• #31

Ich halte es jedoch für wenig intelligent, ausgerechnet im Kollegenkreis zu suchen. Zwar geht's dir nicht um ein Date, sondern lediglich um eine Verabredung. Was ist da eigentlich der Unterschied? Und warum ist deine "Attraktivität" so erwähnenswert, wenn es doch nur ums Quatschen geht? ;-)

Dass das nicht jedermanns Sache ist, ist nicht zuletzt dem Flurfunk zu verdanken. Wer will sich diesem schon aussetzen? Womöglich noch mit der Folge, den Job wechseln zu müssen. Nicht gerade prickelnd für einen Familienvater.

Vor einigen Jahren hatte sich eine frühere Mitarbeiterin meines Mannes gemeldet, ob er denn nicht Lust hätte, sich mit ihr am Abend auf ein Glas Wein zu treffen. Zwar war mein Mann schon neugierig, was es in der ehemaligen Firma Neues gab und so sagte er zu, allerdings mit meiner Begleitung. Hat der Dame natürlich nicht gepasst, so dass es zu keinem weiteren weinseligen Treffen kam.

Sorry, für Frauen, die vergebene Männer anbaggern (und umgekehrt), habe ich kein Verständnis.
 
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  • #32
Ich bin schon auch der Meinung, dass solche Freundschaften möglich sind, aber sowas muss sich entwickeln.
Also man findet meist im Gespräch etwas, was man gemeinsam hat & macht sich dann dafür was aus, oder kann überdurchschnittlich gut miteinander reden, dass man sich noch mal zum quatschen verabredet, und sowas eben.

Aber wenn mich ein Kollege, mit dem ich bis jetzt nur über 0815 Arbeitsthemen gesprochen habe fragt, ob ich mit ihm heute nach der Arbeit was trinken gehen möchte, wäre meine spontane Antwort auch nein. Was mache ich denn dort? Was soll ich denn mit dem reden, wenn sich noch keine Gemeinsamkeit (außer die Arbeit) gezeigt hat? Ich suche jetzt auch nicht so zwingend dringend neue Freundschaften, dass ich mich da anstrengen werde eine aufzubauen mit dem Kollegen.
Da bräuchte ich schon zumindest das Gefühl auf einer Wellenlänge zu sein, gemeinsame Themen bevor ich da mit jemandem etwas trinken gehe.

Manche verbringen auch wirklich gerne Zeit mit der Familie oder sind nach der Arbeit auch müde & wollen nach Hause.
Gleichzeitig wird vermutlich auch keiner Stress mit der Frau oder Freundin zu Hause haben wollen & er klären wollen, warum man jetzt vielleicht regelmäßig mit der Anita von der Arbeit was trinken geht, anstatt gemeinsam zu essen etc. Vielleicht reicht es dann auch schon einmal mit dir Trinken zu gehen um sich dann zu Hause anhören zu können, dass er mit der eigenen Frau ja schon lange nicht mehr aus war. (aber mit DIR jetzt schon)

Also im Endeffekt bietest du "Quatschen", was die meisten Leute aber schon haben oder nicht noch zusätzlich brauchen und führst damit im schlimmsten Fall zu Stress oder Problemen, oder hälst auch einfach nur vom entspannten Abend ab..
Ist jetzt kein Gewinn, das Gequatsche, wenn es nicht gerade ein Thema ist, für das man brennt. Also wozu?
Die meisten Menschen haben auch schon einige Freunde, da braucht man jetzt (vor allem als Mann) nicht noch unbedingt eine Quatschfreundin..
Also ich persönlich sehe jetzt keinen Grund mich mit jedem/er Kollegen/in zum Trinken & Quatschen zu verabreden.

Bei langjährigen Freundschaften ist das auch was anderes, aber wenn der Partner plötzlich von 0 auf 100 regelmäßig mit einer Kollegin trinken geht, weil sie ihn kennen lernen möchte, ohne, dass die beiden wirklich was gemeinsam haben, fragt man sich als Partner/in schon was das werden soll.
 
  • #33
Liebe FS,

Ich kann schon verstehen, dass es dich stört, als Single dauernd nur mit Frauen etwas zu unternehmen, die männliche Sichtweise, die männliche Energie fehlt da etwas. Mir geht es ähnlich, nach einer 12-jährigen Beziehung bin ich jetzt über ein halbes Jahr Single, und ich spüre das auch als einen Mangel. In meiner Beziehung war es so, dass ich natürlich die meiste Zeit mit meinem Partner zusammen war, also einem Mann, da habe ich mich immer auf Zeit mit anderen Frauen gefreut, um typische Frauenthemen zu besprechen :) Und jetzt ist es umgekehrt, die Männerthemen fehlen mir.

Aber ich käme nicht auf die Idee, dieses Manko mit gezielten Männer-Freundschaften ausgleichen zu wollen! Schon gar nicht mit gebundenen Kollegen! Freundschaften zwischen Mann und Frau sind in seltenen Fällen möglich, aber immer eine heikle Angelegenheit. Das auszublenden, ist entweder naiv oder du verschliesst bewusst die Augen davor. Erstrebst du nicht vielleicht doch insgeheim einen weiteren Benefit von solchen "Freundschaften", nämlich eine gewisse Bestätigung als Frau? Ohne Gefahr, denn wenn der Mann mehr will, kannst du immer noch behaupten, du hättest nur Freundschaft gewollt? Es gibt diese Frauen, die immer laut herumposaunen, dass sie viel lieber mit Männern befreundet seien als mit anderen Frauen. Ehrlich gesagt, solche Frauen waren mir immer schon suspekt. Da schwingen noch andere Bedürfnisse mit. Es ist unfair, den Frauen deiner Kollegen gegenüber, wenn du deren Männer dazu bringen willst, mit dir noch etwas trinken zu gehen!

Ich habe das Problem mit den "männlichen Sichtweisen", die mir fehlen, anders gelöst: Ich unterhalte mich viel mehr mit meinem Schwager oder anderen Männern im Bekanntenkreis. Und ich mache mir auf Dating-portalen Dates aus! Denn, wenn ein passender Partner dabei ist, freue ich mich, ansonsten habe ich einen netten Abend mit einem Mann. Warum suchst du dir denn keinen Partner?
 
  • #34
Die @Anita36 kommt sehr needy herüber, da hat Martina schon sehr recht. Und Männer reden untereinander über Frauen und sind Flirts nicht gänzlich abgeneigt, da wundert es schon, dass bisher noch keine Mann in der Firma seine Chancen abschätzen wollte. Möglicherweise wirkt die TE doch nicht halb so attraktiv auf das andere Geschlecht, wie ihr Weltbild suggeriert.

Um die Situation zu bereinigen, sollte @Anita36 sofort ihre Kontaktversuche im Unternehmen einstellen und sich ihre seelischen Streicheleinheiten woanders suchen.
 
  • #35
Zur FS, in meinem großen Bekanntenkreis haben wir diese Frage öfter durchgekaut...Ergebnis war immer ein klares NEIN, es gibt keine Freundschaft zwischen Mann und Frau, auch wenn Frau es manchmal so verstehen will, oder das Männchen schwul ist. Als Mann würde ich mich nicht in die s.g. Freundschaftsfalle begeben wollen und als Ersatz für eine Beziehung um Himmels willen. Bekanntschaften von Paaren im Freundeskreis sind damit natürlich nicht gemeint, das ist etwas ganz anderes. Ist aber nur meine persönliche Erfahrung.
 
  • #36
Vielen Dank für eure bisherigen Antworten.

Ich möchte zwei Sachen hinzufügen: Ich arbeite nicht fest in einem Unternehmen. Mit "Menschen, die ich über den Job kennen lerne" ist mein erweitertes berufliches Netzwerk gemeint. Ich halte also nicht eigene feste Kollegen vom Feierabend ab.

Und: Meine "Attraktivität" (die natürlich im Auge des Betrachters liegt, aber jedenfalls bekomme ich das oft gesagt) habe ich deshalb erwähnt, weil es natürlich Menschen gibt, die unattraktiv und vielleicht ungepflegt, sozial inkompetent etc. sind und mit denen deshalb niemand abends etwas trinken gehen möchte. Mit meiner Aufzählung wollte ich unterstreichen, dass ich kein "sozialer Außenseiter" bin und man sich mit mir in der Öffentlichkeit nicht schämen muss.
 
  • #37
Mir geht es genauso. Ich habe nur einen Freund, bei dem ich sicher bin, dass von beiden Seiten kein sexuelles Interesse besteht, ansonsten steht das Thema immer latent dazwischen. Solange diese Freunde selbst liiert sind oder ich, geht es, aber ansonsten ist es leider schwierig. Das trifft sogar auf Leute zu, die absolut nicht in meine Kategorie passen (z.B. 20 Jahre älter).
Allerdings gibt es dann noch Bekannte, die 20 Jahre älter und glücklich verheiratet sind, mit denen auf Bekannten-Ebene tiefe Gespräche und ein wirkliches gegenseitiges Interesse möglich ist, aber es entwickelt sich keine Freundschaft - sei es aus Zeitmangel, sei es aber eher, weil beide Seiten sich ohne Anstandsdame nicht näher kommen können, da ist einfach eine Grenze, die wir nicht überschreiten können oder wollen. Da hänge ich auch in gesellschaftlicher Konvention fest.
 
  • #38
Das Problem, zu dem hier aus lauter PC keiner was geschrieben hat ist folgendes. Frauen sind meist ziemlich langweilig, nur eine sexuelle Spannung und der Wunsch Sex mit einer Frau zu haben macht sie interessant. Fällt dies weg, sind die meisten Frauen im übertragenen Sinne nackt - haben selten für Männer interessante Hobbys, interessieren sich nicht für die gleichen Dinge wie ein Mann und haben beim Reden kein Ziel sondern Reden um des Redens willens. Und das finden die meisten Männer offenbar uninteressant wenn sie nicht noch eine versteckte, erotische Agenda zu der Frau haben. Allerdings finden es auch die meisten Frauen langweilig, deswegen - such dir lieber eine Frau zum Reden.
 
  • #39
Ich bin sehr überrascht, dass eine beiläufige Einladung auf ein Feierabendbier bei vielen offenbar den Eindruck einer Anmache erweckt. In meiner Welt als Unternehmerin besteht ein nicht unerheblicher Teil der Arbeit aus Terminen, die sich nicht in sterilen Bürotürmen von 9-17 Uhr abspielen. Ich treffe mich regelmäßig mit Kontakten (85% davon sind männlich) zum Mittagessen oder auf ein Getränk nach den Bürozeiten. Das liegt u.a. daran, dass ich nicht immer am selben Ort bin und der Kontext meiner Termine teils sehr unterschiedlich (Messen, Häfen, Produktionsanlagen, etc. pp.) ist. Würde ich keine Initiative ergreifen, käme ich eher selten an interessante Geschäfte. Im geschäftlichen Kontext legt man durchaus Wert darauf, auch die Person kennenzulernen und nicht nur Daten und Fakten abzuklopfen. Daraus ergeben sich manchmal auch gute Bekanntschaften, selten sogar Freundschaften.
Habe noch nie erlebt, dass ein Unternehmer ein Essen/Drink inkl. gutem Gespräch abbricht, weil zu Hause die Familie wartet. Die Fronten sind absolut klar, und mit Anmache hat das trotz persönlicher Gesprächsebene nichts zu tun.
Wie der inoffizielle Verhaltenskodex unter angestellten Kollegen ist, kann ich nicht beurteilen. Ich finde es aber krampfig, wenn man sich nicht ungezwungen außerhalb des Büros unterhalten kann, weil man am Gegenüber als Mensch interessiert. Kontakte (und damit zwangsläufig neue Bekanntschaften) sind das A und O, um beruflich weiterzukommen und den eigenen Horizont zu erweitern. Nicht im Traum würde ich eine Einladung von KollegInnen zum Feierabendbier/Mittagessen als Date-Vorschlag interpretieren, wenn sie unverfänglich daherkommt.
Liebe Anita, ich denke, du hast genug Feingefühl, um die passenden Kandidaten aus der verklemmten Masse herauszufiltern. Wenn dich jemand als Gesprächspartner für ein bestimmtes Thema interessiert, solltest du das genauso kommunizieren. Das Feierabendbier muss sich ja nicht Stunden hinziehen, sodass der arme Mann zu Hause Probleme bekommt...lass dich bitte nicht entmutigen.
 
  • #40
Interessant, das ist bei mir exakt anders herum!

Als ich wieder Single wurde, kümmerten sich die weiblichen "Freundinnen" null um mich. Sie hockten lieber bei ihrem Freund, als sich mit mir zu treffen, mich aufzumuntern und mal mit mir rauszugehen. Sie sind ja "versorgt", da brauchen viele Frauen keine Freunde mehr!

Anders die Männer- sie gingen mit mir raus, stellten mich Männern vor und auf sie ist 100% Verlass! Auch, wenn sie eine Frau aufgetaucht ist- Verabredungen finden immer statt, auch an den Wochenenden!
 
  • #41
Ich bin echt froh, dass ich anscheinend in einem sehr entspannten und aufgeschlossenen Umfeld lebe in dem sowas ohne weiteres möglich ist.
Meine besten Freunde sind Männer und allesamt nicht an mir näher interessiert. Mein bester Freund hat seit 6 Monaten eine neue Freundin, die sofort und herzlich von uns allen integriert wurde und nun auch zu einer sehr guten Freundin für mich geworden ist.
Seit ich mit meinem Freundeskreis Klettersport betreibe, habe ich auch weitere Männer kennengelernt (Single und Vergeben) und habe mit einigen von ihnen ebenfalls ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Morgen gehe ich übrigens mit drei von ihnen an den Turm und das ohne deren Freundinnen. Mein Freund ist dafür mit zwei von den Mädels am Wochenende am Fels verabredet. Danach gehts dann natürlich ein Bier trinken und über Gott und die Welt quatschen.
Mit den Mädels fahre ich dann am Sonntag in die Therme zum entspannen.
Zum Glück.. Wenn ich die Beiträge lese, bin ich so dankbar dass bei uns weder Eifersucht, Stutenbissigkeit oder Intrigen ein Thema sind.
Ich hoffe sehr, dass mir solche Bekanntschaften mein Leben lang erspart bleiben.

w30 und m34
 
  • #43
Für mich zeigen alle Beträge, dass entscheidend ist, ob Mann und Frau eine Freundschaft abseits sexuellen Interesse führen (können), dass es andere gemeinsame Themen gibt als dieses. Da dies bei einem Arbeitskollegen erst mal perse nicht so ist, säumt Du das Pferd von hinten auf und bist natürlich die Anmacherin.

Ich habe beste Freundinnen und ein Feierabendbier wäre mir einfach zu wenig (Tiefe) und oberflächlich, dann doch lieber ein schönes Kaffeefrühstück oder Rotwein im Sonnenuntergang am Feuer.

Also suche Dir (Männer)Freundschaften über gemeinsame Aktivitäten statt über den stupiden Arbeitsalltag und -interesse.

PS: Auch bei meinen Freundinnen gibt es eine gewisse Nähe. Wäre aber bei meinen Freunden nicht anders
 
  • #44
In meiner Welt als Unternehmerin besteht ein nicht unerheblicher Teil der Arbeit aus Terminen, die sich nicht in sterilen Bürotürmen von 9-17 Uhr abspielen..... Würde ich keine Initiative ergreifen, käme ich eher selten an interessante Geschäfte

Die FS ist aber keine Geschäftsfrau, die interessante geschäftliche Kontakte pflegen und Geschäftsabschluesse tätigen will oder beruflich netzwerken und wo als Abfallprodukt auch Freundschaft bei rauskommen kann.
Sie steht in einem ganz anderen Kontext: Sie ist Single, ihr ist langweilig, sie will männliche Perspektive (zu was auch immer) und darum spricht sie Kollegen auf ein Feierabendgetränk an.
Diese Kollegen scheinen (warum auch immer) an mehr als kollegialer Begegnung am Arbeitsplatz mit ihr nicht interessiert zu sein. Das hat Gründe. Ob diese in der FS liegen oder darin, dass die Kollegen ihre Freizeit lieber mit Familie oder bereits vorhandenen Freunden verbringen kann hier niemand beurteilen.

Ich bin keine Geschäftsfrau und so kann ich mir den Luxus erlauben, meine Freizeit mit den Menschen zu verbringen, mit denen ich sie verbringen will. Das sind nur 2 Kollegen, weil ich in der Freizeit den Abstand zum Beruf will und auch anderen Menschen begegnen als denjenigen mit denen ich ohnehin den größten Teil des Tages zusammen bin.
Meine Kollegen scheinen das weitgehend ähnlich zu handhaben, denn nur wenige machen das anders.

Wenn ich mit Kollegen in die Mittagspause gehe, dann sind wir in der Regel eine kleine Gruppe. Genauso ist es beim Feierabendbier.
Eine 2er-Runde wird es erst, wenn man sich über mehrere Treffen in der Gruppe und Zusammenarbeit im Job bereits ein gutes Verstehen und somit eine Basis für den freundschaftlichen Ausbau gebildet hat. D.h. nicht, dass ich mit Kollegen, für die ich freundschaftliche Gefühle hege auch regelmäßig meine Freizeit verbringe. Warum? Die sehe ich doch jeden Tag öfter und länger als meinen Ehemann.

Habe noch nie erlebt, dass ein Unternehmer ein Essen/Drink inkl. gutem Gespräch abbricht, weil zu Hause die Familie wartet.

Dann hat der "Unternehmer" aber eine Hausfrau zuhause oder sonstiges Personal, was ihm den Alltag vom Hals nimmt. Keiner erwartet von ihm, dass er Kinder vom Sport abholt, auf dem Rückweg von der Arbeit das einkauft was um 18 Uhr aus dem Tisch benötigt wird - nicht vergleichbar mit der Situation der Kollegen der FS.
Die wollen halt keine Unternehmer sein, die sich mit Geschäftsfrauen ihre Zeit vertreiben sondern Familienmenschen.
Ist beides ok, aber halt anders.
 
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  • #45
Bin ich froh, dass ich von einem anderen Planeten zu sein scheine. Meine Männerfreunde begleiten mich nun schon teilweise seit über 40 Jahren, manche aus der Schulzeit, teilweise war es "passt" auf den ersten Blick, fast sowas wie Liebe auf den ersten Blick, nur ohne Sex. Mit manchen hatte ich eine Kurzzeitbeziehung, daraus wurde dann eine lange Freundschaft. Wenn sich ein Mensch derartig im Kontakt mit anderen beschränkt, empfinde ich das eigentlich als ziemlich schade. Ich mag keine Frauenthemen, Haushalt, Kinder, Beauty und Wellness öden mich an.
 
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  • #46
Ich mag keine Frauenthemen, Haushalt, Kinder, Beauty und Wellness öden mich an.

Dito!

Ich bin da auch eher untypisch unterwegs und auch wenn ich schöne Kosmetik mag und mich auch gerne pflege, so sind meine Interessen doch sehr vielseitig und ich lerne auch immer gerne etwas Neues dazu.

Vielleicht lag und liegt es auch daran, dass man dann auch als Frau für einen Mann als Freund und Kumpel interessant ist, vollkommen unabhängig von der Optik.


Auch wenn ich den Beitrag nicht in allen Punkten teilen kann, so stimmt diese Aussage für mich.
Ich empfinde die meisten Frauen auch als langweilig, vor allem als Bestätigungsheischend, Männerdrvot und als Freundin nicht mehr existend, sobald sie einen Partner hat.

Ich hätte gerne eine Freundin, aber wirklich interessante und echte Charakterfrauen gibt es halt nur selten.
Ist bei den Männern nicht anders!
 
  • #47
Ich bin keine Geschäftsfrau und so kann ich mir den Luxus erlauben, meine Freizeit mit den Menschen zu verbringen, mit denen ich sie verbringen will.

Dann hat der "Unternehmer" aber eine Hausfrau zuhause oder sonstiges Personal, was ihm den Alltag vom Hals nimmt. Keiner erwartet von ihm, dass er Kinder vom Sport abholt, auf dem Rückweg von der Arbeit das einkauft was um 18 Uhr aus dem Tisch benötigt wird - nicht vergleichbar mit der Situation der Kollegen der FS.
Die wollen halt keine Unternehmer sein, die sich mit Geschäftsfrauen ihre Zeit vertreiben sondern Familienmenschen.
Ist beides ok, aber halt anders.

Diesen Luxus kann ich mir durchaus auch leisten. Es gibt aber Überschneidungen zwischen Arbeits- und Freizeit, wenn der Beruf/die Firma auch Leidenschaft ist (das soll bei ElitePartner öfter vorkommen...dachte ich zumindest). Ich weiß nicht so genau, in welchem Kontext die FS arbeitet, aber sie klingt nicht wie eine typische nine-to-five-Angestellte.
Ja, Unternehmer sind oft keine ausgeprägten Familienmenschen und finden nicht unbedingt Erfüllung in banalen Alltagspflichten. Das passt zu mir - und vielleicht tickt die FS ähnlich, wenn sie abends eher Spannendes erleben will und enttäuscht ist, dass sich so wenig bereichernde Begegnungen ergeben. Ich behaupte einfach mal, dass es in Großstädten leichter ist, Menschen mit ähnlichen Interessen zu treffen und ggf. auch das Umfeld zu wechseln.
 
  • #48
Diesen Luxus kann ich mir durchaus auch leisten. Es gibt aber Überschneidungen zwischen Arbeits- und Freizeit, wenn der Beruf/die Firma auch Leidenschaft ist (das soll bei ElitePartner öfter vorkommen...dachte ich zumindest). Ich weiß nicht so genau, in welchem Kontext die FS arbeitet, aber sie klingt nicht wie eine typische nine-to-five-Angestellte.

Ich persönlich glaube, dass auch bei EP und hier im Forum noch mehr, die meisten Menschen typische nine-to-five Angestellte bzw. Menschen für die eben der Beruf keine Berufung sondern primär Gelderwerb ist. Sprich keine Elite sondern Normalos, allerdings überwiegend Akademiker.

Was für dich gilt, die Verschmelzung beruflicher und privater Interessen, gilt nur für wenige Prozent oder sogar nur Promille der Bevölkerung.

Was für deine Unternehmerfreundschaften gilt, sind dies im Grunde nur kommerzielle Bündnisse. Ohne, dass man etwas wirtschaftlich verwertbares oder eine andere Attraktion zu bieten hat kommt man nicht zu solchen Kontakten. Sexuelle Attraktivität kann so eine Attraktion sein. Sie kann durch gemeinsame Wirtschaftsinteressen überlagert bzw. ersetzt werden.

Dies ist aber alles nichts in einer Krise. In der Regel sind dann solche Kontakte nichts wert. Ausnahmen bestätigen diese Regel. Entsprechend geht es in solchen Bekanntschaften niemals um persönliches sondern immer nur um geschäftliches eventuell um etwas Smalltalk über Sport o.ä. ergänzt.

Es handelt sich meistens nur um ein gegenseitiges versichern wie toll und wichtig man ist. Niemals würde man echte Fehler, Misserfolge oder Krankheiten thematisieren. Wie gesagt Ausnahmen bestätigen die Regel.

Ausnahmen sind leidenschaftliche Unternehmer mit einer eher sozialen und familiären Ader, die dann aber eben auch mehr Zeit für ihre Familie statt für eine Geschäftspartnerin aufwenden.

Keine Ausnahmen sind die zahllosen ehrgeizigen Angestellten im mittleren und höheren Management in Konzernen, die sich zwar gerne als Unternehmer definieren es im Gegensatz zu einem selbst ständigen Handwerksmeister nicht sind und niemals in "ihr Unternehmen" soviel einbringen wie der genannte Handwerker.

Mit irgendwelchen dieser Manager und Consultants kann ich auch jede Woche Abends ausgehen. Dass sind aber keine Freunde sondern Wettbewerber.
 
  • #49
Diesen Luxus kann ich mir durchaus auch leisten. Es gibt aber Überschneidungen zwischen Arbeits- und Freizeit, wenn der Beruf/die Firma auch Leidenschaft ist (das soll bei ElitePartner öfter vorkommen...dachte ich zumindest). Ich weiß nicht so genau, in welchem Kontext die FS arbeitet, aber sie klingt nicht wie eine typische nine-to-five-Angestellte.
Ja, Unternehmer sind oft keine ausgeprägten Familienmenschen und finden nicht unbedingt Erfüllung in banalen Alltagspflichten. Das passt zu mir - und vielleicht tickt die FS ähnlich, wenn sie abends eher Spannendes erleben will und enttäuscht ist, dass sich so wenig bereichernde Begegnungen ergeben. Ich behaupte einfach mal, dass es in Großstädten leichter ist, Menschen mit ähnlichen Interessen zu treffen und ggf. auch das Umfeld zu wechseln.

@Shiva001 hat absolut verstanden, was ich meine und um was es mir geht. Bei mir verschwimmen Beruf = Leidenschaft und restliches Leben, und ich suche stets nach bereichernden Kontakten, Begegnungen und Erlebnissen. Flirts sind dabei weder ausgeschlossen, noch will ich gezielt darauf hinaus. Menschen, die vor allem ihrer Alltagsroutine nachgehen und nichts anderes brauchen oder sich von Dritten einschränken lassen, sind mir suspekt. Ich nehme deshalb gerne ihren Tipp an, noch mal über den Tellerrand meines bisherigen (vielleicht zu konservativen) Umfelds zu schauen und mir andere Kreise zu suchen.
 
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