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  • #1

Sollte man als Frau sich hilflos geben, damit Mann sich als Beschützer angesprochen fühlt?

Es gibt wirklich interessante Männer bei Ep, mit einigen könnte ich mir eine gute Beziehung vorstellen. In meinem Profil habe ich auch angegeben, dass ich mich gerne beschützen lassen würde. Aber auf etwas höherem Niveau. Für alltägliche Dinge habe ich mir inzwischen meine für mich möglichen Lösungen gefunden. Auch für Reifenwechsel, Bankverhandlungen und Reparaturen am Haus. Darum geht es mir nicht. Mir fehlt emotionale Nähe und Wärme, Kuscheln und liebgehalten werden. Sexuelle Handlungen wären bei bei passendem liebevollem Partner natürlich auch erwünscht. Aber irgendwie habe ich den Eindruck, Männer wollen doch hilflose kleine Mädchen, auch wenn sie Ü50 sind. Hat eine Frau mit hohem IQ,die trotzdem liebe-und wärme- bedürftig ist (das kann sich wohl kaum jemand vorstellen) keine Chance mehr?
 
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  • #2
klar sollte man - wenn man nicht anders kann...

aber: man kann jemandem auch mal aufgaben überlassen oder sich helfen lassen, ohne gleich hilflos zu tun...

und: sich irgendwie zu geben, wie man nicht ist, ist IMMER (ja, hier muß ich nun mal so ein böses wort gebrauchen) der falsche weg...

und: Unfug. nicht jeder Mann will n kleines dusseliges mädchen zum beschützen - lass dich nicht davon aus der ruhe bringen, daß du glaubst, diese exemplare seien in der überzahl - das ist ne rein subjektive wahrnehmung - und je mehr du so denkst und dich gibst desto mehr wird sie zur alleinigen wahrheit... häng dich nicht selbst daran auf!
 
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Anwalt

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  • #3
Antwort: Nein!
Ich weiß nicht, wie es andere Männer sehen, aber mein Beschützerinstinkt wird nicht angesprochen durch ein ich-stell-mich-mal-zu-blöd-an. Es ist genau diese von Dir beschriebene Suche nach "emotionaler Nähe und Wärme", die dann meinen Instinkt auslöst. Dass er ausgelöst wird, finde ich für mich auch sehr wichtig, sonst klappt eine gute Beziehung nicht. Aber es sei ebenfalls erwähnt, dass Männer ebenso ein Bedürfnis danach haben, es aber vielleicht nicht so offen (auch sich selbst gegenüber) zugeben, wie die Frauen.
Also verstell Dich nicht, wer als Mann nur auf Hilflosigkeit reagiert, lebt ein überholtes Rollenmuster...
 
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  • #4
Hallo Fragestellerin....

bin nicht bei EP reg., hat man im Profil die Möglichkeit, dass so anzukreuzen, also mit dem "beschützen lassen"... - hab ich so noch nie in anderen Sites gesehen.

Eigentlich sind die Attribute "em. Nähe, Wärme und Kuscheln, liebgehalten werden" normal. Stellt sich die Frage, wie lange du Singel bist (wenn ich du sagen darf)??

Denn das verstärkt sich, je länger man Single ist.

Nun, bin 1.80 m und da geht man meist davon aus, naja, man sei eh stark genug, man wuppt alles.... aber dass sich auch ne Frau in meiner Grösse nach eben diesen Attributen auch sehnt, auch Geborgenheit erfahren will, das leuchtet wohl einigen nicht ein.

Mach dir mal wegen dem 50plus keine Sorgen. Egal in welchem Alter, jeder Mensch ob Mann ob Frau hat Gefühle und Sehnsüchte und die verschwinden nicht einfach ab einem bestimmten Alter und kann auch jedem zugestanden werden.

Passt vielleicht nicht ganz, aber ich find es (im Gegensatz zu anderen, hörte ich mal) so süss, wenn sich Rentnerpaare, so ab 70 noch Hand in Hand fassen und einfach spazierengehen und sich ihrer Liebe freuen.
Hörte auch von einer Frau, ab 70, die sogar noch ihre 2. Liebe fand. Und durchaus selbstbewusst agierte - auch da ist sicher Anlehnungsbedarf sicherlich vorhanden.

Ausserdem hat das alles nix mit dem IQ zu tun.

VG
w(45)
 
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  • #5
Ich würde sehr gerne so denken, wie du es mir empfiehlst. Aber leider haben jahrelange Erfahrungen mich überhaupt zu dieser eigentlich dämlichen (im wahrsten Sinn des Wortes) Frage gebracht. Immer wieder habe ich gemerkt, wenn ich in einer problematischen Situation nicht panisch reagiere und um Hilfe schreie, sondern so wie ich es gelernt habe, Lösungsmöglichkeiten vorschlage, wirke ich auf andere fast so etwas wie unheimlich.Dabei ist es bei mir nur so etwas wie ein Gefühls-Schockzustand, der mich zunächst fast völlig lähmt, aber dann wie automatisiert einen hohen Adrenalinspiegel zwecks Überlebens hervorruft. Und bevor mir jetzt jemand unterstellt, das sei gefühllos, kann ich dazu nur sagen. Ein mit einem befreundeten Ehepaar bekannter Psychiater hat mir dann empfohlen, in eine Universitätsstadt zu ziehen, um einen für mich passenden Partner zu finden. Auf meine Frage, ob ihm einer einfiele, angesichts seines "gehobenen, intellektuell hochstehenden" Bekanntenkreises, fiel ihm auch nichts besseres ein, als sich der Getränkebar zu widmen.
Ja, ich habe auch immer gedacht, Verstellen ist der ABSOLUT FALSCHE WEG, ich bin auch wirklich bereit, für eine gefühlvolle Beziehung Abstriche zu machen und Kompromisse einzugehen.Wie jedoch soll ich dazu kommen, wenn viele erst von meinem Aussehen und meinem selbstbewussten Auftreten begeistert sind, dann aber erschrecken, angesichts meiner Vielfalt an Interessen und dem damit verbundene Wissensstand auf allen möglichen Gebieten, aber auch nicht verheimliche, wenn ich etwas nicht verstehe. Danke für eure Antworten.
 
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  • #6
Warum hast "beschützt werden wollen geschrieben"?. Willst Du nicht lieber schreiben, was Du hier so klar formulierst. Authentisch schreiben: "ich sehne mich danach ab und zu Hilfe zu bekommen und ich wünsche mir mich an einen Partner anlehnen zu können oder mir fehlt einfach Nähe, Herzenswärme und schmusen"? So einfach wäre es und jeder wüßte genau, bei der Frau darf ich auch Mann sein. Und Du müßtest Dich auch nicht verbiegen.
w/38
 

hanjo58

Gesperrt
  • #7
Stärke erwächst in aller Regel aus Sicherheit, Vertrauen aus erfahrenem Vertrauen, Freude und Unbefangenheit aus Rückendeckung, Leistungsfähigkeit aus der Freiheit von Leistungsdruck. All das ist längst erwiesen, und doch erscheint es uns als so wenig alltagstauglich. Und nun kommt das Dilemma: Partnersuche als das wohl Persönlichste, das denk- und fühlbar ist, braucht auf der entsprechenden Anspruchs- und Angebots-Ebene genau diese Verbindung von fesselndem Ähnlich- und Anderssein mit dem eigenen Schutzbedürfnis und dem des Partners. Mit diesem Wagnis verbundene Annäherungsversuche aber lassen ein Scheitern zum Hochrisiko fürs Selbstbewusstsein werden.
Zu sagen: Du bist interessant, verlässlich, intelligent, gesprächig, attraktiv, lebensfroh, charmant, aufrichtig, geduldig, mitreißend, spontan usw. ist eine Botschaft, die auch dann recht gefahrlos bleibt, wenn sich keine ausbaubare wechselseitige Zuwendung zeitigt.
Zu sagen: Mein Schutzvermögen und meinen Schutzbedarf fühle ich bei dir in besonderem Einklang miteinander, legt Verwundbarstes offen - zumal dann, wenn eine Reaktion kommt wie: ,,Was? Ich dachte, der ist ein ganzer Kerl, und dann so ein Weichei?" Sowas lässt sich schados nicht allzu oft aushalten.
 
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  • #8
Hallo Fragestellerin,
Ich habe genau den gleichen Eindruck und es mir auch schon oft überlegt.
Ich bin eine 38-jährige Frau, welche ihr Leben im Griff hat. Dazu gehören für mich Beruf, Hobbies, Sport, Freunde, Finanzen, Wohnung etc....
Ich bin keine Schönheit, aber sicher vorzeigbar und lerne auch oft Menschen kennen. Ich gehe aus, unternehme etwas und das meiste davon macht mir Spass, obwohl weit und breit kein anderer Single ist. Ich geniesse es einfach und laufe nicht wie wahnsinnig suchend durch die Gegend. Lerne ich dann jemand kennen und erzähle ein bisschen, finden alle meinen Lebenslauf spannend, da ich viele Jahre in der Karibik und Südeuropa gelebt habe.
Dass ich dort lernen musste, alles selbst zu meistern und deshalb total unabhängig bin, erschreckt viele.
Dazu kommt, dass ich mit 34 nochmals zur Schule bin, mit sämtlichen Preisen abgeschlossen habe und nun eine Topposition habe, gute verdiene und noch unabhängiger bin.
Ich habe z.B. keinerlei handwerkliches Talent, kann mir aber den Handwerker leisten.
Wenn ich jemanden habe, will ich etwas mit ihm unternehmen und nicht, dass er was bei mir schraubt oder bohrt...
Aber wir hat mal ein Mann vorgeworfen, das ich ihn nicht als Mann akzeptieren würde, sondern mehr Vertrauen in den Handwerker als in ihn habe.
Solche dämliche Diskussionen hatte ich öfters und daher kann dich dir nur zustimmen.....
Leider
 
  • #9
der köder muss dem fisch schmecken nicht den fischer... mehr kann ich dazu nicht sagen. Wenn du also einen bestimmten fisch willst, dann musst du schauen was er will und nicht nach dem motto "ich will dich, also richte dich nach mir und nimm mich gefälligst so wie ich sein will"
 
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  • #10
Fragestellerin
@7, Thomas, ich BIN so und das nicht, weil ich so sein WILL, sondern weil mein Lebenslauf mich so geprägt hat. (s Nr.8 allerdings ohne Karibik und Preise und Toppostion). Wie kann ich dem Fisch vermitteln, dass ich ihm schmecken könnte??
@6 Hanjo, hast du die von dir beschriebene Situation mit dem Weichei auf dich bezogen, hast du ähnliche Situationen schon mehrfach erlebt und bist übervorsichtig geworden? Dann kann ich dir nur raten, mach eine dating-Pause, du würdest dir nur selbst schaden und dich zum Beziehungphobiker entwickeln.
Oder traust du mir zu, ein Mann, der sich mir so öffnet, mit allen von dir sehr passend beschriebenen Risiken und Verletzbarkeiten (ich kann es nachempfinden. Ein "Umkippen" der Stimmung in dem Augenblick der von mir gerade gespürten (vermeintlichen?) Nähe und Wärme in eine plötzlich deutlich gezeigte Distanz und einen "Rückzieher" kann verdammt weh tun) könnte dann von mir herzlos weggestoßen werden? Das erwünschte Vertrauen, menschliche Wärme und Nähe zu fühlen und dann seines eigenen Glückes Metzger zu werden, wäre doch das dümmste was ich mir vorstellen kann. Kannst DU mir eine Vorschlag machen wie ich mich weiter verhalten soll?
@ 3 danke, du hast mir Mut gemacht. Und Rentner mit 70 Hand in Hand zu sehen macht mir auch Mut und Freude. So wünsche ich es für mich in einigen Jahren auch.
 
  • #11
Ich habe das im Forum schon öfter propagiert und auch hier trifft es wieder zu: Männer verteilen keine Punkte für "erfolgreich im Beruf" oder "unglaublich unabhängig". Bestenfalls akzeptieren sie es.

Ihr beide (#8, #9) seid auch noch stolz auf Eigenschaften und präsentiert sie, die ein Mann gar nicht begehrt. Ihr macht mit den falschen Facetten Reklame. Ich kann mir schon richtig vorstellen, wie #8 begeistert von ihren Karibikerfahrungen erzählt und wie sie dort alles alleine gemeistert hat. Was soll der Mann denken? "In ihrem Leben ist gar kein Platz für einen Mann; sie braucht mich nicht." wird er denken. Also: FEHLER. Nicht stolz von Dingen erzählen, die für einen Mann gar keine Bedeutung haben und auch keine Punkte bringen.

Erzählt doch einfach, wie gerne ihr mal wieder zu zweit ausgehen würdet; wie schade es ist, alleine in den Urlaub fahren zu müssen; dass einem die Geborgenheit am Abend fehlt; ein Vertrauter fehlt, mit dem man alles besprechen kann. Bleibt bei der WAHRHEIT und seid AUTHENTISCH. Aber präsentiert die Aspekte, die für eine Partnerschaft eine Rolle spielen und nicht die, die kein Mann interessieren.

Ich habe schon oft zugehört, wenn eine Single-Frau in Gesellschaft anfängt einem Mann von ihrem letzten sündteuren Wellnessurlaub zu erzählen und wie toll das alles war. Obwohl ich weiß, dass sie sehnsüchtig gerne mal zu zweit Urlaub gemacht hätte. FEHLER. Warum erzählt sie so einen Quatsch? Was soll der Mann sich denken? "Teures Hotel, wäre nichts für mich gewesen. Mann, hat die Ansprüche. Die ist alleine so glücklich, da würde ich gar nicht wissen, was ich tun soll, während die ihre Heukur macht." Warum erzählt sie nicht lieber, sie würde gerne mal eine Rundreise durch Island (oder Japan) im Mietwagen machen, aber alleine bringe das ja leider keinen Spaß. Oder sie würde gerne mal eine Hüttentour in den Alpen machen oder Tauchurlaub auf den Malediven, am liebsten zu zweit...

Also lernt bitte: Nicht mit Toppositionen angeben, nicht mit Erfolgen prahlen, nicht die Selbständigkeit und Unabhängigkeit als was tolles darstellen, wenn man doch eigentlich sehnsüchtig einen Mann sucht.
 
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  • #12
@ Frederika Nr. 10 von Fragestellerin
Es IST die Wahrheit, auch gebe ich nicht damit an, ich erwähne es nebenbei, um die Männer herauszufiltern, die vor einer selbstbewußten Frau Angst haben, das wäre vergeudete Zeit. Meinen Wunsch nach Vertrautheit und mein Anlehnungsbedürfnis habe ich in meinem Profil deutlicher hervorgehoben. Kann es sein, dass Männer sich da falsch einschätzen, sich zutrauen damit umgehen zu können, um dann festzustellen, dass sie sich "verhoben" haben?
 
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  • #13
Ach Frederika. Du interpretierst es wirklich so, wie es dir passt!
Selbstverständlich renne ich nicht mit meinen Erfolgen durch die Gegend, schliesslich habe ich viel für mich selbst gemacht und nicht, um andere zu beeindrucken.
Ich habe hier "Angestellte" angegeben, bin Assistentin, bis ich jemanden besser kenne und fahre auch mit ÖV zum Date statt mit Cabrio.
Ich will mich nicht auf das reduzieren lassen, was ich erreicht habe, sondern wer ich bin.
Wenn mich jemand fragt, was ich bis jetzt gemacht habe, kann ich nach 12 Jahren Ausland und Karibik einfach nichts anderes erzählen, ich war nun mal dort. Das ich dort zwar Sonne hatte,dies aber kein Trost ist, wenn man keine Familie um sich hat, keine Freunde, um in meiner Sprache zu quatschen hat usw. Das mir das alles enorm wichtig ist und mir alles sehr fehlte, merkt jeder nach 5 Minuten.
Ich spreche mehrere Sprachen und wenn mich ein Freund aus Südamerika anruft, spreche ich nun mal spanisch mit ihm, es ist halt so. Auf Arbeit reden wir Französisch und das ist halt auch so, was solls? Profiliert habe ich mich noch nie damit, das ist sicher.
Ich lasse nie den geringsten Zweifel daran, dass ich gerne ein Partner hätte, mit dem ich viel gemeinsam habe, etwas machen kann, mich austauschen kann oder auch einfach mal ohne Worte verstanden werde.
Aber es ist eben einfach so, ich musste "meinen Mann" stehen, denn sonst wäre ich im Ausland untergegangen. Das klingt sicher das eine oder andere Mal unbewusst durch, aber beabsichtigt auf "starke Frau" zu machen, ist bei mir sicher nie der Fall.
Ich habe mich übrigens auch noch nie selbst so gesehen, es sind eher die anderen, die das von mir behaupten. Aber wenn was daheim kaputt ist und ich einen Handwerker anrufe, finde ich das einfach normal und nicht unweiblich. Ich frühstücke lieber lange mit jemanden, statt Schraubenschlüssel zu reichen weil ich eine neue Lampe habe.
Ich koche auch sehr gerne und das nicht nur Hummer und Filet und es schmeckt allen.
Frauen, die durch die Gegend rennen und mit teuren Urlauben, tollen Jobs, tollen Geschäftsreisen usw angeben, sind mir ein Greuel.
Aber ich sitze eben nicht weinend zuhause, wenn was kaputt ist, sondern rufe um Hilfe.
Was ist daran verkehrt?????
 
  • #14
#9 du hast dich für dein leben entschieden, jetzt musst du eben auch deinen geschmack auf die art männer richten, die davon beieindruckt sind. So wie du es erzählst, triffst du dich mit männern, die wert auf ganz andere eigenschaften legen.
Mir zb ist der berufliche erfolg einer frau absolut egal, solange sie nicht arbeitsscheu ist und ihr leben im griff hat. Wenn Du einen Handwerker rufst und selbst bezahlst, rennst du bei mir offene türen ein, da ich es selbst nur mache wenn nötig, nicht weils so viel spaß macht.

Mir vergeht auch oft die lust wenn mir eine Frau erzählt was sie nicht alles macht, wieviel zeit sie in Beruf und hobbies steckt udg.. da ich mir dann denke "..und süße suchst du eine beziehung oder eine freizeitbeschäftigung um die lücken im kalender und im bett zu füllen"
Wenn mir eine zu sehr vom ausland schwärmt wird sie auch uninteressant, weil ich habe nicht vor auszuwandern und brauche auch keine frau die ständig oder immer wieder länger Zeit im ausland lebt, das deckt sich nicht mit meinem Familienwunsch. Dieses problem wirst du aber sich nicht mehr haben :)
 
  • #15
@#12: Nein, #12, das tue ich nicht! Ich interpretiere es so, wie ich es herauslese -- und das ist so, wie Du es schreibst. Selbst hier im Forum muss unbedingt die Karibik erwähnt werden und wie gut Du alles meisterst, welche Sprachen Du toll sprichts und wunder wie Du Handwerker ruftst. Das ist doch prototypisch für Dein Verhalten. Du neigst ganz offensichtlich dazu, solche Dinge (ob absichtlich oder automatisch) zu erzählen und als positiv zu betonen.

Mich wundert immer wieder, wie Fragesteller oder Poster dazu kommen, bestimmte Dinge zu erzählen und dann anzunehmen, die Antworter hier würden dies dann als nebensächlich ignorieren. Wir sehen Euch leider NICHT in allen Facetten, sondern nur in genau den Facetten, die IHR hier beschreibt. Genau das nehme ich ernst und dazu habe ich auch alles Recht der Welt. Wäre es Dir egal, hättest Du es nicht geschrieben. Deine Informationen sind wichtig und ich nehme sie ernst.

Ich bin mir sicher, dass Du eine ähnliche Nummer auch mit Männerbekanntschaften abziehst: Wunder was Du kannst! Selbständig! Unabhängig! Spanisch! Französisch! Handwerker für eine lächerliche Lampe rufen! Mich selbst verwundert es, einen Mann wirst Du damit sicher verschrecken. Das klingt alles furchtbar dominant, selbstherrlich, eigenbrötlerisch, prahlerisch. Sorry, Du bist vielleicht ganz anders, aber genau so kommt es rüber. Kommunikation ist Sender und Empfänger. Vielleicht bist Du eine ganz Liebe. Es klingt aber eben nicht so! Verstanden?!

Bevor auch dieser Thread eskaliert: Du hast gefragt, weil Du offensichtlich ein Problem damit hast, Männer zu binden anstatt sie zu verschrecken. Ich finde es gut, dass Du dieses Problem erkannt hast und uns hier gefragt hast. Weniger gut finde ich, dass Antworten hier beleidigt und verunglimpft werden. Stoppe dies sofort! Schluss damit! Nimm unsere Antworten ernst! Genau diese Dominanz von Dir verschreckt auch die Männer!
 
  • #16
@#11: Tja, Fragestellerin, Du "erwähnst es nebenbei um Männer abzuschrecken, die Angst vor selbständigen Frauen haben". Da fängt es doch schon an! Was für ein negatives Männerbild!

Männer können noch so wenig Angst vor selbständigen Frauen haben, aber alle Männer, die Geborgenheit geben können, Gefühle haben, sich auf eine treue, dauerhafte Partnerschaft einlassen wollen, all diese Männer wollen auch einen Platz erkennen, den sie im Leben dieser Frau einnehmen können. Da hört man eben wenig heraus bei Dir.

Auch hier gilt die gleiche Warnung wie in #14: Du hast gefragt, weil Du Probleme damit hast, einen passenden Mann zu finden. Die meisten Männer verschreckst Du, manche scheinbar absichtlich, andere unabsichtlich und dann bleiben keine übrig. Das liegt meines Erachtens daran, dass Du die völlig falschen Signale sendest. Bei kommt es als ziemlich dominant an. Welcher Mann mag das? Magst Du gerade die Männer, die das mögen? Ich vermute mal nein.

Du darfst gerne Dein Chiffre nennen und wir werfen einen Blick auf Dein Profil.
 
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  • #17
@#10 Du empfiehlst eine starke Frau sollte diesen Aspekt verstecken und die richtige Werbung als Ware "1/2 Paar", als Wurm für einen Fisch, machen.
Mir geht es wie #8 und #9 und würde Emanzipation in Deutschland nicht so klein geschrieben werden, dürften wir genauso stolz auf unsere Leistungen sein, wie es ein Mann auf gleichem Niveau ist.
Wieso müssen wir eine "Strategie" entwerfen, uns zur "Beute" machen, den Mann als "Held" bewundern und dürfen nicht einfach die Wahrheit sagen?
In Frankreich agieren Männer und Frauen viel mehr auf gleicher Augenhöhe und ein Mann zweifelt nicht an seiner Männlichkeit, nur weil seine Frau ebenso stark gut ist und seine Hilfe nicht braucht.
Sind deutsche Männer Neanderthaler? Auf einer Site wie EP sollten Männer wissen, dass der Sinn einer Beziehung geistiger Austausch, emotionale Wärme, körperliche Befriedigung, Unterstützung im Alltag und das Teilen von Erlebnissen sind.
#2 sagt wie es natürlich ist (von Machos abgesehen): jeder ist mal schwach, jeder hat Momente, in denen er sich gerne anlehnen würde, darum möchte jeder eine besondere Person, der er sich nahe fühlt und der er vertraut.
#6 weist darauf hin, dass es auch noch Neanderthaler-innen gibt, die emanzipierte Männer zur Schlachtbank führen.

Eine emanzipierte Frau ist keine Barbiepuppe - aussen Plastik, innen hohl - und will nicht von einem Macho geangelt werden.

Mein pragmatischer Rat:
Der Psychiater hat vermutlich recht, dass man unter -> gebildeten Universitäts-Städlern,
und meines Erachtens auch eher unter -> Jüngernen (also ruhig Alter -15 Jahre im Suchprofil) eher Männer antrifft, die Frauen auf gleicher Augenhöhe suchen und sich von starken Frauen nicht bedroht fühlen .
Und so manipulativ und unehrlich #10 klingt, ist ihr Rat insofern gut, dass die Betonung des Zweisamen, die Beschreibung jener Wünsche für die wir den Partner möchten deren Unterbewußtsein positiver anspricht als eine Beschreibung der eigenen Person.

<persönliche Diffamierungen entfernt>
 
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  • #18
zu #10: Liebe Fragestellerin,

im Baugebiet der Partnerschaftsanbahnung stehen recht viele Bagger mit sehr unterschiedlichen Gefahrenbereichen. Teilweise überschneiden die sich, meist reicht es für ein Unglück, sich in nur einem nicht umsichtig genug aufzuhalten . . .

Interessiere ich mich für das (sich meist am ehesten erfassbar abzeichnende) berufliche Umfeld einer möglichen Partnerin, so tauge ich allenfalls als Sekretär, nicht aber als Lebensbegleiter.
Bemühe ich mich zunächst um ihre emotionale Ausrichtung, bin ich nicht Partner, sondern Psychologe - bah!
Erzähle ich - auf ausdrückliches Befragen - von vollendeter Gegenwart, sind da wohl zunächst noch Altlasten ablagerungspflichtig.
Interessieren mich Hobbies, bin ich aber sowas von oberflächlich.
Erzähle ich - auf Befragen - von meinem Interessenspektrum, bin ich entweder ,,eine Nummer zu groß" oder ein unverbesserlicher Angeber.
Erzähle ich vom Gesamtbild dessen, was ich mir unter ,,Partnerschaft" vorstelle, bin ich wahlweise ein toller Theoretiker, aber ahnungsloser Praktiker oder zu anspruchsvoll oder nicht der jetzt gerade benötigte Nummernboy.

Frauen wird es da höchstwahrscheinlich ebenso gehen - und zwar zumindest solange, bis sich zwei Menschen die Zeit nehmen, vor einem raschen Endurteil über den anderen zunächst wechselseitig alle Facetten zu erfassen, abzugleichen, gegebenenfalls gründlich zu hinterfragen und dann zu reiner rundum aussagekräftigen Grundlage für die Entscheidung zu gelangen: ,,Das passt" / ,,Das passt nicht". Ab einer gewissen Anspruchsebene dauert sowas - selbst dann, wenn ,,das passt". Um zu einem solchen Ergebnis zu gelangen (und den von mir genannten besonderen Verletzungsbereich im Zuge bereits begründeten Vertrauens zu betreten) ist das Motto: ,,Ein Blick, ein Schrei - das war Karl May" schlichtweg völlig untauglich.

Wenn dann also wegen des nächsten Termins schon Zeitnot eingetreten ist oder sich wegen der Menge der da noch durchzudatenden Kandidat(inn)en Hektik in Verbindung mit dem Bedarf an rascher ,,Treffsicherheit" verbunden hat, liegt ein Erfolgsweg nicht wirklich in Sichtweite.

Ich kenne etliche Menschen, die Haustürgeschäfte strikt ablehnen, aber in Sachen Partnerschaft nicht mal ein gedankliches vierzehntägiges Rückgaberecht nutzen, die ihnen den Verzicht auf eine sofortige Entscheidung ermöglichen würde. Die müsste man / frau schon vorab erkennen und meiden können . . .
 
  • #19
@#16: Zunächst einmal habe ich geschrieben:

"Bleibt bei der WAHRHEIT und seid AUTHENTISCH. Aber präsentiert die Aspekte, die für eine Partnerschaft eine Rolle spielen und nicht die, die kein Mann interessieren. "

Damit möchte ich ausdrücklich nicht verstanden wissen, dass irgendwer etwas geheimhalten oder verstecken soll. Ganz im Gegenteil bedeutet Wahrheit immer die ganze und nichts als die Wahrheit und auch der Begriff Authentizität sollte klar sein.

Im übrigen habe ich nicht das Beispiel vom Fischern, Würmern und dergleichen gebracht. Du verwechselst hier was!

Zu Deinen Ausführungen: Selbstverständlich darf jede Frau so stolz auf ihre Leistungen sein wie ein Mann auch. Aber dieser Stolz bringt keine Punkte bei der Partnerwahl, weil die wenigsten Männer sich an beruflichem Erfolg aufgeilen. Ich finde das sogar völlig OK, denn ich muss gar nicht über meine berufliche Tätigkeit definiert werden (und ich zähle jetzt nicht x tolle Eigenschaften auf, die ich als Akademikerin durchaus habe).

Wenn Dir französische Männer soviel besser gefallen, geh doch nach Frankreich!

Ich finde die deutschen Männer gut, wie sie sind. Eine Frau nach Werten wie herzenswarm, liebevoll, zärtlich, kinderlieb, kommunikativ, intelligent, humorvoll zu beurteilen, ist für mich einfach OK. Warum sollte ein gutverdienender Mann eine Frau suchen, die ebenfalls sehr erfolgreich, dominant, unabhängig, maskuline Führungspersönlichkeit ist?

Richtige Männer suchen richtige Frauen. Keine weiblichen Ausgaben ihrerselbst. Das hat mit Neanderthalern nichts zu tun. Bei Deiner Einstellung zu deutschen Männern solltest Du lieber Single bleiben.
 
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  • #20
Warum soll ich ein hilfloses Frauchen abgeben? Das und andere blöde "Strategien" im Umgang mit Männern widerspricht mir. Ich setze dann eher auf Charme, wenn mir Mann beim Reifenwechsel helfen soll.
Frau, 41
 
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  • #21
Nochmals ich, 8 und 12
Ich renne weder im Hosenazug mit Laptop und 3 verschiedensprachigen Wirtschaftsjournalen zum Date, noch pralle ich damit, noch erwarte ich, dass ich deswegen bewundert werde.
Im Gegenteil, mir sind Selbstdarsteller selbst zuwider.
Aber ich habe eben was erreicht, ich war als Aushilfe angestellt, wurde übernommen und nun befördert und mache eben meine Arbeit gut.
Muss ich mich deswegen schämen?Ich arbeite weder daheim, noch Wochenends, noch am Abend und würde wegen der Arbeit eher selten auf Freunde und Familie verzichten.
Ich habe ein normales Cabrio, was sich jeder leasen kann, nur ist meines halt bezahlt (was man dem Auto aber nicht ansieht).
Ich bin, wie ich bin und ich kann, was ich kann und ich kann eben nicht, was ich nicht kann.
Ich kann sehr gut einen andere Meinung akzeptieren, auch wenn ich persönlich eine andere habe.
Ich be- bzw. verurteile niemanden wegen seiner Arbeit oder seiner Position noch sonst etwas. Ich brauche wirklich niemanden, der mich versorgt, daher suche ich auch niemanden in höheren Positionen oder ähnliches, es gibt sehr wenige Berufe, die für mich nicht akzeptabel sind.
Das einzige, worauf ich wirklich Wert lege, sind Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, gute Manieren und eben auch jemanden, mit dem ich reden und lachen kann.
Wenn sich jemand abgeschreckt fühlt, weil ich am Telefon eine andere Sprache spreche, dann kann ich das nicht ändern.
Ich kann doch nicht mein Leben verleugnen, damit ein Mann bei mir bleibt. Dazu müsste ich mich verstellen und das kann ja wohl nicht die Basis für eine gute Beziehung sein.....
 
  • #22
@#19: Wer hat hier gesagt, dass eine Frau auf "hilfloses Frauchen" machen soll?! Das ist fast immer verkehrt.

@#20: Tja, wenn alles gut läuft, dann verstehe ich die Frage nicht... Sicherlich klingt das in #20 beschriebene nicht falsch, sondern sogar konstruktiv. Aber es klingt eben auch ganz anders als vorher... so hängt alles davon ab, wie man gerade rüberkommt. Überprüfe das doch vielleicht noch einmal genau am Ernstfall...
 
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  • #23
@21 Die Fragestellerin hat's geschrieben...
Gruß, #19
 
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  • #24
Du musst es Wert sein beschützt zu werden. Ein Dummchen muss nicht unbedingt hübsch sein.
 
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  • #25
Es gibt überhaupt keinen Beschützerinstinkt. Die Realität beweist es tagtäglich. Männer verprügeln Frauen, vergewaltigen sie, lassen sie schwanger sitzen, betrügen sie, unterdrücken sie. Da noch vom Beschützer zu reden, ist der blanke Hohn. Dieses Beschützergerede ist lediglich ein verzweifelter Versuch, das körperliche Kräfteungleichgewicht zwischen Mann und Frau zu romantisieren und schönzureden und ihm doch noch was Positives abzugewinnen. Leute die sowas sagen, wollen nicht wahrhaben, dass die sog. "klassische" Rollenverteilung einfach s*****e ist. Der Mann ist der Pasha und die Frau ist nur die Sklavin, immer am Bekochen und Bedienen. Die Natur hats so eingerichtet, heißts immer. Offenbar hat die Natur eine besonders zynische und sadistische Vorstellung von Gleichberechtigung der Geschlechter. *grusel*
Nee Mädels, wenns hart auf hart kommt, müsst ihr euch selbst beschützen. Wenn ihr euch da auf einen anderen verlasst, geht das nach hinten los. Mich hat in meinem ganzen Leben noch niemand beschützt, ich musste immer selber zusehen, wie ich klarkomme. Jetzt bin ich erwachsen und brauche keinen Beschützer mehr. Das habe ich längst an den Nagel gehängt und eingesehen, dass es den Beschützerinstinkt nur in Märchen und Kitschfilmen gibt. Da rettet der Held auch immer das Mädchen, aber da gibts ja auch Drachen und Feen. Und die gibts nicht in Wirklichkeit. Den Beschützerinstinkt genauso wenig.
 
  • #26
@24
Traurig das du sowas sagst bzw. schreibst. Du scheinst bisher noch keinen Mann getroffen zu haben der nicht von der Gesellschaft totindoktriniert wurde und sich noch an Werte wie Ehre, Treue, Stolz und Loyalität hält.

Und ich meine damit nicht die pervertierte Definition dieser Begriffe aus dem dritten Reich oder irgendwelcher Pseudoreligiöser Spinner!
 
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  • #27
Offenbar hat die Natur eine besonders zynische und sadistische Vorstellung von Gleichberechtigung der Geschlechter. *grusel*

Nee Mädels, wenns hart auf hart kommt, müsst ihr euch selbst beschützen. Wenn ihr euch da auf einen anderen verlasst, geht das nach hinten los.

Komisch, diese Vorstellung von Gleichberechtigung scheint es aber nur besonders in Deutschland zu geben. In anderen westlichen Nationen gibt es diese Probleme gar nicht so stark.

Richtig, mich hat auch nie ein Mann beschützt, weder Freund, Kindesvater noch Chef. Mein Chef fängt nur an zu beschützen, wenn ich ihn dazu kräftig in den Hin.... trete. Von alleine kommt da gar nichts.

Hätte ich mich selber nicht ausreichend "be-ge-schützt", wäre ich heute auch nicht da wo ich bin. Das hat mir keiner freiwillig gegeben, um mich vor dem Alltag zu beschützen.

w 48
 
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  • #28
Heute war ich bei strömendem Regen in der Stadt unterwegs. Als ich gerade aus einem Geschäft trat und zu meinem Schirm griff, kam eine kleine Gruppe Italiener plaudernd vorbei, alle etwa im Rentenalter. Einer von Ihnen hielt einen Schirm, den er öffnete und der Dame neben ihm anbot, indem er ihn ihr reichte und über den Kopf hielt, wobei er freundlich ihren Oberarm berührte, eine Geste, die "bitte, für Dich" sagte. Das fand ich wundervoll. Genau SO möchte ich als Frau einen Mann erleben.
w
 
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  • #29
Bleib Du, bleib authentisch.
Wenn Du Dich verstellst wird die Beziehung schnelle beendet sein. Wer möchte sich schon über einen langen Zeitraum verstellen.
 
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  • #30
Einer von Ihnen hielt einen Schirm, den er öffnete und der Dame neben ihm anbot, indem er ihn ihr reichte und über den Kopf hielt, wobei er freundlich ihren Oberarm berührte, eine Geste, die "bitte, für Dich" sagte. Das fand ich wundervoll. Genau SO möchte ich als Frau einen Mann erleben.
w

Ja schön, aber das ist doch wohl das Normalste der Welt!?

Allerdings habe ich als Mann auch schon die Erfahrung gemacht, dass sich manche Frauen unheimlich schwer damit tun, solche "Gentleman-Gesten" einfach anzunehmen. Trotzdem würde ich mich als Mann immer so verhalten, ich könnte gar nicht anders.

m/46
 
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