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  • #1

Sind Single-Frauen zufriedener als Single-Männer?

Die Zuschriften der Frauen sagen mir nur eins: wenn sie alleinstehend sind, haben sie meist ein erfülltes und glückliches Leben, brauchen eigentlich keinen Mann.
Wie erklärt ihr euch, dass es zwar auch Männer dieser Sorte gibt, doch meine Beobachtung sagt mir eher folgendes: Männer suchen sich sofort eine Neue und finden sie auch schnell, wenn die Ehe oder Beziehung auseinander gegangen ist. Meist dauert es kein Jahr. Es sei denn, es handelt sich um unattraktive Sonderlinge.
 
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  • #2
Die Zuschriften der Frauen sagen mir nur eins: wenn sie alleinstehend sind, haben sie meist ein erfülltes und glückliches Leben, brauchen eigentlich keinen Mann.

Lustig, ich sehe hier primär Threads von alten verbitterten Frauen, die sicht mit dem Singledasein nicht abfinden wollen. Nach einigen Jahren postulieren sie dann trotzig, stolze Singles zu sein.

Mach einfach eine Strichliste hier im Forum nach Geschlecht bei Threads Marke "Will mich denn keine/r." und du wirst sehen wer mit dem Singleleben besser umgehen kann.

m28
 
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  • #3
Da würde ich mich an deiner Stelle mal nicht so sehr auf deine Wahrnehmung verlassen.

Bis vor kurzem war ich noch Langzeitsingle, bin zwar nicht unbedingt ein Adonis und auch nicht derjenige, der Frauen mit seinem Charme um den Finger wickelt, aber von einem unattraktiven Sonderling doch relativ weit entfernt. Ich kann nicht sagen, dass ich unzufrieden war. Mit der richtigen Partnerin an der Seite ist es immer schöner, klar. Aber trotzdem: Mein Leben war die letzten Jahre nicht schlecht. Das Leben als Single hat durchaus auch Vorteile. Man kann z.B. vielmehr im Hier und Jetzt leben, muss nicht an alle möglichen Eventualitäten in der Zukunft denken, denn sich selbst kriegt man im Zweifelsfall schon versorgt.

Außerdem gibt es ein gesellschaftliches Postulat an Frauen: Sie haben gefälligst ohne Mann glücklich zu sein, denn sonst sind sie ja armselige Weibchen, die ja ach-so-unselbständig sind. Für Männer gibt es so etwas nicht. Ich würde mich also nicht darauf verlassen, dass Frauen hier in ihren Angaben immer ehrlich sind. Manche wollen vielleicht nur gesellschaftlichen Erwartungen an sie entsprechen.

Ich fürchte allerdings (du darfst mich gerne eines besseren belehren), dass dieser Thread nur dazu dienen soll, sich über das andere Geschlecht (in diesem Fall Frauen über Männer, gibts aber andersrum genauso) zu erheben. Man selbst ist ja so toll, die anderen dagegen so doof.

m,32
 
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  • #4
...doch meine Beobachtung sagt mir eher folgendes: Männer suchen sich sofort eine Neue und finden sie auch schnell, wenn die Ehe oder Beziehung auseinander gegangen ist. Meist dauert es kein Jahr. Es sei denn, es handelt sich um unattraktive Sonderlinge.

Dann gehöre ich zu den unattraktiven Sonderlingen ;)

Meine Beobachtung ist übrigens, in einem kleinen Teilbereich der Wieder-Single-Szene, die gegenteilige!

Bei den Verwitweten haben die Frauen tendenziell relativ schnell wieder einen Partner. 3 Monate oder 6 Monate, nach dem Tod des Mannes, sind keine Seltenheit. Wenn der Mann durch Krankheit (und nicht durch einen unvorhersehbaren Unfall) verstarb, stehen Nachfolger oft schon sehr früh in den Startlöchern. Frauen, die lange mit ihrem Mann zusammen waren und sich ja nicht freiwillig gegen das Modell entschieden, in einer Partnerschaft zu leben, können ganz schlecht alleine leben!

Am schwersten tragen scheinbar Männer ohne Kinder (das ist natürlich die Subgruppe in der Subgruppe) am Tod der Partnerin. Es gibt keine Notwendigkeit, dass wieder eine "Frau in's Haus" muß und so bleiben sie alleine.

Hier dreht sich alles um! Frauen kam es auf die Partnerschaft an, Männern auf die Partnerin. Bei den freiwillig getrennten ist es genau umgekehrt: Frauen wollen die Partnerschaft nicht mehr, Männer die Partnerin.

m44
 
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  • #5
Ich finde das ist stereotyper Unsinn.
Es gibt auf beiden Seiten zufriedene und unzufriedene Singles.

Aber, um mal auf Deine Thesen einzugehen.
Eine Frau, die keinen Partner findet arrangiert sich also mit dieser Rolle und ist dann ein glücklicher Single, und ein Mann in der gleichen Situation, der sich nicht damit arrangieren kann ein Sonderling?
Nun. Ich glaube, wenn sich eine Frau nicht damit arrangiert, wirkt sie nicht weniger sonderlich.
Nur ist die sensible Rolle einer von der Männerwelt enttäuschten Frau wahrscheinlich teilweise akzeptierter, obwohl das auch langsam keiner mehr hören kann. Während ein Mann gleich als Schwäch- oder Sonderling gilt und negativ auffällt, sobald er emotional frustriert reagiert.

Und wer sagt Dir aber bspw., dass die Frau, die sagt sie brauche keinen Mann, und nach außen ein erfülltes Leben führt, wirklich glücklich ist und nicht nur eine Rolle spielt?
Und um das zu können, muss man keine Frau sein.

Wer sich aber tatsächlich mit seiner Rolle im Leben arrangiert und sich nicht auf das versteift, was nicht unmittelbar änderbar ist oder nicht gelingt, der wirkt unabhängig vom Geschlecht immer erfüllt und glücklich.
 
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  • #6
Das glaube ich nicht - jedenfall heute nicht mehr.
Früher war das wohl so, dass Frauen allein deutlich besser klarkamen als Männer, weil sie immer schon für die Pflege der sozialen Konatkte zuständig waren und natürlich auch, weil viele sehr unbefriedigende Ehen hatten, dass die Befreiung davon eine Verbesserung ihrer Lebensqualität war.
Die Männer hingegen waren aufs arbeiten reduziert und hatten sowohl Probleme, was die sozialen Kontakte angeht, wei auch mit den normalen Alltagsaufgaben.

Heute sehe ich eher ältere Männer, die kreuzunglücklich sind mit dem Alleinsein und Frauen aller Altersklassen.
Genauso gibt es Frauen aller Altersklassen, die sehr gut mit den Alleinsein umgehen und ein reges soziales Leben haben, in Frauencliquen unterwegs sind. In den letzten 2 Jahren habe ich festgestellt, dass man zunehmend jüngere Männer in kleinen Gruppen sieht, d.h. diese Generation macht es den Frauen nach, besser gute Freunde haben, als eine unbefriedigende Partnerschaft.

Für jüngere und Männer im mittleren Alter stellen sich die Alltagsprobleme nicht, die es den älteren Herren schwer machen: die Hemden werden in die Wäscherei gebracht, kostet doch bloss einen Euro, das Essen kommt aus dem Take-away. Viele Männer können auch gut kochen und die Freizeit wird vor dem PC, Sky oder manchmal im Fitnessstudio verbracht. Sie haben es viel einfacher, Frauen für unverbindlichen Sex zu finden, als die früheren Jahrgänge oder widmen sich den allzeit verfügbaren Pornos, um ein Sexualleben zu haben.

Ich arbeite in der IT. In meinem Umfeld sind viele Singlemänner vom Typ Nerd in allen Altersgruppen - branchentypisch. Sie hätten gern eine Partnerin, sagen sie auch und schauen selbst als ü40er den 25-jährigen BWL-Trainees in ihren knappen Kostümchen hinterher, d.h. den Frauen, die sie schon als Studenten nicht bekamen.
Sie haben weder ihr Schema weiterentwickelt noch ansatzweise sowas wie Selbstreflexion. So eine wollen sie, eine andere nicht. Sie sitzen in der Freizeit vor ihren PC, verbringen die Stunden in einem Mix aus Spielen und Porno gucken und noch ein paar Kilo mit Junkfood zulegen. Sie sind absolut nicht unglücklich in diesem Leben, welches sich kaum verändert hat, seit sie 15 waren. Ich denke, das bleibt auch so, bis sie uralt sind.
 
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  • #7
Hm, also ich mache eher die gegenteilige Beobachtung. Das kann aber zum Teil auch daran liegen, dass Singlefrauen oft viel häufiger von ihrem Umfeld unter Druck gesetzt werden (Stichwort: biologische Uhr). Ich bin w, 29 und seit einem Jahr Single. Treffe ich mich mit Freunden, werde ich fast immer gefragt, "was denn die Liebe mache". Meine Kumpels fragt das niemand. Auf Familienfesten muss ich mir immer dumme Sprüche anhören ("Willst du dir nicht langsam mal wieder einen Mann suchen?" "Willst du denn keine Kinder?? Du weißt, die Uhr tickt!" "Beeil dich mal was, sonst sind die Guten alle weg!"). Meinen Cousin (31 und seit 3 Jahren solo) fragt das niemand.

Ich schließe mich # 1 an und sage, dass das Leben mit (passendem) Partner natürlich schon schöner ist, mein Leben als Single aber ganz und gar nicht schrecklich ist. Nur mein Umfeld suggeriert mir, dass eine Frau ohne Mann nichts wert sei...und nein, ich lebe nicht auf dem platten Land, sondern in einer Großstadt.
 
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  • #8
Lieber M

deine Wahrnehmung trügt. Soweit ich letzte Woche feststellen konnte sucht er immer noch Ersatz für mich. Ich kann die Frauen nur warnen: der Mann ist cholerisch veranlagt und mit dem warmen Wechselstübchen will es nicht klappen. Trotz eindrucksvoller Penthouse.
 
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  • #10
Lustig, ich sehe hier primär Threads von alten verbitterten Frauen, die sicht mit dem Singledasein nicht abfinden wollen. Nach einigen Jahren postulieren sie dann trotzig, stolze Singles zu sein.

Du machst dir deine Wahrheit auch selbst - oder?
Hier schreiben Frauen, dass sie kein Problem mit ihrem Singleleben haben, dass sie ein ausgefülltes Leben auch ohne Mann haben. Aber du liest etwas anderes. Du liest, dass sie verbittert sind und nur so tun, als ob sie mit ihrem Leben zufrieden sind.
Ja, wenn du in deinen jungen Jahren schon glaubst, dass du es besser weißt, als eine Frau mit Mitte 50, die eine 25jährige Ehe und eine 5jährige Singlezeit hinter sich hat - dann werde ich mich wohl damit abfinden müssen, dass ich mein Leben völlig falsch einschätze.

Zurück zum Thema: Ich kenne viele Singlefrauen und auch viele Singelmänner. Ja, Frauen schaffen sich erstmal ein nettes soziales Umfeld, unternehmen viel mit Freundinnen und kommen gut zurecht.
Männer wollen sehr schnell wieder eine Partnerin, ganz viele Männer langweilen sich einfach alleine und wissen nicht, was sie mit sich anfangen sollen. Sie möchten gerne wieder nach Hause kommen und es wartet jemand auf ihn.
Aber es gibt natürlich auch die Männer, die das Singleleben auskosten und die traurige Singelfrau, die Angst vor dem Alleinesein hat. Aber diese Gruppen sind eben kleiner.
 
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  • #11
Die verheiratete Frau hat eine kürzere Lebenserwartung als eine Single-Frau.

Was sagt uns das darüber, wie es Frauen in der Beziehung mit einem Mann geht?

;-)

Verheiratete Männer leben dagegen länger!!
 
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  • #12
Lustig, ich sehe hier primär Threads von alten verbitterten Frauen, die sicht mit dem Singledasein nicht abfinden wollen. Nach einigen Jahren postulieren sie dann trotzig, stolze Singles zu sein.

Na ja, sagen wir mal "älteren Frauen". Dann trifft es aber den Nagel auf den Kopf. Die Frauen in meinem Alter (40-50), die hier schreiben, sind zum Großteil so verbittert und äußern sich so abwertend über Männer, dass ich als Mann wirklich keine Lust hätte, mit so jemandem zu Hause auf der Couch zu sitzen. Im RL nehme ich das überhaupt nicht so wahr, da sind viele Frauen in dem Alter wirklich gereift und attraktiv, was ihren Umgang mit Männern angeht.

Meine Vermutung: die Damen hier haben es nicht geschafft, ihre "elitären" Ansprüche (passt zum Namen der PB) durchzusetzen solange sie noch jung (unter 40) waren und wundern sich jetzt, dass die gleichalten "elitären" Männer auf genügend interessierte jüngere Frauen treffen (und das tun sie ganz objektiv, wenn ich mir eine Reihe von Paaren mit Männern in gehobenen Positionen anschaue). Gleich alte "nichtelitäre" Männer werden mit Altlasten und anderen Gründen belegt und abgelehnt. Stattdessen versucht man dann, mit dem eigenen Status und der verbliebenen Restattraktivität Männer zu beeindrucken, die jünger sind. Dafür werden dann einzelne "Leuchttürme", bei denen das geklappt hat, angeführt. Wo ist denn ernsthaft die Frau Mitte 40, die einen höhererstehenden jüngeren Mann unter 40 längerfristig gebunden hat? Gerade für Männer in gehobenen Positionen ist doch die attraktive, jüngere Frau ein Statussymbol.
Also bleibt nichts mehr übrig, als den eigenen Singlestatus als das einzig wahre anzupreisen. Das erinnert mich immer an die völlig übergewichtigen Frauen, die sich ja unglaublich wohl fühlen in ihrer Haut. Natürlich brauchen diese Frauen keinen Mann. Sie sind ja oft beruflich erfolgreich und unabhängig.
Der Mann in gleicher Lage braucht genausowenig eine Frau. Ich bin da sicher kein Ausnahmefall. Wozu brauche ich denn ernsthaft eine Frau mehr als sie mich? Auch ich bin im Moment glücklich so, wie ich als Single lebe. Dauerhaft möchte ich eher wieder eine Beziehung und stehe auch offen dazu. Nicht weil ich es brauche, sondern schlicht, weil es eine Bereicherung sein soll. Dafür kann ich nichts anfangen mit den Frauen, die sich hier im Forum so äußern wie oben beschrieben. Status habe ich selber.

m, 46
 
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  • #13
So individuell und verschieden die Motive der Singles so individuell kann auch nur eine richtige Anwort ausfallen..

Ob man zufrieden im Leben ist hängt von einem Gesamtpaket seines Lebens ab..

Man kann sich da nicht einzelne Komponenten rauspicken und z.B sagen na ja ..Ich bin schon Glücklich aber das ich keinen Job oder Partnerin habe macht mich unglücklich..

Entweder bin ich zufrieden/ glücklich oder nicht..

Frauen kommen heute "in der Regel" besser ohne Partner aus als Männer..

Das liegt hauptsächlich daran das sie keinen Versorger mehr brauchen die Männer im Gegenzug aber immer noch Versorger und Schutzprinzip in sich Tragen..

Ausserdem möchten Männer ebenso "in der Regel" häufiger Sex..

m47
 
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  • #14
Die Zuschriften der Frauen sagen mir nur eins: wenn sie alleinstehend sind, haben sie meist ein erfülltes und glückliches Leben, brauchen eigentlich keinen Mann.
Wie erklärt ihr euch, dass es zwar auch Männer dieser Sorte gibt, doch meine Beobachtung sagt mir eher folgendes: Männer suchen sich sofort eine Neue und finden sie auch schnell, wenn die Ehe oder Beziehung auseinander gegangen ist. Meist dauert es kein Jahr. Es sei denn, es handelt sich um unattraktive Sonderlinge.

Verstehe. Wird man von den Frauen gleich sofort entsprechend einsortiert wenn man schon länger Single ist?
Schmeissen sich die Frauen deshalb oft lieber liierten Männern an den Hals und lassen Single-Männer links liegen?
 
  • #15
Die Zuschriften der Frauen sagen mir nur eins: wenn sie alleinstehend sind, haben sie meist ein erfülltes und glückliches Leben, brauchen eigentlich keinen Mann.
...Männer suchen sich sofort eine Neue und finden sie auch schnell, wenn die Ehe oder Beziehung auseinander gegangen ist. Meist dauert es kein Jahr.

Ich finde Deine Wahrnehmung absolut zutreffend.
Beobachte das ganz genau so in meinem Umfeld.
Ich glaube, Frauen kommen einfach besser alleine zurecht. Haben vielleicht ein besseres Talent, sich ihr Leben mit schönen und erfüllendenden Dingen zu gestalten. Sie genießen ihre Freiheit und Unabhängigkeit. Und auch die Abwesenheit dessen, was einen Mann schon mal "anstrengend" macht. ;)

Mir ging es in Single-Zeiten ganz genau so. Allen meinen Freundinnen auch. Der Mann muss schon die cherry on top sein, das Sahnehäubchen auf dem Leben, damit man das wieder aufgibt.
Wenn man so eine "Kirsche" findet - gut! ;)
Wenn nicht - sisters are doin´ it for themselves.

Ich hatte jedenfalls nie einen "Leidensdruck" als Single. Zu keiner Zeit.

Auf Männerseite beobachte ich ebenfalls das von Dir Geschilderte: Es muss ganz, ganz schnell Ersatz her!... Da kann man manchmal nur mit den Ohren schlackern!... Und die haben wirklich einen "Leidensdruck" als Singles, mit nur ganz wenigen Ausnahmen!...
 
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  • #16
Männer suchen sich sofort eine Neue und finden sie auch schnell, wenn die Ehe oder Beziehung auseinander gegangen ist. Meist dauert es kein Jahr. Es sei denn, es handelt sich um unattraktive Sonderlinge.

Die "unattraktiven Sonderlinge" unter den getrennt lebenden und geschiedenen Männern sind die Regel und nicht die Ausnahme. Denn diese armen Kerle stehen wegen der hohen Zahlungsverpflichtungen an die Ex-Frau und die bei der Ex-Frau lebenden Kinder knapp vor dem wirtschaftlichen Ruin. Solche gescheiterten Individuen mit "Altlasten" will sich keine einigermaßen attraktive Frau antun - von wegen binnen eines Jahres "eine Neue finden"!

Viele Frauen können sich hingegen nach einer Trennung den gewohnten Lebensstil weiterhin leisten und sind in ihrem bisherigen sozialen Umfeld unverändert gut verankert. Wirtschaftlich und sozial besteht somit kaum ein Grund, eine neue Beziehung einzugehen. Und da Frauen im Gegensatz zu Männern ganz gut ohne Sex auskommen können (ab den Wechseljahren sowieso), ist das "Single-Leben" der Frauen mit demjenigen der nach einer Trennung wirklich allein stehenden und ausschließlich auf sich selbst gestellten Männer in keiner Weise vergleichbar.
 
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  • #17
Ich finde Deine Wahrnehmung absolut zutreffend.
Beobachte das ganz genau so in meinem Umfeld.

Auf Männerseite beobachte ich ebenfalls das von Dir Geschilderte: Es muss ganz, ganz schnell Ersatz her!... Da kann man manchmal nur mit den Ohren schlackern!... Und die haben wirklich einen "Leidensdruck" als Singles, mit nur ganz wenigen Ausnahmen!...

Meine Beobachtung ist anders. Es gibt in meinem Alter sowohl Frauen als auch Männer, die alleine gut klarkommen als auch solche, die es ganz eilig haben, wieder einen Partner oder eine Partnerin zu finden, weil sie überhaupt nicht alleine klarkommen. Ich fühle mich zum Beispiel seit der Trennung vor einem halben Jahr hervorragend und brauche im Moment überhaupt keinen Ersatz. Ein guter Freund von mir nach über 20 Jahren Ehe ebenso. Nach der letzten Trennung vor 6 Jahren war es meine heutige Noch-Frau, die es mit damals 39 Jahren sehr eilig hatte und eher gedrängelt hat. Meine damalige Ex-Freundin hat nach nicht mal einem Monat "Ersatz" gehabt und auch vorher immer warm gewechselt. Einfach als Gegenbeispiele, Pauschalaussagen finde ich immer unpassend...

m, 46
 
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  • #18
Jemand der mit seinem Singledasein rundum glücklich ist, der wäre wohl kaum in diesem Forum aktiv und könnte entsprechend auch nicht posten. Und aus seinem Umfeld Rückschlüsse zu ziehen ist in der Thematik auch nur ein Ratespiel. Nach außen hin geben sich die meisten Menschen glücklich, wie das in Wirklichkeit aussieht weiß meist nur der Mensch selbst.

Die Frage hier zu stellen, liebe FS, dürfte also kaum representative Antworten liefern.
 
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  • #19
Den grossen Unterschied macht meiner Meinung nach, dass die meisten Frauen, im Gegensatz zu den meisten Männern auch ohne Sex sehr zufriedene und ausgeglichene Menschen sein können. Das allein vielleicht macht selbst ungewollte Single-Frauen zufriedener als die ungewollten Single-Männer. - So diese nicht per Fingerschnipp auf Affären/ONS zugreifen können/wollen.
w38
 
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  • #20
Hier ein Zitat aus dem Eingangspost eines Parallelthreads mit dem Titel "Für immer unglücklich?":

Ich bin so traurig. [..] Oh weh....wie soll ich so jemals wieder einen Partner finden? Ich habe wenig Erfahrung mit Männern und das macht es nicht einfacher.
[...] Ich suche keinen "Glücklichmacher"[...]Ich möchte morgens einfach mal gemeinsam frühstücken. Die kleinen Dinge des Lebens.

So, da schreibt die FS nun, sie sei so traurig, beklagt ihr Unglück, etc.

Es ist zwar lobenswert, dass sie einem Partner nicht die alleinige Aufgabe zuschiebt, sie glücklich zu machen, aber ich denke auch diese Frau würde sich eher die Zunge abbeißen, als direkt und klar zu sagen, dass sie unglücklich ist, weil ihr ein Mann fehlt.

Das dürfte die Diskrepanz in der Wahrnehmung zwischen angeblich unzufriedenen Singlemännern und angeblich zufriedenen Singlefrauen erklären und auch wieder zurechtrücken.
Wir nehmen Frauen deshalb als zufriedener wahr als Männer, weil viele Frauen es nie nie nie sagen würden, dass sie ohne Mann unglücklich sind. Das war schließlich gestern, das ist unemanzipiert, Frau von heute braucht doch keinen Mann, also nein. Umgekehrt ist das nicht unbedingt so.
 
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  • #21
Hallo FS

Sind Single-Frauen zufriedener als Single-Männer?

Zufriedenheit ist ein Zustand der nicht von Single oder verpartnert abhängig ist, sondern einer Berücksichtigung "aller " Lebensumstände.

Daher kann keine Antwort im Zusammenhang mit Singledasein einen vernüftigen "Sinn" ergeben.

m48
 
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  • #22
Pauschal kann man nicht sagen, daß Frauen die glücklicheren Singles sind, man muß nach Altersklassen differenzieren. Vorteil für viele Frauen ist aber -wie von anderen bereits erwähnt- daß sie nicht den sexuellen Druck haben bzw. sich ihre sexuellen Bedürfnisse sehr viel leichter (und kostenlos) auch ohne Beziehung erfüllen lassen -im Gegensatz zu den meisten Männern. Sex wäre für mich persönlich jedenfalls kein Grund, mich zu binden, ich kann auch gut ohne.

Allenfalls im höheren Alter, jenseits der Familiengründungsphase, sind viele Frauen auch ohne Partner entspannter und zufriedener, als Single-Männer. Sie haben keine Probleme mit der Haushaltsführung, haben ein gutes soziales Netz, oft engen Bezug zu Kindern oder Enkeln und erfüllende Hobbys. Oft aus langjährigen Ehen kommend, wollen sie sich nicht mehr -wie lange Jahre für ihre Ex-Ehemänner- um alles haushaltstechnische und die sozialen Kontakte kümmern. Sie wollen leben, ihre Bedürfnisse entdecken und erfüllen und das können sie mit einem guten Bekanntenkreis auch ohne Mann. Bei den Ü40 sind es m.E. eher die Frauen mit niedrigem Einkommen, die forciert einen Partner suchen, da sie sich alleine keinen vernünftigen Lebensstandard leisten könnten.

Frauen mit Familien- oder Kinderwunsch haben innerhalb des gebärfreudigen Alters schon ganz schön Druck, einen Partner zu finden, da man ja vielleicht ja noch seinen Traum von Familie realisieren könnte. Da muß der Kinderwunsch noch nicht mal besonders ausgeprägt sein, alleine das Damoklesschwert, daß die "Option", noch ein Kind bekommen zu können nur bis Anfang 40 währt, reicht schon. Meine letzte, lange Beziehung endete, als ich 40 war. Ich empfand es damals fast schon als Erleichterung, mir über meinen ohnehin schwachen Kinderwunsch keine Gedanken mehr machen zu müssen, der Zug war abgefahren. So blieb ich -ohne Partnersuche als zufriedener Single"- fast 8 Jahre allein.

Bei U40-Männern ist es wohl entspannter, da sie (vermeintlich) ja fast lebenslang die Option auf Familie behalten. Nur für die Männer, die größte Probleme haben, überhaupt mal eine Freundin zu ergattern, die mit 25 oder 30 noch "unberührt" sind, ist der Druck sehr groß und der Singlestatus sehr unangenehm.

Geschiedenen Männer aus längeren Ehen suchen schon sehr forciert, auch aus sexuellen Motiven, aber auch, weil sie Haushalt und Freizeitgestaltung nach jahrelanger Vollversorgung durch Ehefrauen nicht gewuppt bekommen, bzw. es einfach nicht als ihre Aufgabe sehen, sich selbst zu versorgen, sondern nur als Interims-Lösung. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Männer bedenkenlos ein zweites oder drittes Mal heiraten würden. Ich denke, weniger aus Liebe, sondern wohl eher, weil Männer meinen, ihre Ehefrau erst durch Heirat "sicher" zu haben.

Bezeichnend finde ich auch, daß verwitwete Frauen im Schnitt 14 Jahre partnerlos bleiben, während ein Großteil der Witwer (die aber nur 15% aller Verwitweten ausmachen) innerhalb der ersten 3 Jahre erneut heiratet.

w, 52
 
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  • #23
Bezeichnend finde ich auch, daß verwitwete Frauen im Schnitt 14 Jahre partnerlos bleiben, während ein Großteil der Witwer (die aber nur 15% aller Verwitweten ausmachen) innerhalb der ersten 3 Jahre erneut heiratet.

w, 52

Das wiederum finde ich überhaupt nicht bezeichnend. Ich denke hier handelt es sich um einen klassischen Trugschluss. Wie du schon sagtest: Männer machen nur 15% aller Verwitweten aus. Warum? Na klar, die unterschiedliche Lebenserwartung. Deshalb fällt es Witwen (das wird man ja meist erst in einem gewissen Alter) schwerer, wieder einen Mann zu finden, als umgekehrt Witwern, die quasi freie Auswahl an Frauen haben. Jenseits der 70 sind die Geschlechterverhältnisse eben schon recht eindeutig. Deshalb auch die Unterschiede in der Zeitspanne der Partnerlosigkeit. Mit Zufriedenheit oder Lebensuntüchtigkeit dürfte das herzlich wenig zu tun haben.
 
  • #24
Ich finde die Fragestellung falsch. Für mein Glücklichsein ist es nicht von Wichtigkeit ob ich Single bin oder nicht. Ich definiere mich nicht über Partnerschaft. Mein Glück wird von vielen Faktoren bestimmt. Zufriedenheit im Beruf, Familie , Freunde, soziales Umfeld, Gesundheit. Partnerschaft macht da nur einen kleinen Teil aus. w52
 
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  • #25
Geschiedenen Männer aus längeren Ehen suchen schon sehr forciert, auch aus sexuellen Motiven, aber auch, weil sie Haushalt und Freizeitgestaltung nach jahrelanger Vollversorgung durch Ehefrauen nicht gewuppt bekommen, bzw. es einfach nicht als ihre Aufgabe sehen, sich selbst zu versorgen, sondern nur als Interims-Lösung. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Männer bedenkenlos ein zweites oder drittes Mal heiraten würden. Ich denke, weniger aus Liebe, sondern wohl eher, weil Männer meinen, ihre Ehefrau erst durch Heirat "sicher" zu haben.

Bezeichnend finde ich auch, daß verwitwete Frauen im Schnitt 14 Jahre partnerlos bleiben, während ein Großteil der Witwer (die aber nur 15% aller Verwitweten ausmachen) innerhalb der ersten 3 Jahre erneut heiratet.

Ich finde es falsch, das so einseitig zu betrachten. Es gibt sicher solche und solche Fälle.

Könnte ja auch sein, dass Frauen ab einem gewissen Alter völlig unattraktiv sind und praktisch keinen Partner mehr finden. Oder die, bei denen die Partner dann lieber wegsterben, so unausstehlich sind, dass die kein vernünftiger Mann mehr haben will außer er ist 14 Jahre älter und versteht aufgrund fortgeschrittener Demenz nicht mehr, was er sich da antut, während Frau ihn gerne nimmt, weil sie in dem Alter mittellos ist und seine Rente möchte...
Männer dagegen wären dann so attraktiv, dass die Frauen Schlange stehen und sie schnell wieder eine aussuchen können.

Ein Problem ist sicher auch, dass im Alter dann mehr Frauen als Männer übrig bleiben und deshalb die Auswahl im gleichen Alter wirklich geringer ist.
Warum sind Männer im Haushalt immer völlig hilflos und ständig im sexuellen Notstand, Frauen völlig eigenständig und souverän? Finde ich völliges Scheuklappendenken und es hat mit der Frage nach Zufriedenheit überhaupt nichts mehr zu tun.

m, 46
 
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  • #26
Ich würde weder einem Mann noch einer Frau glauben das sie alleine glücklicher sind als mit. Dies ist der Tatsache geschuldet das EROS in beiden Geschlechter genetisch seit Menschengedenken verankert ist. Der Trieb der Liebe ist bei jedem - wohlbemerkt "gesunden" Menschen vorhanden.
 
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  • #27
Meiner Einschätzung nach gibt es da keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Es gibt sehr unabhängige Menschen und auch Menschen die sich in einer Beziehung wohler fühlen bei beiden Geschlechtern. Einen Schwerpunkt bei dem ein oder anderen Geschlecht konnte ich bisher noch nicht ausmachen.

w/52
 
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  • #28
Eigentlich sollten ja alle Singles zufrieden sein. Denn sowohl Frauen als auch Männer ersparen sich ja damit den unnötigen Firlefanz und Spass kann man trotzdem haben. Selbst wenn man hässlich ist, dafür kann man ja genug Geld verdienen. ;)

Die Frauen mittleren Alters (ab 30), die ich kennen gelernt habe hatten mit sich selbst mehr Probleme als ich mit dem ganzen Scheidungskram und geteiltes Sorgerecht. Wenn die sich nicht mal selbst auf die Reihe bekommen, was brauchen die dann nen Mann um nach Jahren zu sagen, dass sie ihn nicht brauchen.

Un die Männer aus meinem Bekanntenkreis, die wieder oder noch Single sind? Da weiss man auch gleich warum das so ist. Das sind ja schon zum Teil Eremiten und Sonderlinge extremer Art.

Fazit: Also verabschieden wir uns mal bitte von der romantischen Vorstellung es gibt den einen Seelenverwandten und den muss man nur finden. Genau bei zig Milliarden Menschen viel Spass. Wir sollten doch mal lieber dazu über gehen, in jedem die einzigartige Schönheit seiner selbst zu sehen und anderen verd..tnochmal nicht mit unseren eigenen Sorgen über zu belasten. Der Dalai Lama sagt, dass Glück durch Schulung des Geistes erfolgt. Also üben wir uns doch bitte darin glücklich zu sein und dann wird uns auch das Liebesglück entgegenstrahlen.
 
  • #29
Definitiv ist es so, es gibt mehr Singlefrauen als Männer und das in jedem Alter !

Bsp: in meiner Abtl. arbeiten ca. 30 Mitarbeiter, alle Männer sind vergeben vom Azubi bis zum Direktor, Frauen aber mindestens 3 Singles (übrigens keine Mauerblümchen sondern Hingucker)

Bsp: mein Sportstudio, in welchem ich viele Kontakte habe, 1 Mann ist Single, den will auch keine, alle anderen sind verbandelt, Frauen ebenfalls 3 Singels, Rest verheiratet

Bsp: mein Freundeskreis, als Single habe ich ein paar Single-Freundinnen, männliche Freunde alle verheiratet oder vergeben, platonischer Kontakt eben auch zur Freundin logisch

Bsp: Kundenkontakt im Beruf, Männer durchweg vergeben, Frauen, viele alleine, nach Scheidung oder Trennung und das schon lange.

Bsp: Familie, alles verbandelt, unter den Frauen 3 Singles, Männer 1 Single, Rest unter der Haube

Dann kommt es, ich reise viel, auf meinen Reisen bin ich durchweg nur Singlefrauen begegnet, KEINEM EINZIGEN SINGLEMANN, außer einmal ein einsamer Sportradler 65 Jahre alt.

Mir kann hier keiner erzählen, dass Männer weniger Single sind, sie brauchen meist eine Frau als Egopush, weil sie sich als Dauersingle irgendwie minderwertig oder nicht mehr begehrenswert fühlen.
Eine Frau, auch ich, braucht dies meist nicht, ich brauche auch keinen Sex, da ich diesen ohne seelisch-geistige Tiefe nicht genießen könnte, auch bin ich meinen Trieben nicht hilflos ausgeliefert.
Aber wohl viele Männer.

Es mag unter Männern wirklich Ausnahmen geben, die wie Frauen auch länger alleine leben können, aber es bleiben Ausnahmen.
 
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  • #30
Liebe Fragestellerin,

ja, für mich gilt es. Aber ich müsste nun einen Single-Mann fragen...

Ich lebe in Baden-Württemberg. Dort haben Frauen eine der höchsten
Lebenserwartungen in Deutschland. Die glücklichsten Deutschen
leben auch hier. Es wird mit der Anzahl der Sonnenstunden teilweise
erklärt, aber das kann auch Jux sein.

Stress auf lange Sicht verkürzt die Lebenszeit. Also kannst du, indem du
als Frau Scheidungen meidest und schlimme Rücksetzer wie nervtötende
Auseinandersetzungen vor Gericht, Streit um Unterhalt etc. dein Lebensglück
günstig beeinflussen. Zum Beispiel indem du Single bleibst.
 
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