• #1

Sollte man die Wohnung kennen lernen und dort übernachten?

Zum Kennenlernen eines Menschen gehört auch das Kennenlernen seiner Wohnung sowie das Übernachten in dieser Wohnung.

Gleichzeitig öffnet man mit seiner Wohnung und noch mehr mit seinem Schlafzimmer seinen persönlichen Schutzraum, sein persönliches Rückzugsgebiet.

Ich persönlich habe mit der Öffnung dieses Raums kein Problem wenn ich interessiert bin. Auf Nachfrage verrate ich auch sehr schnell meine Adresse.

Ich denke, dass dies in mehrfacher Hinsicht Vertrauen schaffen kann. Einerseits gebe ich einen Vertrauensvorschuß, weil ich damit ausdrücken, dass ich selbst vertraue. Anderseits sieht der andere bedingt ob ich tatsächlich Single oder ein Lügner bin. Auch kann er so prüfen ob ihm mein Wohnstil zusagt.

Wie ist es mit den Usern hier, insbesondere den Frauen. Wie schnell verratet ihr eure Adresse, lasst den Interessenten in eure Wohnung, in euer Schlafzimmer? Gibt es jemanden der dies generell oder sehr lange ausschließt? Bleibt Euer eigenes Schlafzimmer ggf. auch noch Taboo wenn ihr schon Sex mit dem Anderen gehabt habt.

Nehmt ihr vorher irgendwelche Veränderungen vor? Meine letzte Bekannte hatte z.B. erst einmal ihr Stofftier versteckt.

Was haltet ihr übrigens von einem Mann der in seinem Schlafzimmer ein/zwei Stofftiere hat?

Wann habt ihr das Bedürfniss die Wohnung des Kandidaten kennen zu lernen? Dort zu Übernachten? Oder ist für euch dies unwichtig.

Wenn ihr dort häufiger übernachtet, deponiert ihr dort Dinge wie z.B. einen Schlafanzug oder Hygieneartikel. Gestattet ihr dies umgekehrt dem Anderen auch oder stören Dinge von diesem die Ordnung in eurer Wohnung? Ab wann darf so ein Gast sich selbst bedienen z.B. ein Glas aus dem Schrank nehmen.

Alle Fragen sind an Frauen und Männer gerichtet. Mir ist klar, dass es keine einheitliche Formel gibt. Mich interessiert aber die Vielfalt der möglichen Antworten.
 
  • #2
Die Antworten von Frauen und Männer werden unterschiedlich ausfallen,da es unterschiedliche Bedürfnisse sind.Ich lege grossen Wert auf Privatsphäre.Das ist tatsächlich mein Schutzraum.Strebe ich ehe was lockeres, wird ein Mann lange kein Zutritt haben.Zum einen,weil ich selber ehe zurückhaltend bin,zum anderen weil es auch Schutzraum meiner Kinder ist.Ich verstehe Frauen nicht,die jeden Hinz und Kunz in die Wohnung schleppen.Frauen sollen auch auf ihren Ruf achten.Nichts peinlicher,als über den Weg laufende Nachbarn,die womöglich die Namen der Verehrer durcheinander bringen,gell?Bei Männern erwarte ich dagegen Transparenz.Er soll aber nicht zu vertrauensselig sein und mir sofort seine Adresse verraten.Ich finde sowieso,dass einige Dates zuerst in der Öffentlichkeit stattfinden sollen.Kuscheltiere sind mir nicht peinlich,ich habe mir einen Meter grossen Bär zugelegt.Finde Männer süss,die auch dazu stehen.Ich habe einem platonischen Freund paar Kuscheltiere für seinen Campingwagen geschenkt,damit er nicht so einsam ist.Ich denke nach,daraus eine Sammlung zu machen.Was den Wohnungsbesuch angeht,bin ich unkompliziert.Wer Zutritt bekommen hat,darf sich bedienen,Voraussetzung,er wühlt nicht in meinen Privatsachen und äußert sich nicht abfällig oder kritisiert meine Wohnung, sonst sind seine Besuche sehr schnell die Geschichte genauso wie unsere Treffen.In seiner Wohnung hinterlasse ich keine "Spuren",es sei denn er wünscht es ausdrücklich.
 
  • #3
Ich verfahre in der Regel so: zuerst seine Wohnung und dann erst meine.
Vor längerer Zeit kannte ich einen Mann, der mir nicht seinen Wohnort verraten wollte. Aber baggern konnte er und wollte unbedingt mit in meine Wohnung. Das habe ich nicht zugelassen und irgendwann hat er mich dann zu sich eingeladen, weil er gerne Sex wollte. Verpartnert war er nicht mehr, hatte aber große Kinder im Haus. Aus uns wurde nichts, weil ich den unangenehmen Beigeschmack seines Verhaltens am Anfang nicht mehr loswerden konnte.
 
  • #4
Interessanter Beitrag! Resultat aus meinem Thread? :)

Also ich möchte mich an und für sich die ersten Male im öffentlichen Raum treffen um die Frau bzw. die Person das erste Mal kennenzulernen bevor ich zu jemanden mit in die Wohnung gehe oder die Person in meine Wohnung einlade.
Man hat schon so viel gelesen und gehört. Auch als Mann kann man dann plötzlich vor 3 Typen stehen, anstatt vor der schlanken Blondine.

Nichtsdestotrotz habe auch ich schon so ein Treffen bei einer Frau angenommen. Vorher aber allen Bekannten ihre Adresse weitergegeben und gesagt wo ich bin. Woraus sie hinaus wollte war klar... Und da ich für sowas eher erst nach einem kennenlernen offen bin, bin ich eigentlich eher nicht für sowas. Kam in letzter Zeit aber auch öfter vor solche Angebote.

Also ich bin eher dafür, erstmal 1-2x im öffentlichen Raum kennenlernen. Dann gerne mal einen DVD-Abend gemütlich auf dem Sofa - egal ob bei mir oder bei ihr. Was dann passiert, passiert.

Und ja, man sieht dann wie der Mensch lebt bzw. haust. Finde ich auch äußerst interessant. Oftmals war meine Wohnung deutlich sauberer und mir sympathischer. Viele haben einfach zu viel Kitsch und Kram in der Wohnung rumstehen. Ich mag es dann doch lieber Clean (aber auch nicht zu sehr!)

Vorkehrungen treffe ich natürlich auch vorher, wenn man davon ausgehen kann, die Person kommt zu einem. Das heißt für mich, aufräumen und Staub wischen / saugen. Aber sonst ist alles gut.

Mein Teddy aus der Kindheit habe ich in einer Vitrine. Sonst habe ich keine Stofftiere. Bei Frauen kann das ja schon mal anders sein. Stört mich jetzt aber auch nicht besonders, sofern das nicht überhand nimmt. Wobei, im Bett muss das irgendwie doch nicht sein, wenn ich da so drüber nachdenke.

Ich habe eigentlich noch nie irgendwelche Dinge irgendwo deponiert. Habe immer meine Sachen wieder mitgenommen und auch nach der Benutzung gleich wieder weggepackt. Auch in meiner langjährigen Beziehung. Hygieneartikel von der anderen Person haben mich irgendwann tatsächlich gestört. Gefühlt war es der halbe Hausstand der dann bei mir stand. Muss nicht sein.

Selbstbedienung bin ich mir gar nicht so sicher. Eher wenn man sich schon etwas besser kennt. Vorher kredenze ich dann eher die Speisen und die Getränke.
 
P

Papillon

  • #5
Wie ist es mit den Usern hier, insbesondere den Frauen. Wie schnell verratet ihr eure Adresse, lasst den Interessenten in eure Wohnung, in euer Schlafzimmer?
Ich verrate es, wenn ich Vertrauen habe. Mein jetziger Freund musste eine Weile warten. Er erzählte mir, dass er nicht ganz mainstreammäßige sexuelle Vorlieben hat. Ich hatte gehörigen Respekt bekommen und musste erstmal herausfinden, was mich da erwartet. Schließlich ist meine Wohnung auch mein Rückzugs- und Erholungsort. So war meine Wohnung für ihn erstmal tabu, obwohl wir schon Sex hatten. Wir haben offen darüber geredet und es war okay für ihn.

Wann habt ihr das Bedürfniss die Wohnung des Kandidaten kennen zu lernen?
Ich freue mich, wenn ein Mann, in dem ich verliebt bin, mir seine Wohnung mir zeigen möchte. Es zeigt Vertrauen und ich kann für mich einige Dinge erkennen. Wichtig ist für mich auszuschließen, dass es eine Freundin gibt oder verschwiegende Kinder existieren. Ich habe das alles schon erlebt. Das übernachten ergibt sich automatisch. Verliebt bin ich bestimmt nicht nach dem ersten Zusammentreffen.

Deponiert ihr dort Dinge wie z.B. einen Schlafanzug oder Hygieneartikel. Gestattet ihr dies umgekehrt dem Anderen auch oder stören Dinge von diesem die Ordnung in eurer Wohnung?
Aber natürlich, sobald es eine Beziehung ist. Da macht man sich automatisch breit. Ich bei ihn und er bei mir. Ich finde es schön, wenn seine Zahnbürste bei mir steht :) und er liebt meine Hausschuhe bei sich. Ist ja auch praktisch, man hat nicht das ewige Geschleppe und vergisst nicht irgendwas.
 
  • #6
Eine interessante Frage lieber Ejscheff, die Du da stellst. Als der Richtige kam, habe ich mich nicht lange ums Schlafzimmer geziert. Die Türe ist immer offen und gleich neben der Eingangstüre. Es kann ohnehin jeder Besucher da reinschauen. Und nein, mein Schlafzimmer ist auf gar keinen Fall ein Stiefkind, wie bei manchen, die eine Rumpelkammer draus gemacht haben.

Da darf jeder reinlaufen und reinschauen. Machen auch einige, weil die Aussicht in den Wald grandios ist. Der Wald wächst quasi in mein Schlafzimmer und unter dem Fenster habe ich noch einen kleinen Bach.

Ein ehemaliger Nachbar, ein Arzt, hat mir mal erzählt, welche Schlafzimmer er bei Hausbesuchen zu sehen bekommt und es war unglaublich, was er erzählt hat. In solchen Fällen kann ich allerdings gut verstehen, wenn man da nicht jeden reinschauen lässt.

Wenn mein Partner ein versifftes Bett gehabt hätte, dann hätte ich dort nicht übernachtet. Sein Schlafzimmer ist ein wenig Lager, einfach dem Platzmangel einer Zweizimmerwohnung ohne Keller geschuldet. Aber das ist nicht schlimm. Er hat nie ein Geheimnis draus gemacht und mich gleich reingelassen. Noch wichtiger war, dass er mich gleich sein Herz geöffnet hat wie ich ihm.
 
  • #7
Hallo Ejscheff,

die Wohnung lade ich grundsätzlich nur Menschen ein, die mir nahe stehen und denen ich vertraue. Wenn ich einen Mann kennenlerne, dann erst einmal draussen und bei Unternehmungen. Als ich noch jünger war, hab ich manche zu schnell zu Hause besucht oder im umgekehrten Fall mit heim genommen-war da nicht so vorsichtig wie heute.

Wenn also ein Mann mir nahe kommen darf und ich das auch möchte, dann kann er gerne zu mir kommen. Wie in einem Thread hier, würde ich als Frau niemals nachts zu einem fremden Mann gehen und wenn es auch nur auf ein Glas Wein ist. Heutzutage passiert zu viel, das muss ich nicht herausfordern.

Es gibt heute viele Stalker und Kranke Menschen. Da gebe ich vorher also keine Adresse raus. Ich nenne sogar die größere Stadt, wenn ich den Mann z.B aus dem Onlinedating kenne. Schließlich weiß man ja nie wer dahinter steckt. Adresse gibt’s also erst, wenn Vertrauen da ist.

Zum Thema Kuscheltiere. Ich brauche keine und ehrlich gesagt finde ich es ein Wenig kindisch, welche auf dem Bett zu platzieren. Ich habe bisher auch solche Männer nicht getroffen, von daher kenne ich es so nicht. Aufräumen und etwas verstecken würde ich auch nicht, denn ich möchte authentisch sein. Wem es nicht gefällt, soll es bleiben lassen.

Mir ist immer ein Rätsel warum die Leute ihre Bude umkrempeln, bevor Besuch kommt. Da wird jedes Staubkorn entfernt. Für mich sieht dann die Wohnung einfach unbelebt aus. Ich lebe da, also darf auch etwas liegen, sei es Zeitschriften und Bücher oder anderes Zeug. Ich mag kreatives Chaos lieber als sterile Wohnungen.

Mir selbst macht es nicht viel aus, wenn mein neuer Freund einige Dinge bei mir deponiert. Insofern er nicht übertreibt. Viele Männer mögen das aber nicht, wenn es umgekehrt passiert, weil sie Angst bekommen. Ich denke es kommt hier auf den Mann drauf an und ob er die Frau liebt.

Ich fühle mich gerne wie zu Hause und mag mich selbst bedienen. Das mache ich auch bei einer Freundin, wenn ich sie besuche oder umgekehrt darf man das bei mir auch.

Da bin ich sehr großzügig. Bei Fremden frage ich natürlich vorher und gehe nicht an den Schrank.
 
  • #8
Voraussetzung, dass ich einen Mann überhaupt in meine Wohnung lasse: Ich finde den Mann sehr interessant, sehr sympathisch und könnte mir mehr mit ihm vorstellen bzw. ich erhoffe mir was daraus. Flüchtige Bekanntschaften, Dates, Verehrer oder sonstige groteske Leute lasse ich nicht in meine Wohnung. Einfach weil ich die Männer nicht mehr los bekomme und ich auch kein Bock auf Dauer-Stalker vor meiner Türe habe.

Ich denke, dass dies in mehrfacher Hinsicht Vertrauen schaffen kann. Einerseits gebe ich einen Vertrauensvorschuß,
Als Mann macht das durchaus Sinn.

Ins Schlafzimmer lasse ich nur Männer, auf die ich scharf bin. Ganz einfach. Für alle anderen gibt's da nichts zu gucken oder vorzuführen.

Nehmt ihr vorher irgendwelche Veränderungen vor? Meine letzte Bekannte hatte z.B. erst einmal ihr Stofftier versteckt.
Nein, ist immer einigermaßen geputzt. Bin ja aber auch keine 25 und kein Messi mehr.

Was haltet ihr übrigens von einem Mann der in seinem Schlafzimmer ein/zwei Stofftiere hat?
Pack's weg! Ist doch nicht so schwer ... Lege dir ein schönes Designer-Objekt zu oder spar für ein elegantes Möbelstück oder stell eine Pflanze in den Raum. Davon hat man mehr.
Weiß jetzt nicht, wie alt du bist oder die Frauen, die du datest. Jüngeren macht es wohl nichts aus, ich könnte damit aber wohl nichts anfangen, weil meine Wohnung eher "älter" eingerichtet ist und da nichts an Kitsch wie Stofftiere oder Postern klebt.
Außerdem könnte eine Frau damit falsche Assoziationen bekommen. Ein erwachsener Mann kauft sich kein Plüschtier und lässt es sich auch nicht von Mama schenken, da hat er wohl von der Ex oder einer anderen Frau. So gesehen: Mach deine Wohnung "clean", so gibst du niemandem Auskunft über dich.

Wann habt ihr das Bedürfniss die Wohnung des Kandidaten kennen zu lernen? Dort zu Übernachten? Oder ist für euch dies unwichtig.
Minimum, wenn es Sex gibt und ich den Mann interessant und toll finde, aber niemals auf Drängen. Ich fand früher immer Männer schrecklich, die wollten, dass ich bei ihnen übernachte.

Wenn ihr dort häufiger übernachtet, deponiert ihr dort Dinge wie z.B. einen Schlafanzug oder Hygieneartikel. Gestattet ihr dies umgekehrt dem Anderen auch oder stören Dinge von diesem die Ordnung in eurer Wohnung? Ab wann darf so ein Gast sich selbst bedienen z.B. ein Glas aus dem Schrank nehmen.
Macht ja nur Sinn, wenn man feste zusammen ist und der Mann öfters bei mir schlafen würde. Ist in dieser Kombination bisher noch nicht vorgekommen, da die Männer ihr eigenes Bett bevorzugt haben.

Nein, ich lasse meine Sachen nicht liegen, rein aus Erfahrung. Ein Mann hat mal ein paar Sachen von mir behalten und wollt sie nicht mehr rausrücken, sozusagen als Erpressung. Da bin ich dann jahrelang hinterher gesprungen. Das war nervig.

Meine Gäste dürfen sich allgemein an Schränken und Geräten (Kaffeemaschine) bedienen. Wenn sie auf Dildos stoßen, sind sie selber schuld.
 
  • #9
Hallo Ejscheff,
interessante Fragen hast du da aufgetan!

Normalerweise treffe ich mich immer erst auf neutralem Boden, bevor ich jemanden mit nach Hause nehme. Mein Zuhause ist mir wichtig und ordentlich soll es sein, wenn ich Besuch erwarte. Einmal zusätzlich durchputzen und aufräumen, ist also für mich Pflicht, wenn ich jemanden ins eigene Reich mitnehmen will.

Sex hatte ich nur ein einziges Mal am ersten Kennenlerntag und in meiner Wohnung, weil der Mann nicht gerade um die Ecke gewohnt hat, aber die Anziehung beim ersten Treffen war schon enorm. Die Entfernung aber auch der Grund, es bei wenigen Folgetreffen zu belassen.

Ich finde schon, dass man am Wohnstil erkennt, wie jemand lebt und bei potenziellen Partnern war ich auch neugierig, wie derjenige wohnt. Ich habe typische Männerhaushalte kennengelernt, also Möbel wild durcheinander gewürfelt, naja.. sauber war es auch nicht immer so...(insbesondere das Badezimmer, Toilette als Beispiel).
Aber der eine oder andere Mann fiel auch durch einen harmonischen Wohnstil mit ähnlicher Auffassung von Sauberkeit auf, da habe ich mich natürlich viel wohler gefühlt.

Mein jetziger Partner lebt vom Wohnstil ähnlich wie ich und räumt genauso gern Sachen wieder weg, damit sie nicht rumstehen. Ich finde, das passt schon ziemlich gut (abgesehen von vielen anderen Dingen!).

Thema Kuscheltiere...
mag ich überhaupt nicht. Bei mir stehen keine rum und ich werde auch überhaupt nicht gern damit beschenkt (schon vorgekommen). Ich finde es eher merkwürdig, wenn Plüschtiere auf dem Bett eines Mannes liegen oder am Bettrand klemmen, womöglich aus Ex-Beziehungen?!.

Nach mehrmaligen Übernachtungen deponiere ich gern ein paar Sachen von mir im Bad, allerdings nach vorheriger Nachfrage. Bei mir räume ich dann auch gern ein Fach im Bad frei. Mein jetziger Freund hat sofort ein Fach in seinem Bad freigemacht, gleich zur ersten gemeinsam abgesprochenen Übernachtung.

Wenn man sich einige Wochen kennt, habe ich nichts dagegen, wenn sich der Partner in der Küche bedient, um sich beispielsweise ein Glas aus dem Schrank zu nehmen, an anderen Schränken setze ich allerdings Zurückhaltung voraus.

Ich finde, es gibt keiner festgesteckte Grenzen in jeder Hinsicht, jeder Schritt, jede Entscheidung ist individuell.
 
  • #10
Gar nicht. Ich bin mit paar Männern schon sehr lange gut befreundet und die wissen bis heute noch nicht, wo ich wohne. Ist auch besser so. Einer davon will mich z. B. seit 18 Jahren heiraten (Hardcore-Verehrer). Einige warten nur auf so eine Gelegenheit, mal mit mir alleine in meiner Wohnung zu sein, um ihre Chance zu ergreifen.

Bin damit im Alter aber auch schon lockerer und unvernünftig geworden. Ich krieg regelmäßig die Krise, wenn irgendwelche Männer, die mich von irgendwo kannten oder ich mal eingeladen habe, plötzlich wieder vor der Türe stehen, weil sie denken, es gibt ein Revival oder sie wollen plötzlich was mit mir aussprechen. Denn Männer haben so die Eigenart zur Aufdringlichkeit, Grenzüberschreitung und "Neins" überhören und auch zum regelmäßigen Zurückkommen.

Vielleicht bist du als Mann glücklich, wenn mal paar Mädels vor deiner Türe stehen. Gewisse Leute sind da aber einfach durch und sind nur noch froh, ihre Ruhe zu haben.

 
  • #11
Ja, die Wohnung ist sehr wichtig. Sie sagt sehr viel über den Charakter der Person aus. Ein Mensch, der ständig neue Wohnungen hat, wäre nichts für mich. Dem würde ich Beliebigkeit unterstellen. Wenn sie jedoch noch nie eine Wohnung gehabt hätte, wäre das auch problematisch. Es Ist ganz einfach eine Frage der Passung!

Und ganz wichtig: Man muss in der Wohnung schweigen können. Mit der Wohnung reden können, sich austauschen, mal tiefgründig, mal leicht, mal profan, mit Humor
Miteinander lachen können
Einander zu(!)hören..

Ich mag Wohnungen, in denen man mit der Frau schweigen kann.

Zum Beispiel auf dem Parkett liegen, nebeneinander sich fühlend und die Decke anschauend, und lauschend, was sonst zu hören ist...
 
  • #12
Als ich noch auf Partnersuche war, habe ich dem Mann, der mir gefiel, meine Wohnung sehr schnell gezeigt - oft genug schon zum ersten Treffen, nachdem wir uns längere Zeit Mails geschrieben und telefoniert hatten. Ich habe damit nie schlechte Erfahrungen gemacht.

Allerdings habe ich nicht extra aufgeräumt oder Sachen »versteckt«, von denen ich meinte, er solle sie lieber nicht sehen. Diese Offenheit (die nie das Schlafzimmer explizit mit einbezog - bei mir stehen einfach alle Türen offen) hat beiden Seiten geholfen: ihm, denn er konnte sehen, wie ich lebte. Mir, denn ich bekam mit, wie er mein Umfeld aufnahm (es gab auch mal einen, der mir sofort - ungebetene - Tipps zu meiner Einrichtung gab; da war dann der Drops gleich gelutscht).

Umgekehrt habe ich mich auch gerne in sein Zuhause einladen lassen und auch dabei erkannte ich sehr schnell, ob ich mehr über ihn wissen wollte oder lieber nicht. War kein einziges Buch weit und breit zu entdecken, machte ich schon einen inneren Rückzieher. Einer hatte - du fragst auch danach, lieber @Ejscheff - ein Stofftier in seinem Bett so brav zugedeckt, wie ich das nur aus meiner Kindheit kannte. Das berührte mich zwar irgendwie, aber ich wusste auch, dass der Mann vielleicht zum Stofftier aber nicht zu mir passte.

Mit dem Übernachten habe ich mir (fast) immer Zeit gelassen. Klar, es gab auch mal den unausweichlichen coup de foudre, doch der war selten haltbar. In der Wohnung des Mannes, den ich irgendwann doch näher kennenlernen wollte, habe ich dann erst Wochen später übernachtet.

Meine längste Beziehung (vor meiner jetzigen) hatte ich, im übrigen, mit einem Mann, der einen für mich schwer verdaulichen Wohnstil hatte. Da er selbst aber absolut hinreißend war, bemerkte ich das Drumherum am Ende gar nicht mehr. Allerdings wäre (und bin) ich nicht bei ihm eingezogen.
 
  • #13
Das ist mal eine außergewöhnlichere und interessante Frage.

Ich selbst habe kein Problem damit, einen Menschen, den ich mag (ob befreundet oder in der Dating Phase) relativ schnell in meine Wohnung einzuladen. Bisher war das allerdings auch immer eine WG, bevor ich mit meinem Freund zusammengezogen bin (da erledigt sich auch die Frage mit dem Tabu-Schlafzimmer; den da hat man ja nur ein einziges). Da ist es vielleicht noch eher normal, dass auch einem fremde Leute durch die Räume stapfen? Jemanden, der mich nach ein paar Mal treffen nie in seine Wohnung lässt, fänd ich auch suspekt: Entweder würde ich ihn mir als Messi vorstellen, oder aber denken, er lügt über seine Lebensumstände, ist vielleicht verheiratet o.ä.

Bisher habe ich wohl schon ca. beim dritten oder vierten Treffen entweder die Wohnung des Mannes gesehen oder ihm meine gezeigt (ohne gleich sexuelle Hintergedanken zu haben). Ich bin kein Typ für ONS; da würde ich mich dann aber schon unsicher fühlen und meine Adresse nicht gleich offenlegen; obwohl ich sonst nicht so misstrauisch bin.

Das mit dem Stofftier kenne ich nur zu gut! Habe meins früher auch versteckt. Bei Männern (ich bin Mitte 30) fand ich es aber immer eher niedlich oder lustig, wenn dort noch ein Stofftier rumlag.

Generell zeigt die Wohnung einer neuen Bekanntschaft für mich einfach viel über sein Wesen. Nicht nur bezüglich der Ordnung, sondern auch: Hat er (meinen) Geschmack oder interessiert ihn seine Wohnung eigentlich gar nicht? Was für Bücher besitzt er, oder besitzt er gar keine (das wäre für mich negativ)? Musikinstrumente? Was für Bilder an den Wänden? Kindheitsfotos? .. Das ist doch alles sehr spannend zu sehen.

Die Zahnbürste dalassen, das ging bei meinen drei Beziehungen immer relativ schnell, weil es von Anfang an sehr fest war. Das ist sicher je nach Situation unterschiedlich. Für mich ist es ein Vertrauensbeweis und ein Zeichen für ernsthafte Absichten, wenn jemand Klamotten etc. bei mir deponiert, ich fand das immer schön und nie störend. Ist jemand öfter bei mir gewesen, wollte ich auch gern, dass derjenige sich dort zuhause fühlt und sich nimmt, was er möchte. Aber dann im Gegenzug vielleicht auch mal abwäscht o.ä. Das habe ich bei den Männern in der Wohnung ebenso gehalten.

w 34
 
  • #14
Ich (Mann) habe kein Problem damit meine Wohnung oder auch mein Schlafzimmer zu öffnen. Selbst wenn man dann recht früh merkt, dass es doch nicht passt, ist das in meinen Augen unproblematisch, wenn man nicht bereits zusammengezogen ist.

Ich fände es auch komisch, wenn ich mit einer Frau von einer Beziehung spreche und wir schon sex hatten, ich aber nicht in ihr Schlafzimmer/Wohnung dürfte.
 
  • #15
Wie schnell verratet ihr eure Adresse, lasst den Interessenten in eure Wohnung, in euer Schlafzimmer?
Ich geh mal davon aus, Du meinst mit Interessenten einen "ich verknallt er verknallt".
Nach dem ersten Rendezvous. In den Kinderzimmern hätte er nichts zu suchen gehabt.

Nehmt ihr vorher irgendwelche Veränderungen vor? Meine letzte Bekannte hatte z.B. erst einmal ihr Stofftier versteckt.
Mein Teddy sitzt immer auf meinem Kopfkissen. Vorher vielleicht etwas zu essen und trinken kaufen, das er mag ich aber nicht im Haus habe, z.B. Bananen oder Mineralwasser.
Was haltet ihr übrigens von einem Mann der in seinem Schlafzimmer ein/zwei Stofftiere hat?
Noch nie gesehen, wahrscheinlich immer vorher weggeräumt. Wäre mir aber egal.
Wann habt ihr das Bedürfniss die Wohnung des Kandidaten kennen zu lernen? Dort zu Übernachten? Oder ist für euch dies unwichtig.
Auch sehr schnell.
Wenn ihr dort häufiger übernachtet, deponiert ihr dort Dinge wie z.B. einen Schlafanzug oder Hygieneartikel.
Nein, erst wenn es wirklich fest ist, stell ich Tampons in den Badezimmerschrank, ansonsten bleibt auch die Zahnbürste in meiner Tasche. Zum Duschen nehm ich dann halt was da rumsteht. Haare wasch ich eh max zweimal in der Woche also kein Problem. Nachthemden nutz ich nur im Urlaub oder Krkhs. Wenn der Mann etwas deponieren möchte kann er machen.
Ein Glas nehmen auch sofort. Wobei ich es anfangs schöner finde zu bedienen oder bedient zu werden.

Das Einzige was ich kurz erwähnen möchte, ist die Sache mit der Adresse. Ich hab meine Wohnung in der belebten Innenstadt gehabt, rechts eine Kampfkunst-Schule, links ein Nachtclub. Da brauchte ich nie Angst haben. Jetzt wohnen wir am Rande einer Kleinstadt, sehr ruhig, hier wäre ich vorsichtiger wenn ich allein wär.
 
  • #16
Bei jemanden übernachten finde ich intimer, als Sex. Es hat immer einige Zeit gedauert, bis ich bereit war, bei einem Mann zu schlafen bzw. zuzulassen, dass er bei mir schläft.
Mein Freund und ich hatten bei unserem ersten Date in seiner Wohnung Sex und er wunderte sich sehr, als ich später nach Hause fuhr.

Mittlerweile fühle ich mich bei ihm natürlich zuhause. Er hat eine Wohnung, die meinem Geschmack entspricht.
In einer früheren Beziehung habe ich damit auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Eine furchtbare Wohnung, vollgestopft und unhygienisch - obwohl der Mann das Geld gehabt hätte, um den Zustand zu ändern. So wie die Wohnung aussah, wurde auch die kurze Beziehung. Eine Wohnung sagt doch einiges über den Menschen aus.
Stofftiere finde ich furchtbar. Weder ich noch mein Freund haben welche.

Außer einer Zahnbürste haben wir nichts in der Wohnung des anderen deponiert. Aber wir wohnen nur 2 min voneinander entfernt.

Je nachdem, was wir machen, sind wir bei ihm oder bei mir. Bei ihm sind wir zum Kochen oder Musikhören, bei mir ist es im Sommer kühler. Mal schlafen wir bei mir, mal bei ihm.

Wir sind etwa gleich ordentlich. Geschirr räumen wir immer sofort weg.
Kleine Eigenarten hat jeder. Mein Freund legt Wert darauf, dass in seiner Wohnung die Arbeitsplatte um die Spüle herum immer trocken gemacht wird, er hingegen spritzt beim Zähneputzen meinen Badezimmerspiegel voll. Im Gegensatz zu ihm, hab ich es ihm nie gesagt. Wenn er weg ist, mache ich den Spiegel kurz sauber, kein Problem für mich. Ich will ihn nicht wie ein Kind zurecht weisen, nur weil ich diesen Spiegel-Tick habe.

In unseren Wohnungen darf jeder Besucher sofort an die Schränke und den Kühlschrank, wir sind da locker.
 
  • #17
Einerseits gebe ich einen Vertrauensvorschuß, weil ich damit ausdrücken, dass ich selbst vertraue. Anderseits sieht der andere bedingt ob ich tatsächlich Single oder ein Lügner bin. Auch kann er so prüfen ob ihm mein Wohnstil zusagt.
Mir sagt sowas nichts, denn jeder Single kann mehrere Beziehungen pflegen!
Wie schnell verratet ihr eure Adresse, lasst den Interessenten in eure Wohnung, in euer Schlafzimmer? Gibt es jemanden der dies generell oder sehr lange ausschließt? Bleibt Euer eigenes Schlafzimmer ggf. auch noch Taboo wenn ihr schon Sex mit dem Anderen gehabt habt.
Das könnte ich für mich nicht generell sagen, wie lange ich die Adresse nicht rausrücke, das kommt ganz auf die Situation drauf an! Nach dem 1. Sex gibt es kein Tabu für mein Schlafzimmer mit dieser Person!
Alle Fragen sind an Frauen und Männer gerichtet. Mir ist klar, dass es keine einheitliche Formel gibt. Mich interessiert aber die Vielfalt der möglichen Antworten.
Du sagtest es bereits, dass es keine allgemeingültige Firmel dazu gibt, das sehe ich auch so, insofern interessieren mich die Meinungen anderer diesbezüglich überhaupt nicht, das soll jeder so handhaben wie er es für richtig findet, es gibt offene Menschen, spontane Menschen, zögernde Menschen und verschlossene Menschen, was solls?
 
  • #18
Also,

Viele Fragen
Vieles entscheidet sich situativ, mein Bauchgefühl ist da ganz gut, ein bisschen nachjustieren, gerade in Bezug auf meine Wohnung und meine Adresse.

Adresse kommt darauf an, kann während des 1.Dates sein, oder später. Einer fuhr mich nach Hause - und wir tranken noch (nur) ein Glas Wein bei mir.
Ich war auch nach einem 1.Date schon bei jemanden Zuhause, wie hatten uns zum Brunch getroffen, gut unterhalten, sind dann eine etwas größere Runde gelaufen und haben dann bei ihm noch einen Kaffee getrunken. Auch nicht mehr.
Ich habe auch schon mal jemanden Zuhause abgeholt.
Es findet sich. Regel habe ich mir keine aufgestellt.

Allerdings, mir ist die Wohnung wichtig, es sagt in vielerlei Hinsicht über den Menschen etwas aus - und mir ist Wohnen / Zuhause ein wichtiges Thema.
Man verbringt schließlich eine gute Zeit darein, und auch wenn ich sehr gerne draußen bin, bin ich eben genauso gerne Zuhause. Beruf spielt dabei mit.
Auch der Ordnungsgrad, 2 Männer habe ich getroffen, da traute man sich in der Wohnung kaum mehr auszuatmen - ich bin zwar ordentlich, aber das sah nach Stress aus.

Übernachten ergibt sich ebenso, ob bei mir oder ihm, außer frischer Bettwäsche und das 2. Set wird nichts geändert.
Das bin ich, mein Zimmer - und so wie bei mir ein paar Stofftiere herum sitzen, warum nicht beim Mann?
Es gab auch schon Übernachtungen, wo es sich einfach anbot - man kochte zusammen, trank etwas, und dann noch fahren? Es war vorher klar - kein Sex, weil einfach zu früh, wurde eingehalten.

Bei mir dürfen sich alle Gäste - m/ w - sehr schnell heimisch fühlen, ich mag ein offenes Haus. Ich habe einen - platonischen - Freund, mit dem ich oft zusammen Sport mache, und er danach regelmäßig hier duscht. Er hat sein Duschgel hier.
Mit einem Freund habe ich oft zusammen gekocht, ist doch klar, dass er dann am Schränke und Schubladen geht.
Meine Ordnung ist flexibel, Raum findet sich, wenn ich es möchte. Platz habe ich.

Wo ich empfindlich reagiere, bei häufigeren Gästen, ist, wenn ich z.B. nach einer Badbenutzung alle Spuren beseitigen muss. Bei einem einmaligen Gast ist das etwas anderes, da ist die Toleranzgrenze größer, aber dass ein Bett gemacht ist, Handtücher nicht achtlos in der Ecke liegen, und man die Dusche abzieht, hat für mich etwas auch mit Wertschätzung und Achtung zu tun.

Ich denke, ganz pauschal kann man es nicht sagen, aber ich sehe es pragmatisch, man muss nicht unnötig verkomplizierten.
Und langfristig möchte ich mit einem Partner zusammen leben, LAT ist nicht meines - also schaue ich beim Kennen lernen schon darauf, ob es denkbar ist.

Ich habe regelmäßig das Feedback bekommen, dass man sich bei mir sehr wohl fühlt, das haben die jeweiligen Männer nicht nur gesagt, sondern ausgestrahlt.
Im Gegenzug bin ich leider schon in Wohnungen hinein gekommen, wo ich dann genau wusste, mit uns hat dies keine Chance.
Und in Wohnungen, wo auch ich mich auf den ersten Blick heimisch und willkommen fühlte.
 
  • #19
Meine direkte Adresse würde ich persönlich erst verraten, wenn ich ihn mal zu Besuch einlade & das passiert erst, wenn ich ihn etwas besser kenne, also nach mehreren Treffen an öffentlichen Orten. Ansonsten nenne ich zu Beginn den Stadtteil/das Gräzel/die Siedlung.
Ich habe da mal schlechte Erfahrungen mit einem Mann gemacht, der dann mehrmals unangemeldet, teils zu unmöglichen Zeiten vor meiner Türe stand & forderte, dass ich raus kommen und/oder ihn rein lassen soll. Gruselig. Jedes mal wenn ich raus ging, hatte ich Angst, dass er wieder da ist & wieder irgendwas von mir will. Seitdem bekommt vorerst nur jemand meine genaue Adresse, der auch wissen muss wo genau ich wohne & jemand, den ich erst seit kurzem kenne, muss das nicht wissen.

Stofftiere stören mich prinzipiell nicht, kommt aber auch auf die Art & Bedeutung des Stofftieres an. Wenn die alle von der Ex sind, oder es ein riesen plüsch Penis ist oä.. da gibts Sachen... Wenn es jetzt beispielsweise Geschenke der Kinder sind, ist es ja wieder etwas anderes.
Wann habt ihr das Bedürfniss die Wohnung des Kandidaten kennen zu lernen? Dort zu Übernachten?
Auch erst nach mehreren Treffen, wenn ich ihn besser kenne & das Gefühl habe, dass es passen könnte.
Wenn ihr dort häufiger übernachtet, deponiert ihr dort Dinge wie z.B. einen Schlafanzug oder Hygieneartikel. Gestattet ihr dies umgekehrt dem Anderen auch oder stören Dinge von diesem die Ordnung in eurer Wohnung? Ab wann darf so ein Gast sich selbst bedienen z.B. ein Glas aus dem Schrank nehmen.
Eine Zahnbürste, Shampoo usw würde ich dort lassen wenn man dann in einer Beziehung ist. Selbstverständlich gilt das dann auch umgekehrt. Sobald du weißt, wo die Gläser sind, kannst du dir bei mir nach Lust & Laune selbst was zu trinken nehmen.

Aber davor muss man sich eben erst etwas kennen lernen & Vertrauen aufgebaut werden. Also nein, ich gebe als Frau mit schrägen Erfahrungen keinem wildfremden Mann einen Vertrauensvorschuß mehr, wenn es um den genauen Wohnort geht. Solchen Spinnern die dann mitten in der Nacht vor deiner Türe stehen sieht man das ja nicht an. Weder lasse ich mir relativ fremde Männer in meine 4 Wände, noch gehe ich alleine zu mir relativ fremden Männern in deren Wohnung.
Interesse alleine reicht bei mir einfach nicht aus, um so private Dinge zu teilen & häufig ist man laut Gesellschaft als Frau ja auch selbst schuld wenn dann was passiert. "Was geht man denn zu einem fremden Mann in die Wohnung". Ja, auch solchen Männern steht das nicht auf die Stirn geschrieben..
 
  • #20
Also mein Schlafzimmer ist für mich zunächst kein besonderer Schutzraum, es ist ein Zimmer wie jedes andere auch.

Wenn ich wen in meine Wohnung lasse, dann darf er auch das Schlafzimmer sehen, also auch andere Besucher (Freunde) nicht nur potenzielle Partner).

Na ja vielleicht haben ja andere ein Andreaskreuz dort stehen, dass es so geheim ist ... :)

Allzu schnell verrate ich jedoch nicht meine Adresse und nehme auch nicht jemanden mit zu mir, bevor ich nicht seine Wohnung gesehen habe.

Das Übernachten ist jedoch für mich so eine Sache. Ich tu mich damit schwer, weil ich dann nachts kein Auge zu kriege. Das merke ich gerade jetzt wieder wie sehr ich mich daran erst wieder gewöhnen muss um überhaupt schlafen zu können.

Verändert habe ich mein Schlafzimmer nichts als mein Partner das erste Mal mit zu mir kam, wozu ? Also von frisch bezogenen Betten und Aufräumen mal abgesehen.

Mein Spielzeug liegt nicht offen rum und die wirklich kranken Sachen verstecken sich eh in meinem Hirn :) .

Mein Partner hat ziemlich schnell unaufgefordert Zeug von sich bei mir gelassen, das fand ich erstmal komisch aber irgendwie auch schön, da es mir eine gewisse Sicherheit gibt dass er längerfristig denkt.

Ich selbst lasse mein Zeug nur ungern woanders da ich gerade z.b. das Schminkzeug alles nicht in mehrfacher Ausfertigung habe, und dann lieber alles zusammen in meiner Waschtasche lasse die mit einem "Urlaubspaket "ausgestattet ist.

Ähnlich ist es mit Klamotten, ich hasse es , wenn ich nicht weiß wo sie sind oder dann gerade nicht da sind wenn ich sie brauche .

Nachtzeug brauche ich gewöhnlich nicht und falls mir doch mal kalt ist borge ich mir eben einfach was von ihm. Umgekehrt dann eher schwierig.

Was haltet ihr übrigens von einem Mann der in seinem Schlafzimmer ein/zwei Stofftiere hat?
Das finde ich süß, das zeigt, dass der Mann etwas kindliches und emotionales bewahrt hat.
Ich mag es nicht wenn Männer zu ernst und erwachsen glauben sein zu müssen.

Wenn er mein Stofftier nicht akzeptieren kann, kann er gleich wieder gehen.
 
  • #21
Für mich gehört das Kennenlernen der Wohnung auch dazu. Nicht beim ersten Treffen, aber doch wenn klar ist, dass es weitergeht. Die Adresse ergibt sich dann auch automatisch. Vorher finde ich eher seltsam, wenn jemand nach Straße und Hausnummer fragt, üblicher ist wohl eher die Gegend.
Das Schlafzimmer ergibt sich entweder beim Wohnungsrundgang oder bei passender Gelegenheit. Insgesamt habe ich mit Wohnungsbesichtigungen in beiden Richtungen kein Problem und bin da relativ offen.

Frauen sollen auch auf ihren Ruf achten....Bei Männern erwarte ich dagegen Transparenz.
Sehe ich nicht grundsätzlich so. In dem Moment, in dem einer seine Wohnung öffnet, ist für mich selbstverständlich, dass der andere es auch tut. Außer es gibt wirklich offensichtliche Gründe, wie Kinder etc. Für mich ist es verdächtig, wenn die Frau Transparenz erwartet, aber nicht gewährt.
 
  • #22
Als ich noch in Mietwohnungen lebte, war ich da völlig entspannt, was wahrscheinlich mit der theoretischen Möglichkeit des unbeschwerten Eechsels zu tun hatte.
Ich hatte nie ein Problem Menschen, die ich kennen ernte, in meine Wohnung zu oder auch bei mir mit übernachten zu lassen. Das hatte nichts mit Sex. Es war einfach oft sinnvoll oder praktisch.
Gern bediene ich Gäste aber sie dürften, wenn sie wollten auch direkt an die Küchenschränke.
Generell machte ich da nie Unterschiede zwischen interessierten Männern und anderen Menschen.

Jetzt im eigenen Haus ist es, aus verschiedenen Gründen, etwas anderes. Nicht für Freunde und Bekannte. Die sind immer herzlich willkommen, dürfen sich bei mir "zuhaus" fühlen.
Ich verwöhne sie gern, aber sie dürfen sich auch gern selbst bedienen.

Was die offene Beziehung betrifft, war mein Haus immer tabu. Es ist ein Schutzraum für uns. Zudem fühle ich da auch etwas wie: 'Wen Du in Dein Haus lässt, lässt Du in Dein Leben.'
Ich bitte Unbekannte seltenst herein. Meine Adresse blieb bei meinen Affären immer ein Tabu. Meinen Lebensgefährten bat mein Mann um dessen Besuch.

Generell finde ich es seltsam jemanden seine Wohnung zu "zeigen". Man sieht sie halt, wenn man sich darin bewegt.

Die Einrichtung eines Mannes bewerte ich nicht über, solange er diesbezüglich flexibel ist. Es sei denn er pflegt eine sichtbare, alles dominierende Sammelleidenschaft.
Ein Stofftier irgendwo, welches wahrscheinlich aus seiner Kindheit stammt, fände ich liebenswert. Offensichtlich neuwertigere Kuscheltiere, irgendwie.. naja .. komisch.
Unordnung bei gleichzeitiger Sauberkeit stört mich weniger als penible Ordnung.

Persönliche Dinge deponierte ich noch nie. Ich hatte immer Freunde, die, wenn ich häufiger da übernachtete, Hygieneartikel für mich besorgten. Alles für eine Nacht habe ich seit ich 20 bin immer in der Tasche, was daran lag, dass ich jenseits von erotischen Eskapaden, auch mal schnell einen Kurztrip unternehme, irgendwo anders übernachtete.

Andersherum war mein Mann der erste und einzige Mann, der persönliche Utensilien bei mir lassen dürfte. Mein Papa sagte immer: "So lange er noch eine Socke bei Dir hat, wohnt er da" ;-)
 
  • #23
Was haltet ihr übrigens von einem Mann der in seinem Schlafzimmer ein/zwei Stofftiere hat?
Als ich das las, dachte ich sofort: Süüüß.
Ja wirklich. Ich würde denken, das sind Stofftiere aus der Kindheit. Damit hat er als Kind gespielt. Erinnerungsstücke aus vergangenen Zeiten. Dass die Stofftiere Geschenke anderer Frauen sein könnten, wie hier andere Foristinnen vermuten würden - daran hatte ich keine Sekunde gedacht. Irgendwie habe ich mir halt meine kindliche Seele bewahrt ...

Meine letzte Bekannte hatte z.B. erst einmal ihr Stofftier versteckt.
Vielleicht hat sie vor einigen Jahren denselben Artikel im Internet gelesen wie ich. Dass Männer Stofftiere im Schlafzimmer doof finden. Deswegen würde ich kein einziges Stofftier verbannen oder gar weggeben. Ein Mann geht oft wieder, manchmal schneller als man denkt (gewollt oder ungewollt), schöne (Kindheits-)Erinnerungen bleiben.
 
  • #24
Mir ist die Wohnung von anderen Menschen piepegal. Ich muss ja nicht drin leben. Was mir nicht egal wäre, ist, wenn ich da übernachten wollte und es sehr dreckig ist. Das würde mich stören. Badezimmer von Menschen sind mir, wenn überhaupt, viel wichtiger. Nichts ist für mich schlimmer als ein versifftes Badezimmer.

Ich hab kein Problem damit, jemandem mein Schlafzimmer zu zeigen. Allerdings lasse ich nur gute Freunde oder eben Menschen in meine Wohnung, denen ich im Allgemeinen vertraue. Wie schnell das geht, hängt von der Person ab.

Ich bin vor kurzem umgezogen, und wundere mich immer wieder über das Bedürfnis von bestimmten Besuchern, die erstmal einen Wohnungsrundgang einfordern. Würde mir nicht einfallen bei anderen, weil mich das überhaupt nicht interessiert, wie andere leben.

Naja, mein Zeug würde ich erst in einer fremden Wohnung lassen, wenn klar ist, dass ich ab jetzt öfter vorbeikomme. Da müssen vorher noch ein paar andere Dinge geklärt sein, insofern ergeben sich solche Dinge meist von selbst. Mich widerum stören die fremden Sachen nicht, zeigt es doch, dass der andere ab jetzt öfter kommen will. Was man ja im Idealfall auch so will.
 
  • #25
Interessanter Beitrag! Resultat aus meinem Thread? :)
Ja. Dein letzter Thread hat mich inspiriert.

Mein Partner hat ziemlich schnell unaufgefordert Zeug von sich bei mir gelassen, das fand ich erstmal komisch aber irgendwie auch schön, da es mir eine gewisse Sicherheit gibt dass er längerfristig denkt.
Ähnlich bin ich nach einigen Wochen Ende letzten Jahres mit meiner Bekannten verfahren. Ich habe allerdings auf Rückfrage einige Sachen bei ihr deponiert. Fand sie gut.

Anfang Februar hat sie dann zu mir Adios gesagt und sich zwei Wochen später entschuldigt, hier bereits in einem anderen Thread beschriebene Probleme waren u.a. in Kombination mit dem Überfremden ihrer Wohnung der Grund für dieses Adios.

Ich kann dich natürlich nicht einschätzen. Du schreibst, dass du es irgendwie komisch findest, dass er Sachen bei dir deponiert hat.

Sollte dieses Gefühl einmal heftiger bzw. erdrückender werden, sag ihm bitte dies auf konstruktive, deine Beziehung nicht gefährdende Weise und greif nicht gleich zu maximaler Distanzierung.

Mein Kommentar ist vielleicht etwas übergriffig aber gut gemeint.
 
  • #26
Ich finde schon, das man die Wohnung möglichst bald kennenlernen sollte. Schließlich kann sie einiges über die Persönlichkeit des Menschen aussagen und auch, ob er ordentlich oder unordentlich ist. Wie ist sein Stil. Passt das oder passt das gar nicht. Hat er Haustiere und könnte ich mit denen auch? Wichtige Dinge, die auch mit darüber entscheiden, ob esweitergehen könnte.
Und das Schlafzimmer? Klar warum nicht. Muss man doch sehen. Ist doch toll zu erfahren wie er oder sie so schläft.
Ich war mal im letzten Jahr bei einer Frau, die hatte 2 Katzen und riesige Kratzbäume im Wohnzimmer. Das wär jetzt absolut nicht meins. Da würden nur getrennte Wohnungen gehen. Also von dem her unbedingt. Und es ist doch schön jemand auch in den eigenen 4 Wänden zu begrüßen an dem man Interesse hat
 
  • #27
Ich brauche sehr lange bis ich jemanden in meine Wohnung lasse. Und da mache ich keinen Unterschied ob Wohnung oder Schlafzimmer. Bevor ich mir nicht sicher bin, dass der Mann an einer ernsthaften Beziehung interessiert ist und man sich diesbezüglich bereits ehrlich ausgetauscht hat, lasse ich niemanden in meine Welt.
In meinem Wohnzimmer hängen zum Beispiel Fotos meiner verstorbenen Eltern usw.. Ich kann das nicht so einfach mit jemandem teilen. Zwar kann ich das locker bei neuen Freunden/Freundinnen aber bei einer neuen Partnerschaft bin ich da vorsichtiger.
Wenn ich bei einem ersten oder zweiten Date bereits Bemerkungen oder Anfragen in diese Richtung vernehme, verabschiede ich mich sehr rasch.
 
  • #28
Sollte dieses Gefühl einmal heftiger bzw. erdrückender werden, sag ihm bitte dies auf konstruktive, deine Beziehung nicht gefährdende Weise und greif nicht gleich zu maximaler Distanzierung.

Mein Kommentar ist vielleicht etwas übergriffig aber gut gemeint.
Ich verstehe schon, dass es lieb gemeint ist. Und finde das auch nicht übergriffig. Es liegt ja an mir, welchen Schuh ich mir anziehe :)

Maximale Distanzierung ist eigentlich nicht meine Art. Ich sage schon sehr deutlich, wenn mir etwas nicht passt und das nicht nur einmal. Nur wenn sich daran nichts ändert, kommt irgendwann der Punkt, wo der letzte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt.

Mein Partner ist ja von Anfang an sehr verbindlich gewesen, was mich auch etwas verwirrt hat. Einfach auch, weil ich es so lange nicht mehr erlebt habe. Und gerade von ihm nicht erwartet hätte, insbesondere aufgrund der Plattform, auf der wir uns kennenlernten.

Für ihn ist es alles so selbstverständlich, wie es das für mich früher war, vor der ganzen Internet Geschichte und dieser ganzen Katalog-Mentalität, die damit einhergeht.

Ich hätte ihm ja auch sagen können, dass er sein Zeug nicht da lassen soll, wenn es mich gestört hätte. Aber irgendwie hat es mich ja nicht wirklich gestört, sondern nur etwas verwundert, da ich sowas nach wenigen Übernachtungen nicht kenne. Da er sehr ordentlich ist, liegt sein Zeug nicht rum.

Was mich selbst auch etwas wundert ist, dass er ja doch in gewisser Weise vereinnahmend ist, es mich aber dieses Mal überhaupt nicht stört. Ich fühle mich nicht bedrängt, wie in manchen vorherigen Beziehungen. Selbst ein ganzes Wochenende am Stück fühle ich mich wohl bei/mit ihm, er ist mir nie zuviel.

Ich frage mich woran das liegt: ob es an ihm und seiner Art liegt, an meiner Wahrnehmung, ob ich damals gar nicht bereit für eine Beziehung war ...das versuche ich gerade für mich rauszufinden.

Ach ja ein Punkt noch, warum ich außerdem nicht gerne spontan woanders übernachte: Ich hasse es wenn ich mein Bad und mein Equipment morgens nicht zur Verfügung habe. Das fängt schon mit einem Föhn an, Bodylotion etc. Das ist halt meine Macke. Ich fühle mich absolut unwohl, wenn meine Haare aussehen wie Sauerkraut und die Haut spannt und juckt, weil ich keine Creme habe.

Du siehst, eigentlich liegen bei mir meine Gründe nicht woanders zu übernachten allein bei mir und nicht bei dem Partner, dass ich nicht bei ihm sein wollte oder sowas.
 
  • #29
Ich übernachte nicht mehr gerne woanders, weil ich dann nur wach liege, während der Mann schläft und ich dann +10 Stunden nichts zu tun habe. Das halte ich im Schnitt 5-6 Stunden mit einem Mann in einer kleinen Bude aus, dann merke ich selber, dass meine Grenzbelastung erreicht ist mit einem Mann. Ich brauche dann wieder meinen Rückzug in meiner eigenen Wohnung, oder Auslauf draußen, um auch wieder anderen Dingen nachzugehen, zu arbeiten oder wichtige Sachen zu tun.
Ich weiß gar nicht, wie Leute so viele Stunden nur daheim beim Partner rumsitzen und Filme gucken können.
Ich kann das nur machen, wenn ich gerade hoch verliebt bin und man sich als Paar ständig befummeln will. Aber diese Zeit lässt irgendwann schnell nach, weil Männer das so wollen, und dann sitzt man nur noch gelangweilt vor der Glotze und dreht Däumchen. Spätestens ab dann halte ich es mit einem Mann nicht mehr aus, weil die Wohnung des Mannes so beengend für mich ist.

Wenn ich meine Sachen deponieren würde, dann nur weil man allmählich zusammenziehen und heiraten möchte Ich würde dir Mann auch nur raten, sowas zu machen, wenn du Nägel mit Köpfe machen willst. Es ist ja schon ein gewaltiges Statement, seinen "Gerümpel" in der Wohnung des Partners abzuladen, wo die Frau auch noch anderen Gäste-/Herrenbesuch empfängt. Ich glaube, statt dem Stofftier landet da eher die "Spur" des Partners unter dem Bett, weil heute immer mehr Menschen in der eigenen Wohnung fremd gehen.​
Ich kenne viele Männer, die räumen erstmal die Sachen den Freundin weg, wenn ich komme.

Ich finde es auch zunehmend kindisch, wenn ich sehe, wie sich heutezutage immer mehr unverbindliche „Paare“, die sich gerade erst wenige Wochen kennen und auch nichts ernstes suchen, sofort einen Kurz-Trip ans andere Ende der Welt zusammen machen und sich gleich überschwenglich in die Wohnung des anderen einnisten und auf glückliches Liebespaar machen. Kann man ja alles sehr schön auf Facebook mitverfolgen. Kaum sechs Wochen später ist das Strohfeuer abgebrannt und man kennt sich nicht mehr. Ist das nur mir aufgefallen?
Plüschtiere hab ich keine. Ich hab mir so angewöhnt, die Wohnung immer picobello sauber zu halten. Einmal, Ende des Jahres, nehm ich einen Müllbeutel und da kommt alles rein, was überflüssig ist und unfrei macht. Deko verschenke ich dann häufig. Ich kauf mir dann lieber einen Bücherschrank und tu dort paar gute Bücher. Da hab ich mehr davon und ich muss mich auch nicht schämen, wenn ich mal Gäste habe und irgendwas verstecken.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #30
... mit meiner Bekannten verfahren ... einige Sachen bei ihr deponiert. ...u.a. in Kombination mit dem Überfremden ihrer Wohnung der Grund für dieses Adios.
Ich weiß schon, warum ich keine Bekanntschaften in meine Wohnung lasse. Genau aus diesem Grund. Ich kenne nicht wenige Männer, die auf Kommando mit Gepäck und Zelt vor meiner Türe campen würden und sich wie Kletten verhalten würden. Meine Wohnung ist mein Territorium, da darf ein Mann sein Beinchen nicht zur Reviermarkung heben, nur weil ihm das so gefällt oder ich ihm so gut gefalle. Das wäre ja noch schöner ...
Bei mir wären die Sachen im Müll gelandet, wenn sie mehrere Monate rumliegen, weil ich von Zeit zu Zeit alles ausmiste, schaue, was ich ausgeliehen habe und das zurückbringe oder notfalls meine Freunde bitte, ihr Zeug abzuholen, weil es stört. Das ist doch alles Ballast.

Die Frau hat erstmal der Deponierung zugestimmt, weil sie dich mag, aber offenbar hat sie sich selber gefragt, was das soll. Du bist doch gar nicht ihr fester Partner und die Frau datet womöglich andere Männer in ihrer Wohnung. Deine Sachen stören, nehmen Platz weg und sehen wahrscheinlich blöd aus.
Ich weiß, dass Flirt-Ratgeber dazu raten, sich langsam beim Partner einzunisten, aber wer keine Anziehung spürt, der vertreibt sich damit den Gegenüber eher noch mehr. Wenn ich mir vorstelle, bei mir liegen die Hemden und Hosen von Freunden rum ... bäh!