• #1

Streitpunkt bester männlicher Freund

Mit meinem besten Freund Kalle verbindet mich nichts als Freundschaft. Leider hat mein neuer Freund Andreas mit dieser platonischen Beziehung ein Problem. Es ist erst ein Thema, seitdem sich die beiden in natura kennengelernt haben. Okay, Kalle ist nicht schwul und echt attraktiv. Wäre er in seinen Augen keine Konkurrenz, würde er die Sache vielleicht gelassener nehmen. Andreas vertritt die These, dass es zwischen Mann und Frau keine wahre Freundschaft geben kann. Angeblich können Männer nicht anders, als attraktive Frauen begehrenswert zu finden. Na toll, heißt das, er stellt sich meine hübschen Freundinnen im Bett vor?


Wir sind im Streit auseinander gegangen, weil wir in diesem Streitpunkt auf keinen gemeinsamen Nenner kamen.


Was meinen Sie dazu?


Fräulein Wunder
 
  • #2
Na toll, heißt das, er stellt sich meine hübschen Freundinnen im Bett vor? Fräulein Wunder
Als M kann ich das nur verneinen. Um sich das mit deinen Freundinnen vorzustellen, müsste es schon heftiger geknistert haben. Und ja, Männer schauen auch nach hübschen Frauen, wenn sie in einer Beziehung glücklich sind. Das hat aber nichts zu sagen und ist wie ein Reflex (ähnlich, wie bei einem coolen Auto). Stell dir die Geschichte mit deinem besten Freund mal umgekehrt vor: Er hat eine beste Freundin, die noch dazu umwerfend ausschaut und die beiden verstehen sich bestens, albern herum etc. - wie ordnest Du das ein, falls das überhaupt möglich ist? Ich kann beste Freunde akzeptieren aber mehr nicht unbedingt.
 
G

Gast

  • #3
Es klingt eher so als ob dieser Typ einen Streit gesucht hat um die Biege zu machen. Oder er wollte testen wie weit Du für ihn gehst, weil er merkt dass er Dich um den Finger gewickelt hat. Männer die echt verliebt sind, sind am Anfang in der krassen Wohlverhaltens-Phase. Da finden sie alles toll und gut was man macht und schlucken auch mal ihre Eifersucht runter. Ausserdem kann er ja nicht ernsthaft erwarten, dass Du plötzlich mit Deinem besten Freund "schlussmachst". Das war mE nur ein Vorwand um abzuhauen.
 
G

Gast

  • #4
Das Thema ist auch eine nie endend wollende Diskussion.

Ich persönlich glaube auch nicht an platonische Freundschaften zwischen Mann und Frau. Die "sexuelle Komponente" spielt früher oder später bei den meisten immer rein. Ja natürlich, es gibt einige wenige wo es klappt, aber in der breiten Masse - ne, glaube ich einfach nicht daran. Vor diesem Hintergrund würde es mir schwerfallen wenn meine Freundin einen "besten Freund" (hetero) hat.

Erschwerend kommt ja hier noch hinzu, dass du Kalle einmal versucht hast zu verführen, also sexuelles Interesse deinerseits an ihm war ja gegeben - und jetzt auf einmal ist alles dahingehend vollständig geklärt zwischen euch ... naja ... hast du deinem Freund eigentlich von dieser Geschichte erzählt?

Dein Freund wird wohl oder übel respektieren müssen dass du Kalle weiterhin sehen wirst, aber ich denke man kann die Treffen auch auf ein Minimum reduzieren um die Gefühle des anderen zu respektieren. Wo wir übrigens von Respekt reden - also den besten Freund gleich danach anrufen um ihm von dieser Geschichte zu erzählen, boah ey' - also darauf hätte ich erst recht kein Bock.
 
G

Gast

  • #5
Ganz einfach: Andreas hat geschnallt, wie wichtig Dir Kalle ist. Im Klartext: wichtiger als er. Er hat Format, wenn er darauf verzichtet, hier mitzuspielen!

w41
 
  • #6
Hetero-Männer "müssen" so sein = jede Frau beurteilen, ob sexuell für sie begehrenswert ?
Also gehen sie davon aus, daß andere Männer auch so ticken. Auch als "Sklave ihrer Hormone"

Soo oft unter Männern erlebt. Wird über eine Frau gesprochen, die auch nur halbwegs attraktiv ist, kommt sofort das sexuelle Begehren als Gesprächsthema. Entweder direkt, oder unterschwellig.

Wer als Mann Freundschaften mit Frauen pflegt, aber Diese nicht sexuell begehrt, der gilt als verklemmt, gestört oder schwul. Von Männern, wie von anderen Frauen. Daher nie bei ersten Dates solche Freundschaften nennen. Gilt für Männer wie für Frauen. (Außer es daten zwei Schwule, dann kein Problem ?)

Es wäre also theoretisch mit Andreas und anderen Männern viel einfacher, wenn Frl. Wunder sagen würde, das Kalle -nach ihrem Eindruck- schwul wäre.

Das Problem würde hier dann aber noch größer. Denn dann bekäme Andreas Angst, daß Kalle auf IHN stehen könnte. Und dann nix mehr mit gemeinsam grillen + Bier.

Fazit: Frauen können Freundinnen haben - aber mit Männern wirds kompliziert. Egal ob als Nur-Freund, oder mehr.

(m,52, hetero - und trotzdem Freundschaften mit Frauen)
 
  • #7
@Gast 4: Sorry, aber wenn Kalle jetzt eine Frau wäre, dann wäre mir eine langjährige Freundschaft auch wichtiger, als eine noch frische Beziehung. Denn diese Freundschaft gehört zu mir dazu, wenn das mein Partner nicht verstehen kann oder will, dann hat ER ein Problem und nicht ich! Andreas hat Format gezeigt, aber ein klitzekleines, er erlaubt sich zwar weibliche Freundschaften, er aber Fräulein Wunder nicht.

So weit ich das aus dem Artikel verstanden habe, hat Andreas sich nicht wirklich bemüht Kalle wirklich kennen zu lernen bevor er ausgerastet ist. Wenn er DAS jetzt als Vorwand nimmt um einfach so abzuhauen, wow... in dem Alter hätte ich mir ein anderes Verhalten erwartet, sowas macht man mit 4 im Sandkasten.
 
G

Gast

  • #8
Die Story fand ich gut. Ich höre hier einen getroffenen Hund bellen.

Erinnert mich an meinen Ex: er war maßlos eifersüchtig auf jeden Mann der mir zu nahe kam. Warum? Weil er nicht glauben konnte, dass andere Männer anders denken.
Können sie aber, die Welt ist etwas bunter.

Ich habe auch einige männliche Freunde. Und selbst wenn der ein oder andere doch sexuell an mir interessiert wäre.....ICH bin es nicht. Darauf kommts auch an. Das scheint Andreas zu vergessen.

Ich frage mich, ob Andreas auch so reagieren würde, wenn Kalle ein kleiner, dicker, bebrillter und linkischer Mann mit schütterem Haar und in seinen Augen der Typ "Looser" wäre. Wahrscheinlich wär er ihm dann egal.
 
  • #9
Das Thema ist ja hier auch nicht neu und eines der Themen, bei dem es wohl nie eine allgemein gültige Antwort/Meinung geben wird. Das resultiert wohl auch aus den Erfahrungen, die jeder Einzelne in seinem Leben macht/gemacht hat.

Meine perönliche Erfahrung ist die, dass es sehr wohlmöglich ist. Schwierig wird es nur, wenn die jeweiligen Partner diese echte Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht akzeptieren - oder besser ausgedrückt, nicht wirklich verstehen können/wollen.

Wichtig ist, dabe von Anfang an Klartext zu reden und die Fronten für die (neuen) Partner zu klären/zu erläutern. In meinem Leben hat das wunderbar funktioniert. Ich habe zwei Hetero-Freunde, die seit 35 bzw. 30 Jahren mit zu meinem Leben gehören. Würde ich diese verleugnen, würde ich einen Teil von meiner Persönlichkeit aufgeben.

Man muss sich auch klar positionieren, das ist besonders wichtig. Feingefühl ist immer gefragt, wenn neue Partner in einen bestehenden Freundeskreis integriert werden. In meinem Leben ist es dabei unerheblich, welches Geschlecht die jeweils Beteiligten haben. Es funktioniert - immer - wenn die Freundschaft echt und gewachsen ist. Dann komme auc keine Missverständnisse auf, die man dann mühsam wieder entkräften muss. Mit einer gesunden Lebenserfahrung bzw. -einstellung ist das machbar.

Allerdings, liebes Fräulein Wunder, halte ich es auch nicht für besonders geschickt, mit dem besten Freund über partnerschaftliche Auseinandersetzungen zu reden, wenn diese auch noch seine Person betreffen... Da sollten Sie schon etwas sensibler handeln.

Viel Efolg für die Integration
 
  • #10
Allerdings, liebes Fräulein Wunder, halte ich es auch nicht für besonders geschickt, mit dem besten Freund über partnerschaftliche Auseinandersetzungen zu reden, wenn diese auch noch seine Person betreffen... Da sollten Sie schon etwas sensibler handeln.
Dieser Punkt wurde bereits weiter oben genannt. Wieso eigentlich? Es betrifft ihm im Fall ja auch?!

Kalle sollte doch wissen, warum Andreas einfach geht, diese Freundschaft nicht versteht usw. Kalle kann auf Grund dieser Info auch handeln: vor Andreas würde ich als Kalle nicht mehr neckisch flirten (was auch zwischen platonischen Freundschaften passiert!), nicht unbedingt Körperkontakt suchen (Arm über die Schultern, sowas harmloses meine ich).
Theoretisch gesehen könnte Kalle auch Andreas den Kopf reinwaschen. Denn Andreas interpretiert hier in etwas, was gar nicht exisitiert! Kurz gesagt, da Kalle dieses Problem kennt, kann er darauf reagieren, ansonsten passieren nur noch ungewollte Situationen, wo Andreas "mehr" darin sieht. Denn auch wenn er bleibt und sagt, dass alles gut ist, er wird jede Situation zw. Fräulein Wunder und Kalle analysieren - wollend oder nicht.

Es wäre für Andreas nure in Problem, wenn Fräulein Wunder mehr als freundschaftliche Gefühle für Kalle hätte. Hat sie offensichtlich nicht, sonst wäre sie nicht mit Andreas zusammen. Bzw. das erfährt man schon von ihren Artikeln/Kommentaren.
 
G

Gast

  • #11
Liebe FS

schlimm ist wenn die bestehenden Freundschaften aufgegeben werden sollen
weil ja nun Partnerschaft angesagt ist. Scheitert deine "grosse Liebe"
stehst du auch noch ohne gute Freunde da. Es gibt durchaus das Gefühl zurück gesetzt zu werden - auch in langjährigen Freundschaften entsteht Eifersucht. Freundschaft ist Liebe ohne Flügel. Das heisst aber nicht dass dein Aufmerksamkeitsdefizit nichts bewirkt.

Wenn der K. wirklich nur dein guter bester Freund ist
sehe ich nicht wieso dein neuer Freund ihm verübelt mit dir weiterhin Kontakt zu haben.
So unsicher kann ein Mann doch nicht sein ?
Was ich allerdings lassen würde: Intimitäten deiner Beziehung mit Dritten bereden !
Ich hatte einen Freund, der rannte gleich nach unserer ersten Nacht quer hinüber zu den befreundeten Nachbarn und diskutierte mit ihnen meine Qualitäten. Er wusste nicht was er von halten sollte. Drum fragte er besser seine langjährigen Nachbarn und guten Freunde. Die sagten ihm dann dass ich nicht zu ihm passe obwohl sie mich weder erlebt noch gesehen hatten.
 
G

Gast

  • #12
Er ist verunsichert, er öffnet sich, und du lachst ihn aus. Super Freundin! Ich wäre auch gegangen. Es ist deine Reaktion, die ihn wütend macht. Es ist nicht die Tatsache, dass es einen "Kalle-Hase" gibt.

Wenn du "Männer-Versteher" wärst, dann hättest du anders reagiert. Warum hast du einen "besten guten Freund", und bist du zugleich auch seine "beste gute Freundin"? Ist die Freundschaft gar nur einseitig weil er "Frauen-Versteher" ist? Und suchst du seine Nähe nur weil du dich verstanden fühlst? Wäre Kalle-Hase gerne mehr auf Abstand? Bist du alleinige Nutzniesserin der Beziehung, weil du Infos über Männer aus 1. Hand bekommst? Es bleibt die unbeantwortete Frage, warum ist Kalle-Hase gerne in deiner Nähe? Und warum glaubst du deinem Freund nicht die ganze Geschichte über dich und Kalle-Hase erzählen zu können? Warum bist du nicht ehrlich zu deinem Freund? Und warum glaubst du seinen Worten weniger, als denen von Kalle-Hase? Solange das nicht geklärt ist, hat Andreas ein Problem mit dir, und mit deinem "besten Freund".

Kurz gesagt: Du darfst mit deinem "besten Freund" keine Geheimnisse vor deinem Partner haben. Dann ist ein männlicher Freund auch kein Problem.

m
 
G

Gast

  • #13
Ich werde prinzipiell ziemlich hellhörig, wenn Leute behaupten, es könne keine Freundschaft zwischen Mann und Frau geben. So nach dem Motto entweder findet man jemanden scharf oder uninteressant - sehr seltsam.
Ich weiß nicht wie es bei anderen Leuten ist, aber ich als Frau verliebe mich nur in die wenigsten Männer. Attraktiv finde ich auch nicht jeden Mann. Und selbst wenn, muss ich deswegen nicht mit ihm ins Bett wollen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.
Ergo - es gibt schätzungsweise 80% der Männer, die ich nicht attraktiv, aber möglicherweise nett und interessant finde und mich möglicherweise anfreunden kann.
Ich hatte schon immer männliche platonische Freunde. Und ehrlich gesagt, haben die meisten Menschen, die ich kenne auch einen guten Freund oder eine gute Freundin des anderen Geschlechts ohne dass da jemals das Thema Partnerschaft oder Sex eine Rolle gespielt hätte.
Dementsprechen habe ich nichts dagegen wenn mein Partner eine gute Freundin hat und würde mir meine Kumpels auch nicht verbieten lassen.
Prinzipiell habe ich den Eindruck, dass eher einfach gestrickte Leute die Ansicht haben, dass es Freundschaft zwischen Mann und Frau nicht geben kann.
 
G

Gast

  • #14
Kurz gesagt: Du darfst mit deinem "besten Freund" keine Geheimnisse vor deinem Partner haben. Dann ist ein männlicher Freund auch kein Problem.

m
Hat sie aber, bin him zum Versuch anzubandeln. Wenn Andreas klug ist, bekommt Kalle ganz den Vortritt. Vielleicht nimmt Andreas aber auch vorher noch etwas Sex mit, im Wissen und mit Einstellung, dass er sich nicht "einlassen" wird?

Manche Frauen haben halt immer wieder sooo ein Pech... und verstehen gar nicht wieso...

;-)

w,41
 
  • #15
Andreas vertritt die These, dass es zwischen Mann und Frau keine wahre Freundschaft geben kann. ...
Hallo Fräulein Wunder, ich würde sagen es kommt auf die Umstände an. In Deinem konkreten Fall würde ich die These von Andreas vertreten. Ich habe Dir schon mal in einem anderen Beitrag ("Wie damit umgehen, dass er sich noch einloggt?") geschrieben: Ich finde deine Freundschaft mit Kalle zu suspekt und es wäre für mich ein Grund, getrennte Wege zu gehen. Aber Ihr seid mit Andreas bereits intim und ich denke, er ist eifersüchtig und wie soll ich es sagen, damit ist nicht zu spaßen. Wenn es Dir nicht gefällt, dann passt Ihr beide in dieser Hinsicht nicht zusammen.
Ich kann Dir erzählen, wie es in meinem Fall war: Ich habe damals meine Freundin zufällig mit irgendeinem Kerl getroffen und sie sagte mir danach, er habe doch eine feste Freundin. Für mich war es wie ein Schlag ins Gesicht, es war bei mir auf einmal aus. Es war für mich so offensichtlich, was dieser Typ wollte und sie hat ihn dabei auch noch unterstützt und beschützt - so kam es mir damals zumindest vor und ich habe die Freundschaft beendet. Ehrlich gesagt, ich habe mich bei ihr nicht mehr gemeldet, aber wir waren nicht mal intim. Heute würde ich es wie Andreas machen, d.h. ich hätte mit ihr reden sollen.
Und so stelle ich mir Kalle vor: Ein Typ Mann, der gerne in der Gerüchteküche mitmischt, sich an der weiblichen Kommunikationsfront beteiligt, sprich, quatschen kann, hin und wieder etwas ausplaudert, was unter den Kumpels bleiben sollte, den Frauen gegenüber vortäuscht, immer so hilfsbereit zu sein usw. Ich persönlich mag solche Typen nicht.
 
G

Gast

  • #16
Laut einer Studie will der Freund irgendwann immer etwas von der Freundin! Vor allem wenn einer davon Single ist
. Ich als Freund einer attraktiven Frau würde mir auch so meine Gedanken machen wenn ich sehen würde das meine Freundin sehr vertraut mit einem anderen Mann umgeht...andersherum sollte sich Frau fragen wie sie das finden würde wenn Mann mit einer Frau sehr vertraut umgeht!? Einige Frauen würden da total ausflippen...
 
  • #17
Es war für mich so offensichtlich, was dieser Typ wollte und sie hat ihn dabei auch noch unterstützt und beschützt - so kam es mir damals zumindest vor und ich habe die Freundschaft beendet. Ehrlich gesagt, ich habe mich bei ihr nicht mehr gemeldet, aber wir waren nicht mal intim.
Heute würde ich es wie Andreas machen, d.h. ich hätte mit ihr reden sollen.

Nur weil ihr nicht intim wart, ist das keine Entschuldigung sich einfach nicht mehr zu melden. Das ist meiner Meinung nach voll daneben. Gut meine Meinung, aber ich muss hier schon mal alle fragen, welche hier sagen eine Freundschaft zw. Mann und Frau gäbe es nicht.

Findet ihr alle geil/interessant/anziehend des anderen Geschlechtes? Wirklich alle?

Mich persönlich würde ja schon interessieren, was hier Kalle und Fräulein Wunder dazu sagen.... vielleicht melden sie sich ja mal..
 
G

Gast

  • #18
Findet ihr alle geil/interessant/anziehend des anderen Geschlechtes? Wirklich alle?

[/I]
Man freundet sich ja nicht mit jedem an, und mit denen man sich anfreundet verbindet einen ja auch etwas, und diese Verbindung macht attraktiv! Mit dem Partner verbindet einen doch auch etwas, sonst wäre man ja nicht mit dem Partner zusammen...
Dadurch findet man aber nicht jeden des anderen Geschlechts geil...
 
  • #19
@Gast 17: Ich will das hier nicht zu einem Chat mutieren, aber die Frage ist warum darf ich mit keinem anders geschlechtlichen Menschen eine Freundschaft aufbauen, wenn mich doch mit dem was verbinden könnte. Es muss ja nicht immer Liebe und Sex sein?
Andreas Problem ist ja, dass Kalle ihr Freund ist, (langjähriger Freund) so viel ich von den bisherigen Forumsfragen erfahren habe. Fräulein Wunder und Kalle verbindet etwas; etwas was für die beiden wichtig ist, aber nichts mit Liebe/Sex usw zu tun hat. Ja sie wollte ihn verführen (irgendwann mal) hat nicht geklappt und sie sind immer noch sehr gut befreundet. D.h. doch die beiden haben verstanden, dass mehr als Freundschaft nicht drin ist.

Wenn dann hier einam schon fast unterstellt wird, dass eine Freundschaft zwischen zwei Geschlechtern nicht möglich ist und das sowieso auf etwas Sexuelles ausläuft, dann frage ich mich schon, ob die Personen in allen des anderen Geschlechtes etwas Sexuelles sehen?
 
G

Gast

  • #20
Wenn dann hier einam schon fast unterstellt wird, dass eine Freundschaft zwischen zwei Geschlechtern nicht möglich ist und das sowieso auf etwas Sexuelles ausläuft, dann frage ich mich schon, ob die Personen in allen des anderen Geschlechtes etwas Sexuelles sehen?
Es ist nunmal so das einer irgendwann immer etwas vom anderen will, es mag ja zu Beginn der Freundschaft keine Rolle spielen, und doch entwickelt sich meist etwas...
jeder checkt den anderen doch ab, so oder so, und da ist dann auch der Punkt Partnerschaft und Sex mit drin..
.und wer kennt das nicht? Man kennt jemanden schon lange und plötzlich hat es Zoom gemacht, wie Klaus Lage ja schon sagte...1000 mal berührt, 1000 mal ist nix passiert...
 
G

Gast

  • #21
Oder er wollte testen wie weit Du für ihn gehst, weil er merkt dass er Dich um den Finger gewickelt hat.
...
Ausserdem kann er ja nicht ernsthaft erwarten, dass Du plötzlich mit Deinem besten Freund "schlussmachst". Das war mE nur ein Vorwand um abzuhauen.
Das hört sich übertrieben an, könnte aber tatsächlich wahr sein. Mein letztes OdB (klein, pummelig, unsportlich, wenig Haare auf dem Kopf, unsicher, schüchtern, Sprachfehler) war auch total eifersüchtig auf meinen besten Freund (einiges jünger als OdB, groß, schlank, volles Haar, beruflich erfolgreich und mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattet) und weitere Männer aus dem Freundeskreis.

Natürlich habe ich den Kontakt zu meinem besten Freund und den anderen Männern niemals wegen dieses Mannes zurückgefahren. Aber ich habe ihn immer mal wieder beruhigt und ihm eine gewisse Sicherheit vermittelt, weil ich ihn wirklich mochte. Andere Frauen finden ihn unattraktiv und verspotten ihn häufig als Weichei. Er hatte mit Anfang 30 noch nie eine Partnerin, weil er immer nur abgewiesen wurde. Ich hatte mich ernsthaft in ihn verliebt und wollte ihm beweisen, dass ich es ehrlich mit ihm meinte. Stattdessen verlor er nur den Respekt vor mir, weil eine Erklärung meinerseits in seinen Augen ein Zeichen von Schwäche ist.

Ich für meinen Teil werde nie wieder einem unsicheren Mann zu verstehen geben, dass er bei mir auf keinen Fall mit einer Enttäuschung rechnen muss. Übrigens kenne ich auch die anderen Geschichten von Andreas, und da gibt es so einige Parallelen zu meinem letzten Exemplar (nur mit dem Unterschied, dass wir nie miteinander intim wurden).
 
G

Gast

  • #22
Ich habe da so meine Zweifel an den geschlechterübergreifenden Freundschaften :

Mein jetzige Partnerin wollte kurze Zeit nach dem wir zusammenkamen, einen "alten" Freund, den sie schon seit Jahren kannte und regelmäßige Dates (alle 2-3 Monate) hat, alleine am Sonntagabend (in Top-Chic) treffen.

Sie wollte mir diesen Freund aber nicht vorstellen. Sie brachte auch verschiedene Geschichten, warum der "Sebastian" ganz harmlos sein sollte; bis dahin, dass er "wahrscheinlich schwul" sei.

Ich habe sie daraufhin vor die Wahl gestellt: Beziehung zu mir oder "Sebastian".
Sie hat sich für mich entschieden und sie hat nie wieder was von "Sebastian" verlauten lassen. Er fehlt offensichtlich nicht.

Ich hatte parallel übrigens auch eine "beste alte Freundin".
Der Himmel (und jetzt ihr) wissen, dass ich sie immer begehrt habe (sie mich allerdings nicht, und hat mich einfach als "besten Freund" behalten) .
Ich war fair genug, zum selben Zeitpunkt diese "Freundschaft" auch einschlafen zu lassen. Bisschen Schade, aber auch hier geht meine jetzige Beziehung vor!!

Sorry, Frauen erzählt mir bitte nicht ,wie Männer über Freundschaften zu Frauen denken... das wissen wir einfach besser.....egal was Euch die besten Freunde Euch so erzählen....
 
G

Gast

  • #23
Sorry, Frauen erzählt mir bitte nicht ,wie Männer über Freundschaften zu Frauen denken... das wissen wir einfach besser.....egal was Euch die besten Freunde Euch so erzählen....
Ich bin froh, dass mein bester Freund nicht so denkt wie du. Ich war diejenige, die mal tiefere Gefühle für ihn hatte. Er hat es nicht erwidert, aber mich trotzdem nie im Stich gelassen. Es wäre ihm niemals in den Sinn gekommen, mich fürs Bett auszunutzen. Und auch ein anderer guter Freund trifft sich manchmal alleine mit mir, während seine Frau auf die Kinder aufpasst - ganz ohne Hintergedanken.

Männer mit platonischen Freundinnen können meiner Erfahrung nach viel besser mit Frauen umgehen als Typen, die nur mit Männern unterwegs sind. Die sehen in Frauen nämlich oftmals nichts weiter als Objekte.
 
G

Gast

  • #24
An # 22 von # 21

Alleine, das wir schon beide die Erfahrung gemacht haben, dass man durchaus auch tiefere Gefühle für den besten Freund oder Freundin durchaus haben kann, zeigt dass ich nicht unrecht habe.

Eine wachsames Auge des Partners ist also durchaus angebracht.
 
G

Gast

  • #25
Ich (#22) setze natürlich voraus, dass man über den besten Freund/die beste Freundin hinweg ist. Sollte ich einen Partner finden und mein bester Freund auf einmal Interesse an mir entwickeln (was ich nicht für möglich halte), dann hat er Pech gehabt. Fremdgehen war noch nie mein Ding, und ich benutze sicher keinen Mann als Lückenbüßer.
 
G

Gast

  • #26
Als Mann, der schon immer mehr weibliche Freunde, als männliche hatte und generell viel mit der Problematik zu tun hatte, egal ob bei mir oder anderen, kann ich für mich folgendes Fazit ziehen:

1. Die Warscheinlichkeit , dass es sich bei solchen Konstelationen wirklich um rein platonische Beziehungen handelt ist sehr gering.
Nicht ausgeschlossen, aber eben sehr gering.
Sprich, die Anzahl der wirklich platonischen Beziehungen ist viel geringer als hier vorgegeben wird.
Folgendes ist der Häufigste Fall:
Meistens gibt es einen Part, der mehr möchte - auch wenn er/sie das nicht zugibt.
Sehr beliebt ist es dann auch, das der Part der "gewollt" wird, dies gekonnt überspielt und ignoriert und so tut als wüsste er/sie das garnicht.
Dies dient lediglich dazu, egoistischer Weise, die Freundschaft unter allen Umständen nicht zu verlieren.
Das hab ich in allen Varianten erlebt und gesehen und stand auch schon auf beiden Seiten.
Logischer Weise, lässt sich dieser Punkt nicht diskutieren, da die Warscheinlichkeit bei 99% liegt, das beide Seiten das garnicht reflektieren und somit zugeben können/wollen, denn dann würde das Kartenhaus ja zusammen fallen

2. Ein ganz wichtiger Punk ist meiner Meinung nach, dass es einen großen Unterschied, zwischen "bester Freund/Feundin" und "sehr guter Freund/ Freundin" gibt.
Ersteres ist ein absolutes No Go für mich - die Erfahrungswerte über mehr als 15 Jahren, auch bei anderen, sprechen da eine ganz eindeutige Sprache.

Ich habe eine sehr gute Freundin und meine Freundin versteht sich mit ihr. ABER ich telefoniere eben nicht jeden Tag mit Ihr oder mache dies oder das, wie mit einem BESTEN Freund.
Ich weiß auch, eben aus Erfahrung, dass diese Konstellation ein großer Zufall und fast wie ein 6er im Lotto ist- damit meine ich die Situation zwischen meiner platonischen Freundin und mir.

M32 der seit seinem 15 Lebensjahr eher mit Frauen befreundet war
 
G

Gast

  • #27
Hallo Frl Wunder,

grundsätzlich halte ich das für ein Problem auf seiten des neuen Partners.
Besonders, da du die beiden einander vorgestellt hast.
Was ich für sehr wichtig halte, auch mal was zusammen machen, da kannst du durch dein Verhalten klarstellen, mit wem du zusammen bist.

Hier braucht der neue Partner vor allem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.
Eine Frau wird ihren Partner hier immer testen. Bewusst oder unbewusst. Der Mann der jetzt mit Eifersucht reagiert, hat verloren.
Es führt meist auch dazu, dass die Frau den Kontakt heimlich fortsetzen wird. Sie lebt dann schon mit Heimlichkeit und Misstrauen ihres Partners, der Schritt zum tatsächlichen Sprung in die Kiste ist dann wesentlich kleiner.

Es hängt natürlich auch davon ab, in welcher Qualität und Quantität der Kontakt mit dem besten Freund besteht. Abends zu Hause auf dem Sofa, morgendliche Dates zu Hause, täglich telefonieren, ständiger SMS/Mail-Kontakt, zusammen in die Sauna, Wochenenden, Party, Urlaub... das geht gar nicht - aus meiner Sicht als Mann.
Die Lösung für den Mann sind dann allerdings keine Ultimaten, Schnuten, Leberwürste, Eifersuchtsanfälle, sondern Nachdenken und eine Entscheidung treffen: Akzeptiere ich das oder nicht, das dann klar der Partnerin kommunizieren. Und wenn schon Ulitmatum dann auch 100% konsequent.
Wer jetzt als Mann anfängt rumzujammern, zu knatschen, zu kontrollieren.... verliert schnell und deutlich an Attraktivtät, todsicheres Anzeichen: Das sexuelle Verlangen der Partnerin schläft ein.

Dass Männer permanent checken, ob sie eine Frau in die Kiste kriegen können, ja, denke ich schon von den meisten Männern. Ich denke auch, dass Frauen nicht davor gefeit sind.
Ist die Beziehung gut, wird das der Partnerin nicht passieren.

Falls ihr, liebe Männer, annehmt, dass eure Freundin euch betrügen wird, ist es doch egal ob mit ihrem besten Freund oder mit irgendeiner spannenden Zufallsbekanntschaft. Liebe heisst auch Vertrauen.

So weit die Theorie.
Ich bin da selbst ziemlich gebeutelt, einerseits habe ich häufigen Kontakt mit meiner Ex-Frau - wegen unseres Sohnes und nur deswegen, aber das ist ja für die Partnerin nicht sichtbar.
Ich habe auch zwei gute Freundinnen. Verzichte aber gerne auf die o.g. Aktionen mit diesen (und anderen) Frauen.

Andererseits hat meine Partnerin mit einigen ihrer Ex nach wie vor Kontakt, gelegentlich ist auch mal ein Kaffee drin und der Vater ihrer Kinder wohnt auch die Hälfte der Zeit mit im Haus....

Das ist, ehrlich gesagt, nicht leicht.


Literaturtip:
Der Weg des wahren Mannes
und
Lob des Sexismus (aber Achtung, der kann auch schnell und gut in die Irre führen)
Bitte an die Partnerinnen: Schenkt es nicht eurem Partner ;-)

Und klar stellt er sich deine hübschen Freundinnen im Bett vor.
Du stellst dir doch auch attraktive Männer im Bett vor :)

m, 48
 
G

Gast

  • #28
Ich (w) habe nur eine richtig gute Freundin. Mein Freundeskreis bestand schon immer hauptsächlich aus Männern. Und es kam wirklich selten vor, dass mal einer mehr als nur Freundschaft wollte. Ich würde das nicht einsehen, diese ganzen Männer nicht mehr zu treffen, wenn ich einen Partner hätte. Ich bin 100%-ig treu. Außerdem würden meine Kumpels niemals eine gebundene Frau anbaggern.

Und klar stellt er sich deine hübschen Freundinnen im Bett vor.
Du stellst dir doch auch attraktive Männer im Bett vor :)
Ich bin nicht Fräulein Wunder, aber ist es denn so ungewöhnlich wenn ich mir als gebundene Frau keine anderen Männer im Bett vorstellen würde? Wenn ich mich verliebe, sind andere Männer im sexuellen Sinne für mich gar nicht existent. Finde ich gut und schäme mich keineswegs dafür.