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  • #1

Sind Männer auf dem 2. Markt berechnender?

Eine Bekannte , die sehr sehr hübsch ist (50) , aber quasi verarmt behauptet, dass sie keinen vernünftigen Mann für sich begeistern kann, weil sie einfach kein Vermögen hat und gerade so über die Runden kommt.
Sie sagt, dass Männer auf dem 2. Markt (nach Scheidung , so ab 45) auch immer darauf schauen , dass die Frau selbständig ist, gut verdienen muss, schon gute Rente erarbeitet hat usw. damit er sie nicht sponsern muss. So würden das all ihre Freundinnen erleben . Es würde zuerst gefragt (hintenrum durch die Blume) was man so hat .
Ich bin ehrlich gesagt etwas geschockt von der Aussage. Ich würde auch einen Mann nehmen der intelligent ist, willig, aber sagen wir mal Pech hatte im Leben. Stehe ich da alleine auf weiter Flur?
Wie sehr ihr das?
 
  • #2
Ich verstehe jetzt irgendwie das Problem nicht. Was ist daran schlecht, dass man darauf achtet, dass der potentielle Partner kein finanzieller Pflegefall ist? Die Männer, die, wie du sagst, auf dem "zweiten Markt" sind, haben ganz sicher keine Lust, wieder die Rentenpunkte und das erarbeitete Vermögen zu teilen (obwohl das in Ordnung ist bei einer Zugewinngemeinschaft). Ich glaube, dieses Art der Romantik, man hat nichts und das ist auch egal, kann man gut mit 20 ausleben, da baut man sich dann zusammen was auf, aber doch nicht mit 50. Wenn mit 50 das einzige, was man in die Waagschale werfen kann, das äußere ist, ist das bedauerlich wenig. Sucht denn deine Bekannte nach Männern mit Geld?
 
  • #3
Nüchterner würde ich eher sagen . Ich möchte auch keine armen Mann mehr und immer noch keinen reichen . Ich merke schon dass es für viele Männer ein Pluspunkt zu sein scheint , dass ich finanziell unabhängig bin . Dennoch denke ich würde eine unkomplizierte , bildhübsche Frau in ihr Leben treten , wäre es den meisten Männern egal , wie ihr Kontostand aussieht . Und manche Männer mögen auch finanziell abhängige Frauen , weil es ihnen Macht gibt .
 
  • #4
Eine Bekannte , die sehr sehr hübsch ist (50) , aber quasi verarmt behauptet, dass sie keinen vernünftigen Mann für sich begeistern kann, weil sie einfach kein Vermögen hat und gerade so über die Runden kommt.
Sie sagt, dass Männer auf dem 2. Markt (nach Scheidung , so ab 45) auch immer darauf schauen , dass die Frau selbständig ist, gut verdienen muss, schon gute Rente erarbeitet hat usw. damit er sie nicht sponsern muss. So würden das all ihre Freundinnen erleben . Es würde zuerst gefragt (hintenrum durch die Blume) was man so hat .
Ich bin ehrlich gesagt etwas geschockt von der Aussage. Ich würde auch einen Mann nehmen der intelligent ist, willig, aber sagen wir mal Pech hatte im Leben. Stehe ich da alleine auf weiter Flur?
Wie sehr ihr das?
Ich fände das Wort berechnend nur gerechtfertigt wenn ersichtlich wäre, dass diese Männer sich ihrerseits durchschnorren wollten. Ansonsten schließe ich mich @HollyGolightly an.

Hat jemand innerhalb der Partnerschaft Pech, sehe ich das anders, als jemanden mit Ü50 kennenzulernen und dieser kommt gerade so über die Runden. Innerhalb der Partnerschaft stehe ich für den anderen mit ein, aber jemanden von vornherein mit durchzuziehen .. hm, würde ich sicher von der Gesamtsituation abhängig machen und davon, wie "schlimm" es ist. Mein jetziger Partner verdient auch etwas weniger als ich, aber mehr als genug, um allein klarzukommen.
 
  • #5
Umgekehrt, ernsthaft Du nimmst einen Mann, der am Existenzminimum lebt?
Bei dem Du jedesmal einladen musst, jede Unternehmung, jeden Urlaub komplett bezahlen sollst, Du kannst es Dir leisten? Ggf. auch noch den Lebensunterhalt, denn beim Zusammenziehen wird Dein Einkommen mit angerechnet für Hartz IV?
Ich kann jeden verstehen, der darauf achtet, dass es in etwa ausgewogen ist, man muss es sich leisten können, dass auf einmal dann 2 Personen vom gleichen Einkommen leben.
Im fortgeschritteneren Alter ist man realistisch.
 
  • #6
Frauen meiden in dem Alter „scheidungsgeplünderte Männer“. Männer meiden Frauen, die finanziell verarmt sind.

Bei Beziehungen in dem Alter geht es doch auch (nicht nur) darum, diese Lebensphase gemeinsam zu gestalten und geniessen. Und natürlich sucht man sich dann jemanden, mit dem das möglich ist. Jüngere Menschen sichen doch auch jemanden mit passenden Eigenschaften z. B. für Familiengründung. Warum also eine Frau suchen, die einen völlig anderen Lebensstandard hat? Das passt doch überhaupt nicht.

Dass Du da geschockt bist, kann ich nicht nachvollziehen. Wovon? Dass Männer genauso wie Frauen auch aufs Geld schauen, um ähnliche Ziele und Lebensweise zu ermöglichen?
 
  • #8
Wollen denn diese Bekannten alle mit einem Mann zusammenziehen? Für ärmere Frauen kann auch eine eigene Sozialwohnung ein Stück Unabhängigkeit sein, oder eine andere günstige Wohnung, oder Wohngeld.
 
  • #9
Ich schließe mich @HollyGolightly an. Eine meiner attraktiven Bekannten, 45 J, 60k im Jahr, mit div. Zulagen, Eigenheim, Garten, etc. sucht ebenso einen Mann.
Sie ist nach ihrer Scheidung vor 6 J, 2x der Liebe gefolgt, beim ersten kam schnell die Ernüchterung, weil er sie unverhohlen ausnutzen wollte, der Nachfolger mit dem sie dann schon zusammen wohnte, machte es sich zunehmend auf ihre Kosten bequem, denn auch wenn er arbeitete, so verdiente sie 3-4x soviel wie er. Es wurde wie selbstverständlich, er ist arm und sie hat ihn zu sponsern.
Aber genau dieses Versorger-Modell muss man für sich bei der Partnerwahl wollen und dann danach suchen, ansonsten führt es in zunächst Probleme und dann zur Trennung, weil einer, meist der Finanzstarke sich ausgenutzt fühlt, meist meint das gewährte Haushalts- und Taschengeld wäre nicht in der Höhe berechtigt; und der Finanzschwache fühlt sich unberechtigt kontrolliert, reglementiert und muss seine Ausgaben begründen. Außerdem erwarten beide ihre Art Ausgleich und Gegenleistung, bietet Geld Besitz, ein finanzielles Sicherheitsnetz; der andere soll sich dafür um Haushalt kümmern, Kochkünste haben, Organisationstalent haben, vielleicht sich noch um die kranken Schwiegereltern in SPE kümmern, u.Ä.
Derjenige der die stärkeren Finanzmittel hat, verlangt vom anderen Sparsamkeit, und Mitspracherecht bei den Ausgaben, damit kippt das Ganze, weil der Gegenüber es freiwillig haben möchte, und nicht unbedingt dafür etwas leisten, ebenso wenig, wenn man sich was gönnt, dem anderen dafür Rede & Antwort zu stehen oder es gar ins Geschäft zurück bringen zu müssen.
Andererseits, wenn beide nichts haben, wird für den Mann nach Scheidung und Unterhaltspflichten Kindern, mit neuer mittelloser Freundin, es noch schwerer ein Standbein wieder aufzubauen, weil er dann sein weniges Geld, für seine Freundin mitaufteilen muss, damit sie nicht völlig hinten runter fällt. Meist kommt es dann in dieser Konstellation zu Begehrlichkeiten über den Tellerrand, der Unterhalt an die Kinder soll dann meist eingeschränkt oder gekürzt werden, die angeblich böse Ex wird unbekannterweise dann meist Geldgeilheit vorgeworfen und ein Nebenschauplatz aufgemacht, weil fast kein Geld bzw. wenig Geld das eigentliche Problem ist, was mit ungemein viel persönlichen Verzicht einhergeht, wie auch teilweise vom neuen Partner.
 
  • #10
Am Besten sind in etwa gleichmäßige Finanzielle Verteilung, wo sich keiner ausgenutzt fühlt, jeder sich seine Freiheiten ohne Einmischung des Partners sich gönnen & eigen leisten kann.
Oder es funktioniert eine sehr bescheidene, sparsame Frau, an der Seite eines finanziell besser aufgestellten Mannes. Nur erkennt man nicht die bescheidene, sparsame Frau an einem Zeichen, sondern es bleibt hier ein Risiko sich darauf einzulassen, und dann meist, wenn eine Beziehung besteht und man sich schon vernetzt hat, käme der finanzschwache und meint/verlangt es sollte jetzt langsam der Wohlstand ausbrechen, man möchte konsumieren und nicht immer nur zu Gunsten, der geschiedenen Vorfamilie verzichten.
Im Grunde ein weites Feld, jedoch kann jeder Mann, wie jede Frau für sich selbst ihre Maßstäbe festlegen, die man als Grundvoraussetzung an eine Beziehung anlegt.
Und wenn schon bei Geld die Freundschaft aufhört, gilt das ins Besondere bei Beziehungen. Nichts ist so schlimm, wie als sich, wegen dem Geld zu streiten.
 
  • #11
Mir ist beides begegnet: Männer, die selbst genug hatten und denen es egal war, was ich habe und auch Männer, die gerne von meinem Haben profitiert hätten.
Letztere waren vor allem die, die selbst nicht in der Lage waren, sich etwas aufzubauen oder auch schlicht nur nicht mit Geld umgehen konnten.

Da war ich mir dann aber auch irgendwie nie sicher, ob es denen wirklich um mich geht. Sowas brauche ich nicht.

Ich finde nichts falsch daran, dass Männer darauf schauen, dass Frau für sich selbst sorgen kann.

Gerade die Männer in der zweiten Beziehung haben oft noch Verpflichtungen gegenüber ihren Kindern. Dort haben sie im Rahmen der Scheidung schon Rentenpunkte ausgleichen müssen, wo aber als Gegenwert die Kindererziehung steht.

Bei einer späteren Beziehung ohne Kinder gibt es keinen Gegenwert, warum sollten sie also für eine Frau einen Ausgleich zahlen wollen, den diese ja letztlich auch schon von ihrem ersten Mann bekommen hat?

Am besten bin ich immer mit Männern gefahren, die ungefähr genauso viel hatten wie ich.
 
H

Hammurabi

Gast
  • #13
Irgendwo nachvollziehbar, da dürfte Mann seine Finanzen gerade wieder in den Griff bekommen haben, nachdem er Jahre lang für Frau und Kinder bezahlt hat. Da fängt er nicht wieder an jemanden auszuhalten. Ich habe selbst 2 Kinder für die ich gerne zahle und da ich vernünftig verdiene bleibt mir selbst auch noch genug, das geht aber wahrscheinlich nicht allen so. Man möchte sich ja auch was mit seiner Partnerin leisten, einen Urlaub, einen schönen Städtetripp oder auch "Kleinigkeiten" wie Konzerte. Also kann ich es niemandem verübeln. Die Frage ist ja auch, was hat deine Bekannte denn all die Jahre gemacht?
 
  • #14
Ich bewege mich in einem eher wohlhabenden Umfeld.
Da gibt es sone und solche. Am Ende ist es aber Wurscht, wenn sie wirklich verliebt sind. Selbst wenn sie ursprünglich mal gesagt haben, dass sie keine finanziell schwache Frau Daten würden. Bei den meisten schwingt die Sorge mit, dass es der Frau nicht um sie geht, sondern um ihr Geld. Wenn die Frau wirklich hübsch genug ist, ist es aber plötzlich egal, selbst wenn es noch so offensichtlich ist ;-)
Generell gilt aber wohl, auf subventionieren haben weder Männer noch Frauen in meinem Dunstkreis Lust, passiert aber immer wieder. Es gibt aber auch ne Menge Normalverdiener, die keine Lust haben, ihr Geld zu teilen. Ich denke es ist eine Frage der Einstellung und hat mit der zweiten Runde nur in so weit zu tun, als dass die romantische Vorstellung von "happily ever After" mit Nestbau bei vielen der Realität platz gemacht hat.
Was daran berechnend sein soll erschließt sich mir aber nicht.
 
  • #15
Dennoch denke ich würde eine unkomplizierte , bildhübsche Frau in ihr Leben treten , wäre es den meisten Männern egal , wie ihr Kontostand aussieht . Und manche Männer mögen auch finanziell abhängige Frauen , weil es ihnen Macht gibt .
Ich habe das Gefühl, dass in DER Schiene (Abhänggkeit schaffen) dann wirklich ganz wenige übrig bleiben, die das wirklich wollen, kenne aber tatsächlich 2 oder 3 Leute , auf die das zutreffen würde.
Wie zu erwarten, natürlich alte Knackies die halt anders eher keine Frau binden können.

Insofern hat die "Bekannte" vielleicht irgendwo nicht ganz unrecht, aber man muss auch berücksichtigen, welchen Lebensstil sie umzusetzen gedenkt, wenn sie einmal liiert ist.
Und dann ist das auch weniger die Frage "was man so hat" (also Vermögen) als vielmehr, welches regelmäßige Einkommen so da ist .

Ich kann mir das bildlich ganz gut vorstellen, wie die Männer da reihenweise etwas vorsichtig werden......so hübsch sie auch sein mag.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #16
@GracefulElf Ich verstehe auch nicht, warum du geschockt bist. Die Männer des 2. Marktes sind ja meistens geschieden und haben oft Unterhalt für ihre Kinder zu zahlen, und das bis zum 27. Lebensjahr, wenn diese studieren. Später geht ein Teil ihrer Rente an die geschiedene Frau, die oft nur Teilzeit gearbeitet hat. Die Secondhand-Männer sind also meistens gerupfte Männer, die es sich nicht leisten können, eine arme Freundin zu haben, die sie auch noch unterstützen müssen. Wie stellst du dir das vor? Es ist ganz natürlich, daß man eine gewisse Zeit nach dem Kennenlernen fragt, wie der andere denn so über die Runden kommt. Keiner hat im fortgeschrittenen Alter Lust, jeden Cent 2 x umzudrehen, auch wenn die Liebe groß ist. Mein Lebensgefährte ist durch die jahrelange schwere Krankheit seiner (verstorbenen) Frau "verarmt". Er stellt Haus, Heizung, Auto zur Verfügung, ich bezahle die Lebensmitte, Gartenartikel, Putzfrau und etliches andere. Er könnte sich eine arme Frau nicht leisten, ohne hungern zu müssen.
 
  • #17
Sie sagt, dass Männer auf dem 2. Markt (nach Scheidung , so ab 45) auch immer darauf schauen , dass die Frau selbständig ist, gut verdienen muss, schon gute Rente erarbeitet hat usw. damit er sie nicht sponsern muss.
Das ist nicht nur auf dem 2. Markt so.
Unabhängig vom Alter wählen die meisten Männer UND Frauen in der Regel Partner, die sie nicht sponsern müssen.
Einer der wenigen, dem das egal zu sein scheint,- zumindest beschreibt er es hier im Forum so-, ist anscheinend @neverever.
Vielleicht hat deine Freundin ja mal Glück und lernt so einen Mann kennen.
 
  • #18
[...] dass die Frau selbständig ist, gut verdienen muss, schon gute Rente erarbeitet hat usw. damit er sie nicht sponsern muss.
Ich denke das ist der Kern des Problems. Sie erwartet (vielleicht aufgrund ihrer Schönheit) von einem vermögenderen Partner gesponsort zu werden. Da wäre ich an Stelle eines potenziellen Partners auch direkt raus.
Wäre sie mittellos aber hätte sich ihr Leben nett eingerichtet und würde von einem Partner nichts erwarten wären das ganz andere Voraussetzungen und ich könnte deine Kritik am "zweiten Markt" eher verstehen.

Wenn hier ein Problem geschildert wird das nach "typisch Frau" oder "typisch Mann" klingen mag stelle ich es mir mit umgekehrten Rollen vor. Und mit umgekehrten Rolle klingt all das was deine Freundin erwartet mehr als albern. "Mittelalter und gut gereifter Gigolo möchte von finanziell gut aufgestellter Frau ausgehalten werden". WARUM? Wer sollte sich das freiwillig antun?

Ich habe beim Dating nie den finanziellen Hintergrund eines Mannes abgefragt, aber mir war sehr wohl wichtig, dass der Mann einen Vertrag mit seinem Beruf hatte. Eine Begeisterung dafür, vielleicht sogar Leidenschaft. Nicht berufstätig verarmt wäre für mich nie in Frage gekommen. Ich denke die gleiche Wertung sollte man auch Männern zugestehen.
 
  • #22
Einer der wenigen, dem das egal zu sein scheint,- zumindest beschreibt er es hier im Forum so-, ist anscheinend @neverever.
Ja, so ehrenwert dies ist, aber Großzügigkeit muss man(n) sich halt auch leisten können. Wenn ich Multimillionärin wäre, hätte ich sicherlich kein Problem mit einem "verarmten" Mann eine Beziehung zu führen - sofern ich mich in ihn verliebe natürlich.
Vielleicht hat deine Freundin ja mal Glück und lernt so einen Mann kennen.
Darauf sollte sich die Freundin der FS besser nicht verlassen.
 
  • #23
Es gibt durchaus Männer die es schätzen, wenn die Frau etwas weniger Geld hat, als sie selber. Aus irgendwelchen seltsamen Gründen gibt das Männern am Anfang einer Beziehung manchmal ein gutes Gefühl
Aber verarmt jetzt im Sinne von Insolvenz oder Jobcenter oder ähnliches eher doch nicht.
Das liegt aber nicht am Geld, sondern eher am Klientel in diesen Bereich
Wenn jetzt eine Dame sich zb gerade selbständig macht und fleißig und gepflegt durchs Leben geht, aber die Firma zb noch nicht richtig anläuft, dann dürfte es überhaupt kein Problem sein mit wenig Geld.
Die Situation hatte ich zb in jungen Jahren, als ich mich selbständig machte. Ich hatte echt kaum was, aber ich war bemüht und meinen Partner war klar, das es nur vortübergehend ist.
Oder wenn jemand zb krank war und dann mehrere Jahre nicht besonders arbeiten konnte, dann dürfte es auch kein Problem sein
 
  • #24
@Max-i-mum und @Inanna*
ihr habt schon Recht, aber größere Reisen oder Essengehen u.ä. sind nicht mehr drin. Alles läuft auf Sparflamme. Die Putzfrau brauchen wir auf Grund unseres Alters. Aber wir sind ja zufrieden.
 
  • #25
Darauf sollte sich die Freundin der FS besser nicht verlassen
Der ist gut @Fleur47 .

Es gibt durchaus Männer die es schätzen, wenn die Frau etwas weniger Geld hat, als sie selber
Das ist auch so und zwar gar nicht so selten. Kann man hier ja auch, abseits von neverever, regelmäßig nachlesen.
Aber alles hat seinen Preis. Den sollte frau dann bereit sein zu zahlen.
W,57
 
  • #26
Ich weiss nicht, ob bei mir jemals ein Mann drauf geschaut hat. Ich selbst schaue auch eher desinteressiert auf sowas, wichtig ist für mich, dass er zufrieden ist mit seinem Leben, das strahlt er ja aus und da brauch ich nicht viel mehr zu wissen.

Bei mir war es jetzt immer so, dass es entweder Männer ohne Kinder waren oder die Kinder schon erwachsen und aus dem Haus, also jedes Mal keinerlei Unterhaltspflichten mehr und die Männer genossen ihr Leben und wollten und konnten grosszügig sein.

Wir haben uns eigentlich nie über Geld unterhalten...

Altersbereich war 50- 52 bei den Männern.
 
  • #27
Eine Bekannte , die sehr sehr hübsch ist (50) , aber quasi verarmt behauptet, dass sie keinen vernünftigen Mann für sich begeistern kann, weil sie einfach kein Vermögen hat und gerade so über die Runden kommt.
Sie sagt, dass Männer auf dem 2. Markt (nach Scheidung , so ab 45) auch immer darauf schauen , dass die Frau selbständig ist, gut verdienen muss, schon gute Rente erarbeitet hat usw. damit er sie nicht sponsern muss. So würden das all ihre Freundinnen erleben . Es würde zuerst gefragt (hintenrum durch die Blume) was man so hat .
Ich bin ehrlich gesagt etwas geschockt von der Aussage. Ich würde auch einen Mann nehmen der intelligent ist, willig, aber sagen wir mal Pech hatte im Leben. Stehe ich da alleine auf weiter Flur?
Wie sehr ihr das?
Soll ich (als Mann) ehrlich sein?

Wenn die Frau "passt" (Charakter, Aussehen, Sympathie, Augenhöhe, Sex, etc.), dann ist mir das eigentlich egal, wie die gute Frau finanziell da steht. Wenn man sich verliebt...

Klar, mir geht es vielleicht finanziell besser als anderen Männern aber trotzdem, ich möchte ungern mit einer Frau zusammen sein, die es vielleicht nur auf finanzielle Sicherheit abgesehen hat.

Ich kann mir also durchaus vorstellen, dass man sich ab einem bestimmten Alter wirklich mehr Gedanken ums Geld macht.

Aber nochmals: Wenn es "passt", mir die Frau sehr gut gefällt, dann ist das andere relativ unwichtig.

Allerdings habe ich auch keine große Erfahrung mit solchen Dates, da ich normalerweise eher mit Frauen zusammenkomme, die mehr als ich haben oder auf dem gleichen Level sind.
Das mit der Augenhöhe ist eben immer so eine Sache...
 
  • #28
Es ist ganz einfach, dreht man die Sachlage um kann eine Frau nur antworten: warum sollte ich für einen Mann den Urlaub, das Auto, das Essen gehen, die Events bezahlen? Macht das jemand, abgesehen von wenigen Ausnahmen, ganz einfach mal so? Wir sind doch alle in einem Alter, in dem man weiß, wer man ist und was man will. Das passt dann ganz einfach nicht. Ich hatte beim Dating mal einen Mann kennengelernt, der seit 20 Jahren, seit der Wende, von Sozialhilfe in einem mini 1-Zimmer Apartment lebte, das tat mir von Herzen leid, aber die Nummer mit der Prinzessin auf dem weißen Pferd ist nichts für mich. Vielleicht ist deine Freundin zu Hollywood verblendet, wer weiß?
 
  • #29
Ich schließe mich @HollyGolightly an. Eine meiner attraktiven Bekannten, 45 J, 60k im Jahr, mit div. Zulagen, Eigenheim, Garten, etc. sucht ebenso einen Mann.
Sie ist nach ihrer Scheidung vor 6 J, 2x der Liebe gefolgt, beim ersten kam schnell die Ernüchterung, weil er sie unverhohlen ausnutzen wollte, der Nachfolger mit dem sie dann schon zusammen wohnte, machte es sich zunehmend auf ihre Kosten bequem, denn auch wenn er arbeitete, so verdiente sie 3-4x soviel wie er. Es wurde wie selbstverständlich, er ist arm und sie hat ihn zu sponsern.
Aber genau dieses Versorger-Modell muss man für sich bei der Partnerwahl wollen und dann danach suchen, ansonsten führt es in zunächst Probleme und dann zur Trennung, weil einer, meist der Finanzstarke sich ausgenutzt fühlt, meist meint das gewährte Haushalts- und Taschengeld wäre nicht in der Höhe berechtigt; und der Finanzschwache fühlt sich unberechtigt kontrolliert, reglementiert und muss seine Ausgaben begründen. Außerdem erwarten beide ihre Art Ausgleich und Gegenleistung, bietet Geld Besitz, ein finanzielles Sicherheitsnetz; der andere soll sich dafür um Haushalt kümmern, Kochkünste haben, Organisationstalent haben, vielleicht sich noch um die kranken Schwiegereltern in SPE kümmern, u.Ä.
Derjenige der die stärkeren Finanzmittel hat, verlangt vom anderen Sparsamkeit, und Mitspracherecht bei den Ausgaben, damit kippt das Ganze, weil der Gegenüber es freiwillig haben möchte, und nicht unbedingt dafür etwas leisten, ebenso wenig, wenn man sich was gönnt, dem anderen dafür Rede & Antwort zu stehen oder es gar ins Geschäft zurück bringen zu müssen.
Andererseits, wenn beide nichts haben, wird für den Mann nach Scheidung und Unterhaltspflichten Kindern, mit neuer mittelloser Freundin, es noch schwerer ein Standbein wieder aufzubauen, weil er dann sein weniges Geld, für seine Freundin mitaufteilen muss, damit sie nicht völlig hinten runter fällt. Meist kommt es dann in dieser Konstellation zu Begehrlichkeiten über den Tellerrand, der Unterhalt an die Kinder soll dann meist eingeschränkt oder gekürzt werden, die angeblich böse Ex wird unbekannterweise dann meist Geldgeilheit vorgeworfen und ein Nebenschauplatz aufgemacht, weil fast kein Geld bzw. wenig Geld das eigentliche Problem ist, was mit ungemein viel persönlichen Verzicht einhergeht, wie auch teilweise vom neuen Partner.
Also, erstmal findet ich 60k im Jahr nicht besonders viel. Und dann hat sie sich einen genommen, der zwischen 15 und 20k im Jahr verdiente? Was hat der Mann gemacht?
Das verdienen ja schon Azubis. Mit Mitte 40 sollte man die rosarote Brille abgesetzt haben und sich nicht mehr ausnutzen lassen.
Augenhöhe in einer Beziehung ist m.E. in jeglicher Hinsicht durchaus vorteilhaft.
 
  • #30
Also, erstmal findet ich 60k im Jahr nicht besonders viel. Und dann hat sie sich einen genommen, der zwischen 15 und 20k im Jahr verdiente? Was hat der Mann gemacht?
Das verdienen ja schon Azubis. Mit Mitte 40 sollte man die rosarote Brille abgesetzt haben und sich nicht mehr ausnutzen lassen.
Augenhöhe in einer Beziehung ist m.E. in jeglicher Hinsicht durchaus vorteilhaft.
60k heißt 60.000 € im Jahr?
Netto finde ich das schon nicht schlecht. Brutto hätte ich das auch.
 
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