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  • #1

Singles finden ist nicht schwer, Partnerschaft dagegen sehr?

Hier wird immer soviel über das Kennenlernen eines Singles nachgesinnt und lamentiert.

Ich finde, das Problem ist doch weniger das kennenlernen, sondern eher das halten und binden einer Partnerschaft.

Wie habt ihr das geschafft für einen Partner dauerhaft ( zumindest mehrjährig) interessant zu bleiben und die Konkurrenz auf dem Markt der Gefühle auszuschalten?
w/47
 
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  • #3
Ich sehe das ganz genau umgekehrt. Mein Problem ist, einen passenden Mann zu finden, der auch frei ist. Eine feste Bindung fällt mir dagegen überhaupt nicht schwer.

Vielleicht ist es ja so, dass du zu wenig wählerisch bist und dir deshalb das Einlassen auf den neuen Menschen schwer fällt.
 
  • #5
Mir geht es genau umgekehrt: Einen tollen Partner finden und verlieben fällt mir schwer, eine erfüllende Partnerschaft zu führen dagegen eher leicht.
 
  • #6
Das Problem ist, dass ich einen Mann irgendwann nicht mehr will... mehrfach vorgekommen in meinem Leben, leider.

Umgekehrt, aus einer bestehenden Partnerschaft heraus, hat sich noch nie ein Mann getrennt. Warum sollte er? Er hat viel Freiraum, eine Partnerin, die spürt, wie es ihm geht und was er braucht, den Sex seines Lebens- also bleibt er.
 
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  • #7
Ganz einfach, indem man sich entscheidet und zu einer Partnerschaft und zum Partner Ja sagt. Und sich einen Partner sucht, der das gleiche will und tut.

"....der das gleiche will und tut" - dass ist der Engpass. Ich habe in den letzten 6 Jahren fünf Frauen kennengelernt, die dann letztlich Affären mit verheirateten Männern, seltsame Beischlafbeziehungen, Rumgehüpfe zu einem anderen Ex oder sonstige Dinge zu einer "Partnerschaft" präferierten. Alle fünf studiert (und damit "Elite" :) Mit 41 ist bei mir nunmehr der Familienzug abgefahren weil ich es nicht geschafft habe, jemanden zu finden, "...der das gleiche will und tut" und desto älter man wird, desto älter werden potentielle Partnerinnen die dann immer weniger "....das gleiche will und tut" wollen. Am Ende des Tages ist das Problem weiterhin das "finden" - noch ungleich schwieriger ist es aber dann den nächsten Schritt zu erreichen - und daran kann man sprichwörtlich jahrelang scheitern.
 
  • #8
Früher viel Sex, und eine eigene Wohnung, wo die Frau einziehen konnte. Später u.a. als "Gesellschafter", damit die Frau nicht alleine leben muß. Mit 50 hilft anscheinend nur noch viel Geld ?
Liebe sollte man nicht unbedingt erwarten. Aber unmöglich ist sie auch nicht.
 
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  • #9
Durch Reife und dazu lernen habe ich mich verbessert.Positives zieht Positives an, finde ich.
Welche Paaren in meinem Umfeld geht es gut zusammen.Wo habe ich das Gefühl da klappt und stimmt es.Diese Paare haben gemeinsame Werte, Ziele, Achtung , Respekt , intakte Grenzen zu anderen.Sie führen ein erfülltes Leben, alleine und miteinander. Geld spielt dabei nicht die grosse Rolle-sie sind entschieden für einander,entwickeln sich gemeinsam, haben Spass miteinander, sind attraktiv.Jeder für sich, und gemeinsam auch.Sie haben Mitgefühl, Interesse für sich, die Kinder, die Freunde....
w51
 
  • #10
desto älter man wird, desto älter werden potentielle Partnerinnen die dann immer weniger "....das gleiche will und tut" wollen.
Ich gebe zu, es wird schwieriger, weil die Macken und die dadurch formulierten Ansprüche größer werden.
Aber letztlich ist es eine Frage der Zielfokussierung. Denn Frauen wie Männer beklagen sich darüber, daß ihr jeweiliges Ziel nicht will. Das ist nicht allein ein "Frauen wollen nicht" oder "Männer wollen nicht"-Problem.
Die von dir beschriebenen Frauen wollen keine langfristige Partnerschaft bzw. sind völlig im Irrtum über ihr Potential, sonst würden sie nicht Leute, die dafür garnicht taugen, zu Liebesobjekten erklären. Mir sind auch einige Männer über den Weg gelaufen, die nichts weniger wollen, als sich auf eine Frau festzulegen oder Frauen begehrten, die sie deshalb nur auslachten.
Beim Fazit ziehen sollte man danach schauen, wer einen abgelehnt hat und aber auch wen man selbst abgelehnt hat, in wen man sich absolut nicht verlieben konnte, obwohl man begehrt war. Das wird oft vergessen, ist aber sehr aufschlußreich. Das zeigt nämlich, für wen ist man überhaupt interessant? Wenn man die Größenwahnsinnigen und die überhaupt nicht Partnerschaftsfähigen (Gebundene, AffärensucherInnen) wegstreicht, hat man seine Zielgruppe. Diese Selbsterkenntnis ist oft schmerzhaft, weil die Realität. Mit Traumpartner hat das dann nix mehr zu tun. Das ist das Ende vom Traum, das Ende vom eigenen Größenwahnsinn und der Beginn vom aktiven, selbstbestimmten Liebes-Leben. Der Mehrwert einer Partnerschaft entsteht in der Synergie, nicht in der Kompensation von eigenen Defiziten durch Optimierung nach oben. (Denn sonst bezahlt der eine Parter ja nur die "Schulden" des anderen)
Es gibt für jeden mittelprächtig begabten und ausgestatteteten Menschen jede Menge mittelprächtig begabter und ausgestatter Partner. Nach links und nach rechts in der Normalverteilung könnte es schon schwierig werden.
Weiters ist es nicht verkehrt, sich von dem Gedanken zu lösen, daß nur und einzig und allein der richtige und passende Partner über die Qualität einer Beziehung entscheidet. 50% einer Beziehung ist man selbst.
In der inneren Wahrnehmung einer Beziehung sogar mehr als 50%, weil alles, was passiert, noch mal durch den Filter der eigenen Empfindung und Wertung geht.
Ich finde, es muß an wenigen, aber entscheidenen Stellen passen. An der existenziellen Ecke: Lebensstil und Lebensniveau. An der kulturellen Ecke: Werte und dadurch geprägtes Verhalten. An der instinktiven: Berührung und Sex, denn da ist man sich am allerallernächsten.
Damit kann man sich gut erden: interkulturelle, alters- und schichtenunterschiedliche sowie nähe-sexuell unterschiedliche Verbindungen brauchen eben jede Menge Zusatz-Energie und -Kompromiß, um überhaupt zu funktionieren.
Also beginnt die Partnersuche mit der genauen Analyse "Wer bin ich und was habe ich langfristig zu bieten?"
 
  • #11
Ergänzung:
Wenn es immer wieder das Problem gibt, einen Partner langfristig zu halten, dann handelt es sich auch nur um ein Zielgruppenproblem. Die Synergie stellt sich eben nicht ein. Es wird nur genseitig kompensiert.
"meine Jugend gegen dein Geld" "Meine Herzensgüte gegen deinen gesellschaftlchen Status, für den du über Leichen gehst" "Ich gebe mir alle Mühe, für dich toll auszusehen, denn endlich habe ich einen superattraktiven Mann" etc.
Ich habe lange Karriereberatung in einem sehr elitären Bereich gemacht. Da geht es um ähnliche Optimierungen. Und gerade die Leute, die wenig Eignung hatten, aber ewig um einen Traumjob gekämpft und auf ihn gewartet und sich dafür mit allen Mitteln fitgemacht haben, waren diejenigen, die scheiterten. Sie konnten sich langfristig nicht halten, weil sie andere über sich getäuscht haben, darauf nicht paßten, es nicht füllten, viel zu viel darüber projiziert haben.
Eine Vorstellung formulieren, davon nicht abweichen und so lange kämpfen, bis sie sich verwirklicht hat, ist zwar ehrenwert, aber nicht unbedingt charakterlich normal. Das sind Leute, die immer unzufrieden sind und nie ankommen und genau daraus ihre Energie ziehen.
Wer sich in einen Bereich begibt, wo er/sie eigentlich nicht hingehört, aber gern dazugehören würde, etwas haben will für das er/sie nicht den adäquaten Gegenwert bietet, muß um zum Ziel zu kommen, tricksen oder bluffen, übermäßig investieren oder eine Schwäche des Gegenübers nutzen.
Wenn ich ständig Angst haben muß, meinen Partner zu verlieren, obwohl ich mich nicht anormal verändere und authentisch bin, dann ist es nicht der richtige Partner.
Das kann es nicht sein. Abgesehen von ganz normalen Irrtümern muß eine Beziehungsanbahnung leicht gehen, dann ist sie richtig. Und abgesehen vom ganz normalen Reibungsverlust durch Nähe muß auch eine Beziehung langfristig stabil und leichtgängig sein,wen sie stimmig ist.

[Mod.= ausnahmsweise freigeschaltet. Wir bitten Sie aber, sich künftig nicht auf auf Nebenthemen zu begeben und Doppelposts zu vermeiden. Danke!]
 
  • #12
Ich habe in den letzten 6 Jahren fünf Frauen kennengelernt, die dann letztlich Affären mit verheirateten Männern, seltsame Beischlafbeziehungen, Rumgehüpfe zu einem anderen Ex oder sonstige Dinge zu einer "Partnerschaft" präferierten.

Diese Frauen waren schlicht in andere Männer verliebt. Sie waren nicht so verliebt in dich, dass es für eine Beziehung mit dir gereicht hat.

Zum Thema: Ich finde, dass das Kennenlernen anderer (ca. gleichaltriger) Singles mit U30 sehr plötzlich sehr viel schwieriger geworden ist als in den Zwanzigern. Ein Großteil hat sich auf eine ernste Beziehung festgelegt und ist nicht mehr auf dem Markt. Wenn sich dann mal zwei über den Weg laufen, die zufällig alleine sind, funkt es meistens bei einem oder keinem. Die Schwierigkeit liegt darin, dass es bei beiden funkt, weil das einfach ein riesiger Zufall ist. Die Beziehung dann zu halten, ist zumindest von meiner Seite aus nicht schwierig. Ich merke sehr schnell, ob jemand zu mir passt und ob ich mich wirklich zutiefst verlieben kann. Mein Gefühl hat mich da noch nie getäuscht - sobald ich jemanden wollte, sind meine Gefühle auch in der Beziehung nie weniger geworden.
 
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  • #13
Beitrag #9+#10
Wow,diese Ansicht erklärt mir warum ich seit gefühlten Ewigkeiten Single bin
und über geschätzte 35 Kennenlern-Versuche nicht hinaus gekommen bin.
Dieser Beitrag ist wirklich mehr als gelungen und beschreibt vermutlich die
Situation vieler Langzeit-Singles.
(M46) befindet sich im Lernprozess
 
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  • #14
Hier die FS:
Ja, der Beitrag #9+#10 regt sehr zum Nachdenken an und ernüchtert (mich).

Wenn ich mir Männer anschaue, für die ich die Zielgruppe jetzt wäre, dann bleiben nur noch Männer mit Altlasten über, die mich an ihren Problemen beteiligen würden.
Tue ich das nicht, dann würden auch diese Männer weitersuchen..
 
  • #15
Beim Fazit ziehen sollte man danach schauen, wer einen abgelehnt hat und aber auch wen man selbst abgelehnt hat, in wen man sich absolut nicht verlieben konnte, obwohl man begehrt war. Das wird oft vergessen, ist aber sehr aufschlußreich. Das zeigt nämlich, für wen ist man überhaupt interessant? Wenn man die Größenwahnsinnigen und die überhaupt nicht Partnerschaftsfähigen (Gebundene, AffärensucherInnen) wegstreicht, hat man seine Zielgruppe. Diese Selbsterkenntnis ist oft schmerzhaft, weil die Realität. Mit Traumpartner hat das dann nix mehr zu tun. Das ist das Ende vom Traum, das Ende vom eigenen Größenwahnsinn und der Beginn vom aktiven, selbstbestimmten Liebes-Leben.

Aha, also soll man sich für die entscheiden, die einen Lieben und begehren, aber die man selbst nicht begehrt und liebt? Deine grausame Wahrheit ist also, das man eben Pech gehabt hat und eine Beziehung eingehen soll, die nicht mal zu "gut genug" reicht?

@FS
Ich muss sagen, das ich riesige Schwierigkeiten haben 1. attraktive und interessante Frauen zu finden und 2. die dann auch passen und 3. die mich dann auch wollen.
Alles weitere ergibt sich aus aktiver Beziehungsarbeit.
 
  • #16
Hier die FS:
Ja, der Beitrag #9+#10 regt sehr zum Nachdenken an und ernüchtert (mich).

Wenn ich mir Männer anschaue, für die ich die Zielgruppe jetzt wäre, dann bleiben nur noch Männer mit Altlasten über, die mich an ihren Problemen beteiligen würden.
Tue ich das nicht, dann würden auch diese Männer weitersuchen..

Mit 47 hast du einfach nur die Wahl zwischen Männern mit gelebtem Leben (und ggf. Altlasten) und denen mit vermiedenem Leben (ohne Altlasten, aber mit mangelnder Lebens/Beziehungsfähigkeit). Da spingt doch niemand neu aus der Kiste. Du bist doch auch nicht neu, hast auch "Gebrauchsspuren".
Ich würde von diesen Männer verlangen, daß sie dich, so weit vermeidbar, nicht an ihren Problemen beteiligen, denn auch sie sind an einem neuen Kapitel in ihrem Leben interessiert und das müssen sie aktiv gestalten. Dem Rest würde ich mich stellen, das kann ja so schlimm nicht sein.
 
  • #17
Wow, Bäärbel, Du kannst Dich echt differenziert (und allermeistens zutreffend) artikulieren!

Das einzige, was ich dem hinzufügen möchte, ist, dass ganz offensichtlich bei vielen Suchenden zumindest einige der Suchkriterien rein gar nichts mit einer möglichen inhaltlichen Gestaltung einer zukünftigen stabilen, verlässlichen, langjährigen Beziehung in der Realität zu tun haben.

Wenn die Menschen aussortieren, weil beim ersten Date die Körpergröße um 2 cm nicht gestimmt hat, die Haare ein wenig zu wenig blond waren, der BMI um 2 zu hoch/niedrig war, nur ein Fachhochschulabschluss vorliegt statt eines Universitätsabschlusses oder das falsche Auto vor der Tür stand - dann müssen sich die Kandidaten fragen, ob sie wirklich eine Beziehung suchen, die eine realistische Daseins-Chance über viele Jahre hinweg erhoffen lässt. Oder ob sie einem projizierten starren (und auch sehr äußerlichem) Wahnbild nachjagen, das an der individuellen ur-menschlichen Kompatibilität, die halt für langjährige Beziehungen das A und O ist, meterweit vorbeizielt.
 
  • #18
@Bäärbel wahnsinnig gut geschriebenes Fazit dazu die zusätzliche Erwähnungen von @frizzante. Danke

@FS es wird sicher nicht einfacher, das stimmt. Was ich aber durch einen großen Prozess gelernt habe, der natürlich in erster Linie nur für mich gilt:

"Früher" mussten die Kerle ganz bestimmten äusseren! Kriterien entsprechen, damit ich erstmal aufmerksam wurde. Und da das auch immer toll geklappt hat, hatte ich immer wen ich wollte (das zog sich wie ein roter Faden durch mein Leben seit ich ca. 17 war). Richtig glücklich war ich nie. Das war im nach hinein sehr unfair mir und auch den Partnern gegenüber. Es war schön und okay. Aber eben nicht mehr. Und vor allem war ich nie so wirklich mit dem Herzen dabei.

Dann habe ich mich ganz bewusst einem partnerschaftlichen Reifeprozess unterzogen. Mich wirklich mit mir auseinandergesetzt und dann kamen die Männer die ich wollte und! mit denen ich glücklich war (und sie mit mir). Zwei ganz wunderbare und auch anhaltende Partnerschaften nach meiner Ehe. Wir haben uns weder entliebt, noch ist einer von uns aus Gründen der Belanglosigkeit aus diesen Partnerschaften "ausgestiegen" (Bevor jemand fragt: "ja warum dann?" - es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die kann man nicht beeinflussen). Das empfinde ich als gut, als lebensbereichernd und ich danke mir und ihnen dafür, dass ich es so erleben durfte.

Und genau so gehe ich jetzt auch an die nächste Liebes_und Lebensbeziehung heran. Ich bin soweit und freue mich darauf. Und vor allem weiss ich wer ich bin (hier erneut auf @Bääärbels Ausführungen hingewiesen)

(43)
 
  • #19
Aha, also soll man sich für die entscheiden, die einen Lieben und begehren, aber die man selbst nicht begehrt und liebt? Deine grausame Wahrheit ist also, das man eben Pech gehabt hat und eine Beziehung eingehen soll, die nicht mal zu "gut genug" reicht?

Wenn es dir seit Jahren und vorwiegend so geht, daß du die Frauen, die dich gut finden, nicht attraktiv und begehrenswert genug findest und du wiederum Frauen begehrst und attraktiv findest, die dich nicht wollen, dann würde ich mich fragen, ob es sich nicht um das Phänomen "In dem Club der mich aufnimmt, möchte ich nicht Mitglied sein!" handelt.
Du _mußt _ dich für niemanden entscheiden. Und das tust du seit Jahren mit Erfolg.
 
  • #20
Das einzige, was ich dem hinzufügen möchte, ist, dass ganz offensichtlich bei vielen Suchenden zumindest einige der Suchkriterien rein gar nichts mit einer möglichen inhaltlichen Gestaltung einer zukünftigen stabilen, verlässlichen, langjährigen Beziehung in der Realität zu tun haben.

Da mag zum Teil was Wahres dran sein, aber du musst auch immer bedenken, dass vor einer stabilen, verlässlichen, langjährigen Beziehung erst mal das Verlieben kommt. Wir suchen also alle erst mal jemanden, in den wir uns verlieben können, und der zusätzlich die "verlässlichen, langjährigen" Attribute mitbringt. Letztere allein reichen eben nicht. Dafür wird aber nicht mal das anspruchsvollste Prinzesschen jemanden "aussortieren", der "2 cm zu klein ist", in den sie sich aber verliebt hat. So einfach kann man es dann also doch nicht sagen.
 
  • #21
Wenn es dir seit Jahren und vorwiegend so geht, daß du die Frauen, die dich gut finden, nicht attraktiv und begehrenswert genug findest und du wiederum Frauen begehrst und attraktiv findest, die dich nicht wollen, dann würde ich mich fragen, ob es sich nicht um das Phänomen "In dem Club der mich aufnimmt, möchte ich nicht Mitglied sein!" handelt.
Du _mußt _ dich für niemanden entscheiden. Und das tust du seit Jahren mit Erfolg.

Ich entscheide mich für bestimmte Damen. Ich öffne mich ihnen und versuche sie kennen zu lernen. Das es nicht mit jeder klappt ist auch klar! Die Menge und die daraus resultierende Schnittmenge entscheidet am Ende. Genauso gut könnte man sich auch fragen, warum die anderen nicht in meinen Club wollen!?

Die Frauen die ich begehre rangieren ungefähr auf dem gleichen Level wie die, die mich wollen, oder mich zumindest mehr als nett finden. Aber alles passt eben nicht.
Und wenn in mir keine Lust auf Küssen aufkommt, dann bringen einem die Damen nichts, die einen wollen. Logisch, oder? Ich wäre mehr als zufrieden wenn mir die, die mich wollen im Gesamtpaket gefallen würden.
Ich habe mich erst seit 2 Jahren für die Beziehungssuche entschieden. Bis dahin hatte ich meinen Spaß.
 
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  • #22
Also ich in meiner Beziehung (fast 8 Jahre, wir heiraten demnächst) fand es am schwierigsten, mit meinem Freund erst mal zusammenzukommen. Ab da, keine Probleme. Er musste nie irgendwas tun um sich für mich "interessant" zu halten, ich bin einfach seit Anfang an in ihn verliebt. Klar, ich kenne auch andere Männer, einer von ihnen -mein bester Freund und der beste Freund meines Freunds- würde eigentlich viel besser zu mir passen, aber es hat einfach nie gefunkt. Natürlich ist es immer sehr subjektiv, wenn ich jetzt behaupte, dass mein Freund immer zufrieden mit mir war. Ich sag mal so, wir sind sehr jung zusammengekommen (16) und waren die erste Beziehung voneinander. Er hat nie ernsthaft Ausschau nach jemand anderem gehalten und ich bot ihm alles, was er sich unter einer guten Beziehung vorstellen konnte. Mit der Zeit, hat er sich dann auch in mich verliebt.
 
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  • #23
Es ist leider so, dass viele Menschen, nach meiner Erfahrung, nicht mal halbwegs den normalen Ansprüchen an eine Partnerschaft gerecht werden können.

Du siehst es doch schon daran, wieviele Menschen mit sich selbst nicht gut umgehen, zu viel essen, zu viel arbeiten zu viel trinken, rauchen usw.
Sie schätzen ihren Körper, ihr WERTVOLLSTES Gut nicht und von daher kann man nicht erwarten, dass sie dann auch positiv und emotional reif mit einem Partner an ihrer Seite umgehen.
 
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