• #1

Singles und der Haushalt...

Als Single ist man in der Regel weniger häuslich als in einer Beziehung. Wie macht sich das Single-Sein in Ihrem Haushalt bemerkbar? Wird bei Ihnen regelmäßig gekocht? Haben Sie eine Putzfrau? Wie organisieren Sie Ihren Haushalt?
 
  • #2
Was ist das denn für ein Vorurteil? Ich bin total häuslich und liebe es, meine Wohnung schön zu halten. Einmal pro Woche am Wochenende wird alles geputzt, manchmal zwischendurch noch ein bisschen. Kochen oder backen tue ich sonntags und dann gleich mehr, das ich dann einfriere oder an den Folgetagen noch esse - ergänzt durch Essen gehen mit Freunden und Kantine bei der Arbeit.

Ich denke, dass man als Single viel mehr Zeit und Muße für "so etwas" hat als in einer Beziehung. Für mich allein brauche ich auch keine Putzfrau.

Später in einer Beziehung bzw. beim Zusammenwohnen könnte es sich schon eher lohnen, solche Sachen "zuzukaufen", damit mehr Zeit für die Partnerschaft bleibt.
 
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  • #3
Meine 100m2 Wohnung ist aufgeräumt und ordentlich sauber. Einige Zeit hatte ich eine Putzfrau, aktuell nicht mehr. Der Aufwand hält sich in Grenzen. Fenster und Lamellenstoren lasse ich putzen.
Hemden gebe ich jede Woche in den Wäscheservice. Mittagessen täglich in der Kantine (sehr gute Auswahl&Qualität; subventioniert ca. CHF 16). Am Weekend oft unterwegs. Koche selten und bin auch nicht gerade begnadet... m44
 
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  • #4
Ich bin sehr häuslich und liebe es, mir mein Zuhause gemütlich zu machen. Natürlich wird regelmäßig gekocht und Hausarbeit fällt bei einem Single-Haushalt nun wirklich nicht so viel an, dass man dafür Hilfe bräuchte.
 
  • #5
Ich habe eine Putzfrau, die zweimal die Woche kommt und mir auch die Wäsche macht.

Ich bin gerne auch zu Hause und Koche vor allem am Wochenende auch sehr ambitioniert (ist eines meiner Hobbys).

Durchaus auch für mich alleine, aber häufig auch zusammen mit Freunden.
m,53
 
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  • #6
Ich koche 7 Tage die Woche frisch, ich liebe es, frisches Essen selbst zuzubereiten. Ich putze meine Wohnung selbst, selbst ist die Frau!
 
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  • #7
Oh weh, ich bin ein absoluter Putz- und Ordnungsmuffel. Ich mache eigentlich nur das Nötigste und erst wenn sich Besuch ankündigt packt mich die Scham und ich mache mehr Ordnung um mich nicht total bloszustellen. Hätte ich einen Partner der ständig bei mir in der Wohnung ist würde das bestimmt anders aussehen. Hin und wieder spiele ich mit dem Gedanken mir eine Putzfrau zu nehmen- aber der Gedanke, dass sich jemand Fremder mit meinem Chaos beschäftigt hindert mich immer wieder daran.
 
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  • #8
Für sich alleine großartig kochen ist witzlos, daher hauptsächlich Kantine.
Vom Putzaufwand ist es kein großer Unterschied ob ein oder zwei Personen in einer Wohnung leben und als Single hat man niemand um die Arbeit zu teilen. Daher eher unregelmäßig, häufig getriggert durch angekündigten Besuch. In meinem Freundeskreis hat kein Single und nur ein Paar eine Putzfrau.
Wäsche wird gemacht wenn die Wäschetonne voll ist, ein bis zwei Maschinen die Woche.
 
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  • #9
#1 treffend formuliert

Nun ich denke jeder Mensch ist da anders,für mich hat ein gemütliches Zuhause eine Form
von Lebensqualität,in der sich jeder selbst spiegelt.
Ist doch auch irgendwie eine Form von Genuss.

(M47)
 
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  • #10
Ich bin w, 38, seit über 6 Jahren unfrewillige Single, alleinerziehnd, vollberufstätig mit Nebenjob dazu und Fernstudium.
Ich koche taglich und für Schulbrotzeit backe ich taglich frische Brezen, putze selbst 2-3 mal in der Woche, ich habe meine ganze Wohnung selbst renoviert - vom Wand verputzen bis Möbel zusammen bauen.

Mein kleiner Grosser und ich seid eine coole Team - wir machen viel Ausflüge aber auch oft Häuslich "Couch-Abende".

Also wieso soll Single anders sein als wenn man vergeben ist?

Die vergebene haben es eh leichter - die müssen nicht das Ganze alleine machen.
 
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  • #11
Ich (w32) bin gern zuhause, aber auch genauso gern unterwegs. Ab und an koche ich mal für mich und für Freunde.

Alle 14 Tage kommt eine Putzfrau die nicht aufräumt, aber putzt. Das ist ganz praktisch denn ich muss spätestens alle 14 Tage aufräumen damit sie auch putzen kann.

In meinem Freundeskreis haben 3 Leute eine Putzfrau und die sind alle Single....hehe...
 
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  • #12
Nein, wenn beide arbeiten, kann man sich die Arbeit teilen oder eine Putzfrau anstellen. Aber für einen Single lohnt sich das nur in den seltensten Fällen. Mag sein, wenn jemand wirklich einen 12-Std.-Arbeitstag hat, oft unterwegs ist und wirklich kaum Zeit hat. Aber wer einen normalen Job hat, müsste den Haushalt auch alleine schaffen.

Ich (w 60) arbeite vollzeit, meist etwas mehr. Aber ich mache eben auch nicht viel Dreck, wenn ich nicht viel da bin.
Mittags esse ich in der Kantine (ist bei mir richtig lecker) und am Abend mach ich mir nur noch eine Kleinigkeit. Es reicht, wenn ich an 2 Abenden meine Wohnung sauber mache, staubwischen, saugen, Wäsche in die Maschine und Bad kurz drüberwischen, evtl. mal Abspülen und Küche kehren. Das ist in je 1 Std. geschafft. Dazu gelegentlich Einkäufe, je nach Bedarf.
Am Wochenende ist dann der Samstag mein Putztag, da wird gebügelt, gesaubt, gewischt und irgendeine größere Arbeit eingeplant, mal Betten überziehen, mal Fenster putzen, mal Schränke stöbern usw., was eben anfällt. Dafür plane ich etwa einen halben Tag ein. Der Sonntag ist dann frei.
Aber am Wochenende koche ich, egal ob ich alleine bin oder Gäste einlade. Da gibt es immer ein frisch gekochtes, leckeres Essen und meist auch einen Kuchen, der dann die ganze Woche reicht.
Ich war lange verheiratet und habe 2 Kinder. Das war entschieden mehr Arbeit, denn da musste ich ständig den Familienmitgliedern hinterher räumen. Jetzt weiß ich, dass ich den Dreck auch wieder selbst wegmachen muss und verhalte mich entsprechend. Ich zieh meine Schuhe vor der Tür aus, dadurch habe ich kaum Schmutz in der Wohnung, ich räume meine Sachen gleich weg, denn irgendwann muss ich sie eh wegräumen, ich stelle alles sofort in die Spülmaschine und nach dem Waschen wische ich eben mal schnell das Waschbecken und den Wasserhahn ab, das kostet keine Zeit und erspart mir viel.

Also wer als Single eine Putzfrau braucht, hat selber Schuld.
 
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  • #13
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  • #14
Das kann man so nicht stehen lassen (wer als Single eine Haushaltlhilfe braucht)!
Nach überschreiten meines 50´ habe ich den Anspruch ans Leben ein wenig geändert. Auf anraten einiger Freunde, habe ich mir eine Haushälterin (normaler Arbeitsvertrag mit 30 Wochenarbeitsstunden +13´+14´ Gehalt) eingestellt und muß sagen es war eine meiner besten Ideen.

m53
 
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  • #15
Ich merke schon, dass ich, seit ich alleine lebe, nachlässiger mit der Wohnung geworden bin. Die Werte haben sich verschoben. Am WE will ich Ausgleich zu meiner Büroarbeit schaffen und gehe viel raus. Da kann ruhig öfter mal was liegen bleiben im Haushalt. Ich will das Leben genießen und da ist ständiges Putzen für mich nicht mehr so wichtig. Es können auch mal Sachen herumliegen. Sauber soll es halt grundsätzlich sein. Von Zeit zu Zeit gibt es dann eine Großaktion. Putzhilfe habe ich keine und möchte ich keine. Essen koche ich nur mehr gelegentlich am Wochenende, weil ich unter der Woche auch in der Kantine speise.
w
 
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  • #16
Als Single 50+ und weiblich bin ich sogar sehr gerne häuslich. Dies hat auch ganz sicher etwas mit meiner Traumwohnung zu tun. Auf eine Putzhilfe verzichte ich momentan noch, diese werde ich mir erst gönnen wenn ich altersbedingt meine Wohnung nicht mehr pflegen könnte. Zum anderen kann niemand so exakt putzen wie ich!
Meine Wohnung ist etwas über 100 qm groß und ich putze täglich ca. 1 Stunde, 6x pro Woche.
Da ich voll berufstätig bin koche ich für mich nur am Wochenende, nur frisch zubereitet, Fertignahrung kommt mir nicht auf den Teller, und Fleisch nur ca 2-3 mal pro Monat vom ortsansässigen Metzger.
Mein Haushalt ist bestens organisiert. Unordnung und ein schmuddeliges Heim sind nicht mein Ding. Ich könnte zu jeder Zeit einen unangemeldeten Gast empfangen.
Nach mehreren Beziehungsversuchen und der Feststellung dass Männer mich gerne auch für ihren Haushalt und den damit verbundenen Arbeiten heran zogen, bin ich jetzt sehr, sehr Single und genieße meine knappe Freizeit zur Erholung ohne Beziehungsstress.
 
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  • #17
Ich (w,26) koche sehr selten! Das liegt zum einen an meinem Mangel an kulinarischen Fähigkeiten und zum anderen an meinem momentan eher "rasanten" Lebensstil. Ich bin einfach ständig auf Achse - beruflich wie privat und esse daher hauptsächlich unterwegs und nebenbei! Eine Reinigungskraft habe ich nicht, da ich wie schon erwähnt selten zuhause bin und somit sowieso nicht viel Hausarbeit anfällt - Wäsche waschen ausgenommen!
 
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  • #18
Ich esse gerne gesund bzw. frisch und bei uns gibt es nicht so viele Fast Food Ketten. D.h. ja, jeden Tag wird gekocht, wenn mal wirklich wenig Zeit sein sollte, dann gibt's mal was Eingefrorenes. Bsp. ich mache mir Gnocchi und mache dann gleich 1-2 Portionen mehr für das nächste Mal.

Putzen: Putzfrau möchte ich mir mal zur Zeit nicht leisten. Aber ich habe eine relativ kleine Wohnung und die kann ich zeitlich noch gut unterm Hut bringen. Aber ich finde es jetzt auch ncith so schlimm, wenn mal ein bisschen Staub rumliegt. Bei einer Entscheidung zu Hause täglich putzen, oder mit Freunden was unternehmen wähle ich defintiv die Freunde. Was soll ich mit einer schönen sauberen Wohnung, wenn ich niemanden habe mit dem ich dort auch mal ein paar Stunden verbringen kann. Wird ja öde!

Wo sich der Single Haushalt definitv zeigt, ist, dass ich, wenn mir danach ist, auch mal alles dort liegen lasse, wo ich es gerade abstelle. z.b. Jacke wird nicht in den Schrank gehängt,sondern über den Stuhl. Schuhe bleiben dort liegen, wo ich sie ausziehe. Wenns mir dann zu viel wird, geht das aber auch in einem Wisch wieder in Ordnung zu bringen.
 
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  • #19
Liebe Frau Warnecke

wieso vermuten Sie Singles seien lässiger mit Haushaltspflichten ?

Mein jetziger Freund ist oberpingelig mit seinem Haushalt. Auf seinem Schreibtisch darf niemand etwas anfassen. Die Erde würde sich bestimmt sofort in die falsche Umlaufbahn bewegen sollte je eine Putzhilfe es waren da was hin- und herzubewegen. Er ist versierter Koch. Er bügelt Hemden. Er macht seine Wäsche allein. Er saugt Staub. Er hat eine Küche von deren Fussboden man essen könnte. Beim ersten Besuch musste ich die Schuhe ausziehen. Ich musste lachen und er lachte dann auch - über sich.

Ich selbst habe Samstag ab 8 Uhr meinen Haushaltsarbeit-Tag. Einkaufen am Samstag möchte ich meiden: bei mir ist immer die Tiefkühlbox voll appetitlicher Sachen. Ich habe einen Technik-Spleen und kaufe gern die neuesten Haushaltsgeräte. Trockner, Kühlschränke, Waschmaschinen, Staubsauger, alles auf dem neuesten Stand. Am liebsten hätte ich noch kleine Roboter in der Küche. Wenn ich Gäste habe geht es zu wie bei einem Festdinner im Baur au Lac, denn ich iehe den Küchentisch auf 12 Personen aus. Ich habe Spass neue Kochrezepte auszuprobieren, esse aber wochentags meist Kantinengemüseplatten. Am Wochenende haue ich mir gern ein Steak in die Pfanne. Beim Staubsaugen oder Bügeln habe ich immer Musik auf den Ohren und singe laut mit. Da ich keine Nachbarn habe ist das kein Problem.
 
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  • #20
Ich fiinde es absolut in Ordnung, sich Unterstützung in Form von z.B. einer Putzhilfe oder auch Bügelhilfe zu holen. Wer genug dafür verdient, warum nicht? Das Leben ist voller Zwänge, da muss man nicht auch noch alles unbedingt selber machen müssen....aber ich glaube nicht, dass bei Paaren weniger Arbeit da ist, die Wohnung ist größer, es machen zwei Leute Dreck und Unordnung, es fällt mehr Wäsche an, und wenn nicht gerade kleine Kinder da sind, gehen ja auch beide arbeiten.
 
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  • #21
Organisation ist alles :)
 
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  • #22
Hallo

das hat bei mir aber nicht mit dem Status Single oder liiert zu tun ob ich eine häusliche Phase habe und viel in den Haushalt investiere- oder eben nicht. Es hängt vom beruflichen Rhythmus ab, der gibt die Taktung vor.

Dass Singles lässiger im Haushalt sind und Dreck liegen lassen kann ich nicht bestätigen.
Auch nicht dass diese nicht frisch kochen oder gern Gäste bewirten.
 
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  • #23
Ich koche gerne und selbst, ernähre mich gesünder als in der letzten Beziehung, die Spülmaschine spült, die Putzfrau macht alle zwei Wochen die Grundreinigung, Einkaufen tue ich gerne nach Lust und Laune (abends sind die meisten Single-Frauen unterwegs), bin insgesamt ganz gut organisiert.

m, 46
 
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Gast

  • #24
Ich liebe meine Wohnung, bin schön eingerichtet und ultra penibelst sauber.
Ich bin also gerne zu Hause, Ruhe zu haben ist meine Religion, Egoismus mein zweiter Name.
Und selbst wenn ich kein Single wäre, würde mir hier kein Mann rein kommen.
Nie wieder!
Das einzige Lebewesen, mit dem ich meine "Bastion" teilen würde, wäre wieder ein Hund.
Langsam habe ich das Klischee-Gerede über Singles satt.
Wir sind keine verwahrlosten, einsamen Würstchen, die sich aus Konserven ernähren, alleine nichts geregelt bekommen und den ganzen Tag in Singlebörsen nach einem Partner suchen (nein, ich schreibe nur hier) w45
 
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Gast

  • #25
Aber wer einen normalen Job hat, müsste den Haushalt auch alleine schaffen.
...

Also wer als Single eine Putzfrau braucht, hat selber Schuld.
Die Frage ist doch weniger, ob ich die Putzfrau brauche, sondern eher, ob ich sie mir leiste, um mir das Leben angenehmer zu gestalten und mehr Freizeit zu haben.
Wenn Donnerstags meine Putzfrau da war, habe ich den Samstag Vormittag frei, kann gemütlich über den Markt laufen, anschließend einen Kaffee trinken gehen und das Leben geniessen. Warum sollte ich da 100 Euro im Monat sparen, die mir nicht wehtun? Letztlich ist das doch eine Frage der Lebensqualität.

m, 46
 
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  • #26
Ich bin Single und sehr häuslich. Ich koche jeden Tag frisch, ich halte alles sauber, ich putze und wasche, ich bin gerne daheim, ich schmücke meine Wohnung und stecke da mein ganzes Geld hinein. Ich bin kein großartiger Ausgeher mehr. Das hat bei mir mit Ende 20 aufgehört. Insbesondere als Single möchte ja man auch mal Leute und neue Partner daheim einladen und damit beeindrucken, wie schick man wohnt. Denn daraus kann man viel lesen. Ich mag keine oberflächlichen Studentenbuden, ich liebe Stil und hochwertiges Design. Das sagt viel über den Menschen aus, wie sporadisch oder komplex er wohnt. Und ich bin ein sehr komplexer Mensch.

Ich denke, das ist keine Frage des Status, sondern des Alters. Im Alter wird man ordentlicher (meistens zumindest). Mit 23 war ich noch ein echter Messi (3 meter Kleidertürme auf Boden und Sofa) und Essensreste unter dem Schreibtisch). Heute gibts das nicht mehr. Ich habe schon allein durch meinen Job extrem gute Struktur und Ordnung gelernt. Und ich weiß, wie schlimm es ist, wenn man wichtige Rechnungen verzettelt. Natürlich gibt es auch ältere Menschen, die nichts können. Jeder lernt eben anders schnell. Aber bei mir ist das selbstverständlich und ich halte das auch für wichtig. Es sorgt für positive Energie und ich kann zu 100% besser arbeiten, wenn alles sauber ist. Wäre ja auch schlimm, wenn man mit Mitte 30 noch genauso unordentlich ist wie mit Mitte 20. Dann hat man einfach nichts dazu gelernt.

Grausig finde ich Frauen, die mit Mitte 30 noch echte Schlampen im Haushalt sind und nicht kochen können. Versteh ich nicht. Ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich möchte einem Mann doch auch mal was bieten können und nicht jeden Tag Essen gehen.

w