allem der Atem riechen nicht mehr. Ich hab mich am Anfang auch gesträubt, iiih Fruchtgeschmack und Metall im Mund anstatt ein Filter, aber es tat gar nicht weh.
 
  • #53
Hab ich Nikotin im Liquid versorge ich wie ein Raucher damit meinen Körper und muss es ständig zuführen, die Abhängigkeitshaltung ist noch da. Die Leute gehen noch in die Raucherpause oder zum Rauchertreff. Aber:
Nach deiner Logik müsste auch jemand, der Nikotinpflaster bzw Nikotinkaugummi nutzt, ein Raucher sein.
Ich hab auch so ein Ding, allerdings Liquid ohne Fruchtgeschmack. Dann stinkt es auch nicht.
Nikotin ist übrigens ein "Nervengift" - hat als solches Vorteile und Nachteile. Kann man sogar auf den Seiten nachlesen, die sich wissenschaftlich mit dem Rauchen und auch dem Dampfen beschäftigen.
Ich habe übrigens auch schon mit Menschen zu tun gehabt, die in fürchterlich aufdringlich stinkendem Parfum oder Rasierwasser zu baden scheinen - da ist meiner Nase die fette Billigzigarre auf dem Volksfest dann noch lieber. Und ob das Zeugs gesund ist - ich wage es zu bezweifeln.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #54
Nach deiner Logik müsste auch jemand, der Nikotinpflaster bzw Nikotinkaugummi nutzt, ein Raucher sein.
Ja, sind sie für mich auch. Ich kenne im Gegensatz zum Dampfen, Akkupunktur, Hypnose und Willenskraft keinen der mit Pflaster und Kaugummis aufgehört hat.
Ich hab überhaupt keine Probleme mit Rauchern, mein Mann raucht auch noch. In der Firma, in seinem Auto und auf den Terassen echte Zigaretten. Im Haus nur E-Zigarette. Deswegen seh ich das nicht so schlimm, wenn ich jemand als Raucher bezeichne, genauso wie der Feierabendbier oder -weintrinker, einfach nur eine Tatsachenfestellung und keine Abwertung. Ich mag die Menschen mit Schwächen lieber als die Perfekten.
 
  • #55
Ich hab überhaupt keine Probleme mit Rauchern, mein Mann raucht auch noch. In der Firma, in seinem Auto und auf den Terassen echte Zigaretten. Im Haus nur E-Zigarette. Deswegen seh ich das nicht so schlimm, wenn ich jemand als Raucher bezeichne, genauso wie der Feierabendbier oder -weintrinker, einfach nur eine Tatsachenfestellung und keine Abwertung. Ich mag die Menschen mit Schwächen lieber als die Perfekten.
Ich habs auch nicht böse gemeint ......
Es ist halt das Thema der "Belästigung durch das Rauchen" - und darum lege ich Wert auf diese Unterscheidung.
Ich selber rauche Ziggys, ab und zu Pfeife und hab so eine E Ziggy .... und will gar nicht aufhören. Für mich ein Stück Genuss und Lebensqualität. Allerdings fällt anderen Rauchern immer wieder auf, dass ich extrem langsam rauche. Eben weil ich geniesse.
 
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