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  • #1

Sprachlos über die Feigheit mancher Männer!

Mich würde mal interessieren ob Ihr es euren Partnern sagt, (sobald man sich sicher ist) dass man sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann oder eben nicht.

Man hört ja immer mal wieder, gerade bei den Männern, dass sie zwar mit ihrer derzeitigen Partnerin glücklich sind, aber wenn das Thema gemeinsame Zukunft und Familiengründung zur Ansprache kommt heißt es dann auf einmal „ nein, momentan nicht“ oder „lass uns noch warten…weil“.

Gerade erst bei einer guten Freundin (Anfang 30) so erlebt… seit 2 Jahren in einer glücklichen Beziehung. Bereits nach ein Paar Monaten wurde darüber gesprochen, ob man sich generell Familie vorstellen kann. Ihr Partner bejahte und dabei hat sie es auch erstmal belassen (man will ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen), da sie ja ab dann wusste das er sich auch einmal Kinder wünscht. Als sie Ihn aber vor ein paar Wochen fragte, ob Sie die Pille absetzten kann hieß es auf einmal “ich bin mir einfach nicht sicher ob DU die richtige Frau für mich bist“.
Meine Freundin ist darauf hin sofort aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und wohnt nun erstmal bei mir. Sie fragt sich jetzt zu Recht, was das ganze soll und warum ihr Freund nicht schon früher mit der Sprache rausgerückt. Immerhin hat sie jetzt 2 kostbare Jahre verschenkt und sich Chancen verbaut.
Das ist wirklich sehr ungerecht und feige von euch Männern. Ich fühle so sehr mit meiner Freundin und selbst ich war immer der Meinung, er sei der richtige Mann an ihrer Seite ist. Wieso halten Ihr uns Frauen so oft warm? Wer von euch hat schon ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
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Löwin

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  • #2
40% der Männer im relevanten Alter für eine Familiengründung WOLLEN keine Kinder.
Ja, und die Männer halten diese Frauen warm, weil sie keine Lust haben solange zu suchen, bis sie eine gefunden haben, die auch keine Kinder möchte. Diese hat nämlich meistens noch den Nachteil, dass sie Karriere macht und nicht nur berufstätig ist.
Das mit dem Kinderwunsch kommt dann in den 40gern....dieses Thema (Alter Mann junge Frau) wird ja auch dementsprechend oft hier diskutiert.

Ich bin wirklich froh und glücklich, dass ich diese Familienphase hinter mir habe.
Alles Gute für Deine Freundin
 
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  • #3
Vielleicht sind manche Männer so, aber sicher nicht alle Männer. Ich (Mann) habe recht schnell Nägel mit Köpfen gemacht; bei mir waren es eher die Frauen, die Zeit brauchten.
Deine Freundin ist einfach an den Falschen geraten.
 
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  • #4
Hallo FS,

ich bin älter, als Du und Deine Freundin. 44 w, keine Kinder. Ich denke, es ist das Dilemma dieser Generation und auch meiner ( in der viele den 2. Start hinlegen), dass viele Frauen sich, berechtigter Weise, diese Frage stellen und um die 30-ig, dann gern an´s Kinderkriegen denken.
Ich kann Deine Freundin verstehen, vor allem wenn die Beziehung so lange bestand. Sollte, fairer Weise, geklärt werden. Ich denke, viele Männer in diesem Alter, sind schlichtweg nicht willens, sich so früh fest zu binden und wollen sich lieber noch die Hörner abstossen... Denn mit Anfang 30-ig, stehen viele Umbrüche an. Job, etc. Ich kann jeden Mann verstehen, der sich jetzt nicht binden will, finde das mit Mitte, Ende 3o, ok. Ebenso als Frau, empfinde ich 30 Jahre, als Alter recht früh. Ok! Wir haben nicht ewig Zeit, dafür.

Ich denke, der "Partner" Deiner Freundin, hat kalte Füsse bekommen... Unschön, verletzend., vielleicht wollte es auch und sieht sich nicht in der Lage, es umzusetzen. Auch wenn es schmerzlich ist, finde ich die Entscheidung Deiner Freundin richtig, zu gehen. Sie hat noch Zeit jemanden zu finden, der es aufrichtig will und zu Ihr stehen wird. So, ist es keine Basis. Leider leben wir in Zeiten, in der es eines nicht gibt und das ist Sicherheit. Wenn dieser Mann sich jetzt so verhält und sich unter Druck gesetzt fühlt, was wird er dann in anderen Situationen machen? Abhauen. Abschliessen und nach vorne sehen.Im Leben läuft vieles manchmal anders, als gewünscht, aber irgendwie weiss man später immer, warum, wofür es so kam und nicht anders.
 
  • #5
Hallo FS,
ich verstehe Dich sehr gut. Und da haben wir auch schon das eigentliche Problem aller zwischenmenschlichen Beziehungen: Vertrauen und Ehrlichkeit.


Warum können denn beide nicht wirklich ehrlich von Anfang an sein. Da offensichtlich jede, mit der ich näheren Kontakt hatte, in irgendeiner Form von Ihrem letzten Partner verletzt wurde, hat jemand mit ehrbaren Absichten gar keine Chance einen Fuß in die Tür zu bekommen, da sie nicht der Meinung ist, dass es auch „andere“ gibt.


Nun frage ich Dich, wie würdest Du denn die Spreu vom Weizen trennen können?


Ich bin von Anfang an offen und ehrlich, sage genau wie ich mir einen Beziehung vorstelle und verstelle mich nicht. Das scheint aber gar nicht gewollt zu sein.

Grüße, m/43
 
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  • #6
Das hat nichts mit Feigheit zu tun, sondern Egoismus. Mann wollte halt die Vorzüge einer Beziehung genießen ohne deren Nachteile.
Davon abgesehen, wenn das Thema nach ein paar Monaten das erste Mal angesprochen wurde, hatte der Mann wahrscheinlich noch die rosarote Brille auf. Nicht umsonst ist die Phase nach 2 Jahrne die kritischste in einer Beziehung, weil einem dann zunehmend die "Macken" des anderen auffallen.
 
  • #7
Hat deine Freundin ihn wirklich so gefragt; kann ich die Pille absetzen? Weil fragt man da nicht mehr so wie; ich denke, ich möchte langsam ein Kind haben, möchtest du es auch langsam? Oder so. Ich meine damit, man redet doch mehr über das was das Ziel ist und fragt nicht, ob man die Schranke abreisen darf.

Haben die zwei in der letzten Zeit darüber gar nicht geredet, wer was will und wohin es langsam gehen soll?

Du beschreibst die ganze Situation wie einen Einkaufszettel, Mann gefunden, mit Mann zusammengekommen, Mann gefragt; Kind ja, Kind nein, Mann hat ja gesagt, Frau eine weile gewartet, weil will ja den Mann nicht gleich überfallen, mit Kind, Frau denkt; lang genug gewartet, fragt Mann; darf ich Pille absetzen, du hast ja mal gesagt; du willst Kinder haben.

Du bist auch jetzt total sauer, dass die Berechnung und Strategie nicht aufgegangen ist, den deine Freundin hat doch nichts verschwendet, sie war doch gerne mit ihm zusammen, oder war es von Anfang an ihr Ziel, mit ihm Kinder zubekommen, wo sie nach 3 Monaten oder so noch nicht wirklich wissen konnte, ob er der wirklich richtige ist und ob sie länger zusammen bleiben.

Sie hat ihm jetzt eine Frage gestellt, er hat sich über die Situation hoffentlich zuerst Gedanken gemacht und dann so entschieden. Er hätte auch sagen können, jetzt noch nicht Schatz, las uns noch ein Jahr warten, ich fühle mich noch nicht reif dafür. Das hätte ich feige gefunden. Weil so hat er sich vielleicht erst zu dem Moment sich darüber Gedanke gemacht, ob er wirklich mit ihr Kinder haben will, weil vorher wurde er nur gefragt, ob er Kinder haben will und nicht ob er mit ihr Kinder haben will.

Das sind zwei Paar Schuhe.

Was mich bei dir auch noch stört, du schreibst "immer", sie waren 2 Jahre zusammen, das ist kein immer und du hat nicht die Beziehung geführt, also wie kannst du dann sagen; selbst ich war immer der Meinung. Denn die einzigen zwei die es wissen konnten oder beurteilen konnten, sind die beiden. Und wenn die zwei über das Tema gemeinsame Kinder noch nie geredet haben, sonder nur, ob man Kinder möchte, dann kann man nicht davon ausgehen, der andere will das selbe, wie man selber und ob man es sich mit dem anderem vorstellen kann. Natürlich ist das bitter für sie aber vielleicht war es ihm vorher gar nicht so klar, dass er sich mit ihr keine Kinder vorstellen kann, vielleicht hat er da noch keine Pläne gemacht, so wie sie, still und heimlich für sich.

Deine Freundin hat noch alle Chancen und vielleicht ist er doch der Richtige oder sie die Richtige, vielleicht kommt er wieder zurück zu ihr, nachdem er eine Denkpause hatte. Also nicht nach einer Einkaufsliste im Leben gehen und mit dem Partner reden und nicht was voraussetzen.
 
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  • #8
Meiner Meinung nach hat Deine Freundin richtig reagiert, indem Sie sich trennte. Zunächst schien er ja mit der Familiengründung einverstanden zu sein und jetzt kommt der Rückzieher seinerseits, weil er sich angeblich unsicher ist. Stell Dir mal vor, sie hätte noch ein paar Jahre gewartet, wäre dann Ende 30 und er will sich bezüglich Familienplanung immer noch nicht festlegen und sie hätte dann vermutlich ihrer schönsten Jahre an einen Mann verschwendet, der nur herumeiert und sich nicht festlegen will, dann wäre es für sie beinahe zu spät.

Nach zwei Jahren Beziehung sollte man schon wissen, wohin der Zug fährt.

Sie ist einfach nicht an den richtigen Mann geraten, so sehe ich es.

w
 
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  • #9
Das klingt jetzt vielleicht hart, aber sie ist selbst schuld:

ich würde nach einem Jahr Beziehung etwas in Richtung Verlobung oä erwarten. Wenn nichts passiert, würde ich einfach gehen. Denn dann kann es ja nicht "die Richtige" für ihn sein. Alle, die ich kenne und geheiratet haben, taten das nach +/- einem Jahr. Ich kenne auch Leute, die 10 Jahre zusammen waren, bevor es passierte. Das bedeutet für mich nur, dass sie zusammengewachsen sind, eine große Menge Geowhnheit und dadurch Liebe, aber nicht der Effekt, den die anderen erlebt haben. Und außerdem kriselte es wegen dieses Themas oft zwischen denen. Wer will sich bitte diese Diskussion als Frau geben, bitte nimm mich?! Bescheuert!

Wie kann man mehrere Jahre einfach so zusammenleben. Was glaubt ihr denn, dass dadurch der Partner zu Potte kommt? Ich weiß, dass das viele wirklich gedankenlos tun:zusammenziehen, auseinander..zusammen..auseinander.. ja, was ist denn mit eurer Seele? Wie gehts ihr denn dabei? Wie kann man sich nur so wenig aus sich selbst machen. Es ist völlig absurd. Das Zusammenleben lohnt sich nur dann, wenn man schon so weit ist zu sagen, wir wollen auch noch die letzte Runde zusammen erleben und nur deshalb probieren wirs mit dem Zusammenleben.

Also,
sie hätte sich schon vor einem Jahr trennen sollen. Und sorry, Männer, die mit 30 wegen Lebensumstellungen etc Verständnis für Dummheiten bekommen, sehe ich gar nicht ein.
Das Leben ist hart. Früher wars härter und dennoch waren die Menschen disziplinierter und pflichtbewußter. Den Leuten gehts heutzutage einfach viel zu gut! Damals haben die sich schon viel eher festgelegt und siehe da, das Ding namens Familie hat funktioniert und egal, wieviele Schwierigkeiten es mit sich brachte, Familie bietet immer zu einem betonten Teil Liebe, Freude und Geborgenheit. Menschen, die das hinauszögern, sind einfach nur kurzsichtig. Ich habe überhaupt kein Verständnis fürs Herumeiern, sofern da jemand ist.

Bekennt euch alle zu den Menschen an eurer Seite. Entweder wollt ihr oder nicht. Wie kann man sich nur so anstellen................ und dann zieht ihr auch noch eure Partner in eure charakterlichen Mängel mithinein. Das geht einfach nicht...

26w
 
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  • #10
Das ist wirklich sehr ungerecht und feige von euch Männern. Ich fühle so sehr mit meiner Freundin und selbst ich war immer der Meinung, er sei der richtige Mann an ihrer Seite ist. Wieso halten Ihr uns Frauen so oft warm? Wer von euch hat schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Zu schreiben, "feige von e u c h Männern" spricht nicht gerade für ein Differenzierungsvermögen.
Nur e i n e r hat es Deiner Freundin nicht gesagt, nicht a l l e !
Und auch nicht alle würden so etwas tun...

Ich finde das zwar auch nicht gut von diesem Mann - aber gleichzeitig muss ich auch die Mitverantwortung Deiner Freundin ansprechen: Es kann doch nicht sein, dass man zwei Jahre lang mit jemandem zusammenlebt und nicht spürt, dass das Gegenüber sich nicht sicher ist, ob man der richtige Partner ist.

Haben die beiden nur small talk betrieben?
Redeten die nicht über sich und teilten sich mit, wie es ihnen gerade mit dem Anderen geht?
Außerdem muss man so etwas zusätzlich noch an der ganzen Körpersprache merken, dass etwas nicht mehr stimmt - und dann den Partner sofort darauf ansprechen.
Auf mich macht das den Eindruck des "ganz normalen Wahnsinns" von Oberflächlichkeit, wie sie in vielen Beziehungen gelebt wird.
Sie sind garnicht richtig aufeinander bezogen, sondern leben hauptsächlich nur räumlich zusammen, sie kennen weder sich selbst richtig noch den Anderen. Wissen überhaupt nicht, wie oder was sie den Anderen fragen sollen, weil sie sich selbst noch nie tief gefragt haben.

Und dann fallen sie aus allen Wolken, wenn der Partner wenigstens d a n n ehrlich und offen ist, wenn er gefragt wird.
Die Aussage betraf zwar etwas, das man auch ungefragt mitteilen sollte, doch wenn das Schweigen über beziehungshinterfragende Themen von beiden kultiviert wurde, dann muss es nicht wundern, wenn erst auf spezielles Nachfragen eine Aussage kommt.
 
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  • #11
das hat nichts mit Feigheit der Männer zu tun, sondern mit der Unberechenbarkeit vieler Frauen, die ständig mitteilen, dass sie sich einen Traumprinzen wünschen und ihren aktuellen Partner sozusagen als das kleinere Übel an ihrer Seite akzeptieren, die ständig ihre Zukunftspläne ändern: Karriere im Ausland oder doch Familiengründung oder vielleicht zurückziehen in ihre Heimatregion und vielleicht trennen um einen geeigneteren Mann zu finden oder doch zusammenbleiben oder gar sofort ein kreditfinanziertes Haus bauen? Wer so viel Unentschlossenheit in der Lebensplanung kommuniziert, braucht sich nicht zu wundern, wenn ein Mann sich bei der Familiengründung plötzlich zurückhält.
 
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  • #12
Männer haben es ja auch leichter zu sagen: Warten wir noch ab, sie können ja immer Kinder zeugen, solange sie gesund sind. Bei Frauen tickt nunmal die biologische Uhr schneller, das ist einfach so und irgendwann können sie keine Kinder mehr kriegen!
 
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  • #13
Lieber 10, manche Männer sind nicht weniger unberechenbar...

Erst schmeißt er sich voll ins Zeug, und wenn nun endlich die Zeit gekommen ist, um gemeinsame Pläne zu realisieren, macht er sich vom Acker. Soll frau da entzückt sein?
Zugegebenermaßen haben oft beide ihren Beitrag zum Scheitern geleistet.

Aus Wut habe ich neulich meinem vermeintlichen Traumprinzen gesagt, nachdem er mich einfach so abserviert hat, wir könnten ja auch eine lose Affaire haben, so lange wir niemand anderen finden. Es war nicht ernst gemeint, nur als Test. Zum Glück ist er nicht drauf angesprungen. Immerhin ist er also nicht ganz Hallodri...
Ich wollte klar eine feste Beziehung. Habe auch nie was anderes gesagt.

Es gibt eine Zeit in einer Beziehung, da probiert man, ob es in der Realität auch funktioniert. Und man setzt alles dran, dass es klappt, weil man sich "angekommen fühlt" (so war das jedenfalls für mich...). Es dauert i.d.R. etwa ein Jahr, bis man es wirklich herausgefunden hat.
Vielleicht hat es hier länger gedauert und die Bequemlichkeit oder Angst vor Einsamkeit haben den Mann davon abgehalten, Tatsachen auf den Tisch zu legen. FS, Deine Freundin kannst dankbar sein, dass es jetzt und nicht später passiert ist. So kann sie nun Entscheidungen für sich und ihr weiteres Leben treffen. Es wird erst schmerzhaft sein und sie eine Weile beschäftigen. Dann wird sie nach vorne schauen können.
 
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  • #14
Männer sind nicht feige, die Frauen erwarten nur zuviel und ärgern sich dann, wenn diese Erwartungen sich nicht erfüllen, sage ich als Frau.
Schön blöd, wenn ich zwei Jahre auf einen Heiratsantrag warten würde.
Spätestens nach einem Jahr und dann noch wie in dem geschilderten Fall des Zusammenlebens müsste man wissen, wie er tickt, ob er heiraten will oder ob sie die "Warmhalteplatte" für bessere Zeiten ist. Sie war wohl die "köchelnde" Dauerverlobte, die meist aussortiert werden, wenn die Superfrau auftaucht, dann wundert man sich, wie schnell diese Typen doch mit allem Drum und Dran heiraten. Also Sie war nicht die Richtige. Viele Frauen begeben sich dümmlicherweise in diese jahrelange Dauerverlobten-Rolle, selbst Schuld. Natürlich heiratet er dann doch, aber eben nicht sie.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was besseres findet, gilt auch für Frauen.
 
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  • #15
Ist doch recht lustig, was man hier alles so liest.
Die bösen bösen Männer, die sich mit 30 nicht ihr leben verbauen wollen. Anstatt, dass die Frau bleibt. Irgendwoher kommt ja die Scheidungsrate von 50%; vielleicht sind einige ein wenig heller als die Anderen, und wollen nicht den Rest ihres Lebens mit Unterhaltszahlungen verbrigen, nachdem ihnen die werte Dame nach 2-5 Jahren Beziehung den Laufpass gegeben hat. "Ich liebe ihn nicht mehr". Das hört man interessanterweise so gut wie NIE von einem Herren.

Sich aber wundern, wenn die Männer sich ein Elendsleben ersparen wollen? Haha.
 
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  • #16
Das ist wirklich sehr ungerecht und feige von euch Männern. Ich fühle so sehr mit meiner Freundin und selbst ich war immer der Meinung, er sei der richtige Mann an ihrer Seite ist. Wieso halten Ihr uns Frauen so oft warm? Wer von euch hat schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Du wirst es nicht glauben, auf jede Ehe kommen 4-6 Beziehungen, die vorher abgebrochen werden. Die Beziehungen beginnen alle damit, daß zwei Personen glauben die richtigen füreinander zu sein. Doch unglaublicherweise entscheidet sich dann plötzlich einer um und stellt irgendwann fest, daß man doch nicht zueinander passt. Erstaunlich, nicht? Und selbst von den Ehen werden über die Hälfte wieder geschieden, weil die Partner plötzlich ihr Gegenstück nicht mehr als passend empfinden! Und jetzt kommts: der Anteil der Frauen, die diese Ehen wegen unpassend gewordenem Partner auflösen, ist deutlich größer als der der Männer! Ist das nicht ungerecht und feige von den Frauen?
 
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  • #17
Im ersten Schmerz kann ich die Wut verstehen. Deine Freundin sollte sich aber auch über ihre Rolle Gedanken machen! Sie hat sich ein ganzes Jahr lang (oder sogar mehr?) vor einer überfälligen Entscheidung gedrückt. Hinhalten ist sicher nicht nett, aber sie hat sich über ein Jahr lang hinhalten lassen. Das bitte nicht vergessen, und vor allem: in der nächsten Beziehung besser machen.
 
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  • #18
Hier sollten einige mal auf dem Teppich bleiben. Was sind bitte 2 Jahre für eine Länge wenn es um eine tiefe Beziehung geht?! Manche reden daher, als hätte sie 10 Jahre verschenkt. Aber das sind dann genau die richtigen. Zu früh zusammenziehen, zu früh heiraten, zu früh Kinder in die Welt setzen und ein paar Jährchen später, kann man diese dann Freitagsabends auf dem Single-Schnäppchen Markt aufgabeln. Natürlich mit dickem Loch im Herzen und der genialen Weitsicht "Alle Männer sind scheiße"!

Und die Kinder sind Scheidungskinder! Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es echt begriffen!
 
  • #19
So wie die Sache in der Fragestellung geschildert wird, hat die besagte Frau mit ihrem Mann die Familienplanung gar nicht wirklich besprochen. OK, sie haben einfach mal theoretisch darüber gesprochen, "ob man sich generell Familie vorstellen kann". Aber dann nach ein paar Wochen gleich fragen, ja ob sie jetzt denn die Pille absetzen könne: entschuldige, das ist mit der Tür ins Haus fallen!! (Oder soll der Mann am Ende noch dankbar sein, dass sie ihn 'wenigstens' gefragt und ihm das Kind nicht einfach angehängt hat?!?)

Für mich klingt dieses Verhalten extrem entwürdigend für diesen Mann. Kein Wunder, fragt er sich in dem Moment, ob die Frau wirklich die richtige für ihn sei. Würde meine Freundin mich dergestalt zum Samenspender degradieren, würde ich mir auch solche Gedanken machen.

Und was ich hier immer wiederhole, bewahrheitet sich einmal mehr: Zwei Jahre Beziehung sind einfach zu wenig für eine stabile Beziehung, fürs Kinderkriegen, für eine gemeinsame Familie. Wenn die Frau Anfang 30 so 'dringend' Kinder braucht, so ist sie mit einem Mann Anfang 40 mit Kinderwunsch einfach besser 'beraten'. Und ein Mann Anfang 30 sollte sich, so er nicht selber mehr oder weniger 'sofort' Kinder möchte, besser eine jüngere Frau suchen. So ist es einfach.

Wenn nun das Ganze als Feigheit vonseiten des Mannes bemäntelt (und verallgemeinert) wird, so ist das nichts als typische Schönrederei von Frauenseite, um das eigene Scheitern abschieben zu können. Das geht in dieselbe Richtung wie all die 'starken' Frauen, die ständig beklagen, dass die Männer angeblich 'Angst' vor ihnen hätten. Was natürlich fertiger Schwachsinn ist: Die Männer wollen diese Frauen einfach nicht - so simpel!
 
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  • #20
@#15 wo hast Du die Zahlen her? Interessiert mich! Danke!
 
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  • #21
Ist doch recht lustig, was man hier alles so liest.
Die bösen bösen Männer, die sich mit 30 nicht ihr leben verbauen wollen.
.

Eine Familie zu gründen bedeutet, sich sein Leben zu verbauen? Pfui Teufel, kein Wunder, dass es mit der Gesellschaft bergab geht bei dieser vermurksten Einstellung. Für manche scheint der Sinn des Lebens nur im unverbindlichen Konsumieren zu bestehen. Traurig.
 
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  • #22
@#18

Ein sachlich und zutreffender Beitrag.
Es mag durchaus Männer (wie auch Frauen) geben, die tatsächlich als feige zu bezeichnen sind, aber gleichwohl hier alle Männer über einen Kamm scheren zu wollen, ist vollkommen inopportun.
Die Entscheidung für eine Familiengründung mit Kind(ern) ist in der heutigen Zeit keine Bauchentscheidung, sondern sollte sorgfältig überlegt werden.
Da kommt die Frage nach dem Absetzen der Pille eher einem "Pistole auf die Brust setzen" gleich.
Und wenn der Gute sich dann nicht eindeutig ablehnend äußert, ist er "feige".

In einem Parallelthread wo es um offene Worte hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes einer Dame ging, wurde von eben diesen userinnen geraten, bloß nicht (....."um Himmels willen...") dieser Frau ungeschminkt die Wahrheit zu sagen - sie könnte ja verletzt werden.

Ja, was denn nun, meine emanzipierten Damen.
Wollen sie ehrliche Antworten oder Gelaber ?


m, 50
 
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  • #24
@ 20

---> Eine Familie zu gründen bedeutet, sich sein Leben zu verbauen? Pfui Teufel, kein Wunder, dass es mit der Gesellschaft bergab geht bei dieser vermurksten Einstellung. Für manche scheint der Sinn des Lebens nur im unverbindlichen Konsumieren zu bestehen. Traurig. <---

Wie nennst du denn bitte eine Familienplanung, welche heute ohnehin zu mehr als 50% in die binsen geht, gepaart mich Scheidungsurteilen die man nicht immer logisch nachvollziehen kann?

"unverbindliches konsumieren" ist mir da bedeutend.

Aber auf solche Gegenfragen bekommt man ja von den entsprechenden user selten eine Antwort.
 
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  • #25
Und jetzt kommts: der Anteil der Frauen, die diese Ehen wegen unpassend gewordenem Partner auflösen, ist deutlich größer als der der Männer! Ist das nicht ungerecht und feige von den Frauen?

Fakt ist, dass Frauen eher die Scheidung einreichen, aber dafür gibt es ja meistens auch handfeste Gründe. Keine Frau trennt sich aus Spass und Freud und setzt sich den anstrengenden Nachwirkungen einer Trennung, Scheidung, Anwalt, Stress usw aus.

Ungerecht ist es nicht, feige ist es von den Frauen auch nicht. Es ist eher unfassbar, dass sich viele Männer, nicht alle!, immer noch Dinge jahrelang tun, ohne zu überlegen, fremd gehen, Affären haben, sich nicht um die Familie kümmern usw., so dass Frau eines Tages die Nase voll hat und geht.

Solange viele Männer ihr Essen auf den Tisch haben, eine geputzte Wohnung und halbwegs guten Sex haben und ansonsten in Ruhe gelassen werden, sind sie doch zufrieden und trennen sich nicht.

w 48
 
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  • #26
Ist doch recht lustig, was man hier alles so liest.
Die bösen bösen Männer, die sich mit 30 nicht ihr leben verbauen wollen.

Wieso Leben verbauen? Für viele Männer und Frauen fängt mit einer Familie das Leben erst richtig an!?
Nur weil der Mann dann nicht mehr als Lonesome Cowboy durch die Wüste zieht? Oder weil er nen Kombi statt nem schicken 2-Sitzer fährt?
Ist doch Blödsinn! Viele Männer um die 35 habe es satt, das einsame Singleleben in serieller Monogamie. Die wollen sich auch ein Heim schaffen.
Kinder sind nicht das Ende vom Leben, sondern der Anfang, meine Güte.
Die Blickwinkel ändern sich vielleicht, aber wer will schon sein Leben lang dasselbe machen?

Schaut Euch doch mal Familien an? In der Regel sind die zufriedener als die Singles und auch zufriedener als die DINK-Paare, die nur in schicken Wellnesstempeln,in Extremsportarten, an den Hot Spots der Welt und auf coolen Vernissagen aufblühen?! Die ruhen doch nicht in sich!?
 
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  • #27
das ist fast immer eine Reaktion auf eine Frau die ihrerseits keine eindeutigen Signale aussendet - von anderen oder immaginären Männern schwärmt, permanent berufliche Pläne ändert (Ausland, andere Stadt, 24-h-Karrierejob) oder die Beziehung mal als "Beziehung", mal als "Freundschaft" mal als "Bekanntschaft" bezeichnet. Wie Frau in den Wald hineinruft so ruft Mann aus dem Wald hinaus.
 
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  • #28
Ungerecht ist es nicht, feige ist es von den Frauen auch nicht. Es ist eher unfassbar, dass sich viele Männer, nicht alle!, immer noch Dinge jahrelang tun, ohne zu überlegen, fremd gehen, Affären haben, sich nicht um die Familie kümmern usw., so dass Frau eines Tages die Nase voll hat und geht.

Solange viele Männer ihr Essen auf den Tisch haben, eine geputzte Wohnung und halbwegs guten Sex haben und ansonsten in Ruhe gelassen werden, sind sie doch zufrieden und trennen sich nicht.
w 48

Du hast ja so recht. Um es nochmal zusammenzufassen: Es gibt zwei Gründe warum Beziehungen kaputt gehen:
1. Entweder der Mann verlässt die Frau feige, denn Gründe - ausser Feigheit - hat er dafür nicht. 2. Oder die Frau muß ihn verlassen, weil die Männer immer noch Dinge tun, ohne zu überlegen, oder sonstwie doof ist. Denn Frauen verlassen Männer nie ohne berechtigte Gründe (im Gegensatz zu den Männern).

Für mich als Mann gibt es also nur zwei Wege:
1. ich werde Schwul. Dann kann ich keiner Frau mehr die Beziehung vermasseln und bin tragbar für die Gesellschaft.
2. Ich lege alle Männlichkeit ab, und werde unbeschreiblich weiblich. Denn Weiblichkeit zerstört ja keine Beziehungen (siehe oben).

Apropos putzen: Als meine letzte Freundin zu mir zog, mußte ich eine Putzfrau engagieren. Und gekocht habe ich deutlich mehr als sie, gezahlt übrigens auch. Und dann sollte ich auch noch dauernd mit ihr schlafen, mehr als mir recht war, und sie meinte noch ich müsse ihr deshalb dankbar sein.

Du hast völlig recht, das war dann alles in allem ein Trennungsgrund für mich. Aber seitdem hab ich alles (saubere Wohnung, Essen, Sex), und auch noch deutlich günstiger als vorher.
 
  • #29
@#18



In einem Parallelthread wo es um offene Worte hinsichtlich des äußeren Erscheinungsbildes einer Dame ging, wurde von eben diesen userinnen geraten, bloß nicht (....."um Himmels willen...") dieser Frau ungeschminkt die Wahrheit zu sagen - sie könnte ja verletzt werden.

Ja, was denn nun, meine emanzipierten Damen.
Wollen sie ehrliche Antworten oder Gelaber ?


m, 50

Ich glaube, dass der wertschätzende Umgang miteinander nichts mit Emanzipation zu tun hat. Es erfordert Einfühlungsvermögen und gute Kommunikationsskills, um dem anderen etwas mitzuteilen, ohne zu verletzen. Verletzt zu werden durch andere, hat wiederum etwa mit meinem eigenen Selbstbild und Selbstwert zu tun. nehme ich mich so an, wei cih bin, können mir die Bewertungen anderer nichts anhaben. Beziehungen wirken zirkulär, nicht linear, und entbehren somit der Ursache-Wirkung. Von daher entlässt es auch alle Beteiligten aus der Schuldfrage. Wie angenehm für alle!
 
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  • #30
@24
Liebe w 48,
was hast du doch für ein komisches Weltbild von den vielen Männern!
Aber gut, dass du es endlich mal so klar und offen kommunizierst.
 
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