• #61
Du kennst die Familie nicht! Also bitte nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Vielleicht hat die Mutter eigene Probleme/ Angelegenheiten, um die sie sich kümmern muss wie eine Krankheit, gerade erst einen neuen Job angefangen, kein eigenes Auto, wenig Geld, etc.

Würde die FSin aus einer wohlhabenden Familie kommen, würde sie sicherlich keine Leistungen vom Jobcenter beziehen.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Meine Tochter wohnt bei uns, bezieht momentan Hartz IV bis die Erwerbsminderungsrente durch ist und wird dann Sozialhilfe beziehen. Sie hat per Untermietvertrag die 2 Zimmer gemietet, das Amt zahlt die Miete. Sie ist 34. Wir sind keine Bedarfsgemeinschaft.
 
  • #62
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Meine Tochter wohnt bei uns, bezieht momentan Hartz IV bis die Erwerbsminderungsrente durch ist und wird dann Sozialhilfe beziehen. Sie hat per Untermietvertrag die 2 Zimmer gemietet, das Amt zahlt die Miete. Sie ist 34. Wir sind keine Bedarfsgemeinschaft.
OK das mag sein!

@yellow bee behauptet aber, dass sie alles in ihrer Macht stehende tun würde, um ihrer Tochter zu helfen. Sie würde zum Beispiel um die Welt reisen, wenn es sein muss.
Das ist aber nur möglich, wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist. Das ist bei H4 nicht der Fall und wenn sie berufstätig ist, kann sie auch nicht ständig freinehmen. Arzttermine finden nun mal unter der Woche statt. Wenn die Mutter deswegen ihren Job verliert, hilft das ihrer Tochter auch nicht weiter. Mit 50/55 J. findet man auch nicht mehr so schnell einen neuen Job. Dann leben zwei vom Jobcenter und sie sind noch weniger mobil.

Außerdem weiß man auch nicht, was die Mutter schon alles für sie getan hat.
 
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  • #63
Vielleicht hat die Mutter eigene Probleme/ Angelegenheiten, um die sie sich kümmern muss wie eine Krankheit
DAS hätte die FS MIT SICHERHEIT sofort als Erklärung in diesem Zusammenhang erwähnt.
gerade erst einen neuen Job angefangen, kein eigenes Auto, wenig Geld, etc.
Und DAS sind KEINERLEI Gründe, seine Tochter, die mit ihren jungen 24 Jahren aktuell nicht mal telefonieren kann (!!!), weil es ihr so schlecht geht, nicht zu einem Arzt zu bringen, der weiter als 1 Std. entfernt ist!
Würde die FSin aus einer wohlhabenden Familie kommen, würde sie sicherlich keine Leistungen vom Jobcenter beziehen.
Die Hilfe bzw. mangelnde Unterstützung ihrer Mutter hier hat NIENTE mit (fehlendem) Wohlhaben, Reichtum und/ oder Geld zu tun.
Sie würde zum Beispiel um die Welt reisen, wenn es sein muss.
Das ist aber nur möglich, wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist.
Es sind schon unzählige Menschen ohne jegliches Geld um die Welt gereist. Hört auf mit dem Pseudo-Argument "Geld"!
Wenn die Mutter deswegen ihren Job verliert, hilft das ihrer Tochter auch nicht weiter.
Weshalb um alles in der Welt sollte eine Mutter ihre Arbeit verlieren, wenn sie ihre schwerkranke Tochter zum Arzt fährt....?!?!

Jetzt hört aber auf mit solchen hanebüchenen Argumenten!
 
  • #64
Weshalb um alles in der Welt sollte eine Mutter ihre Arbeit verlieren, wenn sie ihre schwerkranke Tochter zum Arzt fährt....?!?
Weil es den meisten AG völlig egal ist, was für familiäre Probleme die Arbeitnehmerin hat.
Es sind schon unzählige Menschen ohne jegliches Geld um die Welt gereist. Hört auf mit dem Pseudo-Argument "Geld"!
Soll sie mit ihrer schwer(kranken) Tochter trampen oder irgendwo im Zelt übernachten? Natürlich braucht man Geld, um sich im Ausland behandeln zu lassen!
 
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  • #65
Meine Mutter ist bestimmt der liebste und freundlichste Mensch ever ......
Aber sie weiss auch, dass langes Autofahren nicht mehr das ist, was sie sich zutraut. Das hat damit zu tun, dass sie sich nicht wirklich sicher fühlt in fremder Umgebung. Meine Mutter würde lieber das Taxi bezahlen .....

Es gibt immer 2 Seiten.

Kann nicht der Arzt mit einem Taxischein helfen ? ich denke, die Zuzahlung dürfte die FS sowieso schon überschritten haben ......

Es ist schwierig, auf Hilfe angewiesen zu sein. Daher ist es gut, wenn man mehrere Menschen hat, die sich das teilen ......
Ehrlich gesagt habe ich darüber nicht nachgedacht. Ich würde auch nicht wollen, dass meine Mutter mich fährt. Meine Mutter würde zwar niemals nein sagen. Trotzdem würde ich ihr nicht auf die Last fallen.

Wie läuft das dann mit dem Taxi? Bekommt sie dann was von der Krankenkasse?
 
  • #66
Wie läuft das dann mit dem Taxi? Bekommt sie dann was von der Krankenkasse?
Ganz sicher nicht.
Der behandelnde Arzt kann ihr einen Taxischein ausstellen, wenn er sie zum Facharzt zur Mit- oder Weiterbehandlung schickt.

Mit dem Taxischein kannst Du aber nicht beliebig weit durch die Weltgeschichte gondeln, sondern er wird von der KK auf Angemessenheit geprüft und bewilligt. Wenn er bewilligt wird, ist nur die Anfahrt bis zum nächstgelegenen Arzt der entsprechenden Fachrichtung finanziell abgedeckt, nicht bis zum gewünschten Arzt.
 
  • #67
Wie läuft das dann mit dem Taxi? Bekommt sie dann was von der Krankenkasse?
Ich weiss es nicht aber ich denke mir, dass es da auch Unterschiede bei den Krankenkassen gibt.
@Moonlight95 mach dich mal schlau ob es in deiner Stadt Selbsthilfegruppen für chronisch Kranke gibt. Die wissen da besser Bescheid.
Dann bist du ALG2 Empfängerin (*), auch für diese Menschen gibt es Selbsthilfegruppe und sogar Freiwillige die Menschen in Notlagen unterstützen - mach dich auch da mal schlau.
Nicht zuletzt gibt es die Wohlfahrtsverbände (Caritas, AWO undso weiter).
Eine recht gutsituierte Bekannte von mir fährt kranke Flüchtlinge mit ihrem eigenen Auto zu Arztterminen.
Nutze alle Möglichkeiten.
(*) Schreibe und sage nie Hartz IV. Das ist negativ besetzt bei vielen Menschen. Es heisst korrekt ALG2.
kopf hoch.
 
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