E

excuse-me

Gast
  • #1

Spürt ihr das "kleine Glück" im täglichen Leben ?

Wir sind alle auf der Suche nach dem großen Glück - unserem Traumpartner, einer Traumzukunft, einem Traumurlaub, einem Traumauto, einem Traumhaus ... Haben wir das Gespür dafür verloren, uns an den kleinen Dingen des Alltags zu erfreuen? Ist es nicht eher die Summe unserer täglichen kleinen Glücksmomente, die uns unser Leben als erfüllt und glücklich empfinden lässt? Gespräche mit Freunden, die Stille, gutes Essen, das jemand dir Zeit schenkt, Musik hören, lesen, Berührungen, die Gerüche und optischen Veränderungen der Natur in den verschiedenen Jahreszeiten... Kannst du mit allen Sinnen genießen: sehen, hören, riechen, schmecken, tasten? Wie bewusst bemerkst und empfindest du die Momente des täglichen kleinen Glücks?
 
G

Gast

Gast
  • #2
Heute, nach einer schweren Krankheit kann ich bewusster solche kleinen Momente des Glücks wahrnehmen und genießen. Dennoch, der Alltag und Trott holt einen immer wieder ein. Man muss es wollen und spüren, sich manchmal einfach auch zum Glück "zwingen", es jetzt zu genießen. Einfach mal inne halten - den Augenblick bewusst genießen und nicht schon wieder an den vollen Terminkalender, die Kinder, die Nachbarin und den Großputz, den Kundentermin etc. denken. Doch das ist alles leichter gesagt als getan. Es hilft, abends den Tag Revue passieren zu lassen, die schönen Momente zu registrieren oder aufzuschreiben.

Oder - wenn ein Partner da ist, diese Momente bewusst zu zweit zu genießen, den anderen auch mal zu bremsen in seiner Arbeitswut und "immer für andere da sein-Wut" und abends statt Fernsehen (in lauen Sommernächten) die Flasche Rotwein auf der Blumenwiese zu öffnen und den Wind in den Haaren zu spüren.

Ich bin froh, diese Chance nochmal erhalten zu haben und nutze mein "neues" Leben, um dieses so gut es geht, Tag für Tag zu genießen Eben manchmal auch mit nur ganz kleinen Gesten oder Worten, Gefühlen oder Erlebnissen. Denn insgesamt erhöht es die Lebensqualität.
 
B

Berliner30

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  • #3
So eine Frau gibt es praktisch nicht, warum also nur danach suchen?
 
F

Frosti

Gast
  • #4
Man sollte sein Glück finden bei dem was man hat und nicht bei dem was man erreichen könnte. Ein Leben lang hinter seinen Träumen herzulaufen finde ich ein sinnloses Leben.
Wer genau hinsieht findet die Momente, die einen ein warmes Gefühl geben und die Gewissheit warum man hier ist.
Frosti
 
G

Gast

Gast
  • #5
Das, was du beschreibst, sind kleine Inseln im Alltag. Sie tauchen nicht immer im richtigen Moment auf, aber man kann und sollte sie sich ganz bewußt schaffen!

w55
 
G

Gast

Gast
  • #6
@ Berliner30 - es gibt solche Frauen doch! Es lohnt sich danach zu suchen!
 
G

Gast

Gast
  • #7
wunderschöne formulierungen und worte...denke das spricht, resp. schreibt jemand mit viel lebenserfahrung und auch achtung achtsamkeit. das gefällt mir sehr ist wohltuend reif und verantwortungsbewusst dem eigenen leben gegenüber. danke. die verantwortung fürs glück selber in die hand nehmen und leben und nicht diese überhöhten unrealistischen forderungen des lebensglück an einen potentiellen partner alleine wenden...ich freue mich ab vielen schönen alltäglichen begegnungen mit menschen der natur literatur kunst bewegung und vielen mehr
 
  • #8
Ich glaube, das ist eine Sache der Lebenssituation!
In jungen Jahren wollen wir doch erstmal alles tun, um ein schönes Nest für eine Familie zu bauen. Das bedeutet sehr viel Arbeit und die Sicht weit nach vorn, und beides macht uns auch zufrieden bei jedem Schritt, den wir geschafft haben.
Die kleinen Glücksmomente genießen wir aber auch schon in dieser Zeit, nur sind sie uns, mit den großen Zielen vor Augen, nicht so bewusst. Schade eigentlich! !
Die "großen" Ziele habe ich mit meinem Ex- Mann alle erreicht und nach der Trennung dachte ich, die Welt ginge unter! Haus weg, Garten weg, einiges an Geld weg, Mann weg!

Heute freue ich mich viel bewusster über das "kleine Glück", und finde es gar nicht unbedeutend! Es sind GlücksMOMENTE, von denen ich täglich viele erlebe und ganz bewusst genieße.
Das Wohlgefühl, morgens freundschaftlich gestimmten Kollegen zu begegnen, der erste Krokus im Frühling, das Lächeln meines Liebsten, wenn er aufwacht, Besuch meiner Kinder, usw...

@#1: Mein Grund für ein neues Leben ist ein anderer als bei dir, aber ich fühle wie du.

@#2, Berliner30: Sei nicht so pessimistisch! SO sind wir Frauen auch wieder nicht!
 
P

Persona grata

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  • #9
Ich empfinde diese kleinen Momente sehr bewußt. Vielleicht liegt es -wie bei der #1- auch bei mir daran, dass ich das Leben vor einigen jahren neu geschenkt bekam. Ich freue mich "wie ein Schnitzel", wenn ich im Herbst ein kleines Bäumchen sehe mit einer besonders leuchtenden, intensiven rotbraun Färbung. Ich war glücklich, als ich mit meinem Liebsten auf dem Deich auf Norderney bei Sturm spazieren ging (wir haben es zumindest versucht, aber streckenweise war der Gegenwind zu stark), mein Schatz plötzlich stehen blieb, mein Gesicht in seine Hände nahm, mich küsste und mir sagte, wie sehr er das Zusammensein mit mir geniesst! Ich war gerade ganz gerührt, als der kleine Enkelsohn von meinem Freund -sehr zaghaft- auf meinen AB gesprochen, mir Grüße ausgerichtet und gefragt hat, ob sein Opi da ist (es war das erste Mal, dass er bei mir angerufen hat, wir lernen uns erst in der nächsten Woche persönlich kennen). All das genieße ich in vollen Zügen, bin dankbar und weiß sehr wohl, das das ein Geschenk ist, was nicht selbstverständlich ist. Ebenso freue ich mich, wenn ich anderen Menschen eine Freude machen kann und sehe, wie sie sich darüber freuen. Dann denke ich, dass jeder Cent gut investiert ist und ich kann damit anderen auch ein Glückgefühl vermitteln. Dann verzichte ich auch gerne mal auf etwas für mich. Denn mir geht es jetzt sowohl gesundheitlich auch als mit meinem Partner so gut, dass ich manchmal die ganze Welt umarmen möchte.
Ich wünschte, ich könnte den hier schreibenden Forumsteilnehmern etwas von diesem positiven Lebensgefühl abgeben, von dem ich z.Zt. reichlich habe!
 
V

VirginiaWoolf

Gast
  • #10
Wunderschöne Frage, excuse-me, stimme #6 zu
@#2 Berliner30, sei doch bitte nicht so verbittert.

Ja ich spüre diese Glücksmomente (wieder). Manchmal bedarf es traurigerweise erst einer schweren Krise (damit meine ich nicht meine Trennung), um sie wieder zu spüren.
Manchmal bedarf es einer Art Wiedergeburt, nachdem man am Abgrund stand
und noch einmal gerettet wurde.
Einige Glücksmomente und Freuden meines Lebens, Alltags:
- Der erste Blick in das Gesicht meiner Neugeborenen (nach schmerzhaften
Kaiserschnitten)
- ihr Lachen und Gedeihen, Ängste und Sorgen um sie ausgestanden zu haben
- ihr "Mutti hilfst Du mir mal" (auch heute noch)
- das Gefühl gebraucht zu werden
- spontane Besuche meiner Tochter
- eine Tasse Espresso in einem Straßencafe
- eine Schwitzkur in der Sauna oder ein heißes Bad
- den Duft von Lavendel "inhalieren"
- das Leuchten einer Nachtkerze in klarer Nacht (vermisse ich jetzt)
- das Wohnzimmer von Kerzen erleuchtet ist, deren Wärme und Duft sich ausbreiten
- Blumen, insbesondere Sonnenblumen sehen, riechen
- Lachen und "Blödeln" mit meinen Kindern, Kollegen/innen, Freunden/innen, Studenten/innen
- überhaupt Lachen bis die Tränen kullern und der Bauch verkrampft
- ein Buch, das ich immer haben wollte, nun in der Wühlkiste für 3 € zu finden
- Musik live oder aus der "Konserve" in mich eindringen lassen
- eine Ausstellung besuchen und mit allen Sinnen die Bilder "aufsaugen"
- beim Autofahren laute Musik zu hören und mitzusingen
- jemandem zu helfen und Trost zu spenden
- Jedes Dankeschön (von einem lieben Menschen)
- körperlich schmerzfrei und fit zu sein
...
Das Traumhaus habe ich verlassen, brauche ich nicht. Ich genieße, was ich mir bescheiden danach aufgebaut habe.
Traumurlaub, muss nicht teuer sein, ich liebe die südländischen Leute und Landschaften, z. B. blühenden Oleander an jeder Straße.
Der Traummann - er muss es ehrlich mit mir meinen, mich mögen wie ich bin, und das großte Glück ware dann, wenn er sagen würde "Ich liebe Dich".
Dann würde ich singen
"Warum bin so fröhlich, so fröhlich, so fröhlich
bin ausgesprochen fröhlich, so fröhlich war ich nie
ich war schon öfter fröhlich,
ganz fröhlich, ganz fröhlich,
doch so verblüffend fröhlich war ich bis heut noch nie..."
Herman van Veen

Liebe Grüße und ein genussvolles Leben
Virginia
7E20CD34

PS: habe nur die leidigen Fehler ausgebessert - der Kopf ist oft schneller als die Finger auf der Tastatur :)
 
P

Persona grata

Gast
  • #11
@9: Gefällt mir, Dein Text, Virginia. Schönes Statement!
 
G

Gast

Gast
  • #12
an alle:

vielen Dank für die Frage und die Antworten.
Auch DAS tut mir grade gut,
nachdem mir der Espresso nach dem Mittagessen so lecker war,
nachdem der Hokaido-Kürbis heute so toll orangefarben und lecker in meinem Mittagessen-Teller lag
nachdem ich heute vormittag mir am Schtreibtsich mal Zeit lassen konnte
und das nachdem ich in aller Frühe schon zufälligerweise ein paar nette Worte von der Nachbarin hörte und sie ganz kurz umarmte
und das nachdem ich ohne schwere Gedanken aufgewacht war
und das wiederum nach einer durch geschlafenen Nacht
die ich mit einem neuen interessanten Buch vor dem Schlafengehen begonnen hatte.... usw. usw. usw.

Es geschieht oft
und zieht sich durch den Alltag - - die Kette kleiner wundersamer Momente.

Ich war sehr krank gewesen.
Jetzt genieße ich es unendlich, mit meinen beiden Händen wieder auf den Rücken fassen zu können, was zwei Jahre gar nicht möglich war. Ich lege mir jetzt so gerne die Handflächen auf Nierenhöhe. Ein immer wieder neu beglückendes Erlebnis.

M. (Frau)yenv
 
B

Berliner30

Gast
  • #13
@5,7,9 wenn ihr wüßtet wie die heutigen 20-32 Jahre alten Frauen /Generation so drauf sind, dann hättet ihr vermutlich schon längst aufgegeben. Man kann sagen: pro Tag ein schräger Kontakt, gestern waren es z.B. 2 Damen schauten Tagelang auf mein Profil und als ich sie nett angesprochen habe (paßten in mein Beuteschema) bekam ich eine Absage ... das waren dumme aber sehr harmlose Fälle, die mich kurzfristig ärgern.

Kurz und knapp gesagt: es wäre schön überhaupt erstmal eine normale Frau bzw. mit einem ordentlichem Umgang, Erwartung etc. zu finden, alles andere (wie in der Fragestellung beschriebene) ist purer Luxus, leider.
Mag sein das es in eurer Altersklasse mehr "ordentliche bzw. anständige Menschen" gibt.
 
  • #14
@#12, lieber Berliner30, ich glaube nicht, dass es in unserer Altersklasse mehr "anständige" Menschen gibt. Es sind Schicksalsschläge und die Lebenserfahrung, die uns nachdenklicher und dankbarer für kleine Glücksmomente werden lassen. Wir haben einfach nur dazu gelernt!
 
  • #15
Ich bin durchaus in der Lage mich an den täglichen Kleinigkeiten zu erfreuen, gerade auch an der Natur, an Büchern und Gesprächen. Das heißt doch aber nicht, dass man deswegen weniger nach einem tollen Partner Ausschau halten kann oder längerfristige Ziele verfolgen kann.
 
G

Gast

Gast
  • #16
Hallo Angela, hallo Berliner30 - so denke ich auch, es gibt nicht mehr davon in unserer Altersklasse, aber wir haben teilweise schon sehr harte, schmerzhafte Erfahrungen machen müssen, so dass wir uns (wieder) über Dinge freuen können, die für Jüngere einfach selbstverständlich sind - für uns früher sicherlich auch.
Und wir wissen es für uns auch besser zu genießen. Doch auch das trifft in höherem Alter nicht auf jeden zu.

@Frederika, nicht falsch verstehen, nur weil wir älter und erfahrener sind, dazu gelernt haben und vielleicht auch mal etwas gelassener sehen als noch Jahre zuvor, haben wir trotzdem genauso noch langfristige Ziele! Wir gehören ja nicht zum alten Eisen und werden bald verschrottet, so dass sich Ziele nicht mehr lohnen. Vielleicht genießen wir einfach die Kleinigkeiten am Weg zu unserem Ziel jedoch mehr und intensiver!
 
V

VirginiaWoolf

Gast
  • #17
@#12 Berliner30,
ich glaube Dir das, ähnliches haben mir schon andere jungen Herren berichtet, mit denen ich locker in Kontakt bin.
Du hättest mic nicht löschen sollen ;-)) , ja weiß Du hast keine Zeit, einen stressigen Job. Versuche,
versucht
es doch trotzdem mal, Dir/Euch so einen "kleinen" Luxus zu gönnen, der nicht teuer und nur ein wenig Zeit zum Genießen und Besinnen braucht.

http://www.wecker.de/cgi-bin/cgi_lieder1?id=171&ok

" ... Ich steh doch immer wieder auf,
auch wenn bis jetzt noch vieles mies war.
Ab heute wird nichts mehr versäumt:
Wer nicht genießt, ist ungenießbar. " Konstantin Wecker

Ein genussvolles Leben
Virginia
7E20CD34
 
G

Gast

Gast
  • #18
excuse-me, natürlich kann ich die kleinen Glückmomente erkennen und auch genießen, genauso wie du sie beschreibst. Ich konnte das schon immer und für mich sind solche Momente "lebenserhaltend". Gerade als Single-Frau, die es manchmal sehr vermisst in den Arm genommen zu werden, zärtliche Blicke und Gesten zu tauschen und all diese Dinge, die eine schöne Partnerschaft ausmachen, brauche und genieße ich die kleinen Glücksmomente. Dann spüre ich mich mit allen Sinnen und weiß, dass es sich zu leben lohnt :).
 
G

Gast

Gast
  • #19
Erst durch überstandene Krisen wird der Mensch glücksfähiger.

Das Leben ist nicht so wie wir es gerne hätten.
Entscheidend ist wie wir damit umgehen
Virginia Satir
 
G

Gast

Gast
  • #20
Man muss daran glauben, dass Glück möglich ist um glücklich zu sein! Die meisten von uns meinen, das Glück sei eine Reaktion auf ein Ereignis, aber in Wirklichkeit ist es ein Gemütszustand, der nur wenig mit dem zu tun hat, was um uns vorgeht.
 
G

Gast

Gast
  • #21
#19

DANKE! Endlich weiß ich, warum ich glücklich bin, obwohl es keinen wirklichen Anlaß dazu gibt - allerdings auch keinen, der dagegen spricht.

w55
 
J

Jürgen

Gast
  • #22
Ja, es sind die Momente des "kleinen" Glücks, die kleinen Freuden - wenn diese auch gelebt werden, die dann nicht nur einen ganzen Tag verändern können. Und sie lassen vielleicht sogar Träume wahr werden.

Ein liebevolles Wort, die richtige Geste, ein Lächeln zu richtigen Zeit. Sich in den Armen halten.

Eine Frau, bei der man(n) das Gefühl hat, angenommen und zugleich angekommen zu sein. Aber wer mag das schon?

beam me up scotty...
Sweet Dreams
 
J

JoeRe

Gast
  • #23
Ich hatte gerade ein Stück Sachertorte nach einem ansonsten ziemlich mauen Tag. Zählt das?

Ein Schritt zurück: Ja, ich erlebe diese Momente (leider im Moment etwas selten), aber immer genau denke ich nicht darüber nach, ob ich glücklich bin oder nicht. Sobald ich darüber nachdenke oder es mir bewusst mache, oder -- noch schlimmer -- über den Grund nachdenke, verliert der Moment seine Magie. Die Magie des Moments hat sich sogar in mein Profil geschlichen.
In der Retrospektive ist er dann schön, aber dann nur noch als Echo vorhanden. Vielleicht sind sie einfach nicht zum Festhalten gedacht.


--JoeRe, 7E1F7A5D
 
E

excuse-me

Gast
  • #24
Wenn die Kastanien unter den Bäumen liegen, hebe ich eine auf und behalte sie lange Zeit fest in der Hand. Die weißen "Knallerbsen" am Strauch - ich zupfe ein paar ab, werfe sie auf den Boden und trete drauf - Kindheitserinnerungen. Die späten Rosen - ich kann nicht daran vorbeigehen, ohne an ihnen zu riechen. Die dicken roten Äpfel an den von mir vor ein paar Jahren gepflanzten Apfelbäumchen (1 weiblicher und ein 1 männlicher nebeneinander!) - ich habe den Geruch von bebackenem Apfelkuchen bereits jetzt in der Nase :)

Wenn jemand anruft - nur so - ich wollte mal deine Stimme hören, ich habe dich vermisst.
Wenn meine Freundin sich meldet - hast du morgen früh Zeit, ich bringe Brötchen mit - und unser Frühstück dann 4 Stunden dauert.
Wenn meine Borderline-Katze (ja, sie scheint psychisch gestört, kann nicht mit aber auch nicht ohne mich ;-) mir ums Bein streicht.

Kleine Glücksmomente! - JoeRe, man kann sie nicht festhalten, aber sie sammeln sich in dir an zu etwas Großem. Und dann kannst du auch abgeben, an andere - und dann kommt auch wieder etwas von den anderen zu dir zurück. Ein stetiger Kreislauf ......
 
V

VirginiaWoolf

Gast
  • #25
Danke @#10 Persona
 
B

Berliner30

Gast
  • #26
@16 kann mich daran leider nicht mehr erinnern, hab mal an EP geschrieben, mal schaun ob da was geht ... hatte ich dir nicht meine EMail Adresse gegeben? Ansonsten frag mal Fräulein Smilla, die hat meine auch.
Wie in einer anderen Frage von mir habe ich mich entschlossen den vorhandenen Account weiter zu nutzen, ist halt übersichtlicher und warum soll ich die ganzen Antwortfaulen nochmals anschauen.
 
G

Gast

Gast
  • #27
Liebe excuse me,
suchen wir Menschen wirklich das große Glück?
Ich glaube nicht das das wirklich existiert.Ich bin überzeugt das es das kleine Glück ist, das sich einstellt, wenn sich zwei Suchende begegnen und wenn Beide in die gleiche Richtung denken und
handeln verstärkt sich dieses Glück noch mehr und ein gemeinsames Band kann dann entstehen, das sich durch viele kleine Glücksmomente auszeichnet.(bei Freundschaften und/oder Partnerschaften)
Das sogenannte große Glück ist doch eher fiktiv und viele Menschen verschließen sich vor dem kleinen Glück, weil sie nach dem großem , unerreichbaren Glück eifern.Dabei ist es so einfach,
glücklich zu sein,nur zulassen muss man es für sich.

Ja,Du hast recht, viele sind nicht mehr in der Lage mit all ihren Sinnen sich und andere wahrzunehmen,stattdessen zählen bei Einigen("elitär Behafteten") eher Statussymbole zum Glück.Schade.
Das kleine Glück steckt in jedem Tag.
Jeder Tag ist ein neue Möglichkeit ein oder mehrere Glücksmomente zu erhaschen, z.B. ein Lächeln-z.B. vom Müllmann oder Briefträger oder selber lächeln und einem Mißmutigen die Tour damit zu verändern...ins Positive.
Es hat natürlich auch mit der Wahrnehmung eines Jeden zu tun, ob man/frau das Glück entdecken kann.
Du, excuse me,hast meinem Empfinden nach ,wie auch Virginia (lieben Gruß)diese Wahrnehmungsgabe und wirkst dadurch ausgeglichen,stimmt´s?

Ich freue mich auf unsere gegenseitige "Wahrnehmung-))",und schicke dir ein Lächeln!

LG
+an alle
mechanicus

und wir alle die so denken,sind einfach glücklicher als die,die noch nach dem großen Glück suchen und immer frustrierter davon werden-weil sie es nirgendswo finden,wie auch?
 
G

Gast

Gast
  • #28
Ich denk schon, dass wir das große Grlück haben möchten, (nur wer gesteht es sich wirklich ein)
doch wir sind endlich so weit, dass wir uns am kleinen Glück erfreuen... und dieses kleine Glück impliziert so vieles... #VirginiaWollf und manch andere hier haben es gut beschrieben...
 
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