• #31
Ich finde diese Frage nach dem theoretischen Tod deines Partners völlig schräg und unangemessen. Deine Lösung musst du schon selber finden. Aber ob diese Frage geeignet ist, wage ich zu bezweifeln. Es stimmt zwar, dass wir stets unerwartet sterben können und dies natürlich nicht ständig von morgens bis abends durchdenken, weil wir sonst ja nicht normal leben könnten. Aber was hat das jetzt bitte mit deiner Affäre zu tun, außer das du denkst du hättest was verpasst und versuchst irgendwelche Mängel doppelt und dreifach zu stopfen? Wenn dir nichts fehlen würde, würdest du nichts suchen. Ich denke du hast ein anderes Problem. Du solltest dir einfach überlegen ob du alleine und auf eigenen Füßen stehen kannst, wenn du mal aufhörst wie ein kleines Mädchen rumzuträumen und richtig aufräumst. Damit meine ich nicht, ob du deine Miete alleine zahlen kannst. Dazu gehört vor allem dir zu überlegen was passiert, wenn dein Mann dir auf die Schliche kommt und dich vor die Türe setzt und dein Luxus der zwei Sugardaddys endet. Es gibt noch eine andere Variante: Es kann gut sein, das dein Mann schon vorher wusste und dich besser kennt, als du meinst. Kann sein, das er das als Preis einkalkuliert hat um dich vorzeigen zu können. Es gibt Männer, für die sind -natürlich jüngere- Frauen im Grunde nur "Mädels". Überleg dir ob du eine erwachsene Frau bist oder ein Mädel das von Papa vermeintlich beschützt vor sich hintingelst bis die besten Jahre vorbei sind. Noch ein Grund weshalb ich den Eindruck habe, deine Therapeutin kocht nur mit Wasser: Sie macht sich zum Anwalt deines Mannes und kommt mit absurdem Zeug wie. "Was wenn er stirbt". Eine Frage die wohl ein schlechtes Gewissen erzeigen soll? Dazu deine Frage: "Was ist doch für die emotionale Gesundheit besser: Affäre ausleben oder nicht? Wenn ja, geheim halten oder dem Partner davon erzählen?" Die Frage brauchst du doch nicht hier auch noch zu stellen,, die ist dir doch schon beantwortet worden! Ich hab noch nie gesehen das eine Zweitbeziehung oder eben Affäre auf Dauer außer für den Nutznießer emotional gesund wären. Und das sind nun mal im Normalfall eben nicht die Frauen. Die können eben einfach nicht richtig trennen. Die Frage deiner Therapeutin müsste doch eher lauten das du deine Ehe mal nach 10 Jahren hinterfragst was du Anfang 20 eigentlich für dien nächsten 40 Jahre erwartet hast und wie es die nächsten 30 Jahre weitergeht. Hormone unter Kontrolle halten: Schwierig, wenn die biologische Uhr tickt. Und das tut sie mit 35 wahrscheinlich, nach 10 Jahren mit einem 20 Jahren älteren Mann mit dem sich anscheinend keine Familie gründen lässt.w52
 
  • #32
Ich glaube nicht ansatzweise daran, dass du deinen Mann noch wirklich liebst. Vielleicht als Mensch, aber nicht als Mann. Er ist 20(!) Jahre älter als Du - du bist in einer ganz anderen Lebensphase als er. Er ist neben seinen 2 jobs auch oft einfach müde und will seine Ruhe. Du fühlst dich vernachlässigt und willst nicht das Leben einer 55jährigen führen, was ich verstehen kann. Zudem bist du rein sexuell gesehen jetzt auf dem Höhepunkt und brauchst viel mehr Sex als er.
Deine Psychotherapeutin finde ich nicht gut - sie hat DIch nur zum Heulen gebracht wie es viele Threrapeuten so machen. Ich wollte auch nicht, dass mein Exmann alleine stirbt, trotzdem würde ich nie wieder mit ihm zusammen kommen. Ihr seid kein Liebespaar mehr, er bedeutet dir nur als Mensch noch viel.
Du brauchst keine Psychotherapie, du brauchst einen richtigen Mann und Lover in einer Person, der dich liebt und begehrt und umgekehrt.
Euer Begehren existiert nicht mehr. Also beende deine Beziehung. Du hast nur ein Leben und das willst du so gar nicht mehr. Nur drückst du dich vor der Veränderung, weil du dann aus deiner Comfort Zone musst.
Betrügen ist meine Erachtens immer die schlechteste Version- dazu die feigste. ANgenehm ist es höchstens für den Betrüger.
 
  • #33
Wenn du zum Zeitpunkt der Beichte schon wusstest, dass es eine abgeschlossene, einmalige Sache bleibt, du mit eurer Sexualität und Ehe zufrieden warst und außerdem die Liebe zu deinem Mann neu entdeckt hast, hättest du deinen Fehltritt tatsächlich nicht beichten müssen. Meine Meinung, denn Fehler machen wir alle.

@schwalbenweg,
da sind wir geteilter Meinung was das "Beichten" betrifft, wenn die FS denn die Beziehung mit ihrem Mann aufrecht erhalten will, und ihr Mann ihr verzeiht, dann war das Beichten an sich eine gute Sache. Doch die frage die ich mir jetzt stelle bezüglich deines Beitrags ist, ob die FS denn damit leben kann wenn sie es nicht gebeichtet hätte? Irgendwann wird ihr Gewissen sie quälen, wäre das dann nicht belastend für die Beziehung? Ich meine ständig mit einer Lüge leben, irgendwann wird diese Lüge oder das nicht Beichten zu einem festen Bestandteil der FS und sie muss damit bis zum Ende der Beziehung oder des gemeinsamen Lebens damit leben. Jetzt die Frage an dich @schwalbenweg. Könntest du damit leben wenn dir so etwas passiert? Immerhin ist es keine wirkliche Lüge sondern Betrug und Selbstbetrug das wiegt meiner Meinung nach mehr als eine Lüge. Bitte nicht falsch verstehen, das ist meine Lebenserfahrung die da schreibt und keine Kritik an deiner Denkweise.
Leider kommt von Seiten der FS nichts, rein nichts, also frage ich mich warum sie die Frage überhaupt gestellt hat, wenn sie nicht Antworten möchte?
Schriftrolle
 
  • #34
Aber mach bitte nicht so einen lächerlichen Aufstand, wie schlimm alles ist. Dieses Drama hält doch kein Mensch aus!
Doch es ist sehr schlimm sogar, da das Gewissen von FS unheimlich nagt und bohrt, sie deshalb das nicht mehr aushält und hier um Gewissenserleichterung bittet! Menschen, die fremd gehen, sollten Partner haben, die das explizit genauso tun, erst dann verstehen sie diesen Verrat und Vertrauensbruch!
 
  • #35
die meisten tun es nicht, die anderen betrachte ich für mich als Dekoration, als Würze, damit das Forum nicht zu fad wird.
Ich werde mich zu Themen, die sich um Affairen und so drehen nicht mehr äußern. Bin nicht gerne nur die Würze und mein Spass am gegen den allgemeinen Monogamiewahn anzuschreiben hält sich auch in Grenzen. Ist nicht persönlich gemeint, liebe @frei. Es gibt noch genügend andere Themen hier auf die ich achte.
 
  • #36
Das ist was, das ich schon öfter gelesen habe von Menschen, die auch fremdgegangen sind, und nicht verstehe. Konnten sie sich das nicht vor dem Fremdgehen sagen, dann wäre es doch gar nicht passiert? Oder werden Fremdgänge manchmal nicht wegen Sex gemacht, sondern auch da ist der Sex öde, aber man hat wenigstens einen anderen, der Sex mit einem will, einen begehrt? So sieht mir das bei der FS aus. Der Mann begehrte sie sexuell gar nicht, warum auch immer. Und er beachtete sie auch nicht, sie hatte sich ja in den noch älteren Kollegen verliebt.

Ich finde nicht, dass Sex überbewertet wird. Schon allein, wenn man sieht, wie manche über die beziehungsgegebene Langeweile oder sexueller Unpassung klagen und wie sehr sich manche mit der Treue rumquälen, würde ich das nie denken. Es klingt immer so, als seien körperliche Bedürfnisse nicht wichtig.
Wenn, dann würde ich sagen, dass einer, der Sex und Liebe trennen kann und Sex und "Beziehung mit Liebe" trennen kann, DANN diese Meinung vertreten könnte hinsichtlich, dass sexuelle Treue zu überhöht wird, und entspannt eine offene Beziehung (keine polyamore, wo Gefühle und Zeit draufgehen für andere Leute als für den Partner) führt.
 
  • #37
Stimmt, was soll ein Therapeut denn zaubern? Dich vom fremd gehen abhalten? Dafür sind die definitiv nicht da. Und nur für das eigene Seelenheil "beichten" ist nicht gut. Wenn ich femd gehe, muss ich das verantworten. Und ich würde sowieso vorher überlegen, warum ich fremd gehe, und ob sich das lohnt.
Als ich 20 war, wäre fremd gehen seinerseits auch sofort ein Trennungsgrund gewesen. Mit 40 hätte ich erst das Gespräch gesucht
In unserer Beziehung gab es kein fermd gehen, gedacht habe ich öfter dran... Aber ich habe mir vorher Gedanken über die Folgen gemacht.
 
  • #38
Ich werde mich zu Themen, die sich um Affairen und so drehen nicht mehr äußern. Bin nicht gerne nur die Würze und mein Spass am gegen den allgemeinen Monogamiewahn anzuschreiben hält sich auch in Grenzen. Ist nicht persönlich gemeint, liebe @frei. Es gibt noch genügend andere Themen hier auf die ich achte.
Oh wow ! Dich hatte ich nun gar nicht im Blick.
Dich sehe ich hier mitnichten nur als Deko an, vielmehr schätze ich deine wohlbegründeten und und mit logischen Argumenten vorgetragenen Ansichten, wenn sie auch zuweilen von den meinen abweichen.
Das kannst du schon daran sehen, dass ich auf deine Posts gerne eingehe, während ich das bei einigen Postern inzwischen nicht mehr tue und die Posts eines bestimmten Users nicht mal mehr lese.

Und hier zur Sache: ich erliege nicht dem Monogamie-, sondern dem Fairnesswahn, das ist ein eklatanter Unterschied.
Ich will niemandem wehtun, das ist es, was mir wichtig ist. Wenn das bedeutet, treu zu sein, bin ich dazu bereit.
Und ich will einem Menschen sehr wichtig sein. Da bedeutet es mir mehr, dass er am liebsten mit mir redet und seine Zeit verbringt und weniger, in wen er seinen Dödel reinsteckt....naja, das liegt sicher auch daran, dass ich da ja nun gar keinen Wert drauf lege.

w 52
 
  • #39
... Irgendwann wird ihr Gewissen sie quälen... ständig mit einer Lüge leben.. Könntest du damit leben wenn dir so etwas passiert?...
Ob ich damit leben könnte, weiß ich nicht, weil ich noch nie körperlich fremdgegangen bin.

Ich habe in einer langjährigen Beziehung zweimal gemerkt, dass mir ein Mann nicht so richtig aus dem Kopf ging. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn, es sich um einen Kollegen gehandelt hätte und der sich aktiv um Möglichkeiten des Näherkommens bemüht hätte. Ich bin mir relativ sicher, dass ich es meinem Mann erst angedeutet hätte, mich verliebt zu haben und spätestens ab dem ersten Kuss ihm binnen zehn Tagen reinen Wein eingeschenkt hätte. Ich hätte ihn nicht länger anlügen können und wollen. Mit einem "neuen" Mann wiederholt im Bett zu landen und dem "alten" Mann gekonnt was vorzuspielen, kann ich mir absolut nicht vorstellen.

Wenn das Fremdgehen jedoch bereits "passierte", also Vergangenheit ist, sich nicht mehr ändern lässt, der "Untreue" dies sehr bereut, macht eine Beichte für den Betrogenen keinen Sinn. Vor allem, wenn der Betrug schon Jahre zurückliegt. Der "Untreue" muss halt mit der Sache allein klarkommen, WENN er den Partner damit nicht belasten möchte. Ob das richtig oder falsch ist, kann ich dir auch nicht genau sagen. Hängt vielleicht wirklich von den Gesamtumständen ab. Kann VIELEICHT unter "Jugendsünde" oder einmaliger Fehltritt verbucht werden. Ist natürlich blöd, wenn es nach Jahren trotzdem rauskommt und der Betrogene es von anderen erfährt.

Hier in diesem Sachverhalt habe ich jedoch zunehmend den Eindruck, die FS will ihre Sexualität mit einem anderen Mann ausleben. Dann sollte sie dazu stehen und sich ihrem 20 Jahre älteren Mann offenbaren. Ob der dann bei ihr bleibt und leidet, sich trennt oder bei ihr bleibt und selbst offen wird für andere Frauen, müsste die FS dann akzeptieren. Der enorme Altersunterschied spielt hier meiner Meinung nach eine große Rolle.
 
  • #40
Hallo,

jetzt hast du ihm es ja bereits erzählt und wirst es nicht mehr rückgängig machen können. Einmal gesagt - nie wieder ungeschehen! Gut wäre es für die emotionale Gesundheit, wenn du dich fragst, was du wirklich willst. Du bist deinem Partner fremdgegangen und liebst ihn nicht, denn sonst würdest du ihn nicht betrügen & belügen! Bitte trenne dich von dem Mann, denn eine Beziehung ohne Liebe ist nicht gut und auch nicht gesund. Wenn du Single bist, kannst du dich ja ohne Rücksicht auf Verluste ausleben! Manche kommentieren auch dass Sex überbewertet wird, aber es geht nicht um den Hype, sondern um die Lügen und den Vertrauensbruch. Es ist kein Fair-Play sondern nur eine Heimlichtuerei. Bitte verletze deinen Partner nicht weiter! Du hast es in der Hand einen offenen Umgang möglich zu machen. Alles Gute :)
 
Top