• #31
Als ich klein war, haben wir Kinder immer zusammen gespielt, während die Erwachsenen geredet haben. Wir hatten oft Besuch, sind eingeladen worden und haben auch eingeladen. Kinder wurden nicht unbedingt auf Augenhöhe gesehen. Heute ist es irgendwie anders. Kinder werden ernst genommen und man redet mit ihnen richtig mit vollen Sätzen und nicht mit Babysprache. Oft treffen sich die Leute wegen ihrer Kinder und die Freundschaften und soziale Kontakte gehen oft über Kinder und ja, Kinder haben es besser als früher. Sie bekommen Aufmerksamkeit und deshalb sind auch alle selbstbewusst, können frei sprechen. Ich finde es generell gesehen positiv.
Ich habe aber deine alte Posts in anderen Threads gelesen und ich sehe (ohne dich angreifen zu wollen) bei dir ein Tendenz zur Eifersucht. Hast Du darüber nachgedacht, woher es kommt?
 
  • #32
Ich weiß ja nicht, was du für Bekannte hast, aber ganz ehrlich, nicht alle mit Kindern sind so. Wir unterhalten uns auch gerne auf einer Erwachsenenebene mit Freunden, und unser Sohn funkt nicht ständig dazwischen.
Ich wollte aber keine Bekannte haben, die zu uns zu Besuch kommt und danach im Netz ablästert. Such dir doch neue Freunde, die besser zu dir passen. Oder triff dich mit deinen Bekannten mal auf einem Spielplatz, da sind die Kids busy.
Nach deinem anderen Thread frage ich mich: Wenn dich Menschen mit Kindern so triggern, die das so breit inszenieren (was nicht alle mit Kindern tun), ja, dann lass es doch. Aber wie kommt man auf deine Gedanken? Hast du zu viel Zeit?
 
  • #33
Schade, dass man hier nicht seine Meinung sagen kann, ohne dass es gleich als lästern interpretiert wird 🙁 wollte nur einen allgemeinen Meinungsaustausch...
Ich treffe mich natürlich weiterhin mit meinem Freunden, ich habe es halt lediglich so festgestellt und mich gefragt, wie das woanders so ist. Falls es als lästern rüber gekommen ist dann sorry, war nicht meine Absicht
 
  • #34
Ich habe mal darüber nachgedacht, wie es eigentlich so bei mir "früher " war.
Ich kann mich an die Lager in Kinderzimmern erinnern, wenn dort eine Party war. Zumindest in der Zeit wo Oma und Opa weit weg wohnten...Babysitter hatte keiner.
Es gab luftmatrazen, Chips und flips und vielleicht sogar einen minifernseher. Irgendwann nachts wurde man schlafend ins Auto getragen und mit nach Hause genommen.
Nachmittagsgrillen oder ähnlichem....haben wir Kinder gespielt aber es gab 2 coole Väter die gerne mit uns tobten.
Bei Geburtstagen von den Großeltern waren selten Kinder dabei aber in kleiner, sass ich immer auf dem Schoss eines Onkels und ein anderer spielte zieharmonika ( Quetschbüddel), später war ich Mundschenk und bekam immer Geld ( sag der Oma nix).
Ich sollte mich da gar nicht verdrücken, was ich vielleicht sogar gerne gemacht hätte, bei: was bist du groß geworden oder wie ist es denn in der Schule?!

Vielleicht waren wir nicht permanent im Mittelpunkt aber irgendwie auch selbstverständlicher mit dabei.
Wie gesagt...Babysitter etc hat sich keiner geleistet, erst als die ersten Kinder größer waren und auf die kleinen aufgepasst haben.

Was Kindergeschrei gewusel etc angeht, ich muss das jetzt auch nicht auf jeder Feier haben.
Weil meine groß sind, als sie selbst kleiner waren, hat mich das natürlich nicht gestört.
Und im Urlaub war die Kinderecke mal super und jetzt geh ich in die ruhigere.
Als Oma ändert sich das wahrscheinlich wieder.

Deshalb liebe FS, ich fände es jetzt auch nicht toll, wenn alle playsi spielen und ich sässe alleine aber früher hätte ich es genießen können.

Damit gut umgehen, hat wohl mit der eigenen Situation und den Erinnerungen an die Kindheit zu tun.
 
  • #35
Ich treffe mich natürlich weiterhin mit meinem Freunden, ich habe es halt lediglich so festgestellt und mich gefragt, wie das woanders so ist. Falls es als lästern rüber gekommen ist dann sorry, war nicht meine Absicht
Ich habe es nicht als Lästern empfunden.

Ich fand damals das Geschrei und Toben meines Neffen mit Freunden/Cousins/Cousinen im Wohnzimmer auch nicht so prickelnd. Und wirklich niemand hat mal freundlich ermahnt. Und natürlich kamen da bei mir so Gedanken: Das hätten WIR uns mal erlauben sollen.

Aber wir hätten uns das nicht erlaubt. Wir waren anders erzogen. Und mir gefiel die "Kinder zum Essen in die Küche, Kinder danach alle Freiheiten, im Kinderzimmer oder draußen zu spielen" immer sehr gut. Und wenn wir dann mal ins Wohnzimmer kamen, gab es ein allseitiges Hallo und auch Interesse von den Erwachsenen. Und dann gingen wir wieder zum Spielen.

Ich habe die Kritik später übrigens immer für mich behalten - hatte ich wirklich überhaupt kein Interesse an "Hab du erst mal Kinder-Sprüchen".

Und als sie größer wurden, haben sie ganz von selbst das Kinderzimmer vorgezogen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #36
Es geht hier um Kindererziehung, da hinkt überhaupt nicht meine Argumentation, ganz im Gegenteil!
Dann habe ich mich nur an meinem Verständnis von „verweichlicht“ aufgehangen.
So werden landläufig solche Erziehungsstile kritisiert, die Kindern nicht die Fähigkeit nehmen, ihre eigenen Körpersignale zu deuten und Rücksicht auf eigene Bedürfnisse zu nehmen (Teller leer essen, Küsschen für Oma, …).
Grenzen und Strukturen sind davon unberührt. ✌🏻
 
  • #37
Letztlich immer eine individuelle Entscheidung, wie man sein Leben verbringen möchte.

Niemand ist eine Insel und ich kann mir vorstellen, dass vielfach die Entscheidung gegen eigenen Nachwuchs eng mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verwoben ist.

Welchen Mehrwert haben das Kind und ich als Elternteil, wenn überspitzt gesagt 7-16 Uhr Fremdbetreuung die Regel ist, damit Mama* und Papa* den Laden am Laufen halten können?
 
  • #38
Niemand ist eine Insel und ich kann mir vorstellen, dass vielfach die Entscheidung gegen eigenen Nachwuchs eng mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verwoben ist.
Das mag teilweise sein. Vermutlich liegt es aber meist eher an fehlenden individuellen Voraussetzungen. Gesellschaft schafft nur den Rahmen für individuelle Möglichkeiten. Sie kann z. B. keine passende Partnerschaft bereitstellen. Die Folgen einer falschen Partnerwahl kann man auch nicht sozialisieren. Individuelles Lebensrisiko.
Welchen Mehrwert haben das Kind und ich als Elternteil, wenn überspitzt gesagt 7-16 Uhr Fremdbetreuung die Regel ist, damit Mama* und Papa* den Laden am Laufen halten können?
Das ist Deine individuelle Abwägung und Entscheidung. Ich hätte gerne Kinder gehabt und hätte mich auch so eingeschränkt und danach gerichtet, wie das notwendig ist. So geniesse ich eben die Vorteile ohne Kinder.

Wenn Du Kinder selbst ganztags betreuen möchtest, kannst Du das tun. Aber eben teilweise auf eigene Rechnung. Heute wollen immer mehr Menschen „alles“. Karriere und Kinder, luxuriösen Lebensstil und drei Urlaube im Jahr. Das funktioniert meist nicht. Sonst könnte ich ja jetzt auch zwei Kinder einfordern. Oder 8 kostenfreie Flüge im Jahr oder ermässigten Sprit für meinen 8-Zylinder.

Die Gesellschaft ist aus meiner Sicht dafür da, dass sich jeder individuell entfalten kann, aber nicht dafür, alle Möglichkeiten bereitzustellen. Sie sollte übergeordnete Interessen vertreten.

Es ist klar, dass man Familien unterstützen muss, aber eben nur in gewissem Rahmen. Und dass das auch nicht an der Unterstützung hängt, zeigt ja die Geburtenrate.
 
  • #39
Wenn Du Kinder selbst ganztags betreuen möchtest, kannst Du das tun. Aber eben teilweise auf eigene Rechnung. Heute wollen immer mehr Menschen „alles“. Karriere und Kinder, luxuriösen Lebensstil und drei Urlaube im Jahr. Das funktioniert meist nicht.

Die Gesellschaft ist aus meiner Sicht dafür da, dass sich jeder individuell entfalten kann, aber nicht dafür, alle Möglichkeiten bereitzustellen. Sie sollte übergeordnete Interessen vertreten.

Es ist klar, dass man Familien unterstützen muss, aber eben nur in gewissem Rahmen. Und dass das auch nicht an der Unterstützung hängt, zeigt ja die Geburtenrate.
Hm, in deinen wohlformulierten Gedanken steckt natürlich viel Wahres.
Mir greift es aber zu kurz, Strukturschwächen in individuelle Mängel umzudeuten und so Verantwortlichkeiten zu verschieben.
Kinder haben gesellschaftlich spürbar keine Priorität (Qualität im Bildungssystem, Betreuungsmöglichkeiten, Renteneinbußen des primär betreuenden Elternteils,…).
— Das persönliche Streben nach echter Zeit für den eigenen Nachwuchs noch ausgeklammert.
 
  • #40
Hm, in deinen wohlformulierten Gedanken steckt natürlich viel Wahres.
Mir greift es aber zu kurz, Strukturschwächen in individuelle Mängel umzudeuten und so Verantwortlichkeiten zu verschieben.
Die Frage ist, wo Du die Verantwortlichkeiten siehst. Das hat ja immer auch etwas mit Entscheidungsfreiheit und -möglichkeit zu tun. Da will sich niemand reinreden lassen. Die Gesellschaft dann aber auch nicht.
Kinder haben gesellschaftlich spürbar keine Priorität (Qualität im Bildungssystem, Betreuungsmöglichkeiten, Renteneinbußen des primär betreuenden Elternteils,…).
Wir haben wohl weltweit mit die großzügigste Unterstützung, aber wie bei anderen Dingen auch, das lauteste Gejammer. Erhebliche Steuervorteile, Elterngeld, Rentenansprüche, Kindergeld, Ermäßigungen bei allem möglichen für Familien, Gesundheitsleistungen, kostenfreie Bildung etc. Ich finde Unterstützung richtig und wichtig.
Aber Du hast recht: keine Vollkostenabdeckung.

Bildung ist immer auch eine Holschuld, mindestens die Bereitschaft, sich einzubringen. Da wären dann auch die Eltern für die Erziehung und entsprechende Einstellung verantwortlich. Sie wollen Betreuung, aber...
— Das persönliche Streben nach echter Zeit für den eigenen Nachwuchs noch ausgeklammert.
Volle Zeit für den Nachwuchs? Könnte man dann gesellschaftlich auch an Bedingungen knüpfen. Persönliches Streben ist nicht immer Gemeinschaftsaufgabe.

Renteneinbußen werden kaum irgendwo so aufgefangen wie bei uns.
Ich sehe die Verantwortung einfach auf Gesellschaft und Eltern verteilt. Wer Kinder möchte, hat dafür eben Abstriche an anderer Stelle. Das weiß man aber vorher und muss ja keine bekommen.
 
  • #41
Die Frage ist, wo Du die Verantwortlichkeiten siehst. Das hat ja immer auch etwas mit Entscheidungsfreiheit und -möglichkeit zu tun. Da will sich niemand reinreden lassen. Die Gesellschaft dann aber auch nicht.
Meine Perspektive fußt auf der Annahme, dass Nachwuchs gegenwärtig nach wie vor im Interesse der Gesellschaft liegt (Struktur des Rentensystems, Altenpflege, … Selbsterhaltung eben.).

Wir haben wohl weltweit mit die großzügigste Unterstützung, aber wie bei anderen Dingen auch, das lauteste Gejammer. Erhebliche Steuervorteile, Elterngeld, Rentenansprüche, Kindergeld, Ermäßigungen bei allem möglichen für Familien, Gesundheitsleistungen, kostenfreie Bildung etc.
Und doch haben wir schwindend geringe Geburtenzahlen (Zuwanderung ausgenommen).

Bildung ist immer auch eine Holschuld, mindestens die Bereitschaft, sich einzubringen. Da wären dann auch die Eltern für die Erziehung und entsprechende Einstellung verantwortlich. Sie wollen Betreuung, aber...
Betreuung und Bildung sind für mich zwei verschiedene Paar Schuhe, realiter wird‘s aber für Eins genommen und entsprechend heruntergespart.

Volle Zeit für den Nachwuchs? Könnte man dann gesellschaftlich auch an Bedingungen knüpfen. Persönliches Streben ist nicht immer Gemeinschaftsaufgabe.
Wie wäre es mit echter Wahlfreiheit?
Familien sollten so aufgestellt werden, dass ein Gehalt den Lebensstandard sichern kann oder beide Elternteile zugunsten der „Brutpflege“ beruflich kürzer treten können, ohne sich im Alter den Strick nehmen zu müssen.

Ich sehe die Verantwortung einfach auf Gesellschaft und Eltern verteilt. Wer Kinder möchte, hat dafür eben Abstriche an anderer Stelle. Das weiß man aber vorher und muss ja keine bekommen.
Und mir ist der gesellschaftliche Beitrag eben zu gering — oder anders gesagt: setzt die falschen Prioritäten. Es geht nicht immer nur ums Geld nach dem Gießkannenprinzip.
 
  • #42
Meine Perspektive fußt auf der Annahme, dass Nachwuchs gegenwärtig nach wie vor im Interesse der Gesellschaft liegt (Struktur des Rentensystems, Altenpflege, … Selbsterhaltung eben.).
Meine schwebt da etwas drüber und sieht anders aus. Umweltzerstörung, Überbevölkerung, Kriege. Wird von denen, die so eine Welt für ihre Kinder nicht ausschliessen möchten, gerne als „kinderfeindlich“ bezeichnet. Für mich ein egoistisches Schneeballsystem. Halte ich für mittelfristig fatal. Eigentlich müssten wir dafür bezahlen, damit es denen nach uns immer noch gut geht. Zugegeben eine naive Sicht.

Ich muss aber gestehen, dass ich damit mittlerweile in Frieden lebe, denn ich habe keine Kinder und bin natürlich auch nicht allwissend. Nach mir die Sintflut. Wenn also keiner anfängt, dann ich auch nur ein wenig.
Und doch haben wir schwindend geringe Geburtenzahlen (Zuwanderung ausgenommen).
Finde ich sinnvoll.
Betreuung und Bildung sind für mich zwei verschiedene Paar Schuhe, realiter wird‘s aber für Eins genommen und entsprechend heruntergespart.
Auch das kann man so oder so sehen.
Die haben wir ja. Aber natürlich nicht auf Kosten der Allgemeinheit.
Familien sollten so aufgestellt werden, dass ein Gehalt den Lebensstandard sichern kann oder beide Elternteile zugunsten der „Brutpflege“ beruflich kürzer treten können, ohne sich im Alter den Strick nehmen zu müssen.
Aufgestellt sein. Eigenverantwortung. „Werden“ könnte auch bedeuten, Kinder nur noch bei Nachweis finanzieller Leistungsfähigkeit und Betreuungsfähigkeiten. Oder Eltern automatisch auf 70% runter? Geht natürlich nicht.

Entsprechende Ausbildung machen, durchrechnen, Einschränkungen tragen, die aus der eigenen Entscheidung entstehen. Wenn jemand mit vernünftiger Ausbildung ein paar Jahre auf halbtags geht, die Kinderjahre in der RV dazukommen, man ein paar Rücklagen schafft, dann geht das ohne Strick. Wenn der Verkäufer und die Arzthelferin 4 Kinder bekommen und sie 15 Jahre aussetzt, dann nicht.
Und mir ist der gesellschaftliche Beitrag eben zu gering — oder anders gesagt: setzt die falschen Prioritäten. Es geht nicht immer nur ums Geld nach dem Gießkannenprinzip.
Diejenigen, die es nicht bezahlen, setzen gerne die Prioritäten. Das ist wie Donnerstags für Gasembargo und Freitags für sozialen Ausgleich und warme Wohnzimmer demonstrieren.
Geht, siehe oben, schief.
 
  • #43
Meine schwebt da etwas drüber und sieht anders aus. Umweltzerstörung, Überbevölkerung, Kriege. … Eigentlich müssten wir dafür bezahlen, damit es denen nach uns immer noch gut geht. Zugegeben eine naive Sicht.
Meine persönliche Sicht ähnelt deiner, daher setzte ich diese Prämisse in meinem vorherigen Beitrag, in dem ich über gesellschaftliche Perspektiven sprach.

Ja, aus persönlicher, aus individueller Sicht. Das Renten- und Krankenversicherungssystem spricht eine andere Sprache.

Die haben wir ja. Aber natürlich nicht auf Kosten der Allgemeinheit.
Hm, sehe ich nicht so, ist vielleicht aber auch müßig, mit einem kinderlosen Mann zu diskutieren. Die Frau trägt das ungleich höhere persönliche Risiko.
Du sprichst weiterhin ausschließlich von Kosten, und zwar ausschließlich von solchen der Allgemeinheit. Darum geht es mir aber nur nachrangig.

Aufgestellt sein. Eigenverantwortung. „Werden“ könnte auch bedeuten, Kinder nur noch bei Nachweis finanzieller Leistungsfähigkeit und Betreuungsfähigkeiten.
Und mir als eher jungem Menschen bereitet das schon Sorgen: Wer ist denn langfristig noch „finanziell leistungsfähig“? Darauf zielt ja mein Gedanke des Aufgestelltwerdens: Erleichterung beim Bauland- bzw. Eigentumserwerb für Familien, skandinavische Elternzeitmodelle, …

Oder Eltern automatisch auf 70% runter? Geht natürlich nicht.
Warum nicht?

Entsprechende Ausbildung machen, durchrechnen, Einschränkungen tragen, die aus der eigenen Entscheidung entstehen. Wenn jemand mit vernünftiger Ausbildung ein paar Jahre auf halbtags geht, die Kinderjahre in der RV dazukommen, man ein paar Rücklagen schafft, dann geht das ohne Strick.
Rücklagen wovon?
Und in welcher Form?
 
  • #44
Wenn der Verkäufer und die Arzthelferin 4 Kinder bekommen und sie 15 Jahre aussetzt, dann nicht.
Und mich stimmt es nachdenklich, wenn Menschen in völlig soliden Berufen sich schleichend keinen Nachwuchs mehr leisten können. Oder Kinder ganztags in öffentlicher Hand sind mit einem gruseligen Betreuungsschlüssel.

Diejenigen, die es nicht bezahlen, setzen gerne die Prioritäten. Das ist wie Donnerstags für Gasembargo und Freitags für sozialen Ausgleich und warme Wohnzimmer demonstrieren.
Geht, siehe oben, schief.
Natürlich weiß ich, was du meinst.
Und ich spreche hier auch nicht für mich, sondern unter der Annahme, dass ein Anstieg der Geburtenzahlen im gesellschaftlichen Interesse liegt.
Und da fehlt es mir eben an spür- und sichtbarer Prioritätensetzung und Innovation.
Womöglich stimmt aber auch die Annahme nicht.
 
  • #45
Und mich stimmt es nachdenklich, wenn Menschen in völlig soliden Berufen sich schleichend keinen Nachwuchs mehr leisten können. Oder Kinder ganztags in öffentlicher Hand sind mit einem gruseligen Betreuungsschlüssel.


Natürlich weiß ich, was du meinst.
Und ich spreche hier auch nicht für mich, sondern unter der Annahme, dass ein Anstieg der Geburtenzahlen im gesellschaftlichen Interesse liegt.
Und da fehlt es mir eben an spür- und sichtbarer Prioritätensetzung und Innovation.
Womöglich stimmt aber auch die Annahme nicht.
Ich denke, bei deinen Vorstellungen beißt sich die Katze in den Schwanz. Dieses schneller höher weiter - AUCH bezüglich der Erhöhung der Geburtenrate hat uns ja letztlich dahin gebracht, wo wir jetzt sind. Du willst alles - jeder soll unterstützt ganz viele Kinder bekommen können (um das jetzige) Sozialsystem aufrechtzuerhalten, aber nur noch ein Partner soll arbeiten gehen (müssen), damit die keine Ganztagsbetreuung notwendig ist - bezahlen soll es aber "die Gesellschaft". Dass diese (theoretisch) ganz vielen Kinder dann aber auch ganz viele Ressourcen brauchen - zumindest in unserer westlichen Welt - ist dir aber auch klar, oder?

Kinder zu bekomen ist immer eine individuelle Entscheidung, die man in allen Ausprägungen respektieren sollte - von "ich möchte keine" bis "ich möchte 6 - 10". Gesellschaftlich oder besser noch global gesehen kann es aber nicht die Strategie sein, ganz viele Kinder für alle zu unterstützen, genau aus den o.g. Gründen. Das heißt ja trotzdem nicht, dass nicht jeder selbst über seine Kinderanzahl bestimmen kann - nur eben nicht gesponsert bis zum Anschlag.
 
  • #46
Ich denke, bei deinen Vorstellungen beißt sich die Katze in den Schwanz. … Du willst alles - jeder soll unterstützt ganz viele Kinder bekommen können (um das jetzige) Sozialsystem aufrechtzuerhalten, aber nur noch ein Partner soll arbeiten gehen (müssen), damit die keine Ganztagsbetreuung notwendig ist - bezahlen soll es aber "die Gesellschaft". … ist dir aber auch klar, oder?
Lies meine Beiträge nochmal ganz in Ruhe.
Ich komme darin nur insofern vor, als dass ich eine fehlende Passung zwischen den Bedarfen des nationalen Sozialsystems und gesellschaftlichen Entwicklungen kommentiere sowie einen Mangel an politischer Weiterentwicklung feststelle (unter der Annahme, dass eben dieses Sozialsystem auf Nachschub an Einzahler/innen angewiesen ist).
Meine persönliche Meinung zu gesellschaftlichen Tendenzen und globalen Herausforderungen spielt dabei keine Rolle.
 
  • #47
Betreuungsfähigkeiten. Oder Eltern automatisch auf 70% runter? Geht natürlich nicht.
Es gibt genügend Länder in Europa, wo quer durch die Hierarchien und Berufe Teilzeit möglich ist, da können wir noch viel lernen.
Leitungsbreite verringern geht, auch in meinem Beruf ging früher nichts, der Grund, warum mein Mann übernahm, heute geht viel, ich habe seit Anfang des Jahres problemlos reduzieren können, eine junge Kollegin übernimmt einen meiner Bereiche.
Flexibilität und Wollen sind die Schlüssel.
 
  • #48
Es gibt genügend Länder in Europa, wo quer durch die Hierarchien und Berufe Teilzeit möglich ist, da können wir noch viel lernen.
Leitungsbreite verringern geht, auch in meinem Beruf ging früher nichts, der Grund, warum mein Mann übernahm, heute geht viel, ich habe seit Anfang des Jahres problemlos reduzieren können, eine junge Kollegin übernimmt einen meiner Bereiche.
Flexibilität und Wollen sind die Schlüssel.
Ich hab ihn so verstanden, dass man automatisch auf 70% gestuft wird, wenn man Vater oder Mutter wird.... ohne Mitspracherecht (oder @Lebens_Lust ?).

Ansonsten ja, wer Kinder möchte, hat immer Vor- und Nachteile und die Nachteile sollte nicht nur einer tragen (meine Meinung, bin aus diesem Thema aber gottseidank raus).
 
  • #49
Jede Generation jammert über die Umstände. Halt, nicht jede, die, die den 2.WK überlebt hat nicht. Und die, die nach dem 30 jährigen Krieg noch übrig war auch eher nicht. Was früher Pershing und kalter Krieg war und die Welt, in die man keine Kinder setzen kann, ist heute Umwelt und Erwärmung. Ein Problem der gebildeten Mittelschicht. In einfacheren Haushalten kratzt das niemand, da ist die Inflation das Problem. Wir machen uns alle zu viele Gedanken. Die Geschichte zeigt, es geht immer weiter. Auch aus der schlimmsten Katastrophe. Schaut nach Hiroshima, in die Kriegsgebiet der Welt. Kinder bringen auch Hoffnung auf ein besseres Leben. Ich persönlich bin für das französische Modell der Betreuung, es geht die Welt nicht unter wenn Mutti nicht das Mittagessen kocht
 
  • #50
Ja, aus persönlicher, aus individueller Sicht. Das Renten- und Krankenversicherungssystem spricht eine andere Sprache.
Ja, natürlich wäre alleine dafür eine möglichst hohe Geburtenrate eine Lösung, letztlich aber ein Schneeballsystem.
Hm, sehe ich nicht so, ist vielleicht aber auch müßig, mit einem kinderlosen Mann zu diskutieren. Die Frau trägt das ungleich höhere persönliche Risiko.
Ja, man kann aus Diskussionen Teile der Gesellschaft ausnehmen, die als nicht betroffen deklariert werden. Wir diskutieren dann einfach die Bereitschaft zur Geldbereitstellung mit kinderlosen Männern, die Verteilung dieser Mittel mit Frauen mit Kindern?
Du sprichst weiterhin ausschließlich von Kosten, und zwar ausschließlich von solchen der Allgemeinheit. Darum geht es mir aber nur nachrangig.
Das Thema hat eben verschiedene Perspektiven. Man kann natürlich seine persönlichen Ziele in den Vordergrund stellen. Wenn das alle tun, sind wir trotzdem wieder bei der Allgemeinheit. Wenn Du Kosten von der Allgemeinheit tragen lassen möchtest, dann wirst Du das mit der Allgemeinheit diskutieren müssen.
Und mir als eher jungem Menschen bereitet das schon Sorgen: Wer ist denn langfristig noch „finanziell leistungsfähig“?
Junge Familien sicher eher nicht. Das ist aber eine Frage, wo man seine individuellen Lebensziele setzt. Wer ausschließlich "reich" werden will, für den ist Familie vielleicht nicht der richtige Weg dazu.
Darauf zielt ja mein Gedanke des Aufgestelltwerdens: Erleichterung beim Bauland- bzw. Eigentumserwerb für Familien,
Familien werden bei uns schon seit langem beim Erwerb von Bauland bevorzugt. Das von der Allgemeinheit finanzierte Eigenheim im Grünen mit großem Garten wird es wohl nicht geben.
In Skandinavien nehmen Väter einen größeren Anteil der Elternzeit. Das ist zum Teil gesellschaftliche Akzeptanz, weitgehend aber auch eine individuelle Entscheidung. Wenn ich hier im Forum für eine Halbierung der Elternzeit plädiere, kommt von Frauenseite: geht nicht, Kinder müssen gestillt werden. Da sind deutsche Babies einfach anders als schwedische
Wenn gewünscht, würde ich ein Gesetz befürworten, mit dem Eltern beide für eine bestimmte Zeit auf 70% der Arbeitszeit gehen müssen. Ich vermute, der Gegenwind wäre ein Orkan.
Letztlich automatisch durch eine Übertragung von Rentenansprüchen.
 
  • #51
Wenn ich hier im Forum für eine Halbierung der Elternzeit plädiere, kommt von Frauenseite: geht nicht, Kinder müssen gestillt werden. Da sind deutsche Babies einfach anders als schwedische
Das ist ja wohl Blödsinn.
Babies werden je nach Wunsch und Möglichkeiten ein paar Wochen bis Monate gestillt. Keine Mutter muss in den ersten Monaten der Stillzeit arbeiten.
Selbst wenn sie 1 1/2 Jahre noch morgens und abends stillt, kann sie das trotz Berufstätigkeit tun.
Wie man allerdings so früh sein Baby in die Kinderkrippe abgeben kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Das tut jeder Mutter weh ihr Baby so früh in Fremdbetreuung abgeben zu müssen.
 
  • #52
Und mich stimmt es nachdenklich, wenn Menschen in völlig soliden Berufen sich schleichend keinen Nachwuchs mehr leisten können. Oder Kinder ganztags in öffentlicher Hand sind mit einem gruseligen Betreuungsschlüssel.
Gruseliger finde ich, dass der weniger solide Teil der Gesellschaft sich den Nachwuchs leisten kann, weil bei denen die gleichen Leistungen den Lebensstandard erhöhen. Und man kann es sicher nicht pauschalisieren, aber trotz reichlich Zeit wird da wohl eher nicht das mitgegeben, was für einen guten Start ins Leben und für das "Tragen" der Gesellschaft in Zukunft benötigt wird.
Ich bin überzeugt, das Problem liegt eher im individuellen Bereich. Der Betreuungsschlüssel in Kitas (mit qualifiziertem Personal) liegt bei 4, im Kindergarten bei ca. 9. Finde ich nicht gruselig.
Natürlich nehmen die den Eltern nicht die Aufgabe ab, ihre Kinder individuell zu fördern, statt sie vor den Fernseher zu setzen.
Und ich spreche hier auch nicht für mich, sondern unter der Annahme, dass ein Anstieg der Geburtenzahlen im gesellschaftlichen Interesse liegt.
Schwierig. Global betrachtet würde ich für relativ lange Zeit die Annahme in Frage stellen.
Und da fehlt es mir eben an spür- und sichtbarer Prioritätensetzung und Innovation.
Aus meiner Sicht hakt es an zwei Stellen: das Umwelt- und Ressourcenproblem und der gesamtgesellschaftliche Blick. Wir werden genügend wenig qualifizierte "Zuwanderung" aus Ländern mit hohen Geburtenraten bekommen (zum Teil schon heute), in denen heute schon die Ressourcen nicht mehr ausreichen.
Für mich klingt "Innovation" nach mehr Geld ausgeben, um Anreiz für pauschal mehr Kinder zu schaffen. Eine umfassende Finanzierung für Familien.
Was für eine Gegenleistung wird dem "anderen Teil" der Gesellschaft dafür geboten? Einfach nur "ich würde mir dann meinen Wunsch erfüllen, Kinder in die Welt zu setzen" ist etwas wenig.
Und wie nachhaltig ist das? Finanziert die nächste Generation das, indem sie wieder noch mehr Kinder in die Welt setzt?
Und, politisch natürlich nicht korrekt: natürlich müssten genügend "solide" und leistungsfähige Kinder herauskommen, die Deine Rentenansprüche dann finanzieren.
...unter der Annahme, dass eben dieses Sozialsystem auf Nachschub an Einzahler/innen angewiesen ist...
Letztlich ein Schneeballsystem. Die Grenze wird erreicht, wenn kein Platz für (symbolisch) Dein Familien-Eigenheim im Grünen mehr ist. Das möchten Familien in anderen Teilen der Welt ja berechtigt auch haben. Weder Umwelt noch Ressourcen reichen. In Teilen der Welt besteht das Sozialsystem aus 6-8 Kindern, die zum Teil nicht überleben und zum Teil im Alter die Eltern mit durchfüttern.
Die Verteilungskämpfe, die dann folgen, werde ich vermutlich nicht mehr erleben. Deine Kinder schon.
 
  • #53
Das ist ja wohl Blödsinn.
Babies werden je nach Wunsch und Möglichkeiten ein paar Wochen bis Monate gestillt. Keine Mutter muss in den ersten Monaten der Stillzeit arbeiten.
Selbst wenn sie 1 1/2 Jahre noch morgens und abends stillt, kann sie das trotz Berufstätigkeit tun.
Wie man allerdings so früh sein Baby in die Kinderkrippe abgeben kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Hab ich 2x getan und außer mir alle anderen Mütter in meinem Umfeld ebenfalls - sowohl wir als auch die Kinder leben noch und letztere gehen ihren Weg - eine mit 1er Abitur und sitzt aktuell an ihrer Promotion, andere sind ähnlich aufgestellt - je nach individuellen Möglichkeiten.
Das tut jeder Mutter weh ihr Baby so früh in Fremdbetreuung abgeben zu müssen.
Es war gewöhnungsbedürftig anfangs, aber ich musste nicht, ich wollte und alle anderen auch. Es gilt also nicht nur deine Vorstellung - wie immer.
 
  • #54
Zwei Zitate aus anderen Threads dazu:
Ich habe im Bekanntenkreis ein Paar, da hat er die Elternzeit fürs erste Kind genommen, beide gleiches Gehalt und sie hat es sehr bereut, würde es nie wieder so handhaben. Bei Kind 2 und 3 haben sie es wieder traditioneller gehandhabt und alle waren zufrieden. Es ist einfach nicht natürlich, das Kind so früh von der Mutter zu trennen.
Die wenigsten Kinder sind mit 7 Monaten abgestillt und Männer können nunmal nicht stillen, benötigen auch keine nachgeburtliche Erholungszeit von Schwangerschaft, Geburt und Stillen (geht an die körperlichen Ressourcen), nächtlichem Stillen usw. - all den Dingen die Mann nunmal biologisch nicht kann.
Das ist ja nicht mein Blödsinn...
Selbst wenn sie 1 1/2 Jahre noch morgens und abends stillt, kann sie das trotz Berufstätigkeit tun.
Wie man allerdings so früh sein Baby in die Kinderkrippe abgeben kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Das tut jeder Mutter weh ihr Baby so früh in Fremdbetreuung abgeben zu müssen.
Du widersprichst Dir. Keine Abgabe in Fremdbetreuung bedeutet, man betreut selbst. Und dann reicht nicht nur Stillen neben der Berufstätigkeit. Du selbst bist ja das klassische Beispiel.

Abgesehen davon bin ich aus Deiner Sicht ja sowieso nicht diskussionsberechtigt, weil kinderlos, generell Mami-abwertend und kinderfeindlich und was weiß ich, was sonst noch.
 
  • #55
Wenn gewünscht, würde ich ein Gesetz befürworten, mit dem Eltern beide für eine bestimmte Zeit auf 70% der Arbeitszeit gehen müssen. Ich vermute, der Gegenwind wäre ein Orkan
Mit Recht, oder?
Das finde ich, sollten Eltern unter sich regeln, dass in Deutschland die Kinderbebrütung oft bei den Müttern liegt, liegt aber bei ihnen.
n. Da sind deutsche Babies einfach anders als schwedische
Scheint so, und nicht vergessen, Kommentare wie von Süsse bekommt man als berufstätige Mutter regelmäßig.
Bei uns war es mit Kinderbetreuung schwierig, mein Mann übernahm sehr viel, dann hatten wir stundenweise eine Tagesmutter, seine fehlenden Rentenzeiten glichen wir privat aus.
Es geht, ohne dass es den Kindern geschadet hat.
Man, und auch nicht Mama, ist nicht unentbehrlich.
 
  • #56
Es gibt genügend Länder in Europa, wo quer durch die Hierarchien und Berufe Teilzeit möglich ist, da können wir noch viel lernen.
Leitungsbreite verringern geht, auch in meinem Beruf ging früher nichts, der Grund, warum mein Mann übernahm, heute geht viel, ich habe seit Anfang des Jahres problemlos reduzieren können, eine junge Kollegin übernimmt einen meiner Bereiche.
Flexibilität und Wollen sind die Schlüssel.
Ich habe von verbindlichen Vorgaben entsprechend der Quoten in anderen Bereichen geschrieben.
 
  • #57
Hab ich 2x getan und außer mir alle anderen Mütter in meinem Umfeld ebenfalls - sowohl wir als auch die Kinder leben noch und letztere gehen ihren Weg - eine mit 1er Abitur und sitzt aktuell an ihrer Promotion, andere sind ähnlich aufgestellt - je nach individuellen Möglichkeiten
Was hat das Abitur und die Promotion des Kindes mit der Länge der Stillzeit und der Berufstätigkeit der Mutter zu tun?
Genau - gar nichts.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #58
Mit Recht, oder?
Das finde ich, sollten Eltern unter sich regeln, dass in Deutschland die Kinderbebrütung oft bei den Müttern liegt, liegt aber bei ihnen.
Stimmt.

Warum kann man dann in Aufsichtsräten und in Vorständen nicht einfach auch die Betroffenen unter sich regeln lassen? Einfach weil es da um unterrepräsentierte Frauen geht?

Wenn Frauen sich gegen gesellschaftlich gewünschte stärkere Beteiligung von Männern wehren, dann übergeht man das, wenn Männer keine Frauen in bestimmten Bereichen wollen, dann gibt es gesetzliche Vorgaben und Quoten?
 
  • #59
Was hat das Abitur und die Promotion des Kindes mit der Länge der Stillzeit und der Berufstätigkeit der Mutter zu tun?
Genau - gar nichts.
Ich habe dieses Beispiel aufgeführt, da du deinen Kunstturnersohn immer als so löbliches Beispiel aufführst, der natürlich nur so weit kommen konnte, da du vollumsorgende Hausfrau und Mutter warst. Du wetterst ständig ungebeten gegen andere und ich wollte dir nur vor Augen führen, dass auch FREMDBETREUTE (igitt) Kinder durchaus was werden und gute Beziehungen zu ihren Eltern haben können und nicht durchweg unter der Brücke oder in der Psychiatrie landen, auch wenn DU das nicht glauben kannst. Du verstehst es nur leider nicht.
 
  • #60
Was hat das Abitur und die Promotion des Kindes mit der Länge der Stillzeit und der Berufstätigkeit der Mutter zu tun?
Genau - gar nichts.
Du wirkst hier aber so, als würden nur mit engagierten Helikoptermüttern Leistungsturner oder sonst wie erfolgreiche Menschen herauskommen. Und irgendwie fehlt Dir das Bewusstsein für diese Wirkung.

Du hast aber natürlich recht damit, dass das gar nichts (ich hätte jetzt formuliert: nur einen Teil beiträgt) zu bedeuten hat, aber diese Aussage aus Deiner Tastatur erstaunt mich.
 
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