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  • #1

Sind Frauen in Wirklichkeit *das starke Geschlecht*?

*Hinter jedem erfolgreichem Mann, steckt eine starke Frau* oder *Warum soll der Schöpfer das vermeintlich *schwächere Geschlecht* mit der Geburt und Aufzucht der Nachkommen beauftragt haben? Oder anders gefragt: *Ist es nicht sinnvoll dem Stärksten diese schwierigen Aufgabe übertragen?*
 
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  • #2
Vielleicht sollte man es vermeiden, eines von beiden Geschlechtern generell als stärker oder schwächer zu bezeichnen.

Ich für meinen Teil denke, dass eine Frau einen Mann erst vollkommen macht.

Wahrscheinlich gibt es aber auch genug die sagen, ich brauche keine Frau bzw. keinen Mann und bin trotzdem vollkommen, das will ich an der Stelle auch niemandem nehmen.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich immer ein ungutes Gefühl in der Magengegend kriege, wenn eine Frau sich als dem starken Geschlecht zugehörig bezeichnet und nicht deswegen, weil eine Frau sehr wohl auch ohne Mann an ihrer Seite mit beiden Beinen im Leben stehen kann.

Zu der eigentlichen Frage: Ich glaube sowohl die Frau als auch der Mann, sollten gemeinsam ihr Kind erziehen. Es gibt einfach Dinge, die ein Kind nur von der Mutter kriegen kann und genauso auch Dinge, die ein Kind nur vom Vater beziehen kann. Ohne die Rolle der Frau in der Erziehung schmälern zu wollen, ich glaube viele der Problematiken der heutigen Jugend sind darauf zurückzuführen, dass ein Vater seinen Platz als selbiger nicht eingenommen hat oder einnehmen konnte. Sogesehen ist es richtig, dass heutzutage in den allermeisten Fällen die Frau den Großteil der Erziehungsarbeit leistet, das macht Frauen allerdings nicht automatisch zum "stärkeren Geschlecht", wenn Du so willst, dann wohl eher zum "pflichtbewussteren/verantwortungsbewussteren Geschlecht".
 
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  • #3
Wenn man es so sieht,
ja,
Aber dann sollen die Frauen doch auch bitte uns Männer anbaggern,
schwierige Fächer studieren und uns Männer verwöhnen.

off

Das Verhalten von Frauen und Männer ist viel zu komplex für so einfache Modellvorstellungen,
die anerzogen sind und teilweise aus dem Mittelalter und der Moralvorstellung des Bürgertums stammen...
 
  • #4
Frauen halten wesentlich mehr körperlichen Schmerz aus als Männer. Das müssen sie auch, denken wir an den Geburtsvorgang. Die "Aufzucht" jedoch geschieht ja wohl zu gleichen Teilen, sollte man jedenfalls annehmen. Leider nehmen diverse Männer das nicht so ganz ernst und verkrümeln sich, entziehen sich der Verantwortung, ggf. zahlen sie brav und sind der tolle 14-Tages-Wochenend-Papa. Frauen gehen emotionaler vor, daher sind sie empfänglicher für seelischen Schmerz.

Es ist von der Natur offenbar vorgesehen, dass wir uns ausgleichen, ergänzen und GEMEINSAM als Team stark sind.
 
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  • #5
Ja. Frauen sind zäher als Männer. Sie haben mehr Fettzellen, damit überleben sie Hungerzeiten besser während die unwichtigeren Männer verhungern, um ein Beispiel aus der Biologie zu bemühen.

Frauen und Mädchen sollten sich ihrer wichtigen Rolle bewußter sein. Leider unterdrücken sie sich immer noch selbst in Deutschland (Schlankheitsterror, Scheu vor mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern, Hausfrauenrolle); und was es für ein Problem ist, wenn sie größer ist als der Mann (selten) oder gar mehr verdient als er (bei etwa 25% der Paare in Deutschland)!

"Hinter jedem erfolgreichen Mann steckt eine starke Frau." Das ist doch 19. Jahrhundert. Warum nicht: Erfolgreiche Paare unterstützen sich gegenseitig.

M Ende 30
 
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  • #6
Eine völlig überflüssige Debatte oder eine Aufforderung zum Geschlechterkrieg? Im Idealfall einfach eine gute Ergänzung...
 
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  • #7
Frauen sind für mich emotional und körperlich stärker (meinem Empfinden nach). Frauen ertragen Schmerzen oft schweigsamer, Leiden viel länger, ertragen Geburten und Krankheiten ruhiger, und sind auch körperlich im Alter resistenter und gesünder. In Beziehungen nehmen sie viel mehr Leid und Schmerz geduldig in Kauf. Das alles würde ich auch auf mich übertragen. Ich wurde als Kind dazu erzogen, zu leiden, eigene Wünsche und Bedürfnisse zurückzuschrauben, nicht zu widersprechen, sondern sich Männern anzupassen, egal ob es weh tut oder man traurig ist. Während Jungs schnell am nörgeln oder jammern waren, wenn sie was nicht bekamen. Uns Mädchen wurde das grundsätzlich verboten. Frauen sind dementsprechend heute abgehärteter. Also ja, für mich sind Frauen stärker - besonders eben im Alter.

Die Kirche hat ja eher die Frau unterdrückt und gesagt: "die Frau ist das schwächere, dümmere Geschlecht, also soll sie auch nicht in Fürhungsposition". Leider hält sich das heute noch eisern in den Köpfen. Das Schlimmst - sogar in den Köpfen der Frauen. Und so lange Frauen noch so denken, wird sich auch nix ändern.

w
 
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  • #8
mit der Geburt und Aufzucht der Nachkommen beauftragt...

...hätte die Frau ganz schön dumm aus der Wäsche gekuckt, wenn es damals in der Savanne schon Wäsche gegeben hätte. Sie wäre nämlich samt hilflosem Nachwuchs jämmerlich zugrunde gegangen.

Der Mensch konnte nur deshalb zur Krone der Schöpfung aufsteigen, weil seine Kinder sich mit dem selbständig Werden sehr sehr viel Zeit lassen können, sie müssen nicht wie ein junges Gnu zehn Minuten nach ihrer Geburt der schützenden Herde folgen. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Mann für zwei - oder sagen wir, für drei - auf die Jagd geht, und das über viele Jahre hinweg.

Die Frau ist nichts ohne ihren Mann, und der Mann ist nichts ohne seine Frau. So schaut's aus.
 
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  • #9
Muss das denn sein? Die Frage ist doch sowas von überflüssig. Es geht bei dieser Frage doch nur darum, sich über den anderen zu erheben, um dann von dieser Position auf den anderen herabsehen zu können.
Frauen sind ja so stark und zäh, deswegen schuften sie auch ihr Leben lang im Straßenbau oder in der Montanindustrie. Sie machen mehr Überstunden, rackern sich im Vollzeitjob ab und halten unsere Infrastruktur am Laufen. Deswegen erleiden sie auch 99% aller Arbeitsunfälle.
Trotzdem haben sie auf wundersame Weise die höhere Lebenserwartung.
Bei der Beziehungsanbahnung gehen sie mutig voran, zeigen sich generös und sind jederzeit bereit, ihre eigenen Wünsche zugunsten derjenigen des geliebten Partners hintanzustellen.

Jetzt mal ehrlich: Was soll das denn? Beide Geschlechter leisten ihren Beitrag, keines ist stärker, schwächer, wichtiger, toller, was weiß ich. Aber eines weiß ich genau: wenn jemand ständig behaupten muss der Stärkere zu sein, ist er in Wahrheit schwach.
 
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  • #10
Muss das denn sein? Die Frage ist doch sowas von überflüssig. Es geht bei dieser Frage doch nur darum, sich über den anderen zu erheben, um dann von dieser Position auf den anderen herabsehen zu können.

Ist das sich Erheben über andere nicht ohnehin eine typische Fraueneigenschaft? Über den Mann will sich die Frau ohnehin schon einmal generell erheben. Da meint sie, die moralische Position gepachtet zu haben. Und dann erheben sich natürlich auch die attraktiven Frauen über die weniger Attraktiven. Der weibliche Narzissmus braucht eben ständig Nahrung.
 
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  • #11
Liebe FS,

dieser feststehende altmodische Ausdruck "das starke Geschlecht" bezieht sich meines Wissens doch nur auf die Muskelkraft. Und im Durchschnitt - und ein Mindestmaß an Training vorausgesetzt - haben Männer mehr Kraft in den Muskeln als Frauen.

Noch eins: Ich weiß nicht wie das bei der Mehrheit der anderen Frauen ist, aber auf mich trifft es absolut nicht zu, dass "Frauen Schmerzen besser ertragen können" - ich bin extrem empfindlich, ich brauche beim Zahnarzt selbst beim kleinsten Loch eine Spritze, sonst laufen automatisch vor Schmerzen die Tränen und ich könnte an die Decke gehen. Das war schon von klein auf so. Ich leide entsetzlich - und offensichtlich mehr als andere - wenn ich körperliche Beschwerden/ Schmerzen habe. Das ist sicherlich angeboren und das einzige was man dagegen tun kann ist es zu trainieren, sich vom Schmerz etwas abzulenken, die Zähne zusammen zu beißen, etc.

Kann mir nicht vorstellen, dass die angeborene Schmerz-Sensitivität geschlechtsgebunden vererbt wird! - Also auch bei dieser Sache gibt es sicher nicht ein "stärkeres" Geschlecht.

Bei allen anderen Aspekten - ich hatte hier nur mal die Stereotypen Muskelkraft und Schmerzen ertragen rausgegriffen - muss man individuell hinschauen und auch den Durchschnitt betrachten, und dazu noch: Was ist vererbt und was ist anerzogen?
Und im nächsten Schritt: Wie können wir uns ergänzen, wie organisiert man das am besten - individuell und auch gesamtgesellschaftlich?
Immer positiv und konstruktiv bleiben, nie auf andere herabsehen um sich selbst (scheinbar) aufzuwerten. w
 
  • #12
Was soll daran "stark" sein ?

- wenn man als Frau seinen Partner nur nach Körpergröße und/oder Einkommenshöhe und -sicherheit auswählt ?
- wenn man einen Depp sucht, der für die Wünsche der Frau stets rackert und zahlt, und/oder sich Alles von ihr gefallen lässt.
- oder ein hormongesteuertes (Charakter-)schwein auswählt
- sich von einem Pascha oder gar Macho alles gefallen lässt
- während und nach der Scheidung es sie nicht kümmert, wie heftig finanziell der ex-Partner "ausgeplündert" wird. (z.B. anstatt sich einen Job zu suchen)

... und das Alles auch noch gut findet.

(Eine Scheidungsanwältin wunderte sich, warum eine einzige Mandantin ihren ex-Ehemann nicht finanziell ausplündern wollte, obwohl sie könnte)

Wer als Frau mit Freundinnen lfd. telefonieren, simsen, mailen, daten kann.
Aber bei einem Mann Schwierigkeiten hat, und ggf. vorschnell aufgibt.

Wer in Mails oder Gesprächen/Dates kaum etwas über sich und seine Interessen sagen kann.
Auch nicht einmal über seinen Beruf oder Job. (z.B. mit einer Ingenieurin erlebt)
Aber trotzdem spannende Dialoge erwartet. Aber worüber denn bitteschön ?

Wer ggf. Schuhe trägt, in Denen man nur schlecht gehen kann. Und eher als Folterwerkzeuge erscheinen.
Kleidung, die viel zu dünn, unpraktisch und ggf. zu teuer ist.
Sich ggf. im kalten Winter beschweren, warum sie im Minirock so frieren (zufällig mitgehört)

Sich ihre Interessen und geistiger Horizont ggf. nur auf dem Niveau von Frauenzeitschriften bewegen,
.... oder sogar darunter.

Und sich was darauf einbilden, weil sie eine Frau sind.

.... was soll daran "stark" sein ?

Ich kann feminine Komponenten, Einstellungen, Neigungen, Interessen etc. an Frauen schon verstehen, und gestehe sie ihnen zu. Aber dabei muß man sein Gehirn und Verstand nicht ausschalten, tun aber viele Frauen trotzdem.

ok, Kinder bekommen / gebären ist schon alleine körperlich eine große Leistung.
Und sie 20 Jahre lang groß ziehen. Aber dabei haben sie ihre "mütterliche Verblendung" und finden schier Alles daran für gut und schön. Was ggf. zu falscher Erziehung der Kinder führen kann.

Als Frau Kinder kriegen: ggf. kein Geld, kein Job (mehr),
ggf. kein Partner (nur (unfreiwilliger) Samenspender)
Frau steckt selber noch in ihrem Studium o.ä.
Aber trotzdem Kinder haben wollen, und bekommen.
Und das selbst unter diesen Umständen trotzdem gut und richtig finden.
Wo bleibt da der Verstand ?

Mehrere solcher Frauen erlebt:

Mißbrauchen einen Mann als Samenspender um schwanger zu werden.
Aber beschweren sich, wenn diese unfreiwillgen Väter keinen Unterhalt zahlen wollen.

Frauen, die als Teenager bereits Kinder bekommen.
Aber ggf. deren Mütter dies auch noch als gut betrachten.

jaja. Haushalt führen und Kinder groß ziehen. Das ist ggf. wie ein Vollzeit-Job.
Aber diese Frauen wollen es ja so haben.
Ich muß nur für meinen Haushalt sorgen. Und weder für Kinder, noch für (ex-)Frauen bezahlen.
Wer ist schlussendlich der Klügere ?
 
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  • #13
Ist das sich Erheben über andere nicht ohnehin eine typische Fraueneigenschaft? Über den Mann will sich die Frau ohnehin schon einmal generell erheben

Hier die #8:
Nein, ist es nicht. Alleine diese Behauptung bedeutet, sich selbst auch wieder über Frauen zu erheben. Die durchschnittliche deutsche Frau will, glaube ich, nicht auf Männer herabsehen, sieht in ihnen keine schwachen, faulen, gefräßigen, betrügerischen Schweine. Das einzige was ich sagen würde ist, dass unsere gesellschaftlichen Verhältnisse Frauen die Rolle der moralisch Höherstehenden, Zäheren, weniger schmerzempfindlichen (wir haben ja gehört, dass das nicht stimmt), Fleißigeren zuweisen. Aber das heißt nicht, dass das irgendetwas mit Realität zu tun hat, und es heißt auch nicht, dass die Mehrheit der Frauen diese Rolle wollen. Ja, es ist kein Spaß, wenn die Gesellschaft das eigene Geschlecht immer als Schweine hinstellt. Aber es ist auch (zumindest für intelligente Frauen) kein Spaß, wenn das eigene Geschlecht als toughe Engel hingestellt wird.
Das Gegenstück zum weiblichen Narzissmus (den es durchaus gibt, ich bestreite das nicht) ist übrigens das männliche Ego, das ist auch nicht zu unterschätzen. Ich weiß das, denn ich habe viel davon und manchmal steht es mir auch im Wege. Aber es gehört nunmal zu mir und zeichnet mich auch als Mann aus. Es hat also auch eine wichtige Funktion.

m,32
 
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  • #14
Die Schöpfung hat die Fähigkeiten gerecht auf beide Geschlechter verteilt. Was die Männer an physischer Stärke den Frauen voraus haben, haben die Frauen uns Männern an psychischer Überlegenheit voraus:
Beispiel:
“Keine Frau kann aus einem Trottel einen ehrbaren Mann machen, aber jede Frau kann aus einem ehrbaren Mann einen Trottel machen.” (Argentinisches Sprichwort)
Letzter öffentlicher Beweis: Der Eklat um Brüderle und die Stern-Journalistin im vergangenen Jahr.
 
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  • #15
Esther Vilar, Der dressierte Mann. Kapitel: "Das starke Geschlecht"
 
  • #16
[mod]was ist denn nun genau "Geschlecht"? Beziehen wir uns nur auf die körperlichen Aspekte oder auch auf kulturelle?

Das Ganze ist historisch sehr relativ zu sehen und auch im Fluss. Nur so als Streiflicht, auf neolithischen Friedhöfen gibt es oft ein Problem mit der Geschlechterzuordnung - damals war der Körperbau von Männlein und Weiblein offensichtlich viel ähnlicher als heute.

Ich habe großen Respekt vor vielen Männern und Frauen. Punkt.
 
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  • #17
Sind Frauen in Wirklichkeit *das starke Geschlecht


Jedes Geschlecht hat seine stärken und schwächen..

Es gibt keine einheitliche Antwort darauf die Fair und richtig wäre..

m
 
  • #19
Bevor man sich entscheidet wer der Starke ist, muss man "stark" er einmal definieren.

Grundsätzlich betrachtet jeder erst einmal immer seine eigenen Stärken und empfindet sich deshalb als "stark".
Das ist ähnlich wie in den Religionen, jeder hat den einzig wahren Glauben und die anderen kommen in die Hölle.
 
  • #20
Man nehme einfach mal devierse aspekte des Lebens und schaue nach wer an der Spitze steht..

Körperlich:
- Fussball : keine Frauenmannschaft kann einer Erstliga Männermannschaft das Wasser reichen..
- Boxen/Kickboxen : dito..
- Bundeswehr: immer mehr Soldaten beschweren sich über Frauen an der Waffe: (siehe letzter Wehrbeauftragter bericht, "Frauen schaden der Truppe")

Geistig:
- Naturwissenschaften: weitestgehenst Männerdomäne, kaum Frauen an Bord
- Geisteswissenschaften: erstaunlicher Weise ebenso, mit etas mehr Frauenanteil
- Kunst/Musik: ausser in der orchestralen, klassischen Musik ist "das Wagnis Kunst" immer noch männlich dominiert, kaum eine Frau traut sich den Schritt zu machen wirklich von der Kunst zu leben, es sei denn Und deswegen klammere ich das aus: sie sind die Industriegetriebenen "Gesangshupfdolen" wie "No Angels" oder ähnliches.. die keine eigene Musik schreiben, sondern lediglich als "hübsche Abspielgeräte" dienen..

Technik.:
äh, lassen wir das mal.. HIER wäre eine Frauenquote mal wirklich sinnvoll..

letztendlich gesehen gibt es natürlich die Überflieger, einzelne Frauen die herausstechen und Männer spielen übertrumpfen können, sei es in Internationalen Küchen oder Bühnen oder Foren.. Ansonsten : fast alles Schaffende wird von Männern getan..

die einzigen Frauendomännen sind Pflege, Erziehung und Pornoschauspieler.
 
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  • #21
dass unsere gesellschaftlichen Verhältnisse Frauen die Rolle der moralisch Höherstehenden ... Fleißigeren zuweisen.

Nein, das tut unsere Gesellschaft nicht, das kommt allein vom weiblichen Teil derselben. Auch dieses Forum ist voll mit Stimmen von Frauen, die über moralische Defizite "der Männer" klagen, obwohl solche Elemente die Ausnahme sind. Eine Ausnahme, die es ebenso unter den Frauen gibt, womit es keiner Seite zusteht, sich pauschal als moralisch überlegen darzustellen.
 
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  • #22
Ich gebe Hellekeen recht.
Das ist der typische "ich drehe und wende und rationalisiere solange, bis ich recht habe"-Thread.

Frauen sind nach wie vor in der Opferrolle heimisch, verlassen ihre Komfortzone ungern und im Zweifel wird das eigene Fehlverhalten rationalisiert. Schuld hat häufig auch jemand anderes. Wenn es nicht so läuft, wie gewünscht, müssen eben die Regeln geändert werden.

Es heißt ständig, Männer hätte Angst vor "starken Frauen". Ich frage mich: Wo sind diese Frauen?

M30
 
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  • #23
Schon traurig, dieser Geschlechterkampf. Ich frage mich hier oft, wie frustriert man hier sein muss wenn man ständig diskutieren muss ob Frauen oder Männer "besser" sind. Oh je, ich hoffe ich werde nicht auch so enden alle über einen Kamm zu scheren...
Vielleicht wäre es besser wenn manche entweder Single bleiben oder sich umorientieren..

W20
 
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  • #24
#4

Frauen sind nicht in der "Opferrolle heimisch" und ihre Domänen beschränken sich nicht auf "Pflege, Erziehung und Pornoschauspielerei". Was sollen denn solche Aussprüche unter Stammtischniveau?

Frauen haben hervorragendes geleistet und leisten auf jedwedem Gebiet: Sport, Militär, Politik, Naturwissenschaften, Literatur, usw. (und das oftmals neben der Doppelbelastung von Familie und Beruf): Marie Curie, Agatha Christie, Queen Elizabeth, Angela Merkel, Marina Weisband, Cleopatra, Joanne Rowling, Jane Austen, Karin Boye, Joan Jett, L7 seien als unrepräsentative Schnellaufzählung genannt. In verschiedenen Schwellenländern sind Frauen in der Informatik keine Minderheit mehr (Indien ca. 30%, Türkei >50%).

Ich habe keine Angst vor starken Frauen, ich schätze sie sehr, denn sie bereichern unser Leben.

Welche Strukturen wirken, daß Frauen nicht oder nur selten an die medial wahrnehmbare Spitze gelangen? Religionen, Medien, Vorurteile.

M Ende 30
 
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  • #25
Frauen sind das stärke Geschlecht??

So ein Zitat kann ja hier nur mal wieder Konflikte hervorbringen..

Es zu Thematisieren ist wieder mal ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft die anscheinend keine wichtigeren Probleme hat.

Das Zitat ist völlig ohne Aussagekraft und war wahrscheinlich dafür gedacht das andere Geschlecht zu ägern.

Es gibt so viele und differenzierte Facetten, Eigenschaften, Vorlieben, Meinungen, Orientierungen, Erlebnisse bei Männer und Frauen wo man stärke und schwäche mal wieder hier und dort hat..

m47
 
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  • #26

Auch Männer haben Hervorragendes geleistet. Ohne jetzt die Leistungen der aufgezählten Frauen schmälern zu wollen: sie sind KEIN Indiz dafür, daß Frauen im allgemeinen mehr leisten als Männer.

Genauso gut lassen sich aber auch im persönlichen Umfeld Männer wie Frauen ausmachen, die sich eben gerade nicht durch Stärke hervortun, insbesondere der moralischen Art. Da kann es dann schon einmal zu der Konstellation kommen, daß eine einzelne (!) Frau einem einzelnen (!) Mann überlegen ist. Zwar nicht häufiger als umgekehrt, aber da Männer im Gegensatz zu Frauen nicht darüber zu reden pflegen (ist ja auch nichts Besonderes), entsteht der Eindruck, Frauen seien häufiger "stark".
 
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