• #1

Staatliche Familienförderung wirkungslos?

Deutschland gibt jährlich fünf Prozent seiner Wirtschaftsleistung für die Familienförderung aus.

Mittlerweile existieren bis zu 160 Fördertöpfe für Familien. So gibt es die „Kinderzulage“ (Zulage zum Eigenheim) , den „Kinderzuschlag“ (Geringverdiener), „Kindererziehungszuschlag“ (für Beamte mit einem Kind), „Kindererziehungsergänzungszuschlag“ (für Beamte mit mehr als einem Kind), „Kinderfreibetrag“ (Steuervorteil), „Betreuungsgeld“ (für unter Dreijährige, die keinen Krippenplatz haben) – und das „Kindergeld“ (obligatorisch für alle). Allein das kostet jährlich 38 Milliarden Euro. Doch trotz diesem riesigen Invest ist die Kinderfreude nicht gestiegen.

Woran könnte das liegen? Kann die Politik das in irgendeiner Weise positiv beeinflußen?
 
  • #2
Die Frage ist doch zunächst einmal, welche "Wirkung" man mit Geldzuwendungen erreichen will.

Familienpolitik dient ja nicht nur dem Ziel die Reproduktionsraten pro Frau zu erhöhen!!
Sie verfolgt auch Ziele wie bspw. Erhöhung der Chancengleichheit, Nachteilsausgleich, Gesundheit/Gesunderhaltung, Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit etc.... Dafür braucht es eben verschiedene Instrumente! Auch wenn sicherlich ein paar auf den Prüfstand gehören!

Mich nervt ehrlich gesagt sehr, dass ständig nur auf die Geburtenrate gestarrt wird. Dieser Planet krankt auch an Überbevölkerung! Und kommt jetzt nicht mit dem Renten-Tannenbaum... Die Rnten sind auch mit "nur" noch 60 Mio. Einwohnern Deutschlands bei einer entsprechenden Umverteilung zu finanzieren! Oder noch besser: mehr Zuwanderung!
 
G

Gast

  • #3
Klar kann man das positiv beeinflussen.
Ich (w 48 Mutter zweiter Kinder) sehe das so:
Wenn eine Mutter ihr Neugeborenes im Arm hält, dann ist es eigentlich das Natürlichste - und auch der (größte) Wunsch - dieses Kind zu "behalten". Großzuziehen. Es nicht hergeben zu müssen.
Ich meine damit: zu Hause bleiben ! Bei dem Kind.Dies ist allerdings momentan "gesellschaftlich" verpönt. Grund:
Die Politik (Wirtschaft) braucht die steuerzahlenden Frauen (Mütter).
Genau diese Botschaft wird seit Jahrzehnten unter dem Deckmantel "Frauenpower, vermeintlicher Karrierewunsch, Chancengleichheit, oder -weg mit dem Mittelalter - ....bla bla... vermittelt, so dass sich jede Frau, die (10 - 20 Jahre für die Kindererziehung) zu Hause bleibt sehr schlecht fühlt.
Gut fühlt sich die Mutter (bestes Beispiel Ursula von der Leyen), die jede Menge Kinder produziert, sie von anderen in der Gruppe großziehen lässt und selbst Karriere macht.
Ich finde das Schwachsinn. Unsere Gesellschaft ist krank - und kann nicht zugeben, dass die einzige richtige und natürliche Lösung die (frühere) Rollenverteilung ist - zumindest für einen Zeitraum von ca. 12 - 15 Jahren.
Solange dies nicht klargestellt wird - und die Mütter wieder ein gutes Gefühl und Anerkennung bekommen, dafür, dass sie sich für ein (das) KIND entschieden haben - solange werden in Deutschland immer weniger Kinder auf die Welt kommen.
LG
 
G

Gast

  • #4
Auch zunehmend intellegente Männer überlegen sich die Familiengründung.
Zumal sie die Zahlmänner Deutschlands sind, wenn die Beziehung endet und davon sollte keiner die Augen verschließen bei der Scheidungsqoute.

Viele Frauen wollen trotz Studium lieber Dauermami sein und kommen dann mit dem Babynotausgang wenn sie den Anschluß an das Berufsleben verpassen und dann aber wenig eigenverantwortlich noch mit nachehelichem Unterhalt den gleichen Lebensstandard weiter leben wollen. Dann wird gerne der Kariereknick beim Scheidungsrichter vor geheult. Da dann der Staat die Kosten nicht tragen will- muss der Mann ran.

Förderprogramme in Bezug Beruf und Kinderbetreuung in Vereinbarung zu bringen halte ich persönlich für angebrachter.
Ich sehe eher das die Akzeptanz für Frau mit Beruf in Kombi mit Mami sein mehr ins Bewußtsein gerufen werden sollte.
( auch geht ein Mann lieber mit seiner Frau in die Kiste als mit Mami)

Weiterhin leben wir in einer durch die Gesellschaft und Medien geförderten Konsumgesellschaft.
Wer viel konsumiert muss viel und hart arbeiten, viele Steuen zahlen usw.
Individuen kämpfen regelrecht um Kohle, Anerkennung , Macht. Selbst in den zwischenmenschlichen Beziehungen wird gekämpft- da macht das eigene Ego schlecht Platz für Kidis.

Und wie die Geschichte es an Hand der bisherigen Hochkulturen belegt - auf dem Höhepunkt der Entwicklung lösen sie sich auf.

w42
 
  • #5
Zum Thema: Ich finde es gibt zu viele direkte Geldzuwendungen und dazu oft noch an Leute, die es nicht brauchen. Das Kindergeld sollte dem Einkommen der Eltern nach ab einer bestimmten Einkommenshöhe gedeckelt werden. Ein Millionär braucht kein Kindergeld. Das sind nur Mitnahmeeffekte.
Viel mehr sollte darauf geachtet werden, wie es Männern und Frauen gemeinsam möglich ist, Kinder groß zu ziehen. Der daheimbleibende Elternteil müßte es leichter haben, wieder in den Beruf einzusteigen, die Arbeitszeiten müssten familienfreundlicher gestaltet werden und auch auf Arbeitgeberseite sollte mehr Verständnis für Familien mit Kindern vorhanden sein. Das Betreuungsgeld halte ich für hochgradigen Schwachsinn bringt nichts und belastet in einem Moment die öffentlichen Kassen, wo wir uns das nun wirklich nicht leisten können. Da ist der Ausbau der Kinderbetreuung der richtige Weg. Desweiteren müssen die Angebote der westdeutschen Kindergärten sinnvoll und bedarfsgerecht sein: nicht nur Vormittags-Bespaßungs-Kindergärten (wo frau es gerade mal schafft, den Einkauf zu erledigen oder den Hausputz), sondern eine warme Mahlzeit mittags und Öffnungszeiten bis 17.00 Uhr.

Ich kann Frauen, die auf Staatskosten jahrelang studieren um dann mit Kind den Rest ihres Lebens zuhause zu bleiben, nicht im Ansatz verstehen. Wer eine Großfamilie wünscht (was legitim ist) braucht dafür kein Studium für mehrere Hunderttausend Euro, sondern eher einen Kochkurs oder eine Hauswirtschaftsschule. Ich kannte mal so eine (eine an sich nette Person), die sich in Gesprächsrunden gern als "akademische Hausfrau" einführte. Oberpeinlich.

Wer meint, es gäbe eine vermeintlich frühere Rollenverteilung, wo Frauen 15 Jahre lang zuhause geblieben sind, der hat keine historischen Kenntnisse. Das war lediglich in wohlhabenden Schichten des Bürgertums der Fall und keineswegs in der Breite der Bevölkerung. Die Frauen der unteren Schichten (und das war die große Mehrheit!) mußten schon immer hart arbeiten.

Man kann doch nicht eine zehnfache Mutter aus dem 19. Jahrhundert (die sämtliche Dinge, die wir heute im Supermarkt kaufen, noch selbst gemacht hat) mit der Mutter eines Einzelkindes im 21. Jahrhundert vergleichen, die neben der Waschmaschine noch einen Trockner, eine Spülmaschine, Mikrowelle, Tiefkühltruhe und einen Supermarkt nebenan hat, vergleichen!
 
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G

Gast

  • #6
Solange der Staat seine Zuwendungen an die Ehe statt an die Kinder knüpft, ist Familienförderung mit Sicherheit auf Dauer wirkungslos. Wer über eine Ausbildung verfügt, sollte sie auch nutzen, statt sich von der Allgemeinheit durchfüttern zu lassen. Erwerbsarbeit und Kindererziehung müssen attraktiv sein. Das Ehegattensplitting sollte durch großzügige Freibeträge für jedes Kind ersetzt werden und die Betreuungsangebote ausgebaut werden. Es muss Anreize für Leistung statt für Bequemlichkeit geben.
 
G

Gast

  • #7
Die Frage sollte eher sein, was nach nach der Familie kommt.
Die Antwort ist, wer hätte das gedacht, die Scheidung. Und welcher halbwegs intelligente Mann möchte mit diesen schweren Konsequenzen leben. Man ist beinahe rechtlos und dennoch verpflichtet. Geld für die Kinder, kein Problem. Aber wer möchte schon vom Ex-Ehepartner abhängig sein, wenn man Umgang mit seinen Kindern haben möchte. Man ist erpressbar und nach meiner Erfahrung wird dieses Mittel auch häufig genutzt. Ich bin selber Scheidungkind und habe 2 Scheidungen in meinem Freundeskreis mitbekommen.
 
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Mooseba

  • #8
In den USA gibt es diese Familieförderung auch nicht und dennoch gibt es mehr Kinder. In Deutschland gibt es zuviel Angst und Perfektionismus - eine kinderfeindliche Mischung, denn Kinder sind erst recht nicht perfekt und elterliche Angst ist schädlich für ihre Entwicklung. Ich würde die meisten rein finanziellen Maßnahmen streichen und ordentlich in unser Bildungssystem investieren. Lediglich das Elterngeld würde ich noch lassen, obwohl man dann konsequenterweise auch das Betreuungsgeld zulassen müsste. Auch das Ehegattensplitting gehört abgeschafft, jedoch nicht durch ein Familiensplitting ersetzt. In Deutschland geht der Staat den Leuten schon genug auf den Sack.

Und wieder Kinderarbeit einführen ;)
 
  • #9
Auch zunehmend intellegente Männer überlegen sich die Familiengründung.
Zumal sie die Zahlmänner Deutschlands sind,
Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, wird aber dadurch nicht wahrer. Das Unterhaltsrecht wurde reformiert. Eine Ex-Frau wird nicht bis an den Rest ihres Lebens auf ehemaligem Lebensstandard alimentiert, sondern muss wenn die Kinder 3 Jahre sind, wieder arbeiten gehen.

Viele Ex-Männer inszenieren sich einfach gerne als von "gieriger Ex-Frau abgezockter Zahlemann" und schwadronieren von "deutscher Unrechtssprechung". Lächerlich und hanebüchen! Derjenige bei dem die Kinder vornehmlich leben, bekommt eben den Kindsunterhalt. Wo ist das Problem für sein eigen Fleisch und Blut zu bezahlen?
Ich werde das in diesem Leben wohl nicht mehr verstehen, warum man immer die Geschlechter so gegeneinander ausspielt...
 
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Gast

  • #10
Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, wird aber dadurch nicht wahrer. Das Unterhaltsrecht wurde reformiert. Eine Ex-Frau wird nicht bis an den Rest ihres Lebens auf ehemaligem Lebensstandard alimentiert, sondern muss wenn die Kinder 3 Jahre sind, wieder arbeiten gehen.

Viele Ex-Männer inszenieren sich einfach gerne als von "gieriger Ex-Frau abgezockter Zahlemann" und schwadronieren von "deutscher Unrechtssprechung". Lächerlich und hanebüchen! Derjenige bei dem die Kinder vornehmlich leben, bekommt eben den Kindsunterhalt. Wo ist das Problem für sein eigen Fleisch und Blut zu bezahlen?
Ich werde das in diesem Leben wohl nicht mehr verstehen, warum man immer die Geschlechter so gegeneinander ausspielt...
Das kann ich einfach nicht so stehen lassen. Natürlich sieht die Gesetzgebung vor, dass Frauen ab einem gewissen Alter des Kindes wieder arbeiten. Trotzdem können die Frauen meistens nach wie vor gut auf die "Mutter-seiner-Kinder-Tour" fahren und erhalten durch den Ex einen Lebensstandard, von dem sie bei eigener Arbeit nur träumen könnten, weil es zu viele Ausnahmen gibt. Es sollte nämlich gar keine geben. Die Gerichte sind sehr frauenfreundlich. Der alleinerziehenden Vater von zwei Kindern, der vollzeitig arbeitet und Unterhalt - nur für die Kinder - einklagt, wird gefragt, was die arme Frau denn tun solle, er könne froh sein, dass er an sie nicht zahlen müsse. Dem Vater von drei Kindern, die bei der Mutter leben und die mehr verdient als er, wird gesagt, er müsse eben künftig mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und eine Nebenbeschäftigung ausüben. Für seine Kinder zahlt ein Mann normalerweise bereitwillig - die Zahlungsmoral der Mütter ist deutlich schlechter. Ich verstehe, dass junge Männer sich gar nicht mehr darauf einlassen wollen, dass die Frau nach der Geburt zunächst zuhause bleibt. Viel zu viele gewöhnen sich viel zu schnell an das bequeme Leben, was der Staat durch seine Wohltaten fördert.
 
G

Gast

  • #11
Kinder bekommt man doch nicht wegen des Geldes?! Oder hab ich da was verpaast? Erstmal muss ein Partner gefunden werden, der auch gewillt ist, mal länger als 5 Jahre bei einem zu bleiben. Und heute haben die jungen Leute einfach alles andere im Kopf als sesshaft und familiär zu werden und sorry, ich bekomme sicherlich kein Kind, wenn ich nachher alleinerziehend bin, wo hinaus es zu 90% der Fälle läuft, wenn man sich mit einem Mann einläßt. Wer Realist ist und nicht tiefgläubig oder verblendet und naiv, der weiß das! Und das ist mir keine Hilfe! Für mich gehört zu einem Kind eine intakte Familie, in guten wie in schweren Zeiten und dass man auch mal in den sauren Apfel beißt und sich als Paar zusammenreißt. Aber sowas kann man heute nicht mehr erwarten, die Männer werden aus Erziehungswegen schon immer komischer erzogen. Teilweise Muttersöhnchen bis über 30 und über 40, die vertätschelt werden, und zu regelrechten Memmen und Waschlappen herangezogen oder verzogen werden, anstatt ihnen rechte Werte im Leben beizubringen.
 
G

Gast

  • #12
Das Unterhaltsrecht wurde reformiert. Eine Ex-Frau wird nicht bis an den Rest ihres Lebens auf ehemaligem Lebensstandard alimentiert, sondern muss wenn die Kinder 3 Jahre sind, wieder arbeiten gehen.
Denkste! Das Unterhaltsrecht wurde klammheimlich und öffentlich fast unbemerkt zum 1.März 2013 geändert.

1578b_BGB

Jetzt ist die Ehedauer wieder maßgeblich und zwar auch bei neu geschlossenen Ehen. Frauen dürfen nur nicht zu früh die Scheidung einreichen, 15 Jahre sollten sie durchhalten. Dann werden sie vom Exgatten wieder bis Lebensende ausgehalten. Ein Schlag ins Gesicht aller Männer, die hofften, mit dem neuen Scheidungsrecht ihr Lebenslänglich-Urteile vom Tisch zu kriegen.

m49
 
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  • #13
Jetzt ist die Ehedauer wieder maßgeblich und zwar auch bei neu geschlossenen Ehen. Frauen dürfen nur nicht zu früh die Scheidung einreichen, 15 Jahre sollten sie durchhalten
Es ist genau dieser zynische Ton, den ich bei der Debatte nicht verstehe. Als ob eine Frau eine Ehe "durchzieht" nur um ggf. Alimente zu erhalten. Ich betone ggf., weil es auch im neuen Unterhaltsrecht keinen Automatismus gibt, der besagen würde, dass man nach 15 Jahren Ehe automatisch lebenslang versorgt wird. Die aktuelle Änderung gibt es, weil es ggü. Altfällen (klassische Hausfrauenehe) unfair gewesen wäre, sie nachträglich für ein Lebensmodell zu bestrafen, das Sicherheit versprach und auch gesellschaftlicher Konsens war. Die Frauen heutzutage wissen, dass es fatal sein kann, sich auf eine Versorgerehe einzulassen und sich darin total abhängig zu machen. Deswegen habe ich bspw. auch nicht komplett aufgehört zu arbeiten, sondern habe immer eine Rückkehroption in zwei Berufe.

Ich meine: Man liebt doch seinen Partner und ist in ständiger Kommunikation. Wenn Du nicht Alleinverdiener sein willst (wofür ich ja Verständnis habe, das ist ja auch eine erhebliche Verantwortung), dann klärt man das. Klären heißt dann aber auch: dass man seiner Frau nicht nur eine Ansage macht ("Geh mal arbeiten!), sondern dass häusliche/familiäre Pflichten auch tatsächlich geteilt werden! Jeder weiß, dass die bundesdeutsche Realität davon weit entfernt ist (Zur innerfamiliären Arbeitsverteilung gibt's genug Untersuchungen)!

Ich wundere mich einfach, wenn ich diese Unterhaltsdebatten verfolge, dass das Thema so aufgeladen wird. So sehr, dass junge Männer deswegen nicht mehr heiraten und Kinder wollen, weil die unnötige Angstmacherei nicht mehr zum Leben kommen läßt!

Es mag einen geringen (!) Bodensatz von Frauen (und Männern) geben, die sich ins gemachte Nest setzen, sich praktisch in der Ehe prostituieren wegen paar hundert Euro. Solche Menschen sortiert man aus und heiratet man nicht
 
G

Gast

  • #14
Es gibt Länder, in denen weniger staatliche Hilfen für Familien bereit stehen. Trotzdem haben diese Länder eine höhere Geburtenrate! Der Grund ist wohl nicht in politischem Bemühen zu suchen, sondern in der Gesellschaft. Deutschland ist kein kinderfreundliches / familenfreundliches Land. Selbst wenn die deutsche Regierung noch mehr ausgeben würde, die Akzeptanz von Kindern als Teil der deutschen Gesellschaft würde nicht steigen!
Zusammen mit der generellen Überalterung, den Auswanderern und den steigenden Anforderungen an Arbeitnehmer (zeitliche Flexibilität und regionale Mobilität) wird es zu einem Zusammenbruch der deutschen Gesellschaft führen. Bald!

GAME OVER!
 
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Gast

  • #15
Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice und Telearbeit, Auflösung des Rabenmutterbildes, gesellschaftliches Engagement in Richtung Karriere & Kind, pädagogisch wertvollere Hortplätze etc. würde mehr bringen als diese enorme Staatshilfe. Staatliche Hilfe bringt nichts, solange in der Gesellschaft das Bild der Rabenmutter verankert ist. Hier müssen sich die Bürger und Bürgerinnen an die eigene Nase fassen.
 
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Gast

  • #16
Denkste! Das Unterhaltsrecht wurde klammheimlich und öffentlich fast unbemerkt zum 1.März 2013 geändert.

1578b_BGB

Jetzt ist die Ehedauer wieder maßgeblich und zwar auch bei neu geschlossenen Ehen. Frauen dürfen nur nicht zu früh die Scheidung einreichen, 15 Jahre sollten sie durchhalten. Dann werden sie vom Exgatten wieder bis Lebensende ausgehalten. Ein Schlag ins Gesicht aller Männer, die hofften, mit dem neuen Scheidungsrecht ihr Lebenslänglich-Urteile vom Tisch zu kriegen.

m49
Danke für den Hinweis. Aber es zwingt ja keiner die Männer zu heiraten und es zwingt keiner die Männer dafür mit zu sorgen, dass Frau in einer Ehe unglücklich wird. Eine Ehe und auch eine Scheidung ist immer eine Sache von Zwei!

w
 
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Mooseba

  • #17
Denkste! Das Unterhaltsrecht wurde klammheimlich und öffentlich fast unbemerkt zum 1.März 2013 geändert.

1578b_BGB

Jetzt ist die Ehedauer wieder maßgeblich und zwar auch bei neu geschlossenen Ehen. Frauen dürfen nur nicht zu früh die Scheidung einreichen, 15 Jahre sollten sie durchhalten. Dann werden sie vom Exgatten wieder bis Lebensende ausgehalten. Ein Schlag ins Gesicht aller Männer, die hofften, mit dem neuen Scheidungsrecht ihr Lebenslänglich-Urteile vom Tisch zu kriegen.

m49
Das wurde meines Erachtens eingeführt, um Frauen, die längere Zeit in einer Ehe mit Kindern, die keine großartige Versorgung mehr benötigen, v.a. als Hausfrau gelebt haben und mit Ü40 oder noch älter kaum noch einen vernünftigen Job finden würden, bei einer Scheidung nicht in die Armut fallen zu lassen. Das war jetzt nur einer Info von mir und keine Meinungsäußerung.

(m,30)
 
G

Gast

  • #18
@ 12: Das "Lebensmodell Hausfrauenehe" ist also schutzwürdiger als das Lebensmodell "durch eigene Arbeit sich ernähren"? Wenn ein Mensch nach vielen Jahren im Erwerbsleben arbeitslos wird, hat er nach ein bis zwei Jahren kein "Netz" mehr, aber die Exehefrau darf die Versicherung Exmann auf Dauer weiter in Anspruch nehmen? Das ist absolut der falsche Anreiz für junge Frauen. Es ist einfach ein Märchen, dass die Männer regelmäßig die Frauen ermutigen oder sogar beschwatzen, zuhause zu bleiben. Ich bin 50. Ich habe vor 15 Jahren meine Exfrau inständig gebeten, am besten gar nicht, erst recht nicht dauerhaft aus dem Beruf auszuscheiden. Trotzdem hat sie ihren Job einfach gekündigt. Genauso - manchmal auch über die Moralschiene - "nur Schlappschwänze schicken ihre Frauen zum Arbeiten, wenn ich weiter arbeiten soll, muss ich nicht heiraten" - ist es etlichen anderen Männern meines Alters ergangen. Beneidet haben wir immer die Männer, die Frauen hatten, die bereit waren, dem Mann ein wenig der Verantwortung für das Geldverdienen abzunehmen.
 
M

Mooseba

  • #19
@ 12: Das "Lebensmodell Hausfrauenehe" ist also schutzwürdiger als das Lebensmodell "durch eigene Arbeit sich ernähren"? Wenn ein Mensch nach vielen Jahren im Erwerbsleben arbeitslos wird, hat er nach ein bis zwei Jahren kein "Netz" mehr, aber die Exehefrau darf die Versicherung Exmann auf Dauer weiter in Anspruch nehmen? [...]
Der Staat hat nicht die Aufgabe, den Leuten vorzuschreiben, wie sie leben und ihre Ehe definieren sollen. Genausowenig gibt es einen Arbeitszwang in Deutschland. Dass es viele Ungerechtigkeiten gibt bei Scheidungen, weiß ich auch. Ich bin auch dafür, dass Arbeit Vorrang hat vor Unterhalt. Aber ein Gesetz "Geh malochen, Weib!" wird es niemals geben und solange der Mann in einer Ehe deutlich mehr verdient hat und die Frau gar nicht oder nur gering erwerbstätig war, muss er sich auf manches gefasst machen nach der Scheidung.

Leider schreibt der Staat den Menschen doch manchmal vor, wie sie leben sollten. Oder er schreibt es zumindest nicht vor, sondern möchte die Menschen gern in eine bestimmte Richtung lenken. Das ist das Elterngeld, das dazu dienen soll, dass Frauen leichter in Lohn und Brot bleiben können. Wie ehrenvoll, geht aber meiner Meinung nach schon zu weit. Dann muss konsequenterweise auch das Betreuungsgeld eingeführt werden, mit der ein anderes, das sehr klassische Familienmodell staatlich belohnt wird. Aber da kommen dann wieder die ganzen ideologischen Attacken von links, wo man gern einen Erziehungsstaat (wieder) möchte. Deswegen bin ich dafür, das Elterngeld abzuschaffen und das Betreuungsgeld, das nicht wirklich gegenfinanziert ist, gar nicht erst einzuführen. Das Geld gehört in die Bildung.
 
  • #20
Das "Lebensmodell Hausfrauenehe" ist also schutzwürdiger als das Lebensmodell "durch eigene Arbeit sich ernähren"? Wenn ein Mensch nach vielen Jahren im Erwerbsleben arbeitslos wird, hat er nach ein bis zwei Jahren kein "Netz" mehr, aber die Exehefrau darf die Versicherung Exmann auf Dauer weiter in Anspruch nehmen? Das ist absolut der falsche Anreiz für junge Frauen.
Das ist doch unstrittig, das jeder Mensch für sich und seine Kinder sorgen können sollte und es auch will!

Die Novelle des Gesetzes ist doch auch nur für die sog. "Altfälle" gedacht. So viel Fairness muss sein.
Wer heute heiratet muss sich keine Sorgen machen, einen anderen lebenslang zu alimentieren.

Nach wie vor kann ich das Gejammer der Männer nicht verstehen, die sich darüber beklagen, dass ihre Frauen "gegen ihren Willen" zu Hause geblieben sind (und das dann auch noch 15 Jahre mitmachen!). Ich habe da eher den Verdacht, dass sie es während der Ehe ganz bequem fanden und sich hinterher bedauern, dass sie nicht mit vollem Geldsäckel durchstarten können.
Sorry, liebe Männer: Wenn ich so darunter leide, dass ich Alleinverdiener bin (wofür ich ja Verständnis habe, keine Frage!) und mich meine Frau bei der Heranschaffung der Moneten null unterstützt, dann muss schon sehr viel früher Konsequenzen ziehen. Denn die Frage, wie man zusammen lebt und wirtschaftet ist doch kein Randaspekt einer Ehe.
 
G

Gast

  • #21
@#17: Bequemlichkeit und Komfort verursachen Kosten und für mangelnde Konsequenz wird man im Leben immer bestraft. Das Forum hier ist meiner Einschätzung nach voll mit Beiträgen von Männern und Frauen, die (aus Bequemlichkeit) nicht konsequent handeln und sich dann später über die Folgen beklagen. Ebenso wie beim Thema Verhütung finde ich, dass Männer auch in Hinsicht auf die Erwerbstätigkeit ihrer Frauen suboptimal handeln. Die einzige Antwort auf die mehr als 1-2 Jahre dauernde Verweigerung der zumindest Teilzeit-Erwerbstätigkeit einer Frau ist, die Scheidung einzureichen und das Kind in einer ausgezeichneten Institution ganztags betreuen zu lassen. Vernünftige Frauen/Männer werden nicht aufhören zumindest stundenweise zu arbeiten, von unvernünftigen Frauen/Männern trennt man sich.

Für eine Partei ist es angenehm und bequem, aus welchen Gründen auch immer, auf Erwerbstätigkeit zu verzichten, für die andere Partei ist es bequem jemanden zu haben, der den Kühlschrank füllt, die Wäsche versorgt, zu Elternabenden etc. geht. Aber wie ich eingangs schrieb, für Komfort und Service muss man, in welcher Währung auch immer, bezahlen. Auch für komfortable große Autos, große Wohnungen etc. muss man bezahlen. ;-) ... und für Serviceleistungen ohnehin. ;-)

w/50
 
  • #22
Na klar bringt die Gieskanne nix

Die Menschen bekommen doch keine Kinder wegen des Geldes (Ok, H4ler in der dritten Generation schon). Die Menschen bekommen Kinder weils natürlich ist, es ist der Sinn des Lebens. Dass es immer weniger gibt liegt vor allem darin dass Beruf und Familie schwerer zu vereinbaren ist.

Und da kann die Politik sehr viel machen: Kinderbetreuung endlich sicherstellen zum Beispiel. Und solche unsäglichen Gesetzte ändern die es möglich machen gegen eine Kita in der Nachbarschaft zu klagen und Recht zu bekommen.

Und an alle Frauen wie #2

Die Politik (Wirtschaft) braucht die steuerzahlenden Frauen (Mütter).
Wär das wirklich politischer Wille gäbs kein Betreuungsgeld (wir hams ja) und genügend qualifizierte Kinderbetreuung.

Und bitte bedenkt bei Euren Entscheidungen auch dass das Leben nicht nur von Scheidungen beeinflusst wird bei den Frau ja mit einem Guten Anwalt einbisschen was rausholen kann (die Novelle gilt in der Tat nur für Altehen in denen die Rollenverteilung gemeinsam entschieden wurde und meist die Frau dann auf eine eigene Karriere verzichtet hatte).
Es gibt ja auch noch Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder gar den Tod. Und was macht Ihr dann wenn Ihr Eure Ausbildung zugunsten eines Stressarmen Hausfrauenlebens in den Wind geschossen habgt?

Und nebenbei- Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten die Hälfte der bevölkerung teuer und gut auszubilden und dann dieses Potential nicht zu nutzen. Und da muss man in der tat Aufwand gegen Geburtenrate vor allem im Mittelstand gegenrechnen. Nicht im Einzelfall, aber als Gesellschaft schon wollen wir eine Zukunft haben.
 
G

Gast

  • #23
Die Novelle des Gesetzes ist doch auch nur für die sog. "Altfälle" gedacht. So viel Fairness muss sein.
Wer heute heiratet muss sich keine Sorgen machen, einen anderen lebenslang zu alimentieren.
... (die Novelle gilt in der Tat nur für Altehen in denen die Rollenverteilung gemeinsam entschieden wurde und meist die Frau dann auf eine eigene Karriere verzichtet hatte).
Beide Statements sind falsch! Der neue § 1578 b BGB (ab März 13) umfasst alle Ehen, nicht nur "Altfälle". Wäre diese Begrenzung gewünscht, hätte man sie im Text verankern müssen. Und genau das ist nicht passiert. So kann -wie im §-Text steht "unter Berücksichtigung der Dauer der Ehe" weiterhin von einer Herabsetzung des nachehelichen Unterhaltes abgesehen werden. Das heißt, nicht beufstätige Ehegatten können sich unbegrenzten nachehelichen Unterhalt weiterhin "ersitzen". Der berufstätige Gatte muß sich also auch in Zukunft bei einer Heirat auf lebenslange Unterhaltszahlungen einstellen. Und die Hausfrau/der Hausmann muß sich nur konsequent und lange genug einer Erwerbsarbeit verweigern, um in den Genuß der lebenslangen Alimentierung zu kommen.
 
G

Gast

  • #24
Das Kindergeld/freibetrag ist das steuerliche Existenzminimum des Kindes und darf nicht gekürzt werden. Im Gegensatz zu den "Grünen" fände ich es auch nicht richtig, alle Leistungen nur noch als Sachleistung zu gewähren wie Kinderbetreuungseinrichtungen.

Ich denke, angesichts der finanziellen Situation einiger Mittelschichtsfamilien, wäre die Geburtenrate noch niedriger, wenn es keine Leistungen wie Kindergeld oder ähnliches geben würde. Zumindest bei finanziell betrachtet "unteren Mittelschicht" mit etwas geringerem Einkommen. Auch die Beitragsfreie Mitversicherung von Müttern und Kindern find ich richtig. Denn insgesamt betrachtet ist der Arbeitsmarkt nicht in der Verfassung, all diese zusätzlichen Arbeitnehmer aufzunehmen. Es fehlen einfach die SV-pflichtigen Stellen dafür.

nicht ohne Grund hatten wir ein Wachstum von nicht sv-pflichtigen Minijobs. Eine solche Reform würde evtl. Heerscharen zusätzlicher Billigjobber auf den Arbeitsmarkt treiben.

das Modell Familie und Kinder ist auf jeden Fall förderungswürdig und finanziell auch noch die Mittel haben. Ich selbst möchte z.B. mit Kindern nicht Vollzeit arbeiten.

Das liegt daran, dass ich bei einer Doppelvollzeitverdienerfamilie aufgewachsen bin. Bei uns war es dadurch ständig stressig. Ich kann mit Fug und Recht sagen, dass ich davon ganz nervös geworden bin. Ich möchte mehr Ruhe, Harmonie und Zeitsouveränität in meiner Familie.

würde man nur noch Sachleistungen gewähren oder die Mittel für Familien kürzen, wäre es für diese ja noch schwerer evtl., mehr als ein Kind zu finanzieren. Wir leben nunmal auch in Zeiten mit hohen Ansprüchen und Verfürungen der Konsum-und Warenwirtschaft.

Ich selbst verzichte lieber auf Dinge wie einen Zweitwagen, möchte aber nur Teilzeit arbeiten, damit man Familie in Ruhe und ohne Stress organisieren kann. Aber ich hab mit dem anderen Modell des Dauerstressses und der Unruhe auch genug Erfahrungen gemacht. Von sog. "Qualitätszeit" hab ich nichts mitbekommen.

Familien sollen WAHLFREIHEIT haben. Da kann ich nicht anfangen wild dran herumzukürzen, damit ja alle Frauen möglichst schnell nach Geburt wieder Vollzeit arbeiten. Hauptsache die Wirtschaft kriegt ein großes Überangebot an Arbeitskräften, die oft kaum benötigt werden.

Im Landkreis wo meine Eltern leben, arbeiten 45% der Frauen im Minijobs. Jetzt erzähl mir keiner, dass bei Kürzungen der Leistungen daraus auf einmal sv-pflichtige Stellen entstehen, die ein auskömmliches Einkommen ermöglichen. Da beißt sich die erwünschte Sozialkürzungs/Familienpolitik mit dem Arbeitsmarkt.
 
G

Gast

  • #25
Das Problem weshalb keiner mehr Kinder bekommen möchte ist oft die Angst vor der Zukunft. Weil beiden Seiten die Sicherheit fehlt.

Früher hat man "bis dass der Tod euch scheidet" noch ernst genommen.
Man blieb auch dann zusammen, wenn die ersten Jahre der Verliebtheit vorbei waren und eine andere Art der "Liebe" sich entwickelt hatte.

Heute leben wir in einer Wegwerfgesellschaft, begleitet vom Jugendwahn:

"Meine Frau hat mit 35 Cellulite und die ersten Falten - reizt mich nicht mehr...ich will frei sein für was "frisches", die prickelnden Jahre der Frischverliebtheit noch einmal erleben" - und die Famile wird zerstört.


"Mein Mann hat keine Lust mehr mich wie am Anfang täglich auf Händen zu tragen, das Haar wird dünner, er schafft es nicht mehr, dass ich die selben Schmetterlinge im Bauch habe wie früher, wenn er mich anlächelt...ich will frei sein für was "frisches", die prickelnden Jahre der Frischverliebtheit noch einmal erleben" - und die Famile wird zerstört.

Bei der Heirat wird die Scheidung schon selbstverständlich mit einkalkuliert, weil jeder davon ausgeht, dass sie irgendwann sowieso stattfinden wird.

Da wird Miete von der Frau kassiert, weil man in seinem von den Eltern geerbten Haus wohnt (welchen Sinn steckt dahinter, wenn man sowieso bis ans Lebensende zusammen bleiben will und die Kinder am Ende erben?), da erwartet die Frau einen Vertrag, der ihren Unterhalt für den Fall der Scheidung regeln soll.
Heute ist fast jede Hochzeit bereits die Vorbereitung auf die spätere Trennung.

Und warum hat jeder dieses Bedürfniss sich für den Fall der Fälle bestmöglich abzusichern?
Weil unsere Gesellschaft eine Eheschließung heutzutage nicht mehr wirklich ernst nimmt. Scheidung ist eben inzwischen tägliche Normalität und nicht mehr so wie früher verpönt.

Man sollte das Ehegattensplitting in eine Förderung für Kindererziehung umwandeln.
Des weiteren braucht es wieder die Einführung des Schuldrechts, wenn einer von beiden die Familie aus egoistischen Gründen zerstört.
Frauen sollten nicht mehr selbstverständlich nach der Scheidung die Kinder zugesprochen werden, sondern demjenigen, der die Famile zusammen halten möchte (Ausnahme natürlich, z.B. bei Gewalttätigkeit, Kriminalität, grobes Fehlvehalten usw. - deshalb das "Schuldprinzip").

Die Ehe sollte wieder als das anerkannt werden was sie mal war, eine LEBENSgemeinschaft und zur Familiengründung, nur dafür sollte sie finanzielle Vorteile genießen.
Und das Eheversprechen sollte wieder etwas Wert sein, Scheidung aus den Gründen Selbstverwirklichung, Langeweile, Alltagsmüdigkeit, Lust auf was Neues sollte wieder gesellschaftlich geächtet werden und entsprechend vom Staat abgestraft werden durch finanzielle Einbußen durch z.B. Unterhaltszahlungen (egal, ob Mann oder Frau).

Dann verlieren viele sicher auch wieder die Angst davor eine Familie zu gründen.
 
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