• #1

Sind Männer vom Multitasking der Frauen überfordert?

(Magazinartikel: http://www.elitepartner.de/km/magazin/kennenlernen/artikel/mythos-mann-mythos-frau-multitasking.html)
 
V

Vicky

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  • #2
So eine Frage ist nicht besonders interessant, finde ich. Um das Forum hier zu "stimulieren" sollten meiner Meinung nach interessantere Fragen in den Raum geworfen werden.

Kann mir nicht vorstellen, daß Männer von multitasking-fähigen Frauen überfordert sind. Ist doch vor allem in einer Familie prima, wenn sich einer ständig um alles gleichzeitig kümmert.

Es scheint zwar bewiesen zu sein, daß Frauen das in der Tat besser können. Aber - wie das ja auch schon in dem Artikel anklingt - neueren Studien zufolge sind auch Frauen gar nicht sooo multitaskingfähig, wie immer behauptet wird. Das Gehirn kann sich eben eigentlich immer nur auf eine Sache richtig fokussieren. Macht man mehrere Sachen gleichzeitig, so werden eben nicht alle Sachen genauso gut ausgeführt als wenn man sie nacheinander in Ruhe erledigt hätte. Diese Multitasking Geschichte wird meiner Meinung nach in den Medien viel zu sehr aufgeschäumt, weil es so gut in diese Vergleicherei der Geschlechter und zu unserem schnellen Lebensrhythmus paßt...
 
  • #3
Klare antwort JA!

Das beginnt schon bei der kommunilation bei der frau zwischen verschiedenen themen hin u. herwechselt und man(n) kaum oder gar nicht folgen kann.
 
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  • #4
Nein, ich als Mann kann auch mehrere Dinge gleichzeitig über Stunden in bester Qualität machen, da ist mir keine Frau voraus. Was soll so eine Frage, die nur Vorurteile in den Raum wirft. Nachher
bilden sich die Frauen noch mehr ein, als wie es ohnehin schon zuviel ist.
 
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  • #5
Männer sind auch multitaskingfähig, wenn sie möchten und in ihrem Bereich. Sie können z.B. in der Sportsbar gleichzeitig Fußball schauen, Bier trinken, rauchen und der Bedienung ins Dekolleté schauen....
 
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VirginiaWoolf

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  • #6
Es ist ein Mythos, und dieser Artikel hat für mich das Niveau einer "Bunten Zeitung",
bedient gegebenenfalls das "Gegeneinander" von Mann und Frau.
ich stimme #1 zu Frauen sind nicht mehr multitaskingfähig als Männer, selbst wenn deren Gehirnhälften ggf. besser miteinander arbeiten sollten und wenn sie mehrere Dinge gleichzeitig erledigen.
Richtig konzentrieren kann auch Frau sich nur auf eine Sache, alles andere wird nebenher
erledigt bzw. sie schaltet schnell (? schneller um als Mann? ) auf die andere Tätigkeit.
Am (sozialen) Wahrnehmungsvermögen mangelt es beiden Geschlechtern.
Gefahrensituationen mögen Frauen vielleicht ? eher wahrnehmen, vor allem bzgl. ihrer Kinder.

Ich denke, der Anspruch an "Multitaskingfähigkeit" und der ständigen (dienstlichen) Präsenz
hat bei Männer wie Frauen zu Burn-out-Syndromen geführt und sind eher negativ zubewerten.

@#2 Das heißt doch eher, dass Frau sich nicht auf ein Thema konzentrieren und es zum wirklich Abschluss bringen kann.
@#3 Wie und welche "Dinge gleichzeitig über Stunden in bester Qualität..." kannst Du
erledigen, bitte ? Überschätzt Du Dich da nicht ein wenig?

Virginia
 
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  • #7
Mich stört, dass Frauen aufgrund ihrer Multi-Tasking-Begabung viele Dinge nicht "Richtig" machen, sondern alles nur so ein bisschen.
 
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JoeRe

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  • #8
Na hier mal etwas wissenschaftlicher:
http://news.yahoo.com/s/ap/20090824/ap_on_sc/us_sci_multitasking_mayhem
Heißt: Nur weil Leute häufig gezwungen sind, zu multitasken (wie eben die Frau in dem tollen Artikel) heißt das noch lange nicht, dass sie es gut machen. Sie machen es normalerweise eher schlechter.
Ich habe leider nicht mehr die Studie gefunden, wonach Leute beim Multitasken eine genauso hohe Fehlerrate haben wie nachdem sie gekifft haben....

Da der Begriff aus dem Computer-Bereich kommt, sei es mir erlaubt, die Analogie weiterzutreiben: Bei einem Computer ist ein Contextwechsel richtig teuer. Warum sollte das bei Menschen anders sein, egal ob Männlein oder Weiblein?
 
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  • #9
multitasking bei Frauen ist längst überholt. Neurologisch und psychologisch längst nachgewiesen, dass Frauen und Männer die gleichen Anlagen haben. Eine Frage von Konzentration und Training. Mehr ist das nicht - die Anlagen austrainieren. Und hier halt die neurologischen Anlagen.
Alles andere ist hochstimulierter / -stilisierter Käse von "Fachbüchern" und "Ratgebern" und dem bunten Blätterwald, der das Holz nicht wert ist aus dem das Blatt gemacht wird.
Nachzulesen in Forschungsergebnissen der letzten 10 Jahre in der Neurologie, Neurochirugie und Neuropsychologie. Man könnte noch Soziologen befragen, ob sich das gesellschaftlich auswächst, wenn man solche Gerüchte streut und welche Gesellschaftsschicht sich am ehesten damit befasst und für welche es relevant und diskussionswürdig ist.
 
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  • #10
Ich schließe mich den Vorschreiber/innen an: Klischees und Männer-Frauen-Vergleicherei ist nicht interessant und nicht hilfreich.

"Multitasking":
In der Vergangenheit wurde das Klischee der angeblich sehr multitaskingfähigen Frau geboren, entsprechend die Powerfrau, die alles kann, alles selbst kann, den Mann nicht braucht usw. Zeitgleich hat sie sich oft "nur" auf den Beruf konzentriert - bestimmt oder vielleicht auch durch solche Multitasking-Propaganda -, also das Privatleben geopfert, also einen Teil des Lebens verstärkt betrieben, den anderen komplett gestrichen. Das war kein Multitasking.

Ein größerer Aufwand und ein machbarer und lohnenswerter Aufwand ist es, Privat- und Familienleben und Berufsleben gleichzeitig zu leben (Frau wie Mann), was ganz normal bedeutet, dass im Alter zwischen 20/25 und 40/45 Jahren der größte Aufwand im Lebenslaufe stattfindet (in der Zeit der stärksten leiblichen Kräfte).

Diese meine Zeilen sind nicht gegen Frauen gerichtet, damit das nicht missverstanden wird.
 
B

birgitta

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  • #11
Könnten Sie die Frage mal etwas genauer stellen? So kommt sie mir nicht sehr klar vor.
 
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  • #12
Frauen sind nicht "multi-tasking-fähig", sondern verzetteln sich in mehreren Baustellen zugleich, beenden nichts, fangen viel an, jammern dann über das Ergebnis am Telefon, währenddessen sie TV sehen und planen den nächsten Anti-Stress-Kurs. Ich könnte ko*. Mir scheint, das ganze Gerede um "Multi-Tasking" ist nichts anderes als die Hymne auf die Vielverwendbarkeit von Frauen, solange sie nur am Herd stehen, dabei die Kinder beaufsichtigen, dabei dem Mann ihr Ohr leihen und zur selben Zeit inwendig überlegen, was sie morgen kochen wollen. Sprich: Rest-Geistes-Befähigung aus einer Zeit, in der das Frauenbild zu Haushalt und totaler Aufopferung für andere, nie aber zur Besinnung auf sich selbst und eine Sache taugen sollte. Amanda
 
  • #13
Nöö, fühl mich nicht überfordert weil das ein Märchen ist. Multitasking, also alles ein bisschen nebeneinanderher her machen kann jeder. Wenns richtig werden soll muss Männlein wie Weiblein seine Ruhe haben und sich voll drauf konzentrieren.
Dieser Mythos ist eine Erfindung von... nee ich schreibs nicht, würde eh zensiert werden.
 
G

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  • #14
Multitasking bei Frauen - der nächste Humbuck.

Mensch, ich hasse shoppen gehen und ich bin nicht multitaskingfähig.
Und ich habe auch noch eine so gute räumliche Orientierung, verdammt!
Ich glaube meine Frauenärztin lügte, als sie mir damals mein Ei auf dem Bildschirm gezeigt hat!
Ich bin mit Sicherheit ein Kerl [gelöscht]
 
G

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  • #15
wenn eine Frau anfängt, in einem Gespräch irgend etwas anderes gleichzeitig zu machen (Fernsehen, Computer,...) breche ich das Gespräch ab. Das tue ich mir nicht mehr an, auch wenn sie behauptet, mir zuzuhören, während sie auf der Tastatur hämmert oder zum Bildschirm schaut.
 
G

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  • #16
Die Frage ist im Prinzip reine Kriegstreiberei im Geschlechterkampf. Da wird wieder mal eine Eigenschaft auf ein Geschlecht festgelegt. Damit werden Frauen, die meinen, nicht multitaskingfähig zu sein, zu Problemfällen, die sich fragen müssen, ob sie nicht normal sind ebenso wie Männer, die multitaskingfähig zu sein glauben.
Dabei bin ich der Meinung, dass keine Charaktereigenschaft gibt, die nur bei Frauen oder nur bei Männern auftritt. Außerdem ist jede Eigenschaft gut oder schlecht unabhängig vom Geschlecht. Und bei der Partnersuche kommt es doch immer auf die individuellen Eigenschaften exakt des einen Menschen an, unabhängig davon, ob das die "normalen" Eigenschaften des entsprechenden Geschlechts sind.
Die Frage hätte besser gelautet: Seid Ihr vom Multitasking anderer überfordert?


Vulpes
 
G

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  • #17
Multitasking ist ein Mythos. Punkt. Auch im Computer gibt es kein echtes gleichzeitiges Abarbeiten von Aufgaben. Nur die Geschwindigkeit, in der zwischen den Aufgaben gewechselt wird, ist so hoch, dass sie Gleichzeitigkeit vortäuscht.

Gleiches gilt beim Menschen - egal ob Mann oder Frau -: je nach Training kann man schnell wechseln.

Jedoch führt beim Computer wie beim Menschen das häufige Wechseln zu "Rückständen" in der Hardware, die zu Fehlern führen (beim Computer ist der RAM-Speicher irgendwann "zugemüllt" und der Rechner wird langsamer, beim Menschen kommt es zu Überlastungs-Syndromen).

Deshalb plädiere ich dafür, sich für alles die entsprechende Zeit zu nehmen. In einem Gespräch mit einem anderen Menschen empfinde ich es als normale Höflichkeit, wenn ich mich während dessen mit nichts anderem beschäftige, sondern mich ihm widme. (Wie das ein Computer sieht, kann ich leider nicht beurteilen ;-)

Beste Grüße
Uwe Hiltmann
 
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  • #18
Grundsätzlich einmal ist vollkommen egal, dass Frauen gern und viel reden:

Der Mann sieht nur ein Ziel (und meist liegt es in der Arbeit) und hört rechts und links nicht mehr.

Also , verplempern wir nicht unsere Zeit mit Männern...es gibt auch Ausnahmen, aber die sind leider selten.
 
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