• #1

Sind im Grunde Frauen triebgesteuerter als Männer?

Vorwiegend liest man hier Beiträge von Frauen über die sexlüsternen Männer. Nach dem Sex war Funkstille oder er wollte nur Sex oder er wollte nur eine Affäre oder jetzt habe ich mich verliebt aber er wollte nur das eine.

Frauen stigmatisieren sich in der Mehrzahl als die gefühlsbetonten und die Männer, die nur Sex wollten/wollen - die Schufte eben.

Leider muss ich im realen vom Gegenteil sprechen.
In Gesprächen mit weiblichen Bekannten (flüchtige Bekannte durch Sport/Wanderungen/Reisen) erfuhr ich, dass diese sehr schnell mit Männern im Bett gelandet sind, ihn mal testen, auskosten wollten, bewusst Affären haben (zum Ehepartner) versteht sich und sicherlich nichts anbrennen ließen - ich war teilweise echt geschockt, denn ich fand mich als Frau da nicht wieder.

Liegt die Gesellschaft mit den Makel des ewigen männlichen Triebtäters nicht total daneben? Sind im Grunde die Frauen da wesentlich aktiver als allgemein öffentlich anerkannt?
 
  • #2
ja . Was sind Triebe? Was sind Gefühle?
Frauen häufig sehr von sich und ihrem Sex fasziniert/gesteuert. Man denke nur an das Thema für Frauen.. Männer, meist im Zusammenhang mit Affären Sex oder was so ein Mann wert ist...
Wo ist der Unterschied zwischen Trieben und Gefühlen ?
Es sind alles Hormone
 
  • #3
Die Geschlechter nehmen sich diesbezüglich nichts. Frauen sind nur subtiler in der Vorgehensweise und in der Art, wie sie mit ihrer Sexualität im Allgemeinen umgehen. Im Gegensatz zu Männern, bei denen das Protzen durchaus vorkommen kann, halten sich Frauen eher bedeckt. Nicht nur, weil es ohnehin der weiblichen Natur oder Sozialisation entspricht, sondern weil sich das Bekanntwerden der Umtriebigkeit - auch hier im Gegensatz zu Männern - negativ auf das Image auswirken kann. Diskretion ist deshalb unabdingbar.

Ich könnte Geschichten erzählen, die würden selbst dem hartgesottensten Bauarbeiter die Schamesröte ins Gesicht treiben ...
 
  • #4
Leider muss ich im realen vom Gegenteil sprechen.
ich war teilweise echt geschockt, denn ich fand mich als Frau da nicht wieder.
.... so beobachte ich das über einen sehr langen Zeitraum auch, und teilweise habe ich mich fremdgeschämt. Es ist nicht die sexuelle Triebhaftigkeit, die mich schockt, sondern das damit einhergehende Verhalten und die vorsätzliche Mißachtung anderer. Leider geistert das Ammenmärchen Täter immer der Mann und Opfer immer die Frau, immer noch durch so einige Köpfe.
Dass Frauen Männer sexuell mißbrauchen und psychisch unter Druck setzen, darüber wird geschwiegen. Dass Mütter ihre Söhne mißbrauchen, darüber wird geschwiegen.....
 
  • #5
Ich glaube Du hast recht und unrecht. Die uns vorgegaukelte Realität gibt es so nicht. Aber es gibt nicht DIE Frauen und DIE Männer.

Und, da ich mir Deine Frage auch schon überlegt habe, Alle Frauen zusammen haben genauso viel Sex wie alle Männer zusammen. Und wahrscheinlich ist auch die Verteilung ähnlich, was mit einem Verhalensmuster korreliert. D.H. Frauen und Männer sind Menschen und manche Menschen stellen Ihre Befriedigung nach Macht, genuß und Sex über die Gefühle und Bedürfnisse Anderer. Ich glaube nicht, dass sich da die Geschlechter wesentlich unterscheiden. Der Weg ins Bett ist nur ein anderer...
 
  • #6
naja inweiweit ist das "weibliche bauchgefühl" triebgesteuert ?

der sexuell selbstsichere und aktive mann ist beim flirten erfolgreicher.

manche verlassen sich nur intellektuell auf ihr bauchgefühl andere sind da selbstsicherer und testen es real aus ob das Bauchgefühl stimmt
 
  • #7
Männer sind keine Heiligen, aber sie haben gewiss die schlechtere Marketing- und Propagandaabteilung.
 
  • #8
Tja liebe Herakles, dass die Frauen den Männern diesbezüglich den Rang ablaufen glaube ich nicht Wirklich. Ich glaube, dass sich da beide Geschlechter gegenseitig nichts nehmen. Nur sind Frauen in früheren Zeiten nicht so offen damit umgegangen. Ob das an der Emanzipation liegt oder was weiß ich, kann ich dir nicht sagen. Aber ja, auch ich habe zumindest den Eindruck, so etwas im Umfeld wahr zu nehmen. Aber sie tun es sicherlich nicht öfter, sondern nur lediglich offener. Die Frauen die heute viel Selbstständiger und Unabhängiger leben brauchen sich nicht mehr zu verstecken. Keine Angst mehr zu haben, erwischt zu werden und dann die Konsequenzen befürchten zu müssen. Aber ich denke das Frauen nach wie vor länger brauchen, bevor sie diesen üblen Schritt zu gehen. Sie können ihren Charakter etwas länger Aufrecht erhalten als Männer, die so etwas tun. Es sind auch meistens andere Beweggründe die sie dazu verleiten. Ich bin überzeugt das Frauen mit mehr Herz an so etwas heran gehen, hingegen Männer eher ausschließlich Triebgesteuert sind und ihr Ego pushen wollen. Wobei die Frauen auch nur nach bestättigung suchen. Jedoch sind beide Arschloch Menschen, die ihren Charakter verlieren und verbrannte Erde hinterlassen, wegen? Ja wegen was eigentlich? In den meisten Fällen für nichts.Nein Frauen sind nicht triebgesteuerter. Sie fühlen dabei nur etwas anderes als Männer. Oder erhoffen sich es zumindest. Was aber selten bis nie eintritt.
m44
 
  • #9
Jeder Mensch, der wenigstens mit halbwegs offenen Augen durch's Leben geht, weiß, daß Männer und Frauen sich bei dem Thema nichts geben!
Der Unterschied besteht darin, daß viele Frauen sich sehr dabei gefallen, gebetsmühlenartig zu wiederholen, wie unendlich wichtig ihnen doch Gefühle und Harmonie wären, sie ja niiiieeemals aus reiner G...heit Sex haben könnten,usw. ... Bla-bla-bla!
Wahrscheinlich anerzogen durch "die Gesellschaft".
In meinen Augen sind Frauen, die über DIE bösen Männer jammern, meist welche, die immer "ein bißchen Pech" hatten. - Entweder aus Naivität oder weil ihre Manipulationsversuche bei Männern nicht geklappt haben... :)

w,51
 
R

rosenmann

  • #10
Frauen machen in der Regel mehr Tam Tam um alles, thats it, sie besprechen jeden Pups mit ihrer besten Freundin oder gleich in der Frauenrunde beim Kaffeeklatsch, ein Mann würde sich dumm vorkommen den ganzen Sermon mit seinen Jungs zu besprechen, warum auch, es gibt Wichtigeres. Drama Queens eben, alles wird aufgeblasen.

Zum Thema also, es sollte doch recht klar sein, dass die Geschlechter sich da nicht viel nehmen, schließlich gehören beim Sex ja meistens beide dazu. Oder unterliegt hier noch ernsthaft jemand dem Irrglaube, dass Frauen stets die braven, Lieben sind und Männer die Triebtäter!? Lächerlich.

Insofern ist das mal wieder ein typischer Herakles Fred am Wochenende, ich liebe es ;-)
 
  • #11
Muss man das so schwarz weiß sehen? Es gibt doch bei beiden Geschlechtern solche und solche.
Wie sicher bekannt ist, ist es unklug, von der selektiven Wahrnehmung auf die Allgemeinheit zu schließen. Wer sagt denn, dass sich Frauen immer als Opfer stilisieren? Nur weil es im EP-Forum häufig zu lesen ist? Hier sammeln sich natürlich auch viele enttäuschte Frauen, klar, dafür ist dieses Forum unter anderem ja auch da.
Gleichermaßen sind bekannterweise nicht alle Frauen so promiskuitiv wie du in deinem Umfeld jetzt erlebt hast. Auch das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Realität. (Wer weiß, wie viel davon stimmt, und was wirklich emotional in denen vorgeht, wenn die so rumprahlen). Auch Frauen können ziemlich prollig sein.

Solche Ansichten (beiderseits) hört man nicht von selbstbewussten und -bestimmten Frauen, die einfach nur tun, worauf sie Lust haben und denen es ziemlich egal ist, wie der eigene Lebensentwurf von anderen bewertet wird.
Ich finde die Frage von vorneherein falsch herum gestellt: Der Fehler liegt nicht darin, dass es vielleicht andersrum ist, als bisher angenommen, also Frauen eigentlich viel schlimmer oder gleich schlimm wie Männer sind, sondern das eigentlich Schlimme ist, dass man Männern überhaupt ständig eine Charakterschwäche unterstellt, wenn sie sich nicht erwartungsgemäß verhalten. Für Verhalten in sozialen Beziehungen gibt es immer mindestens zwei Auslöser.

Weiterhin finde ich nicht, dass Frau oder Mann, die ihre Sexualität offen und selbstbestimmt ausleben, "triebgesteuert" sind. Dieser Terminus wird hier sehr negativ konnotiert, dann muss man aber auch konsequent bleiben. Nahrungsaufnahme ist auch ein Trieb, insofern ist jedes Lebewesen irgendwie triebgesteuert. Das relativiert den Begriff meiner Ansicht nach sehr.
 
E

endrana

  • #12
"Wesentlich aktiver als öffentlich anerkannt" trifft es vielleicht ganz gut.
Wohlgemerkt; ich glaube nicht, dass Frauen triebgesteuerter sind als Männer. Es gibt wohl auf beiden Seiten Menschen, die ihre Sexualität mehr oder weniger ohne Rücksichtnahme auf die Gefühle evtl sensiblerer/gefühlsbetonterer Menschen ausleben. Andere wiederum haben zahlreiche sexuelle Kontakte, und versuchen dabei, Rücksicht zu nehmen, indem sie intensivere Bindung meiden (ob das von Erfolg gekrönt wird, sei mal dahingestellt).

Insofern glaube ich, ist die Annahme, dass das Männern viel zu oft angekreidet wird, durchaus richtig, da das Phänomen bei Frauen auch auftritt. (In welchem Maße auf beiden Seiten ist eigentlich irrelevant, da meiner Meinung nach eher der individuelle Fall zählt... was die "meisten Frauen" (bzw. Männer) machen, lasse ich nicht als gültige Aussagen zählen, da man sie auf das Individuum ohnehin nicht übertragen kann.)
 
P

Provence

  • #13
… Beiträge von Frauen über die sexlüsternen Männer. Nach dem Sex war Funkstille oder er wollte nur Sex oder er wollte nur eine Affäre ...
»Sexlüstern« finde ich ein hartes Wort, egal, auf welches Geschlecht der Begriff angewandt wird. Wenn zwei sich entschließen, miteinander in’s Bett zu gehen, ist das oft eine Art »Fortsetzung eines guten Gespräches«. Man versteht sich auf verbaler Ebene, erste Emotionen kommen auf … und dann folgt eben auch (manchmal) das Bett. Anschließend kann es passieren, dass damit die Beziehungsanbahnung beendet ist, denn einer von beiden (oder beide) hat vielleicht herausgefunden, dass Gespräche und Sex (oder eines davon) nicht ausbaufähig ist.

Ein »sexlüstern« würde ich daraus nicht basteln. Es ist eine gewisse Bereitschaft vorhanden, alles auszuprobieren. Das muss aber nicht heißen, dass es darum geht, möglichst schnellen und »günstigen« Sex zu bekommen - wie es oft hier im Forum unterstellt wird. Und wie überall - gibt es auch hier Ausnahmen. Bei Frauen nicht weniger, als bei Männern.

Verallgemeinerungen helfen an keiner Stelle.
 
  • #14
Das ist wohl so.

Die beiden Geschlechter (Vorsicht: "Heteronormativität"!) stehen sich da gegenseitig nicht viel nach. Es kommt mehr auf die Persönlichkeit der/des Einzelnen an als auf alles Andere.

Frauen verhalten sich nach meiner Beobachtung oft lediglich etwas diskreter, aber auch das stimmt keinesfalls immer.
 
  • #15
Ich würde sagen, dass das 50:50 ist und dass Frauen Männer auch in "Betthäschen" und beziehungsfähige Männer unterteilen.
Ein Player wird eben auch eher von einer Frau abgeschleppt.
Ich für mich kann nicht sagen, dass ich erst monatelanges Vertrauen brauche, bis ich mit einem Mann schlafe, aber ich würde niemals meinen Mann/Freund betrügen und ich bin auch nie die treibende Kraft für Sex.
In der Regel genieße ich es, wenn ich einen Menschen langsam kennenlernen kann, wäre aber nicht an monatelangem nur reden und Spazierengehen interessiert.
Aber da ja 50% der Frauen fremdgehen und der Trend sogar steigend ist, kann man schon sagen, dass auch Frauen triebgesteuert sind.
Mein Bruder sagt auch immer, dass Frauen immer gleich Sex wollen und ihn das inzwischen eher abtörnt.
 
  • #16
nein, die Tatsachen sprechen für sich. Prostitution ist eine fast rein von Männern nachgefragte Dienstleistung.
 
  • #17
Ich glaube, das hält sich die Waage. Frauen verstehen es nur besser, die Fassade zu wahren und sind meist materialistischer als Männer. Wenn Frauen eine außereheliche Beziehung haben, ist der Grund, dass der Mann sie nicht versteht, sie Gefühle haben etc (was natürlich auch stimmen kann). Die Trennung vom Ehemann erfolgt nur, wenn der Neue mindestens den gleichen finanziellen Rahmen bieten kann und sie nimmt. Die Kinder werden ohnehin mit "eingesackt". Wenn ein Mann eine außereheliche Beziehung hat, wird ihm unterstellt, es ginge ihm in erster Linie um Sex. Auch hier ist der Grund eher praktisch. Dann können die Ehefrauen vor der Gesellschaft angeblich eher das Gesicht wahren, wenn sie am Mann klammern. Lieber ein triebgesteuertes Charakterschein, das die wahre Liebe zuhause hat und dazu reumütig zurück gefunden hat als eine künftige Exfrau, der eine andere Frau den Rang abgelaufen hat.
 
A

ak18

  • #18
.....hier Beiträge von Frauen über die sexlüsternen Männer. Nach dem Sex war Funkstille oder er wollte nur Sex oder er wollte nur eine Affäre.....
Nach dieser Aussage sind es ja nach wie vor die Männer, die ausschließlich schwanzgesteuert durch die Welt laufen.

....dass diese sehr schnell mit Männern im Bett gelandet sind, ihn mal testen, auskosten wollten, bewusst Affären haben....
Und dadurch wird den schwanzgesteuerten Männern eine Plattform geliefert, auf der sie sich ausleben können... und die ihre "Natur" von oben bestätigt...

.......passt schon!

Da ist die Evolution doch wieder im Lot :)
 
  • #19
Hallo Herakles,

ich glaube, dass sich da Männer und Frauen wenig tun. Ich halte das im Gegenteil für überhaupt nicht geschlechterspezifisch.In meinem Bekanntenkreis gibt es auch eine Frau, die es den Männern absolut leicht macht und dabei auch nicht besonders wählerisch ist. Ich finde mich da auch nicht wieder. Weder früher, als ich noch jung war, noch heute mit 47. Und Gelegenheiten oder Angebote gibt es genügend. Man hat vielleicht nicht mehr die Auswahl, aber eben noch genug Gelegenheiten. Erst gestern an meinem allmonatlichen Tanzabend bekam ich das Angebot. Ich denke, Männer tun es vielleicht offensichtlicher/offensiver als Frauen. Nur zum Verständnis. Ich bin ein absolut sexuelles Wesen und die körperliche Liebe ist mir sehr wichtig. Nur eben nicht mit jedem xbeliebigen, sondern nur mit dem Gefühl, dass es jetzt gerade genau richtig ist...
 
  • #20
Ich teile deine Beobachtung. Im Besonderen die Damen in deren Dreißigern, haben häufige Affären oder Abenteuer, wobei auch gerne ein bereits gebundener Mann gewählt wird. Nach meiner Einschätzung sind das meistens 'schwache' Frauen, die Sex als Lifestyle, Abenteuer, Abwechslung betrachen. Gleichzeitig wissen diese Damen aber um das gesellschaftliche Image, gestehen sich (in deren Worten) "diese Phase" aber bewusst zu.

Ein Freund sagte mal: "Geht es um die Anzahl der Sex-Partner, dividiere die Aussagen der Männer durch vier, multipliziere die Aussagen der Frauen mal vier!" Trifft auf die Gruppe der 30er zu.
 
G

Ga_ui

  • #21
Frauen waren schon immer an Sex interessiert, nur war es bis zu heutiger Zeit ein Tabuthema. Frauen haben vielleicht daher einen stärkeren Nachholbedarf. Heute dürfen sie darüber reden, sich ausleben und zu ihrer Lust stehen.
 
  • #22
Frauen machen es anders - und verlangen andere Voraussetzungen.

Bei solchen Frauen muß der ganze Mann optisch gefallen, und sei es nur für einen ONS. Bei solchen Männern genügen ihnen die Benutzung der weibl. Geschlechtsteile.

Männer können also dabei relativ primitiv sein, während Frauen selbst beim ONS anspruchsvoller sind. Daher erscheinen diese Männer eher als triebgesteuert. Während Frauen sich das nicht anmerken lassen.

Frauen reden ggf. viel, aber purer Sex behalten sie für sich, um nicht als "Schlampe" etc. verachtet zu werden.
(m,53, nicht primitiv)
 
  • #23
Werden denn inzwischen von Frauen genauso oft Callboys geordert, wie von Männern Callgirls? Und werden inzwischen genauso viele Männer von Frauen vergewaltigt, wie Frauen von Männern? - Natürlich kommt es bei Männern viel öfter vor, dass sie Sex haben wollen mit einer Frau, die ihnen ansonsten genau null bedeutet - das verstehe ich unter reiner Triebhaftigkeit. Das ist doch offensichtlich. Daher ist meine Antwort auf die Frage eindeutig "Nein".
 
  • #24
In Gesprächen mit weiblichen Bekannten (flüchtige Bekannte durch Sport/Wanderungen/Reisen) erfuhr ich, dass diese sehr schnell mit Männern im Bett gelandet sind.... ich war teilweise echt geschockt, denn ich fand mich als Frau da nicht wieder.
Liebe FS,
und ich glaube, Dir ist nur langweilig am Wochendende und Du machst einen neuen Hassthread auf.
Ich bin ja halbwegs in Deiner Altersklasse und einem ähnlich konservativen Umfeld unterwegs in welchem Du lebst und stelle dabei fest, dass ich mit flüchtigen Bekannten über solche Themen garnicht ins Gespräch kommen, sondern nur mit sehr vertrauten Menschen.
Sehr wohl spreche ich mit sehr guten Freundinnen über diese Themen und stelle fest, dass wir bis auf eine Ausnahme alle gleichermaßen konservativ sind und eine Sexafäre überhaupt nicht infrage kommt - Sex nur, wenn echte Liebe, ansonsten do it yourself.
Wenn eine Sexaffäre, dann wird darüber nur im vertrauten Kreis geredet, nicht mit Hinz und Kunz. Insofern glaube ich von Deinem Eingangspost herzlich wenig, außer sturzbetrunkenen Prahlerei an der Bar, an der dann nichts darn ist - reines Kopfkino, dass die Frauen Deiner Altersklasse so begehrt sind.

Von jüngeren Kolleginnen (Ende 20 bis Ende 30) höre ich teilweise solche Geschichten, wenn sie verzweifelt versuchen, einen Mann für eine Familiengrünudng zu finden. Mit Ende 30 haben sie das auch alle hinter sich, machen das nicht mehr und reden nicht darüber.

Es gibt sicherlich einige Frauen, die so offensiv sind. Ich denke, dass eher eine Minderheit ihre Sexualität so offensiv ausleben will (jedenfalls mit 50+, wie Du es bist), sondern dass es Frauen sind, die beruflich nichts auf die Reihe gebracht haben und durch Körpereinsatz versuchen, sich ein bequemes Leben (gesponster durch einen Mann) zu erreichen.

Insgesamt habe ich eher den Eindruck, dass Frauen eher Beziehungen suchen als Sexabenteuer und dass sie auf dem potenziellen Weg in eine Beziehung das Affäendasein als "besser als nichts" hinnehmen. Jedenfalls lese ich das in diesem Forum und es deckt sich mit meinen persönlichen Erfahrungen.
 
A

Ares

  • #25
Hier sammeln sich natürlich auch viele enttäuschte Frauen, klar, dafür ist dieses Forum unter anderem ja auch da.
Wirklich? für gemeinsames Männer-Bashing zur Beruhigung?

Ich denke nicht, dass sich Frauen und Männer da viel nehmen. Zum Sex gehören zwei, ich habe da auch von Frauenseite schon reichlich "triebgesteuerte" Geschichten erlebt. Frauen bewahren da insgesamt eher die "Fassade" und Männer jammern hinterher nicht, wenn die Frau nach dem Sex keine Beziehung mehr will, sondern haken das ab. Diese ganzen "Frauen-Männer"-Pauschalurteile finde ich unsinnig.
 
A

Ares

  • #26
In meinem Bekanntenkreis gibt es auch eine Frau, die es den Männern absolut leicht macht und dabei auch nicht besonders wählerisch ist.
Diese Formulierung sagt doch schon alles. Bei Frauen ist es "es den Männern nicht leicht machen", bei Männern ist es einfach geniessen. Müssen es Frauen den Männern "schwer machen"? Warum? Da bin ich dann froh, dass ich ein Mann bin. Wenn ich Sex habe, geniesse ich den und muss nicht hinterher eine Begründung finden oder überlegen, ob ich es der Frau schwer genug gemacht habe. Da tun mir Frauen wirklich leid...
 
  • #27
Vollkommen unabhängig vom Geschlecht verfügt jeder Mensch über ein höheres oder niedrigeres körperliches Kapital. So gibt es bei denen, die ein hohes haben, entweder einen festen und ebenso potenten Partner, den es zu "erhalten" gilt, oder eben viele ONS, wegen Überangebot an Möglichkeiten und entsprechendem Desinteresse an festen Bindungen bzw. Abenteuerlust in Form von Affären. Immer wieder wird behauptet, dass Männer ihre Gene gern soweit wie möglich streuen, aber die Frauen mit 6 Kindern aus sechs Beziehungen lassen sich sich ja auch auf diese Form der Arterhaltung ein. Du musst Dich fragen, WELCHE Frauen sehr schnell mit anderen Männern im Bett gelandet sind und nicht die Frauen (oder Männer) im Allgemeinen. Du musst Dir die unbequeme Frage stellen, warum Dir das Verhalten der anderen Frauen so wichtig ist. Warum empört es Dich so? Sie haben z. T. einen Partner und greifen dennoch in die Vollen, da haben sie zwei Möglichkeiten, die fast alle hier nicht haben, Du vielleicht auch nicht. Moral ist bekanntlicher Weise die Waffe des kleinen Mannes, weil ihm jede noch so wünschenswerte Alternative zu seinem jetzigen Dasein fehlt. Lass die Leute doch machen, was sie nicht lassen können. Wem ein Obdach fehlt, der sollte eines suchen und sich nicht abschrecken lassen von Leuten, die je nach Wetterlage, zwischen mehreren Domizilen hin und her pendeln - und dann noch mit einer moralischen Empörung den Verdacht (einer Prise) unfreiwilliger Bewunderung auf sich lenken.
 
  • #28
@Vikky

FS

Du reglementierst die Ansicht, dass flüchtige Bekannte nicht über Sex reden, kennst selbst allerdings jüngere Kolleginnen welche Affären haben, nach Diskretion im Kollegenkreis klingt das somit nicht - also Eigentor.

Gerade flüchtige Bekannte äußern sich bei "Fremden" da eher als am "heimischen Herd", denn sie befürchten keine Resentiments -lol-.

Was jüngere Frauen tun, weiß ich nicht, da bin ich nicht so involviert wie Vikky, allerdings gibt es gerade aktuell eine Frau in meinem Umfeld, 53 Jahre, die nach Malle mit Freundin fährt an den Ballermann zum "Oktoberfest" und dort sicherlich nicht vornehme Konversation im Auge hat.

Sie hat öfter kleinere Affären, ist zweimal geschieden und sieht für meine Begriffe alles andere als sinnlich-sexy aus. Sie passt wohl genau in das Schubladendenken des Forums der Frau ab 50, gedrungen, kurzes Haar, unvorteilhafte Kleidung zu dicklichen Hüften, aber egal, sexuell ist sie alles andere als abstinent und ich frage mich, was Männer an so einer "Matrone" "erregend" finden.

Zweiter Fall, ebenfalls Frau ü/50, übergewichtig, kein Hingucker, aber Sexaffären, geschieden, erwachsene Kinder und keine Kostverächterin.

Sie passen so garnicht in das Bild, der armen verführten Frau, die sexuell ausgenutzt nun darsteht und sich fragt, was sie wohl falsch gemacht hat.

Nicht die Männer sind die "supergeilen", sondern die Frauen und das nicht nur jenseits der 50. Selbst Männer in meinem Umfeld müssen sich mancher Frauen sexuell regelrecht erwehren beim tanzen, ausgehen oder wenn sie einfach nur mal nebeneinander sitzen.

Ich kenne zwei Männer, die schon garnicht mehr ausgehen weil das Gebaren vieler Frauen ihnen suspekt ist.

Also von wegen, die armen sexuell ausgenutzten Frauen, dass ich net lach.
 
  • #29
ich habe ja schon weiter oben kurz meine Meinung dazu geschrieben und diese auch mit allgemein bekannten Fakten begründet.
Außerdem vermute ich, dass der Grund dafür, dass eine solch banale Frage gestellt wurde (für mich eigentlich eine rhetorische Frage) in der persönlichen Situation der Fragestellerin liegt. Ich will es mal allgemein formulieren. Es gibt so etwas wie Sexualneid, dieser ist sehr weit verbreitet und bricht bei verschiedenen Gelegenheiten unterschwellig hervor. Es gibt auch den Begriff "Stutenbissigkeit". Es gibt auch Frauen, die vielleicht so selten unmoralische Angebote bekommen, dass es gar keine Rolle spielt, ob sie nun auch "triebgesteuert" veranlagt sind oder nicht.
 
  • #30
nein, die Tatsachen sprechen für sich. Prostitution ist eine fast rein von Männern nachgefragte Dienstleistung.
Werden denn inzwischen von Frauen genauso oft Callboys geordert, wie von Männern Callgirls?
Da die Geschlechter vollkommen unterschiedliche Möglichkeiten auf Sex haben, lässt diese Feststellung wirklich gar keine Rückschlüsse auf die weibliche Sexualität zu.