• #1

Sind offensive Männer erfolgreicher beim Dating?

Nach einem Verweis für das Kapern zweier Threads eröffne ich einen eigenen Thread.
Ausgangsfrage: Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben wenn Frau sich reserviert verhält, eher die von ihnen begehrte Frau als Männer die bei Zurückhaltung der Frau das Daten lassen. Des weiteren: Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv und Frau ist für die Gestaltung zuständig während in der Beziehung mit dem Jäger die Gestaltung ausgewogen erfolgt?
Aus dem Austausch ergaben sich Fragen an mich auf die ich hier Antworten gebe.
Wie bist du denn aufgewachsen?
Ich bin einem kleinen Dorf in der Eifel aufgewachsen, erzkonservative und erzkatholische Gegend. Meine Eltern hatten einen kleinen Bauernhof. Mein Vater hat parallel dazu noch gearbeitet (teilweise 3 Schicht). Meine Mutter hatte 4 Kinder, den Hof und eine fiese Schwiegermutter an der Backe. Als Ältester musste ich als Kind und Jugendlicher dann auch mit ran, habe viel dabei gelernt aber war auch oft nicht so toll. Meine besten Freunde waren die Kühe auch wenn die Schweine schlauer waren. Schwarze Pädagogik gab es in allem Ausprägungen zuhause, in der Grundschule und in der Kirche und prägende negative Erlebnisse gab aus noch einige on Top. Ich hatte nach der Grundschule aber auch menschliche Freunde, waren aber halt eher Kumpels zum am Moped schrauben und sich die Kante geben. In den lokalen Vereinen war ich auch, aber kam mir da teilweise als Fremdkörper vor. Nachdem ich auf dem Gymnasium war, lebte ich dann eigentlich in 2 Welten.
Wie waren deine Eltern?
Meine Mutter ist ein lieber Mensch, hat es nicht leicht gehabt und war sicherlich teilweise überfordert. Mein Vater kennt im wesentlichen nur sich selbst, war traumatisiert vom WK II und seinen Folgen und hatte bei seiner Mutter kein leichtes Leben. Beide haben nur die Volksschule (8 Jahre) besucht, mehr war damals nicht möglich.
In der Beziehung zueinander?
Die Beziehung war rein funktional. Ich kann mich nicht erinnern, das die beiden sich in meinem Beisein mal geküsst oder umarmt haben. Konflikte wurden so ausgetragen, dass mein Vater für ein paar Tage verstummt ist wenn es ausnahmsweise nicht so lief wie er wollte. Ich war der Grund für die Heirat, ob es sonst jemals dazu gekommen wäre, wage ich zu bezweifeln.
Wie war die Beziehung zu dir?
Mein Vater war bestimmend, unterdrückend, hat geschlagen und ich hatte lange Angst vor ihm, selbst als ich fast einen Kopf größer war. Ich habe aber mit der Zeit Schlachtfelder gefunden auf denen ich ihn verbal treffen und schlagen konnte.
Hast du Geschwister?
Ich habe 2 Brüder (2 und 14 Jahr jünger) und 1 Schwester (4 Jahre jünger). Das Verhältnis untereinander war eher distanziert und meinen Bruder habe ich als Kind teilweise gehasst und teilweise gefürchtet, wir haben bis ich 14 war ein Bett geteilt.

PS: Die Blumen für den Titel des Threads gehen an @Newana ich war so frei ihren Vorschlag aufzugreifen.
 
  • #2
Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben wenn Frau sich reserviert verhält, eher die von ihnen begehrte Frau als Männer die bei Zurückhaltung der Frau das Daten lassen.

Mal angenommen, dass Interesse der Frauen ist in beiden Fällen gleich, dann Erstere.
Ich glaube schon dass man Frauen "erobern" kann. So ein gewisser Prozentsatz geht schon.

Wenn Männer sich beim Daten zurückhalten hat Frau eher das Gefühl dass kein oder wenig Interesse besteht und Frau zieht sich zurück.

Des weiteren: Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv und Frau ist für die Gestaltung zuständig während in der Beziehung mit dem Jäger die Gestaltung ausgewogen erfolgt?
Sicher, weil Du ja Deine Rolle in der Interaktion nicht dauerhaft ändern kannst.
 
  • #3
Ich seh keinen Sinn darin, dass man hier seine etwas beklemmend wirkende Kindheitsgeschichte reinstellt.
Deine Fragen hättest du so auch stellen können und wenn dir an einem persönlichen Kontakt zu einer bestimmten Foristin so viel liegt, dann könnt ihr euch ja beide bei EP anmelden.
 
  • #4
Zu1: wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Zu2: genau diese Erfahrung habe ich gemacht: passive Männer sind auch in der Beziehung passiv, sowas brauche ich auch nicht mehr.
 
  • #5
Hahaha, souverän Humor bewiesen, top! 😄👍
Werde mit Interesse mitlesen (ok, ma guckn).
Hier weiß ich ja, worum es geht, gell. 😉
Wünsche Dir erhellende Beiträge!
 
  • #6
Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben wenn Frau sich reserviert verhält, eher die von ihnen begehrte Frau als Männer die bei Zurückhaltung der Frau das Daten lassen.
Nein, ich glaube nicht. Ich lasse mich gerne erobern, sende aber eindeutige Signale. Verhalte ich mich hingegen reserviert, bin ich nicht richtig überzeugt und forciere vielleicht sogar bewusst, dass mein Datepartner sich zurückzieht, ohne einen Korb verteilen zu müssen. Ich habe mich noch nie verliebt, weil ein Mann um mich gekämpft hat. Entweder ich will ihn, oder nicht.
Des weiteren: Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv und Frau ist für die Gestaltung zuständig während in der Beziehung mit dem Jäger die Gestaltung ausgewogen erfolgt?
Ich denke schon, der Charakter verändert sich ja m.E. nicht durch eine Partnerschaft.

w33
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #7
Ausgangsfrage: Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben wenn Frau sich reserviert verhält, eher die von ihnen begehrte Frau als Männer die bei Zurückhaltung der Frau das Daten lassen.
Käme bei mir drauf an! Ein Mann für den ich mich sehr interessiere, müsste nicht so richtig Gas geben. Er selber sein, reicht mir völlig. Einen Mann, den ich zu nächst nicht auf dem Radar hätte, könnte sich interessant machen, wenn er es schafft mir zu zeigen, wer er wirklich ist. Ich hatte mal so eine Anbahnung. Ich war wirklich null interessiert. Er lies nicht locker, sorgte immer wieder für Gelegenheiten. Das hat aber nur geklappt, weil ich ein völlig anderes Bild von ihm hatte. Der Mann, der er hinter seiner Maske war, gefiel mir. Ich muss aber dazu sagen, diese Maske war immer da und das sorgte für dauernde Ambivalenzen, die dann am Ende auch zur Trennung führten. In so fern......heute würde ich mich nur in Beziehung begeben, wenn es passt. Ist er nicht echt, hilft es nicht Gas zu geben.
Des weiteren: Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv und Frau ist für die Gestaltung zuständig während in der Beziehung mit dem Jäger die Gestaltung ausgewogen erfolgt?
Nicht alle Jäger sind später aktiv gestaltend. Viele ruhen sich auf ihrer Trophäe aus. Mit einem passiven Mann kann und will ich nicht in Beziehung gehen. Ich wünsche mir ein ausgewogenes Spiel. Gegenseitiges Interesse daran, die Beziehung zu gestalten ist für mich Grundvoraussetzung.
Aus dem Austausch ergaben sich Fragen an mich auf die ich hier Antworten gebe.
Ich verstehe trotzdem deinen Impuls nicht, auf die vermutlich rhetorischen Fragen so persönlich zu antworten.
 
  • #8
Ausgangsfrage: Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben wenn Frau sich reserviert verhält, eher die von ihnen begehrte Frau als Männer die bei Zurückhaltung der Frau das Daten lassen.
Sofern die Frau ein gewisses Grundinteresse hat: Ja. Wenn sie dieses Interesse nicht hat, wird sie sich eher belästigt und gestalked fühlen. Ein NICHT vorhandenes Interesse wird vermutlich nicht geweckt durch Jagdmanöver. Ich glaube, da kann ein Mann im schlimmsten Fall jahrelang Energie und Fantasie verpuffen und sich Luftschlösser bauen. In denen ist er der Held/Jäger/Batman/Eroberer und gewinnt seine Angebetete.. während er in Wirklichkeit der seltsame Typ von nebenan ist.
Sprichwörter und Binsenweisheiten taugen für den Einzelfall immer nur sehr begrenzt.
Des weiteren: Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv
Vermute ich schon.
während in der Beziehung mit dem Jäger die Gestaltung ausgewogen erfolgt?
Nö, dies lässt sich daraus nicht folgern. Ein Mann kann auch jagen aus Jagdtrieb, und es sich dann in der Hütte gemütlich machen, wenn er sich seiner "Beute" sicher ist.
Deine Kindheitsschilderung hat mich berührt. Deine Eltern sind also nicht gerade ein Vorbild.. verstehe ich das so, dass du dich nach erfolgreicheren Modellen erkundigen möchtest?
 
  • #9
Ausgangsfrage: Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben wenn Frau sich reserviert verhält, eher die von ihnen begehrte Frau als Männer die bei Zurückhaltung der Frau das Daten lassen.
Also, ob die Frau nun reserviert oder offenbar interessiert ist, ein Mann sollte erstmal offensichtlich und offensiv sein Interesse zeigen & kundtun, sonst läuft es ins Leere, da die Frau seltenes den Mann anbaggert oder bei seiner Passivität von sein Desinteresse ausgeht. Nur wenn Männer Jagen und Gas geben, müssten sie bei Frauen, welche reserviert wirken, schnell herausfinden, ist sie schüchtern, unterkühlt, jedoch grds. interessiert und wird zunehmend zutraulicher und taut auf, öffnet sich langsam oder ist sie generell am Mann nicht interessiert und lehnt diesen ab. Erfahrene Männer merken schnell, ob sich dann jagen lohnt und etwas mehr Gas geben oder es schon zu Beginn sinnlos ist, weil seitens der Frau überhaupt kein Interesse besteht.
Des weiteren: Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv und Frau ist für die Gestaltung zuständig während in der Beziehung mit dem Jäger die Gestaltung ausgewogen erfolgt?
Ein schüchterner, gehemmter, zurückhaltender, passiver Mann wird nicht in einer Beziehung plötzlich zu einem Stallion; so grundlegend ändert eine Beziehung/Partnerschaft nun keine Persönlichkeit (und frühkindliche Prägung).
 
  • #10
Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben
Die Frage ist, was darunter verstanden werden soll.
Um einen Vergleich zu ziehen: Gewinnen Jäger, die dem Wild so richtig nachsetzen und Gas geben? Nein - die Kunst ist beobachten und warten zu können.

Und so ist das beim Erobern einer Frau auch: ich muss wissen, was überhaupt erfolgsversprechende Aktionen sind. Und diese Aktionen sind eher subtil und gut ausgewogen als lautstark und massiv, auf keinen Fall würde man sie als „Jagen und Gas geben“ bezeichnen, nicht mal im übertragenen Sinne.

Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv und Frau ist für die Gestaltung zuständig während in der Beziehung mit dem Jäger die Gestaltung ausgewogen erfolgt?
Das ist etwas wie die Frage, ob der Arbeitssuchende, dessen Bewerbung vor Rechtschreibfehlern und Schludrigkeiten strotzt, später nicht doch einen tadellosen Job machen wird.
Man kann dem AG nur raten, es nicht einmal auszuprobieren.
 
  • #11
Sehr interessant, ich lese immer gerne Lebensgeschichten, danke! :) Ich habe die anderen Threads nicht so genau verfolgt, deswegen -- und allgemein bei Lebensgeschichten -- würde mich noch eine Art Schlussfolgerung interessieren. Was ist der rote Faden oder die grundlegende Erkenntnis, die du aus den geschilderten Beobachtungen und Erlebnissen ziehst? Zum Beispiel in Bezug auf deine Jäger-Frage, inwiefern haben dich diese Erfahrungen beeinflusst? Und zum Guten oder Schlechten? ...
Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben wenn Frau sich reserviert verhält, eher die von ihnen begehrte Frau als Männer die bei Zurückhaltung der Frau das Daten lassen.
Hat die Frau selbst denn Interesse am Mann oder nicht? Ich meine, verhält sie sich reserviert, weil sie kein Interesse hat, weil sie schüchtern ist oder weil sie gerne Spiele spielt und gejagt werden will? Ich finde, das beeinflusst die Antwort. Eine allgemein abgeneigte Frau wird ein drängender Mann nur noch mehr belästigen. Eine neutral eingestellte oder interessierte wird er wohl eher gewinnen können, wenn er Interesse zeigt. Ich glaube, dass man neutrale Personen sehr oft für sich begeistern kann, indem man selbst seine Begeisterung und sein Interesse zeigt, denn oft werden sie erst dadurch auf einen aufmerksam. Und man spiegelt sich ja oft, das heißt, wenn ich eine Person nett behandle und deutlich zeige, dass ich ihre Gegenwart genieße und Spaß mit ihr habe, wird die andere Person mich sehr wahrscheinlich ebenfalls nett und sympathisch finden. So kann man zuvor neutrale Personen für sich gewinnen und durchaus auch verliebt machen. Aus einem Minus wird selten ein Plus, aber ein Neutral kann sehr gut in ein Plus umgewandelt werden durch entsprechendes Verhalten.
Des weiteren: Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv und Frau ist für die Gestaltung zuständig während in der Beziehung mit dem Jäger die Gestaltung ausgewogen erfolgt?
Hm, dem ersten Punkt würde ich tendenziell wohl zustimmen. Ist der zweite Satz nicht einfach das Pendant zum ersten? Denn ist in der Beziehung mit dem Jäger dann nicht automatisch die andere Person (Frau) zurückhaltend und passiv? Dann hätten wir in beiden Beispielsätzen jeweils einen aktiven und einen passiven Part, und wahrscheinlich bleibt jeweils die passive Person eher passiv und die aktive Person eher aktiv. Also warum sollte in dem zweiten Beispiel die Beziehung ausgewogener sein?
w27
 
  • #13
Ausgangsfrage: Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben wenn Frau sich reserviert verhält, eher die von ihnen begehrte Frau als Männer die bei Zurückhaltung der Frau das Daten lassen.

In aller Regel ist es bei mir so, dass ich beim Dating sehr um eine Frau bemühe, von der ich begeistert bin, oder die das Potential dazu hat. Es kommt auch der umgekehrte Fall vor. Das ist aber selten.

Des weiteren: Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv und Frau ist für die Gestaltung zuständig während in der Beziehung mit dem Jäger die Gestaltung ausgewogen erfolgt?

Wenn man zusammen kommt, setzt sich das ursprüngliche Verhalten beim Dating nicht unbedingt fort. War das Dating sehr von einseitiger Aktivität geprägt, kann es danach zum Ausgleich kommen. Oft ist der Eine so passiv, weil er zu dem Zeitpunkt noch nicht überzeugt. Ist er das später, ist also auch emotional involviert, wird er auch aktiver.

Ich bin einem kleinen Dorf in der Eifel aufgewachsen, erzkonservative und erzkatholische Gegend.

Du hast wahrscheinlich nicht auf dem Schirm, wie belastend eine schuld-protestantisch, lustfeindliche Prägung sein kann. Hier im Norden laufen viele dergleichen Zombies herum. Guck Dir mal das Gesicht von Calvin auf dem in Stein geschlagenen Bild von ihm in dem einen Park in Genf an. Dürfte zu ergoogeln sein. Dann kannst Du ermessen, was Nietzsche gemeint hat, wenn er sagte, das Christentum wird durch den Gesichtsausdruck seiner Gläubigen widerlegt. Ich bin froh, katholisch aufgewachsen zu sein. Man ist trotz allem innerlich freier.
 
  • #14
Ein Mann kann auch jagen aus Jagdtrieb, und es sich dann in der Hütte gemütlich machen, wenn er sich seiner "Beute" sicher ist.
Das erinnert mich an die Erlebnisse einer Freundin: ihr Ex hatte sie richtig erobert. Direkt nach der Hochzeit ließ er sämtliche Bemühungen fallen und machte es sich bequem , ließ sie alles alleine machen , arbeiten, Kindererziehung, Haushalt . Es folgte nach Jahren die Trennung.
 
  • #15
Du hast wahrscheinlich nicht auf dem Schirm, wie belastend eine schuld-protestantisch, lustfeindliche Prägung sein kann. Hier im Norden laufen viele dergleichen Zombies herum. Guck Dir mal das Gesicht von Calvin auf dem in Stein geschlagenen Bild von ihm in dem einen Park in Genf an. Dürfte zu ergoogeln sein. Dann kannst Du ermessen, was Nietzsche gemeint hat, wenn er sagte, das Christentum wird durch den Gesichtsausdruck seiner Gläubigen widerlegt. Ich bin froh, katholisch aufgewachsen zu sein. Man ist trotz allem innerlich freier.
Ja, die katholische, lustfreundliche und befreiende Kirche, wer kennt sie nicht.....
Oh, warte, ich kenne sie nicht. Mein Mann und dessen Familie Erz-Katholisch. Keiner davon im Herzen frei. Geprägt von (für mich schwieriger) Doppelmoral. Sündige auf Teufel komm raus. Sonntag wird vergeben, du musst nur drum Bitten.
Mein Sohn ist auf Wunsch meines Mannes selbstverständlich katholisch getauft. Ich respektiere seinen Glauben. Aber den einen über den anderen zu stellen, halte ich für wenig christlich. Zu mal es hüben wie drüben die von dir geschilderten "Zombies" gibt.
 
  • #16
Sich bemühen oder jagen ist ein Unterschied.
Ich werde mich um einen Mann, ab einem gewissen Punkt nicht mehr bemühen.
Wer sich nach 3x anstupsen nicht von alleine bewegt, ist sozusagen tot.
Und jemand der sich nicht mal interessiert zurück meldet, wird sicher nicht gejagt.

Und das schreibe ich als Frau:)
Es gibt eben den Punkt, wo man merkt, da ist jemand schüchterner oder distanziert.
Auch ein schüchterner Mensch, wird in der Lage sein "Ping Pong" zu spielen= es kommt relativ schnell zumindest etwas zurück.
Ein distanzierter wird relativ schnell darauf verweisen, dass er wenig Zeit hat und sich ab und zu melden, ein nicht interessierter macht oben auf auch keine Alternativvorschläge.

Ein Jäger verschiesst meist sein Pulver und kann sich dann auf seinem Erfolg für immer ausruhen.
Merkt man meist, dass er schon beim Jagen, kein wirkliches Interesse an der Person hat.
Jemand der sich um einen bemüht, ist am Menschen meist interessierter.

Ich finde es ehrlich immer schöner, wenn mich der Mann, nach dem ersten/ zweiten Date fragt.
Der Jäger hat dafür schon die erste super Lokation, das Event geplant.
Der Passive meint, such Du Dir was aus.
Der angenehm interessierte, wird es mit mir absprechen.
Mir anbieten, in meinen Ort zu kommen aber natürlich auch frei lassen, ob es lieber die Mitte ist.
Spaziergang mit Kaffee oder nur Kaffee etc.
In der Mitte organisiert er, in meiner Ecke, wird er wahrscheinlich sagen: such etwas wo Du Dich wohlfühlst.
In seiner Ecke organisiert er wieder
Er bindet mich für etwas gemeinsames, ein.
 
  • #17
Ich bin froh, katholisch aufgewachsen zu sein. Man ist trotz allem innerlich
Calvinistisch protestantisch ist nicht lutherisch protestantisch.
Die evangelisch-lutherische Kirche, das was hier die klassische Variante ist, ist deutlich offener, deutlich offener und liberaler als wenn man, wie @BatmanB oder ich aus einem erzkatholisch - konservativen Gebiet kommen, und wenn ich hier manche Foristen lese, klingt die katholische Prägung stark durch.
 
  • #18
Calvinistisch protestantisch ist nicht lutherisch protestantisch.
Die evangelisch-lutherische Kirche, das was hier die klassische Variante ist, ist deutlich offener, deutlich offener und liberaler als wenn man, wie @BatmanB oder ich aus einem erzkatholisch - konservativen Gebiet kommen
Eigentlich wäre DAS doch fast der spannendere Thread. Wie man auch noch als Erwachsener durch solche Dinge geprägt ist in der Liebe.. die Frage mit dem Jagen etc. scheint weniger kontrovers.
 
  • #19
In aller Regel ist es bei mir so, dass ich beim Dating sehr um eine Frau bemühe, von der ich begeistert bin, oder die das Potential dazu hat. Es kommt auch der umgekehrte Fall vor. Das ist aber selten.



Wenn man zusammen kommt, setzt sich das ursprüngliche Verhalten beim Dating nicht unbedingt fort. War das Dating sehr von einseitiger Aktivität geprägt, kann es danach zum Ausgleich kommen. Oft ist der Eine so passiv, weil er zu dem Zeitpunkt noch nicht überzeugt. Ist er das später, ist also auch emotional involviert, wird er auch aktiver.



Du hast wahrscheinlich nicht auf dem Schirm, wie belastend eine schuld-protestantisch, lustfeindliche Prägung sein kann. Hier im Norden laufen viele dergleichen Zombies herum. Guck Dir mal das Gesicht von Calvin auf dem in Stein geschlagenen Bild von ihm in dem einen Park in Genf an. Dürfte zu ergoogeln sein. Dann kannst Du ermessen, was Nietzsche gemeint hat, wenn er sagte, das Christentum wird durch den Gesichtsausdruck seiner Gläubigen widerlegt. Ich bin froh, katholisch aufgewachsen zu sein. Man ist trotz allem innerlich freier.
Hm, er sagt aber, er wäre erzkatholisch aufgewachsen, nicht protestantisch.
 
  • #20
Du hast wahrscheinlich nicht auf dem Schirm, wie belastend eine schuld-protestantisch, lustfeindliche Prägung sein kann. Hier im Norden laufen viele dergleichen Zombies herum.
Mensch, hatte ich ein Glück, ich bin völlig frei von lustfeindlicher Religiosität aufgewachsen .. und weder Zombie ...
wenn er sagte, das Christentum wird durch den Gesichtsausdruck seiner Gläubigen widerlegt. Ich bin froh, katholisch aufgewachsen zu sein. Man ist trotz allem innerlich freier.
...noch Abbitte leisten müssende Sünderin geworden ..

Guck Dir mal das Gesicht von Calvin auf dem in Stein geschlagenen Bild von ihm in dem einen Park in Genf an. Dürfte zu ergoogeln sein. Dann kannst Du ermessen, was Nietzsche gemeint hat,
.. den liebst du, oder? Cooles Vorbild bezüglich Frauenbild, passt schon bei dir ;-).
 
  • #21
Egal ob erzkatholisch oder protestantisch , da gibt es so „wunderbare“ Sätze wie : „Eine Frau muss in der Ehe aushalten bis zum Schluss !“ und „An Karfreitag darf man nicht v…..!“
Oder „ es ist eine Sünde, sich anzuschauen !“
Außerdem hat man als Katholik zu leiden , damit man in den Himmel kommt und muss jede noch so unerträgliche Situation aushalten , also wer besonders leidensfähig ist , der darf auf den Himmel hoffen . Und man soll stets die Schuld auf sich nehmen, das ist besonders christlich !
Besonders das christliche Verharrenmüssen in schlechten Beziehungen , Ehen, hat viele daran gehindert, sich daraus zu befreien und sich um sein Glück einzusetzen, da dieses als egoistisch galt.
 
  • #22
Egal ob erzkatholisch oder protestantisch , da gibt es so „wunderbare“ Sätze wie : „Eine Frau muss in der Ehe aushalten bis zum Schluss !“ und „An Karfreitag darf man nicht v…..!“
Oder „ es ist eine Sünde, sich anzuschauen !“
Was für ein Schwachsinn!

Wo bitte steht das Schwarz auf Weiß???
So einen Blödsinn habe ich ja noch nie gehört.
Es wird hier echt langsam lustig 😂...
 
  • #23
Mal angenommen, dass Interesse der Frauen ist in beiden Fällen gleich, dann Erstere.
Glaube ich auch. Wenn die frau aber kein Interesse hat, dann hat ersterer aber auch die schlechteren Karten, kann leicht in die Richtung "Belästiger" gedrängt werden.
Und wenn frau intro ist, dann kann Gas geben auch erfolglos machen.
Wie immer: auf die Individuen kommt es an und auf deren Vorerfahrungen.

Bleibt der zurückhaltende, passive Mann auch in der Beziehung passiv
Glaube ich nicht, weil der Zurückhaltung Introvertiertheit zugrunde liegen kann und die wenigsten Außenstehenden können das unterscheiden. Ist im Innenverhältnis aber Vertrautheit eingezogen, dann kannst Du den Intro kaum von einem anderen Partner unterscheiden - im Gegenteil: daran gewöhnt dass andere ihm gern die Butter vom Brot nehmen wollen wegen Fehleinschätzung lässt er sich das in der Partnerschaft nicht gefallen sondern lebt aktiv seinen Anteil am Geschehen (außer Partylife).

Nicht alle Jäger sind später aktiv gestaltend. Viele ruhen sich auf ihrer Trophäe aus.
Kommt auch oft vor: erfolgsverwöhnt von der schnellen Beute die sie machen können haben sie keinerlei Skills entwickelt, eine Beziehung auch zu pflegen - bei kleinen Problemen, auf zur nächsten Jagd, Halali.

Ich bin froh, katholisch aufgewachsen zu sein. Man ist trotz allem innerlich freier.
Stimmt, wer wenig Anstand hat, kann andere in jedweder Art misshandeln, missbrauchen und quälen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben - die eigene Lust immer im Vordergrund wie man bei den Anführern der Bande sein Jahrzehnten sieht.

Ich seh keinen Sinn darin, dass man hier seine etwas beklemmend wirkende Kindheitsgeschichte reinstellt.
Sei nicht so ein Sensibelchen. Das ist für eine gewisse Altersgruppe (60+) und das ist de partnerschaftsrelevante doch eine ganz normale Kindheit.
Was sie mit der eigentlichen Frage zu tun hat erschließt sich mir allerdings auch nicht - ich vermute Mitleidsbonus.
Dessen Wirkung ist aber bei der Altersgruppe zu welcher der FS gehören müsste aber abgenutzt, weil Jahrzehnte her und ein Großteil von der gleichen Geschichte betroffen ist.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #24
Was für ein Schwachsinn!

Wo bitte steht das Schwarz auf Weiß???
Oh Mann , Süße!
Bitte etwas mehr überlegen!

Natürlich sind das Sätze gehirngewaschener Katholiken oder Protestanten , die ich selbst schon gehört habe . Beispiele von Sätzen , die Frauen („Frauen müssen bis zum Schluss durchhalten“) und Männer (An Karfreitag darf nicht gevö… werden) von sich gegeben haben, die sowas von manipuliert durch den „christlichen Glauben“ wurden .
 
  • #25
Nein, da gibt es gewaltige Unterschiede, als Angehörige der evangelisch- lutherischen Kirche kann ich kirchlich öfters heiraten, eine Ehe ist im Gegensatz zu den Katholiken nicht lebenslänglich, abgesehen davon dass auch homosexuelle Paare getraut werden, Pastoren verheiratet sein können, Frauen ins Priesteramt können, etc., deutlich weltoffener und toleranter.
Wer in einem katholischen Umfeld dieser Prägung aufgewachsen ist, kennt die Heucheleien, die Moralvorstellungen, die Enge, was da nicht sein darf, kann nicht sein. Eine Art zu Leben, alles andere wird ausgegrenzt.
Ehen waren lebenslänglich, Scheidung ausgeschlossen, es ging oft nicht um Liebe, dafür um Aushalten und Ertragen, Gewalt in der Ehe, totgeschwiegen.
 
  • #27
Gewinnen Männer, die beim Daten Jagen und so richtig Gas geben wenn Frau sich reserviert verhält, eher die von ihnen begehrte Frau als Männer die bei Zurückhaltung der Frau das Daten lassen.
Ja.
Definitiv. Allerdings ist richtig Gas geben nicht zu verstehen als: viel hilft viel.
Sondern: der Frau in ihren Wünschen entgegen kommen.
Wenn die Frau Spezialinteressen hat und der Mann diese erkennt, schätzt und daran anknüpft.
Das kann Wunder bewirken.
Allgemein sich ständig zu melden, Blumen, Pralinen, Schmuck zu kaufen, ist hingegen meist sehr sinnlos.
 
  • #28
Soviel Unterschied ist doch nicht .
In den altkatholischen Kirchen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden werden gleichgeschlechtliche Paare öffentlich in einem Gottesdienst gesegnet. In der Christkatholischen Kirche der Schweiz ist die Trauung homosexueller Ehepaare seit August 2020 erlaubt.

„Damals“ waren enge Moralvorstellungen beider Kirchen am Werk , sowohl bei den Katholiken als auch bei den Protestanten.
Die Sätze oben ( Sex nicht an Karfreitag; Frauen müssen bis zum Schluss in der Ehe aushalten ) kamen von Menschen , die sich diese Unfreien Moralvorstellungen einverleibt haben und damit unfrei gelebt haben . Sie wurden unglücklich und haben sich über andere gestellt, die sich zB scheiden ließen oder ihre Sexualität frei ausgelebt haben .
 
  • #29
Egal ob erzkatholisch oder protestantisch , da gibt es so „wunderbare“ Sätze wie : „Eine Frau muss in der Ehe aushalten bis zum Schluss !“ und „An Karfreitag darf man nicht v…..!“
Oder „ es ist eine Sünde, sich anzuschauen !“
Außerdem hat man als Katholik zu leiden , damit man in den Himmel kommt und muss jede noch so unerträgliche Situation aushalten , also wer besonders leidensfähig ist , der darf auf den Himmel hoffen . Und man soll stets die Schuld auf sich nehmen, das ist besonders christlich !
Besonders das christliche Verharrenmüssen in schlechten Beziehungen , Ehen, hat viele daran gehindert, sich daraus zu befreien und sich um sein Glück einzusetzen, da dieses als egoistisch galt.
Der Verzicht auf Sex und andere Dinge nicht nur am Karfreitag kommt nicht aus einer Laune heraus. Es wird als Respekt gegenüber dem Leiden Christi verkauft und ist begründet im Ressourcenmangel (beim Fasten) und Machterzeugung (Verbot von Sex u.Ä.) in früheren Jahrhunderten. Das finde ich an sich spannend, und das Schöne ist, dass sich heute jeder seinen Glauben so auslegen kann, wie er möchte, Schwerpunkte setzen. Ich habe auch die Basis in der Kindheit gelernt und habe mir daraus mein Wünsch-dir-was als Erwachsene gebastelt.
Darum finde ich eine grundsätzlich allumfassende Ablehnung der Religion, sogar des (z.B. katholischen) Glaubens sehr schade. Aber das kann jeder halten wie er will. So ganz ohne mag ich dann doch nicht...
 
  • #30
Egal ob erzkatholisch oder protestantisch , da gibt es so „wunderbare“ Sätze wie : „Eine Frau muss in der Ehe aushalten bis zum Schluss !“ und „An Karfreitag darf man nicht v…..!“
Oder „ es ist eine Sünde, sich anzuschauen !“
Außerdem hat man als Katholik zu leiden , damit man in den Himmel kommt und muss jede noch so unerträgliche Situation aushalten , also wer besonders leidensfähig ist , der darf auf den Himmel hoffen . Und man soll stets die Schuld auf sich nehmen, das ist besonders christlich !
Besonders das christliche Verharrenmüssen in schlechten Beziehungen , Ehen, hat viele daran gehindert, sich daraus zu befreien und sich um sein Glück einzusetzen, da dieses als egoistisch galt.
Sprechen wir da über die Zeit ab, nehmen wir an 80er Jahre, oder vor den 50ern? Ich hab keine Ahnung, bin in einer Großstadt groß geworden, da gab es solche Texte überhaupt nicht, weder zu Hause noch bei Freunden, noch in der Kirche, in der ich damals Mitglied war. Nie, never, ever. Oder sind das nur alte Geschichten, gesammelt und vom Hörensagen?
 
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