• #91
Ich finde die Diskussion sehr interessant hier.
Aber vieles von der Userin @vnss2709 ist mir zu "links", um es mal ganz banal auszudrücken.
Ich sehe Kinder immer noch als privates Vergnügen und Hobby an und bekanntlich ist jeder für sein Hobby selbst verantwortlich.
Gerade Deutschland hat weltweit (und ja, hier kann ich mitreden denn ich arbeite weltweit) eine der höchsten Versorgung was Kindererziehung angeht. In welchem Land sonst gibt es Schulen, Ausbildung, Studium praktisch umsonst? Kindergeld, Zuschüsse und sogar Mutter-Kind-Kur wenn die Mama vom eigenen Nachwuchs ermüdet ist?
Es gibt viel zu viel was auf die Gesellschaft abgewälzt wird und viel zu wenig was die Gesellschaft davon hat
- meine Meinung.
Wenn jemand Kinder möchte, sollte er sie haben.
Und ja, ein Gehalt reicht aus - dann muss man halt günstiger einkaufen, hat keine Markensachen, der Papa fährt mit dem Bus zur Arbeit und Mama näht Klamotten selber. Dann ist halt kein Auto und kein Urlaub drin und fertig.
Wenn ich ein extrem teures Hobby habe, dann muss ich auch an anderen Ecken sparen.
Die Gesellschaft braucht keine Kinder - es ist das Ego des Einzelnen der sich für so geil hält das er meint das die Welt noch ein paar Menschen mit genau seiner DNA mehr braucht.
Warum sollte ich als bewusst kinderfreie steuerlich die Hobbies anderer Leute unterstützen? Ich habe 2 teure Hobbies und auch kein Auto.
Und bitte kommt mir nicht damit das ich jemand brauche der mich im Alter pflegt.
Erstens kann man das bezahlen und zweitens - um wieder auf die Frage des Treads zu kommen - wird von diesen Kindern, die heutzutage groß werden, garantiert keiner im Pflegeheim Hintern abwischen oder sonst etwas machen.
Denn ja, meiner Meinung nach sind die Kinder zu sehr im Mittelpunkt ohne etwas eigenes geleistet zu haben.

Das ist natürlich alles sehr provokant ausgedrückt aber in der Kürze liegt die Würze....

Warum bezahlen dann unsere "Hobbies" deine Rente später?
Verzichtest du dann drauf?
Pflegst du dich dann selber im Pflegeheim? Füllst du die Supermarktregale selber auf? Säst du dein Getreide selber?

Selten so einen kinderfeindlichen Beitrag gelesen, sorry.
 
  • #92
Ist es das wirklich ?
Einzahler werden nur die heutigen Kinder, die auch einen Job finden .......
Es wird immer mehr automatisiert. In der Produktion ist das schon längst so - und noch lange nicht zu Ende.
Kaufm. Aufgaben - alleine, wenn ich mir anschaue, was im Bereich Buchhaltung, Steuern durch neue Computerprogramme innerhalb der nächsten 10 Jahre abgehen wird ......
Auch im Bereich Service / Dienstleistung werden weniger Menschen benötigt. Du checkst dein Auto zur Inspektion am Terminal selbst ein, durch Homeoffice fallen auch Arbeitsplätze weg, weil schneller auf Digitalisierung gesetzt wird. In der Pflege werden Roboter eingesetzt werden, in der Gastro auch. Es wird jetzt auch hochwertige Arbeitsplätze erwischen. In der Konstruktion bspw. - Arbeitsvorbereitung u.ä. Und die klassische Putzfrau wird auch mit Wisch und Saugrobotern konkurrieren müssen. Der Taxi ( Bus( LKW Fahrer wird verschwinden - in der hochwertigen Gastro bleiben Arbeitsplätze, aber sonst ? Im Hotel oder der normalen Gastro ? Kollege Roboter übernimmt immer mehr. Selbst die anwaltliche Beratung und der Dienst der Ärzte wird betroffen sein.
Und was steht dagegen ? Die IT Branche. Umweltschutz ? Naja, das ist in 10 Jahren besetzt. Aber sonst ? Es können nicht alle Lehrer, Genderirgendwas oder Verwaltungsbeamte sein. Nicht produktiv - kostet nur Geld.
Dein klassisches Modell - Kinder sichern die Rente - ist keins mehr mit Zukunft. Im Grunde weiss das heute fast jeder - ausser die Politiker. Fachkräftemangel ? Ja, der wird weiter beschleunigen, dass vieles automatisiert ist. In 20 Jahren gibt es den nicht mehr.
Selbst deine Massage gibt dir in Zukunft Robbie. Deine Fingernägel und deine Frisur auch.
Die Büchse der Pandora ist längst geöffnet.
 
  • #93
Naja...weil es im Sinne des Staates ist;-)
Ohne jetzt Statistik zu quälen oder Gesetze zu studieren...
Die geburtenstarken Jahrgänge, nähern sich der Rente und haben nicht vor, einen frühen sozialverträglichen Tod zu wählen.
Viele haben sich für Karriere und gegen Kinder entschieden...heißt: hohe Rente gegen...niemanden der dafür zahlt.
Das Kinder ihre Eltern ernähren und zwar nur diese, gibt es ja nicht mehr.
Es braucht also Arbeitnehmer um in die Rentenkasse einzuzahlem und wenn diese nicht gezeugt werden, ist die Kasse leer.
Würde der Staat also bei arbeitenden Eltern, unterstützen...mit Kita und zb Rentenausgleich bei 70% TZ zur Vollzeit....
Gibt es Eltern die in die Kasse mehr einzahlen als sie bekommen...
Eltern, die Zeit haben Bildung zu fördern und einen ausgebildeten Menschen später in die Berufswelt zu schicken.
Dieser Mensch zahlt dann auch lange 100% in die Rentenkasse ein.

Kommt für mich unterm Strich, ein Gewinn raus.
Für alle!

So fehlen einfach immer mehr Menschen die dem Staat und Älteren Geld geben...einfach weil sie nicht geboren wurden.
Wo wir wieder dabei sind, dass eigentlich die Form unserer Rentenversorgung, jedenfalls für die, die in die Renten Kasse einzahlen, dringend renoviert werden sollte. Siehe Norwegen. Siehe andere Staaten, die das besser hinkriegen. Allerdings wusste man schon in den 80er Jahren, was haben wir über Norbert Blüm gelacht, dass die Rente nicht sicher ist. Jeder wusste das. Und was haben die meisten Menschen daraus gemacht? Nichts, Kopf in den Sand gesteckt, und ansonsten gejammert.
 
  • #94
Warum bezahlen dann unsere "Hobbies" deine Rente später?
Verzichtest du dann drauf?
Pflegst du dich dann selber im Pflegeheim? Füllst du die Supermarktregale selber auf? Säst du dein Getreide selber?

Selten so einen kinderfeindlichen Beitrag gelesen, sorry.
Deine Besessenheit von Kindern ist mittlerweile schon etwas auffällig, hast du da schon mal dran gedacht , dich beraten zu lassen? Wenn man lieber keine Kinder bekommt und ansonsten sein Leben so liebt, wie es ist, und auch danach handelt, ist man kein schlechter Mensch, es gibt viel mehr schlechte Eltern als Menschen ohne Kinder, die anderen Böses antun. Da sollte man vielleicht auch mal dran denken. Und es gibt viele andere Lebensentwürfe, in denen Kinder nicht vorkommen. Und das ist auch gut so.
 
  • #95
Ohne jetzt Statistik zu quälen oder Gesetze zu studieren...
Die geburtenstarken Jahrgänge, nähern sich der Rente und haben nicht vor, einen frühen sozialverträglichen Tod zu wählen.
Klares Schneeballsystem. Ich spare stattdessen das, was andere für Kinder ausgeben, damit ich mir im Alter die Versorgung leisten kann.

Und rein persönlich: für mich ist es toll, wenn alle rundherum 3 Kinder haben. Meine Rente und meine Versorgung im Alter sind dann gesichert. Sind sie aber auch so, ich komme im Notfall völlig ohne Rente aus und überlege nur, ob ich diese Versorgung in Deutschland lasse oder lieber woanders in Sicherheit bringe. Ich halte die Lösung über Geburtenraten trotzdem für den global und national falschen Weg.

Die Formulierung "früher sozialverträglicher Tod" empfinde ich als menschenverachtende Unverschämtheit. Dein übliches Niveau ist das nicht...
Es braucht also Arbeitnehmer um in die Rentenkasse einzuzahlem und wenn diese nicht gezeugt werden, ist die Kasse leer.
Aus meiner Sicht bezahlen wir (alle) damit im Alter dafür, dass wir es uns jetzt gut gehen lassen und nichts zurücklegen.
Kommt für mich unterm Strich, ein Gewinn raus.
Für alle!
Nur finanziell betrachtet ja. Finanziell könnten wir dann genauso gut einfach so lange Schulden machen, wie wir Renten bezahlen müssen. Nachhaltig ist da nichts.
Das Problem ist die globale Umwelt.
So fehlen einfach immer mehr Menschen die dem Staat und Älteren Geld geben...einfach weil sie nicht geboren wurden.
Ich glaube nicht, dass wir in den nächsten 50 Jahren hier auch ohne jede Maßnahme Mangel an Menschen haben werden...
 
  • #96
Ein Anstieg der Geburtenzahlen liegt vielleicht in deutschem Interesse, aber ganz sicher nicht in globalem Interesse.
Nochmal langsam und für alle:
Diese Annahme leite ich aus der Struktur des gegenwärtigen Sozialsystems der Bundesrepublik ab und stellte sie meinen Ausführungen voran, um zu markieren, dass es sich nicht um meinen persönlichen Standpunkt handelt.
Das gilt auch für diese Diskussionsteilnehmerin:
Ich finde die Diskussion sehr interessant hier.
Aber vieles von der Userin @vnss2709 ist mir zu "links", um es mal ganz banal auszudrücken.

Ich sehe Kinder immer noch als privates Vergnügen und Hobby an und bekanntlich ist jeder für sein Hobby selbst verantwortlich.
Für mich persönlich beißt sich hier die Katze in den Schwanz, wenn die Allgemeinheit für dein später ausgewachsenes Hobby aufzukommen hat, wenn du bei der Ausführung dieses Hobbys versagt hast.
Da zahle ich — diesmal persönlich gesprochen — lieber präventiv für die lieben Kleinen, aber nicht nach dem Adenauer‘schen Gießkannenprinzip, sondern gezielt. Und da gehts dann letztlich auch darum, Risiken für Nettoeinzahler zu minimieren und das Familienleben für sie attraktiver zu gestalten. Innovation anyone?
 
  • #97
Warum bezahlen dann unsere "Hobbies" deine Rente später?
Meine Hobbies sichern vielleicht den Arbeitsplatz Deines Leistungsturners. Es ist volkswirtschaftlich unsinnig, so zu rechnen, wie Du das tust. Rein wirtschaftlich trage ich erheblich mehr bei als Du. Egal ob damit die Renten Deiner Eltern, Deine Elternzeit in der Rentenkasse, Dein Kindergeld oder die Bildung oder Hobbies Deiner Kinder bezahlt werden. Das aufzurechnen ist unsinnig.
Ob Deine Kinder irgendwann mal meine Rente bezahlen, kannst Du nicht garantieren. Vielleicht leben sie dann auch von Sozialhilfe, die ich von den Steuern auf meine Rente bezahle.
Du könntest ja auf Deine Rente verzichten, wenn Deine Kinder nicht die von Dir versprochene Einzahlung erbringen(?)
Selten so einen kinderfeindlichen Beitrag gelesen, sorry.
Aus Deiner Sicht ist jeder Satz "kinderfeindlich", der nicht in Dein gedankenloses christliches Weltbild passt, nach dem möglichst weltweit ohne Verhütung immer mehr Menschen hohl wie die Karnickel leben und sich irgendwann um immer weniger Ressourcen schlagen.

Der Unterschied zwischen uns beiden ist: eigentlich sind mittelfristig nur Deine Kinder betroffen, aber das ist Dir völlig egal.
 
Zuletzt bearbeitet:

Laleila

Cilia
  • #99
Ich habe mich auch schon öfter gefragt, ob Kinder heutzutage viel mehr betüddelt werden, als früher. Allerdings ist das immer nur ein subjektiver Eindruck, bei dem Begriffe wie "gefühlt werden...", oder "ich denke, dass ..." eine Rolle spielen!

Daher habe ich mal etwas überprüft, bei dem man schnöde Zahlen zählen kann und schließlich ein Verhältnis dieser Zahlen von früher zu heute herausbekommt.

Zuerst habe ich Leute, die wie ich in der zweiten Hälfte der 1970er zur Grundschule gingen, gefragt, wie oft sie von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht, oder abgeholt worden sind. Ehrlich gesagt, habe ich unter ca. 20 Personen gar niemanden gefunden, bei dem das der Fall war!
Das Maximum war ein einzelner Bericht, dass seine Familie ihn, direkt nach der Zeugnisausgabe, vor den großen Ferien, einmal mit dem Auto, zum Direktstart in eine Urlaubsfahrt, abgeholt habe. Der Vater wollte schon Freitags fahren und die Staus am ersten großen Ferienwochenende vermeiden.

Danach habe Eltern gefragt, die aktuell, oder in den vergangenen 10 Jahren, Grundschulkinder haben, oder hatten, ob sie ihren Kinder zur Schule fahren, oder gefahren haben. Das waren mindestens 50%, die das taten!

Natürlich sind zwei Kohorten von jeweils 20 viel zu klein, um ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen! Doch glaube ich nicht, dass die Zahlen bei einer großen Erfassung ausgeglichen wären!

So eine Zahl, bzw. der Quotient aus beiden Zahlen, ist aber ein guter Maßstab für die zunehmende Verpimpelung und Verweicheierung der Kinder, die ganz bestimmt auch auf die Teile des Lebens übertragen werden kann, die man nicht als Zahl bestimmen kann!

V.m52
Das kann man m.M.n. nicht vergleichen.
Damals waren die Schulen in bequemer Laufweite. Ich wechselte dreimal die Schule wegen Umzugs und hatte Wege zwischen 100 und 400m. Die Schuldichte war wesentlich höher. Meine Neffen müssen/musdten quer durch die halbe Stadt. Sie fahren/fuhren aber, bis auf die allerersten Schultage, selbst mit Bus und Bahn.

Insgesamt denke ich schon, dass Kinder mehr einbezogen werden, gerade auch bei familiären Treffen. Finde ich aber gut. Ich spielte immer gern mit meinen Neffen und Nichten.
 
  • #100
Ich spare stattdessen das, was andere für Kinder ausgeben, damit ich mir im Alter die Versorgung leisten kann.
Wir sind uns sicher einig.. das kann ein Großteil der deutschen Arbeitnehmer nicht.
Und der Staat hat ja das Thema nicht mit denen, die das können.
Du bist nur 1 von 80mio...;-)

Ausland...gehen übrigens einige Rentner hin..ohne Geld.
Rumänien für einen alten Ober, der hat bis 70 noch Würstchen verkauft um die Miete hier zu bezahlen, jetzt ist er geflohen sozusagen.
 
  • #101
Aus Deiner Sicht ist jeder Satz "kinderfeindlich", der nicht in Dein gedankenloses christliches Weltbild passt, nach dem möglichst weltweit ohne Verhütung immer mehr Menschen hohl wie die Karnickel leben und sich irgendwann um immer weniger Ressourcen schlagen
Ich weiß echt nicht was du da von dir gibst.
Ich habe kein gedankenloses christliches Weltbild, nach dem weltweit ohne Verhütung immer mehr Menschen hohl wie die Karnickel sich vermehren.

Wo hast du das her???
Ich habe noch nie was gegen Verhütung geschrieben.
Ich selber habe lange mit der Pille verhütet und danach mit der Spirale. Sonst hätte ich wahrscheinlich schon 10 Kinder. Unsere Kinder waren Wunschkinder.

Deine Aggressionen kannst du dir also sparen.
Du als Single verbrauchst mit deinem gehobenen Lebensstil wahrscheinlich mehr Ressourcen als meine Kinder, die sparsam und bescheiden aufgewachsen sind.
 
  • #102
Meine Wahrnehmung ist eher, hier wird sich wieder an einem Extrem aufgeregt.
Das ist doch immer so. In der Breite findest Du die Beziehungsprobleme wie Du sie hier siehst doch auch nicht in der Konzentration im RL.

Danach dann schlechtere Aufstiegschancen und Gehaltsverhandlungsposition (logisch, wird ja bald schwanger)
Das ist kompletter Unfug, denn kein Unternehmen kann es sich leisten in Zeiten des Fachkräftemangels so mit Frauen umzugehen.
Wenn das so ist in einer Firma, dann müssen Frauen eben auch mal ihre träge Masse in Bewegung setzen und einen Arbeitsplatzwechsel vollziehen.

Dass jemand mit beruflichen Offzeiten und jahrelanger TZ nicht auf soviele Berufsjahre, Weiterbildungen etc kommt wie jemand der Vollzeit gearbeitet hat und darum schlechteres Gehalt und Aufstiegschancen hat, sollte jedem klar sein u d ist nicht ungerecht.

Ketzerisch gefragt: Macht die Allgemeinheit da nicht ein Minusgeschäft, indem den gebildete(re)n Frauen die Kinderbetreuung obliegt?
Tut sie doch garnicht. Das regelt das Paar selber so.
Wenn die Frauen lieber zuhause sind statt erwerbstätig zu sein, wer soll es ihnen verbieten?
In der jungen Generation kenne ich nur einen Downdatingfall, wo die Frau wegen ihres geringen Gehalts nur mit geringer TZ arbeitet.
Bei allen anderen Paaren sind Männer und Frauen gleich qualifiziert und arbeiten beide mit hoher TZ-Ouote (70-80%).

Die geburtenstarken Jahrgänge, nähern sich der Rente und haben nicht vor, einen frühen sozialverträglichen Tod zu wählen.
Woher weißt Du das?
Ich kenne nur Leute der älteren Generation, die sich einen einfacheren Zugang zur Sterbehilfe wünschen. Die haben auch alle entsprechende Patientenverfügungen, denn keiner legt Wert darauf nach einem langen guten Leben auf monate- oder jahrelange Verlängerung im Siechtum. Sie wünschen sich, dass anderen der Zugang zu dem Thema erleichtert wird, denn sie haben das ja gemacht, weil sie bei ihren Eltern unerfreuliche Dinge erlebt haben.

Viele haben sich für Karriere und gegen Kinder entschieden...heißt: hohe Rente gegen...niemanden der dafür zahlt.
Wer zuvor gearbeitet und viel verdient hat, hat auch viele Steuern und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt, die Kindern und deren Eltern in vielerlei Weise zugeflossen sind. Der Rentenanspruch bemisst sich aus zuvor gezahlten Beiträgen, aus nichts anderem.
Wer Kinder hat, bekommt dafür ohne eigene Beitragszahlungen Rentenpunkte gutgeschrieben.
 
  • #103
guter Maßstab für die zunehmende Verpimpelung und Verweicheierung der Kinder, die ganz bestimmt auch auf die Teile des Lebens übertragen werden kann, die man nicht als Zahl bestimmen kann!
Ich denke die Erziehung ist einfach anders als damals.
Ein Indianer kennt keinen Schmerz zum Beispiel oder diesen ultimativ dummen Spruch „lass es schreien, es hört schon wieder auf“
Grauenhaft!!!

Es wurden Gefühle schnell abgetan, sollten unterdrückt werden, man hat sich immer anzupassen, muss doch artig sein, was sollen die anderen Leute denken oder die Nachbarn ? Oh Gott, oh Gott, herrjemine.

Ich persönlich fahre ganz gut mit der bedürfnisorientierten, partizipativen Erziehung. Ich höre meinem Sohn zu wenn gerade etwas quer ist, er sich weh getan hat und lasse ihn entscheiden wie schlimm es für ihn ist, denn ich bin mir sicher er selber weiß am besten wie weh es ihm getan hat - ich tue seine Gefühle nicht ab, ich bin nicht er und weiß nicht wie es sich für ihn anfühlt.
Ich möchte ihn akzeptieren wie er ist, jeder Mensch ist anders und besonders, der eine kann gut malen, der andere gut rechnen und wieder ein anderer gut turnen. Ich möchte, dass er seinen individuellen Weg findet, herausfindet was ihm liegt und Spaß macht, wobei er sich gut fühlt ohne Vorgaben was ihm zu gefallen hat oder das wenn man hinfällt man sofort aufstehen muss und kein Aua haben darf, weil ein Indianer kennt keinen Schmerz.. er ist kein Indianer, er ist er und er ist so wie er ist, besonders.

Ich denke wenn man auf sein Kind und dessen Bedürfnisse eingeht, es in vielen Situationen bestärkt, dass es Dinge selber schaffen kann, bei bestimmten Dingen aktiv mitentscheiden darf, und hinterher unheimlich stolz auf sich ist, dann gibt man einem Kind viel mit. Außerdem glaube ich wird er mal ein sehr rücksichtsvoller Mensch, immer wenn er was isst und ich frage zb. „Und schmeckt es dir gut?“ sagt er „schmeckt gut, Mama du auch?“ und bietet mir auch etwas an. Er teilt so gerne, er möchte das es allen gut geht, sagt danke wenn er etwas bekommen hat, entschuldigt sich wenn er wen versehentlich verletzt hat. Er ist ein ganz entspanntes, fröhliches Kerlchen, er weiß genau was er möchte.
Er ist nicht verweichlicht nur weil ich auf ihn und seine Bedürfnisse eingehe, diese akzeptiere und respektiere.
Ich muss immer lachen wenn ich ihn aus der Kita abhole, er sitzt immer bereits neben dem Eingang auf der Bank und wartet schon, er sieht mich, läuft zur Erzieherin sagt „Mama ist da“ läuft zu seinen Sachen, packt sie alle in seinen Rucksack, macht diesen zu und kommt wild angerannt 🥰
Kinder sind etwas besonderes, also sollte man sie auch besonders behandeln, man selber möchte auch gut behandelt werden, respektiert, akzeptiert und angehört werden.

W 28
 
  • #104
Wenn das gleichmäßiger verteilt wäre, dann wäre der Effekt geringer. Wenn nicht zu erwarten wäre, dass manche Mutter erstmal 12 Monate komplett fehlt, dann für einen relativ langen Zeitraum einen gesetzlich verankerten 9-12 Teilzeitjob beansprucht (mit allen Folgen, die das bei wirklich qualifizierten Jobs bzgl. Erreichbarkeit und Weiterbildung und auch Prioritätensetzung hat), jeder Vater aber weiter voll arbeitet, dann auch nicht. Man muss das Ganze ja auch mal aus Sicht der Arbeitgeber sehen...
Joah, die Perspektive ist mir nicht ganz unbekannt. Ich stehe halt auf der Seite derjenigen, die feststellen, dass man Väter meiner Generation, die wirklich halbe halbe machen mit Teilzeit und Elternzeitaufteilung, noch mit der Lupe suchen muss. Da hat frau eine geringe Grundauswahl, wenn das tatsächlich der Hauptparameter sein sollte, was bei der Partnerwahl selten der Fall ist, da siebt frau erstmal nach anderen Dingen, die in der Zweierbeziehung relevant sind, und dann muss man im Kinderwunsch übereinstimmen, und dann erst schaut man, wie die Einstellung zur Arbeitszeit ist.
Frauen gehen interessanterweise auch ohne Kinder eher auf Teilzeitjobs.
Davon kenne ich zu wenig. Ein Verwandter meint, in der Krankenpflege in seinem Umfeld ist Teilzeit ein Phänomen der ganz jungen und der ganz alten, geschlechterunabhängig.
Schwierig, Zwang finde ich grundsätzlich falsch. Wenn sich aber ein großer Teil der Mütter beklagt, dass sich die Väter nicht einbringen, was soll man dann gesellschaftlich tun, wenn die Individuen versagen? Von außen betrachtet: die Frauen sind wohl nicht ganz unschuldig daran. Manche wollen unbedingt Kinder und suchen nicht lange nach dem passenden Mann, andere suchen immer noch gezielt einen Mann, der genug verdient und finden eigentlich 3 Jahre Elternzeit ganz schön (fände ich auch!).
S.o. Nachdem man durch die Basic-Eigenschaften schon einen Großteil aussieben muss, möchte man (ich zumindest) nicht die Messlatte ins Unermessliche setzen. Traummänner sind rar gesät ;) Wenn ich mich bei befreundeten Paaren umschaue, gibt es Teilzeitväter selten und eher bei u35, ich denke die Kohorte der jetzt u30Jährigen wird demnächst Kinder bekommen und hat mehr Männer mit Lust auf Teilzeit. Bei u55 ganz schwierig, bei u45 (meine Zielgruppe) eine Herausforderung.
Bei uns ist ein Großteil der größeren Besprechungen nach 15 Uhr. In vielen Fällen übrigens auch von Müttern und Vätern angesetzt.
Naja da sind halt mehr Zeitslots in den Terminkalendern. Mache ich an meinen langen Arbeitstagen auch.
 
  • #105
Wo wir wieder dabei sind, dass eigentlich die Form unserer Rentenversorgung, jedenfalls für die, die in die Renten Kasse einzahlen, dringend renoviert werden sollte. Siehe Norwegen. Siehe andere Staaten, die das besser hinkriegen.
Die Möglichkeit der dritten Säule hat ja jeder. Auch die Rentenbeiträge sind ja derzeit steuerentlastet, um genau diese Vorsorge treffen zu können. Macht nur niemand, lieber fährt man dafür in Urlaub und beklagt sich dann später, dass die Rente besteuert wird.
Ist bei mir schon vorgesehen. Aber ohne Kinder😉


Ich weiß echt nicht was du da von dir gibst.
Das ist ja nun hinreichend bekannt….
 
  • #106
Dass jemand mit beruflichen Offzeiten und jahrelanger TZ nicht auf soviele Berufsjahre, Weiterbildungen etc kommt wie jemand der Vollzeit gearbeitet hat und darum schlechteres Gehalt und Aufstiegschancen hat, sollte jedem klar sein u d ist nicht ungerecht.
Ungerecht wäre eher, wenn jemand mit vollem Einsatz dann auf der Strecke bleibt.
Ich kenne nur Leute der älteren Generation, die sich einen einfacheren Zugang zur Sterbehilfe wünschen.
Muss demnächst dank BVG nochmal aufgerollt werden. Diesmal ohne C-Mehrheit der Regierung.
Wer zuvor gearbeitet und viel verdient hat, hat auch viele Steuern und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt, die Kindern und deren Eltern in vielerlei Weise zugeflossen sind. Der Rentenanspruch bemisst sich aus zuvor gezahlten Beiträgen, aus nichts anderem.
Eben. Ausser bei…
Wer Kinder hat, bekommt dafür ohne eigene Beitragszahlungen Rentenpunkte gutgeschrieben.
 
  • #107
Die Büchse der Pandora ist längst geöffnet
So schwarz sehe ich es nicht, in vielen Dingen bleibt der Mensch gefragt, nimm mal das Buch, gedruckt, seit Jahren tot gesagt.
Würde V zu einem Riboterfriseur gehen, ich nicht, ich will meine Friseurin, und es zählt nicht der Preis,, sondern der Schnitt, damit laufe ich 6 Wochen herum, und ich mag mich im Spiegel sehen.
So geht es mit vielem, vielleicht technisch machbar, aber will man?
Solange Nachfrage, bleibt der Mensch, aber in vielen Bereichen wird es große Veränderungen geben, Raum für Neues.
 
  • #108
Da können sich dann Frauen aber offenbar nicht durchsetzen oder wollen es vielleicht manchmal auch nicht.
Oder können sich dann Männer offenbar nicht durchsetzen oder wollen es vielleicht manchmal auch nicht?
Aber hinterher jammern, dass sie Unterhalt zahlen müssen und ihre Kinder nur noch alle 14 Tage sehen..
Völlig subjektiv und nicht repräsentativ stelle ich gerade im eigenen Umfeld fest, dass studierte junge Frauen, meist ohne Kinder, doch erheblich mehr Krankheitstage haben als Männer.
Weil ein Indianer keinen Schmerz kennt, sterben Männer dann früher… Ein frühzeitiger Arztbesuch und Genesungszeit sind ja schon ziemlich verweichlicht… @Moon schrieb einen schönen Beitrag über ihre „verweichlichte“ Erziehung 😉

Auf der einen Seite jammern viele Frauen, wie ungerecht es doch wäre, Kinder erziehen zu müssen ........
...... und auf der anderen Seite bekommen sie welche.
Geht ja biologisch auch nicht anders 😂

Wäre schon bei Einstellung eines Mannes das Risiko hoch, dass er für ein halbes Jahr ausfällt statt maximal (in der Praxis) zwei Monate, würde sich das bei der Auswahl der Bewerber bemerkbar machen.
Genau das meine ich mit schlechteren Chancen, auch @Vikky , gerade bei kleinen und mittleren Betrieben sind Frauen im gebärfähigen Alter oft nicht gerade gefragt (vorausgesetzt es gibt Auswahl).
 
  • #109
Naja, auch Frau kann entscheiden, keine Kinder haben zu wollen.

Würde V zu einem Riboterfriseur gehen, ich nicht, ich will meine Friseurin, und es zählt nicht der Preis
Klar, im hochpreisigen Segment wirst du immer wählen können. Du kannst auch heute noch eine Uhr erstehen, die in Handarbeit gefertigt wurde. Oder ein Auto ....

Wir werden unseren Standard wohl auch halten .... aber die Herrschaften, die heute 20 sind ? Ich vermute, da wird es teilweise deutlich zurück gehen. Zumindest beim Arbeitseinkommen. Der Wohlstand deiner Kinder wird zum grossen Teil von deinen klugen Investitionen abhängen .....
 
  • #110
Das ist ja wohl Blödsinn.
Babies werden je nach Wunsch und Möglichkeiten ein paar Wochen bis Monate gestillt. Keine Mutter muss in den ersten Monaten der Stillzeit arbeiten.
Selbst wenn sie 1 1/2 Jahre noch morgens und abends stillt, kann sie das trotz Berufstätigkeit tun.
Wie man allerdings so früh sein Baby in die Kinderkrippe abgeben kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Das tut jeder Mutter weh ihr Baby so früh in Fremdbetreuung abgeben zu müssen.
Und lässt du ein Baby so lange stillen, wie es möchte u. offensichtlich Bedarf hat, dann stillt es deutlich länger als 2 Jahre und das ganze erste Jahr so gut wie voll. Ja, es gibt Babys, die im ersten Jahr Beikost verweigern. Und auch im 2. Jahr noch nicht gut kauen können aufgrund fehlender Zähne u. stillen bevorzugen bzw. 1:1 Betreuung brauchen.
 
  • #111
Oder können sich dann Männer offenbar nicht durchsetzen oder wollen es vielleicht manchmal auch nicht?
Mindestens zuerst die Frau nicht.
Aber hinterher jammern, dass sie Unterhalt zahlen müssen und ihre Kinder nur noch alle 14 Tage sehen..
Und eigentlich setzt man auch mit einer Trennung nicht wirklich durch, dass Familienarbeit dann gerechter verteilt wird. Die meisten Frauen stehen dann AE wohl erstmal mit mehr Arbeit alleine da.
Weil ein Indianer keinen Schmerz kennt, sterben Männer dann früher…
Dafür sitzen dann mehr Frauen dement im Altersheim.
Beides ziemlich irrelevant für die Situation junger Familien oder die Entscheidung, junge Frauen einzustellen oder nicht.
Genau das meine ich mit schlechteren Chancen, auch @Vikky , gerade bei kleinen und mittleren Betrieben sind Frauen im gebärfähigen Alter oft nicht gerade gefragt (vorausgesetzt es gibt Auswahl).
Ich denke, ein paar Monate Ausfall sind da weniger relevant als jahrelange Teilzeit mit deutlicher Priorität auf Kindern ohne Beteiligung der Männer. Denn:
…stimmt nur für den Mutterschutz. Danach ist es eine psychische Fragestellung.
 
  • #112
Genau das meine ich mit schlechteren Chancen, auch @Vikky , gerade bei kleinen und mittleren Betrieben sind Frauen im gebärfähigen Alter oft nicht gerade gefragt (vorausgesetzt es gibt Auswahl).
Na und? Dann gehst Du als Frau halt in den großen Betrieb wo noch ganz andere Dinge für Familien passend gemacht werden. Wer was will, soll nicht rumjaulen und hoffen dass andere es ihm recht machen, sondern die Dinge selber in die Hand nehmen. Die Arbeitgeber passen sich dem schon an wenn es für sie notwendig wird - sei Dir sicher.

Und zum Thema Auswahl: diese haben Klein- und Mittelbetriebe ja nun mal äußerst selten was qualifizierte und motivierte Mitarbeiter angeht - zumindest wenn man ihren Unternehmerverbänden Glauben schenken will. Wenn man sich da so benachteiligt fühlt, dann sollte man zuerst bei sich selber gucken, bei seinen Fähigkeiten, bei seiner Motivation und bei seiner Selbstpräsentation.

Ich habe, weil aus einer ganz anderen Generation stammend diese Benachteiligungen selber erlebt. So what, was habe ich gemacht? So oft gewechselt, bis ich dort war, wo es auf Fähigkeiten und Motivation ankam, nicht auf das Geschlecht. Und als ich Gehaltsunterschiede feststellte gab es ein Gespräch mit drei Ebenen drüber, da umgehend anzugleichen. Heute ist es für Könner und Woller viel leichter.
 
  • #113
Wer was will, soll nicht rumjaulen und hoffen dass andere es ihm recht machen, sondern die Dinge selber in die Hand nehmen.
Und genau dem Verhalten sind auch teilweise grosse Gehaltsunterschiede geschuldet.
Auch die Frage nach einer Beförderung erübrigt sich, wenn man als einzige Begründung die Seniorität anführen kann.
Und warum sollte ich jemandem zutrauen, die Belange einer Firma zu vertreten, wenn dieser jemand noch nicht einmal seine eigenen Belange formulieren kann ?

Wer sich als Opfer sieht wird immer ein Opfer sein und bleiben.
 
  • #114
Naja, auch Frau kann entscheiden, keine Kinder haben zu wollen.
Richtig, habe ich auch, aber bis wohin ist es Entscheidungsfreiheit und ab wann sind äußere Zwänge der bestimmende Faktor?

Wer was will, soll nicht rumjaulen und hoffen dass andere es ihm recht machen, sondern die Dinge selber in die Hand nehmen.
Zählt dazu auch politische Mitgestaltung, zum Beispiel im Sinne einer Reform der Elternzeitregelung á la Skandinavien?
Oder ist das wieder rumjaulen?

Wer sich als Opfer sieht wird immer ein Opfer sein und bleiben.
Was für ein schönes Schlusswort!
 
  • #115
Es können nicht alle Lehrer, Genderirgendwas oder Verwaltungsbeamte sein. Nicht produktiv - kostet nur Geld.
Ich denke Lehrer könnte man auch durch Roboter ersetzen, aber ob das so schön wäre ist ne andere Frage, genauso hätte ich keine Lust mir als Omma 80 von nem Roboter mein Hinterteil abwischen zu lassen oder mich vom metallischen Freund waschen zu lassen..

Und lässt du ein Baby so lange stillen, wie es möchte u. offensichtlich Bedarf hat, dann stillt es deutlich länger als 2 Jahre und das ganze erste Jahr so gut wie voll. Ja, es gibt Babys, die im ersten Jahr Beikost verweigern.
Mit der Beikost sollte man sowieso erst nach ca. einem halben Jahr starten, es gibt Reifeanzeichen, zb. der Zungenstreckreflex sollte so gut wie komplett verschwunden sein, das Baby sollte sitzen können, Interesse am Essen zeigen, das Essen selber zum Mund führen können etc..
Ein Baby braucht das erste halbe Jahr nichts anderes außer Milch.
Man muss auch keinen ollen Brei füttern, man kann auch BLW machen. :)

Hab eine Freundin der Sohn wird zwei Wochen früher als meiner drei Jahre alt (im August) und der wird auch noch zum Teil gestillt, ich sehe das nicht so kritisch, solange es für Kind und Mutter in Ordnung ist und sich richtig anfühlt.
Ich denke bei meinem Sohn wäre es ähnlich gewesen, ich habe vor einer Operation abgestillt (halbes Jahr gestillt) und danach auf künstliche Milchnahrung umgestellt, erst seit wenigen Wochen möchte er komplett gar keine Milch mehr vor dem schlafengehen trinken.
Es gibt auch Kinder die bei der Geburt schon Zähne haben. Sowas ist doch total individuell und es muss aufs Kind und dessen Bedürfnisse geschaut werden.

Ich kann Frau Süße schon verstehen, man bekommt nicht ein Kind um ein Kind zu haben und dann sein Alltag und Leben so wie zuvor auch weiterzuleben (Kind ist geboren und zack wieder zur Arbeit), man möchte doch auch Zeit mit dem Kind verbringen, Elternschaft ist so eine tolle Zeit und Erfahrung und etwas so wundervolles, jeder sollte diese Zeit auskosten so wie man es sich eben leisten kann, manche können länger zuhause bleiben und TZ arbeiten und kommen damit aus und manche eben nicht, das ist total individuell. Ich glaube wenn man es sich erlauben könnte würde jeder doch möglichst viel Zeit mit dem Baby/Kleinkind verbringen.

Ich denke das mit dem Mutterschutz hinkt teilweise @Lebens_Lust , theoretisch ja aber praktisch braucht das Kind auch 8 Wochen nach der Geburt alle paar Stunden die Milchquelle, also wenn man stillt dann kann das der Papa nicht ersetzen, wenn man sich gegen das Stillen entscheidet dann klar könnte der Papa direkt nach den 8 Wochen die Fürsorge und Pflege des Babys übernehmen, sonst wird es schwer (abpumpen geht aber der Milchspendereflex setzt eher ein wenn das Baby in der Nähe ist)

W 28
 
  • #116
Ich kann Frau Süße schon verstehen, man bekommt nicht ein Kind um ein Kind zu haben und dann sein Alltag und Leben so wie zuvor auch weiterzuleben (Kind ist geboren und zack wieder zur Arbeit), man möchte doch auch Zeit mit dem Kind verbringen, Elternschaft ist so eine tolle Zeit und Erfahrung und etwas so wundervolles, jeder sollte diese Zeit auskosten so wie man es sich eben leisten kann, manche können länger zuhause bleiben und TZ arbeiten und kommen damit aus und manche eben nicht, das ist total individuell. Ich glaube wenn man es sich erlauben könnte würde jeder doch möglichst viel Zeit mit dem Baby/Kleinkind verbringen.
Man verbringt doch aber auch Zeit mit seinem Kind, wenn man arbeiten geht oder gehst du 12 - 14 h? Was ist denn mit dem Exmann von z.B. Süsse? Der war nur weg, ist er jetzt ein schlechter Mensch? Ich bin zum Beispiel nicht gerne 24 h rund um die Uhr Kleinkindmutter gewesen, bin ich jetzt ein schlechter Mensch? Ich liebe meine Kinder trotzdem, auch wenn ich sie ab dem 1. Jahr FREIWILLIG nicht mehr 24/7 gesehen habe - ist nun mal nicht jedermanns Ding, das Baby- und Kleinkindalter. Weshalb fragt denn niemand solche Männer wie den Vater von Süsses Kindern, weshalb er gleich drei in die Welt gesetzt hat - er hat sie doch so gut wie nie gesehen (nach ihrer Aussage). Mich nervt diese Pauschalisierung wirklich langsam. Jede Frau würde doch ... , alle Frauen sind doch ... , alle Männer können nicht oder doch oder besser... in welcher Welt lebt ihr eigentlich? Sind bei euch alle gleichgeschaltet?

Und bevor ich hier nur meckere, ich fand deinen Beitrag über die Erziehung deines Sohnes total super, auch wenn ich aus der angeblich verknöcherten Generation "schwarze Pädagogik " bin - ich hab das bei meiner Tochter genauso gehandhabt, bei meinem Sohn ging es aus verschiedenen Gründen so leider nicht (auch heute noch nicht) und das macht mich immer mal wieder traurig, auch wenn er jetzt schon 32 ist.
 
  • #117
Ich denke Lehrer könnte man auch durch Roboter ersetzen, …
Kita-Betreuerinnen dann aber auch, oder?🤔
Ich denke das mit dem Mutterschutz hinkt teilweise @Lebens_Lust , theoretisch ja aber praktisch braucht das Kind auch 8 Wochen nach der Geburt alle paar Stunden die Milchquelle, also wenn man stillt dann kann das der Papa nicht ersetzen,…
Ich bin da ja inhaltlich grundsätzlich schon dabei, vor allem, dass das jeder selbst entscheiden sollte.
Die WHO empfiehlt Stillen in den ersten 6 Monaten, danach dann in den ersten beiden Jahren nach Bedarf. Daraus kann man Elternzeit nur für Mütter argumentieren.
Ich kann Frau Süße schon verstehen, man bekommt nicht ein Kind um ein Kind zu haben und dann sein Alltag und Leben so wie zuvor auch weiterzuleben (Kind ist geboren und zack wieder zur Arbeit), man möchte doch auch Zeit mit dem Kind verbringen,….
Richtig. Aber Mütter meinen manchmal, das sei ihr Privileg (weil ja auch nur sie schwanger werden können) und der Mann sei nur eine Hilfskraft dabei. Oft können sie dann als AE ihr Muttersein so richtig voll ausleben.

Aber das mit der beruflichen Gleichberechtigung funktioniert dann eben eingeschränkt. Ich denke auch, die Argumentation kommt von den Frauen, die in ihrer Mutterrolle voll aufgehen und sicher oft auch froh über eine berufliche Auszeit sind. Bei denen stellt sich die Frage nach beruflicher Weiterentwicklung meist sowieso nicht.

Die Diskussion ist eigentlich auch überflüssig. Bei modernen Paaren regelt sich das von selbst. Wer Lösungen dafür finden will, findet Lösungen. Wer die blockiert, jammert sowieso überall über Benachteiligung. Und ich denke, letzteres sollte man dann einfach weniger ernst nehmen.
 
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  • #118
Zählt dazu auch politische Mitgestaltung, zum Beispiel im Sinne einer Reform der Elternzeitregelung á la Skandinavien?
Oder ist das wieder rumjaulen?
Engagiere Dich politisch und versuche dafür eine Mehrheit zu gewinnen, am besten unter Vorlage eines Finanzierungskonzeptes: was wird gestrichen an gesellschaftlichen Leistungen um das zu finanzieren?
Wer das Gesamtkonzept inkl. Finanzierung richtig findet, wird dafür sein.
Am erfolgreichesten wird ein Konzept sein, welches die eingesetzten Mittel im eigenen Bereich umverteilt, statt zu sagen, was andere Gruppen nicht mehr brauchen und man ihnen darum wegnimmt.
Solche Konzepte finddet man erstaunlicherweise nie, immer nur die, die andere Kassen plündern.

Man kann ja im Sinne der Eigenverantwortung für seine Lebensentscheidungen frühzeitig wenn einem klar ist, dass man Kinder will anfangen Zeitkonten anlegen und befüllen, vergleichbar mit einem Sabbatical. Statt ein Jahr Urlaub nimmt man halt einige Jahre Teilzeit mit finanzieller Auffstockung für eine bessere Kinderbetreuung.
Und wenn man dann doch keine Kinder bekommt, verwendet man sein Zeitkontingent anderweitig.
 
  • #119
Man kann ja im Sinne der Eigenverantwortung für seine Lebensentscheidungen frühzeitig wenn einem klar ist, dass man Kinder will anfangen Zeitkonten anlegen und befüllen, vergleichbar mit einem Sabbatical. Statt ein Jahr Urlaub nimmt man halt einige Jahre Teilzeit mit finanzieller Auffstockung für eine bessere Kinderbetreuung.
Und wenn man dann doch keine Kinder bekommt, verwendet man sein Zeitkontingent anderweitig.
Gute Idee, wobei ich trotz unbefristetem Vertrag im Großkonzern Bedenken gehabt hätte, solche Sachen in die Zukunft auszulagern. Bin ein Angsthase und denke, ein Jobwechsel kann jeden auch unfreiwillig treffen. Wir haben zu zweit unsere Ersparnisse in eine Immobilie geschoben, hat auch funktioniert. Ich denke da führen viele Wege nach Rom, wenn man es zu zweit anpackt und eher sichere Jobs hat.
 
  • #120
Kinder standen schon immer im Mittelpunkt, genauso wie Haustiere. Viele Menschen behandeln auch ihre Haustiere als Kinder- und Partnerersatz.
Früher war man nebenbei nur noch lebenslang verheiratet.

Die Kinder sind doch nicht das Problem. Wieso verbringst Du als Single Deine Zeit mit Muttis und Vatis, anstatt mit freien Singleleuten auf Partys?

Wir haben auf Feiern Verheiratete und Leute mit Anhang gar nicht mitgenommen, die mussten um spätestens 24 Uhr daheim sein. Da schränke ich mich wegen anderen ein.
 
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