• #1

Stalking oder Interesse?

Weil sich hier ja die Elite und Akademiker treffen wollen, hat hier ja auch fast jeder einen facebook- und einen Xing-Account. Was meint ihr - wenn man eine Person hier interessant findet, darf man sich dann auch deren Accounts bei anderen Portalen anschauen, oder ist das böse, böse, völlig badoc und tabu? Was würdet ihr denken, wenn Euch jemand schreibt "Hey - ich hab bei facebook gesehen, dass du Pink auch gutfindest! Ist da nicht nächste Woche ein Konzert bei dir in der Nähe? Hast du Lust?" Ist ja jetzt nicht so, dass das keine offen zugänglichen Infos wären...
 
  • #2
Ja, aber natürlich darf man das. Es zeigt doch sogar Interesse an dem anderen, wenn man sich die Mühe gibt, viel über ihn zu erfahren. Also das sehe ich als rein positiv an.

Entscheidend ist doch der Punkt, dass man FREIWILLIG solche Profile erstellt und sie offensichtlich un unmissverständlich dafür gedacht sind, ÖFFENTLICH zu sein und von anderen Personen BETRACHTET zu werden. Die Erstellung von Profilen auf Xing, Facebook oder anderen Social Networking Sites ist doch eigentlich ausschließlich dazu gedacht, Informationen über sich preiszugeben und Kontakte zu ermöglichen. Wie könnte man dann dagegen sein? Das wäre doch zutiefst unlogisch.

Sobald man den vollen Namen des Kandidaten hat, ist es absolut üblich und normal, ihn zu googlen und entsprechende Fundstellen anzuschauen. Natürlich interessiert man sich! Das sollte geradezu selbstverständlich sein. Nur wer mir egal ist, wird nicht gegoogelt. Das wäre eher ein schlechtes Zeichen...
 
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  • #3
Finde ich ebenfalls legitim -- wer seine Privatsphäre schätzt, hat das Facebook eh verschlossen und nur für Freunde den Inhalt freigeschaltet, ggf. sogar das Haupt-Photo modifiziert oder cartoonisiert.

(Das beste an diesem Beitrag ist, dass Du "badoc" verwendest. :) Hello, fellow geek!)
 
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  • #4
Natürlich mache ich das. Schon um zu sehen, wie gewandt der Mann für den ich mich interessiere, mit dem Internet umgeht.
Digitale Analphabeten, die außer Mails schreiben, Suchmaschinen und Singlebörsen bedienen im Netz nichts tun und können, ja das sogar aus Unkenntnis für gefährlich halten, wären kein Partner für mich.
 
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  • #5
Im Prinzip muss ich Frederika zustimmen.

Nichts desto trotz habe ich mal einen jungen Mann gedatet, der ein Problem damit hatte. Wir lernten uns über ep kennen, trafen uns zwei oder drei Mal und beim letzten Date erzählte ich ihm , dass ich ihn gegoogelt habe. Kurz darauf sagte er mir, dass ich einen so verliebsten Eindruck gemacht habe, schließlich habe ich ihn gegoogelt. Er wolle mir nicht weh tun, aber er sei einfach (noch) nicht verliebt.

Der Kontakt verlief dann im Sande. Ich war nicht verliebt.

w28
 
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  • #6
@3
Ein Mann, der sich nicht virtuos im Internet bewegen kann, kommt als Partner nicht in Frage? Du meine Güte! Hier werden wirklich absurde Ausschlusskriterien genannt. Ich frage mich wirklich, was der versierte Umgang mit dem Netz mit der Qualität einer Beziehung zu tun hat ...
 
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  • #7
@5 ganz einfach aus Erfahrung. Jemand, der sich im Netz nicht auskennt, hat schnell Pauschalurteile bei der Hand. Mein Ex qualifizierte alle Freunde, die ich übers Netz gefunden habe (ich blogge seit 7 Jahren), als arbeitslose Idioten und Loser. Das Gegenteil ist der Fall.
Bei ihm lief den ganzen Abend der Fernseher, er redete ständig über Talkshows, ich beziehe meine Informationen aus verschiedenen Livestreams, Feeds und über Twitter, was er wiederum als Pseudoinformation abqualifizierte. Das geht nicht zusammen.
Ihm zuliebe habe ich mir sogar ein Jahr Mobil-Flatrate ans Bein gehängt. Er hat mich selbst nach einem Jahr Beziehung nicht in sein WLAN gelassen, obwohl wir die gemeinsame Zeit ausschließlich bei ihm verbrachten. Ich könnte dann auf seine Bankverbindungen zugreifen und seine Festplatte durchwühlen... Er war selbst von Freunden lange nicht umzustimmen.
Ich bin 47 und sehr technikaffin. Da sich in der Regel ältere Männer für mich interessieren (bis +10 jahre finde ich das ok.), ist das durchaus ein Kriterium, daß jemand der Vielfalt des Internets aufgeschlossen gegenüberstehen sollte.
Es gab auch Zeiten, in denen Frauen einen Mann mit Führerschein und Auto gesucht haben, weil sie sonst nich mobil waren.
 
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  • #8
@6
Okay, dieser Mann war wirklich sehr borniert. Aber solange ein Mann Dich nicht in der beschriebenen Weise kritisiert und abqualifiziert, würde ich ihm eine Chance geben, auch wenn er nicht so viel mit dem Internet anfangen kann. Ich finde, zu viele Ausschlusskriterien erschweren die Partnersuche nur unnötig.
 
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  • #9
@3
Das ist ja mal der größte Blödsinn überhaupt! Ich kenne viele Männer, die sich in einer Art mit dem Computer auskennen, dass dir die Ohren schlackern dürften. Allen gemein ist ihre Zurückhaltung bezüglich sozialer Netze. Wo also ist da der Zusammenhang, den du siehst!?
Es gibt genau keine Verbindung zwischen Computerqualifikation und dem nutzen sozialer Netze.
 
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  • #10
Absolut legitim! Natürlich darf man Bekannte "googlen"! Profile sind dazu da, Information mit anderen Nutzern zu teilen - ansonsten muss man den Zugang sperren (was bei den üblichen großen Seiten kein Problem ist). Es gibt (gerade vor einem weiter entfernten Date) auch willkommene Zusatzinformation über den Kontakt. m/30
 
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  • #11
Ja, ich suche Gleichgesinnte und finde das legitim.
Ich finde Leute, die das Internet und ihr Engerät, den Computer, lediglich als Schreibmaschine, Lexikon und Briefkasten benutzen, völlig ok.
Solange ich mir nicht nicht Belehrungen und Werturteile darüber anhören muß, wie schlimm und gefährlich das Netz ist, ohne daß jemand Ahnung davon hat und nichts mehr dazu lernen will. Wenn jemand Ahnung von Computern hat und vielleicht sogar programmieren kann, fände ich das klasse.
Männer wollen sich doch gern ein wenig überlegen fühlen. Und wer, wie so viele hier, sich im Grunde 10 jahre jünger fühlt, sollte auch einer die Zukunft bestimmenden Informationswelt offen und interessiert gegenüber stehen.
 
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  • #12
@2: Sieh an, sieh an^^

@Frederika: ja ok - aber was, wenn dir die Person ihren Namen noch nicht verraten hat? Ist es dann etwas anderes?
 
  • #13
@#11: Hm, ja, dann ist es schon etwas anderes... anhand von wenigen Informationen jemanden unbedingt enttarnen wollen, der seinen Namen offensichtlich noch nicht preisgeben will, erscheint schon etwas krank und vorallem nach unpartnerschaftlich. Wenn man so früh schon gegeneinander arbeitet und die Wünsche des anderen nicht respektiert, dann gebe ich der Partnerschaft wenig Zukunft.

Eine gewisse Anonymität bis das Vertrauen aufgebaut ist, ist doch im Sinne aller Beteiligten und wahrt die Sicherheit.
 
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