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  • #1

Sind Dozentinnen ähnlich wie Lehrerinnen Kandidatinnen zum Löschen?

Da ich in den letzten Tagen einige interessante threads zum Thema Beruf gelesen hatte, in denen auch davon die Rede war, dass Lehrerinnen quasi ein "rotes Tuch" sind, machte ich mal die Probe aufs Exempel. Da ich nebenberuflich aus Spaß an der Freude Sprachdozentin bin, habe ich das einfach mal bei meinem Profil mit bei Beruf angegeben. Und was ist passiert? Seitdem weniger Interessenten und keine Anfragen mehr. Ein e-mail-Kontakt wurde grundlos immer spärlicher und seit heute gibt es die Person gar nicht mehr. Ich kann eigentlich nicht glauben, dass die Angabe Sprachdozentin so abschrecken soll, aber offensichtlich doch. Daher meine Frage, v. a. an die Männer, ist die Angabe "Dozentin" ein "no go"?
 
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  • #2
Ja, ist leider so...
Ich denke, gewisse Berufsgruppen sollten einfach unter sich bleiben! Dann wissen sie am Besten, woran sie sind!
Sorry für die harten Worte!
 
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  • #3
Ich habe meinen Beruf im Profil stehen "Lehrerin" und das ganz bewusst, denn die Männer, die mich wegen meines Berufes nicht haben wollen, können mir gestohlen bleiben. Wer will denn schon einen Mann, der solche dummen Vorurteile hat? Ich ganz sicher nicht.
Und was hast du davon, wenn du später mal erzählst, dass du als Dozentin arbeitest und er verabschiedet sich dann?
Es ist ein absoluter Schwachsinn, alleine von dem Begriff "Dozentin" oder "Lehrerin" auf den Menschen zu schließen. Ich kann alles Mögliche unterrichten und es gibt keinerlei Rückschlüsse auf mein Wesen. Selbstverständlich prägt der Beruf, aber eine Grundschullehrerin ist völlig anders als eine Dozentin an der Uni, wer Sport oder Musik unterrichtet ist komplett anders als eine Dozentin für Sprachen, für Mathematik oder Geschichte.
Ich weiß, es gibt immer wieder Männer, die stellen sich bei dem Begriff "Dozentin" oder "Lehrerin" eine altjüngferliche, hagere Dame mit grauem Kostüm, Brille und Haarknoten vor und sie haben dann wohl auch noch Angst, dass diese Frau nicht nur mehr weiß, sondern ihnen auch noch Noten verteilt.
Wie gesagt, wer will schon so einen Mann, der diese Vorstellungen hat?

Also ich würde die Berufsbezeichnung lassen und auf Klasse statt Masse warten.
 
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  • #4
Liebe Lehrerinnen,

was glaubt ihr wohl, wie anziehend die Berufsbezeichnung "Buchhalterin" wirkt? Ihr seid nicht alleine.

ABER: Es gibt Männer, die "drüber" stehen. Also - weitersuchen.

w, 45
 
  • #5
Ich kann nicht anders, ich muss es einmal ganz deutlich sagen:
Mir gehen diese ganzen Berufsthreads so was von auf die Nerven!

Es ist doch unmöglich genug, dass diverse Menschen über die verschiedensten Berufe irrsinnig urteilen - aber wo ist das Selbstbewußtsein der diversen FS ??

Wenn euch euer Beruf 'peinlich' ist oder sonst wie nicht paßt, dann schult um oder verkriecht euch!

Ich kann das einfach nicht begreifen! Wo ist euer Problem? Seid ihr alle zu euren Berufen gezwungen worden?

Ich habe sicher keinen Traumberuf, aber der hat mich mein Leben lang gut ernährt, ich war stolz auf meine Arbeit und die verschiedenen Positionen, die ich nach und nach erreicht habe. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, den Wert, den meine Arbeit hat, infrage zu stellen.

Ein wenig mehr Realitätssinn, das könnte allen Berufsgruppen sicher nicht schaden!
 
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  • #6
@4
Also ich finde Buchhalterinnen echt o.k.
Die wissen wenigstens ordentlich mit Soll und Haben umzugehen! Denn das wiederum wissen viele andere Frauen nicht! ;-)
 
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  • #7
Dear #3
Es geht bei diesen Berufthreads nicht darum, dass irgendwem sein Beruf peinlich ist, davon schreibt auch die FS nichts.
Es geht darum wie bestimmte Berufe auf andere, speziell auf potentielle Partner wirken. Das finde ich ein spannendes Thema.
Desweiteren geht es darum wie man selbst damit umgehen soll wenn man einen solchen Beruf hat. Was ich bisher mitgelesen habe, geht ein klarer Trend zu: "Man/Frau sollte zu seinem/ihrem Beruf stehen. Also auch nichts mit Peinlich.
Ich habe auch einen Beruf zu dem es viele Vorurteile gibt und werde demnächst auch mal einen Thread dazu anstossen.
 
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  • #8
Ihr glaub doch nicht wirklich, dass nur am Beruf etwas abschreckendes ist?
Ich kann nur behaupten, das Lehrerinnen bis jetzt nur positiv in mein Leben getreten sind.
Berufe bestimmen einen Menschen doch nur bis zu einen bestimmten Teil. Ich bin offen für alle Berufsgruppen und versuche den Mensch dahinter zu sehen. Alle anderen sind sowieso blind ;)
 
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  • #9
Wir sind doch alle Akademiker. Finde es absolut unverständlich, wieso Lehrer nicht angeschrieben werden bzw. weniger oft? Außerdem unterscheiden sich doch Lehrer, die auf Lehramt studiert haben, deutlich von denen, die halt so Dozenten in der Erwachsenenbildung sind z.B.
Solche Männer, die den Kontakt deswegen abbrechen, hat man als Frau doch echt nicht nötig!?! Vollkommen unreif!!!

Es schreibt eine Frau!
 
  • #10
Kann ich pers.einfach nicht verstehen!
Da sind wohl bei einigen Bestatter noch beliebter als Lehrer?

Was kann es besseres geben, als eine Beamtin mit guten Gehalt und je nach Lehramt mit mehr oder minder viel Freizeit?!

Wahrscheinlich assoziieren viele ihre schlechten Erfahrungen als Schüler mit ihren Lehrern mit dem Mensch der dahinter steckt und man ja so auf einer ganz anderen Ebene kennenlernt.

Ich hätte gern eine Lehrerin, am liebsten Kunst und Medien ...

Ich bin Designer.. die sind zwar positiv alle als kreativ verschrien, aber genauso bekloppt und Sprunghaft. Ja dann!!
 
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  • #11
Meine Antwort : (Ich bin z.Zt. nicht mehr / noch nicht wieder bei EP)
Lehrerinnen und Dozentinnen sind bei mir ein absolutes, positives GO
Sie, so ist meine Erfahrung, diskutieren gerne. Und ich ebenfalls..
Und wie #9 schreibt finde ich ebenfalls die Bereiche Kunst und Medien in diesem Zusammenhang sehr interessant.M 53J
 
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  • #12
Diese Lehrerinnen - Allergie gibt es nur hier im Forum. Ich habe meinen schönen Beruf stolz genannt und bekomme Zuschriften noch und noch. Mit 51Jahren, dem weiteren Nogo.

Es sind wahrscheinlich die selbstbewussten, intelligenten Männer, welche ohne Vorurteile Interesse zeigen.
 
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  • #13
Viele Dozentinnen waren früher in ihrem Beruf erfolgreich und haben entgegen den Lehrern, deren Beruf ich auch für völlig normal erachte, eben nicht das Lehren gelernt sondern zeichnen sich vielmehr durch fundiertes Fachwissen in ihrem Metier aus, das sie so ganz nebenbei anderen Personen (meist in der Erwachsenenbildung) vermitteln.
Ich kenne eine sehr nette Dozentin und einige Lehrerinnen, die bislang noch keines der Schreckens_NoGos an den Tag legten.
Also weg mit den störenden Berufethreads, sie werden auch im x-ten Anlauf nicht entscheidender für gute oder schlechte Beziehungen.

M/46
 
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  • #14
Ich als Lehrerin habe noch nie gehört, dass mein Beruf ein NOGO wäre, das lese ich nur hier und schmunzele.
Das einzige Problem ist, dass man keinen (oder fast keinen) Mann auf Arbeit kennen lernen kann.
 
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  • #15
Ich bekomme hier das erste Mal mit, dass Lehrerinnen gar nicht gehen. Wenn das so ist, wundere ich mich über die vielen Grüße und Partneranfragen ... und das sind keine Lehrer, sondern Ingenieure, Techniker u.ä. Und dann habe ich auch noch das NO-GO "Altlast" (ein Kind). Gut, dass jeder anders denkt.
 
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  • #16
also ich könnte mir eine Lehrerin/ Erzieherin als Partnerin vorstellen.
Als Jurist sind für mich persönlich Juristinnen und BWLerinnen ein NoGo -
es sei denn ich würde mich in sie verlieben, was in meinem kurzen Leben
auch schon mal vorkam (aber jetzt unwahrscheinlich ist, da ich denen in meiner Freizeit
nur sehr selten und im Beruf nur Fetzen fliegend begegne)
m41
 
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  • #17
Ich finde Lehrerinnen meistens positiv, weil es meistens vielfältig interessierte Menschen sind.

Verstehe aber, dass es "Exemplare" gibt, bei denen sich der Beruf negativ auswirkt.
Das ist in anderen Berufen auch so!
 
  • #18
Unter einer Sprachdozentin stelle ich mir vor:

Unterrichtet z.B. Ausländer in deutsch - ist Freiberuflerin - erbärmlich schlecht bezahlt - muß jeden Monat viele Rechnungen bezahlen - arm "wie eine Kirchenmaus"

Positiv: Soziale Einstellung und Engagement - viel Geduld - viel Empathie für ihre Tätigkeit

Für mich positiv, und kein No-go. Wäre für mich sogar ein Gesprächsthema beim Date.
Und wenn Dozentin für andere Sprachen als deutsch, wäre es ja noch interessanter.

Dozent/in oder Lehrer/in wäre für mich kein Hindernis. Mein Vater und mein Großvater waren Lehrer (Lehramt - Beamte) - und das sehr gerne.
Kritisch wäre ich bei Leuten, die sowas tun, aber nicht können. Und nur des Geldes wegen trotzdem machen.

Unter Dozent/innen und Lehrer/innen gibt es vereinzelt auch merkwürdige Leute. Aber das liegt m.E. an der Person, nicht an dessen Tätigkeit.
 
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  • #19
Ich würde nie ein Lehrerin daten! Und das nicht wegen irgendwelcher Vorurteile, sondern aus Lebenserfahrung!
Was sind überhaupt "Vorurteile"? Ist "Das Leben von Rauchern ist kürzer" ...

<mod. Bitte antworten Sie auf die konkrete Frage, welche sich auf Dozentinnen bezieht. Das Nebenthema Rauchen zur Vorurteilserklärung wurde entfernt.>
 
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  • #20
Bin selber Lehrerin und hab nie etwas von Vorurteilen gegenüber Lehrerinnen gemerkt! War früher bei EP angemeldet, wurde sehr oft angeschrieben und hatte eine Menge Dates. Inzwischen habe ich meinen Mann im RL gefunden.
Ich denke es kommt immer darauf an, wie man auf die Menschen zugeht. Klar gibt es bei Lehrern die "Öko-Fraktion", gerade unter und jungen Lehrerinnen gibt es aber auch ganz andere Typen von Frau. Bin ein sehr offener, positiver Mensch, immer sehr gut gekleidet, lege Wert auf mein Äußeres und als besserwisserisch würde ich mich auch nicht bezeichnen ;)
Es gibt Lehrerinnen, die diesen Beruf wirklich gerne machen, weil sie die Arbeit mit Jugendlichen als spannend und erfrischend empfinden und nicht - wie oben geschrieben - permanent am jammern sind.
Ich habe einen großen Freundeskreis und kann - trotz zweier Korrekturfächer - bei guter Zeiteinteilung meine Freizeit in vollen Zügen genießen - und das mache ich auch.

Denke solche Verallgemeinerungen sind absolut veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Wenn jemand aber sagt, er könne sich eine Beziehung mit einer Lehrerin, für Dozentinnen gilt wahrscheinlich das gleiche, nicht vorstellen, spielen da eben diese veralteten Klischees mit rein.

Wenn manche Menschen sich nicht die Mühe machen, dich kennenzulernen und dich aufgrund berufsbezogener Klischees gleich ausschließen, einfach drüber schmunzeln anlässlich der Borniertheit der sogenannten "Akademiker".
Lass dich nicht verunsichern!

w, 30
 
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  • #21
Wenn ein Mann sich gerne von einer Frau mit Halbwissen und fehlender "echter" (im freien Wettbewerb erworbener) Berufserfahrung betaisieren lassen will:
Dann empfehle ich eine Lehrerin in meinem Alter (so um die 40) mit Doppelnamen. Da gebe ich glatt (als Frau!) eine Erfolgsgarantie.
 
  • #22
Also Kandidaten zum "löschen" halte ich für übertrieben.
Jedoch habe ich aber die Erfahrung gemacht aus ca. 10 Dates mit Lehrerinnen dass diese Personen nicht zu mir passen und ob dies jetzt mit den Beruf etwas zu tun hat sei einmal dahingestellt. Da ich aber relativ befreit von Vorurteilen bin würde ich mich auf jeden Fall wieder mit einer Lehrerin verabredeten. Da es bisher bei diesem Berufszweig nicht so gut lief kann man ja nicht auf alle reproduzieren.

Wenn ich jemand wegen den Berufs kategorisch ablehne, dann lässt die Borniertheit recht herzlich Grüßen.
 
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  • #23
Ich habe überhaupt nicht den Eindruck, dass Lehrerinnen unbeliebt sind. Gerade vorgestern habe ich eine gesprochen, die ihren Freund über eine Dating-Plattform kennengelernt hat. Sie ist auch sonst sehr beliebt bei Männern und hatte noch nie Probleme in der Liebe aufgrund ihrer Berufswahl. Sie ist da übrigens nicht die Einzige in meinem Umfeld.

Um auf Dich und Deine Berufssparte zu kommen: Auf Männer, die noch nicht einmal wissen, was eine Sprachdozentin ist, kannst Du doch getrost verzichten. Solltest Du wirklich aufgrund Deiner Berufsangabe keine Zuschriften mehr bekommen, bist Du nicht auf der richtigen Plattform. Es gibt leider einige Kontaktbörsen, auf denen besonders viele dumme Knaben unterwegs.
 
  • #24
Bei mir lag es nich am Beruf der Lehrerin, dass ich nicht mehr angeschrieben wurde, sondern am Zehner. Ich wurde 40 und zack, war's vorbei :)

@20
Ach, in allen Berufsbereichen Erfahrungen zu sammeln, bevor man Lehrer wird, ist etwas zeitintensiv. Du solltest vielleicht auch mal in anderen Berufen schnuppern. ZB im Bildungswesen. ;-)
 
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julia1982

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  • #25
Ich weiß natürlich nicht wie die Lehrerinnen so sind jedoch habe ich mit Lehrern 3x die Erfahrung gemacht,
dass diese einen Drang zur Belehrung hatten. 1 davon war dann Grundschullehrer und meinte er könnte mich so behandeln wie seine 9jährigen Schüler. Er wusste alles besser und akzeptierte nur seine Meinung.
Ob dies nun Zufall ist oder etwas mit seinen Beruf zu tun hatte sei einmal dahingestellt.
Natürlich würde ich wieder einen Lehrer daten wenn der Rest auch vielversprechend wäre, jedoch sollte er sich zum Oberlehrer entwickeln, wäre das Date innerhalb von 10 min.zu Ende.
 
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  • #26
Ach, in allen Berufsbereichen Erfahrungen zu sammeln, bevor man Lehrer wird, ist etwas zeitintensiv. Du solltest vielleicht auch mal in anderen Berufen schnuppern. ZB im Bildungswesen.

Volle Zustimmung!

Wobei ich denke, dass es für so einige eine gute Lebensschule wäre, wenn sie mal aus ihren Büros rauskämen und mal nur für ein paar Wochen oder so eine Klasse unterrichten müssten. Ich behaupte mal: mind. die Hälfte von all denen, die hier so unqualifizierte Bemerkungen gegen Lehrer machen, würden nicht eine Woche im Klassenzimmer durchhalten!

Darum meine Antwort auf die Titelfrage: Zum Löschen sind m.E. weder Lehrerinnen noch Dozentinnen, sondern vielmehr dumme Leute. Und zu denen zähle ich z.B. auch solche, die über einen Beruf herziehen oder urteilen, ohne davon die geringste Ahnung zu habe.
 
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  • #27
1 davon war dann Grundschullehrer und meinte er könnte mich so behandeln wie seine 9jährigen Schüler. Er wusste alles besser und akzeptierte nur seine Meinung.
Ob dies nun Zufall ist oder etwas mit seinen Beruf zu tun hatte sei einmal dahingestellt.

Diesen Typ Mann habe ich aber auch schon unter Ingenieuren. Rechtsanwälten, Kaufmännern und Ärzten erlebt. Ich bin mir sicher, dass das nichts mit dem Beruf zu tun hat sondern mit dem Ego des Mannes.
Ich kenne einige Lehrer aus meinem Bekanntenkreis und die sind alle ziemlich normal und wirken auf mich überhaupt nicht belehrend. Eher lustig und unkompliziert.
Aber wie gesagt - das liegt eben am Typ Mann (oder Frau)
 
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  • #28
Liebe Teilnehmer, das Thema wird geschlossen. Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme und wünschen weiterhin viel Spaß im Forum. Ihr Moderationsteam
 
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