• #61
Wenn du so intelligent bist, dann kannst du mir auch locker sagen, welche Staatsbürgerschaft Willy Brandt hatte, bevor er 1948 die Deutsche wieder erhielt.

Auch ohne googeln würde ich tippen, dass es die norwegische war, weil er während WK II dorthin geflüchtet ist.

Was hat das mit Intelligenz zu tun? Ist das überhaupt noch Allgemeinbildung für jemanden, der heute aufwächst? Ist das nicht genau so eine Information, die man irgendwo aufschnappt und behält oder auch nicht? Beim Geburtsort von Herbert Wehner wäre ich hoffnungslos überfragt. Müsste jemand bei seinem Namen wissen, wer das ist?
Kennst Du drei Lieder von irgendwelchen Rappern, die heute gerade bei Teenies aktuell sind? Drei aktuelle Top 10 Hits? Ich nicht. Wäre das "Allgemeinbildung"?

Für mich ist das mit der "Allgemeinbildung" zum Teil Gelaber von Menschen, die sich mit ihrem Wissen in Teilbereichen hervortun wollen. Ich habe Goethes Faust in allen Teilen gelesen, genauso ein Dutzend russische Klassiker, weil mein Deutschlehrer großer Fan davon war. Behalten habe ich nicht viele Details. Bin ich dann "ungebildet"? Faust fand ich wenig unterhaltsam und auch nicht irgendwie intellektuell wirklich weiterführend. Ich kann Dir jedes "Alpengold"-Heftchen genauso tiefgründig interpretieren, auch wenn es sprachlich weniger anspruchsvoll ist.
Die Namen von den zwei Dutzend Opern, die ich im Laufe der Zeit gesehen habe, habe ich vergessen. Den Inhalt auch. Aber ich fand die Aufführungen jeweils toll im Gesamteindruck. Bin ich jetzt gebildeter als jemand, der im Fernsehen alle Folgen der "Lindenstraße" gesehen hat?
Sind die antisemitischen Aussagen Richard Wagners irgendwie nützlich und sollte dann auch jeder Deutsche "Mein Kampf" gelesen haben, um Hitlers wirre Ideen einordnen zu können?

Hat das alles dann gar noch irgendwas mit "Empathie" oder "Verständnis" im Sinne der Ausgangsfrage zu tun?
"Allgemeinbildung" sollte doch bestenfalls dazu dienen, sich in einem Gespräch unterhalten zu können. Ich finde es sehr schwer, das an einzelnen Themen festzumachen. Und viel Koketterie wie es beim Thema "Intelligenz" auch oft der Selbstzweck ist.
 
  • #62
Intelligente Menschen betrügen seltener .....
...ich denke eher, sie werden seltener erwischt.
Egal, ob Betrug im strafrechtlichen Sinne oder "Fremdgehen".
Intelligente Menschen werden auch seltener zu Bankräubern ..... eben weil die Aussichten, beim Bankraub ungestraft davonzukommen, eher schlecht sind. Dazu wandert man viel länger in den Knast für viel weniger Geld. Weil eben die Gewaltanwendung relevant fürs Strafmass ist.
Intelligenz hat eben so einige Auswirkungen.
 
  • #63

... bildungsfern ist ebenso, wenn man sich zwingen muss, einen Menschen ohne Bildung zu treffen, das ist empathielos und arrogant. Welch seltsame, bescheidene Gnade und wie dumm muss man sein, zu glauben, dass der andere nichts davon bemerkt und so wundert man sich, dass man Aggressionen entgegen geschmettert bekommt.
Warum trifft man sich wohl mit ungebildeten Menschen? Um sich selbst erheben und auf die Schulter klopfen zu können, vielleicht und die eigene Bekräftigung, dass es Gründe gibt, warum es mit einer Partnerschaft nicht klappt, statt sich selbst bildungsnah zu verhalten und in sich zu gehen und mal zu schauen, welch eigen zementierte Glaubensssätze in den Untiefen hausen. Oder brachte das Fischen in Akademikerkreisen auch keinen Erfolg, weil ihnen Empathie von Seiten der FS , fehlte.
Wer wirklich gebildet ist, so kenne ich das in meinem Kreis, der versteht es, sich empathisch mit anderen auf eine Augenhöhe zu begeben. Der muss auch nicht alles so dermaßen anzweifeln, hat feine Antennen und informiert sich, z.B. über Demenz und die Vergabe von Arzneimitteln, statt jemanden eine Lüge zu unterstellen, oder Aussagen anzuzweifeln. Was so ganz und gar nicht zu einer Traumfrau und einem Traummann passt.

Ganz nebenbei und zum Schluss, bezogen auf deinen Traummannthread und die demente Mutter. Bei homöopathischen Mitteln gibt es eine individuelle Dosierung. Im akuten Fall sogar alle 15 Minuten, bei Besserung, oder Erstverschlimmerungen größere Abstände. Und auch, wenn es pharmazeutische Mittel sind, oft dürfen mehrere Mittel nicht gleichzeitig eingenommen werden. So kann es schon sein, dass alle zwei Stunden eine Einnahme erfolgt.
Eine normale Vergesslichkeit wird auch nicht gleich als Demenz diagnostiziert. Oder glaubst du, liebe FS, dass Ärzte bildungsfern doof sind. Besser informieren, hat auch was mit Bildung zu tun.
 
  • #64
"Mein Kampf" gelesen haben, um Hitlers wirre Ideen einordnen zu können?

...ich danke dir sehr für diesen Post und deine Aussagen.

Mich interessierten, gerade wenn ich datete, was mein Gegenüber für Gedanken in seinem Kopf hat, ungeschwängert, klar und rein, ohne die Färbung von Hinterlassenschaften alter Urgeister, die sich schon längst aufgelöst haben. Mit Hinterlassenschaften meine ich natürlich den geistigen und nicht rektalen Dünnschiss.
Ich fand es immer öde, wenn ein geistreiches Gegenüber jede Menge Zitate in den Raum warf und sich an alte Hinterlassenschaften hochrankte, aber völlig sprachlos, einfache, weltliche Dinge nicht auf dem Schirm hatte. Selten traf man mit dem Nagel den Hammer, meist traf er den Kopf.
 
  • #65
Wenn ich zB einem Mann den Namen eines berühmten Politikers nenne und es kommt dann von ihm: „Wer ist das denn?“ Dann trifft das mich schon hart. Ich möchte keinen Mann neben mir zum rumalbern, rumalbern tue ich auch, aber ich möchte mich auch mit ihm auch mal über ernste Dinge unterhalten können: Über Politik, Geschichte, Religion, Kultur, Recht usw. Wenn ein Mensch noch nicht mal eine Ahnung über das politische Geschehen hat, was ihn ebenfalls betrifft, dann ist er für mich ein .... (Du weißt schon).

Dann hat der Mensch halt wenig Interesse an Politik. Ist für dich uninteressant? Warum datest du dann Hauptschüler oder Realschüler? Sowas lässt sich doch ganz einfach im Vorgespräch herausfinden. Auch was das politische Interesse betrifft.

Aber diese oben genannten Interessen haben nichts mit Empathie oder Intelligenz zu tun. Das ist einfach (kein bzw. wenig) Interesse am Weltgeschehen.


Ebenfalls, wenn er mit Vorurteilen durch die Welt läuft, weil sein begrenztes Wissen anderes nicht zulässt.

Meine Erfahrung sagt: Je weniger gebildet umso weniger weltoffen, umso weniger tolerant und umso schlechter die zwischenmenschliche Kommunkiation.

Jeder Mensch hat in irgendeiner Weise Vorurteile. Du ja hier auch: Du scherst alle Nichtakademiker über einen Kamm und sagst sie seien nicht Intelligent oder Empathisch. Es waren aber nur die, die du bisher getroffen hast!

Und ob man nun wegen Vorurteilen die Intelligenz beurteilen kann? Ich weiß ja nicht. Politisch gesehen, hat meines Erachtens nach die Weltoffenheit auch eher was mit der Gesinnung - also die politische Richtung - zutun.


Meine letzten Dates hatte nur einen Hauptschluss oder eine mittlere Reife, was mir egal war. Und sie waren alle die reinste Katastrophe.

Warum triffst Du sie dann? Man merkt ja auch über das Schreiben oder Telefonieren ob derjenige dämlich ist oder eben nicht.


Und Btw Wissenschaftler sind sich einig, dass ein Zusammenhang zwischen Intelligenz und Treue besteht, weil intelligente Menschen weniger triebgesteuert sind und sich mehr Gedanken um die Konsequenzen machen. Intelligente Menschen betrügen entsprechend weniger.

Ich denke eher das es auch eine innerliche Einstellung ist, ob man fremdgeht oder treu ist. Das intelligente Menschen weniger triebgesteuert sind kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Das hat eher mit dem einzelnen Menschen an sich zu tun, nicht aber mit der Intelligenz.

Dahingegend werden sich die intelligenteren Menschen eventuell mehr Gedanken über die Konsequenzen machen. Wobei ich auch dies nicht wirklich glaube.


Ich glaube eher Du triffst auf nette Männer, bist aber so überheblich wie Du auch hier in diversen Threads schreibst. Da würde ich auch auf dümmlich machen damit ich dich schnell wieder los werde. :)
 
  • #66
Ich erinnere mich noch an die Geschichte mit dem Traummann, der mit der dementen Mutter. Auch in diesem Post ging es um Empathie, von der ich dort, von der FS wenig vorfinden konnte. Eine gebildete Frau hätte ich dahinter nie vermutet. Eher eine sehr unsichere und wenig lebenserfahrene Frau..
.

Findest du, liebe Pia? Interessant. Ich bin aber nicht verblendet, dann informiere mich doch, was damals an meinem Verhalten (bei meiner Geschichte meines Traummannes) nicht empathisch war und wie ich mich besser verhalten sollte? Ich lerne gerne dazu. Nebeninfo: Mir wurde nie eine „demente“ Mutter vorgestellt auch nicht später. Also: Was hätte ich denn damals besser machen sollen? ;) Ja, er war für mich ein Traummann: Ein sehr charismatischer und gebildeter Mann, aber daraus wurde leider nichts.
 
  • #67
Intelligente Menschen betrügen seltener .....
...ich denke eher, sie werden seltener erwischt.
Und bei manchen Erwischten wird dies wieder verbessert. – Siehe Minister Schwarz-Schilling. Erst war die Steuerhinterziehung über 1 Mio. DM und am Ende nur noch knapp unter 1 Mio. DM, weil ja das Gefängnis erst ab 1 Mio. DM kommt.

Für mich ist das mit der "Allgemeinbildung" zum Teil Gelaber von Menschen, die sich mit ihrem Wissen in Teilbereichen hervortun wollen.

Das erlebe ich auch oft mit den angehenden Akademikern, die sich in unseren Betrieb in 6 Monaten auf die Magisterarbeit vorbereiten. Wenn ich die dann frage, warum Österreich am 26.10 Nationalfeiertag hat, dann kommt oft ein großes Loch. Hauptsache frei. Hätte mich vor über 30 Jahren jemand gefragt, warum Deutschland am 17.06. Nationalfeiertag hat, dann hätte er gleich eine passende Antwort erhalten, obwohl dafür der 23.05 besser wäre, aber lassen wir das. Das war damals so für mich Allgemeinwissen und heute ist es nicht mehr der Fall. Für manche ist vielleicht schon eine Allgemeinbildung, wenn man weiß, wer in der Fußball-NM ist. Für mich ist Fußball eher uninteressant und während der WM habe ich nur in der Zeitung gelesen, dass Deutschland versagt hat. Dazu gab es vor kurzem von Konstantin Wecker auf den Donauinselfest einen schönen Spruch: Millionen Deutschen weinten als Deutschland gegen Mexiko verloren hat, aber über die toten Flüchtlinge im Mittermeier zum selben Zeitpunkt, hat kaum ein Deutscher geweint.

Und die Lieder von den Rappern kenne ich natürlich nicht, weil es mich nicht interessiert. Genauso wenig kennen die Teenies auch nicht die 2 Lieder gegen den Vietnamkrieg und den Irakkrieg von den Stones. Das interessiert die halt auch relativ wenig. Andere Zeiten, andere Sitten. Früher war Latein ein Zeichen von der Bildung und später hat man Latein als Pflichtfach an den Gymnasien abgeschafft. Wenn ich bösartig wäre, dann gibt es keine Bildung mehr an den Gymnasien. Kein Latein = keine Bildung.

Ich war auch nie beim Bund, weil ich es nicht wollte und 1982 wurde ich ausgemustert wegen kommunistischer Haltung. Das kam nur deshalb zustande, weil ich Mitglied der Grünen war und dies schon zur Gründung der Partei. Daraufhin traten viele junge Männer bei den Grünen ein und nicht wegen ihrer politischen Haltung. Sie hatten einfach keinen Bock von den Bund. Wie schon geschrieben hat meine Zeit vor den Studium mich mehr geprägt und auch nach dem Studium. Die Zeit während des Studiums eher weniger. Da habe ich nur mein berufliches Handwerk erlernt.
 
  • #68
Auch ohne googeln würde ich tippen, dass es die norwegische war, weil er während WK II dorthin geflüchtet ist.
Ja, weil er als Korrespondent in Oslo tätig war und 1938 von der damaligen Regierung in Deutschland ausgebürgert und staatenlos wurde. Das du dies weiß, dachte ich mir schon und hätte eher auf eine Antwort von der FS gewartet, aber wie halt im richtigen Leben. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Dies sieht man hier ja oft auch bei den Anfragen der User via EP. Wer nicht antwortet will oder kann nicht antworten.
 
  • #69
Also Rose,

Geh doch mal bitte einfach raus ins Leben, mit offenen Ohren, Augen und vor allem Herz.
Sorry, soviel Schubladendenken.

Ich interessiere mich für Politik, jeden Namen könnte ich auch nicht sicher zuordnen, mit der letzten weiblichen Führungskraft der Partei, für die ich mich engagiere, hatte ich die ganze Zeit meine Schwierigkeiten, und auch bei der jetzigen tue ich mich schwer. Der männliche Part war und ist einfach präsenter (hat für mich trotzdem nichts mit dem Geschlecht zu tun)
@Magnus, letzthin hatte ich das Vergnügen in diese Urzeit hinein schauen zu können, große Jubiläumsfeier - uff, man merkt man wird älter.

Geschichte war mein Steckenpferd, und dann kommt Architektur, und so gesellschaftspolitische Themen, plus Thema Energie, Leidenschaft für Technik.

Aber - Philosophie / Kunst / Musik / Literatur?
Eher rudimentär, ich mag gerne mal eine Ausstellung besuchen, ein Konzert, u.a. Aber intellektuell gehoben mitreden? Eher nicht, und möchte ich gar nicht. Im Gegenteil finde ich manche Diskussionen dann bei Anderen eher strange.
Ich muss auch keine Analogien zu tiefgründigen Philosophen ziehen können .
Es ist nicht meine Welt.
So wie auch ich weiß, was ein Borat -Teil ist , bei Ralph Lauren gerade noch eine leise Vorstellung habe und andere Namen mir völlig fremd sind.

Ich erlebe, dass es sehr individuell ist, natürlich gibt es gewisse Tendenzen was Bildung, Bildungsabschlüsse, Interessen, Offenheit, Neugierde ,etc.angeht.
Aber je weiter jemand von Schulabschluss weg ist, desto mehr entscheidet der Lebensweg.
Kein Mensch, der sich einen Platz im Leben geschaffen hat, ist bildungsfern, geistig träge, etc

Und Empathie ist ein ganz anderes Thema.

Zu der Vermutung Treue, Gewalt, vielleicht noch Süchte? - Da ist der Schluss äußerst gewagt. Da kenne ich andere Erhebungen.

Und ganz am Rand - die hohen Einschaltquoten mancher Trash Sendungen können nicht nur auf Hartz VI Empfängern beruhen.
 
  • #70
Ein sehr charismatischer und gebildeter Mann, aber daraus wurde leider nichts.

...ein solcher, ist für eine Kommunikation ohne Streit, sicher jederzeit offen. Ebenso für das Verständnis, dass er zeitlich durch Beruf und Mutter eingebunden war, was ja aber angezweifelt wurde.
Er war für dich ein Traummann, bis auf das, was nicht ausreichend vorhanden war, *Zeit*. Das hätte ich, wenn ich schon so lange erfolglos auf Suche gewesen wäre, akzeptiert und darauf vertraut, dass sich alles entsprechend, zurecht rücken lässt, wenn gemeinsam als *WIR* und nicht so, wie du es dir dachtest, dass man das auf andere Familienmitglieder verteilt. Bevor man so vorprescht, sollte man die Beweggründe und Hintergründe der jeweiligen Personen erfassen können, damit man klar erkennen kann, warum etwas so ist, wie es ist.
Du brauchtest Beweise, wolltest die Mutter sehen, das hätte mich sofort die Kehrtwende machen lassen. Dein Traummann hat sie sicher nicht versteckt, aber war vielleicht darüber genauestens in Kenntnis, wie sie tickt und nun, wir wissen, wie Menschen, die dement sind, entarten können. Die demente Mutter meiner zweiten großen Liebe, die ich als junges Mädchen hatte, wollte mit dem Messer auf mich losgehen und beschimpfte mich als Hure, die ihr den Sohn wegnehmen wollte. Mehr Schauerliches möchte ich gar nicht berichten, es stand später in der einschlägigen LZ. Ich weiß von daher aus eigener Erfahrung, sowie Beobachtungen in meinem Bekanntenkreis, was für Szenarien abgehen können und ganz besonders, wie wahnsinnig das an die Substanz geht. Dazu noch einen Beruf, der einiges abverlangt, man geht mehr, als an seine Grenzen. Deine verharmloste Darstellung, dass man wegen ein bisschen Vergesslichkeit, gleich Demenz diagnostiziert, war wenig empathisch, ebenso dein übriges Verhalten, was wenig Verständnis aufbrachte, weil, wie du ja geschrieben hast, noch nie gepflegt und keine Ahnung hattest. Empathiebesetzt, kann man sich dennoch in so etwas hineinversetzen und nachvollziehen, was es bedeutet. Frau Google gibt auch Einblicke, offene Augen und Ohren sowieso.
Die liebe Lionne und auch Frederick hatten dir ebenso, wertvolle Hinweise gegeben.
 
  • #71
...weil es gerade so passt,

mit meiner Ameisensonnenbrille und Ohren auf Röllchen bewaffnet, juckelte ich heute Vormittag in unsere beschauliche, kleine Studentenstadt, wo das ganze Jahr, rote Rosen blühen. Gerne hocke ich mich immer in die dichteste Kneipendichte und beobachte. Neben mir saß so ein süßes Studentemädel, ihr gegenüber ein hübscher, netter Kerl. Die ganze Zeit packte sie ihr Wissen, was sie sich in kurzer Zeit hier an der Uni eingeheimst hatte, begleitet mit einer überaus mächtigen, körperlichen Dyanamik auf den Tisch. Der arme Kerl bekam vor lauter Nicken fast ein Schleudertrauma. Er schnappte manchmal auf und wollte auch etwas sagen, es gelang ihm leider nur, wenn sie mal tief Luft holen musste. Nur dann, saß sie im Sparmodus mit einer Miene, die darauf hindeutete, dass sie auf ihren neuerlichen Einsatz wartete. Es kam 0 Interesse ihrerseits rüber, sie wollte sich einfach nur profilieren und in Szene setzen. Obwohl, ich muss sagen, aus seinem Munde kamen wirklich interessante Sachen. Klar, dass sie ihren Freundinnen heute abend erzählt, wie doof der war.

Liebes Röschen, vielleicht beobachtest du dich mal, wenn ein Mann der Erschöpften vor dir, oder neben dir sitzt. Packst du unwissentlich delikate Fragen in dein Gespräch, die dein Gegenüber gleich testen sollen? Beginnst du das Spiel gleich mit einer krachenden Rückhand, ohne die Chance, sich warmspielen zu können? Und, was ich immer beobachte bei so Schlaumeiereien und ganz schrecklich finde, sind krallende Hände, aufgerissene stierige Augen und so Kaulquappenschnuten und dann noch in etwas vorgeneigter Haltung, damit die Beschallung 100%ig klappt in der Kneipendichte.
 
  • #72
... das ist empathielos und arrogant. Welch seltsame, bescheidene Gnade und wie dumm muss man sein, zu glauben, dass der andere nichts davon bemerkt und so wundert man sich, dass man Aggressionen entgegen geschmettert bekommt..

Kann es sein, dass du grundsätzlich hier angemeldet bist, um Menschen, die du nicht kennst aufgrund einer Fragestellung zu beleidigen? So als Ausgleich für alltägliche Frust? Ich musste bei deinen eigenartigen Annahmen teilweise lachen. Wenn ich mir deine restlichen Antworten zu anderen Threads lese (siehe Elfe), da bin ich auch etwas schockiert (und da ziehst du übrigens ebenfalls über Akademiker her). Ich habe mir deine Beiträge durchgelesen und kaum einen „positiven“ Beitrag von dir gefunden. Es handelt sich hier lediglich um eine Fragestellung- basierend auf meine Lebenserfahrung. Und jetzt bitte etwas runterkommen, Madame.

@HansDampf123

Habe nirgends pauschal geschrieben, dass Nicht-Akademiker dumm sind, sondern dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass ein Mensch intelligenter ist, wenn dieser Wert auf Bildung legt. Inwiefern ein Mensch Wert auf Bildung legt kann er auch teilweise durch den Weg beweisen für den er sich entschieden hat: Keine Lust mehr auf Lernen und nach Allgemeinbildung nach der mittleren Reife oder doch weitermachen? Ganz unabhängig voneinander lässt sich die Bildung/Lernbereitschaft und Intelligenz nicht betrachten. Und wer tut bitte so als ob er dämlich ist, weil er mich arrogant findet? Da musste ich wieder schmunzeln. Kann er nicht einfach sagen: „Du bist mir zu arrogant“? Statt tagelang auf „dumm“ zu spielen? Eine gewöhnungsbedürftige Annahme.

Warum ich mich mit diesen Männern trotzdem getroffen habe nachdem ich Informationen über ihre Bildung hatte? Weil ich diese eben nicht sofort als „dumm“ und „nicht dumm“ kategorisiert habe, sondern mir mein eigenes Bild machen wollte.

Es sollte sich Niemand angegriffen fühlen wegen paar Erfahrungsberichten meinerseits und einer harmlosen Fragestellung. Und selbst, wenn ich eine Person wäre die Nicht-Akademiker sofort aussortiert -ohne eine Chance zu geben- who cares? Auch das wäre wohl mein gutes Recht. Ich habe die Frage gestellt, um einege Erfahrungsberichte zu erhalten, weil ich nicht weiterhin meine Zeit verschwenden möchte. Die Annahmen, dass ich hier in einem Forum „angeben“ und mich besser darstellen möchte, sind in der Tat lustig.
 
  • #73
Ich möchte nur wissen, ob es bislang nur mein Pech war oder ob die Bildung doch in gewisser Hinsicht die Persönlichkeit eines Menschen bestimmt.

...ich sitze und es tut mehr sehr leid, wenn du dich angegriffen fühlst, dafür entschuldige ich mich. Aber leider bist du für mich, auch sehr arrogant rübergekommen. Ich konnte dir leider nicht bestätigen, dass du nur Pech hattest, denn leider bist du daran mit beteiligt. Es gehören zu einem Spiel zwei und nicht nur einer, der nach mehrmaligen Versuchen immer nur Pech hatte und die anderen, so dummen Menschen, Schuld sind und wahrscheinlich auch noch mangelnde Bildung der Grund sein könnte. Deine Chance ist, dir deinen eigenen Teil anzuschauen, oder du lässt es bleiben und machst weiterhin putzmunter diese Erfahrungen. Ich wünsche dir dennoch alles Gute.
 
  • #74
Liebe Rose, mein Eindruck ist, dass Du Kriterien versuchst zu finden für den richtigen Mann. Das Wichtige ist, sich auf sein eigenes Urteilsvermögen verlassen zu können, und ich glaube, da bist Du Dir unsicher, wenn Du solche Beweisketten als Richtlinie nimmst.

Du kannst Dein Herz nicht schützen vor Leid, indem Du dem folgst, dass gebildete Menschen weniger Trieb haben und deswegen eher treu sind. Kopfkriterien werden doch am Ende verdrängt von dem, was gefühlsmäßig in der Beziehung läuft. Da bist Du bei Vorauswahl, Umgang mit Konflikten und Kompromissfindung dran beteiligt, und auch, wie offen die Bez. insgesamt ist. Es gibt ja viele lange Beziehungen, wo sich entfremdet wurde, und wenn man das ignoriert, ist der Nährboden für Fremdgänge da. Oder wenn auf die Bedürfnisse nicht geachtet wird. Achtest Du Deine eigenen nicht, zahlst Du einen hohen Preis, z.B. mit einem sexuell unpassenden Partner, den Du nicht begehrst und wo das Sexleben nach ein paar Monaten einschläft. Achtest Du die des anderen nicht, wird der Frust ihn von Dir wegtreiben. Dazwischen ist die Kompromissfähigkeit gefragt - auch kein Zeichen von aka. Abschlüssen.
Dass man mit einem Menschen, der grob geschnitzt ist und einfältig denkt, nicht viel reden und Kompromisse finden kann, ist klar. Aber die Sichtweise, dass auch die Partnerin neben dem Mann glücklich leben können muss und er deswegen vielleicht sein Verhalten ändern muss, haben auch Akademiker nicht durchs Studium vermittelt bekommen.
Was die Treue angeht, wirst Du Dich allein auf Deine Menschenkenntnis und dem Gefühl, wie die Beziehung läuft, verlassen müssen. Das kannst Du auf keinen Fall festmachen am aka. Abschluss.

Lerne zu SEHEN, wie und was Menschen offenbaren von ihrem Innenleben durch ihre Verhaltensweisen und Reaktionen, ihre Gedanken, nicht ihr Bildungsgut. Es gibt hier viele Threads, wo man schon sehen kann, dass der Mann kein Interesse HAT, auch wenn einer ganz dringend eine Bez. will. Wenn er ständig die Frau hintenan stellt hinter irgendwas oder irgendwen, ist schon sichtbar, dass das "irgendwas" oder der "irgendwer" eben WICHTIGER ist.

Oder die Threads, wo der Mann anfangs sonstwas verspricht. Das fühlt sich erstmal toll an und als sei man wirklich gemeint. Aber wenn man davon ausgeht, dass nichts in der Welt umsonst passiert, ist klar, dass eine Absicht verfolgt wird, selbst mit dem Verwöhnprogramm. Kann sein, der Mensch will was Gutes tun, damit er sich toll fühlt, wenn Du ihn verliebt ansiehst. Das Schönste wäre, wenn er es täte, um seinem guten Gefühl Ausdruck zu verleihen, ohne dass er dabei überwältigend wird. Kann aber auch sein, dass man geködert werden soll, weil der andere so unbedingt endlich eine Frau in seinem Leben haben will, weil er sich so einsam fühlt oder alle eine haben oder die Eltern immer fragen, und ihm gleich ist, wie sie ist. Einmal ist die Frau Subjekt, einmal nur ein Objekt.
 
  • #75
Liebe Rose, um deine Frage zu beantworten, würde ich dir empfehlen die Beiträge im Threat von Elfe durchzulesen.
Da kannst du sehr gut analysieren, wie Empathie und Verständnisvoll
sich die scheinbar Gebildeten geben.
Wüsste ich nicht, dass die Beiträge von Erwachsenen stammen, würde ich denken, dass sich da eine Ansammlung schadenfroher Kita Kids getroffen haben, um endlich mal die Gelegenheit zu haben, sich über einen Schwächern zu erheben.
Es kommt einfach auf den puren Menschen, hinter seiner aufgesetzten Maske an. Dies zu erkennen ist die hohe Kunst.
Vielleicht einfach seinem Bauchgefühl vertrauen.
Clarissa
 
  • #76
Liebe Lionne man wird nicht älter, sondern nur reifer. Man weiß dann mit der Reife, dass man manche Dinge nicht macht. So etwas habe ich nach der Scheidung erlebt und ich war aber reif genug, dass dies nur Probleme gibt. Ich weiß ja nicht, wie die Löwin reagieren würde, denn die beste Freundin von ihr, nach der Scheidung ihre Finger nicht von ihren EX-Mann lassen kann. Da gibt es vielleicht einen Aufschrei, wo das Matterhorn oder Weisshorn zusammenfallt und die Schweiz wird zum Katastrophengebiet in Europa,


Liebe FS,

ich würde in Zukunft vor den Dates mit den Herren ein wenig ausgiebig telefonieren. Ich habe dies in der Vergangenheit gemacht und konnte damit schon die schlechten Dates ausschließen. Für manche ist das Telefonieren vor dem Date eine Zeitverschwendung, aber für mich sind eher schlechte Dates eine Zeitverschwendung. Man muss auch alles nicht so direkt im Profil schreiben und kann dies auch anders Schreiben. Wird´s du fremden Menschen mit Frau …. angesprochen und wenn ja dann sagt dies mir schon aus, dass du keinen Dr.-Titel hast. Dies ist jetzt nur eine subtile Art, aber es erfüllt seinen Zweck und so kann man es weiter via Alter, Größe usw. machen.
 
  • #77
ch weiß ja nicht, wie die Löwin reagieren würde, denn die beste Freundin von ihr, nach der Scheidung ihre Finger nicht von ihren EX-Mann lassen kann.

Wäre es eine unfriedliche Trennung, würde ich schon die Frage nach der Freundschaft stellen. Problem der Loyalität.

Bei einer friedlichen Trennung würde ich heute sagen - prima, dann gibt es nicht eines Tages doch noch Schwierigkeiten, weil die Neue keinerlei Kontakt mit der Ex möchte.
Das wäre dann konsequentes Weiterdenken, sachlich hinschauen.

Bei einer friedlichen Trennung war ja die Partnerschaft meist schon länger durch, und einer oder beide haben dann die längst überfällige Konsequenz gezogen.

Das würde dann wider zum Thema passen - Intelligenz, und die Fähigkeit , zu reflektieren , evtl. die notwendige Distanz zu bekommen.

Könnte sich aber schon etwas strange anfühlen, aber warum nicht.
Ex heißt vorbei.
 
  • #78
einem Mann den Namen eines berühmten Politikers nenne und es kommt dann von ihm: „Wer ist das denn?“ Dann trifft das mich schon hart. Ich möchte keinen Mann neben mir zum rumalbern, rumalbern tue ich auch, aber ich möchte mich auch mit ihm auch mal über ernste Dinge unterhalten können: Über Politik, Geschichte, Religion, Kultur, Recht usw. Wenn ein Mensch noch nicht mal eine Ahnung über das politische Geschehen hat, was ihn ebenfalls betrifft, dann ist er für mich ein .... (Du weißt schon).

du hast hier eine sehr eingeschränkte Sichtweise. Es interessiert sich nicht jeder intelligente/vielseitig interessierte für die Poltik und die Politiker...ich muss nicht jeden Namen kennen und schaue auch ungern Nachrichten, weil es mich einfach oftmals erschüttert. Dafür hätte ich eher viel Wissen im medizinischen und psychologischen Bereich etc., obwohl ich keine Ärztin oder Psychologin bin. Jeder Mensch hat seine Schwerpunkte und Interessen. Ich selbst möchte definitiv keinen, der nur Doktor der Physik ist und mir hier Monologe vom Feinsten hält. Lieber ist mir ein vielseitig interessierter und neugieriger Partner...da hab ich mehr davon. Alles andere langweilt irgendwann.
Schau lieber nach einem der einen hohen EQ hat. Das sind nicht unbedingt alles studierte Menschen. Ein Studium sagt noch nicht viel aus. Meiner Ansicht nachn wirkst du nicht sonderlich intelligent.
 
  • #79
Hallo FS,
ich habe in meinen Berufsjahren viele Unternehmen von Innen gesehen und kann nur sagen, dass mir auf den Chefsesseln nur wenige Menschen begegneten, die das Herz am rechten Fleck hatten.
Es waren zumeist eher Menschen des Schlages empathielose Egomanen, die gerne nach Unten traten und nach Oben schmeichelten und sich darstellten.

Gerade unter denen, die sich als besonders Gebildet hervortun wollten, sind mir viele Snobs begegnet, die Menschen wie mich gerne von Oben herab behandelten und es lustig fanden, mich dumm da stehen zu lassen, wenn ich Fragen stellte, oder etwas nicht wusste und die dann mit ihrem 'Wissen' glänzend mich wie eine 2-jährige belehrten, am besten noch vor Publikum.
Und weil man ja Platon und Co rückwärts rezitieren kann, lässt man dann auch noch raushängen, was man sonst noch so alles drauf hat, indem mir irgendwelche klugen Zitate vor den Latz geknallt wurden, die mir klar machen sollten, dass ich ja wohl unterste Stufe bin.
Ganz toll, ich habe dafür zu kämpfen und mich alleine durch die härtesten Situationen im Leben zu beissen gelernt.
Ich habe als Kind auf der Strasse gelebt, war Obdachlos, niemand half mir auf die Beine zu kommen, keinen interessierte mein Schicksal, Hilfe wurde mir konsequent verweigert, ebenso jede Wärme und Zuwendung.
Und ich habe mich trotzdem durchgebissen!
Wer ist also klüger?
Solche Fuzzies konnten mir gar nichts, arme Egopuscher ohne Grösse.
Es gibt sie leider recht häufig.

Bei den Menschen die sich selbst der Elite zuordnen oder zuordnen lassen, die mir begegnet sind (von anderen kann ich nicht sprechen), waren die mit Herz UND Verstand eher die Ausnahme, was ganz Besonders für die Frauen galt.
Unter diesen war mir (im Gegensatz zu einigen Männern) nicht eine einzige sympathisch!
In Zeiten wo ich nichts zu verlieren hatte, waren die oft meine schlimmsten Feindinnen.

Ich war, Gott sei Dank, fast immer in der Position, dass ich Abstand halten und einfach nur meine Arbeit machen konnte.
Denn ich lasse mir von solchen Menschen nichts gefallen.

Wer ganz Unten ist, der lernt die Menschen kennen!

Am Besten ist immer, sich ein eigenes Bild von einem Menschen zu machen, nicht nur von seinem Bildungsweg.
 
  • #80
die Menschen wie mich gerne von Oben herab behandelten und es lustig fanden, mich dumm da stehen zu lassen, wenn ich Fragen stellte, oder etwas nicht wusste und die dann mit ihrem 'Wissen' glänzend mich wie eine 2-jährige belehrten, am besten noch vor Publikum.
Und weil man ja Platon und Co rückwärts rezitieren kann, lässt man dann auch noch raushängen, was man sonst noch so alles drauf hat, indem mir irgendwelche klugen Zitate vor den Latz geknallt wurden, die mir klar machen sollten, dass ich ja wohl unterste Stufe bin.
Leider ist das oft so - deshalb bin ich froh um jeden Menschen, der etwas wissen möchte, nachfragt, bis er es verstanden hat. Dazu gehört heute sehr viel Mut. Den solche Leute wohl nie aufbringen könnten.
"Nein, du wirst nicht singen !! " - Zitat extra für @pixi67
 
  • #81
Aus meiner Sicht denke ich schon, dass die Bildung erheblich zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen hat. ... wie wichtig ist euch die Bildung?

Liebe Rose,

tut mir leid, dass du bisher auf Männer getroffen bist, von denen du enttäuscht warst. Das Verhalten dieser Männer war aber mit Sicherheit nur bedingt von ihrem Bildungsstatus abhängig. Bildung ist nichts weiter als ein breitgefächertes Grundlagenwissen, das jeder nach Interesse in bestimmte Richtungen vertiefen kann.

Dass ein Mann den Namen eines bestimmten Politikers nicht kannte, muss nichts mit einem mangelhaften Allgemeinwissen zu tun haben. Wahrscheinlich war er nur politisch nicht interessiert. Vielleicht hätte er dafür auf einem anderen Wissensgebiet mehr gewusst als du.

Gleich und gleich gesellt sich gern, muss nicht unbedingt bedeuten, dass man die gleiche akademische Bildung - oder in allem denselben Wissensstand hat.

Drei von etlichen Erfahrungen in meinem nahen Umfeld: Professorin und Keramiker, Ärztin und Automechaniker, Arzt und Kindergärtnerin. Schon lange verheiratet und nicht offensichtlich unglücklich.

Bildung ist natürlich immer erstrebenswert und in jeder Hinsicht von Vorteil.

Bei der Partnersuche sehe ich jedoch Herzensbildung für wichtiger an, als angeeignetes Wissen von Schule oder Uni.
Da würde ich jederzeit einen ausgeprägten EQ ist einem hohen IQ vorziehen. Ebenso wären mir gemeinsame Werte, Interessen, Pläne und Zukunftsvisionen, kommunikative Fähigkeiten und eine ähnliche Denkweise, wichtiger, als ein summa cum laude Abschluss. Viele Wege können zu einem beruflichen Erfolg führen, auch ohne Abitur und Studium. Es kommt eher darauf an, welche Einstellung jemand zum Leben hat und was er daraus macht.

Du brauchst trotzdem die Hoffnung nicht aufzugeben.
In der Regel findet jeder Topf seinen Deckel, warum sollte das bei dir anders sein.

Du schreibst, dass du bisher keinen Mann nach Job oder Bildung aussortiert hast. Behalte das ruhig bei. Meiner Ansicht nach gibt es zwischen Hochschulbildung und Empathie keine Korrelation.
 
  • #82
@Martina698
Natürlich kann man sich auch außerhalb der Schule eigenständig weiterbilden und sich zumindest ein Allgemeinwissen aneingnen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch, dem Allgemeinwissen schon bereits in der Schule nicht interessiert hat, ist sehr gering, dass er dies dann außerhalb der Schule eigenständig tut. Am Ende haben wir dann die „typischen Bild-Leser“, die einfach alles glauben und nicht in der Lage sind, selbst etwas zu recherchieren.

Ich treffe ganz viele Männer, die nur vorm TV sitzen, Bild Zeitung lesen und nie ein Buch in die Hand nehmen, noch nie im Leben in eine Bibliothek gegangen sind, noch nie in ein Museum. Solche Dinge kommen einfach nicht vor bei denen.

Die Allgemeinbildung ist teils gar nicht vorhanden, Weltmeere, Hauptstädte können auf der Karte nicht gezeigt werden, viele wissen noch nicht einmal, wo die Kontinente sind, oder wie diese heißen.
Das einzige was die interessiert sind irgendwelche Spielkonsolen, hocken vorm TV während entsetzliche Sender laufen wie Pro7 oder RTL und ähnliche Vollverblödung.

Sie haben nicht das geringste Interesse an irgendetwas, was außerhalb ihrer Primärbefriedigung liegt, die da lautet essen und TV.

Wenn man sich mit solch einem Mann einläßt, und es laufen fast nur noch solche frei herum, kann man den Sex mitnehmen wenn er gut ist. Aber länger als ein paar Monate hält man das dann nicht mehr aus. Man ist gezwungen, den Kontakt einzustellen.
Da hilft auch die größte Nettigkeit nicht mehr.
 
  • #83
Es gibt Unterschiede zwischen den Menschen die aber nichts mit dem Bildungsgrad zu tun haben. Emotionale Intelligenz ist in einem ganz anderen Bereich angesiedelt als analytische, sprachliche oder logische. Das musst du bei jedem Menschen erst neu herausfinden!
 
  • #84
In meinem Umfeld habe ich beobachtet, dass (tw. akademisch) gebildete Menschen meist jedenfalls höflicher sind, deshalb aber nicht unbedingt freundlicher.

Empathischer und verständnisvoller sind meiner Beobachtung nach eher Menschen mit mehr und unterschiedlichen (bewusst er- oder durchlebten) Erfahrungen, und solche, die (zB beruflich oder innerhalb einer großen Familie) mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun haben. Das kann der Automechaniker sein, die Consulting Lady, eben auch höher Gebildete oder einfach jemand mit vielen Geschwistern.
Außerdem Menschen wie zB Sportler, Schauspieler und ähnliche, die ständig bestrebt sind, in mehreren Bereichen bzw auf allen Leistungsebenen (Körper-Geist-Seele + Kommunikation nach innen (selbst) und aussen (andere) ) gleichzeitig Höchstleistungen zu erbringen.

Nach dem Bildungsgrad würde ich nicht urteilen, eher im Gespräch und noch viel mehr am Blick oder im wortlos nebeneinander hergehen.

Meistens spürt man das, denke ich. Manchmal passen die schönsten Worte aber nicht zum Gefühl, dann sind die Worte nichts oder nicht das wert, was man ihnen gerne beimessen möchte, siehe Höflichkeit.

Weltoffenheit geht bestimmt meist mit Bildung einher, ja denke ich auch. Und mit Reisen, da Reisen eine der wirkungsvollsten Arten, sich zu bilden, ist. (nicht „Urlaub“)
 
  • #85
Ich bin tatsächlich der Meinung, dass zumindest intelligente Menschen empathischer sind.
 
  • #86
Ich bin tatsächlich der Meinung, dass zumindest intelligente Menschen empathischer sind.
Intelligenz und Empathie schließen sich nicht unbedingt aus, aber ein Zusammenhang besteht leider nicht. Es ist ein Fehler zu glauben, dass alle Intelligenten empathisch sind. Hast du dir den gesamten Thread durchgelesen? Hier werden Verhaltensweisen von überheblichen Chefs, narzisstisch angehauchten Ärzten etc. beschrieben. Alles intelligente Leute - aber eben gerade nicht empathisch.
 
  • #87
Ich bin tatsächlich der Meinung, dass zumindest intelligente Menschen empathischer sind.

Ich nicht. Abgesehen von der Überhöhung von Akademikern:
Mir geht auch mittlerweile dieses ständige "nur ja auf andere achten und politisch korrekt bleiben" auf den Geist. Egal, ob man dann auf jedem Formular "Diverse" mitbeachten muss, die in der Realität nicht vorhanden sind oder die unselige Coronadiskussion nur noch darum geht imaginäre Risikopatienen zu schützen. Und wenn dann ernsthaft irgendwo in einem Seniorenheim der Virus ausbricht, dann überlegt man, den ganzen Landkreis unter Quarantäne zu stellen. Empathie dient in unserer Gesellschaft leider mittlerweile als Deckmäntelchen dafür, krude Vorstellungen durchzusetzen, die dann als "Moral" verkauft werden.
 
  • #88
Empathie dient in unserer Gesellschaft leider mittlerweile als Deckmäntelchen dafür, krude Vorstellungen durchzusetzen, die dann als "Moral" verkauft werden.

Oh ja, du sprichst mir mit deinem Post aus der Seele.

Ich denke, Empathie hat nichts mit Bildung im Sinne von hoher rationaler Intelligenz oder einem gewissen (Aus)Bildungsstand zu tun.

Dennoch meine ich, dass man Empathie lernt. Durch Vorbild von den Eltern, in der Familie.
Man kann es mMn auch willentlich lernen, indem man zB. sich ganz bewusst in andere versetzt und versucht nachzuempfinden, genau wie man sie ganz bewusst verdrängen kann, hart sein kann.

Manche Berufe beinhalten bestimmte psychologische Ausbildungen, aber ob sich jemand überhaupt empathisch verhalten will, ist ja die Frage. Mmn also nicht nur eine Frage des Könnens, auch des Wollens.

Höhere Bildung sehe ich eher als Gefahr, sich in einem Fachgebiet u versteigen und die Welt weltfremd aus einem eigenen Kosmos zu betrachten.

Ein Psychologe kann sicher immer empathisch sind, eine Krankenschwester sicher jedoch genauso oder vielleicht auch mehr, weil es mehr von innen kommt?
 
  • #89
Selber kann ich auch sehr empathisch sein, wenn ich will. Im Alltag bin ich das oft, an der Kasse, beim Arzt, es erleichtert mir ungemein mein Leben und ich hab gern mal Smalltalk und schaue lieber in ein lächelndes Gesicht.

Bei meinem früheren Ehrenamt in der Schuldnerberatung hat mir zwar die Empathie geholfen, den Menschen auf der anderen Seite zusehen. Aber für die Hilfe brauchte es nur pure Nüchternheit ohne Weichspüler.

Mir geht auch mittlerweile dieses ständige "nur ja auf andere achten und politisch korrekt bleiben" auf den Geist.
Ich hab mich letztens mal erdreistet zu erwähnen, dass es mir persönlich völlig egal ist, ob irgendwelche deutsche Touristen irgendwo in den Magreb-Ländern feststecken und aufgrund geschlossener Grenzen oder sonstwas nicht ausreisen können. Da kam auch der Spruch, ich wäre ja überhaupt nicht empathisch. Total verkehrt, wenn meine Freundin dort stecken würde, wäre ich sehr mitfühlend. Aber ich kann doch nicht alles und jedes auf der Welt so nah an mich ranlassen, dass ich Gefühle durchlebe. Das will ich auch gar nicht. Wenn die Erdbeeren wegen den Eisheiligen erfrieren, dann esse ich halt keine Erdbeeren. Die daraus entstehenden Probleme des Bauern kann ich nicht lösen.
 
  • #90
Wenn dein Mann Vollabitur haben muss, spricht das nicht gerade für deine eigene Empathie, aber für deine Komplexe.

Zudem nützt dir deine Bildung nichts, wenn du so naiv bist, zu denken, ein Akademiker könnte menschlich besser sein. Wo hast du da bitte deine eigene Bildung gelassen?

Ich kann deine Meinung nicht teilen. Mein Umkreis besteht aus vielen Handwerkern, die früh geheiratet haben und sehr gute Ehemänner und Väter sind. Deine Akademiker sind bis 50 noch nicht verheiratet.

Du solltest mal den Sichtwechsel betreiben, den du meist, gelernt zu haben. Du kennst nur eine Seite (schwarz-weiß), widersprichst dir.

Du wirst nicht verstanden, das könnte an dir selbst liegen. Bist vielleicht introvertiert, redest zu leise, hast keine Haltung.
Deine Bildung hat dich zum "guten Mädchen" gemacht, jetzt bist du völlig verkopft.

„Ah, ein Studium ist doch nichts, das schafft doch jeder mit links“ etc. (Mal etwas überspitzt ausgedrückt). Das empfinde ich total abstoßend, weil ich ganz genau weiß, dass es gar nicht so einfach gewesen ist zu studieren

Ich verstehe jetzt nicht, was daran schlimm ist. Vielleicht kannst du mit Männlichkeit nicht umgehen? Manche Männer drücken sich eben ungehobelt aus, aber das sollte man als Frau ab können. Der Mann wollte nur zum Ausdruck bringen, dass er es für sich nicht für nötig hielt, zu studieren und es aus einem eben kein besserer Mensch macht bzw. man sollte sein Menschsein nicht darauf reduzieren, was andere für einen aufstellen, damit man gewisse Jobs bekommt. Und da stimmte ich ihm voll zu.
Du hättest ja den Mund aufreißen können und sagen können, dass es verdammt schwer war und dich deine Existenz gekostet hätte, wobei seine Aussage damit wieder bestätigt wäre, dass ein Studium nicht so viel wert ist, um sich kaputt zu machen.

Was hast du eigentlich sonst noch im Kopf außer deinem Bildungsgeschwurbel?

Außerdem bekomme ich das Gefühl, dass der Mensch neben mir einfach Komplexe hat und kein Selbstbewusstsein besitzt.
Das Gleiche denke ich von dir. Du bist indoktriniert und hast null Selbstwert.

Bildung in welcher Hinsicht? Der Mann muss verstehen können, warum ich meine Leidenschaften betreibe und in meinen Themen mitreden können. Das hat aber nur zweitrangig was mit Bildung zu tun, eher mit Reife und Lebenserfahrung.
Du meinst jetzt, Bildung zu haben, weil du studiert hast? Dir ist schon klar, dass man in einem Studium nichts übers Leben lernt?
 
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