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  • #1

Sind "junge" Fauen wirklich berechnender als früher oder ....

ja, oder täusche ich mich (was schön wäre).

nach wochenlangen lesen hier im forum, bin ich fast dankbar schon so eine alte socke zu sein. die jungen frauen erscheinen mir egoistisch, berechnend oder aber naiv und geradezu dumm. gibt es kein "normal" mehr?

wobei jung natürlich relativ ist. ich meine damit frauen, die eine familie gründen wollen.
 
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  • #2
Was ist denn das für eine beschränkte Pauschalaussage?! Und so schön allgemein gehalten...sorry, das spricht eher dafür, dass "alte Socken" offenbar einen eindimensionalen Horizont haben...das war früher bestimmt auch besser, denn früher war ja alles besser...!
 
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  • #3
Ich persönlich will keine Familie gründen. Aber ich kann es gut nachvollziehen, wenn eine Frau mit Kinderwunsch bewusst einen gut verdienenden Mann sucht. Das ist aber sicher nicht erst seit heute so, sondern ganz normal und natürlich. Ist ja sogar bei den Tieren so, dass sich die Weibchen nur die besten Männchen zur Fortpflanzung aussuchen.

w26
 
  • #4
Ich würde das nicht auf junge Frauen beschränken und nicht ganz so negativ formulieren. Ich beobachte bei meinen Uni-Seminaren für Wirtschafts-Studenten ebenfalls eine Mischung aus Angst, Erfahrungslosigkeit, Anspruchshaltung und Reifeverzögerung (letzteres bei den jungen Männern noch extremer).
Junge Erwachsene, die nicht in einfachen Verhältnisse aufgewachsen sind, haben durch ihre Eltern einen guten Wohlstand erlebt und mußten sich selten durchbeißen und auseinandersetzen. Sie sind oft sehr "laissez-faire" erzogen und bekamen selten Grenzen gesetzt. In kindlicher Position waren sie als Jugendliche akzeptiert wie Erwachsene. Das prototypische Beispiel ist, daß diese Generation oft problemlos seit früher Jugend einen Partner auch über Nacht mit nach Hause bringen kann. Wozu sich also abnabeln, wenn man im Schoße der Familie gut versorgt und gesichert angenehme Erwachsenendinge tun kann?
Dazu: Den Wohlstand, den die Elternfamilie geboten hat, wieder zu erlangen, ist eine lange, harte Durststrecke, die viele ängstigt.
Fast alles war in Kindheit und Jugend möglich, ohne große Anstrengung. Spielerisch = konsequenzgemindertes Probehandeln. Der größte Streß ist nun die Wahlfreiheit und die damit verbundene Angst, Fehler zu machen, die Konsequenzen haben, die nur mit großer Anstrengung und Selbstüberwindung korrigiert werden können.
Daraus resultiert berechnen statt handeln (wo ja die hier grassierende Diskussion, daß Frauen nicht viele Partner haben dürfen und sich auf dem Reißbrett die Beziehung suchen nahtlos reinpaßt), auf die Erfahrung anderer vertrauen, statt eigene Fehler zu machen und oft für die Lebens- und besser Erfahrungsphase unrealistische und naive Ziele zu haben.
Im Gegenzug hat bestimmtes Handeln in den letzten Jahrzehnten extrem weitreichende Konsequenzen gehabt. Einfach so im Überschwang heiraten, ein Kind in die Welt setzen, um dann womöglich beim ersten Problem auseinanderrennen und eine Partei hat jahrelang der Versorger von Mutter und Kind zu sein - diese Phase des Familienrechts, die nun fast weitgehend vorbei ist, hat tiefe Spuren in der Sozialisierung von jungen Männern hinterlassen. Warum sollten sie heiraten und Kinder zeugen, wenn sie sich im sehr wahrscheinlichen Trennungsfall ein halbes Leben lang bestrafen? Sex und unverbindliche Partnerschaft ist auch so für sie verfügbar. - Was wiederum junge Frauen zu der Reaktion bringt, diese Ressource zu verknappen.
 
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  • #5
Hier wird doch immer vom Marktwert geschrieben. Je hübscher die Dame desto größere Ansprüche kann sie stellen. Ich hatte noch nie einen armen Mann und werde auch jetzt damit nicht mehr anfangen. Es ist klug ein wenig berechnend zu sein.
 
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  • #7

Selbst als Mann geht mir das ständige Gejammer meiner Geschlechtsgenossen gehörig auf den Zeiger. Es geht nicht NUR ums Geld - es geht AUCH ums Geld. Immer. Das ist so, das war immer so, und das wird auch immer so bleiben.

ALLE Menschen brauchen Versorgung und Sicherheit. Frauen UND Männer. Für Geld gehen Männer arbeiten, für Geld ruinieren Männer iher Gesundheit, und für Geld ziehen Männer sogar in den Krieg und sind bereit zu sterben, und wegen Geld springen sogar manche Männer aus dem Fenster. Männer sind doch mindestens ebenso geldfixiert wie Frauen, jeder auf seine Weise. Warum sind denn nur so viele Männer in dieser Beziehung so heuchlerisch?

Und warum in aller Welt sollte eine Frau einen Mann mit Geld nicht attraktiver finden dürfen, als einen Mann ohne Geld? Eine Frau müßte doch völlig bescheuert sein wenn sie nicht die beste Chance auf Komfort ergreift.

m
 
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  • #10
Tja, Mädels dann beschwert euch nicht, dass es mit dem Emanzipierten Mann nix wird, der einen auf Elternzeit macht und euch die Sterne herunterholt.

Das sagt euch ein kluger voausschauender Mann! ;-)
 
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  • #11
Ich beobachte bei meinen Uni-Seminaren für Wirtschafts-Studenten ebenfalls eine Mischung aus Angst, Erfahrungslosigkeit, Anspruchshaltung und Reifeverzögerung (letzteres bei den jungen Männern noch extremer).
...
Fast alles war in Kindheit und Jugend möglich, ohne große Anstrengung. Spielerisch = konsequenzgemindertes Probehandeln. Der größte Streß ist nun die Wahlfreiheit und die damit verbundene Angst, Fehler zu machen, die Konsequenzen haben, die nur mit großer Anstrengung und Selbstüberwindung korrigiert werden können.
...
Daraus resultiert berechnen statt handeln (wo ja die hier grassierende Diskussion, daß Frauen nicht viele Partner haben dürfen und sich auf dem Reißbrett die Beziehung suchen nahtlos reinpaßt), auf die Erfahrung anderer vertrauen, statt eigene Fehler zu machen und oft für die Lebens- und besser Erfahrungsphase unrealistische und naive Ziele zu haben.
....
der Sozialisierung von jungen Männern ... Warum sollten sie heiraten und Kinder zeugen, wenn sie sich im sehr wahrscheinlichen Trennungsfall ein halbes Leben lang bestrafen? Sex und unverbindliche Partnerschaft ist auch so für sie verfügbar. - Was wiederum junge Frauen zu der Reaktion bringt, diese Ressource zu verknappen.

Gute Beobachtungen vermischt mit sehr merkwürdigen Schlussfolgerungen.

Der letzte Satz ist total unverständlich und widersprüchlich - ja, was haben die jungen Männer denn nun? Mehr Verfügbarkeit von Sex und unverbindlicher Partnerschaft oder - in offenkundig regressiv bis repressiv interpretierter angeblicher Reaktion der Frauen - weniger davon? Und wieso "dürfen" Frauen nicht viele Partner haben? Sie dürfen machen, was sie wollen, in einem früher unvorstellbaren Maß. Viele können sich nur nicht vorstellen, dass bestimmte Entscheidungen prägende Wirkung und Konsequenzen nach sich ziehen, so oder so. Darin liegt nichts besonderes. Ein wenig Vernunft bei der Partnerwahl hat selten geschadet; entscheidend sind doch die verfolgten Ziele. Und die haben sich durchaus gewandelt, zum Schaden der (öfter mal) als "einfach" austauschbar angesehenen Männer. Deren Schlussfolgerung: sie werden, mit gutem Grund, vorsichtiger, bevor sie sich verbindlich einlassen. Auch das kann man als "berechnend" bezeichnen.
 
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  • #12

Aber sicher - worum sonst? Die große Liebe und all das ist ja schön, aber wir alle wissen, wie es um diese bestellt ist. Da ist es gut, wenn wenigstens auf das Geld Verlaß ist. Von einer großen Liebe konnte noch niemand seine Rechnungen bezahlen.
Ich bin mir sicher, dass auch Dir Geld nicht so ganz unwichtig ist.;-)
 
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  • #13
@6 DANKE!! Dieses Rumgeheule hält wirklich kein Mensch aus. Ich bin die 1 und ich ertrage es nicht mehr, dass hier immer und immer wieder von den ach so bösen Frauen, die alle nur geldgeil sind, geschrieben wird. Das lustige daran ist dann immer, dass man nach etwas Nachhaken schnell merkt, dass genau die Männer, die sich darüber aufregen, gar kein Geld haben. Die sind einfach nur neidisch, dass sie eine bestimmte Frau nicht bekommen haben und das Gras woanders grüner ist und schieben das dann schön einfach auf die bösen Frauen. Hier hat sogar mal einer gesagt, dass er dafür waere, dass man Frauen finanziell bestrafen sollte, wenn sie keine Kinder bekommen, weil das ja alles nur an ihren überhöhten Ansprüchen an Maenner und das Leben im Allgemeinen läge.
Ich frage mich langsam, ob es früher so war, dass man eher bei sich selbst angefangen hat oder auch, weil soviel einfacher, immer alles auf die anderen geschoben hat...und @Fragesteller, was machst Du Dir denn Gedanken, wenn der Zug für Dich eh schon weg ist? Frag Dich doch lieber mal wie in aller Welt Du darauf kommst, Dir anmassen zu können, über eine ganze Bevölkerungsgruppe zu urteilen!
 
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  • #14
lieb nr. 13 hier die fs. darf ich mir keine gedanken machen, über dinge, die mich selber nicht mehr betreffen? wer ist denn da jetzt eindimensional.

es war mir nur einfach aufgefallen beim lesen. sonst weiter nichts. also sei entspannt.

da du dich so aufregst: wem der schuh passt, der zieht ihn sich an.
 
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  • #15
Hier im Forum ist das schon so ja. Aber das würde ich nicht als repräsentativ betrachten. Ich denke Frauen die sich bei "Elite" anmelden und rumtreiben, tun das sicher oft aus finanziellen interessen und man kann in der Folge dieses Bild schnell gewinnen. In der Welt außen ist das allerdings nicht ganz so wild, obwohl es auch da sicher solche Frauen gibt, aber mit Sicherheit nicht in der Häufung wie hier. Das ist wie wenn du in bestimmte Bars gehst oder Veranstaltungen. Da weißt du die Frauen sind so teuer, da ist es preiswerter und effizienter wenn du dir einmal am Tag eine Nutte nimmst.
Ich denke ich habe eine liebe junge Frau gefunden, die da nicht so brechend ist und wenn kann sie es gut verbergen.
 
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  • #16
@Gast 1 und dein weiterer Kommentar als Gast 13... F...alarm im Dackelzwinger, YES. Weißt du was das wirklich Lustige an dieser Sache ist? In ein paar Jahren bist du die „alte Socke“ und denkst mit eindimensionalem Horizont „früher war alles besser“. Du bist allein, da sich dein Partner um ein jüngeres, attraktiveres weibliches Wesen, ab sofort zuständig nur für ihre Rechnungen, bemüht hat, denn du weißt ja, Männer altern nicht, sie werden attraktiver, bei so zerrigen Frauen wie dir, bin ich mir da nicht so sicher...
 
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  • #17
@16 du hast meien gedanken gelesen

viele junge frauen haben heute extrem hohe ansprüche. ansprüche die in vielen fällen unrealitisch sind. sind sie mit 30+ noch single so sinken die ansprüche. spätestens mit 40+. das ist mir in letzter zeit aufgefallen. mag sein das es an der weiblichen Emanzipation liegt. Sie picken sich oft nur die Rosinen raus. Naja, ist ja auch ihr gutes recht. Ich für meinen Teil, falls ich mal heiraten sollte, werde mir dort einen schönen ehevertrag aufsetzen der mich im fall der fälle absichert. ein blutsauger brauche ich nicht im leben.

M32
 
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  • #18
@FS
also, ich bin mir sicher, daß Du hier die eindimensionale Frage gestellt hast, nicht ich. Das macht Dein erneuter Kommentar auch nicht charmanter.

@16, ja klar es ist natürlich so, daß es sehr heroisch ist, die Eindimensionalität zu verteidigen.... Es ist nur so langweilig, immer und immer wieder die gleichen nichtssagenden Ressentiments zu hören/ lesen. Fragt sich zu welcher Fraktion Du gehörst....
Ich weiss im Übrigen wovon ich spreche, ich habe den Einkommensmillionär gegen den 150 k Mann getauscht. Monetär gesehen nicht sonderlich schlau - mhh vielleicht bin ich ja doch dumm und naiv...aber moment, ich verdien ja selbst mehr als genug. Huch, wie ist denn das passiert? Ach ich weiss, Du und die FS, ihr habt bestimmt eine Antwort: ich hab mich hoch geschlafen! :)
 
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  • #19
Die Emanzipation der Frauen ist nun noch nicht so alt. Einige Jahrzehnte. Es wird Generationen dauern, bis die Frauen bzw. die Gesellschaft als Ganzes mit den neuen Freiheiten vernünftig umgehen kann.
Die Frauen können erst seit kurzem ein selbstbestimmtes Leben ohne Mann leben. Aber irgendwann werden sie feststellen, dass der Mann halt doch irgendwie entscheidend dazugehört. Es kommt hinzu, dass viele die Studienzeit als erweiterte Reifephase ansehen und daher auch später zu gewissen Erkenntnissen kommen.
Daher meine Einschätzung: nach einigen Generationen gibt sich das wieder. Ich weiß, das klingt lang...
 
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  • #20
Was mich immer irritiert ist, dass diese Frauen, die sich in diese Diskussionen so energisch einbringen, nie darauf hinweisen, dass sie selber gut aufgestellt sind und einfach nur erwarten, dass sie eine Partnerschaft gerne mit einem Mann eingehen möchten, der ihnen zumindest nicht zur Last fällt und ebenso mit beieden Beinen im Leben steht.

Damit käme ich dann nämlich ansatzweise klar!

Nein, hier liest man immer etwas von Erwartungen in finanzieller Hinsicht, von einem Marktwert, als ob man sich verkauft.......es gibt kluge Menschen, die bei Frauen mit solchen "berechnenden" Motiven auch von einer "verdeckten Prostitution" sprechen.

Auf eine "berechnende Art" dann auch noch stolz zu sein, ist wirklich fraglich.

Im "normalen" Leben ist das zum Glück jedenfalls wirklich in viel abgeschwächterer Form zu beobachten. Denke schon auch, dass sich hier auch Damen herumtreiben, die die Sahne abstreichen wollen und den Herrn Doktor, Herrn Rechtsanwalt und Co. hier suchen.

Nun gut, muss jeder selbst wissen was er sucht im Leben;-)

m/41
 
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  • #21
Die Emanzipation der Frauen ist nun noch nicht so alt. Einige Jahrzehnte. Es wird Generationen dauern, bis die Frauen bzw. die Gesellschaft als Ganzes mit den neuen Freiheiten vernünftig umgehen kann.
Die Frauen können erst seit kurzem ein selbstbestimmtes Leben ohne Mann leben. Aber irgendwann werden sie feststellen, dass der Mann halt doch irgendwie entscheidend dazugehört. Es kommt hinzu, dass viele die Studienzeit als erweiterte Reifephase ansehen und daher auch später zu gewissen Erkenntnissen kommen.
Daher meine Einschätzung: nach einigen Generationen gibt sich das wieder. Ich weiß, das klingt lang...

Aber nicht doch. Der Mann muss lernen, mit der Emanzipation umzugehen. Bisher sehe ich nichts als Bockigkeit. Ein Kindergartenkind ist nichts dagegen.... Absichtliches Mißverstehen auf ganzer Linie - womit niemandem gedinet ist, nicht einmal dem Mann.
 
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  • #22
# 19 Zu meinem Leben gehören Männer ganz bestimmt nicht "entscheidend" dazu. Geld verdiene ich selber, ein Kind habe ich schon, eigenes Haus auch, im Ganzen fühle ich mich ohne Mann deutlich besser als mit Mann. Kurze Affären fallen natürlich nicht unter "entscheidend dazugehören", die sind manchmal ganz nett, aber mehr auch nicht.
Allerdings bin ich auch nicht mehr jung. Die jugendliche Naivität und Gutgläubigkeit/Gutmütigkeit gegenüber Männern habe ich schon vor Jahren abgelegt.
 
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  • #23
Aber nicht doch. Der Mann muss lernen, mit der Emanzipation umzugehen. Bisher sehe ich nichts als Bockigkeit. Ein Kindergartenkind ist nichts dagegen.... Absichtliches Mißverstehen auf ganzer Linie - womit niemandem gedinet ist, nicht einmal dem Mann.

Du übersiehst in deiner Antwort den Part als Frau. Das heißt, die Emanzipation stellt Forderungen auf, die der einzelne Mann zu folgen hat, ohne selber gefragt zu werden. Daher die Bockigkeit, da der einzelne Mann bei Forderungen, die nicht unbedingt seine Ziele sind zu seinen machen soll. Und seien wir ehrlich: In vielen Gebieten schiessen die Forderungen inzwischen schon über das Ziel hinaus oder es herrscht sogar eine echte Benachteiligung. Die Gebiete brauche ich jetzt hier nicht aufzuzählen.

Wie sah denn früher die Ehe aus? Der Mann hat gearbeitet und die Frau war sehr häufig zu Hause. Gerade in Deutschland hatte der durchschnittliche Mann einen Beruf gelernt und den bis zu seiner Rente ausgeübt. Frau hat sich um Haus und Kinder gekümmert. So hatte jeder seine Aufgaben und Verantwortlichkeiten.

Heute ist es so, dass Frauen auch sehr gut verdienen können und das auch tun. Trotzdem sollte man einmal über die Forderungen nicht weniger gut verdienender Frauen nachdenken, dass der Mann auch viel Geld nach Hause bringen soll oder zumindest besitzt. Das kommt noch aus der klassischen Zeit, da dies unbedingt notwendig war. Das heißt zum Beispiel, dass es - wenn man es klassisch denkt - durchaus nichts dagegen spräche, wenn die Konstellation anders herum wäre. Oder wenn er halbtags und sie halbtags arbeitet. Das heißt, hier ist die Emanzipation nicht wirklich angekommen, weil die normale klassische Rolle andersherum oder 50%/50 von vielen erfolgreichen Frauen noch gar nicht als oppotun angesehen wird. Da fehlt die Leichtigkeit des Seins.

Ich will mich davon sicher nicht ausnehmen. Ich habe einen sehr guten Job und mehr Geld monatlich zur Verfügung, als ich benötige. Das sehe ich als Luxus an, obwohl es sicher nicht wenige Menschen gibt, die wesentlich mehr Geld - auch monatlich - zur Verfügung haben. Das hat aber auch mit dem Gedanken zu tun, ob man wenig Freizeit und viel Job haben möchte um dafür entsprechend bezahlt zu werden.

Ich verurteile sicher keinen Menschen, für den viel Geld und / oder Statussysmbole zu besitzen wichtig ist. Jeder muß schauen, wie er mit seinem Leben zumindest zufrieden wird. Trotzdem ist es aber so, dass es zwar viele Zweckgemeinschaften zwischen Mann und Frau gibt, das aber mit Liebe und Zusammenleben, so wie man es wirklich gerne hat, häufig nichts zu tun hat. Man braucht sich in seinem Bekanntenkreis nur umzuschauen, um auf solche Paare zu stoßen. Von daher bin ich der Meinung, dass man dem Thema Geld nicht einen allzu hohen Stellenwert einräumen sollte. Ganz außer Acht würde ich ihn aber letztendlich auch nicht lassen. Trotzdem würde ich jederzeit eine arme Kirchenmaus heiraten, wenn ich fühle, das ist die richtige für mich.
 
  • #24
ja, oder täusche ich mich (was schön wäre).

nach wochenlangen lesen hier im forum, bin ich fast dankbar schon so eine alte socke zu sein. die jungen frauen erscheinen mir egoistisch, berechnend oder aber naiv und geradezu dumm. gibt es kein "normal" mehr?

wobei jung natürlich relativ ist. ich meine damit frauen, die eine familie gründen wollen.

Eine junge Frau wird heute schlicht mit Angeboten überschüttet. Das erzeugt in ihr den Glauben (mehr ist es nicht) "unwiderstehlich toll und eine Prinzessin" zu sein. Viele verlieren dabei schlicht die Bodenhaftung und stellen Forderungen, welche früher nicht einmal eine Schönheitskönigin hätte stellen können.

Dazu kommt noch eine unbescheibliche Egozentrik und Narzissmus.

Alles Folgen eines Partnermarktes der schon lange aus den Fugen geraten ist.
 
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  • #25
ich frag mich hier wirklich wieso hier mal wieder deie emanzipation an allem schuld sein soll. die bewirkt doch eher das gegenteil, emanzipierte frauen suchen doch genau keinen versorger und sind daher auch nicht auf einen reichen mann angewiesen.
 
  • #26
Eine Frau müßte doch völlig bescheuert sein wenn sie nicht die beste Chance auf Komfort ergreift.

Warum denn das? Seit wann hat Liebe etwas mit der Ratio zu tun. Eine Frau ist also bescheuert, wenn sie sich in einen armen Schlucker verliebt und mit ihm zusammen kommt? Würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass sie einen reichen Mann verlässt, sobald er sein Vermögen verliert. Wer sagt eigentlich, dass Komfort wichtig ist?

Von einer großen Liebe konnte noch niemand seine Rechnungen bezahlen.

Von Rechnungen bezahlen wird man nicht glücklich. Das ist nur Einbildung, ganz einfach deshalb, weil viele glücklicher mit weniger finanziellen Mitteln leben. Eine berufstätige Frau kann ihre Rechnungen selbst bezahlen. Nur wenn ihr die Rechnungen nicht hoch genug erscheinen, braucht sie einen anderen Zahlemann.

Das lustige daran ist dann immer, dass man nach etwas Nachhaken schnell merkt, dass genau die Männer, die sich darüber aufregen, gar kein Geld haben.

Ist mir noch nicht aufgefallen. Ich lese hier immer nur hohe Gehälter.

ich frag mich hier wirklich wieso hier mal wieder deie emanzipation an allem schuld sein soll. die bewirkt doch eher das gegenteil, emanzipierte frauen suchen doch genau keinen versorger und sind daher auch nicht auf einen reichen mann angewiesen.

Sie suchen zwar keinen Versorger, aber jemanden, der viel verdient. Beispiel: Eine Frau hat vor einigen Jahren 200 "Euro" verdient und ihr Ehemann 800 "Euro". Das hat zum Versorgen gereicht. Wenn heute eine heutige Frau 8.000 Euro verdient und ein Mann 2.000 Euro, braucht sie die 2.000 Euro nicht, um über die Runden zu kommen. Trotzdem reicht ihr das zusätzliche Gehalt des Mannes nicht. Auch würden sich einige 2.000er Männer bei einer 8.000er Frau nicht wohl fühlen. Nur weil sie nicht darauf angewiesen sind heißt es nicht, dass sie nicht auf das Geld schauen.
 
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  • #27
<mod Bitte nutzen sie für Zitate die entsprechende Funktion des Forums. Beiträge in denen anderweitig zitiert wird werden in Zukunft nicht mehr veröffentlicht.>

Sie suchen zwar keinen Versorger, aber jemanden, der viel verdient. Beispiel: Eine Frau hat vor einigen Jahren 200 "Euro" verdient und ihr Ehemann 800 "Euro". Das hat zum Versorgen gereicht. Wenn heute eine heutige Frau 8.000 Euro verdient und ein Mann 2.000 Euro, braucht sie die 2.000 Euro nicht, um über die Runden zu kommen. Trotzdem reicht ihr das zusätzliche Gehalt des Mannes nicht. Auch würden sich einige 2.000er Männer bei einer 8.000er Frau nicht wohl fühlen. Nur weil sie nicht darauf angewiesen sind heißt es nicht, dass sie nicht auf das Geld schauen.

das hat aber doch nichts mit emanzipation zu tun. ich hab langsam das gefühl, dass emanzipation das einzige argument ist das männer hier allgemeingültig für alles was ihnen nicht passt verwenden
 
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  • #28
Ich bin noch recht jung und keineswegs naiv oder unerfahren.
Nach einigen, langjährigen Beziehungen sowie vielfältigem, beruflichen Werdegang kenne ich mich mit den großen Pfeilern des Lebens ganz gut aus. (Und bin damit in meiner Altersklasse auf weiter Flur allein)

Der Großteil ist in der Tat naiv, verwöhnt, eingebildet oder alles davon.
Zuletzt traf ich auf der Arbeit (Kellnerin) eine Medizin Studentin, die nicht nur (standesgemäß?) überheblich war, sondern sich auch noch wie Gott persönlich vorkam, da sie ja jetzt auch (zum ersten mal im Leben mit 27!!) einen Finger für ihre Finanzen krumm macht und 5 Std. die Woche arbeitet (bisher haben ihre Eltern alles finanziert). Absolute Multitaskerin sozusagen.

Gleich vorweg: Meine Eltern hätte auch das Geld und die Bereitschaft mich mit dem Studium zu finanzieren, aber ich bin niemand, der auf Kosten anderer leben will.

Also ja, sehr viele sind naiv und/oder überheblich.
Besonders schlimm finde ich das bei Männern, die ja eigentlich die oft gelobte starke Schulter parat haben sollten.
 
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  • #29
Ob "junge" Frauen berechenbarer als früher sind, lässt sich wohl nicht wirklich feststellen, aber sie planen mehr als früher und eine "Planung" geht meiner Ansicht nach in der Regel mit einer gewissen "Berechenbarkeit" einher. Es muss ja nicht negativ sein, wenn man sein Lebensplan hat und mit 30 ein kleines Häuschen oder eine kleine Familie aufbauen will und deshalb eher den wohlhabendereren als den wilderen Mann wählt...

Allerdings ist das Planen teilweise auch zu viel und das nervt dann tierisch, weil Mann dadurch weniger Chancen hat.
 
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  • #30
Ich empfinde deine Wahrnehmung als ein Kompliment für junge Frauen.

Frauen meiner Generation haben ihre 20er und zum Teil 30er beziehungstechnisch oftmals verschwendet, mit Männern, die keine feste Beziehung wollten, nicht verfügbar und/oder emotional abweisend waren.
Leider wurden dysfunktionale Beziehungen als "spannend" und "leidenschaftlich" empfunden, obwohl sie rückblickend nur stressig und traurig waren.

Pure Zeit- und Lebensverschwendung in einer für Frauen wichtige Zeit.

Viele Männer fühlen sich noch sehr lange "zu jung" für Kinder, bzw.wollen sich nicht auf eine Partnerin verbindlich festlegen und träumen davon, daß etwas Besseres des Weges kommt.

Wäre schön, wenn meine jüngeren Geschlechtsgenossinnen dazu gelernt haben.
w46
 
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