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Gast

  • #1

Sind Stiefväter schlechter als Väter, die sich nie kümmern?

Ich habe meine Tochter (25) ab ihrem 12. Lebensjahr allein aufgezogen. Zusätzlich habe ich das Sorgerecht für meinen Stiefsohn (er wurde 4 Jahre vor der Scheidung adoptiert).

Ich liebe Kinder. Meine jetzige Frau hat 2 Söhne (3 und 7 Jahre alt). Sie akzeptiert meinen (Stief-)Sohn nicht und erklärt mir zugleich das ich für ihre Söhne nie der Vater sein werde. Ihre Kinder sind da anderer Auffassung (glaub ich?!?!).

Sind Stiefväter schlechter als Erzeuger die sich nie kümmern und interessieren? Sind alleinerziehende Frauen irgendwann eifersuchtig wenn Kinder anfangen den Partner zu mögen? Wie soll man(n) sich verhalten?
 
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Gast

  • #2
Kurze Gegenfrage: Warum, um Himmels Willen, hast Du eine Frau geheiratet, die in dieser Konstellation kein Interesse daran hat, Euch eine Patchwork-Familie werden zu lassen?

m29
 
  • #3
Stiefväter können ggf. sogar besser sein, als die Erzeuger.

Aber bei so manchen Müttern haben ihre Kinder stets Vorrang, vor einem neuen Partner.
Warum dann so eine Frau ?

Wenn der neue Partner sich als besserer Papa für die Kinder erweist, sollte die Mutter m.E. froh darum sein.
Warum dann manche Mütter trotzdem eifersüchtig darauf reagieren ? Man nimmt ihnen doch nichts weg dabei.

In meiner Position als Stiefvater bekomme ich die vollste Unterstützung durch die Kindsmutter.
Nur dem Erzeuger (Kindsvater) fiel es anfangs schwer, mich als Stiefvater seines Sohnes (nun 12) zu akzeptieren.
Aber inzwischen ist auch er froh um mich, daß ich seinen Sohn so sehr unterstütze.
 
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Gast

  • #4
Das Kind muss nicht von dem Mann abstammen, der es erzieht und liebt. Ein liebevoller Stiefvater ist meines Erachtens besser als ein Vater, der sich kaum oder schlecht kümmert, übrigens empfinde auch ich Stiefkinder, wenn sie den Mann als Vater akzeptieren, als Gewinn. Ich habe auch noch nie erlebt, dass eine Frau den neuen Partner als Konkurrenz in der Gunst der Kinder verstanden hat. Komischer Gedanke. Die meisten Menschen, Männer wie Frauen, erwarten meines Erachtens zu Recht, dass der Partner die Kinder annimmt, erzieht und liebt.
 
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Gast

  • #5
Kurze Gegenfrage: Warum, um Himmels Willen, hast Du eine Frau geheiratet, die in dieser Konstellation kein Interesse daran hat, Euch eine Patchwork-Familie werden zu lassen?

Ich dachte es mir auch. Dein Sohn wird sich für die ruinierte Kindheit durch dein Frauchen bedanken.

Und zu deiner Frage ob Stiefväter schlechter sind, egal wie sich der Erzeuger aufführt:
Das glaubst du doch nicht ernsthaft? Deine Frau hat nen Schlag weg, mehr nicht.
 
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Gast

  • #6
Das ist ziemlich gemein und dreist dir gegenüber und auch ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen, die sich für ihre Stiefkinder oder adoptierten Kinder regelrecht aufopfern.

Es hat nichts damit zu tun, ob man biologische Erzeuger ist. Es kommt drauf an, wieviel Fürsorge und Liebe man gibt, wie man sich kümmert und die Kinder behandelt und das kann ein Stiefvater minimum genauso gut wie ein leiblicher Vater auch. Es ist kein großes Kunstwerk, leibliche Kinder in die Welt zu setzen. Zudem gibt es genug leibliche Eltern, die ihre eigenen Kinder regelrecht misshandeln, schlagen und nicht lieben.

Alles andere hieße ja sonst, dass es allen Stiefkindern oder adoptieren Kindern furchtbar schlecht gehen würde. Dabei sind das meist Kinder, die sehr viel Fürsorge und Aufmerksamkeit bekommen und sich bessere Eltern als ihre Zieheltern gar nicht vorstellen könnten.

Die meisten adoptierte Kinder bleiben zum Beispiel auch lieber bei ihren Pflegeeltern, als später zu ihren biologischen Eltern Kontakt aufzusuchen. Die meisten wollen mit ihren leiblichen Eltern nicht mal was zu tun haben, eben weil sie diese nicht kennen als Mensch und diese sich auch nie (gut) um sie gekümmert haben.


w32
 
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Gast

  • #7
Gilt das auch für Stiefmütter, wenn frau und Mutter selbst betroffen ist?

So etwas wird so gut wie immer nur und gern in Richtung Väter geäußert. Damit wird die Bindung zwischen leiblichem Vater und Kind einer Willkürlichkeit und dem Urteil von anderen Menschen preisgegeben.

Ist eigentlich eine Menschenrechtsverletzung 1. Ranges, die durch ein eigennütziges zeitgeistliches "Gutmenschentum" das nicht die individuellen Menschen selbst vorrangig und unantastbar respektiert, sondern gern relativiert - immer genau dann wenn nicht selbst betroffen.

Ein grundliegendes Problem westlicher Gesellschaften, dass in diesem Zusammenhang mit der Sicht auf Frauen und der eigenen Sicht der Frauen zusammenhängt und offenbar narzisstischer Natur und für Betroffene menschenverachtend ist.

Da ist etwas von vermeintlich Positivem in etwas Totalitäres gekippt.
 
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Gast

  • #8
Lieber Gast, du bist mit einer Frau zusammen, die deinen Stiefsohn / Sohn der bei dir lebt
herabsetzt / verachtet / demütigt ? Trenn dich von ihr - das schuldest du deinem Sohn.
Lieber Gast - du bist mit einer Frau zusammen, die dir den guten Kontakt zu ihren eigenen Kindern den du als "geprüfter Vater" aufbaust madig macht? Hat die nicht alle Tassen im Schrank. Auch auch diesem Grunde solltest du dich von der Frau trennen - die ist eine inkompetente Mutter.
W
 
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