A

Ars_Vivendi

Gast
  • #31
Und es gibt Frauen, die lassen sich so ausnutzen, sehen es gar als ihre "weibliche Pflicht" an, und merken nicht, dass sie ggf. gar nicht geliebt werden. Sondern höchstens ihre Kochkünste.

Ich erlebe auch immer wieder Frauen, die gerade diese Eigenschaften betonen und zum Essen einladen statt zur Fahrradtour. Offenbar meinen sie, mit diesem "weiblichen" Rollenbild eher erfolgreich zu sein. Vielleicht sind wir alle unbewusst doch noch ziemlich in den "alten" Rollenbildern?
 
  • #32
Wieso ist jemand oberflächlich wenn ihm etwas am Datepartner optisch nicht passt, sei es die Körpergröße (kleine Männer sind bei mir auch ein NOGO, egal was sie beruflich darstellen, selbst wenn sie Selfmademillionär wären), das fehlende Haupthaar oder die fehlende Körperspannung.

Ich finde gerade das nicht oberflächlich, diese Menschen wissen eben was sie wollen und sie wollen ein für sich attraktives "Gesamtpaket" und nicht nur einen Teil davon.
Sie wissen eben, was sie sich zumuten und was garnicht geht und da können optische Merkmale stören. Finde ich nachvollziehbar.

Spruch: Es gibt drei Arten von Männern, die Schönen, die Intelligenten und die große Mehrheit. Wenn die Mehrheit der Männerwelt nunmal nicht in das Raster vieler Datefrauen passt wird gleich von Oberflächlichkeit gesprochen, das ich net lach, das Aussehen sieht man täglich und den Körper muss man anfassen beim Sex, sorry, da nutzen mir die super inneren Werte grad mal garnichts, denn die fass ich nicht an und sehe sie auch nicht.

Und noch was: man kann beides haben, einen gepflegten, sportlichen und gutaussehenden Mann, der sehr wohl auch ein Hingucker im allgemeinen ist, inkl. innerer Werte und Charakterstärke.

Hier wird wieder das ewige Monopol der Unscheinbaren heruntergebetet, nicht auf das Äußere zu schauen, weil dahinter der Top-Charakter lauert, Schwachsinn sag ich, ein Mensch mit Top-Charakter lässt sich gerade nicht gehen und achtet auf sein Äußeres.
 
G

Gast

Gast
  • #33
Ich erlebe auch immer wieder Frauen, die gerade diese Eigenschaften betonen und zum Essen einladen statt zur Fahrradtour. Offenbar meinen sie, mit diesem "weiblichen" Rollenbild eher erfolgreich zu sein. Vielleicht sind wir alle unbewusst doch noch ziemlich in den "alten" Rollenbildern?

Ach, ich finde Frauen, die gerne mal kochen und mit Liebe etwas zubereiten und für eine schöne Atmosphäre sorgen, toll. Es geht überhaupt nicht darum, dass sie das dann jeden Tag zu machen hat, eher darum, dass sie es kann und ab und zu mal tut. So wie ich dafür andere Aufgaben erledige, sei es im Haus irgendwas zu reparieren, mit dem Hund zu gehen, dies und jenes eben.

Liebe geht durch den Magen, da ist schon was dran. Und dazu bedarf es keines Riesenmenüs, es kann was einfaches sein, aber das eben liebevoll gemacht und serviert.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #34
EP macht mir aktuell 3350 "Partnervorschläge" und die sind schon nach "oberflächlichen" Kriterien wie Alter, Nichtraucherin und Region eingeschränkt.
Wie anders als mit "NoGo"-Listen sortiere ich das vor? Also z. B. indem ich eine Frau suche, die Akademikerin ist (2397 übrig) oder kleiner ist als ich (1967 übrig)? Und natürlich ist das politisch nicht korrekt und ich schließe vielleicht gerade eine ganz tolle Frau aus, die einen Zentimeter größer ist als ich oder vergessen hat, "Akademiker" anzukreuzen.

Die "NOGO"-Listen ziehen vor dem ersten Date und ohne sie geht es nicht, meine ich. Warum soll ich die strikt ethische (und in 95% der Fälle intolerante) Veganerin treffen, wenn Steakgrillen mein Lieblingshobby ist? Die mit Schrebergarten für den Urlaub zu Hause und Flugangst, wenn meine Urlaubsziele über die Welt verteilt sind? Und ja, ich schließe Frauen mit Übergewicht aus, auch wenn sie wertvolle Menschen sind. Frauen mit Hunden auch, sowas nennt man hier "Tierhasser".
Und ich bekomme tatsächlich auch keine Reaktion von vielen Frauen, die ich anschreibe. Die haben also wohl auch "oberflächliche" Kriterien, ich finde das völlig in Ordnung...

Jeder von uns kann sich übers Jahr mit maximal 50 Menschen intensiver beschäftigen und sie vielleicht treffen, behaupte ich. Und ich bin auch überzeugt, dass bei den 3350 bestimmt 1% grundsätzlich (und wechselseitig) interessant sein könnten, an die eine Frau im Leben glaube ich nicht. Da nehme ich mir doch die Freiheit und suche die 50 raus, bei denen die "oberflächlichen" Kriterien schonmal passen. Und ich bin nicht Mutter Theresa und gebe jeden Tag 3 Frauen einen Kaffee aus, damit ich übers Jahr 1000 Frauen "eine Chance" geben kann.

Und ja, damit bekenne ich mich zu dieser Oberflächlichkeit in dieser Phase der Partnerinnenauswahl auf diesem Medium, wenn das denn oberflächlich ist. Das bedeutet nicht, dass mir nur diese Kriterien wichtig sind, wenn ich eine Beziehung beginne. Ganz im Gegenteil, wenn diese "oberflächlichen" Kriterien erfüllt sind, geht es erst richtig los, dann werde ich bei Charakter und Persönlichkeit noch kritischer und Emotionen will ich auch noch haben. Ich weiß, völlig verrückt, aber es soll ja vereinzelt Paare geben, bei denen das alles passt. So Gerüchteweise...

Wo sind denn die "tiefsinnigen" Kriterien in der frühen Phase der Partnerwahl? Vielleicht kann einfach mal jemand, der hier Oberflächlichkeit beklagt, den "tiefsinnigen" Weg beschreiben?
 
G

Gast

Gast
  • #35
Ich erlebe auch immer wieder Frauen, die gerade diese Eigenschaften betonen und zum Essen einladen statt zur Fahrradtour. Offenbar meinen sie, mit diesem "weiblichen" Rollenbild eher erfolgreich zu sein. Vielleicht sind wir alle unbewusst doch noch ziemlich in den "alten" Rollenbildern?

So ist die Sache mit Vorurteilen... Wenn man lieber kocht und ißt als Fahrad zu fahren dann macht das dann bevorzugt. Mache ich auch gerne weil man da direkt gemeinsam imTeam etwas "erschafft". Gilt auch bei Männern, übrigens. Muss nicht immer was Negatives hinter allem Möglichen vermutet werden. Gerade in der Anfangsphase machen beide das womit sie sich am wohlsten fühlen.
 
  • #36
Beispiele für Oberflächlichkeit:

Blind Date: Mann 1,75 m. groß - Frau ca. 1,65 m. groß.
Frau bricht deswegen sofort das Date ab, weil ihr der Mann "zu klein" ist. (In einem Fall sogar, obwohl der Mann 350 km. zur Frau gefahren ist)

'in einem Fall sogar...' es ist dir also öfter passiert.
Sagen die Frauen offen, dass es an deiner geringen Größe liegt oder vermutest du das ?
Ganz blöde Frage: hast du es den Frauen vor dem Treffen gesagt, wie klein du bist ? DANN fände ich es von ihnen allerdings auch richtig doof, sich deswegen sofort zu verabschieden.

Zu den anderen Beispielen, die du aufgezählt hast und die eigentlich Varianten des gleichen Themas sind: Ich denke, diese Frauen haben so etwas schon so oft erlebt, dass sie es nicht mehr glauben können und wollen sich vor erneuten Verletzungen schützen.

Sei nicht traurig, ich glaube nicht, dass diese Frauen alle oberflächlich waren. Eher schon, dass sie Angst davor hatten, erneut enttäuscht zu werden.

w 47
 
  • #37
Klar herrscht in SB eine ausgeprägte Katalogmentalität, deshalb haben hier auch alle Leute, die irgendwie nicht der "Norm" entsprechen - z.B. Migranten - ausgesprochen schlechte Chancen. Sie werden sofort weggeklickt, während sie im realen Leben oft problemlos einen Partner finden.
 
G

Gast

Gast
  • #38
Ich erlebe auch immer wieder Frauen, die gerade diese Eigenschaften betonen und zum Essen einladen statt zur Fahrradtour. Offenbar meinen sie, mit diesem "weiblichen" Rollenbild eher erfolgreich zu sein. Vielleicht sind wir alle unbewusst doch noch ziemlich in den "alten" Rollenbildern?

Ich verstehe nicht, was daran schlimm sein soll, etwas Liebevolles für jemanden zu tun wenn es einem selbst auch Spaß macht. Daraus besteht eine Beziehung auch, dass man einander gegenüber aufmerksam ist. Dafür freue ich mich wenn der Mann mein Auto betankt (natürlich auf meine Kosten, bevor hier wieder gemutmaßt wird) weil das eine total verhasste Tätigkeit von mir ist. Einfach mal etwas Liebevolles tun für den Menschen, den Mann liebt. Das berühmte Geben und Nehmen. Viele denken immer, sie vergeben sich etwas oder fühlen sich degradiert. Das ist aber deren eigenes Problem, das sie mit ihrer Selbstwahrnehmung haben. Und es macht einen Unterschied, ob das Gegenüber sich darüber freut und dankbar ist oder das erwartet weil er meint, diese Leistung stünde ihm zu. Ähnlich ist es im Beruf. Mein Chef würde den Anfall kriegen wenn ich für ihn Kaffee kochen würde. Seine Auffassung ist, dass er das selbst kann und mich für wichtigere Dinge braucht. Stimmt auch :D Aber wenn er richtig absäuft in Arbeit und nicht dazu kommt, dann freut er sich wenn ich ihm von mir aus, ohne dass er danach fragt, Kaffee bringe oder in meiner Mittagspause etwas zu essen für ihn besorge. Umgekehrt macht er das für mich auch.
 
  • #39
Der Datingmarkt war schon immer hart. Vor 50 Jahren hat man sich mit 20 gefunden, geheiratet und blieb ein Leben lang zusammen.

Heute gibt es eine Vielzahl von Singles und das Internet inklusive Partnerbörsen
schafft den Zugang zu diesem Markt. Der neue, bessere Partner ist nur einen Klick weit entfernt.

Die Gesetze des Marktes (Aussehen, Alter, Status) treffen die, die sie nicht vorweisen können viel härter, da die Konkurrenz nur einen Klick entfernt ist.

Die Gesellschaft hat nach Liberalisierung geschrien. Höher, schneller, weiter besser. Nicht verheiratet oder AE zu sein ist kein soziales Stigma mehr, alle partnerschaftlichen Konstellationen sind möglich. Das Gefängnis Ehe wurde überwunden.

Einerseits die Freiheiten zelebrieren, aber auf der anderen Seite mit den daraus
resultierenden Nachteilen nicht umgehen zu wollen, ist kindisch.

Alle hat seine zweite Seite. Der Feminismus hat die Gesellschaft umgepflügt und
nun schimpfen die Frauen mit dem Resultat "Nein, so haben wir uns das nicht vorgestellt" Diese ganzen"Unfreiheiten" der stabilen Partnerschaften hatten nämlich auch Vorteile ( die meineserachtens gar nicht so schlecht waren).
Die fallen jetzt einfach weg. Lässt man dem Markt freien Lauf, kommen
die unangenehmen Wahrheiten viel schneller ans Tageslicht.

Diese neuen Freiheiten beinhalten auch, dass man auch das klassische, stabile
Modell wählen darf. Nur anscheinend wird das von den bevorzugten Zielgruppen
so nicht gewählt. Deswegen all diese Kommentare.
 
  • #40
Der Eine mag es als "oberflächlich" beurteilen - der Andere als "sein Minimum an erfüllten Kriterien." Die Praxis mit Angebot+Nachfrage wird es dann entscheiden.

Wer von seinem "Minimum an Kriterien" nicht abrücken will, der muß dann intensiver und ggf. länger auf Partnersuche gehen. Von alleine wird er/sie kaum kommen. Und je nach Art und Umfang der Kriterien - werden die Meisten davon bereits vergeben sein ?

Männer werden dann evtl. etwas unterhalb ihrer Kriterien daten, während Frauen eher Single bleiben, als von ihrem Minimum abzurücken. Das ist gut zu wissen, für beide Seiten.

Nun, es kann Jeder sein Leben selber gestalten (soweit ihm gewillt und möglich). Wem seine Kriterien/Prinzipien wichtiger sind, als eine real mögliche Partnerschaft - bitte sehr. Aber das eigene Leben ist nicht unendlich. Und im Jenseits kann man nichts nachholen, was man hier in seinem Leben versäumte.

Ich (m) habe auch meine No-Go-Liste an Frauen, aber sie ist recht klein. z.B. größer als Konfektionsgröße 48 oder viel älter als ich(53), ist für mein Empfinden nicht mehr ästhetisch. Da hätte ich die gleichen Probleme wie Herakles schilderte, mit Männern.

Meine Vorstellungen von Liebe und Partnerschaft scheinen inzwischen "veraltet" zu sein. Weil die Mehrheit dafür andere Kriterien hat. Das ist keine Wertung, sondern nur eine persönliche, subjektive Feststellung.

Es kommt nicht zusammen, was nicht zusammen passt. Was auch sein Gutes haben kann.
 
G

Gast

Gast
  • #41
Ich erlebe auch immer wieder Frauen, die gerade diese Eigenschaften betonen und zum Essen einladen statt zur Fahrradtour. Offenbar meinen sie, mit diesem "weiblichen" Rollenbild eher erfolgreich zu sein. Vielleicht sind wir alle unbewusst doch noch ziemlich in den "alten" Rollenbildern?

Mann kann sich alles einreden wie man will.
Ich z. B. mag Radfahren überhaupt nicht, koche aber gern und gut. Die Idee, dass ich damit vielleicht absichtlich typische weibliche Rollenbilder stimulieren will, finde ich sehr belustigend, zumal ein Ex von mir Koch und ausgesprochen maskulin war.

So ist die Sache mit Vorurteilen... Wenn man lieber kocht und ißt als Fahrad zu fahren dann macht das dann bevorzugt. Mache ich auch gerne weil man da direkt gemeinsam imTeam etwas "erschafft". Gilt auch bei Männern, übrigens. Muss nicht immer was Negatives hinter allem Möglichen vermutet werden. Gerade in der Anfangsphase machen beide das womit sie sich am wohlsten fühlen.

Genau.
Zur gesunden und sinnvollen Aktivität in frischer Luft in Form von Garten- oder Heimwerkerarbeit könnte ich nämlich auch einladen. Allerdings wird man mir da vorwerfen einen Trottel zu suchen, der mir die Arbeit abnimmt. Weit gefehlt, ich habe eher im Sinn Gemeinsamkeit zu schaffen und Schönes aufzubauen, dass man dann zu Zweit genießen kann. Und ich werkle natürlich auch mit, den mir macht sowas Spaß.
 
  • #42
Nun, es kann Jeder sein Leben selber gestalten (soweit ihm gewillt und möglich). Wem seine Kriterien/Prinzipien wichtiger sind, als eine real mögliche Partnerschaft - bitte sehr. Aber das eigene Leben ist nicht unendlich. Und im Jenseits kann man nichts nachholen, was man hier in seinem Leben versäumte.

...sehr richtig - aber man/frau kann das auch andersrum sehen: Will ich mein Leben verbringen mit jemandem, der es mir in vielen Dingen nur vermiest?
Beispiel: ich reise leidenschaftlich gern - was nützt mir also eine Partnerschaft mit dem besten Kerl der Welt, wenn der sich in kein Flugzeug setzt? Urlaub bis an mein Lebensende alleine? Jedesmal Ärger, wenns an die Urlaubsplanung geht?
Oder: Ich erweitere meine Alterskriterien nach oben und nehme einen Mann, der 10/15 Jahre älter ist - und der stirbt dann 20 Jahre vor mir - Jackpot! Mit 70 werd ich mir noch schwerer tun, einen Partner zu finden...

Solche Ausschlusskriterien haben in vielen Fällen ihre Berechtigung - und da spreche ich natürlich nicht von der Haarfarbe oder der Körbchengrösse!
 
  • #43
Muss nicht immer was Negatives hinter allem Möglichen vermutet werden.

Wird es aber. Und darin sehe ich auch das größte Problem – man kann eigentlich kaum noch etwas tun ohne das flaue Gefühl, daß es vom Gegenüber wahrscheinlich gerade wieder negativ umgedeutet wird. Und leider werden solche „Erkenntnisse” ja auch nicht ausgesprochen, so daß man sie ggf. widerlegen könnte.

Da will man z.B. eine gewisse Verbindlichkeit zeigen, indem man die Frau zu einem Ausflug mit Freunden mitnimmt. Und was passiert? Sie unterstellt einem, daß man keine eigenständige Entscheidung treffen kann, sie von den Freunden begutachten lassen und dann deren Urteil einholen will. Nein, das möchte sie nicht, sagt sie, uns unsereiner denkt, daß es ihr wohl zu schnell geht mit den Freunden. In Wirklichkeit ist sie, von der Meinung ihrer besten Freundin beeinflußt, zu einem völlig absurden Urteil gekommen.

Oberflächlichkeit äußert sich mithin auch im Aufgreifen von Standard-Interpretationen, ohne jede individuelle Verifizierung.
 
G

Gast

Gast
  • #44
Wird es aber. Und darin sehe ich auch das größte Problem – man kann eigentlich kaum noch etwas tun ohne das flaue Gefühl, daß es vom Gegenüber wahrscheinlich gerade wieder negativ umgedeutet wird. Und leider werden solche „Erkenntnisse” ja auch nicht ausgesprochen, so daß man sie ggf. widerlegen könnte.

Da will man z.B. eine gewisse Verbindlichkeit zeigen, indem man die Frau zu einem Ausflug mit Freunden mitnimmt. Und was passiert? Sie unterstellt einem, daß man keine eigenständige Entscheidung treffen kann, sie von den Freunden begutachten lassen und dann deren Urteil einholen will. Nein, das möchte sie nicht, sagt sie, uns unsereiner denkt, daß es ihr wohl zu schnell geht mit den Freunden. In Wirklichkeit ist sie, von der Meinung ihrer besten Freundin beeinflußt, zu einem völlig absurden Urteil gekommen.

Oberflächlichkeit äußert sich mithin auch im Aufgreifen von Standard-Interpretationen, ohne jede individuelle Verifizierung.

Ewig an schlechten Erfahrungen zu hängen ist kontraproduktiv. Vielleicht wäre es an der Zeit den Fokus auf positive Erlebnisse zu richten. Die selbsterfüllende Prophezeiung gibt es nämlich.
Anderen seinen alten Gram überzustülpen und aus ähnlichen früheren Situationen, die nicht gut ausgingen, falsche Schlüsse für heutige Erlebnisse zu ziehen, ist für mich der Gipfel der Oberflächlichkeit.

Amüsanterweise werden im oberen Statement die ersten beiden Absätze durch den letzten ad absurdum geführt. Apfeldieb tut selbst, was er bei anderen kritisiert. Was bedeutet, dass wohl jeder seinen blinden Fleck hat. ;-)
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #45
Ich verstehe nicht, was daran schlimm sein soll, etwas Liebevolles für jemanden zu tun...

Schlimm ist das überhaupt nicht, es schmeckt auch. Trotzdem ist das für mich immer ein wenig Rückfall in alte Rollenbilder und amüsiert mich mehr. Frauen kochen, Männer hängen die Lampe auf. Frauen können sicher auch noch anderes gut als "den Haushalt machen"!
 

minimus

Gesperrt
  • #46
Ich finde gerade das nicht oberflächlich, diese Menschen wissen eben was sie wollen und sie wollen ein für sich attraktives "Gesamtpaket" und nicht nur einen Teil davon.
Und wenn dann Herren behaupten, dass sie Frauen ab einem Alter von XY ausschließen dann sind ja die Damen hier im Forum so tolerant und akzeptieren dies. Bei so einer Aussage schlagen ja dann die Furien im Forum gleich zu.:)

Natürlich sind wir in der heutigen Zeit sehr oberflächig. Das fängt schon bei den Bewerbungen im Berufsleben an. Man bewirbt sich und bekommt entweder innerhalb v. 48 Std. einen Anruf von der Personalabteilung oder wenn man Glück hat 3 oder 4 Wochen später eine Absage.

Bei den Datingportalen ist dies nicht anders. Ein Profil ist auch nur eine Art von Bewerbungsunterlage. Entweder man akzeptiert diese Spielregeln oder man lässt sich nicht auf dieses Spiel ein.
 
  • #47
Ich finde es durchaus legitim nach dem äußeren Eindruck zu gehen, wenn man die Person noch nicht kennt. Im realen Leben ist es doch auch nicht anders. Wenn man jemanden nicht im Bekanntenkreis kennen lernt, sondern gezielt anspricht, tut man dies auch weil der jenige einem äußerlich gefällt. Menschen die man nicht attraktiv findet spricht man auch im realen Leben nicht an um sie näher kennen zu lernen. Also ganz normal.
 
G

Gast

Gast
  • #48
Schlimm ist das überhaupt nicht, es schmeckt auch. Trotzdem ist das für mich immer ein wenig Rückfall in alte Rollenbilder und amüsiert mich mehr. Frauen kochen, Männer hängen die Lampe auf. Frauen können sicher auch noch anderes gut als "den Haushalt machen"!

Für mich ist das kein Rückfall, sondern oftmals einfach nur bewährt. Um beim Beispiel Kochen und Lampen Aufhängen zu bleiben, ich koche nicht gerade mit Leidenschaft, kann aber handwerkliche Sachen ganz gut. Ich sehe keinen Grund, das zu ändern, um des Änderns Willen.
 
G

Gast

Gast
  • #49
Schlimm ist das überhaupt nicht, es schmeckt auch. Trotzdem ist das für mich immer ein wenig Rückfall in alte Rollenbilder und amüsiert mich mehr. Frauen kochen, Männer hängen die Lampe auf. Frauen können sicher auch noch anderes gut als "den Haushalt machen"!

Frauen können alles Mögliche auch außerhalb des Haushalts gut, sie führen Betriebe, regieren sogar Länder. Genauso wie Männer sicherlich den Haushalt packen und mit dem Geschirr zurechtkommen.
Es ist witzig, wenn Einige das einfach nicht sehen wollen, trotzdem es genau vor ihrer Nase passiert. Die Welt hat sich für Viele längst weitergedreht und die Kritiker kritisieren olle Kamellen und merken es gar nicht.
 
Top