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  • #1

Sind Frauen sexuell nicht aktiver als Männer?

Die Mär vom Mann, der immer kann und will halte ich als Frau für überzogen.
Im Bekanntenkreis höre ich viel mehr von Frauen die fremdgehen als von Männern.

Allerdings wird immer gerade Männern der böse Peter in Sachen Sexsucht angeheftet.
Auch hier in den Foren wird immer der Affären- und ONS-Sucher kritisiert, dabei gibt es jede Menge Frauen, die das gleiche suchen UND auch verheiratet sind.

Im TV gab es mal eine Doku über offene Ehen, darin waren drei Ehefrauen, die sich sexuell außerhalb der Ehe austobten, weil der Mann zu müde war und lustlos, aber die Affäre akzeptierte, so lange die Ehe nicht gefährdet war.

Ich höre auch immer wieder von Frauen, dass Männer die Lust am aktiven Sex verlieren und sie das beklagen, mehr wie umgekehrt. Ist da was dran?? Sind Frauen da wirklich schlimmer??
 
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  • #2
Nö, ich glaube, dass die Männer viel mehr fremdgehen. Zu den zigtausend Prostituierten gibt es nichts Vergleichbares auf der Frauenseite. Wenn Frauen so einen starken Bedarf nach Sex hätten, müsste es m.E auch Männerlaufhäuser geben.Auch die ganze Pornoindustrie, auch viele Verkupplungsbörsen leben von den Männern, weil Frauen häufig kostenlos beitreten können usw usf
 
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Mooseba

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  • #3
Ich höre auch immer wieder von Frauen, dass Männer die Lust am aktiven Sex verlieren und sie das beklagen, mehr wie umgekehrt. Ist da was dran?? Sind Frauen da wirklich schlimmer??
Ich habe mal gelesen, dass viele Männer, die noch eine eher traditionelles Männerbild pflegen, mit dem heutzutage größeren sexuellen Selbstbewusstsein der Frauen nicht zurechtkommen und deswegen den Sex zum Frust der Frauen einstellen. Ich halte dies durchaus für glaubwürdig.
 
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  • #4
Das kommt doch immer auf den Einzelfall an. Orgasmusunfähige Nymphomane dürften zwar mit einer drei- bis vierstelligen Zahl an Sexualpartnern aufwarten; für oberflächlichen Sex finden Frauen überall willige Männer; und eine quantitative Selbstbeschränkung à la "Sexualität nur mit Liebe" gilt in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung fast schon als obszön.

Mit einem sexuellen Selbstbewußtsein von Frauen komme ich sehr gut zurecht; leider sind wirklich emanzipierte Frauen sehr rar gesät.

Das Fremdgehen in meinem Bekanntenkreis geht zu 80% von der Frau aus; als Gründe hierfür werden oft krass überzogene sexuelle Ansprüche geäußert.

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  • #5
Zu den zigtausend Prostituierten gibt es nichts Vergleichbares auf der Frauenseite. Wenn Frauen so einen starken Bedarf nach Sex hätten, müsste es m.E auch Männerlaufhäuser geben.

Ja, die Problematik liegt doch daran, dass Männer nicht wie Frauen, 10 Freier/Freierinnen an einem Tag bedienen könnten! Wie soll das gehen? Nach einer Kundin wäre erstmal Schluss.

Dazu gibt es nicht so viele ansprechende Männer, die auch noch optisch den Anspruchen der Frauen entsprechen (also durchtrainiert, muskelbepackt, groß, etc). Also müssen Bordelle für Frauen einen immensen Nachschubbedarf an Männern haben.

Aber gäbe es Bordelle für Frauen, ich würde sicher schon mal hingehen und viele aus meinem Bekanntenkreis auch. Aber sorry, Callboys, die eine Nacht 500 Euro kosten, kann sich die Standardfrau nunmal nicht leisten. Das ist dann für die gehobene Klasse.

Und ich bin mir fast sicher, in Sachen Sex haben Frauen stark aufgeholt.
 
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  • #6
Aber gäbe es Bordelle für Frauen, ich würde sicher schon mal hingehen und viele aus meinem Bekanntenkreis auch.

Und ich bin mir fast sicher, in Sachen Sex haben Frauen stark aufgeholt.

Manche Frauen glauben, weil es manche Männer gibt, die Bordelle aufsuchen, fremdgehen usw., sei das eine Sache, die man "aufholen" müsse. In Wahrheit ist es ein Herabsinken.

Richtig ist aber in jedem Fall, dass Frauen sehr wohl im mittleren Lebensalter oft eine zunehmende Libido haben, im Gegensatz zu vielen Männern.
 
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