• #121
Gute Idee, wobei ich trotz unbefristetem Vertrag im Großkonzern Bedenken gehabt hätte, solche Sachen in die Zukunft auszulagern.
Größere Zeitkonten müssen ja in den Firmen finanzielll abgesichert werden. Also ist denkbar, dass solche "Konten" an andere AG übertragen werden für den wechselnden AN oder auch, dass solche Zeitkonten an übergreifender Stelle geführt werden.

Es braucht da mehr Phantasie, was möglich sein könnte für verschiedene Bedürfnisse in unterschiedlichen Lebenslagen.
 
  • #122
Man verbringt doch aber auch Zeit mit seinem Kind, wenn man arbeiten geht oder gehst du 12 - 14 h? Was ist denn mit dem Exmann von z.B. Süsse? Der war nur weg, ist er jetzt ein schlechter Mensch? Ich bin zum Beispiel nicht gerne 24 h rund um die Uhr Kleinkindmutter gewesen, bin ich jetzt ein schlechter Mensch?
Nein so hab ich das nicht gemeint. Ich fand nur die erste Zeit schon sehr wichtig und wertvoll, es ist klar dass man nicht ewig rund um die Uhr beim Kind sein kann und irgendwann (das kenne ich auch) möchte man auch wieder unter erwachsene Menschen und nicht den ganzen Tag Baby, ich fand meinen einen Tag Arbeit die Woche da schon irgendwie wie eine Art Tapetenwechsel. Und ich denke für das Kind ist der Kontakt zu anderen Kindern auch wichtig und auch nicht immer seine Eltern um sich herum zu haben.

Wollte nicht pauschalisieren und dich verärgern, entschuldige 🙃
theoretisch ja wobei so manch ein Lehrer gefühlt jedes Jahr die selbe „Schallplatte“ aufgelegt hat (einmal erarbeitet und dann auf ewig nicht mehr verändert, diese alten Folien auf dem Overhead-Projektor, na ja bei Reli hat sich der Lehrplan vielleicht auch nicht wirklich verändert). Den könnte man gut austauschen 🤪
Richtig. Aber Mütter meinen manchmal, das sei ihr Privileg (weil ja auch nur sie schwanger werden können) und der Mann sei nur eine Hilfskraft dabei.
Na ja der Mann kann doch nichts dafür, dass dieser nicht stillen kann, geht ja anatomisch nicht aber vielleicht kann er dafür die Windel viel besser und akkurater wechseln als die Mama :) jeder hat seinen Part.
Ich fand es super wie mein Mann mir die erste Zeit geholfen hat beim stillen, hat ihn mit angelegt und mich unterstützt, die Windeln nach dem stillen gemacht weil ich noch nicht so fit war nach der Geburt, das hat gut geklappt. Er wollte ihn auch unbedingt füttern und dann habe ich Milch abgepumpt damit er ihn auch mal füttern konnte, das hat ihn schon stolz gemacht.

W 28

Es hat uns heute leider schwer getroffen 🌪️⛈️ 😪
 
  • #123
….theoretisch ja wobei so manch ein Lehrer gefühlt jedes Jahr die selbe „Schallplatte“ aufgelegt hat (einmal erarbeitet und dann auf ewig nicht mehr verändert, diese alten Folien auf dem Overhead-Projektor, na ja bei Reli hat sich der Lehrplan vielleicht auch nicht wirklich verändert). Den könnte man gut austauschen 🤪
Teilweise. Solange die Schüler das zum ersten mal sehen, muss es nicht schlecht sein. Aber in Geographie sicher aktualisierter als in Mathematik.
Religion sollte in Lehrplänen heute nicht mehr enthalten sein. Ich würde das durch Ethik ersetzen und dabei alle Religionen gleich, informativ und neutral behandeln.
Na ja der Mann kann doch nichts dafür, dass dieser nicht stillen kann,
Das Stillen wird von Müttern immer wie eine Monstranz vor sich her getragen und ist doch nur eine Teilaufgabe für einen bestimmten Zeitraum. In anderen Ländern funktioniert das ja auch. Egal ob Skandinavien oder Schweiz.
Oh, na dann fröhliches Wischen🥲
 
  • #124
Nein so hab ich das nicht gemeint. Ich fand nur die erste Zeit schon sehr wichtig und wertvoll, es ist klar dass man nicht ewig rund um die Uhr beim Kind sein kann und irgendwann (das kenne ich auch) möchte man auch wieder unter erwachsene Menschen und nicht den ganzen Tag Baby, ich fand meinen einen Tag Arbeit die Woche da schon irgendwie wie eine Art Tapetenwechsel. Und ich denke für das Kind ist der Kontakt zu anderen Kindern auch wichtig und auch nicht immer seine Eltern um sich herum zu haben.

Wollte nicht pauschalisieren und dich verärgern, entschuldige 🙃
Ach Mensch, alles gut @Moon, ich war wohl etwas auf Krawall gebürstet an dem Tag :rolleyes:
theoretisch ja wobei so manch ein Lehrer gefühlt jedes Jahr die selbe „Schallplatte“ aufgelegt hat (einmal erarbeitet und dann auf ewig nicht mehr verändert, diese alten Folien auf dem Overhead-Projektor, na ja bei Reli hat sich der Lehrplan vielleicht auch nicht wirklich verändert). Den könnte man gut austauschen 🤪

Na ja der Mann kann doch nichts dafür, dass dieser nicht stillen kann, geht ja anatomisch nicht aber vielleicht kann er dafür die Windel viel besser und akkurater wechseln als die Mama :) jeder hat seinen Part.
Ich fand es super wie mein Mann mir die erste Zeit geholfen hat beim stillen, hat ihn mit angelegt und mich unterstützt, die Windeln nach dem stillen gemacht weil ich noch nicht so fit war nach der Geburt, das hat gut geklappt. Er wollte ihn auch unbedingt füttern und dann habe ich Milch abgepumpt damit er ihn auch mal füttern konnte, das hat ihn schon stolz gemacht.

W 28

Es hat uns heute leider schwer getroffen 🌪️⛈️ 😪
Oh, wir warten noch auf das, was kommt ...aktuell hat erstmal nur kurz genieselt bisher.
 
  • #125
Oh, wir warten noch auf das, was kommt ...aktuell hat erstmal nur kurz genieselt bisher.
Drücke euch die Daumen, dass ihr unbeschadet bleibt, unser Paderborn liegt in Schutt und Asche. Ich bin total schockiert was da passiert ist 🥺
Die Arbeitsstätte vom Freund meiner Mutter ist komplett kaputt, mein Mann weiß noch nicht wie es bei ihm auf der Arbeit aussieht, vermutlich ähnlich…
In kürzester Zeit mal eben alles zerstört…
 
  • #126
Drücke euch die Daumen, dass ihr unbeschadet bleibt, unser Paderborn liegt in Schutt und Asche. Ich bin total schockiert was da passiert ist 🥺
Die Arbeitsstätte vom Freund meiner Mutter ist komplett kaputt, mein Mann weiß noch nicht wie es bei ihm auf der Arbeit aussieht, vermutlich ähnlich…
In kürzester Zeit mal eben alles zerstört…
Oha, das tut mir echt leid, ich habe gerade mal etwas gegoogelt, das ist ja wirklich die Härte 😱
 
  • #128
Ich stelle in der Diskussion mal wieder fest, dass grade Frauen mit viel Elan auf die bezügl. Muttersein/arbeitende Mutter anders denkende Fraktion mit Genuss eindreschen. Als meine Kinder geboren wurden, waren noch die in der Überzahl, die erstmal 3 Jahre zu Hause blieben und danach auch nur Teilzeit arbeitenden. Bei meiner Freundin, war es übrigens der Vater des Kindes, der zu Hause blieb- bis heute noch eine absolute Seltenheit. Auch damals prügelte die eine Gruppe verbal hemmungslos auf die andere Gruppe ein und umgekehrt. Auch da gab es die Fraktion "Rabenmutter" gegen "verblödetes Mütterchen am Herd". Damals waren halt die Vollzeitmütter in der Überzahl und heute sind es die Vollzeit-arbeitenden Mütter. Da ich ja nun auch eine zeitlang zu den Vollzeitmüttern gehörte, hier mal ein paar Gedanken aus Sicht so einer verblödeten (Hausfrau und ) Mutter. Ich habe mich übrigens nie als Hausfrau bezeichnet, dafür bin ich eine zu miese Hausfrau. Ich hasse Hausarbeit. Auch wenn ich "nur" Mutter war, haben ja meine Gedanken und mein Tun nicht 24/7 um die Kinder gekreist. Genauso wenig, wie Menschen die Arbeiten gehen, den ganzen Tag mit Arbeit beschäftigt sind. Ich habe mich "nur" mit Kind nie verblödet gefühlt. Man kann sich ja auf diversen Ebenen außerhalb von Kinderbetreuung oder Arbeit geistig fordern und austoben. Mir wahr ehrenamtliche Tätigkeit immer wichtig und ich habe auch immer viel gehandwerkt. Und ich habe es auch genossen, dass ich durch meine spätere flexible Teilzeitarbeit immer an diversen Kindergarten- und Schulprojekten mitmachen konnte. Das hätte ich nicht gekonnt, wäre ich Vollzeit- oder annähernd Vollzeit arbeiten gegangen. Wäre ich dann ein schlechter Mensch oder meine Kinder "schlechter" geworden. Sicher nicht. Ich habe diesen Weg für mich aber so gewählt, weil ich das so wollte. Wenn jemand das aus welchen Gründen auch immer anders macht, ist das doch sein gutes Recht. Da brauch ich mir doch nicht das Maul drüber zerreißen. Ich weiß, ich hätte das nicht geschafft. Kinder, 30 oder mehr Stundenwoche und 50%-Haushalt. Und ich bewundere die, die das schaffen.
 
  • #129
Teil 2 ...
Noch ein Aspekt, der vermutlich wieder kommt. Nein ich habe keine Karriere gemacht. Hätte ich aber auch nicht gewollt. Hat mein vollzeitarbeitender Ex-Mann aber auch nicht. Hier wird ja gerne so getan, als wenn jeder und jede Karriere machen könnte und wollte. Ich bin total zufrieden mit dem was ich geschafft habe.
Mir ist letztens folgendes durch den Kopf gegangen. Einige meiner Kollegen gehen in den nächsten Jahren mit 60 in den Vorruhestand. Das werde ich nicht tun. Ich gönne es jedem der das kann und macht. Ich denke dann, dass ich meine 7 Jahre Vorruhestand halt mit 30 hatte, als ich nicht gearbeitet habe. Und alles was ich in den 7 Jahren erlebt habe ist für mich wichtiger, als alles was ich von 60 - 67 erleben könnte.
Ich bin 100% zufrieden mit dem, was ich vor 25 Jahren entschieden habe und würde es rückblickend jederzeit wieder so machen. Andere Frauen entscheiden sich anders. Weil sie anders sind als ich. Und ich wünsche jeder Mutter und jedem Vater, dass er auch in 25 oder 50 Jahren ohne Groll auf die gemachte Entscheidung zurückblicken kann. Egal für welches Modell man sich entscheidet. Lasst euch doch gegenseitig leben.
 
  • #130
Ich stelle in der Diskussion mal wieder fest, dass grade Frauen mit viel Elan auf die bezügl. Muttersein/arbeitende Mutter anders denkende Fraktion mit Genuss eindreschen. [...] Auch damals prügelte die eine Gruppe verbal hemmungslos auf die andere Gruppe ein und umgekehrt. Auch da gab es die Fraktion "Rabenmutter" gegen "verblödetes Mütterchen am Herd".
Kommt immer auf die Lesart an. So aggressiv sehe ich es in diesem Thread nicht, du fühlst dich persönlich sehr getroffen, ich sehe das entspannter.

Ich sehe momentan die Freiheit, es so zu machen, wie man möchte, und damit bekommt man die Verantwortung für die persönliche Ausgestaltung.
Diesen Zwiespalt lebe ich tagtäglich: ich habe innerhalb eines Jahres meine Arbeitszeit nach Elternzeit Stück für Stück gesteigert, bis ich bei meinen aktuellen Wochenstunden entschied, weniger will und kann ich nicht arbeiten, wenn ich nicht nur zuarbeiten will. Vorher war es einfach zu wenig. Dafür hetze ich mich mit den Kindern ab, aber einen "Tod muss man sterben", denn dass man sowohl mit der eigenen Kinderbetreuung als auch mit der Arbeitszeit richtig zufrieden ist, sehe ich selten. Die meisten Eltern gehen da Kompromisse ein mit einem Schwerpunkt, weil nicht beides optimal laufen kann. Wenn es bei jemandem klappt, schön, aber wenn einem die Arbeit wichtig ist, ist man mit kleinen Kindern in meinem Umfeld immer durchgetaktet.
Vollzeit Arbeiter oder Eltern ist ja ein Extrem, das du ansprichst @Mimps - die meisten leben ja irgendwo dazwischen, von 15 bis 30 Wochenstunden ist sehr verbreitet. Und da machen 5h mehr Freizeit die Woche sehr viel aus. Muss jeder für sich selbst herausfinden, aber ich finde, diese Entscheidung führt zu einem Schuldgefühl, das man dann gern nach außen weitergibt, zumindest erkläre ich mir so die Aggression zwischen Frauen: wenn ich nicht zufrieden sein kann mit meiner Entscheidung, weil es kein Optimum zwischen Betreuung und Arbeitszeit gibt, dann sollen andere gefälligst auch nicht. Ich glaube auf uns berufstätigen Müttern lastet ein starker Druck, den wir nicht gegeneinander weitergeben sollten, sondern in Veränderung umsetzen müssen.

W u40
 
  • #131
HI,

zurück zum Eingangspost.
Ich stelle manchmal auch Vergleiche mit meiner Kindheit in den 80ern: es hat sich da definitiv viel verändert.

Ich kenne es von früher so, dass wir Kinder mit Geschwistern oder den Kindern der Freunde der Eltern gepspielt haben. Ab einem gewissen Alter sass ich dann auch ganz gerne bei den Erwachsenen am Tisch und habe deren "Erwachsenen Gesprächen" zugehört.

Ich erlebe es heute oft, dass Eltern auf die Kind Ebene gehen, zum Spielgefährten und Unterhalter des Kindes ohne Unterbrechung werden.

Eine Ex Kollegin hat mir sogar gesagt, dass wäre der Grund für das Scheitern ihrer Ehe gewesen. Sobald die gemeinsame Tochter auf der Welt war, war sie als Partnerin abgemeldet, wenn der Mann heim kam, stürzte er sich auf die Tochter, es gab gar keine Erwachsenengespräche und Beziehung mehr. Sie war als Partnerin komplett abgemeldet. Irgendwann ist sie gegangen.

Ich sage nicht, dass es früher optimal war. Es wurden oft die Bedürfnisse der Kinder nicht wichtig genommen.

Früher haben Eltern die Kinder herumgescheucht und dominiert. Heute ist es gefühlt oft umgekehrt.
Heute scheint mir umgekehrt, dass es oft nur noch um die Bedürfnisse der Kinder geht, und die Erwachsenen sich aufreiben. Auch nicht gesund. Das Kind lernt so ja nie, auch mal Rücksicht zu nehmen, oder sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Ich denke langfristig wird.. wie bei allem.. hoffentlich die gesunde Mitte sich durchsetzen :)
 
  • #132
Früher haben Eltern die Kinder herumgescheucht und dominiert. Heute ist es gefühlt oft umgekehrt.
Heute scheint mir umgekehrt, dass es oft nur noch um die Bedürfnisse der Kinder geht, und die Erwachsenen sich aufreiben. Auch nicht gesund. Das Kind lernt so ja nie, auch mal Rücksicht zu nehmen, oder sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Ich denke langfristig wird.. wie bei allem.. hoffentlich die gesunde Mitte sich durchsetzen :)
Ich denke du hast ein falsches Verständnis.
Ich denke gerade wenn man auf die Bedürfnisse und Gefühle des Kindes eingeht und diesem zuhört erreicht man die beste Erziehung/ Förderung.
Gerade diese Erziehung hilft dem Kind selbstständiger zu werden, klarer ausdrücken zu können was es bedrückt oder nicht gefällt oder gut gefällt, man nimmt das Kind in viele Situationen mit, es darf mitentscheiden und wird dadurch automatisch selbstständiger - es ist kein von oben herab: nein du musst das so machen ganz egal wie es dem Kind in der Situation geht - du hörst dem Kind zu und respektierst es also respektiert es auch dich und deine Bedürfnisse.
Manchmal gerät man in komische Situationen.. einmal waren wir mit Hausschuhen einkaufen, ist ja nicht so schlimm, er wollte sie gerne tragen wegen dem Motiv auf den Schuhen, hat ihn so gut gefallen 🤷‍♀️ alles lasse ich nicht zu aber Dinge die in meinen Augen nicht schlimm sind, warum denn nicht?
Sowas wie Zähne putzen muss zb. morgens und abends immer sein (das will er nicht so gerne, da finden wir dann aber spielerisch eine Lösung) oft findet ein Kind Dinge auch automatisch gut wenn man dem Kind selber die Möglichkeit gibt es selber zu machen, ist doch egal wenn mal was daneben geschüttet wird, wie soll es sonst lernen?
Man muss einem Kind nicht alles vorgeben, es gibt viele Dinge wo das Kind aktiv mit einbezogen werden kann.

W 28
 
  • #133
Ich denke du hast ein falsches Verständnis.
Ich denke gerade wenn man auf die Bedürfnisse und Gefühle des Kindes eingeht und diesem zuhört erreicht man die beste Erziehung/ Förderung.
Gerade diese Erziehung hilft dem Kind selbstständiger zu werden, klarer ausdrücken zu können was es bedrückt oder nicht gefällt oder gut gefällt, man nimmt das Kind in viele Situationen mit, es darf mitentscheiden und wird dadurch automatisch selbstständiger - es ist kein von oben herab: nein du musst das so machen ganz egal wie es dem Kind in der Situation geht - du hörst dem Kind zu und respektierst es also respektiert es auch dich und deine Bedürfnisse.
Manchmal gerät man in komische Situationen.. einmal waren wir mit Hausschuhen einkaufen, ist ja nicht so schlimm, er wollte sie gerne tragen wegen dem Motiv auf den Schuhen, hat ihn so gut gefallen 🤷‍♀️ alles lasse ich nicht zu aber Dinge die in meinen Augen nicht schlimm sind, warum denn nicht?
Sowas wie Zähne putzen muss zb. morgens und abends immer sein (das will er nicht so gerne, da finden wir dann aber spielerisch eine Lösung) oft findet ein Kind Dinge auch automatisch gut wenn man dem Kind selber die Möglichkeit gibt es selber zu machen, ist doch egal wenn mal was daneben geschüttet wird, wie soll es sonst lernen?
Man muss einem Kind nicht alles vorgeben, es gibt viele Dinge wo das Kind aktiv mit einbezogen werden kann.

W 28
Hi,

ich glaube, da hast Du mich falsch verstanden. Natürlich ist es wichtig, Kindern zuzuhören, hinzuspüren, zu schauen, was sie brauchen, das ist ja keine Frage.

Was ich meine, ist eher, dass ich bei meiner Generation..ich habe selber keine Kinder, aber viele in meinem Alter..beobachte, dass sie quasi der "beste Spielkamerad" ihrer Kinder sein wollen. Und das kenne ich von früher nicht so. Natürlich ist es wichtig, da zu sein, präsent zu sein, zu schauen, was das kInd braucht.
Aber ich beobachte Familien..eine Bekannte die Kindergärtnerin ist, hat mir das auch bestätigt.. wo die Kinder die Eltern herumkommandieren: spiel mit mir das. Mach mir das. Schau hier hin. Tu dies. Und die Eltern springen. Und war ohne Unterbrechung. Das erfordert viel Energie. Partnerschaft und Freundschaft kommt zu kurz. Die Eltern geraten in Erschöpfung. Und ich weiss auch nicht, ob es für ein Kind gesund ist, wenn es die Eltern mit Kommandos wie "fernsteuern" kann. Das ist nicht gesund. Die Bekannte von mir, die Kindergärtnerin ist, hat gesagt, das geht so weit, dass wenn sie mit Eltern was besprechen will, und das Kind will nicht die 5 minuten abwarten, fängt an zu brüllen, die Mama/Papa soll SOFORT kommen. Und die Eltern brechen tatsächlich das Erwachsenengespräch ab und springen. Und dass solche Szenen sich täglich in dem Hort wo sie arbeitet, abspielen. Und keine Grenzen mehr gesetzt werden, dass man Erwachsene ausreden lässt, oder dass diese manchmal auch ein Bedürfnis nach Ruhe oder Austausch haben...

Verstehst Du was ich meine??
 
  • #134
Ich kenne es von früher so, dass wir Kinder mit Geschwistern oder den Kindern der Freunde der Eltern gepspielt haben.
Ja, früher als wir noch Kinder waren, hat es ja auch überall gewimmelt vor Kindern.
Wir waren ja auch die Babyboomer-Generation. Die meisten Kinder hatten Geschwister und viele Cousinen und Cousins und zahlreiche Kinder in der Nachbarschaft.

Heute sieht das doch vollkommen anders aus. Viele Kinder haben keine Geschwister mehr, keine Cousins, kaum Kinder in der Nachbarschaft.
Mit wem sollen die dann spielen?
Wir haben auch draußen gespielt auf der wenig belebten Straße bis es dunkel wurde.
Ist alles anders heute.
 
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