• #1

Singles werden ausgegrenzt

Bin Single und wurde von jetzt auf gleich verlassen nach langer Beziehung.
Am Anfang habe ich noch mit Freunden darüber etwas reden können. Mittlerweile nach 1 Jahr Singleleben ist niemand mehr bereit darüber zu sprechen.

Was ich aber am schlimmsten finde: Meine Freunde die in Beziehungen leben sind in keiner Weise bereit mich zu besuchen. Immer muss ich sie besuchen. Seitdem ich Single bin sitze ich an jedem Wochenende im Auto auf der Autobahn um Freunde zu besuchen. Nicht ein einziger kommt auf die Idee mich zu besuchen. Das höchste der Gefühle ist es mir sms zu schicken und damit einen Kontakt zu suggerieren.
 
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  • #2
Kein Mensch grenzt Singles aus. Wenn du dich als "Opfer" siehst, dann wirst du auch so behandelt. Wache auf, stehe auf, mache was aus deinem Leben. Dein Leben wird nicht durch einen Partner bereichert, es ist deine eigene Aufgabe!!!!!
 
  • #3
Hallo!
Schade, das du vergessen hast, dein Alter und den Familienstand deiner Freunde mitzuteilen, denn das wäre für uns leichter, nachzuvollziehen, warum dir deine Freunde jetzt so seltsam begegnen.
Generell bringt eine Trennung vom Partner aber immer eine neue Konstellation aller Beteiligten, also auch Freunden und Verwandten, mit sich.
Freunde, die liiert sind, befürchten jetzt, sicher auch unbewusst,die Konkurrenz im eigenen Stall.Darum trifft man sich lieber bei sich zu Hause, im eigenen,abgesteckten Revier.Hier hat man das Hausrecht.
Das wird sich wahrscheinlich erst dann ändern, wenn du wieder jemanden gefunden hast.
Finde zunächst also Leute, die in derselben Situation stecken - oder akzeptiere deine seltsamen Freunde.
Alles Gute wünscht dir W / 51
 
  • #4
Bist Du männlich oder weiblich?

Es kann auch sein, dass man irgendwann jemandem auf den Keks geht mit dem ewig gleichen Thema. Wenn Du dauernd darüber reden willst, bist Du langweilig und anstrengend, auch wenn das fies scheint. Aber jemand, der immer nur mit seinem eigenen Problem beschäftigt ist, interessiert sich auch nicht für das der anderen, braucht also eher einen Seelsorger.

Weiterhin gibt es eben Leute in Partnerschaften, die andere nur dann akzeptieren, wenn das auch Pärchen sind. Da wird ein Single wirklich wie ein Kranker gesehen, der anstecken könnte.
Ich habe auch schon die Meinung gehört, dass Singlemenschen anderen in Beziehungen Angst machen, weil der Partner sich plötzlich auch frei fühlen wollen könnte.

Die legen keinen Wert auf Dich, wenn sie nie zu Dir kommen. Dh. es sind die falschen Leute. Wenn sie Kinder haben, ist es noch was anderes, aber auch hier muss man aufpassen, dass man nicht immer einfach zeitlich reingeschoben wird, während für jeden anderen Kram ein Termin gemacht wird.

Weitere Frage: Wenn Du jetzt unglücklicher Single bist, ist Deine Wohnung denn tiptop oder lässt Du Dich hängen und gehen?

Viele wollen auch bei Treffen mit Freunden einfach Spaß haben als Erholung von der anstrengenden Woche, dh. wenn Du eine gedrückte Stimmung verbreitest, sind sie nicht scharf drauf, Dich zu treffen. Ist ungerecht, wenn man ihnen zu Singlezeiten immer beistand, aber so trennt sich auch die Spreu vom Weizen, denn ein echter Freund würde Dir mal sagen, dass Du aufhören sollst, Dich über die Vergangenheit zu beklagen, wenn er Dir nicht mehr zuhören will.
 
  • #5
Mit Ausgrenzug hat das nichts zu tun. Sicherlich haben Leute die in Partnerschaften weniger Zeit und weniger das Bedürfnis andere Leute zu treffen, dass ist normal. Manche Freundschaftenwerden nur zwischen 2 Beziehungen gelebt. Und ja, auch niemand möchte immerjammernde Singles hören ....
 
  • #6
Du hörst dich sehr unglücklich an.
Bist du, wenn du mit deinen Freunden zusammen bist, fröhlich, lustig und machst alles mit ?
Oder willst du vor allem tiefe Gespräche führen und zwar über dein Verlassenwordensein ?
Nun, von deiner Seite her verständlich, aber bitte verstehe auch deine Freunde, die dir das in der ersten schlimmsten Zeit geboten haben, aber jetzt, nach einem Jahr, zur Normalität zurückkehren wollen.
Bitte habe etwas Verständnis für sie, du verlangst sehr viel.

Das andere: wenn du weit weg von deinen Freunden wohnst wirst du immer diejenige sein, die kommen muss. Das hat nichts mit deinem Single-Status zu tun.
Wenn du aber mal eine Party machst, kommen sie sicher alle.
Oder wenn du nur eine Freundin einlädst und für sie kochst oder so, dann sicher auch.
Meine Tochter studiert in der wirklich sehr großen Stadt Berlin, da fährt man u.U. sehr lange. Alle Mädchen ihrer Clique wohnen in den einigermaßen zusammenliegenden Studentenstadtteilen, nur eine nicht, die wohnt bei ihren Eltern im Nobelstadtteil, der so weit weg ist, dass sie eine Stunde mit der U-Bahn zu den anderen fahren muss. Sie bekommt auch niemals Besuch von den anderen, sie muss kommen. Das liegt einfach in der Natur der Sache.

Sieh nach vorn, versuche, die Trennung zu verarbeiten und wieder fröhlich zu werden.

w 48
 
G

Gast

Gast
  • #7
Nach einem Jahr sollte man auch andere Themen haben, als immer noch darüber reden zu wollen, dass man wieder Single geworden ist ..... das halten auch die besten Freunde nicht ewig aus. Zeit, für andere Themen, damit deine Freunde wieder Lust haben, mit dir zu sprechen.

Du solltest es wissen, wenn man in einer Beziehung ist, möchte man Zeit miteinander verbringen, muss sich mit dem Partner abstimmen .... als Single kann man da spontaner entscheiden.

Dann ist da tatsächlich noch das Phänomen, dass Singles von manchen Paaren nicht so gern gesehen werden.
Die Wege entfernen sich voneinander, wenn sich Lebenssituationen zu sehr unterscheiden. Das ist nicht selten.

Lass deinen Freunden Raum und renne ihnen nicht das Haus ein.... Du klingst als ob du immer Menschen um dich brauchst .....Entdecke dich doch selbst wieder FS und lerne dabei Menschen kennen, die zu dir und deiner Lebenssituation passen. (Das kannst du kaum, wenn du jedes WE zu deinen alten Freunden unterwegs bist)
 
  • #8
Kommt drauf an, was Du unter "darüber sprechen" verstehst. Jammerst Du in regelmässigen Abständen Dein Umfeld voll damit? Vielleicht meinen es Deine Freunde nicht böse, wenn Sie Dich bitten sie zu besuchen und hoffen, dass Du durch die Besuche ein wenig rauskommst aus Deiner Bude.
 
  • #9
Wenn du nach einem Jahr noch immer gesteigertes Redebedürfnis hast, dann wird das auch den besten Freunden einmal zu viel, weil das auf dauer depremierend ist und runterzieht. Freunde sind nicht nur seelischer Mülleimer. Dafür gibt es Therapeuten, die lassen sich das angelten.
Und ja, in Pärchenkreisen wird ein Single immer das dritte Rad am Wagen sein. Du bist jetzt nicht mehr im selben Club. Es gibt den Club der Pärchen, der Singles und der Eltern. Das mag hart klingen, ist aber so. Vor allem jenseits der 30.
 
  • #10
Am Anfang habe ich noch mit Freunden darüber etwas reden können. Mittlerweile nach 1 Jahr single Leben ist niemand mehr bereit darüber zu sprechen.
.. weil es sie inzwischen nervt.

Nach der Zeit sollte man darüber hinweg sein. Und inzwischen was dagegen unternommen haben, z.B. Partnersuche. Anstatt weiter darüber reden.
Was ich aber am schlimmsten finde. Meine Freunde die in Beziehungen leben sind in keiner Weise bereit mich zu besuchen.
Paare leben, denken und fühlen anders. Sie passen eher zu Paaren, als zu Singles.

Singles sind unter Paaren wie sprichwörtlich "das fünfte Rad am Wagen" Und das denken Beide dabei. Hätte die FS einen Partner, dann würden sie sich eher mit Paaren treffen. Wie war das in der bisherigen Beziehung ?
 
  • #11
Dann wechsle Deinen Freundeskreis. Single zu sein ist keine Krankheit. Gestalte Dein Leben neu, häng Dich nicht an befreundete Paare. Die wollen am WE unter sich sein und sind nicht für Deine Bespaßung zuständig. Bau Dir einfach ein neues soziales Netzwerk mit Singles auf. Es laufen doch nicht nur Paare durch die Gegend.
Du hast Deinen Freunden offenbar 1 Jahr lang mit Deiner gescheiterten Beziehung in den Ohren gelegen. Sorry, sie haben Dir signalisiert, dass das Thema für sie nun erschöpft ist. Versuche, sie zu verstehen.
 
G

Gast

Gast
  • #12
Bewusste, bösartige Ausgrenzung hab ich noch nicht erlebt. Aber von Singles wird schon mehr Flexibilität erwartet. Ein Paar muss nun mal die Bedürfnisse von zwei Menschen unter einen Hut bringen, was zulasten von Spontanität/Flexibilität geht. Wenn noch Kinder da sind, wird es ganz kompliziert mit der Freizeitgestaltung.

Weil ich diese Probleme der "Gegenseite" sehe, kann ich als Single damit leben, vergebenen Freunden etwas entgegenzukommen. Ein blödes Gefühl ist es trotzdem. Wenn man unter dem Singledasein leidet, geben einem solche Dinge das Gefühl, noch zusätzlich fürs Alleinsein bestraft zu werden.

Und leider ist es wohl oft so, dass der Single die Freundschaft wichtiger nimmt. Für Verpartnerte ist ja eine "Basisversorgung" an menschlicher Nähe schon abgedeckt. Ich hab mal einen Artikel zu dem Thema gelesen. Die Autorin gab unumwunden zu, dass sie wenig motiviert ist, sich mit Freunden zu treffen, wenn der Partner eh immer verfügbar ist. Ich denke, mit dem Alter und steigenden Anforderungen im Alltag nimmt die Bequemlichkeit bei den meisten Menschen zu. Nur ist ein Single eben gezwungen, ab und an den Hintern hochzukriegen, wenn er überhaupt mal unter Menschen will.

Dafür kommt für den Paarmenschen u.U. irgendwann das böse Erwachen - wenn die Beziehung scheitert und alle Freundschaften mangels Pflege weggebrochen sind.

Ich kann aber auch jedem Single nur raten, sich um Freundschaften zu anderen Singles zu bemühen; die "Pärchenfreunde" aber nicht völlig abzuschreiben. Man braucht Leute, mit denen man spontan was unternehmen kann und die ähnliche Themen haben. Allerdings brechen solche Single-Freundschaften oft auch auseinander, wenn einer einen Partner findet. Häufig sind es eben in erster Linie "Schicksalsgemeinschaften", die nur funktionieren, solang beide im selben Boot sitzen. Wenn man langjährige, gewachsene Freundschaften hat, würde ich immer versuchen, diese auch durch Zeiten zu retten, in denen die Lebensplanung auseinandergeht. Eine wirklich gute Freundschaft sollte nicht daran hängen, ob beide dasselbe Leben führen. Es sollte eine Schnittmenge geben abseits von Themen wie Kindererziehung/Hausbau auf der einen und Datingwahnsinn/Einsamkeit auf der anderen Seite, und es sollte soviel aufrichtiges Interesse aneinander vorhanden sein, dass man sich gerne in eine völlig andere Lebenssituation hineindenkt. Solche Freundschaften sind aber selten. Die meisten Menschen bleiben "Lebensabschnittsgefährten".
 
  • #13
Das ist Realität. Mich haben auch alle ausgegrenzt und später nach paar Jahren wollten meine Freundinen mich nicht mehr einladen - da ich "... Nicht zu Pärchen Abendessen passe, dir wird eh langweilig da Männer müssen um eigene Freundin kümmern... Verstehst du, ja. Aber wenn du einen Mann wieder hast, kannst dich melden, ok".
Ich habe gelernt nach vielen Jahren - alleine - ohne Mann und ohne Freunde zu sein.
Alleine spazieren, alleine in Park oder Konzert zu gehen, es ist nicht super schön, aber man kann es lernen zu ertragen und irgendwann sogar sich einfach auf Leben freuen.
Was willst du sonst machen?
Ich kann nicht mir ein Schild umhängen - hey wer will mich haben? Ne, oder?
Man versucht Leute kennengelernt aber einen Mann habe ich leider nicht gefunden.
Also versuche sich zu gewöhnen alleine zu sein und nicht um Freundschaft betteln, weil solche Freunde sind eh keine wahre Freunde.
Ja ich bin allein aber ich lache und freue mich auf jeden Tag und hoffe irgendwann jemanden zu treffen.
 
  • #14
Hallo FS,

es wäre hilfreich, wenn Du etwas mehr Informationen gibst. Z.B. ob Du m oder w bist, wie alt Du bist, ob die befreundeten Paare Kinder haben, etc.

Dann können wir uns etwas mehr in Deine Situation hineinfühlen und Dir ggfs. ein paar Tipps geben.

Welche konkrete Frage hast Du denn an uns? Wie Du Dich nun Deinen Freunden gegenüber verhalten sollst? Oder wie Du neue Bekannte kennenlernst (die vielleicht auch Single sind)?

Bitte hilf uns auf die Sprünge! :)

w,35
 
  • #15
Ich kenne auch gewisse Leute aus einem früheren Bekanntenkreis, die ihre Jugendclique über die Jahrzehnte mit beinahe den gleichen Köpfen in einen "Club der toten Ehemänner" umgewandelt haben. Ich habe die vor kurzem zufälligerweise nochmal wiedergetroffen. Es hatte mich gefreut, die nochmal wiederzusehen, aber ich fand das nicht sehr attraktiv, so krampfhaft aneinander festzuhalten. Ich halte lieber nach neuen Bekannten Ausschau. Wenn Sie klug sind, haken sie diese Leute auch besser ab, scharren etwas Dreck drüber, wie ein Hund, der sein Geschäft verrichtet hat und schauen, was die Welt noch so bietet. Das hat seinen Grund, warum man sich nicht um sie kümmert. Machen Sie jetzt auch Ihr Ding und vergessen Sie diese Leute.
 
  • #16
Am Anfang habe ich noch mit Freunden darüber etwas reden können. Mittlerweile nach 1 Jahr single Leben ist niemand mehr bereit darüber zu sprechen.

Sei mir nicht böse, aber diese Sätze erinnern mich ganz furchtbar an einen Bekannten, der auch fast zwei Jahre nach einer Trennung kein anderes Thema kannte, als das Gejammer über diese Frau im speziellen und die böse Welt allgemein.
Irgendwann kann und will das niemand mehr hören!
Ein anderer Aspekt könnte auch sein, daß das, was Du Freunde nennst, tatsächlich nur Bekannte sind.
Freunde sind rar, man erkennt sie am besten in schlechteren Zeiten!
 
  • #17
Also die Auffassung dass Paare immer unter Paaren weilen halte ich für nicht realistisch.

Wie kommt es sonst wohl zu warmwechseln oder fremdverlieben, also klüngeln Paare nicht immer zusammen, auch beim Thema Fremdgehen ist ein Paar und ein Single oder der Teil eines anderen Paares involviert.

Also Paare laufen auch mal singlemäßig herum.

Dann kenne ich im Umfeld Paare zu denen ich als Dauersingle ein super Verhältnis habe, die meisten sind verheiratet, mit den vergebenen Frauen habe ich oft eine intensivere Freundschaft als mit vielen mal hier und dort Singlefrauen.

Mein Singlestatus ist da aber auch kein Thema, wir reden über alles mögliche aber nicht über Single oder nicht Single.

Evtl. solltest Du dieses jammern über Dein Singledasein einfach mal außen vor lassen.
 
  • #18
Zu #5 ich mache alles mit und komme nicht auf die Idee über die Trennung zu reden. Es hätte mich gefreut wenn ich drauf angesprochen werde. Da das nicht vorkommt spreche ich das Thema nicht an. Ich passe mich an denn man will ja nicht zur Last fallen.
 
  • #19
Weiterhin gibt es eben Leute in Partnerschaften, die andere nur dann akzeptieren, wenn das auch Pärchen sind. Da wird ein Single wirklich wie ein Kranker gesehen, der anstecken könnte.
Ich habe auch schon die Meinung gehört, dass Singlemenschen anderen in Beziehungen Angst machen, weil der Partner sich plötzlich auch frei fühlen wollen könnte.
Das ist fast immer so leider! Entweder sind Singles häufig untereinander in einer Clique oder meistens sind Paare miteinander befreundet, da fühlt sich auch der Single als ein Störfaktor.

Ich muss void zustimmen und noch ergänzen. Dass du liebe/r FS verlassen wurdest zeigt allen deinen Freunden deutlich, dass es im Leben keine Sicherheit gibt. Mit deinem Beispiel führst du allen vor Augen, dass auch die Eine oder der Andere von heute auf morgen verlassen werden kann. Das macht grosse Angst - wenn auch meistens unbewusst.
Ich habe gehört, dass das ein Effekt nach sich zieht, dass sich plötzlich auch andere im Freundeskreis trennen. So ähnlich wie beim Werther-Effekt.

Der Grund für die Ausgrenzung kann auch sein, dass sie sich deine Probleme nicht mehr anhören wollen.
Das nützt dir natürlich auch nicht ständig davon zu erzählen, dafür ist es viel besser mit Freunden wandern oder schwimmen zu gehen, grillen auf eine Wiese, ein Festval besuchen usw. usf. Schlage doch allen tolle Aktivitäten vor oder lade alle zu einer Grillparty ein zu dir nach Hause!
Jammern bringt dir gar nichts! Weder die Freunde zurück, noch eine/Partner/in.
 
  • #20
Was ich aber am schlimmsten finde: Meine Freunde die in Beziehungen leben sind in keiner Weise bereit mich zu besuchen.
Das sind keine wahren Freunde, vergiss sie, hake sie ab und mache Kontaktabbruch und Ende, Baue dir neue Kontakte auf, finde neue Freunde die dich wertschätzen, respektieren und für dich da sind und Punkt. Renne bitte diesen Leuten nicht hinterher, das macht man nur mit mangelndem Selbstbewusstsein und mangelndem Selbstwert, fühle dich mehr wert! Guter weiser Rat! Wer nicht will, der hat!
 
  • #21
So wie Du schreibst hört es sich fast so an, als würdest Du mit Deinen Freunden in erster Linie nach wie vor über das Verlassenwerden sprechen wollen.
Wenn es ausschliesslich um dieses Bedürfnis bei den Treffen geht, ist es verständlich, dass nach einer gewissen Zeit niemand mehr dafür verfügbar sein möchte und kann.
Sprichst Du denn auch über anderes, über Pläne, Hobbys, Dinge die Dich unteressieren, die Dir Freude bereiten, machst Du Vorschläge für Unternehmungen, hast Du Lust auf Unternehmungen, ohne dass jedesmal das Thema auf den Tisch kommt ?
Wenn Du in Deinem Schmerz noch keine dieser Interessen hast, sind Deine Freunde (zu Recht) überfordert und dann wäre es besser, für die Bewältigung professionelle Hilfe zu suchen.
 
  • #22
Das ist Realität. Mich haben auch alle ausgegrenzt und später nach paar Jahren wollten meine Freundinen mich nicht mehr einladen - da ich "... Nicht zu Pärchen Abendessen passe, dir wird eh langweilig da Männer müssen um eigene Freundin kümmern... Verstehst du, ja. Aber wenn du einen Mann wieder hast, kannst dich melden, ok".
Ich habe gelernt nach vielen Jahren - alleine - ohne Mann und ohne Freunde zu sein.
Alleine spazieren, alleine in Park oder Konzert zu gehen, es ist nicht super schön, aber man kann es lernen zu ertragen und irgendwann sogar sich einfach auf Leben freuen.
Was willst du sonst machen?
Ich kann nicht mir ein Schild umhängen - hey wer will mich haben? Ne, oder?
Man versucht Leute kennengelernt aber einen Mann habe ich leider nicht gefunden.
Also versuche sich zu gewöhnen alleine zu sein und nicht um Freundschaft betteln, weil solche Freunde sind eh keine wahre Freunde.
Ja ich bin allein aber ich lache und freue mich auf jeden Tag und hoffe irgendwann jemanden zu treffen.

hmmm, ich kenn das auch anders, ich hatte , als ich Single war, auch schöne Freundschaften mit Paaren geschlossen, ich denke das hängt also nicht nur vom Beziehungsstatus ab, sondern eher davon, auf welche Menschen man trifft bzw. sich aussucht.
 
G

Gast

Gast
  • #23
Das Problem ist nicht das Singlesein oder "die anderen!, das Problem ist, dass du dich in falschen Kreisen aufhälst!

- Du bist Single, lass die Paare in Ruhe! Ich finde es respektlos, dass sie dich als Singlein durchfüttern sollen. Die haben ihre eigenen Sorgen und schlichtweg keine Lust, noch eine nun junge Singlefrau zu entertainen.

- begib dich dahin wohin du gehörst: unter gleichgesinnte Singles!
 
  • #24
Das ist Realität. Mich haben auch alle ausgegrenzt und später nach paar Jahren wollten meine Freundinen mich nicht mehr einladen - da ich "... Nicht zu Pärchen Abendessen passe, dir wird eh langweilig da Männer müssen um eigene Freundin kümmern... Verstehst du, ja. Aber wenn du einen Mann wieder hast, kannst dich melden, ok".
Das ist die Angst der gebundenen/verheirateten Frauen vor der Singlefreundin. Sie könnte schliesslich mit ihrem Freund/Mann zu flirten beginnen oder ihr Mann könnte ein Auge auf ihre (beste) Freundin werfen. Das haben sicherlich manche Frauen schon persöhnlich erlebt oder in ihrem Umfeld direkt/indirekt mitbekommen oder von solchen Fällen zumindest gelesen.

Das merkte ich auch bei meiner Schwester, die verheiratet ist und zu einer Grillparty hat ihr Mann auch eine ehemalige Studentin aus dem Studentenheim - wo sie während des Studiums wohnten - eingeladen. Diese Frau hatte ein Auge auf meinen Schwager geworfen und zwar schon während der Studienzeit. Man merkte es an ihr, dass sie sich sehr aufreizend mit einem tiefen Ausschnitt kleidete und auffällig seine Nähe suchte. Meine Schwester betrachtete sie auch mit Argusaugen und ich merkte ihre Angst, dass sie ihren Mann wegschnappen könnte.

Erst nach Jahren als diese Frau selber heiratete, Familie gründete, weil sie keine Chance bei meinem Schwager hatte, konnte meine Schwester sich beruhigen und quasi aufatmen.
 
G

Gast

Gast
  • #25
Ich werde als Single nicht ausgegrenzt! Ich gehe aber aktiv auf die Menschen zu, von denen ich was will. Ich erwarte gewiss nicht, dass man mir alles nachträgt oder mich daheim besucht. Von Paaren würde ich nie erwarten, dass sie mich an der Hand nehmen oder mit mir einen Abend verbringen, da solche Leute a.) alleine unter sich sein wollen und b.) ihre eigenen Probleme haben. Ich finde, wenn man das nicht nachvollziehen kann, fehlt es einem bisschen an Intelligenz!
Warum drängt man sich ständig anderen Menschen auf, die offensichtlich nichts mit einem zu tun haben wollen? Ich werde das nie nie nie verstehen ...

Die Frage, die ich mich stelle, warum gehst du nicht auf Partys, Singletreffs, Reisen?
Knüpf Connections im Internet, melde dich in Communities an, geh zu Stammtischen, versuch eine neue beste Freundin auszumachen, die mit dir um die Häuser zieht.

Ich finde, hier liegt der Hund begraben! Viele Menschen können ihr Elend selber nicht aktiv umgestalten.

Dein Leben ist heute nicht mehr das von früher. Deine Beziehung ist Geschichte. Willkommen in der Welt der Singles.
 
  • #26
Meine Freunde hätten mir spätestens nach einem halben Jahr den Kopf gewaschen, warum ich nicht aufhöre mich in meinem Elend zu suhlen. Und umgekehrt hätte ich es ebenso gehalten. Wenn deine Freunde sich das nicht trauen, kommt es wohl zu diesem Ausgrenzungsverhalten. In jedem Fall bist du selbst Schuld, lerne erst einmal, wieder aufzustehen.
 
  • #27
Ich passe mich an denn man will ja nicht zur Last fallen.

Oh Mann, das ist aber Jammern auf höchstem Niveau!! Und auch noch verstecken hinter „MAN“. Wenn du so drauf bist, dann wundere dich bitte nicht, dass deine „Freunde“ sich von dir zurückziehen.

Wenn dir nicht danach ist, was gemacht wird, warum tust du das? Dass du damit unzufrieden bist, ist doch logisch. Finde zu dir selbst, lerne dich leiden, dann kommt auch eine andere Resonanz.


Exakt. Das Leben findet in der Gegenwart statt. Begibt dich dorthin!
 
  • #28
Alles hat seine Zeit.
Jede Lebensphase hat ihren eigenen Freundeskreis.
Und ja, Singles werden ausgegrenzt. Oft eher unabsichtlich, aber es ist immer wieder so, dass Paare lieber unter sich und "ihresgleichen" bleiben wollen. Früher habe ich das auch vehement bestritten, inzwischen weiß ich es besser.
Mein Freundeskreis ist nicht statisch, hat sich im Laufe der Jahre verkleinert und vor vielen Jahren habe ich es mir abgewöhnt, "nach Hause zu den alten Freunden" zu fahren. Sie haben trotz Einladungen nie den Weg in mein neues Zuhause und damit in mein neues Leben gefunden, aber den Weg zum Flughafen an meinem Wohnort vorbei - den kannten sie. In meinen persönlich schwersten Zeiten waren meine "Freunde" nicht für mich da. Null.
Aber dafür waren es andere Menschen, die mir inzwischen sehr wichtig sind.
 
  • #29
Wenn du nach einem Jahr immer noch darüber sprechen willst, wie schlecht es dir geht, seit du verlassen wurdest, kann ich verstehen, warum deine Freunde und Bekannten sich das nicht mehr antun wollen.
 
G

Gast

Gast
  • #30
@ Gast 22: Was ist das denn für eine menschenverachtende Rhetorik?

- begib dich dahin wohin du gehörst: unter gleichgesinnte Singles!

Au weia ... du würdest wohl am liebsten Single-Ghettos einrichten, wenn man das so liest. Muss man jetzt auch noch ins Grundgesetz aufnehmen, dass niemand wegen seines Beziehungsstatus' benachteiligt werden darf?

lass die Paare in Ruhe! Ich finde es respektlos, dass sie dich als Singlein durchfüttern sollen. Die haben ihre eigenen Sorgen und schlichtweg keine Lust, noch eine nun junge Singlefrau zu entertainen.

"Durchfüttern"? Inwiefern füttert ein Pärchen, dass sich mit einem Single trifft, diesen durch? Warum gehst du davon aus, dass das Pärchen einseitig den Single "entertaint"? Hat ein Single keine positiven Eigenschaften zu bieten wie Humor, Einfühlungsvermögen, Tiefgründigkeit, Warmherzigkeit ... die er in eine Freundschaft einbrigen kann? Und geht es in einer Freundschaft überhaupt ausschließlich um "Entertainment"?

Du hast ein merkwürdiges Freundschaftsverständnis und ein noch schrägeres Menschenbild. Für dich scheinen die Stärken und Besonderheiten eines einzelnen Menschen nichts wert zu sein. Vermutlich, weil du selbst dich nur mit Partner(in) vollwertig fühlst. Wie du zusammenbrichst, wenn deine Beziehung mal enden sollte, das will ich gar nicht wissen!
 
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