• #1

Stieftochter schießt quer - Was soll ich machen?

Ich möchte mich gerne mit meinem Ex-Freund aussprechen. Vorallem auch mit seinen zwei Kindern. Seine pubertäre Tochter (jetzt 13 Jahre alt) war während der Beziehung eifersüchtig auf mich und mir gegenüber mit Worten oft verletzlich, daher beendete ich die Beziehung. Mein Ex-Freund ignoriert mich vollkommen, seit über einem halben Jahr schon. Damit komme ich nicht klar und denke deshalb auch oft an Suizid. Ein Abschlussgespräch mit seinen Kindern und ihn würde mir sehr helfen endgültig abzuschließen. Da aber die Tochter nicht will, fand ein Gespräch auch nicht statt. Es ärgert mich auch, dass die Tochter oft, auch während der Beziehung ihren Kopf durchsetzen konnte. Was soll ich nur machen? Abhaken oder weiter um ein Gespräch"kämpfen"?
 
E

EarlyWinter

  • #2
Abhaken, dringend eine Therapie machen und Dein Leben wieder in den Griff kriegen. Wer wegen einer gescheiterten Beziehung ein halbes Jahr später noch Suizid-gefährdet ist hat eine ganze Menge eigenen Müll aufzuarbeiten.
Alles Gute für Dich.
 
  • #3
Die Frage ist doch, aus welcher Motivation heraus Du ein Gespräch suchst. Willst Du "zurückrudern" oder nur Deine Verletztheit loswerden?

Schließlich hast Du mit Beendigung der Beziehung eine Tür zugeschlagen, die jetzt eindeutig von der anderen Seite trotz intensivem Klopfen nicht mehr aufgemacht werden will. Mit dieser Möglichkeit hättest Du mit Deiner Entscheidung rechnen müssen und wenn es jetzt so ist, klaglos akzeptieren.

Da hilft ein Suzid erst recht nicht weiter. (Sorry für die harten Worte, aber solltest Du die Gedanken daran nicht als potentielles Druckmittel verstehen - wende Dich bitte, bitte sofort an einen Arzt oder Therapeuten)!

Ich verstehe diese "Abschlussgespräche" nicht. Jegliche Problematik wird doch schon vor der Trennung x-mal durchdiskutiert worden sein, die Wahrscheinlichkeit neuerer Erkenntnisse wird danach noch sehr viel unwahrscheinlicher sein. Eher wird es in einer verletzenden Generalabrechnung enden.
 
  • #4
Liebe FS, was erwartest du von einem "klärenden" Gespräch? Du wirst genauso wenig damit ankommen wie in der Zeit davor. Das endgültige Abschliessen ist nur deine Aufgabe. Suche dir, wenn notwendig, dazu professionelle Hilfe. Es geht hier um eine Übung im Loslassen. Je länger du in der Vergangenheit hängst, desto langsamer kommst du in dein neues Leben danach. Alles Gute!
 
  • #5
Waren Sie mit den Kindern liiert oder mit dem Mann?

Von daher empfinde ich es als schrecklich und unreif auch die Kinder / die Tochter mit in ein Abschlussgespräch einbeziehen zu wollen. Es sind Kinder. Was sollte das bringen oder ändern? Sie haben doch damals die Beziehung beendet.

Auch empfinde ich ein derartiges Gespräch nach der langen Zeit als überflüssig.
Wenn Sie mit Ihrem Leben nicht klar kommen und sogar suizidgefährdet sind empfehle ich dringend therapeutische Hilfe bzw. Einweisung in eine Klinik. Den Kindern irgendwelche Vorhaltungen zu machen ändert daran nichts.

Ihnen alles Gute
w,40
 
  • #6
Nach 6 Monaten auch irgendwie verständlich. Wenn sie schon während eurer Beziehung quergeschossen hat, warum sollte sich ihr Vater jetzt auf einmal anders entscheiden? Wo du doch inzwischen "nur" die Ex bist..
Hak das ganze ab und kümmer dich um dein Leben.
 
  • #7
Ich habe selbst 2 Stiefkinder großgezogen. Sie kamen im Alter von 8 und 9 Jahren zu mir. Ich kann Dir nachempfinden, dass das alles andere als ein dankbarer "Job" ist. Ich hab das mit meinem Mann zusammen durchgezogen, auch wenn es manchmal gar nicht leicht war.
Was ich jetzt an Deiner Stelle nicht tun würde, wäre dem Mann und den Kindern regelrecht hinterher zu laufen, und um ein Gespräch zu kämpfen. Was sollte es bringen? Ok, Dir vielleicht irgendeinen inneren Frieden, aber dem Mann? Und den Kindern? Der Mann fühlte sich mit Sicherheit von Dir im Stich gelassen und ist schwer gekränkt. Die Kinder sind froh, dass alles zu Ende ist, auch wenn der Vater seine Partnerin verloren hat. Was soll eine 13 jährige mit einem Abschlußgespräch anfangen? Sie wird völlig genervt dabei sitzen und nur darauf drängen, das es schnell zu Ende ist. Oder eben überhaupt nicht erst statt findet. Solltest Du in der Vergangenheit auch noch mit Suizid gedroht haben, ist ein Gespräch für die Beteiligten ungleich schwer zu absolvieren. Was sollen sie Dir sagen, wenn Du mit Suizid drohst?
Ich würde mir an Deiner Stelle erst einmal selbst Hilfe holen. Eine psychologische Betreuung ist wichtig, um das Geschehene zu verarbeiten und Deine Person zu stabilisieren. Dafür gibt es aber Fachärzte. Dein Exfreund und seine 13 jährige Tochter sind dazu grundsätzlich gar nicht geeignet. Sie sind nicht Deine Therapeuten!
 
W

wahlmünchner

  • #8
Du willst eine Absolution von einem bockigen Mann und seiner kleinen noch nicht erwachsenen Tochter?
Kein Verständnis ! Von mir nicht!
Du hast dich nicht verstanden mit ihnen und dich getrennt. Die Aufarbeitung ist deine Sache! Das Mädchen ist jetzt mit 13 ein Teenager vorher war sie ein Kind!
Ein Kind und du nimmst es dir zu herzen wenn sie stänkert und ihren Willen haben will? Du bist die Erwachsene.
Mein Tipp:
Mach eine Therapie und spiele das Abschlussgespräch mit dem Therapeuten durch.
Was du bei dem Ex und seinem Kind willst wirst du nicht bekommen.
Und ganz ehrlich: ein Abschlussgespräch läuft selten so, das man danach abschließen kann. Auch ohne Teenager.
Das du an Suizid denkst ist sehr bedenklich und macht dich unbedingt schutzbedürftig
Alles gute
 
  • #9
Liebe FS,
dein Exfreund hat dich lange ignoriert, wie sehr er ein abschließendes Gespräch möchte, ist die Frage. Er könnte den Unwillen seiner Tochter auch vorgeschoben haben ... die 13jährige Pubertierende will sowieso kein Gespräch, da würde ich keine große Empathie erwarten.

Lasse die alte Geschichte gehen.
Abschlussgespräche, bei denen alle Beteiligten nachher mit einem besseren Gefühl nach Hause gehen, haben Seltenheitswert. Was meinst du, wie viele Menschen ich kenne, die sehr viel für ein abschließendes Gespräch nach Beziehungsende gegeben hätten - und nie bekamen?

Solltest du wirklich Selbstmordgedanken haben, ist das Ursprungsproblem (Verlust Beziehung/mangelnde Wertschätzung durch Verweigern von Gespräch) zu einer Sache angewachsen, die viel tiefer geht. Sind Suizidgedanken nicht Hinweis auf eine schwere Depression? Falls noch nicht geschehen: Hausarzt aufsuchen und googlen "Wie finde ich einen Therapeuten?".

Ärgere dich nicht mehr, das Verhältnis zwischen deinem Ex-Freund und seiner Tochter kannst du nicht ändern. Je eher du akzeptierst, dass dort wahrscheinlich kein Platz für welche Frau auch immer ist, um so eher wirst du das Nachgrübeln über die Vergangenheit einstellen können.

w
 
G

Gast

  • #10
Irgendwie hast Du Dich auf die Stufe dieser 13jährigen, was die Durchsetzung des Willens angeht, gestellt. Du willst Dich durchsetzen, sie will sich durchsetzen. Das ist ein Kind in einer schweren Lebensphase, das eine neue Frau an der Seite ihres Vaters akzeptieren musste.
Du hast nicht geschrieben, ob Dein Partner unparteiisch war, oder ob er seine Tochter hat machen lassen, was sie will, Dir gegenüber. Da würde ich schon von dem Mann erwarten, dass er sie zurecht weist, wenn irgendwas, das sie sagt/tut, ungerechtfertigt ist. Und auch Schluss machen, wenn ich es nicht mehr aushalte, dass mein Freund von ner 13jährigen gesteuert wird.
Ich habe aber den Verdacht, dass Du, was den Willen angeht, ihn genauso überfahren hast bzw. mit der Tochter konkurrieren wolltest. Also Du warst eventuell nicht souverän genug, Deinem Partner das mal richtig klar zu machen, dass eine Beziehung so nicht laufen kann, sondern hast auf die selbe Weise wie die Tochter versucht, ihn auf Deine Seite zu ziehen.
Was das Gespräch angeht:
Wenn man ein Gespräch führen will, dann ist man nunmal drauf angewiesen, dass der andere auch mit einem reden will. Das ist einfach zu akzeptieren, wenn sie "nein" sagt.
Zitat von Heilbronnerin:
Es ärgert mich auch, dass die Tochter oft, auch während der Beziehung ihren Kopf durchsetzen konnte.
Warum? Du bist doch nicht 13 und abhängig von diesem Kind. Es muss Dich weder mögen noch mit Dir reden wollen, damit Du Deinen Seelenfrieden finden kannst.
Zitat von Heilbronnerin:
Darüber nachdenken, warum Du Dich auf diesen Kampf mit einer 13jährigen eingelassen hast. Irgendwas in Dir musst Du weiterentwickeln, dass Dir das nicht wieder passiert, Dich mit einem Kind auf eine Stufe zu stellen. Und wenn es ist, dass Du durchsetzungsschwache Männer am Verhalten erkennen lernst. Außerdem musst Du Dich fragen, ob Du anderen Deinen Willen aufdrücken willst oder ob Du ihnen Raum lassen kannst, auch "nein" zu sagen, und dann eben allein klarkommst mit einer Situation.
 
  • #11
Was soll so ein Gespräch bringen? Er will nicht. Du hast dich von ihm getrennt und das schon vor Monaten. Ich würde an seiner Stelle so ein Gespräch nicht mit dir führen. Und ich würde erst recht nicht mein Kind in so etwas mit rein ziehen. Du solltest dich selber in fachliche Begleitung begeben, wenn du über eine Trennung die du selber initiiert hast, nicht hinweg kommst und an sowas wie Suizid denkst.
 
  • #12
Entschuldige, aber bitte belaste ein 13-jähriges Kind nicht mit deinen Suizidgedanken. Wende dich dazu an einen Profi - ein Kind kann damit nicht umgehen!!!
Dass ein Kind gegen die neue Partnerin des Vaters (bzw. auch den Partner der Mutter) agiert, ist nicht ungewöhnlich.

Du bist eine erwachsene Frau, und es ist nicht in Ordnung, einem Kind Vorwürfe zu machen, weil die Beziehung mit deinem Ex nicht geklappt hat. Das Gespräch mit den Kindern verbietet er zurecht.

Da aber die Tochter nicht will, fand ein Gespräch auch nicht statt.
Dann respektiere das bitte. Er will offensichtlich auch nicht mehr reden. Vermutlich ist für ihn alles gesagt.

Wenn du ihm noch etwas zu sagen hast, dann schreib ihm einen Brief - warte aber nicht auf Antwort. Und lass die Kinder in Ruhe, das ist eine Sache zwischen dir und ihm.
 
G

Gast

  • #13
Ganz ehrlich: Du möchtest dich als erwachsene Frau mit einem 13-jährigen Mädchen aussprechen? Was meinst Du, wie viele leibliche Eltern mit dem Zickenkrieg und dem hormonellen Wechselbad ihrer Töchter zu kämpfen haben? Ich möchte nicht sagen, dass man eine 13-jährige nicht ernst nehmen kann aber in dem Alter verhält man sich oft noch sehr kindlich. Sie schmeißt sich quasi verbal vor ihrem Vater auf den Boden und bekommt einen Wutanfall, weil sie nicht mehr alleiniger Mittelpunkt ist. Und zur Zeit der Beziehung war sie noch wesentlich jünger. Sie ist verletzend dir gegenüber, weil sie die Tragweite ihres Handelns noch nicht ausreichend reflektieren kann. Da solltest Du als reife Frau einen gewissen Abstand haben und das Gespräch mit dem Partner suchen. Eine Trennung ist da auch nicht grade ein reifes Verhalten.
Du konkurierst mit einem Kind - Willst Du das wirklich?

Was Du beschreibst, speziell deine Suizidgedanken, lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Professionelle Hilfe!
 
  • #14
Hallo Heilbronnerin.
So schwer es für Dich sein mag, ich denke Du solltest die Beziehung "abhaken".
Worum willst Du kämpfen?
Es scheint mir, als das dein Ex-Freund kein wirkliches Interesse mehr an Dir hat. Er wird bemerkt haben, dass Du Dich weiter um Ihn bemühst und trotzdem ignoriert er Dich... weil er nicht will.
Lass Ihn gehen, um Deinetwillen.
Wie sehr muss es Dir wehtun, dass Du Suizidgedanken hast?
Überlege Dir gut, was Du tust und sagst. Wer ist es Dir Wert für ihn zu sterben?
Stirbt man, wenn man es will, oder wenn man an der Reihe ist?
Geh`auf eine Kinder- Leukämiestation und sage dort laut, wofür Du Dich umbringen willst....
Du wirst es überleben. Andere haben mit dem überleben nicht so viel Glück.
Liebe Grüße
(w.43,Krankenschwester)
 
G

Gast

  • #15
Ich kann Dich gut verstehen. Ich hatte ein ähnliches Problem, nur nicht in einer Paarbeziehung, sondern der Beziehung zu eigenen Geschwistern bzw dem eigenen Vater. Auch in dieser - für mich immer noch unglaublich - Konfiliksituation, war der Rat vieler Freunde, eine Mediation zu machen. Dazu ist es nicht gekomen, es hätte bei der Persönlichkeitsstruktur der anderen Beteiligten nichts gebracht. Ich habe mir ander Menschen, Hobbys, Themen gesucht und darüber diese Probleme vergessen. Hack es ab !!!! Widme Dich den schönen Dingen des Lebens, z.B. verliebe Dich neu .. und wenn Du in 4 Monaten immer noch nicht davon losgekommen bist, geh' zum Arzt und lass Dich an einen Psychologen überweisen. Wenn Du von Suizidgedanken sprichtst, wirst Du auch schnell einen Termin bekommen.
Alles Gute für Dich !
 
G

Gast

  • #16
Abhaken, der Mann tut dir nicht gut. Es ist nicht die Tochter, sondern der Mann, der sich auf die Seite der Tochter stellt und dir gegenüber ein ignorantes Sch.... ist.

So ein Ungleichgewicht führt, wie man sieht, zu ungesunden, zerstörerischen Verhältnissen. Gerade in Bezug auf Liebe/Liebesentzug sind schon böse Dinge geschehen, z.B. weil ein Mann/Vater an Liebe und Aufmerksamkeit an verschiedenen Stellen geizte. Such dir einen anständigen Psychologen. Der Kerl wird sich nicht ändern und behandelt dich wie der letzte Dreck. Vermutlich hat er das selber so von seinen Eltern gelernt. Willst du mit so jemanden zusammen sein? Nein!
 
  • #17
Wow, vielen Dank für die vielen Rückmeldungen. Mein Ex-Freund war zur Zeit der Beziehung 45 und ich 27. Das ist jetzt ein Jahr her, als wir uns kennengelernt haben. Die leibliche Mutter der beiden Kinder war vor 5 Jahren an Herzversagen gestorben. Sie hatte einen angeborenen Herzfehler. Meiner Meinung nach ist das Mädchen traumatisiert. Und natürlich haben mein Ex und ich miteinander gesprochen, sehr oft uber seine Tochter. Ich empfahl ihm, seine Tochter eine Therapie machen sollte, da sie sehr klammerte und wie oben schon erwähnt verletzende Äußerungen machte, wie, dass sie es schon bei der Ex des Vaters geschafft hatte sie wegzuekeln, da wird sie es bei mir auch schaffen. Sie liebe nur ihre Oma. Und sie war wirklich fast jedes Wochenende bei der Oma (Mutter des Vaters), was ich auch ansprach, da ich es nicht so toll fand. Der Vater war der Meinung, dass er seine Tochter nicht zu einer Therapie zwingen könne. Er hätte dies schon mal versucht. Madame will nicht, da ist das Thema ja auf deutsch gesagt gegessen. Meiner Meinung nach hat mein Ex-Freund mich zu wenig unterstützt. Es liegt vielleicht daran, dass er Schuldgefuhle gegenüber seiner Kinder hat, da ja die Mutter tod ist. Ich hatte sogar schon öfters vorgeschlagen, eine Familenberatungsstelle aufzusuchen. Vielleicht wollte ich zuviel. Ich habe keine Ahnung...
 
  • #18
Der Mann war fast 20 Jahre älter als du und die Mutter der Kinder an einer schweren Krankheit gestorben. Kein Wunder das ihr keinen gemeinsamen Nenner finden konntet. Such dir einen Mann in deinem Alter und deinem Erfahrungshorizont. Seine Kinder sind ihm das wichtigste und das ist auch richtig so.
 
G

Gast

  • #19
(...) Der Vater war der Meinung, dass er seine Tochter nicht zu einer Therapie zwingen könne. Er hätte dies schon mal versucht. Madame will nicht, da ist das Thema ja auf deutsch gesagt gegessen. Meiner Meinung nach hat mein Ex-Freund mich zu wenig unterstützt. Es liegt vielleicht daran, dass er Schuldgefuhle gegenüber seiner Kinder hat, da ja die Mutter tod ist. Ich hatte sogar schon öfters vorgeschlagen, eine Familenberatungsstelle aufzusuchen. Vielleicht wollte ich zuviel. Ich habe keine Ahnung...
Ich denke man kann es so sagen dass du in ihrem Hoheitsgebiet rumgewildert hast. In der Liga "Mutter an Herzversagen gestorben" kannst du niemals mitspielen. Darüberhinaus hast du es gewagt dich einzumischen und übergriffig zu werden indem du ihr eine Therapie andienen lassen willst. Das steht dir nicht zu. Das weiß sie natürlich und hat nun auch das noch gegen dich in der Hand. Das sie nur ihre Oma liebt finde ich 150 % verständlich, auch in der Liga kannst du da nicht verwandt nicht mithalten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er Lust hatte ich zu unterstützen wenn du Abwertungen wie "Madame" oder "Zwing sie zur Therapie" bringst. Sicher, das was sie da rausgehauen hat war nicht sonderlich geschickt, aber wahrscheinlich für ihre Situation und ihr Alter verhaltensüblich und du hättest drüber stehen müssen. Stattdessen hast du angegriffen. Da hätten dir garantiert auch andere Kinder oder ein Sohn massiv nachgeholfen und dich weggebissen. Nutz die Gelegenheit, dir einen Mann für eine eigene Familie zu suchen. In der Konstellation kannst du als "5. Rad am Wagen" das nie den Dornenkranz der armen Witwe oder Waise erreichen wird, nur verlieren. Würde ich mir nicht antun. Und ja. Ich denke du hast zu viel verlangt. Es ist allerdings auch Pech, dass du zur falschen Zeit am falschen Ort warst. Die müssen alle erst mal den Verlust verarbeiten. Das kann Jahre dauern.
 
G

Gast

  • #20
Liebe FS,
sie ist nicht Deine "Stieftochter", noch nicht mal die "Exstieftochter", denn Du bist in ihrem Leben schon lange nicht mehr existent, wenn die Beziehung zu dem Vater schon vor 6 Monaten kaputt gegangennist. Das ist eine Ewigkeit im Leben eines Kindes.

Dein Ex schiebt die Tochter vor, weil er Dir selber nicht sagen will, dass er keinen Bock auf ein Aufarbeitungsgespraech hat. Die meisten Männer sind nicht besonders kommunikativ und haben auf junge Dramaqueens in ihrem Leben keinen Bock - die Junge wollen sie nur im Bett und sie soll keinen Stress machen.

Ich kann ihn verstehen. Wäre ich in seiner Situation, würde ich meinem Kind so ein Gespräch auch nicht zumuten wollen, sie schon garnicht dazu zwingen. Welchen Sinn soll ein Aufarbeitungsgespraech mit einer 13-jaehrigen machen? Sie hat nichts aufzuarbeiten, sie ist froh, daß Du weg bist. Damit gibt es für sie kein Problem mehr.

Ob die Tochter eine Therapie braucht oder nicht, geht Dich nichts mehr an, ein Gespräch mit eine psychisch instabilen Frau wie Dir (Suizidgedanken) richtet bei einem halbverwaisten Kind auf jeden Fall erheblichen Schaden an und der Vater ist gut beraten, das zu verhindern.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: