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  • #31
@ Bernd50

"Man(n) kommt nach Hause, nichts wurde verändert, und Keiner da, der nervt. Das mögen Männer. Aber Frauen nicht."

Exakt. Aber warum wollen Frauen keine Harmonie ?
Was hat gewollter, herausgeforderter Stress für Vorteile ?
Warum nicht einfach "sein" ?

M,30
 
  • #32
In der Fragestellung geht es aber nicht um mich, und um männliche SELBSTreflexion, sondern um die Dekodierung weiblicher Komplexität.

Ich denke, die "weibliche Komplexität" ist nur für Männerhirne komplex und undurchschaubar. Für Frauen ist alles glasklar und logisch. Aus weiblicher Sicht verfolgt dabei die Komplexität ein klares Ziel, und das ist sich ständig der Loyalität des Mannes rückzuversichern. Dafür führt die Frau ein immer währendes Drama auf, das beim Kennenlernen beginnt, und nie wieder aufhört.

Ich habe höchsten Respekt vor den Fähigkeiten von Frauen, persönliche Ziele auf indirekte Weise zu erreichen, Intrigen zu spinnen, und Männer zu Marionetten zu machen.
 
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  • #33
Hat er im obigen Fall ja auch, und zwar nach der einfachen Regel: wenn die Frau um Entscheidung bittet, dann entscheide. Wenn die Frau hingegen einen Wunsch äußert, mit dem du leben kannst, erfülle ihn ihr einfach. Keine weiteren Diskussionen. Vor allem auch kein langes Überlegen, was sie wohl wirklich möchte. Klare Frage, klare Antwort.

Du, wie das nun in der Praxis aussieht, kann und mag ich mir nicht so recht vorstellen. Aber wenn es funktioniert, ist es doch gut. Mir fällt nur auf, dass du als Mann es zum Thema machst, diese Kleinigkeit, und das würde mich annerven. Es ist ein Unterschied zwische einem Mann, der einfach macht, und einem, der sich eine Theorie, zurechtlegt, wie er mit den ach so komplizierten Frauen umgehen müsse. Ist halt nur die Frage, ob man deine Theoretisiererei in der Praxis merkt. Mich würde das als völlig umständlich nerven.

Und übrigens schaffen es nicht "die Frauen" immer wieder, ihren Mann zum Einkaufen zu bringen, sondern eben nur die, die du vielleicht kennst. Es gibt auch Leute, die Einkäufe zwischen Tür und Angel regeln, weil sie beide noch wichtigeres zu arbeiten haben, oder in ihrer Freizeit lieber mit Freunden zusammensitzen, anstatt im Kaufhaus den schönsten Joghurt auszusuchen. Dann wird mal schnell einer der Partner losgeschickt, um schnell das Nötigste zu holen. Auch so etwas gibt es. Die Beziehungsformen, die manche führen, haben nichts mit den Frauen insgesamt zu tun. Und ich denke auch, dass innerhalb der Beziehung immer noch beide dafür verantworlich sind, wie die Beziehung ist.
 
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  • #34
Ich denke, die "weibliche Komplexität" ist nur für Männerhirne komplex und undurchschaubar. Für Frauen ist alles glasklar und logisch. Aus weiblicher Sicht verfolgt dabei die Komplexität ein klares Ziel, und das ist sich ständig der Loyalität des Mannes rückzuversichern. Dafür führt die Frau ein immer währendes Drama auf, das beim Kennenlernen beginnt, und nie wieder aufhört.

Ich habe höchsten Respekt vor den Fähigkeiten von Frauen, persönliche Ziele auf indirekte Weise zu erreichen, Intrigen zu spinnen, und Männer zu Marionetten zu machen.

Das sind doch alles Unterstellungen, Intrigen, welches Ziel die Frau verfolge usw. Kannst du Gedanken lesen? Fällt das "den" Männern nicht auf? Weibliche Komplexität ist höchstens deshalb undurchschaubar, weil ihr, oder bestimmte von euch, es unbedingt so wollen, weil es in ihr Weltbild passt.

Du z. B. hast doch schon viele Erklärungen parat, damit schiebst du einen Riegel vor einen Austausch und das wird dann auch zu keinem Verständnis führen. Denn das Gegenüber, in dem Fall die Frau, hat doch keine Lust, Unterstellungen und Vorurteile zu widerlegen. Das hat niemand in einem Gespräch. Ein offenes Gespräch ist auf so eine Art nicht möglich, und wenn man so in der Beziehung immer kommuniziert, dann gute Nacht...

Aber das müssen auch die ein oder anderen Männer verstehen, da bin ich ganz sicher. :)
 
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  • #35
Es ist ein Unterschied zwische einem Mann, der einfach macht, und einem, der sich eine Theorie, zurechtlegt, wie er mit den ach so komplizierten Frauen umgehen müsse.

Genau das ist aber doch der Punkt: eines Mannes Art ist es, die Dinge einfach so zu tun, wie sie sich ihm objektiv darstellen. Wenn also die Frau fragt "welche Farbe nehmen wir", bekommt sie vom Mann auf eine scheinbar klare Frage eine ebenso klare Antwort.

Leider funktioniert dieses Modell aber nur zwischen Männern. Bei einer Frau schwingen selbst in den einfachsten Dialogen immer irgendwelche Kompliziertheiten der weiblichen Seele mit. Wie oben schon jemand ganz richtig schrieb, will sie sich damit der Loyalität des Mannes versichern, im konkreten Fall ging es ihr wohl darum, ob er ihr ein Mitspracherecht bei der Farbwahl einräumt. Da sie sich durch die klare Antwort um dasselbe gebracht fühlt, schießt sie erst einmal quer, indem sie sich genau das Gegenteil wünscht. Ich bin mir sicher: hätte der Mann rot gewollt, hätte sie sich blau gewünscht.

Ein Mann hingegen würde die Frage von vorneherein anders formulieren, nämlich genau so wie sie auch gemeint ist. Ohne Hintergedanken. Und die Antwort dann auch akzeptieren.
 
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  • #36
Genau das ist aber doch der Punkt: eines Mannes Art ist es, die Dinge einfach so zu tun, wie sie sich ihm objektiv darstellen. (...)

Leider funktioniert dieses Modell aber nur zwischen Männern. Bei einer Frau schwingen selbst in den einfachsten Dialogen immer irgendwelche Kompliziertheiten der weiblichen Seele mit. Wie oben schon jemand ganz richtig schrieb, will sie sich damit der Loyalität des Mannes versichern...

Also, das ist für mich der beste Beweis für einen komplizierten Mann. Einen, der alles detailliert diskutieren muss, und eben nicht einfach tut. Oder, wenn es zu Missevrständnissen kommt, diese aufklärt. So einfach und schnell wie möglich, und zwar ohne eine "Frauentheorie" daraus zu machen.

Außerdem gibt es viele Frauen, auf die diese Eigenheiten nicht zutreffen, und mit denen würdest du dir gleich wieder etwas kompliziert machen, wenn du gleich mit deinen Unterstellungen, wie eine Frau sei, ankämst.

Wenn eine Frau sich wirklich der Loyalität versichern will, dann ist das eben so. Normalerweise würde sie das nicht über solche Kleinigkeiten machen, ich als Frau finde so eine Frau wahnsinnig nervig, die wegen einer Farbauswahl mit Beziehungskram anfängt. Trotzdem - wenn ein Mann sich so eine Frau gewählt hat, und weiß, was sie wirklich will, dann kann er einfach DARAUF reagieren, anstatt jedesmal eine Diskussion vom Zaun zu brechen. So etwas muss ich innerhalb von Wochen klären können, dass man eine Ebene findet.

Meinen die Männer denn, sie würden immer alles klar sagen? Mitnichten. Da ist viel an Andeutungen und Spielereien. Es kommt auf den Mann an, und auch auf die Frau. Diese typische Frau, typischer Mann Pauschalisierungen sind albern und kindisch, und haben mit der Realität wenig zu tun, wenn dann eher damit, dass jemand seine individuellen Erfahrungen für die Welt hält, und sich nicht einmal vorstellen kann, dass es auch anders geht.
 
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  • #37
Es ist längst in bestimmt 100 Bücher veröffenlticht und begründet das Frauen "grundsätzlich" das emotionaler und dadurch auch das komplizierte Geschlecht sind.

Es gibt zig Fallbeispiele aus dem Leben das es so ist..

Ich selbst hatte mal eine Partnerin die oft geweint hat..Nach der Frage "Warum weinst Du? kam als Antwort "ich weiss es nicht"..

Niemals , ich wette niemals würde ein Mann nicht wissen warum er weint.

Entweder er schweigt oder er sagt den Grund"

Ich dachte dieses Thema ist längst Austhematisiert..

Frauen sind "INSGESAMT" "IM GANZEN" "GANZHEITLICH" komplizierter als Männer..

Aber es gibt immer noch egozentrische unbelehrbare die auch selbst noch dann behaupten die Ampel sei Rot wenn sie schon längst auf Grün steht..

m
 
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  • #38
Es ist längst in bestimmt 100 Bücher veröffenlticht und begründet das Frauen "grundsätzlich" das emotionaler und dadurch auch das komplizierte Geschlecht sind.

Emotionaler zu sein, bedeutet nicht, komplizierter zu sein. Ich finde es z. B. wesentlich unkomplizierter, wenn Menschen ihre Emotionen zeigen, anstatt sie zu verleugnen, oder sich etwas vorzumachen, oder sie mit Süchten zu bekämpfen.

Dieses angeblich "unbelehrbare" ist nunmal eine differenzierte Betrachtung, wie sie auch in der Forschung erfolgt. Dieses Beharren auf einfachen Unterschieden ist wie Stammtischniveau nach dem Lesen eines der populärwissenschaftlichen Nachtischbüchlein, in denen z. B. erklärt wird, warum Frauen nicht einparken können. Mehr Stammtisch geht nicht, und manches was in solchen Büchlein steht, ist so weit vereinfacht, dass es schlicht falsch ist.
 
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  • #39
wenn ein Mann sich so eine Frau gewählt hat, und weiß, was sie wirklich will, dann kann er einfach DARAUF reagieren, anstatt jedesmal eine Diskussion vom Zaun zu brechen.

Kann er. Muß er aber nicht. Je mehr ein Mann auf die Kompliziertheiten der Frau eingeht, desto komplizierter wird auch der Umgang mit ihr. Genauso gut kann sie aber doch lernen, mit Konversation auf normal-sachlicher Ebene umzugehen und zum Beispiel, wenn sie die Farbe bestimmen möchte, einfach sagen: darf ich mir eine Farbe aussuchen? Und schon paßt die Verständigung.
 
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  • #40
Kann er. Muß er aber nicht. Je mehr ein Mann auf die Kompliziertheiten der Frau eingeht, desto komplizierter wird auch der Umgang mit ihr. Genauso gut kann sie aber doch lernen, mit Konversation auf normal-sachlicher Ebene umzugehen und zum Beispiel, wenn sie die Farbe bestimmen möchte, einfach sagen: darf ich mir eine Farbe aussuchen? Und schon paßt die Verständigung.

Ja, dann soll er das doch einfach tun. Wenn es passt, passt's. Ich habe da jetzt so ein lehrerartiges Bild vor mir, wie er auf ihre Anmerkung hin, in ruhigem, aber bestimmten Ton fragt: darf ich mir eine Farbe aussuchen? Das, was er ihr da "beibringen" wil, würde ich sofort merken, und es ablehnen. Die Ruhe im Ton, nachdem ich sauer war, würde mich auf die Palme bringen. Aber mir muss es ja überhaupt nicht gefallen, ich äußere nur meine Meinung. :) Kompliziert oder nicht, entweder man kann sich verständigen oder nicht, und ich finde es nicht allzu schwer. Die Männer und Frauen sind ja auch untereinander völlig unterschiedlich.
 
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  • #41
Frauen sind eindeutig nicht komplizierter, sie denken nur weiter wie die Nase reicht. Männer denken bis zur Nase und nicht weiter, mal bildlich dargestellt.

Frauen denken voraus. Was wäre wenn, sie denken an Eventualitäten, was ich als Frau genau so sehe. Sie schützen sich damit.
Männer denken nie vor, sie denken im jetzt und hier und übersehen somit alles mögliche. Deshalb preschen Männer in Liebesdingen stürmisch hervor, bremsen aber ab oder fallen aus allen Wolken, wenn eine Frau es langsamer angehen will.

Bsp. Straßenverkehr, die meisten Unfälle stammen von Männern, Frauen fahren vorsichtiger, eben weitsichtiger, so auch in Liebesdingen.

Nur ein sensibler Mann weiß dass, er prescht nicht, er drängt nicht, er denkt fast wie eine Frau weiter und weiß um die Denkweise der Frau, er läßt ihr Zeit. Ein Mann, der so denkt findet auch Frauen nicht kompliziert, nur anders.

Das muss kein Softie und kein Frauenversteher sein, er ist einfach intelligent.
 
  • #42
Frauen sind eindeutig nicht komplizierter, sie denken nur weiter wie die Nase reicht. Männer denken bis zur Nase und nicht weiter, mal bildlich dargestellt.

[...]

Bsp. Straßenverkehr, die meisten Unfälle stammen von Männern, Frauen fahren vorsichtiger, eben weitsichtiger, so auch in Liebesdingen.

[...]

Das muss kein Softie und kein Frauenversteher sein, er ist einfach intelligent.

Meine Nase reicht gerade bis zu meinem Wörterbuch: complexus = vielschichtig. Bereits in den ersten zwei Sätzen beweist du alles, was die Männer hier sagen. Erstens sind Frauen komplizierter (was nicht negativ gemeint ist, zumindest von mir) und zweitens wissen sie es oft nicht, siehe Wortbedeutung.

Die Unfallstatistik wird immer noch gerne falsch gelesen. Richtig ist, dass Männer vom Sach- und Personenschaden die schlimmeren Unfälle bauen. Richtig ist auch, dass Frauen mehr Unfälle insgesamt produzieren. Das liegt größtenteils am Verhältnis Mann/Frau im Autobahn- und Stadtverkehr und an den Bagatellunfällen, die von Versicherung und Polizei nicht erfasst werden. Da wissen aber die Werkstätten besser Bescheid und mal eben in der Stadt beim Einkaufen anecken - das ist ein typischer Frauenunfall.

Ich verstehe Frauen übrigens sehr selten, und seltenst hier im Forum, aber mein IQ ist laut zahlreichen Tests näher an Mensa als am Durchschnitt....
 
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  • #43
Frauen denken voraus. ... Männer denken nie vor, sie denken im jetzt und hier und übersehen somit alles mögliche.

Es ist eine Frage der Ökonomie. Alles voraussehen ist sowieso ein Ding der Unmöglichkeit, also wozu sich mit der Vorausplanung von Umständen befassen, die sich der Planbarkeit entziehen? Man kann diese Ausnahme von der Ausnahme, den Plan C, D und E, falls B versagt, durchaus ersparen, denn eine Sicherheit, an wirklich alles gedacht zu haben, gibt es ohnehin nicht.

Ökonomie deswegen, weil es keinen Sinn macht, mehr Zeit in die Vorplanung von Eventualitäten zu investieren als man Zeit verlieren würde, wenn die Eventualität eintritt.

Mit anderen Worten: ein Reserverad im Auto haben ist gut, eine Zweitreserve für den Fall, daß das Reserverad zufällig ebenfalls platt ist, braucht es nicht. In diesem extrem unwahrscheinlichen Fall läßt man dann halt abschleppen.
 
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  • #44
Nur ein sensibler Mann weiß dass, er prescht nicht, er drängt nicht, er denkt fast wie eine Frau weiter und weiß um die Denkweise der Frau, er läßt ihr Zeit. Ein Mann, der so denkt findet auch Frauen nicht kompliziert, nur anders.

Das muss kein Softie und kein Frauenversteher sein, er ist einfach intelligent.

Danke, sehe ich ganz genauso. Und zwar ist er in sprachlicher und emotionaler Hinsicht auch intelligent. Ein mensanaher IQ, der vielleicht hauptsächlich auf räumlichem Denken beruht, ist da naturgemäß wenig aussagekräftig. Es ist doch völlig klar, dass, wenn eine Frau in dem Zusammenhang von einem intelligenten Mann spricht, sie z. B. keinen mit Inselbegabung meint, der aber zwischenmenschlich (und auch Frauen zählen zum zwischenmenschlichen) Defizite in der Verständigung hat. Intelligenzteste sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss, und messen oft überproportional das mathematische, räumliche. Jeder hat aber seine eigene Wahrnehmung von Inetelligenz, da Intelligenz verschiedene Bereiche umfasst. Und wenn ich ein Mathematikgenie vor mir habe, das bspw. keine Gefühlsäußerung im Gesicht ablesen kann, empfinde ich das dann als "intelligent"? Eher nicht.

Hier bestätigt sich auch nur, dass es manchen Männer nicht gelingt, aus einem Hamsterrad herauszutreten und abstrakter zu denken. Jetzt ist z. B. die Rede von Ökonomie. Dann kommt ein Ökonomievortrag. Auch zur Intelligenz gehörend, wäre, da mal herauszutreten, und sich zu fragen, ob wirklich alles eine Frage der Ökonomie ist, und ob die Vorposterin das überhaupt sagen wollte. Es ist wieder eine krasse Vereinfachung, jetzt von Reserverädern und Plänen zu sprechen.

Was der Frau erleichtert, voraus zu denken, ist, dass sie auch Gefühle voraussehen und sich besser daran erinnern kann. Emotionaler scheint sie tatsächlich besser vernetzt zu sein. Ein Mann denkt mit dem Kopf vielleicht voraus, daher kommt jetzt auch das Reserverad und die Ökonomie. Aber mit der Gefühlsanalyse und dem Großen Ganzen sieht es da eher mau aus.

Ökonomie hin oder her, es kostet mir z. B. keine Mühe, meine Gefühle vorauszusehen, und nicht völlig überraschend heute so und morgen komplett anders zu fühlen. Dafür benötige ich keine Ökonomie. Männer aber anscheinend doch.
 
  • #45
Danke, sehe ich ganz genauso. Und zwar ist er in sprachlicher und emotionaler Hinsicht auch intelligent. Ein mensanaher IQ, der vielleicht hauptsächlich auf räumlichem Denken beruht, ist da naturgemäß wenig aussagekräftig. Es ist doch völlig klar, dass, wenn eine Frau in dem Zusammenhang von einem intelligenten Mann spricht, sie z. B. keinen mit Inselbegabung meint, der aber zwischenmenschlich (und auch Frauen zählen zum zwischenmenschlichen) Defizite in der Verständigung hat. Intelligenzteste sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss, und messen oft überproportional das mathematische, räumliche. Jeder hat aber seine eigene Wahrnehmung von Inetelligenz, da Intelligenz verschiedene Bereiche umfasst. Und wenn ich ein Mathematikgenie vor mir habe, das bspw. keine Gefühlsäußerung im Gesicht ablesen kann, empfinde ich das dann als "intelligent"? Eher nicht.

[...]

Was der Frau erleichtert, voraus zu denken, ist, dass sie auch Gefühle voraussehen und sich besser daran erinnern kann. Emotionaler scheint sie tatsächlich besser vernetzt zu sein. Ein Mann denkt mit dem Kopf vielleicht voraus, daher kommt jetzt auch das Reserverad und die Ökonomie. Aber mit der Gefühlsanalyse und dem Großen Ganzen sieht es da eher mau aus.

Ich habe sicherheitshalber noch einmal alle Intelligenztheorien gelesen, aber diese "frauliche" Definition von Intelligenz kommt nirgends offiziell vor. Eure Umschreibung trifft Empathie und Einfühlungsvermögen, was mit Intelligenz nichts zu tun hat. Auch ein dummer Mensch kann einfühlend sein. Sucht euch halt einen Forrest Gump, wenn es euch wichtiger ist, als etwas in der Birne zu haben.
Meine Schwester, die Psychologie und Soziologie studiert, bestätigte mir aber, dass viele Frauen Empathie mit Intelligenz gleichzusetzen versuchen und nicht wahrhaben wollen, dass es zwei verschiedene Dinge sind.
Und da sind wir wieder bei kompliziert. Intelligente Menschen handeln in Grundzügen nach Logik, wohingegen emotional geprägte Menschen, die von den Empathischen verstanden werden, eher dem Chaos zuneigen. Hormon- und emotionsgesteuerte Handlungen folgen keiner offensichtlichen Logik. Man müsste sich wortwörtlich dummstellen, die Logik ausblenden und versuchen, das Chaos vorherzusagen. Das ist noch relativ einfach, wenn es nur um Emotionen geht, kommen aber Hormone hinzu, wird es sehr sehr schwierig. Hier haben dann nur noch die Erfolg, die selbst so sind und antizipieren können - andere Frauen eben.
Nur hat das überhaupt nichts, nach wirklich keiner Definition, mit Intelligenz zu tun. Und da Logik strukturiert ist, Chaos aber kompliziert, sind Frauen eben genau das. Das meine ich aber nicht negativ, es gibt ja auch genug (zusätzlich) intelligente Frauen.
 
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  • #46
Ich habe sicherheitshalber noch einmal alle Intelligenztheorien gelesen, aber diese "frauliche" Definition von Intelligenz kommt nirgends offiziell vor. Eure Umschreibung trifft Empathie und Einfühlungsvermögen, was mit Intelligenz nichts zu tun hat.

Ähm, schon mal etwas von emotionaler Intelligenz gehört? Natürlich kann nicht jeder dumme Mensch sich einfühlen, weil dazu Scharfsinn von Nöten ist. In der Psychologie spielt die emotionale Intelligenz sehr wohl eine Rolle, und ist nicht losgelöst von der Intelligenzdefinition. Vor allem wird dort über die Themen diskutiert, und sie nicht so eindimensional dargestellt, wie du es gerne tun würdest. Deine Schwester, die du heranzitierst, hat dann definitiv etwas falsch verstanden, wenn sie es so dargestellt hat.

Und da sind wir wieder bei kompliziert. Intelligente Menschen handeln in Grundzügen nach Logik, wohingegen emotional geprägte Menschen, die von den Empathischen verstanden werden, eher dem Chaos zuneigen.

Weißt du, wenn du die Komplexität von Definitionen nicht akzeptieren kannst, dann kommen wir doch einfach zu dem, was die Frau vermutlich meinte: Wir erwarten von einem Mann AUCH emotionale Intelligenz.

Im übrigen denkst du nicht logisch, auch wenn du das meinst. Du argumentierst selbst chaotisch, was du der anderen Seite vorwirfst. Was ist denn so schwer daran zu verstehen, dass es z. B. intelligent ist, zu versuchen, die Perspektive des Gegenübers einnehmen und nachvollziehen zu können. Das hat übrigens auch etwas mit sprachlicher Intelligenz zu tun.

Viele dieser Nerds leben völlig in ihrer Welt, und sehen die Grenzen dieser Welt gar nicht. Und das Schlimme ist, sie wollen sie gar nicht sehen, weil sie sich einbilden, dass sie in ihrem Bereich intelligent seien, reiche aus, und alle Welt müsse jetzt so denken wie sie.

Ob du es komplex nennst oder nicht, ist mir eigentlich egal. Ich meine, wenn man sagt, dass einem etwas zu kompliziert ist, dann gibt man doch schon zu, dass man es nicht verstehen KANN. Was du machst, ist es von dem Begriff der Intelligenz zu lösen, damit du dir einbilden kannst, es sei keine wichtige Eigenschaft, wie "Intelligenz", sich mit anderen verständigen zu können und empathisch zu sein.

De Facto ist dies aber sehr wichtig im Leben, ob du es nun intelligent nennst oder nicht, das ist mir zu unnütz zu diskutieren. Und es gibt genügend Männer, die es beherrschen. Also entweder, man kann damit mithalten, oder eben nicht. Die Frauen zu kompliziert erklären, tröstet doch nur das Ego, wenn es mit ihnen nicht klappt. Ernsthaft, was zählt, ist doch das Ergebnis. Und das ändert sich nicht. Es gibt schlaue Männer, die mit ach so komplizierten Frauen klarkommen. Und die anderen müssen sehen, wo sie bleiben. Wir sind ja nicht deren Therapeuten. Also, ich rede lieber mit Leuten, die mich verstehen WOLLEN.
 
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  • #47
Von #45 zur Eingangsfrage: Ich denke, es ist klar, dass man Intelligenz braucht, um Kompliziertes zu verstehen. Ob man nun also sagt, Frauen seien komplizierter, ist eine Definitionsfrage.

Ich denke, dass Frauen sich ein vielschichtiges und differenziertes Verständnis für Dinge wünschen, und keine einfachen Handwerkererklärungen (das soll keine Beleidigung von Handwerkern sein, aber es ist nicht passend, auf JEDES Problem mit Handwerkerlösungen zu reagieren).

Also, manche mögen durchaus Frauen als kompliziert wahrnehmen, so wie man eine Matheaufgabe als kompliziert wahrnehmen kann, oder ein Gedicht, das man nicht gleich versteht.

Keinesfalls hat das aber etwas mit mangelnder Logik oder Chaos zu tun. Manche gehen ja so weit, dass sie nicht nur Frauen als unlogisch hinstellen, sondern auch jeden Fachbereich, der nicht dem eigenen entspricht (und dadurch ein anderes Denken voraussetzt). Dieses Denken ist aber nicht der Logik widersprechend.

Aber wie will man sich mit Leuten verständigen, die alles, was nicht der eigenen Inselbegabung entspricht, als Chaos hinstellen? Natürlich empfinden die das als kompliziert, und natürlich empfinden die auch Frauen als kompliziert, und es fehlt auch jeder Wille, etwas zu verstehen.

Also, ob Frauen oder Männer komplizierter sind, das schrieb schon jemand hier, lässt sich - bemüht neutral - somit beantworten, dass diese Beurteilung immer auf die Perspektive ankommt.
 
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  • #48
Was ist denn so schwer daran zu verstehen, dass es z. B. intelligent ist, zu versuchen, die Perspektive des Gegenübers einnehmen und nachvollziehen zu können. Das hat übrigens auch etwas mit sprachlicher Intelligenz zu tun.

Oh, und das von einer Frau! Meiner Erfahrung nach tun gerade Frauen sich schwer, den Stand des logisch denkenden Mannes nachzuvollziehen. Stattdessen erwarten sie typischerweise, daß er ihre Gedanken lesen kann.
 
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  • #49
Oh, und das von einer Frau! Meiner Erfahrung nach tun gerade Frauen sich schwer, den Stand des logisch denkenden Mannes nachzuvollziehen. Stattdessen erwarten sie typischerweise, daß er ihre Gedanken lesen kann.

Das ist nicht richtig. Und das eine folgt auch nicht logisch aus dem anderen (so viel zur Logik):

Man kann den Stand des logisch denkenden (genauso logisch wie die Frau) Mannes nachvollziehen, und trotzdem verlangen, dass er zwar keine Gedanken liest, aber in der Lage ist, z. B. Zwischentöne zu verstehen oder einfühlsam zu sein.

Das widerspricht sich doch überhaupt nicht! Die Frau erwartet in so einem Fall einfach nur mehr. Sie kann sehr wohl logisch denken, aber sie kann sich AUCH einfühlen. Und erwartet das Gleiche umgekehrt.

Nirgends ist damit gesagt, dass sie den Mann nicht versteht. Die albernen Beispiele, die hier gefallen sind, die kann ich jedenfalls als Frau alle logisch nachvollziehen. Nirgends habe ich ein Verständnisproblem. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich auf so einen Mann stehen würde, den ich logisch verstehen kann. Dazu würde ich dann doch etwas mehr Komplexität erwarten.
 
  • #50
Frechheit siegt wohl, #45? Nur die Unbelesenen könnten deinen Ausführungen Glauben schenken.

Die Folge-Theorie der Emotionalen Intelligenz, die sich aus klassischen und erwiesenen Intelligenz-Theorien entwickelte, ist erst in den 90ern formuliert worden. Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis, sprich Test, für diese Art der "Intelligenz". Das wird es auch wohl nie, jedenfalls keinen offiziellen, der für alle Beteiligten die gleichen Voraussetzungen schafft. Denn es fehlt einfach an struktureller Basis für einen solchen Test. Hier sind wir wieder bei der Ausgangsfrage, dem Kompliziertem. Emotionen sind kompliziert, weil sie den Menschen zu Dingen verleiten, die objektiv unlogisch sind und dementsprechend schlecht vorhersehbar. Die Handlungen und Ereignisse sind nicht mehr planbar. Und weil Frauen durchschnittlich die Emotionaleren von beiden Geschlechtern sind, sind sie eben komplizierter.
Weiterhin ist der Begriff der Emotionalen Intelligenz an sich schon umstritten. Das Wort Intelligenz hat nach Meinung vieler Wissenschaftler in der Definition dieser Antizipations-Theorie nichts verloren. Gerade weil meine Schwester sich im Studium damit befasst, bevorzugen wir den Begriff Emotionale Kompetenz. Ich finde diese übrigens sehr wichtig. Nur ist es kompliziert, dafür aber auch jedem dummen Menschen möglich.

Was meine Welt angeht - die hat keine Grenzen außer den physikalischen. Ich denke vielmehr und bei besonders vielen Posts hier im Forum, dass gedankliche Freiheit abhanden gekommen ist. Es fehlt vielen an Objektivität. Klassisch finde ich auch den Hinweis auf den dringend nötigen Therapeuten, sobald jemand nicht den eigenen oder gesellschaftlichen Vorstellungen entspricht. Das zeugt von einer gewissen Kleingeistigkeit.
Ich schreib z.B. nirgends, dass mir Frauen zu kompliziert sind. Ich verstehe Frauen oft nicht, aber das macht mir nichts aus. Vielleicht brauche ich dafür etwas länger, aber es ist nicht so, dass ich mich dagegen wehre oder nicht will. Die Frage hier ist, ob Frauen komplizierter sind als Männer, nicht ob sie unverstanden sind. Und das ist so.
 
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  • #51
Mitnichten sind Männer komplizierter als Frauen. Ganz im Gegenteil.
Sie sind einfach gestrickt und leicht zu händeln. Man muss nur wissen wie.
 
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  • #52
Ich weiß nicht ob alle Frauen kompliziert sind, aber ich für meinen Teil emfpinde mich durchaus so. Find ich auch gar nicht schlimm, ich bin gern eine herausfordernde Persönlichkeit. Deshalb ist es mir auch unglaublich wichtig verstanden zu werden, und ich denke dieses Bedürfnis teile ich mit vielen Frauen. Es ist zermürbend, wenn man mit jemanden redet, er behauptet er würde einem verstehen und damit das Gespräch beenden obwohl für einem selbst offensichtlich ist, dass er einem nicht versteht. Verstehen bedeutet einfach mehr als den Sachverhalt logisch erfassen zu können, deshalb finde ich es auch immer etwas mühsam wenn hier die Wissenschaft auf den Plan gerufen wird. Da beobachtet man und stellt aufgrund dessen Theorien auf, schimpft sich dann objektiv und das, obwohl man in seiner Betrachtungsweise eine Beschränktheit an den Tag legt die einem Religionsfanatiker gleicht. Abgesehen davon, dass ich der Überzeugung bin, dass absolute Objektivität nicht erreichbar ist, empfinde ich die stetige Abwertung und damit verbundene Ausgrenzung von Emotionen antiquiert.
Ich glaube die Welt fühlt sich von der Wissenschaft ebenso missverstanden wie die Frau sich oft vom Mann.
 
  • #53
Frauen reden ggf. zuviel - aus Sicht der Männer. Aber diese Frauen erwarten für alles Gesagte Aufmerksamkeit und Antworten.

Beispiel: Voller Müllsack in die Mülltonne bringen. Steht bereits dafür parat. Der Mann sieht es, und erledigt es.
Trotzdem brauchte die Frau danach drei Sätze, um dies nachzufragen und kommentieren. Obwohl es längst erledigt und abgeschlossen ist.

Oder wenn die Frau in alle Richtungen überlegt: Was wäre - hätte - könnte sein ?
Und all Dieses ausdiskutieren will. Während der Mann sich nur danach orientiert, was wirklich ist.

Frauen und Technik. Ein Segen, wenn sie selber damit zurecht kommen.
Ein Fluch - wenn nicht. Denn dann wird es stressig, ihnen was zu erklären.

Männer halte ich für kompromissbereiter, als Frauen. Wenn Frauen sich was in den Kopf gesetzt haben, dann muß es ganz genau Dieses sein.
 
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  • #54
Quark.
Ich bin als Frau sehr direkt, eben Widdermond, sage was ich denke und??
ecke überall damit an.
Diplomatie und verstecke Andeutungen liegen mir als grundehrlicher Mensch überhaupt nicht. Früher wollte ich mehr wie die Menschen sein, die alles verbal umschreiben aber gleichzeitig auch nie zu Potte kommen.

Heute stehe ich zu meiner Art, aber ich glaube nicht, das Männern das gefällt. Sie stehen nach wie vor auf Miss Geheimnisvoll und Miss Rätselhaft, also scheint Männern dieses komplizierte sehr wohl zu reizen, auch wenn sie hier so dagegen wettern.

Männer sind damit kompliziert, sie kritisieren viele Dinge an Frauen, lieben sie aber trotzdem und oft gerade deshalb - schmunzel

w/50
 
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  • #55
@ Bernd50

"Man(n) kommt nach Hause, nichts wurde verändert, und Keiner da, der nervt. Das mögen Männer. Aber Frauen nicht."

Exakt. Aber warum wollen Frauen keine Harmonie ?
Was hat gewollter, herausgeforderter Stress für Vorteile ?
Warum nicht einfach "sein" ?

M,30


Sorry, aber da muss ich wirklich lachen?
Warum nicht einfach sein?
Weil MANN bekannterweise keine einfache, nette und harmonische Frau will.
Männer sind bekannterweise nicht begeistert von Frauen, die "gut" zu ihnen sind.
Das zieht sich durch die gesamte Literatur und Musik und zwar seit Jahrhunderten und Jahrtausenden. Lieb, nett und harmonisch ist ihnen zu langweilig.
Bekommt ein Mann von einer Frau einmal eine schallende Ohrfeige, ist er sofort unsterblich in sie verliebt. Zofft sie sich ständig mit ihm und wirft mit Gegenständen, trauert er ihr ewig nach, wenn sie ihn wegen eines anderen verlässt. Da könnte ich noch zig andere Beispiele nennen.

Aber der Satz meines Vorschreibers zeigt es ebenso deutlich: ..."sie kritisieren viele Dinge an Frauen, lieben sie aber trotzdem und oft gerade deshalb - schmunzel ..."

Nur, dass ich,w. darüber nicht mehr schmunzeln kann, weil ich bei vielen Beziehungen, die ich so erlebt habe, nur den Kopf schütteln konnte, darüber, dass die jeweiligen Partner überhaupt (noch) zusammen sind. Aber wenn Männer so gestrickt sind, dass sie auf so was stehen, - c`est la vie ...
 
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  • #56
Felagund, Frechheit siegt, fragst du? Das könnte ich dich auch fragen. Du verlangst Objektivität, und bist dir der eigenen Subjektivität nicht bewusst.

Erst einmal hältst du einen Vortrag über Intelligenz. Ich kenne mich mit Intelligenztheorien genügend aus, aber darum geht es hier überhaupt nicht, und du willst es nicht verstehen. So viel zur Kompliziertheit der Frauen:

Da kannst du noch so viele Theorien aufzählen, wenn eine Frau von einem intelligenten Mann spricht, dann spricht sie in jedem Fall auch von einem emotional intelligenten. Ob dir das gefällt oder nicht, deine Vorträge helfen nicht weiter.

Sprache dient der Verständigung, und wenn eine Frau sagt, IHR ist ein emotional intelligenter Mann wichtig, dann weißt du, was sie meint, und brauchst ihr nicht zu sagen, was sie objektiv meinen sollte.

Und es stimmt auch nicht, dass Frauen generell und objektiv komplizierter seien, das empfindest DU nur so. Andere sehen es anders.

Was ist daran nicht verständlich, dass die Frage, ob eine Sache kompliziert ist, etwas mit den Fähigkeiten anderer zu tun hat, sie zu verstehen?

Ich formuliere es anders, und das finde ich sehr wichtig in Hinblick auf die Frage: Ich, Frau, kann, wenn ich will, super unkompliziert sein. Das bin ich auch gegenüber manchen Kumpels, von denen ich weiß, sie verstehen nicht so viel Komplexität. Das sagt aber nichts darüber aus, was noch in mir steckt, und was ich gegenüber jemandem zeige und erwarte, von dem ich weiß, er versteht mehr Komplexität (oder sollte sie verstehen). Oder wenn es um ein komplexes Thema geht: Dann betrachte ich das natürlich auch so komplex wie es ist.

Jedenfalls, ob man als kompliziert wahrgenommen wird, liegt beim Empfänger und dessen Fähigkeiten, komplexe Dinge zu begreifen.

Und entschuldige, aber wenn man nicht verstehst, dass man nicht einfach die Frage, ob etwas kompliziert sei von der des Verständnisses des Empfängers trennen kann, dann kann man an der Stelle nicht weiter reden. Das hat nichts mit Mann oder Frau zu tun, aber ohne dieses Verständnis von Subjektivität geht es nicht.

Wenn man eine Aufgabe hat, kann man sagen, die Aufgabe sei kompliziert. Ein anderer sieht es anders.

Es hat also letztlich immer mit der Fähigkeit desjenigen zu tun, der es beurteilt, das lässt sich in keinem Fall trennen.
 
  • #57
Da kannst du noch so viele Theorien aufzählen, wenn eine Frau von einem intelligenten Mann spricht, dann spricht sie in jedem Fall auch von einem emotional intelligenten. Ob dir das gefällt oder nicht, deine Vorträge helfen nicht weiter.

Sprache dient der Verständigung, und wenn eine Frau sagt, IHR ist ein emotional intelligenter Mann wichtig, dann weißt du, was sie meint, und brauchst ihr nicht zu sagen, was sie objektiv meinen sollte.

Und es stimmt auch nicht, dass Frauen generell und objektiv komplizierter seien, das empfindest DU nur so. Andere sehen es anders.

Was ist daran nicht verständlich, dass die Frage, ob eine Sache kompliziert ist, etwas mit den Fähigkeiten anderer zu tun hat, sie zu verstehen?

Jedenfalls, ob man als kompliziert wahrgenommen wird, liegt beim Empfänger und dessen Fähigkeiten, komplexe Dinge zu begreifen.

Es hat also letztlich immer mit der Fähigkeit desjenigen zu tun, der es beurteilt, das lässt sich in keinem Fall trennen.

Völlig klar, mache ich ab jetzt auch immer so. Wenn man von Äpfeln spricht, muss Frau natürlich begreifen, dass es hier eindeutig um Birnen geht. Ob Frau das gefällt, geht mir auch sonstwo vorbei, denn ich bin ja das Zentrum des Universums.

Sprache dient in der Tat der Verständigung, deswegen sollte man immer das aussprechen, was man meint. Möglichst interpretationsfrei und mit klaren Worten.
Da fallen mir zwei Beispiele aus meinem Umfeld ein. Das erste sind drei Arbeitskolleginnen, die wie abgesprochen immer die Hälfte nur denken und den Rest aussprechen. Ein Thema wird mittendrin begonnen, Diskussionen werden impulsiv geführt und unvorhersehbare Themenwechsel oder Gedankensprünge in eine völlig andere Richtungen sind immer dabei. Untereinander kommen die drei ganz gut klar. Seltsamerweise schafft das kein einziger Mann in meiner Firma und mit keinem einzigen Mann in der Firma habe ich diese Art der Unterhaltung je führen müssen.
Zweites Beispiel ist mein privates Umfeld. Nur eine Handvoll Männer sind ähnlich kompliziert wie viele Frauen, die ich kenne; einer von denen ist der einzige Schwule meiner Bekannten.

Fällt mir beim Schreiben direkt noch etwas ein, eure Zalando-Werbung mit Männern. Was glaubt ihr wohl, warum sich Männer mit Grunzlauten verständigen könnten? Nicht weil sie Gedanken lesen können, sondern weil sie einfach denken (zumindest untereinander...) und nicht kompliziert.

Jedenfalls scheinen wir uns einig, dass Frauen kompliziert sind. Denn der, der die Aufgabe zu lösen hat, bin nicht ich, sondern nahezu alle Männer meines Umfelds und damit zumindest wahrscheinlich, dass die Mehrheit der Männer insgesamt es ebenso empfindet.
 
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Gast

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  • #58
Wenn man eine Aufgabe hat, kann man sagen, die Aufgabe sei kompliziert. Ein anderer sieht es anders.

Eine Aufgabe ist dann zu kompliziert, wenn man sie vereinfachen könnte. Ein schönes Erlebnis dieser Art hatte ich kürzlich mit einem Regenschirm, den es aufzuspannen galt. Ich greife also mit der Hand an den Schieber, wie man das halt so macht bei Regenschirmen. Frau: "Nein, nicht!" Ich schaue die Frau an, auf Erklärung hoffend. "Du machst ihn kaputt!" Äh, hallo?

Ein Mann hätte hier sofort das Geheimnis des Schirms offenbart: "Du mußt auf den Knopf drücken." Nicht so die Frau. Ihre Erklärung trägt nicht zur Lösung bei und ist zudem mit einem Vorwurf gespickt.

Frauen werfen Männern häufig irgend etwas Undifferenziertes vor. Der Mann, der natürlich nichts "kaputt machen" will (auch nicht an der Beziehung), soll sich dann gefälligst bemühen, seinen Fehler zu analysieren, wird dabei aber mangels präziser Information und Zuarbeit allein gelassen.

Eine völlig unnötige Verkomplizierung. Muß doch nicht sein.
 
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  • #59
Sprache dient in der Tat der Verständigung, deswegen sollte man immer das aussprechen, was man meint. Möglichst interpretationsfrei und mit klaren Worten.

Genau das ist mit dem Ausspruch, intelligente Männer verstünden Frauen, und der Explikation, dass damit auch emotionale und sprachliche Intelligenz gemeint sei, geschehen: Es wurde mit klaren Worten gesagt, was gemeint ist. Trotzdem hörst du nicht auf, von Äpfeln und Birnen vergleichen zu sprechen, und es so hinzustellen, als habe die Frau "objektiv" etwas anderes zu meinen als emotionale Intelligenz.

Ich finde es kein Wunder, dass du dann Frauen missverstehst, wenn du so vorgehst. Da brauchen gar keine weiteren Beispiele her, das hier war doch ein gutes Beispiel: Frau sagt, was sie meint, mncher Mann sagt, was es heißen sollte (und erklärt es einfach für falsch, wenn sie sagt, dass sie anderes meine).

Jedenfalls scheinen wir uns einig, dass Frauen kompliziert sind. Denn der, der die Aufgabe zu lösen hat, bin nicht ich, sondern nahezu alle Männer meines Umfelds und damit zumindest wahrscheinlich, dass die Mehrheit der Männer insgesamt es ebenso empfindet.

Das glaube ich eben nicht, aber vielleicht befinde ich mich einfach in einem anderen Umfeld. In meinem Umfeld ist es für Männer kein Problem, Frauen zu verstehen.
 
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  • #60
Eine Aufgabe ist dann zu kompliziert, wenn man sie vereinfachen könnte. Ein schönes Erlebnis dieser Art hatte ich kürzlich mit einem Regenschirm, den es aufzuspannen galt. Ich greife also mit der Hand an den Schieber, wie man das halt so macht bei Regenschirmen. Frau: "Nein, nicht!" Ich schaue die Frau an, auf Erklärung hoffend. "Du machst ihn kaputt!" Äh, hallo?

Das ist wieder so ein völlig albernes Zickenbeispiel. Das hat doch nichts mit der Komplexität, die Frauen, oder auch emotional/sprachlich/analytisch usw. begabte Männer erwarten, die manche etwas eindimensional denkenden Menschen nicht erfüllen. Das Beispiel ist einfach eines für alltäglichen Pingel, Überempfindlichkeit, "es könnte ja etwas kaputt gehen" usw. Aber es gibt auch wirklich komplexe Angelegenheiten, die manche (!) Männer in einfache Formeln packen, und damit wirklich einfach überfordert sind, mehr als eine Variable im Gesamtspiel eines komplexen Zusammenhanges zu überblicken.

Z. B. sehen solche Männer immer gleich einen kausalen Grund, wenn zwei Dinge zusammenspielen. Wenn A eintritt, tritt auch gleichzeitig B ein - dann meinen wenig komplexe Männer, A sei verantwortlich für B. Dass es eine Variable C geben kann, die den Zusammenhang bedingt, oder es Zufall sei, oder oder, das ist wieder zu komplex, denn es passt ja in die einfache schwarz-weiß-Formel nicht mehr hinein. Dennoch fühlen sich solche Männer unglaublich schlau und logisch, wenn sie einen komplexen Zusammenhang in eine total vereinfachte Formel packen - das ist ein wesentliches Beispiel für mangelnde Komplexität beim Mann!
 
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