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  • #61
Ich find's lustig, dass man hier immer wieder liest, Frauen haben höhere Ansprüche als Männer und sind daher lieber alleine, da es kaum vernünftige Männer gibt. Männer würden alles nehmen, sind stets not**** und froh wenn sie irgendwas abkriegen.

Das spricht eher von schlechten Erfahrungen entsprechender Poster und einer dann zunehmend sogar schon männerfeindlichen Einstellung.

Letztendlich klingt all das sehr frustriert.

Mich wunder nur warum hier so viele Frauen eine derart schlechte Meinung von Männern haben.

Vor ein paar Jahren ging ich davon aus, dass deutsche Frauen nicht gerne flirten, kaum an Männern interessiert, sehr konservativ und extrem zurückhaltend sind. Aber seitdem ich viel aktiver bin merke ich ständig wie herzlich und weiblich deutsche Frauen sind. Sie erwarten allerdings zu 99 %, dass der Mann den ersten und zweiten Schritt macht.

Deutsche Männer flirten allerdings ebenfalls sehr subtil und warten ab. Es wundert mich also nicht, dass es da Frustration und Resignation auf beiden Seiten gibt.

Ich sag's immer wieder. Wer sein Dateleben dramatisch verbessern will muss aktiver, offener und viel direkter sein, als die Masse an deutschen Männern und Frauen die stets warten und sich gegenseitig beobachten. Letztens war ich in einer Strandbar auf dem Dach eines Parkhauses und da waren unglaublich viele hübsche Frauen (und Männer). Die Frauen standen in ihren Gruppen und sahen hübsch aus :p. Und die Männer saßen in ihren Cliquen und starrten die Frauen an. Von sicher 300 - 400 Gästen sah ich nur 4 Männer die mit fremden Frauen sprachen. An der Bar.

Diese paar Männer, sowie ein Freund von mir und ich selbst, waren die einzigen die wirklich mit fremden Frauen flirteten. Hunderte Männer saßen da passiv rum.

Ein Szenario das in fast allen anderen Ländern in denen ich war ganz einfach unmöglich wäre. Manchmal frage ich mich wirklich wo der normale deutsche Mann überhaupt Frauen kennenlernt. Anscheinend nur im Kollegen-, Freundeskreis oder auf privaten Parties.

In Frankreich bekam ich einmal mit, wie ein Mann an eine Telefonzelle klopfte, die Frau kurz anlächelte, und als sie ihn leicht lächelnd fragend ansah, öffnete er die Tür einen Spalt und erklärte, sie sehe fantastisch aus in ihrem Sommerkleid.

Das sieht man dort ständig. In der Stadt, in Parks, in Geschäften. Männer und Frauen flirten da wirklich überall.

Wenn ich all meine Auslandserlebnisse mit Deutschland vergleiche, muss ich sagen, dass das hier mit Abstand eines der härtesten Pflaster überhaupt ist. Für Männer und Frauen. Alles wird sehr Ernst genommen, mit Fremden wird kaum geredet und man bleibt erstmal lieber in seinen Grüppchen, als neue Leute kennenzulernen.

Obwohl sich die Frauen hier total freuen, wenn man sie nett aber direkt anspricht. Wieso machen das so wenige deutsche Männer? Wovor haben die nur Angst? Deutsche Frauen reagieren zwar zunächst überrascht, freuen sich aber meist über die Initiative des Mannes.

M 32
 
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  • #62
Anscheinend gibt es im mittleren Lebensalter viel mehr Single-Frauen als Single-Männer, [...]

Vor einiger Zeit betrieb ich eine online organisierte Freizeitgruppe für Singles m/w, Altersgruppe 40-50. Nicht für romantische Treffs, sondern es ging "nur" darum, Menschen kennenzulernen, mit denen man gemeinsam etwas unternehmen kann. Persönliche Begegnungen wurden durch regelmässige Stammtischtreffs ermöglicht.

Zwar waren letztere gut besucht (im Schnitt nahmen 10-12 Leute teil, es kamen auch immer mal wieder neue Gesichter hinzu), aber von Anfang an fiel auf, dass die Anwesenden nahezu ausnahmslos weiblich waren. Einmal waren 18 Teilnehmer da - davon 16 Frauen.

Es waren nette, gepflegte Damen darunter. - soweit man das nach ein wenig Small Talk beurteilen kann. Die wenigen Männer kamen meist nur 1-2x hin, schauten sich (offensichtlich das "Angebot" prüfend) um und klinkten sich dann aus der Gruppe wieder aus. Obwohl die Gruppe ausdrücklich nicht als romantische Kontaktbörse diente, waren sie also offenbar doch nur daran interessiert gewesen.

Über einige Teilnehmer bekam ich mit, daß es in anderen, ähnlich konzipierten Freizeitgruppen unserer Stadt ähnlich ausschaut, was den hohen Frauenanteil betrifft.

Was ich damit sagen will: Es scheint eine Menge alleinstehender - und durchaus attraktiver - Singlefrauen in der Altersgruppe 40+ zu geben, die nicht nur keinen Partner, sondern auch keinen festen Freundeskreis haben - sonst würden sie so ein Netzwerk nicht brauchen, und etliche von denen waren gleichzeitig in mehreren Gruppen angemeldet, um sich am Wochenende wechselnd dort für Aktivitäten einklinken zu können.

Insofern wundert es mich nicht, daß es auf dem romantischen "Markt" womöglich ähnlich ausschaut. Man sollte auch meinen, daß sonst mehr Männer am Stammtisch aufgekreuzt wären, um sich dort prüfend umzuschauen - also jetzt mal unabhängig davon, daß das eigentlich nicht eigentlicher Sinn und Zweck der Gruppe war.


Männer ohne weibliche Begleitung sehe ich kaum, und wenn, dann verstehe ich das sehr gut bei dem entsprechenden Mann. Wie ist das zu erklären, [...]?

Männer nehmen auch jüngere Frauen, umgekehrt kommt das zwar auch vor, aber immer noch nicht ganz so häufig. Zudem können Männer Sex und Liebe tendentiell leichter trennen als Frauen und lassen sich daher auch eher auf lockere Geschichten ein (Affaire oder Freundschaft plus), Und gerade jüngere Frauen bieten sich relativ bereitwilllig für sowas an.

Tja, und zur Familiengründung ist man mit 40+ nicht mehr die ideale Partnerin. Spätgeburten sind zwar möglich, aber mit Risiken für Mutter und Kind verbunden und man ist auch in Beruf, Haushalt und Kindererziehung nicht mehr so energetisch wie eine Mittzwanzigerin. Als Mann von Mitte vierzig würde ich mir dafür auch eine Frau suchen, die zehn Jahre jünger ist. Zumindest gäbe ich ihr den Vorzug, wenn ich denn eine Wahl hätte.
 
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  • #63
Kann das eigentlich als Mann so nicht bestätigen.
In meinem männlichen Bekanntenkreis (vom Alter her so 40-45) sind 90% Single und höchst selten mit einer Frau anzutreffen. Vielmehr haben viele mit einem Beziehungswunsch schon völlig abgeschlossen.

Inklusive mir (41) selbst. Ich habe jetzt über die Jahre die verschiedensten Erfahrungen mit Frauen gemacht und müßte jetzt lügen, wenn ich mir nichts sehnlicher als eine Beziehung wünschen würde.
Ich kann das eigentlich gar nicht richtig erklären. Früher war dieser Wunsch schon da - sogar ziemlich intensiv. Jetzt ist mir das im Grunde genommen völlig egal. Also es ist jetzt nicht so, daß ich mich komplett verweigern würde, wenn mir eine interessante Frau über den Weg laufen würde, aber ich muß auch nicht um jeden Preis eine Beziehung haben, weil ich es gewohnt bin, auch ganz gut mit mir allein klar zu kommen.
Kürzlich habe ich mich mal auf einer Internetseite über eine +30/+40 Singleparty informiert. Wenn ich mir da die Fotos von vergangenen Veranstaltungen ansehe, vergeht es mir. Zwar ein Frauenüberschuß, aber größtenteils extrem ungepflegt bzw. unfeminin, doppelter Umfang wie bei mir, viele offensichtlich über 50. Da ich selbst nicht so schlecht erhalten bin (kaum graue Haare, volles Haar), würde ich mir da ziemlich deplatziert vorkommen. Übrigens genauso wie in Discos, wo wieder viel jüngere herumlaufen. Alles in allem kann ich auf das alles gerne verzichten.

Was vermutlich auch daran liegt, daß man sich selbst sehr gut kennt und viel öfter feststellt, warum manche Frauen niemals zu einem passen würden. Was einem vor 10 Jahren noch gar nicht aufgefallen wäre.
Und wenn ich mal wieder irgendwo höre, wie kompliziert sich eine Beziehungsanbahnung in meinem Bekanntenkreis gestaltet, dann bin ich froh, daß ich mir das erspare. Da rennen Männer oft jahrelang einer Frau nach, ehe sie ihnen dann eröffnet, daß sie nichts von ihnen will. Also so etwas könnte ich mir bei mir überhaupt nicht mehr vorstellen.
 
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  • #64
Kann das eigentlich als Mann so nicht bestätigen.
In meinem männlichen Bekanntenkreis (vom Alter her so 40-45) sind 90% Single und höchst selten mit einer Frau anzutreffen. Vielmehr haben viele mit einem Beziehungswunsch schon völlig abgeschlossen

Ja, so kenne ich das auch. Ich bin im gleichen Alter und habe einige langjährige Freunde, die mit dem Thema Beziehung endgültig abgeschlossen haben. Zum Teil liegen ihre letzten Beziehungen viele Jahre zurück. Auch bei meinen Eltern war es ganz normal, dass es einige männliche Dauer-Singles im Freundeskreis gab. Weibliche (Dauer-)Singles kenne ich eigentlich nur im fortgeschrittenen Alter, und zwar sämtlich Witwen.
 
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  • #65
Wenn ich all meine Auslandserlebnisse mit Deutschland vergleiche, muss ich sagen, dass das hier mit Abstand eines der härtesten Pflaster überhaupt ist. Für Männer und Frauen. Alles wird sehr Ernst genommen, mit Fremden wird kaum geredet und man bleibt erstmal lieber in seinen Grüppchen, als neue Leute kennenzulernen.

Obwohl sich die Frauen hier total freuen, wenn man sie nett aber direkt anspricht. Wieso machen das so wenige deutsche Männer? Wovor haben die nur Angst? Deutsche Frauen reagieren zwar zunächst überrascht, freuen sich aber meist über die Initiative des Mannes.

M 32

Super erfasst junger Mann. Ich frage mich auch, warum deutsche Männer so wenig direkt sind. Vielleicht hat das was mit den ständigen Verlieren von großen Sachen im letzten Jahrhundert zu tun. Ein gesellschaftliches Versagen prägt logischer Weise bis ins kleinste Mark. Frauen haben das Land immer wieder erstmal aufgebaut, Männer konnten daher im großen Rahmen gesehen, nicht ausreichend gesundes Selbstbewusstsein erleben, erlernen, weil Väter, Onkel, Grossväter nicht mehr da waren. Dann die Mauer, dann die Wende, jeder hatte viel mit sich selbst zu tun, das prägt doch Generationen.

w 50
 
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  • #66
Die Partnerbörsen verzerren dieses Bild. Es gibt im echten Leben genauso viele, wenn nicht sogar mehr männliche Singles. Der Frauenüberschuss so ab Mitte 30 in Partnerbörsen lässt sich so erklären, dass viele Frauen sich nicht mit ihrem Singledasein abfinden möchten und daher aktiv auf der Suche sind, während die alterstechnisch passenden Männer (ab Anfang 40) aufgrund ihrer meist negativen Beziehungserfahrungen kein weiteres Interesse an ernsthaften Beziehungen haben oder wegen "Altlasten" sowieso aussortiert werden.

m
 
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  • #67
Hallo

bloss weil du sie nicht sehen kannst heisst es noch lange nicht dass es sie nicht gibt (Logischer Fehler).

Die Häufung der Singlefrauen um 40 tritt an diversen Orten und in diversen sozialen Milieus in unterschiedlicher Stärke auf. Wo lebst du denn ?

Grundsätzlich suchen die angestrengt nach einem Partner die allein nicht leben wollen oder nicht können. Bei Frauen ist oft die Einkommensbasis schwach, daher wollen sie nicht allein leben. Bei Männern nimmt man in der Regel an sie seien wirtschaftlich gut aufgestellt (was zunehmend auch nicht mehr stimmt) und suchen einen geregelten Alltag.

Singleleben anzunehmen hat auch etwas mit Ich-Stärke zu tun ! Man kennt sich inzwischen zu gut und weiss wann man sich etwas schön redet. Man respektiert vor allem sich selbst: Beziehung um jeden Preis oder weil andere es auch tun ist nicht mehr drin ! Man will Überzeugungstäter sein oder bleibt sonst lieber allein.
 
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  • #68
Anscheinend gibt es im mittleren Lebensalter viel mehr Single-Frauen als Single-Männer, jedenfalls begegnen mir weit mehr davon. Männer ohne weibliche Begleitung sehe ich kaum, und wenn, dann verstehe ich das sehr gut bei dem entsprechenden Mann. Wie ist das zu erklären, wenn man andererseits von der Tatsache ausgeht, dass auch Geschiedene oder Verwitwete bis auf wenige Ausnahmen wieder Partnerinnen im passenden Alter haben?

Statistisch gesehen müsste es in Gesamtdeutschland 1:1 sein.

Das wird dadurch verzehrt, dass u.a.

- Mehr Männer im mittleren Lebensalter eine Frau in einem anderen Lebensalter haben als umgekehrt
- Mehr Männer im mittleren Lebensalter eine ausländiche Frau haben als umgekhert
- Du mit Deinem Kriterium "versteh ich sehr gut bei dem entsprechenden Mann" die Anzahl der Männer subjektiv verringerst; Das müsstest Du dann theoretisch auch bei den Frauen ohne männliche Begleitung machen, inkl. Deiner eigenen Person, i.e. Ein Teil der Männer verstehen aus Ihrer Sicht auch sehr gut, wieso Du eine Frau ohne männliche Begleitung bist.
- Weitere Verzehrrungen durch Umfeld wie wo Du Dich bewegst etc.

Ob nun die "Singles" unter den Frauen und Männern überhaupt Lust auf eine Beziehung haben ist wieder was anderes.

M46
 
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  • #69
Frauen Ü 40?.

Genau wie sich Frauen im Leben immer das Männchen auswählen das die Brut am besten versorgen kann, und schön viel Beute (Geld) nach Hause bringt, wählen wir Männer bei den Frauen den Typ aus der noch Kinder gebehren kann, egal ob gewollt oder nicht.
 
  • #70
Solange es keine seriösen Erhebungen über die Eingangsfrage gibt, läßt sich absolut gar nichts aussagen.

Die Männer in angesprochenen Alter, die ich hier (in den bürgerlichen Bezirken Berlins) sehe, sind eher allein unterwegs, auch wenn sie in den meisten Fällen verheiratet sind. Das hat ganz praktische Gründe, weil sie beim Einkaufen andere Prioritäten haben.

Dann gibt es einen nicht unerheblichen Anteil an Männern, die keine Notwendigkeit sehen, eine klassische Beziehung einzugehen. Als absolut nicht "vermittelbar" sehe ich hier nur einen vernachlässigbaren Anteil. Auf Frauen dürfte das genauso zutreffen.

Meine Vermutung geht in die Richtung, daß Frauen auch im fortgeschrittenen Alter offener für eine klassische Beziehung sind als vergleichbare Männer. Diese Männer tun sich keine Beziehung mehr an, wenn es nicht absolut 100% paßt.
 
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  • #71
Das ist falsch. Durch Geburtenkontrolle werden in sehr vielen Ländern deutlich mehr Jungen geboren, teilweise 130 zu 100 Mädchen. Ich habe mich darüber umfassend informiert.
w

Dazu muss man aber unterscheiden, über welche Länder wir sprechen, denn gerade in den 1.Welt-Ländern ist das umgekehrt:

"The number of British couples having fertility treatment in America so they can choose the sex of their child is increasing by a fifth every year, a leading doctor has said.

Eight in ten couples from Britain are choosing to have a girl, he said.

(...) One in ten of Dr Potter's patients are now seen for gender selection with the largest numbers of couples from outside America coming from Australia, the UK and Canada. In these countries, most couples want a girl, he said."

(British Telegraph)
 
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  • #72
Vielen Männern reicht es offenbar, wenn die Frau hübsch und schlank ist.

Das entspricht dem biologischen Suchraster von Männern. Dass das biologische Raster eher dafür gedacht ist, Nachkommen zu zeugen und weniger dazu, langjährige Partnerschaften aufrecht zu erhalten, ist dabei etwas unglücklich. Das betrifft aber ebenso das weibliche Suchraster (Status).

Denn natürlich ist es so, wie sie schreiben. Sonst wären Frauenzeitschriften voller Wissensseiten und anstatt überall Kurse für "Bauch, Beine, Po" hätten wir "Kopf, Kopf, Kopf".
 
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  • #73
Kann das eigentlich als Mann so nicht bestätigen.
In meinem männlichen Bekanntenkreis (vom Alter her so 40-45) sind 90% Single und höchst selten mit einer Frau anzutreffen. Vielmehr haben viele mit einem Beziehungswunsch schon völlig abgeschlossen.

Inklusive mir (41) selbst. Ich habe jetzt über die Jahre die verschiedensten Erfahrungen mit Frauen gemacht und müßte jetzt lügen, wenn ich mir nichts sehnlicher als eine Beziehung wünschen würde.
Ich kann das eigentlich gar nicht richtig erklären. Früher war dieser Wunsch schon da - sogar ziemlich intensiv. Jetzt ist mir das im Grunde genommen völlig egal. Also es ist jetzt nicht so, daß ich mich komplett verweigern würde, wenn mir eine interessante Frau über den Weg laufen würde, aber ich muß auch nicht um jeden Preis eine Beziehung haben, weil ich es gewohnt bin, auch ganz gut mit mir allein klar zu kommen.

Das geht mir absolut genau so. Oft entpuppt sucht eine Beziehung für einen Mann als "doppelte Verantwortung, halbe Freiheit". Die Freunde, die wirklich gesucht haben, haben verdammt lange gesucht, bis sie etwas passendes fanden. Ein Tenor war dabei immer, dass die Frauen sehr hohe Ansprüche hätten, im Gegenzug - gemessen an den Ansprüchen - aber wenig zu bieten.
 
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  • #74
Deutsche Männer flirten allerdings ebenfalls sehr subtil und warten ab. Es wundert mich also nicht, dass es da Frustration und Resignation auf beiden Seiten gibt.

Alles wird sehr Ernst genommen
Obwohl sich die Frauen hier total freuen, wenn man sie nett aber direkt anspricht. Wieso machen das so wenige deutsche Männer?

Das hat mir ein ausländischer Freund auch schon bestätigt in der Beobachtung, wie deutsche Männer flirten: der deutsche Mann nimmt sich sehr ernst. Wenn er einen Korb beim Flirten bekommt, verzieht er sich grießgrämig in die letzte Ecke und bekommt obendrauf noch eine psychische Krankheit. Der ausländische Mann bleibt trotzdem fröhlich und nimmt es mit Humor und zieht weiter.

w
 
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  • #75
Viele Frauen ertragen im Gegensatz zu Männern das plötzliche Alleinsein nicht, weil sie es nicht kennen. In jüngeren Jahren wurden sie ständig angesprochen und waren nie ungewollt ohne Beziehung, aber nun mit 40+ ist das eben vorbei. Der Singlestatus ist ihnen deshalb sofort anzumerken, sie sind nun gezwungen, sich aktiv am Partnermarkt anzubieten.

Für die meisten Männer sind hingegen längere Singlephasen schon immer völlig normal gewesen. Überhaupt dürften die meisten zufriedenen/überzeugten Singles männlich (und geschieden...) sein. Sie drängen sich nicht so auf und gehen die Suche eher gelassen an.

m46
 
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  • #76
Ja, so kenne ich das auch. Ich bin im gleichen Alter und habe einige langjährige Freunde, die mit dem Thema Beziehung endgültig abgeschlossen haben. Zum Teil liegen ihre letzten Beziehungen viele Jahre zurück. Auch bei meinen Eltern war es ganz normal, dass es einige männliche Dauer-Singles im Freundeskreis gab. Weibliche (Dauer-)Singles kenne ich eigentlich nur im fortgeschrittenen Alter, und zwar sämtlich Witwen.

Ja, solche "Aussteiger" tragen sicherlich zu dem Effekt bei. Ich bin auch einer von denen. Meinem Eindruck nach gibt es die ersten mit Ende 20 und bis in die 40'er kommen kontinuierlich immer mehr dazu, so dass es dann eine signifikante Menge ist. Im Gegensatz zu den weiblichen Aussteigern kommen auch weniger dieser Männer wieder zurück. Wenn man als Mann das Thema abgeschlossen hat, dann passiert in der Regel auch nicht mal eben zufällig etwas. Wenn der aktive Part nicht aktiv ist...

Wie es dazu kommt? Gute Frage. Mit der Zeit reift in einem eben die Erkenntnis, das man eine Beziehung und alles, was damit einhergeht einfach nicht will.

Und bevor die Fragen kommen, was ich dann hier mache. Es ist wie bei einer Doku im Fernsehen. Man ist kein Känguru, man will kein Känguru sein, aber man findet eine Doku über Kängurus doch irgendwie faszinierend.

m32
 
  • #77
Meine Vermutung geht in die Richtung, daß Frauen auch im fortgeschrittenen Alter offener für eine klassische Beziehung sind als vergleichbare Männer. Diese Männer tun sich keine Beziehung mehr an, wenn es nicht absolut 100% paßt.

Das haben sie sehr elegant ausgedrückt. "Offener" für eine klassische Beziehung. Und wer keine
"klassische" Beziehung will (also die Männer), ist verschlossen. Oder dumm? Oder rückständig?

Oder ist er einfach nur schlauer, weil er sich an der klassichen Beziehung die Finger verbrannt hat,
die letzten 20 Jahre?

Oder sind die Frauen gar nicht offener, sondern wünschen sich lieber exklusive Beziehungen?

Aber sie haben recht. Viele Männer begeben sich zwecks Familiengründung in eine Monogamie.
Die ihnen nicht ganz so passt, aber um Kinder zu haben, gehen sie sie ein.

Da das Theam Familiengründung bei Frauen über 40 abgeschlossen ist, sehen es Männer nicht mehr ein sich zur Monogamie hinreißen zu lassen. Warum auch. Die Begehrten, die es können,
werden es nicht machen.

Frauen haben mehr von monogamen Beziehungen als Männer. Ein Mann der monogam lebt,
beschneidet seine eigenen Optionen. Keine gute Idee :D
 
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  • #78
der deutsche Mann nimmt sich sehr ernst. Wenn er einen Korb beim Flirten bekommt, verzieht er sich grießgrämig in die letzte Ecke und bekommt obendrauf noch eine psychische Krankheit.

w

Meine Güte, die deutsche Frau hat die psychische Krankheit schon vorher und bekommt deswegen Ihren Mund garnicht erst auf - "aktiv" ein Fremdwort...
Pauschalisierungen helfen hier doch niemandem weiter meine Teuerste...

Fakt ist doch trotzdem, dass die Mehrzahl der Frauen sich tatsächlich in einer für sie völlig neuen Situation sind - da stehen jetzt eben nicht mehr 30 Männer Schlange sondern nur noch 3 oder eben garkeiner mehr...
Aktiv auf das andere Geschlecht zu gehen wurde nie erlernt und schon hat man den Salat der Schwemme...

M32
 
  • #79
@bigger #76

Von dumm, rückständig etc. habe ich nichts geschrieben und auch nicht gemeint.

Gemeint ist:
Frauen erscheinen mir unabhängig vom Alter "bindungsfreudiger" zu sein. Bei Männern in der hier diskutierten Altersgruppe ist es hingegen so, daß sie nicht mehr um jeden Preis eine klassische Beziehung benötigen. Ich kenne es doch von mir auch selbst. Früher hatte ich andere Prioritäten, wo mir die Frau wichtig genug war, um auf manche Hobbies zu verzichten. Heute muß es schon die passende Frau sein, die mich nicht einschränkt.

Wie hier schon angeklungen ist, scheint es auch so zu sein, daß Männer ab einem bestimmten Punkt keine Notwendigkeit mehr sehen, überhaupt eine Partnerschaft führen zu müssen, schon gar nicht, um irgendjemandem an ihrer Seite zu haben.. Eine solche Frau müßte einem schon sehr inspirieren können, ansonsten wirkt sie wie ein Klotz am Bein.
 
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  • #80
Was mir hier bei der Diskussion (und auch bei ähnlichen Threads hier im Forum) immer wieder auffällt ist, dass die Geschlechter sich gegenseitig die Schuld für ihre Situation geben und sich auch das Zufriedensein mit der Situation als Single gegenseitig absprechen. Als ob ein zufriedenes und erfülltes Leben für alle Menschen ausschließlich vom anderen Geschlecht anghängt. Ich frage mich da mit welchem Recht dies einfach so behauptet wird? Niemand kann in die Seele des anderen blicken und auch keine Gedanken lesen. Fremdgänger gibt es bei beiden Geschlechtern und ich als Frau würde sogar behaupten, dass es mindestens genauso viele weibliche Fremdgänger gibt (die sich auch in einer festen Beziehung befinden) als Männer.

Ich kann außerdem nicht behaupten, dass es mehr weibliche Singles im mittlerem Alter gibt. Aber ich kann schon sagen, dass Frauen etwas aktiver sind was die Gestaltung ihrer Freizeit betrifft. Vielleicht liegt es damit zusammen, dass Frauen dann öfters vor die Türe gehen und sich in diversen Kursen, Freizeitgruppen, etc. aufhalten.

Was hier immer behauptet wird: Das Frauen in jüngeren Jahren immer so umschwärmt werden und hundert Verehrer haben, ist ebenso unsinnig wie unwahr. Es kommt immer noch auf die Frau selbst an. Von mir jedenfalls und meinen damaligen Freundinnen kann ich so etwas jedenfalls nicht behaupten und auch nicht, dass die meisten Männer es immer so ernst mit einem meinen.

Den meisten geht es doch nur um die Befriedigung der eigenen Bedürnisse bzw. Gelüste und das manchmal auch ohne Rücksicht auf den anderen (das gillt übrigens für beide Geschlechter!!).

Außerdem gibt es auch Frauen, die schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht haben und daher keine feste Beziehung mehr wollen. Auch Frauen möchten vielleicht ab 40 nur einen Lover und/oder wechselnde Sexualpartner. Auch Frauen können und wollen mit ihrem Single-Leben glücklich werden. Vor allem diejenigen, die es gewohnt sind alleine zu sein und auch mit ihrem Leben was anfangen können. Das können die Männer hier im anonymen Forum auch mal glauben, denn wozu sollen Märchen erzählt werden. Wer sollte hier wem etwas beweisen wollen?
 
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  • #81
Lieber FS,

der Ausdruck "Schwemme" für offenbar viele wahrgenommenen Frauen im mittleren Alter lässt schon tief blicken...Total abwertend . Möchten Sie selbst so bezeichnet werden? Sicher nicht.
 
  • #82
Nach meinen Forumleseaktivitäten stelle ich fest, daß es hauptsächlich die Frauen sind, die an den Männern irgendwas auszusetzen haben. Ich spekuliere nicht darüber, warum das so ist. Allgemein kann man lediglich darüber mutmaßen, daß sie bindungsbedürftiger sind und bei Nichtgefallen enttäuschter sind. Männern kann den Beiträgen zufolge unterstellen, daß sie auf diesem Wege einen Kontakt suchen, ohne daraus auch gleich etwas Verbindliches machen zu müssen. Warum sollen die SB-Männer und -Frauen so viel anders sein als der reale Durchschnitt?
 
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  • #83
zutreffend geschrieben von #4 Bernd50. Ich mache auch die gleiche Erfahrung dass:

1. Frauen ab 40 Ansprüche haben, die kein normaler Mann erfüllen kann es sei denn Mann ist ein George Clooney. Eine Ausnahme, die die Regel bestätigt....
2. sie auch keinen mehr wollen. Lieber bleiben sie alleine, als ihre Erwartungen zurückschrauben zu müssen und sich mit einem Normalo abzugeben. Sie warten dann ein Leben lang auf den Tag, an dem der Prinz auf dem weißen Schimmel daher kommt u. sie mit nimmt u. falls der Prinz nicht kommt, macht es denen auch nichts aus..
 
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  • #84
zutreffend geschrieben von #4 Bernd50. Ich mache auch die gleiche Erfahrung dass...... 2. sie auch keinen mehr wollen. Lieber bleiben sie alleine, als ihre Erwartungen zurückschrauben zu müssen und sich mit einem Normalo abzugeben....... u. falls der Prinz nicht kommt, macht es denen auch nichts aus..

Ich kenne keine Singlefrau, die auf einen Prinzen wartet, sondern nur Frauen, die einen Normalo suchen, wobei es einen Abgrund zwischen dem zu geben scheint, was Mann und Frau unter Normalo verstehen.
Unter Normalo verstehe ich jemanden, der so ist wie ich und eine verbindliche Beziehung sucht. So einen Mann habe ich noch nicht gefunden und keine Lust mehr, ihn zu suchen. Von Prinzen halte ich nichts, die sind zu wenig alltagstauglich und Pferde mochte ich noch nie. Ein wetterfester Mann, gern mit großem Hund wäre das eher nach meinem Geschmack.

Ich bin sehr viel unterwegs: in Cafés, im Kino, Kleinkunstbuehnen, Strassenfesten, zum Sport, beim shoppen, gehe joggen und walken. Dabei sieht man mich zwangsläufig bei Tageslicht. Ich denke, dass macht die vermeintliche Singlefrauen-Schwemme aus. Sie sind sichtbar.
In verrauecherten Fussballkneipen, Nachtclubs, auf Automaerkten oder in Rockkonzerten findet man mich nicht.
w, 55
 
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  • #85
Hallo

ich war schon öfter viele Jahre gern Singlefrau.
Meine glücklichsten Jahre waren die ohne feste Beziehung. Mit einer Ausnahme, die grosse Liebe.

Dass ab 40 keiner mehr kommt kann ich so nicht bestätigen.
 
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  • #86
Woran erkennt man denn die Singlefrau im mittleren Alter, solange man sie nicht angesprochen hat?
Nur weil Frauen alleine und ohne Begleitung unterwegs sind, bedeutet das doch nicht, dass sie Singles sind.
Interessant finde ich auch die unterschiedliche Wahrnehmung der Geschlechter bzw. einzelner. Niemals würde ich auf die Idee kommen, von einer "Schwemme" zu sprechen. Wenn ich mich da draußen umschaue, sehe ich fast überall mehr Männer als Frauen auf der Straße. Einzig in Drogerien, Sportkursen, etc. sehe ich deutlich mehr Frauen als Männer. Single sind vermutlich eher die wenigsten.
 
  • #87
Im Grunde kenne ich auch viele alleinlebende Männer sprich Singlemänner, aber ich möchte keinen dieser Typen als Partner.

Sie sind gescheiterte Existenzen, vorwiegend geschieden und von Frauen verlassene.
Das möchte sich keine Frau wie ich, welche altlastfrei und unabhängig ist antun.

Viele Frauen suchen einen Partner, der gleichwertiges zu bieten hat.
So kann durchaus eine geschiedene Frau auch einen geschiedenen Mann erwählen und beide können in Erinnerungen an ihre Ex schwelgen bis der Arzt kommt.

Oder eine verlassene Frau einen verlassenen Mann und beide trösten sich gemeinsam über die bösen Ex weg.

Ich habe weder einen bösen Ex noch eine Scheidung hinter mir und möchte auch kein Gejammer von verlassenen und geschiedenen Männern mir anhören.

Somit sind viele taffe Frauen Single, die kein Pendant finden und viele geschiedene und wohl zu recht von den Frauen verlassenen Männern Single, die so nicht zusammenfinden, weil sie sich im Grunde fremd sind.
 
  • #88
Obwohl sich die Frauen hier total freuen, wenn man sie nett aber direkt anspricht. Deutsche Frauen reagieren zwar zunächst überrascht, freuen sich aber meist über die Initiative des Mannes.
M 32
.... aber mehr wird nichts daraus, als gerade eben dieser Moment.

Wenn der Mann versucht, den gewonnenen Kontakt fortzusetzen, weicht die Frau aus.
Man war in dem Moment nicht mehr, als z.B. ein Straßenkünstler.
Netter Augenblick, aber frau geht weiter.

Das passiert auch bei Frauen, die z.B. aufgrund ihres Inhaltes im Einkaufswagen als Single zu erkennen sind.
Wieso machen das so wenige deutsche Männer? Wovor haben die nur Angst ?
Entweder wegen o.g. Erfahrungen = sowas bringt nicht mehr, als gerade mal 20 Sekunden lächeln.
Oder wegen schroffer Abfuhr, weil sich die Frau sexuell angemacht fühlt.

Von einer Frau (Mitte 40) in einer Singlebörse angeschrieben worden (Beider Fotos freigegeben)
Mailaustausch - Tel.-Nr.-Austausch - erstes Date.

Ihre aktuelle Figur wie eine Regentonne, der Profiltext wie von einem Sonderschüler, und ihr pummeliges Profilfoto mindestens 20 Jahre her.
Aber hohe Ansprüche an die Männer, m.E. hier Modell "Brad Pitt"
... und daß sie sich sofort in den Mann verliebt.

Selbst meine ehrliche Meinung, daß ihr aktuelles Gesicht besser aussieht, als auf ihrem Foto - scheint sie nicht zu interessieren. Sie behält ihr altes Foto immer noch im Profil.
Nun, dann wird sie wie bisher, auch die weiteren Jahre erfolglos auf Partnersuche
bleiben ?

Eine andere Frau (Anf. 50) nannte mir via SB und Mail, daß sie seit 15 Jahren auf Partnersuche wäre.
An jedem Mann hat sie was auszusetzen, Keiner scheint ihr recht zu sein. Nicht einmal für den Versuch einer Beziehung. (Sie schilderte mir ihre zwei letzten Bekanntschaften.)
Dabei selber diverse Probleme, nicht nur gesundheitlich.

Solchen Frauen gemeinsam: Sie scheinen nicht zu merken, und nicht zu interessieren - warum sie keinen Mann bekommen. Vielleicht, weil bei ihnen immer die Männer dran schuld seien ?

(Ironie an) Wie wäre es z.B. mit "Ken" ? Der sieht doch gut aus.
(Als Plastikpuppe auf dem Nachttisch - aus dem Barbie-Sortiment)
 
  • #89
Mich wunder nur warum hier so viele Frauen eine derart schlechte Meinung von Männern haben.
64 % der aktiven Männer suchen nur eine Affäre oder nur Sex.
m.E. sucht die Mehrheit der Frauen aber eine feste Beziehung.
In Frankreich bekam ich einmal mit, wie ein Mann an eine Telefonzelle klopfte, die Frau kurz anlächelte, und als sie ihn leicht lächelnd fragend ansah, öffnete er die Tür einen Spalt und erklärte, sie sehe fantastisch aus in ihrem Sommerkleid.
... versuche das Gleiche bei einer deutschen Frau - und du wirst die Erklärung finden.
Da wird schon das klopfen an die Scheibe als nervende Störung und Belästigung betrachtet/interpretiert. So als ob der Mann die Telefonzelle für sich verlangt.
(Auch wenn es ein Misverständnis wäre.)
Das sieht man dort ständig. In der Stadt, in Parks, in Geschäften. Männer und Frauen flirten da wirklich überall.
Weil man in dem Ausland den Flirt zulässt, ohne das soo ernst aufzufassen.
Und ohne sich deswegen belästigt zu fühlen, und nicht entsprechend negativ reagieren.
 
  • #90
Single-Frauen ab 40+ haben höhere Ansprüche - die auf dem Markt schwerer zu befriedigen sind.
Dadurch bleiben sie länger Single, und fallen damit eher auf.
Aber das scheint sie nicht zu stören.

Bernd, du sagst das was die meisten nicht anstößig finden, und mit dir übereinstimmen. Auf dem Markt findet ein Austausch stattm d.h. Waren werden mit Geld getausch (die einen Tauschwert haben). Der Mensch ist jedoch kein Tauschobjekt. Darüber hinaus behaupten viele Liebe oder Beziehungen seien:
. Es wird sicherlich für viele schwer sein zu verstehen aber ich versuche es donnoch (und halte mich ganz kurz). Bei der Liebe zwischen Muttter und Kind, erwartet die Mutter nicht, dass das Kind sie zurückliebt. Die Liebe der Mutter zum Kind erzeugt im Kind Liebe zur Mutter (das geschieht, wenn die Mutter das Kind wahrhaftig liebt.

Wenn du von einem Markt sprichst, bei dem du etwas anbeitest, sei es, attraktivität, oder deinen Erfolg "Geld macht sexy" oder was weiß ich [.....] dann machst du einen Tauschhandel, insofern wird diese Liebe niemals den idealen Zustand der ursprünglichen Mutter Kind Liebe erreichen, bei dem die Mutter keinen gegenliebe erwartet. Auf dem Markt erwartest du, dass du einen guten "Tauschhandel" machst, du reduzierst dich auf einen Marktwert und reduzierst andere ebenso auf ihren "Marktwert". Der Mensch wird auf etwas reduziert, was "messbar" sein soll, d.h. auf einen Wert. der ja gar nicht die ganze Persönlichkeit erfassen kann, weil der Mensch an sich individuell ist und eine Identität besitzt.

Ich dachte früher genauso wie du, bis ich mich seit 3-4 Jahren mit diesem Thema beschäftige, es ist nicht meine Absicht, Dir meine Ansichten einzubläuen, sondern Dich und andere zum Nachdenken anzuregen.

Elite Partner schreibt hier Beiträge mit: Test: Wie hoch ist mein Marktwert?

Link;: https://www.elitepartner.de/magazin/test/test-wie-hoch-ist-mein-marktwert.html

Das Bestreben seinen Marktwert zu halten oder zu erhöhen führt zum pathologischen Narzissmus, bei dem man bestimmte Äußerliche Züge überbetont (ganz grob beschrieben). Auch Eitelkeit spielt hier eine große Rolle.

Was meinst du darüber hinaus mit Marktwert? Attraktivität? Erfolg im Beruf? Freundeskreis?

Also EP macht in dem von mir genannten Beitrag: "Wie hoch ist mein Marktwert?" eine Liste von Kriterien dafür gehören:

1. Umfang vom Freundeskreis (leider wird hier nicht nach Qualität und Quantität unterschieden)
2. Wie man zum 1 Date erscheint.

EP rät dann in einer Auswertung:
Ein professionelles Umstyling oder ein Coaching können Ihnen auf diesem Weg eine große Hilfe sein. Viel Erfolg!

Styling hebt auf der einen Seite die Attraktivität, aber es ist genauso wie Manipulation, d.h. es geht hier um die Präsentation der Handtasche im Schaufenster um potentielle Käufer anzuwerben.
 
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