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  • #1

Singlefrauen-Schwemme im mittleren Alter, warum?

Anscheinend gibt es im mittleren Lebensalter viel mehr Single-Frauen als Single-Männer, jedenfalls begegnen mir weit mehr davon. Männer ohne weibliche Begleitung sehe ich kaum, und wenn, dann verstehe ich das sehr gut bei dem entsprechenden Mann. Wie ist das zu erklären, wenn man andererseits von der Tatsache ausgeht, dass auch Geschiedene oder Verwitwete bis auf wenige Ausnahmen wieder Partnerinnen im passenden Alter haben?
 
  • #2
Mhm. Rein statistisch dürfte es die eigentlich nicht geben... Wenn ich mal davon ausgehe, daß die durchschnittliche Frau einen Mann gleichen Alters bis maximal 8 Jahre älter möchte, dann gibt es vermutlich in der bezeichneten Männer-Altersgruppe entweder keine passenden Männer (ohne diverse Probleme) oder diese suchen sich jüngere Frauen.
 
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  • #3
Hallo

du redest in Pauschalisierungen.
Meinst du deinen Freundeskreis ? Dann sag es so.
Die Beobachtungen sind sehr unterschiedlich.

Du neigst dazu Singles nach Marktwert zu bewerten- nur der Abschaum bleibt solo - und zwar verdient.
Es gibt zig Gründe wieso jemand allein ist "im mittleren Alter".
Mit Verlaub - oft ist es das kleinere Übel unter vielen.
Dass Männer schnell wieder jemanden an ihrer Seite haben wie du beobachtest liegt wahrscheinlich daran dass sie eben nur JEMANDEN haben.
 
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  • #4
Ganz einfach. Weil Frau bis dahin gelernt hat, dass Mann sich nicht verändert oder verändern lässt, weil man seine eigenen Bedürfnisse kennt und es nicht mehr nötig hat und bereit ist, faule Kompromisse einzugehen.

Vielen Männern reicht es offenbar, wenn die Frau hübsch und schlank ist.

Die meisten Frauen in der Lebensmitte haben da aber höhere Ansprüche, man weiss vor allem, was man nicht will... und dann muss man sich auch noch in Mr. Perfekt verlieben können....und wenn das nicht passiert, da bleibt man eben Single, bis der Richtige kommt.
 
  • #5
Single-Frauen ab 40+ haben höhere Ansprüche - die auf dem Markt schwerer zu befriedigen sind.
Dadurch bleiben sie länger Single, und fallen damit eher auf.
Aber das scheint sie nicht zu stören.

Aber auch, weil sich viele Frauen zu umständlich anstellen, bis dem Mann jeglicher weiterer Kontakt vergeht.

Wer z.B. drei Date-Vorschläge absagt, aber immer noch daten will - ohne eigene Vorschläge,
wirkt unglaubwürdig.

Oder das Date kurzfristig absagen, weil ihr angeblich was dazwischen gekommen wäre.
(Aber beim näheren Hinsehen der genannte Grund lange bekannt sein müßte)

Oder dieses mühsame x-Wochen oder -Monate lang mailen, und die Frau unterhalten (bei ihren dürftigen Antworten)
Bis sie mal endlich für ein Date bereit ist.

= es ist sprichwörtlich wie "den Hund zum jagen tragen"

Und dazu ggf. ihre Sprüche (sinngemäs):"Ich bin ich auch ohne Mann zufrieden"
Später im Schlafzimmer:"Mist, die Batterien im Vibrator sind schon wieder leer"
Sonntags-Blues:"Wieder ein Wochenende alleine verbracht - und morgen wieder zum Job *seufz*"

Allerdings schätze ich, das die meisten Single-Frauen besser mit dem Single-Dasein zurecht kommen, als die meisten Männer. Also die Männer es i.d.R. nicht so gut aushalten. Genauer: Mit dem Alleinsein und Sex-Entzug.

Dazu kommt die Gesellschaft, die sich immer noch eher um Single-Frauen und deren Gründe dafür interessieren, als bei Single-Männern.

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis ab 40+ fallen mir spontan nur vier Singles.(M+F) ein.
Sie wollen keine Partner/innen mehr. (Zwei davon hatten vermutlich noch nie einen Partner/in)
Die meisten Anderen sind seit ca. 20 - 30 Jahren in festen Beziehungen oder Ehen.

Aber ich erlebe auch Single-Frauen ab 40+, die grüppchenweise in ihrer Freizeit unterwegs sind.
Aber dabei kein Interesse für Männer. Nicht mal für die Single-Männer, die ihnen dabei begegnen.
(So meine Beobachtungen, ohne meine Person)

Mir scheint, das für immer mehr Frauen ein Mann/Partner nicht mehr so wichtig ist, wie frühere Generationen. Der Mann bekommt einen fest abgegrenzten Teil ihrer Zuneigung - den Rest aber z.B. ihre (beste) Freundin.
Mir scheint, das über die meisten Gesprächsthemen sie lieber mit einer Frau/Freundin, als mit ihrem Partner sprechen wollen.

Somit wird die Freundin eher für soziale Kontakte genutzt - also dafür kein Mann benötigt wird.
Die Frau verdient ihr eigenes Geld - reist alleine in Urlaub - betreibt alleine oder mit Freunden ihre Hobbies.
.... wozu dann noch einen Mann ??? - Nur noch für Sex ?
(wenn gerade die Batterien schon wieder leer sind)
 
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  • #6
Selektive Wahrnehmung.

Im Gegensatz zum europäischen Ausland wurden / werden in Deutschland mehr Jungs als Mädchen geboren. Wenn man nun davon ausgeht, dass die Deutschen bei der Partnersuche hauptsächlich unter sich bleiben (was tatsächlich der Fall ist) und logischerweise auf jede Singlefrau ein Junggeselle kommen muss, sollte es sogar mehr männliche Singles geben.

Allerdings weiß ich nichts über die Auftretenswahrscheinlichkeit von Homosexualität unter den Geschlechtern. Ich habe immer den Eindruck, dass es mehr homosexuelle Männer als Frauen gibt. Das mag aber einfach nur daran liegen, dass Männer (gleich welcher sexuellen Orientierung) im Allgemeinen etwas auffälliger im Auftreten sind.
 
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  • #7
Das ist wohl auch eine Frage der Wahrnehmung.

Es gibt schon genug Single maenner in mittleren Alter, aber dazu muss Frau sich halt auch bemuehen , die laufen Singlefrau nicht von alleine hinterher.

Such mal beim THW, in Club fuer Maenerhobbies, etc

Dort gibt es gute SingleMaenner

M, kein Single
 
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  • #8
Hallo FS,

meiner Ansicht nach liegt das eher an den Frauen, die aktiv werden, um nicht allein zu bleiben. Ob das mit eventuell vorhandenen Kindern zusammen hängt, keine Ahnung! Meiner Beobachtung nach ist es allerdings so, dass Frauen in den jungen Jahren eher auf den bestimmenden Typ Mann abfahren (Alpha...). Wenn sie dann getrennt sind, suchen sie aktiv eher nach Verständnis und Harmonie, während Mann sich noch auf freier Wildbahn orientiert!

Und das von mir als Mann ;-)

Viel Glück!
 
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  • #9
Das kann ja nun nicht sein, denn es gibt laut Statistik nur einen leichten Frauenueberhang.

Ich stelle das Gleiche fest, aber ich kenne die Ursache: die Frauen gehen einfach mehr raus, sind mit Freundinnen unterwegs, in der Öffentlichkeit und sind daher sichtbarer, als die Männer, die viel vorm Computer oder Fernseher hocken.
Männer triffst Du beim Sport. Sie fahren mit dem Auto hin und wieder zurück, sitzen nicht 2 Stunden auf ein Schwätzchen im Cafe - also siehst Du sie auch nur im Fitnessstudio. Da sind aber im mittleren Alter und höher auch mehr Frauen als Männer, jedenfalls in den anspruchsvolleren Studios, trotz vieler Frauenstudios.
Wenn Männer im mittleren Alter ausgehen, dann in Clubs in denen viel jüngere Frauen sind oder in Kneipen, in denen Frauen in der Minderheit sind. Das sehe ich hier in der Nachbarschaft: in allen Cafés und Restaurants sind 60% Frauen, 50% Paare. In den beiden einzigen Kneipen liegt die Männerquote bei 95%. Da gehe ich trotzdem nicht hin: mir gefallen weder die Kneipen, noch die Männer.
Männerueberhang findest Du in organisierten Lauftreffs, die Frauen organisieren ihre Laufrunden im Freundinnenkreis.

Ich wette, Du bist eine Frau und findest bei Deinen frauentypischen Aktivitäten keine Männer. Männer haben ein anderes Freizeitverhalten als Frauen. Singlemänner triffst Du übrigens nicht im Baumarkt oder Gartencenter, sondern auf Technikmessen, Gebrauchtwagenmaerkten, Oldtimer- oder Motorradtreffs, bei Saturn und Mediamarkt usw., bei Dingen, die Frauen eher weniger interessieren.

Ich habe mich in den mittleren Jahren scheiden lassen. Ich lebe in der Stadt, mein Exmann am Stadtrand. Ich gehe ins Kino, ins Café, ins Theater, zum Sport, walken, shoppen, lese im Park oder kloene mit Freundinnen, bummel auf dem Markt fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln ...., jeden Tag. Ich bin sichtbar.
Mein Ex hockt viel zuhause, sieht fern, fährt mit dem Auto, macht am Wochenende Motorradtouren über Land, Expresskaeufe im Supermarkt. Er ist Single aber man sieht ihn kaum. Er hat auch wesentlich weniger Geld als ich, was ja auch aufs Freizeitverhalten wirkt.

Mein Ex war schon immer so ein zuhause-Mensch, während ich mich ihm anpasste, zuhause kochte, den Garten machte und erst nach der Scheidung total aufdrehte, übrigens auch beruflich. Das stelle ich bei vielen Single-Frauen fest. Deswegen sieht man sie.
 
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  • #10
Anscheinend gibt es im mittleren Lebensalter viel mehr Single-Frauen als Single-Männer, jedenfalls begegnen mir weit mehr davon.

Grundsätzlich gehen im mittleren Alter viele Beziehungen auseinander und damit gibt es Single-Frauen und Single-Männer. Die Männer haben die "Auswahl" zwischen den gleich alten Frauen und den bis zu 10 Jahre jüngeren Frauen, die keine gleichalten Partner wollen. Sie nehmen dann lieber die "pflegeleichteren" jüngeren Frauen und nicht die verbitterten gleichalten. Die Frauen möchten keine älteren Partner mehr und bleiben alleine. Ganz einfach. Auch wenn hier noch so viele 40+-Frauen betonen, wie sexy sie doch noch sind und dass die Männer um 35 Schlange stehen.
 
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  • #11
lebst Du in einer Großstadt? Dort gibt es mehr Frauen als Männer in allen Altersklassen.

Außerdem sind Frauen geselliger und gehen auch als Single mehr unter Leute. Man sieht auch hier bei uns kaum Männer auf den Straßen, weil die mehr und länger arbeiten und mehr Zeit in Arbeit und Tätigkeiten zu Hause investieren. Hab auch immer den Eindruck, das man wenig Männer sieht, v.a. nie alleine oder in Gruppen.
 
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  • #12
Die Männer thematisieren es nur weniger, und alleine ausgehen ist nicht ihre Sache. Deshalb entsteht ein verzerrtes Bild. (Mal abgesehen davon, dass in den einschlägigen Affärenportalen ein Männerüberschuss von 80-90% besteht-die meisten Ü40). An meinem Arbeitsplatz gibt es eher viele Singlemänner. Es sind eben ganz normale, durchschnittliche Typen, und viele Frauen meiner Generation erhoffen sich wohl noch den Traummann und sehen diese nicht mal näher an;-)
Ich sehe eher die typische Problematik-die sich auch in den Beiträgen hier spiegelt-,dass Singlefrauen feste Partnerschaften anstreben und sich ohne Partner entwertet fühlen, während Singlemänner meinen unglaublich viel Sex verpasst zu haben und sich nicht binden wollen. Klischeehaft gesprochen..das gilt nicht für alle.
Wer realistisch, kompromissfähig und auch mal pragmatisch auf Partnersuche geht, ist schnell wieder vergeben. Geld spielt sich eine nicht unerhebliche Rolle nach Scheidungen, beruflichen Umbrüchen usw..die große Romantik ist selten da. Nur: war die früher schlicht da, weil wir alle mehr Illusionen hatten? ;-)
w/47
 
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  • #13
Die Welt ist so wie Du sie siehst.

Hier wo ich wohne, kenne ich viele Frauen und eher noch mehr Männer, die keinen Partner haben. Auf den "richtigen" zu treffen, das passiert meist, wenn man sich nicht bemüht.
 
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  • #14
Die Beobachtung, dass es mehr Singlefrauen als Singelmänner im mittleren Alter gibt, habe ich auch gemacht.

Ich denke, es liegt daran, dass Männer sich nicht gern trennen. Egal, ob in Ehen oder Beziehungen. Männer sind da oft sehr "leidensfähig", selbst wenn es nicht gut läuft. Sie verlassen morgens das Haus und kommen abends zurück. Dazwischen können sie notfalls noch eine Affäre einschieben. Warum also trennen und einen eigenen Haushalt gründen und Unterhalt zahlen? Vom kostenlosen Sex mit Ehefrau und Partnerin ganz zu schweigen. Also bleiben sie. Es sei denn, sie verlieben sich wirklich richtig oder eine jüngere Frau ist zu einer Beziehung bereit, die sein männliches Ego richtig puscht. Dann wird warm gewechselt und sie sind wieder versorgt. In jeder Beziehung.
Frauen sind in dem Punkt kompromissloser und ehrlicher. Sie trennen sich auch, wenn noch kein neuer Partner am Horizont zu sehen ist. Sie kommen viel besser alleine klar, als ein Mann in der Situation. Sie haben Freundinnen und Bekannte, mit denen sie etwas unternehmen und reden können. Frauen verarbeiten Trennungen auch anders. Männer sehen Trennungen als persönliche Niederlage und knabbern da länger dran. So erklärt sich auch, warum getrennte Männer aller Altersklassen bei neuen Frauen ihre Ex schlecht machen. Wären sie darüber weg, würden sie das nicht machen.
Ein weiterer Grund ist, dass Frauen in dem Alter auch andere Ansprüche stellen.Bei Männern hat man schon den Eindruck, regelmäßiger Sex und eine warme Mahlzeit sind ausreichend, sich mit einer Frau zusammen zu tun.

w, 50
 
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  • #15
Viele Männer im mittleren Alter haben kapituliert. Sie verkriechen sich daheim, gehen nicht mehr aus - suchen keine Partnerin. Mir ist auch aufgefallen, das auf jeden "brauchbaren" single Mann mindestens zehn single Frauen kommen. Geht man auf Ü30/Ü40 Parties überwiegen Horden von Singlefrauen denen der Männer.
 
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  • #16
Wie definierst du "mittleres Lebensalter"? Falls du damit Frauen Mitte / Ende 30 (+) meinst, könnte es daran liegen, dass diese oftmals (kleine) Kinder im Haus haben und das nicht jederman(n)s Sache ist. Frauen mit kleinen Kindern haben auch oftmals schlicht keine Lust und keine Zeit, sich in dieser Phase auf eine neue Partnerschaft einzulassen. Bei den Expartnern dieser Frauen sieht die Sache schon anders aus. Meistens bleiben die Kinder ja bei der Frau und somit hat Papa es wesentlich leichter, eine neue Partnerin zu finden...

Falls du jedoch von Menschen jenseits der 40 sprichst öffne ich hier als Erklärungsmodell mal die Klischeeschublade und behaupte, dass Frauen oftmals besser alleine sein können als Männer, die sich nach langjähriger Ehe / Beziehung, häufig schneller wieder auf eine neue Partnerin einlassen, manchmal leider nur, weil sie die Einsamkeit schwer ertragen können...
 
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  • #17
Single-Frauen ab 40+ haben höhere Ansprüche - die auf dem Markt schwerer zu befriedigen sind.

Singlefrauen ab 40 steigern ihre Ansprüche, haben aber gleichzeitig eines nicht mehr zu bieten: die Aussicht auf eine Familie. Irgendwie paradox, vielleicht liegt es auch einfach gerade daran, dass Frauen dann keinen Mann für Familiengründung mehr suchen müssen.

Wenn also gleich alte Männer (oder auch 5 Jahre ältere) noch Familie haben möchten, halten sie sich an jüngere Frauen. Wenn ein Mann keine Familie möchte, fällt er oft durch die völlig überdrehten Ansprüche der Frauen in diesem Alter, das lässt sich hier ja immer wieder nachlesen. Die Frauen bleiben dann "lieber" alleine, als "unwürdige" Männer zu nehmen. Im Regelfall dann dauerhaft, denn die Situation wird für sie ja nicht besser.

Ich wundere mich immer wieder, dass bei Frauen 40+ Mann schon sofort durchs Raster fällt, wenn er beim ersten Date nicht bezahlt oder nicht ausreichend "nobel" ausführt. und natürlich ist für die Frau ü45 ein Mann über 50 viel zu alt und so wie man hier liest, stehen gleichzeitig die 35-jährigen Männer Schlange, natürlich alle mit ernsthaften Absichten. Ich stelle aber auch fest, dass das im RL nicht so extrem ist. Mag sein, dass sich hier die "Elite"-Frauen versammeln.

m, 46
 
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  • #18
Männer triffst Du beim Sport. Sie fahren mit dem Auto hin und wieder zurück, sitzen nicht 2 Stunden auf ein Schwätzchen im Cafe - also siehst Du sie auch nur im Fitnessstudio. Da sind aber im mittleren Alter und höher auch mehr Frauen als Männer, jedenfalls in den anspruchsvolleren Studios, trotz vieler Frauenstudios.
Wenn Männer im mittleren Alter ausgehen, dann in Clubs in denen viel jüngere Frauen sind oder in Kneipen, in denen Frauen in der Minderheit sind.

Ich lebe in der Stadt, mein Exmann am Stadtrand. Ich gehe ins Kino, ins Café, ins Theater, zum Sport, walken, shoppen, lese im Park oder kloene mit Freundinnen, bummel auf dem Markt fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln ...., jeden Tag. Ich bin sichtbar.

Du merkst schon, dass Du für Männer dann gerade nicht sichtbar bist, weil Du frauentypischen Aktivitäten nachgehst, wie Du selbst beschreibst?

m48
 
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  • #19
Jüngere Frauen orientieren sich altersmäßig bei Männern ein wenig nach oben, Frauen mittleren Alters suchen gleichaltrige Partner. Männer suchen meistens Frauen, die ein paar Jahre jünger sind. Deswegen sind tendenziell eher jüngere Männer und ältere Frauen Singles, das geben die Zahlen ja nicht anders her. Aber Schwemme ist wohl doch etwas übertrieben. Man empfindet die eigene Situation als unbefriedigend, und das verschiebt die Wahrnehmung.
 
  • #20
das deckt sich ganz und gar nicht mit meine Beobachtungen.. egal wo man ausgeht sieht man wesentlich mehr Männer als Frauen.. in fast jeder Bar oder Kneipe oder Club ist meistens ein deutlicher Herrenüberschuss. Nun mag es natürlich sein das du diese alle als "Abschaum" gar nicht wahrnimmst, was aber an den reinen Zahlen nichts ändert.. schreib doch mal WO du diese Singlefrauenschwemme findet?

das einzige Land das ich kenne, in dem Frauenüberschuss beim abendlichen Weggehen herrscht, ist hier in N, da viele Männer auf den Ölplattformen arbeiten und deswegen für mehrere Wochen nicht an Land sind. Während die Frauen hier durchaus öfters abends weggehen..

In Hamburg, Berlin, Frankfurt hast du den typischen Männerüberhang in den Bars der Republik
 
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  • #21
...es könnte daranliegen,dass Männer irgendwann die Partnerin wechseln!

Bei midlife-crisis oder ähnlichen Problemen wechseln sie die Frau!

Ich dachte nicht,.dass ich das schreiben würde,aber ioch wollte nicht mit 38 und zwei Kindern wieder auf die Suche gehen oder single werden.

Mein Mann,meine allergrößte Liebe (ich seine normalerweise auch) wollte Abstand nehmen, sich selbst suchen/finden... und ich unterstützte ihn darin und nach 2 Monaten suchte er sich selbst in einer anderen Frau!

LG
 
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  • #22
Es gibt immer noch viele Männer, die eine Familie gründen wollen, und da passen die alleinstehenden deutschen Frauen mittleren Alters schlecht hinein (bereits alleinerziehend oder kein Kinderwunsch).

Erstaunlich viele Damen hierzulande wollen sich auch überhaupt nicht fest binden sondern suchen nur unverbindlichen schnellen Sex. Andere suchen einen Traumprinzen ohne zu realisieren, daß sie selbst kaum (mehr) als Prinzessin durchgehen. Wieder andere wollen was festes, können es aber nicht durchhalten wegen massivster psychischer Probleme. Viel zu viel schlechte Vergangenheit stellt sich meistens als ernstzunehmendes Hindernis zu minimalem Glück heraus.

Für viele Männer sind Frauen ab 35 nicht mehr optisch ansprechend (kann ich nicht nachvollziehen).

M
 
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  • #23
Mhm. Rein statistisch dürfte es die eigentlich nicht geben

Oberflächlich betrachtet gibt es in jeder Altersgruppe gleich viele Männer wie Frauen. Allerdings neigen einige dazu, in einer anderen zu wildern. Zum Beispiel die jüngeren Frauen, denen ein gleich alter Mann zu unreif ist oder zu wenig verdient. In diesem Segment spielt der Altersunterschied noch keine Rolle. Für die etwas älteren Frauen ist diese Klasse daher stark ausgedünnt, und der Unterschied nach oben, den eine Studentin noch akzeptieren würde, geht in diesem Alter nun nicht mehr. Daher finden diese Frauen nur noch schlecht einen gleichaltrigen Partner.

Es ist wie eine Knopfreihe, die von beiden Seiten her zugeknöpft wird, aber unter Auslassung des ersten Knopflochs: zuerst merkt man gar nichts, aber in der Mitte bleibt plötzlich ein Knopf übrig. Ihn mit dem ausgelassenen Knopfloch ganz am Anfang der Reihe (=junge Männer) zu verknöpfen geht aber nicht. Problem erkannt? (m)
 
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  • #24
Ich nehme jetzt mal als Beispiel meine Cousine und meine Freundin 53 und 35 Jahre alt. Die eine ist verbittert und verteufelt mittlerweile jeden Mann, die andere lebt derzeit streng vegan mit zwei Katzen unter einem Dach, will dringend noch ein Kind.
Alles reden meinrseits (w 48) bringt nix, dass bei meiner Freundin irgendwie zu viel Tierliebe und dieses unbedingt vegan und kein Mann der was tierisches zu sich nimmt, sorry, aber das klingt für mich selber schon "anstrengend".
Nein, sie ist gewiss nicht häßlich, rank und schlank, wunderhübsch, aber wenn ein Mann das hört, also ich wäre sicher nach einer gewissen Zeit weg. Ich denke, man sollte, wenn man seinen Partner liebt, da einfach selber einige Abstriche machen.
Meine Cousine, da traut sich mittlerweile auch keiner mehr wirklich ran, vollgestopft mit Zipperlein, das Kind außer Haus, Frustesserin und die Männer sind alle ... was auch immer falsch ist. Immer mal eine Kurzzeitbeziehung und was ich zwischenzeitlich kennengelernt habe bei Besuchen, sie waren wesentlich fitter als Frau.
Ich denke, es liegt bei Männern wie Frauen auch daran, das viele ihre Eigenheiten pflegen, die für viele Außenstehende nur Kopfschütteln hervorbringen. Ich käme ja auch nie auf die Idee pünktlich zu Hause zu sein, weil meine Katze sonst wartet. Hallo!!! Das Verabreden mit meiner Freundin ist da schon schwierig, hab ich ihr auch schon gesagt und wenn sie so weitermacht, wird das schwierig mit Mann, aber wie soll man sie umstimmen, wenn sie die Katze mehr liebt, als evtl. einen Mann. Nicht das ich in meinem Bekanntenkreis auch männliche Singles hätte, attraktiv und vermögend, aber bei der Beschreibung meiner Freundin nur müde abwinken.
Ich habe sicher auch einige Marotten aber man könnte es als Single ja auch mal versuchen abzustellen.
 
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  • #25
Mir scheint, das für immer mehr Frauen ein Mann/Partner nicht mehr so wichtig ist, wie frühere Generationen. Der Mann bekommt einen fest abgegrenzten Teil ihrer Zuneigung - den Rest aber z.B. ihre (beste) Freundin.

Mir scheint, das über die meisten Gesprächsthemen sie lieber mit einer Frau/Freundin, als mit ihrem Partner sprechen wollen.

Somit wird die Freundin eher für soziale Kontakte genutzt - also dafür kein Mann benötigt wird.

Korrekt erfasst, aber warum ist es so? Warum ist die Freundin einer Frau oft näher, als ein Mann je werden könne, ausser beim Sex? Die Kommunikation zwischen Frauen ist einfach wärmer, näher, seelischer und was ich in den letzten Jahren an monologisierenden, desinteressierten Männern gedatet bzw. ungewollt kennengelernt habe, da vergeht Frau einem glatt die Lust auf Mann.

Es sei denn er ist nett, etwas jünger, knackig, sportlich, kann gut küssen, tja dann sage ich nicht nein. Oft konnte ich mich mit denen auch gut im Ping-Pong-Modus unterhalten, teilweise sogar sehr tiefsinnig, hat Spass gemacht.

Mit Männern meines Alters erlebe ich so was gaaaanz selten. Das waren dann auch verheiratete Männer.

w 50
 
  • #26
Anscheinend gibt es im mittleren Lebensalter viel mehr Single-Frauen als Single-Männer, jedenfalls begegnen mir weit mehr davon. Männer ohne weibliche Begleitung sehe ich kaum, und wenn, dann verstehe ich das sehr gut bei dem entsprechenden Mann. Wie ist das zu erklären, wenn man andererseits von der Tatsache ausgeht, dass auch Geschiedene oder Verwitwete bis auf wenige Ausnahmen wieder Partnerinnen im passenden Alter haben?

Das kann nicht sein, es gibt in jeder Alterklasse einen Frauenmangel von ca. 20%.
Das bedeutet, das von 100 Männern 20 automatisch leer ausgehen, weil es für sie keine Frauen gibt.

Kann also nicht sein, das es mehr Single Frauen gibt als Männer.

Ich denke jedoch, das das gesellschaftliche Bild dadurch verzerrt wird, das (Single-) Frauen unternehmungslustiger und presenter sind und man daher optisch mehr Frauen, als Männer alleine sieht, das muss aber nicht automatisch heissen, das alle diese Frauen auch Single sind.

w 28
 
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  • #27
Weil die Männer echt nicht zu mir passen. Ich will nicht von Typen über 50 angemacht werden, die eine hübsche Hausfrau im Cinderella-Style suchen, die ihnen auf Kommando daheim nachwischt. Das bin ich eben nicht vom Typ.
Oder Typen, die mit 30 geschieden sind, mir in der Kneipe was vorheulen, dass sie ihr Kind nicht sehen dürfen, aber meinen, mit mir kann man sich so gut unterhalten und sich mir dann heulend um den Hals hängen, als wäre ich ihre Erlöserin.
Oder 40 jährige, die Frau und Kind daheim haben und mich gerne als Affäre nebenbei hätten und dann noch meinen, wo eigentlich mein Problem wäre?
Oder 25 jährige, die mir was vorkichern, dass sie gerne mal eine ältere Frau im Bett hätten.

Ich meinem Alter sehe ich mich weder als Hausfrau und Versorgerin für einen alten Mann, noch als Reperateurin und Erlöserin meiner Generation um die 30, noch als Affärefrau für Altherren, die mit 40 sich nochmal an ihrem Frühling von 28 erinnern wollen, noch als Lehrerin für jüngere unerfahrene Männer.
Was soll das?

Und der Rest, der es ernst meint auf Augenhöhe, ja wo finde ich die? Die stellen Regeln auf und haben ganz selbstverständlich ihr lustiges, routiniertes Leben, mit dem ich mich nicht einleben kann. Männer in meinem Alter, die eine ernsthafte Partnerin suchen, suchen eine Frau, die ihnen den Rücken frei hält, die haben ihre festen Hobbys, eine actionreiche (Sport-)freizeit, sind extrem aktiv und ständig unterwegs, privat wie beruflich oder aber genau das Gegenteil, sehr zurückgezogen, verschlossen, in sich gekehrte Stubenhocker, die mir mit piepsiger Stimme etwas von ihrer Spielzeugeisenbahn und Action-Fantasy-Figuren erzählen.
Das ist alles echt nicht meine Welt.

Es gibt eine Sorte Mann, die ich brauche, und das ist auch gar nicht so kompliziert. Ich brauche einen charmanten Mann, der genau wie ich noch Träume und Vorstellungen hat, der für alles offen und zu haben ist - für mich und das Leben - an nichts gebunden ist (Frau, Familie, Kinder, Ex, Pc, ... ), der noch mit mir alles erleben will. Aber auch keine Rumdruckser. "jaja, später mal..." ... "Heiraten, Kinder... mal sehen". Das ist kein Leben, das ich anstrebe. Ich möchte klare Tatsachen und Handlung, ein klase Plan vom Leben, ohne dieses "mal sehen... ich lasse alles auf mich zukommen". Das wird nämlich nichts!

w30
 
  • #28
[..]

Ich denke jedoch, das das gesellschaftliche Bild dadurch verzerrt wird, das (Single-) Frauen unternehmungslustiger und presenter sind und man daher optisch mehr Frauen, als Männer alleine sieht, das muss aber nicht automatisch heissen, das alle diese Frauen auch Single sind.

w 28

ist das mit Absicht Falsch dargelegt oder ist das singen im dunklen Wald.. ? Warum zum Henker glaubt ihr eigentlich warum Millionenfach um weibliche Kundschaft gebuhlt wird seitens der Clubs; bars und Discotheken? Weil sie einen Frauenüberschuss haben? warum gibts den Ladies Nights ? oder sonstige spezialangebote für "Ladies"? weil ein Frauenüberschuss herrscht? träumt mal weiter.. im Nachtleben ist immer noch ein deutlicher MÄNNERÜBERSCHUSS vorhanden.. und die Mär, von den ach so aktiven älteren Singlefrauen kann man getrost unter "urban legend" abtun..
 
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  • #29
@26 and all
Erinnert Euch mal an die Jungs aus Eurer Klasse - genau die laufen heute da draußen rum.
Umgekehrt natürlich genauso.
Wieviel aus Eurer Klasse würden heute als Partner in Frage kommen?
Ein Querschnitt vom Durchschnitt - und Eure Überlegungen sagen auch viel über Euch selbst aus.
Mal als Denkanstoß.
 
  • #30
Das kann nicht sein, es gibt in jeder Alterklasse einen Frauenmangel von ca. 20%.
Das bedeutet, das von 100 Männern 20 automatisch leer ausgehen, weil es für sie keine Frauen gibt.

Ich denke in dieser Hinsicht bist du einfach falsch informiert. Auf 100 geborene Mädchen kommen 105 bis 106 geborene Jungen. Von 20% kann also schonmal nicht die Rede sein. Hinzu kommt, dass die Sterblichkeit von Jungen höher ist, die Quote also schon bis zum Ende der Kindheit nicht mehr soo unausgeglichen ist (habe dafür keine Zahlen, aber ich sag jetzt einfach mal 103/104:100).

Männer haben auch die geringere Lebenserwartung (über die Gründe dafür möchte ich jetzt nicht diskutieren, auch wenn man das vielleicht mal sollte), so dass wir bei älteren Menschen (ab 57) es tatsächlich mit einem Frauenüberschuss zu tun haben, der noch krasser wird, je höher man im Alter hinaufgeht. Verstärkt wird dies noch durch die Kriegstoten, die ja weit überwiegend männlich waren.
Bei den Personen liegt die Männerquote nur noch bei 42%, dass heißt, auf 42 Männer kommen 58 Frauen.
 
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