• #1

Studierte Frauen - ein rotes Tuch?

Hallo Forum,

zugegeben eine provokante Frage, vor allem in so einem Forum. Tatsächlich auch meine dritte Frage innerhalb kürzester Zeit. Der Grund dafür ist einfach, dass anscheinend meine Vorgehensweise nicht erfolgreich ist und ich sie reflektiere und anpasse.

Was meine ich mit meiner Überschrift?
Ich spreche nicht von Menschen, die sich im Real Life kennen lernen, z.B. im Studium. Nein, ich meine ganz speziell auch das Online Dating mit studierten deutschen Frauen.

Ich habe die letzte Zeit mein näheres und weiteres Umfeld analysiert, wenn sich dort Paare aus dem Internet gefunden haben. Dabei ist mir in der Konstellation - ich habe fast ausschließlich männliche Freunde - aufgefallen, dass dort über das Online Dating ein Mann, meist studiert, mit einer Nichtakademikerin, meist mit osteuropäischem Migrationshintergrund, zusammenkommen sind. Die Männer sind teilweise auch Nerds. Damit will ich sie nicht herabwürdigen oder mich heraufsetzen. Es ist einfach eine Beobachtung.

Bei mir war es auch so, dass ich eben bei Frauen mit osteuropäischem Migrationshintergrund, ob nun studiert oder nicht studiert, auch die größte Harmonie und Chancen hatte. Ich habe das Gefühl mich manchmal in so einem Hamsterrad im Online Dating zu befinden. Dabei date ich deutsche studierte Frauen, Ärztinnen, Anwältinnen etc.

Oft findet man sich sympathisch, aber es bleibt bei einem Date. Die Profile dieser Frauen sieht man dann oftmals später immer wieder. Da ich auch dauerhaft erfolgreich sein will, überlege ich hier meinen Filter gezielt anzupassen.

Also sehe ich zwei Komponenten meiner Frage:
1. Das Dating mit studierten Frauen ist per se anstrengender.
2. Das Dating mit Frauen mit osteuropäischem Hintergrund ist besser.

Mich würden Erfahrungen interessieren. Ist da was dran und soll ich meine Vorgehensweise anpassen und schon mal ein Flugticket buchen oder habe ich da eine große Schere im Kopf?
 
  • #2
Ich hatte mich bei EP angemeldet, um eher eine Akademikerin zu finden und nicht eine osteuropäische Nichtakademikerin.
 
  • #3
Wenn für Dich "studierte" Frauen ein rotes Tuch sind, dann lass es doch einfach?!

Wenn Du osteuropäische Frauen bevorzugst, nun, auch da gibt es die Auswahl.

Allerdings - nach Deinen letzten Fragen, wundert es mich nicht, wenn Du bei Frauen mit einem gewissen Bildungs- und Erfahrungsniveau, unabhängig von Abschluss und Herkunft nicht besonders ankommst.

Und Klischeedenken, wie bei "osteuropäisch" kommt auch nicht gut.
Nicht dass Du da auch noch zusätzlich irrst, dem einen Typus Frau müsstest Du entsprechend etwas bieten - tust Du das? Als Ausgleich zu den inzwischen offensichtlichen Defiziten?

Die anderen werden Dich ebenso ablehnen, auch in Osteuropa gibt es inzwischen genug selbstbewusste, gebildete, unabhängige Frauen.

Du machst ein Klischee nach dem Anderen auf, aber im Resümee - wirklich landen scheinst Du bei keiner...
Denk mal nach, ob die Ursache nicht mehr mit DIR zu tun hat, als mit den Frauen.

W, 51
 
  • #4
In meinem Umfeld ist keiner mit osteuropäischen Frauen zusammen, bzw mein alter Mitbewohner hat seine beim Studium kennengelernt und die ist sehr deutsch, also nicht Klischee. Die Akademikerinnen haben alle möglichen Männer, teils auch Nerds. Und du meinst ja das Klischee osteuropäisch? Also, deine Beispiele klingen ja eher, als ob die Nerds nicht bei den deutschen Frauen landen können, und daher nach Osteuropa ausweichen - nicht, als ob es da einfach besser passt von Mentalität oder Werten. Also so nach dem Motto, die Frauen aus Osteuropa suchen vor allem einen deutschen Mann, um sich wirtschaftlich zu verbessern, auch wenn er etwas seltsam ist. Nach Liebe klingt das dann nicht so sehr. Aber das passt auch nicht mit den roten Tuch zusammen? So ganz verstehe ich das Problem nicht. Schließe mich aber @Lionne69 an mit ihrer Vermutung..
w, 37
 
  • #5
Mein Mädel hat ihre Wurzeln ja in St. Petersburg. Ist allerdings als kleines Kind nach D gekommen, hier schon im Kindergarten gewesen. Durchaus werden russische Traditionen geliebt und gelebt - und ich mag ihren Stil.

Allerdings - täusche dich nicht. Manchmal wirken spät zugezogene Osteuropäerinnen erstmals - auch dank mangelhafter Sprachkenntnisse - nicht besonders klug. Aber sie lernen meist ziemlich schnell.

Frauen mit Studium - es kommt auf das Studium an. Und den daraus entstandenen Beruf. Eben auch hier - die Passung ist das A und O. Ich selber lege keinen Wert auf Diplome - ich lege Wert auf eine schöne und kluge Frau.
 
  • #6
Das Dating mit Frauen mit osteuropäischem Hintergrund ist besser.
Als ich datete, habe ich die Mädchen meiner Generation aus unserem Land bevorzugt, weil sie sich mit unserer Kultur genauso gut auskannten wie ich (oder besser, wie mir sicherlich hier einige unterstellen) und ich sie auch schöner (vor allem größer und schlanker als südliche und östliche Regioen) fand.

Das machte es einfacher und erlaubte mir auch, mich vom Versorgungsgedanken (den ich bei solchen Konstellationen mit Frauen aus anderen, damals weniger entwickelten Ländern schnell im Hinterkopf hatte) zu lösen.
Heute würde ich das aber vielleicht anders sehen und mir wäre es egal, aus welchem europäischen Land, (also z.B. P, DK NL oder F ...etc. ) die Frau kommt.

Aber unser Kulturkreis solte es am Besten schon sein.

Das Leben ist schon kompliziert genug als das ich mich auch noch mit Integrationsproblemen von weit-weg- Frauen auseinandersetzen wollte.
 
  • #7
Also sehe ich zwei Komponenten meiner Frage:
1. Das Dating mit studierten Frauen ist per se anstrengender.
Anstrengend ist immer alles was man nicht so gut kann. Mit anderen Worten: du scheinst dich bei den studierten Frauen abzumühen, es kostet dich viel Anstrengung um einen guten Eindruck zu hinterlassen und letztendlich reicht es nicht...denn die Frauen scheinen kein zweites Date zu wollen.
Das, zusammen mit deinen zwei anderen Fragen in Rekordzeit lässt mich denken, dass du ein sehr unsicherer Mann bist, bisher erfolglos bei den Frauen und gerne mehr wärst als du bist. (Studiert, sportlich, schlank...und trotzdem reicht es nicht)
Ich vermute fast, ich kann mir vorstellen wie du auf den Dates agierst, ein bissl protzen, den Frauen gegenüber etwas den gefälligen Herren spielen, und damit deine Unsicherheit überspielen, die du sofort kriegst, nur weil eine Frau mal deine Stadt verwechselt. Jemand der die 4 berühmten S hat, der würde darüber vielleicht schmunzeln und sich weiter darauf konzentrieren ob einem das gegenüber gefällt und nicht, ob man einem dem Gegenüber gefällt...
sind. Die Männer sind teilweise auch Nerds. Damit will ich sie nicht herabwürdigen oder mich heraufsetzen. Es ist einfach eine Beobachtung.
Wenn deine Bekannten alle Nerds sind, dann ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass duc uch einer bist. Schaue dich in deinem Unfed um, wie agieren die Typen mit Frauen? Sind sie unsicher im Umgang? Nicht sehr sexy...

Gegen oder für osteuropäische Frauen kann ich nichts sagen, da ist zuvie Klischee dabei, die alle über einen Kamm zu scheren.
 
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  • #8
Aus wirtschaftlicher Not wollen diese Frauen nach D. Da geht es nicht unbedingt um den Mann. Damit der Mann die Osteuropäerin nach Deutschland holt, muss sie sich natürlich von ihrer besten Seite zeigen. Ob sie im späteren Zusammenleben nach der Heirat unkomplizierter als eine deutsche Akademikerin ist, mag ich zu bezweifeln.

Wie wärs erstmal mit einer deutschen Nichtakademikerin ?
 
  • #9
Bei mir war es auch so, dass ich eben bei Frauen mit osteuropäischem Migrationshintergrund, ob nun studiert oder nicht studiert, auch die größte Harmonie und Chancen hatte.
Dann nimm das doch für Dich ein Zeichen, gezielter nach diesen Frauen Ausschau zu halten. Es gibt sie doch reichlich.

Ich persönlich finde einen anderen kulturellen Hintergrund eher problematisch.
Dabei date ich deutsche studierte Frauen, Ärztinnen, Anwältinnen etc. Oft findet man sich sympathisch, aber es bleibt bei einem Date. Die Profile dieser Frauen sieht man dann oftmals später immer wieder.
Hatte ich zum Teil auch. Ich kann nicht so richtig sagen, was Ärztinnen, Bankvorstände oder andere Frauen in gehobenen Positionen für Kriterien bei der Männerauswahl haben.
Ich würde es nach meinen Erfahrungen auf persönliche Merkmale schieben, denn die Eckdaten zu Beruf und Bildung haben sie ja vorher.

1. Das Dating mit studierten Frauen ist per se anstrengender.
Ich vermute, dass auch manche studierten Frauen das Bild vom "höheren Status" des Mannes noch mindestens unbewusst im Kopf haben und damit entsprechend höhere Kriterien anlegen. Sie bleiben ja auch immer wieder mal alleine.

Mich würden Erfahrungen interessieren. Ist da was dran und soll ich meine Vorgehensweise anpassen und schon mal ein Flugticket buchen oder habe ich da eine große Schere im Kopf?
Frauen mit Migrationshintergrund sind für mich etwas anderes als "Katalogware" aus dem Osten...
Du schreibst von "Nerds" in Deinem Umfeld, vielleicht ist das auch Dein Problem?
 
  • #10
Hast du denn auch mal deutsche, nicht-studierte Frauen getroffen, sozusagen als "Kontrollgruppe"? Bei einem Vergleich von deutschen studierten mit osteuropäischen nicht-studierten Frauen scheinen mir doch zuviele Drittvariablen im Spiel zu sein.

Zudem sind Ärztinnen und Anwältinnen ja gleich die ganz obere Liga, was Anforderungen des Studiums, späteres Gehalt und Prestige angeht. Kurz, diese Frauen könnten eine Nummer zu groß für dich sein; so unsicher, wie du in deinen Fragen hier rüberkommst. Vielleicht würdest du dich mit einer selbst etwas nerdigen Naturwissenschaftlerin oder einer Studentin der schönen Künste wohler fühlen?

W, 27
 
  • #11
Google mal den Herrn von Hirschhausen zu dem Thema...

Übrig bleiben: intelligente Frauen und dumme Männer .
 
  • #12
Lieber FS,

meine Suche ist ja nun eine Weile her, aber Männer, die in Schubladen sortieren, habe ich besonders negativ in Erinnerung und sie bekamen ganz sicher keine zweite Chance. Diese Ausstrahlung von "Brett vor dem Kopf" - brrrrr..........
 
  • #13
Ich denke, dass Männer, die in Deutschland keine Frau abbekommen auch langfristig keine osteuropäischen Frau halten können.

Wenn sie erstmal in Deutschland Fuß gefasst hat, wird sich eine solche Frau schnell anderweitig umgucken!

Also mein Tipp: Arbeite lieber an dir, als lediglich dein „Jagdrevier“ zu ändern!
 
  • #14
Nein, ich meine ganz speziell auch das Online Dating mit studierten deutschen Frauen.
Meine Erfahrung als studierte Frau ist, dass Männer, die sich auf mein Studium festbissen, nicht kompatibel mit mir waren.
Die meisten Männer, mit denen ich gut klar komme, sind Männer mit ähnlichem Background, d.h. auch Akademiker mit Auslandserfahrung, ähnlicher kultureller Hintergrund, und das Studium war überhaupt nicht Thema. Weder im positiven noch im negativen.
Männer, die mich auf mein Studium reduzierten fühlten sich häufig eingeschüchtert und unterlegen, wurden schnell zickig, stichelten und fielen in das “mansplaining”.
Also, in welche Kategorie gehörst du??
 
  • #15
Also sehe ich zwei Komponenten meiner Frage:
1. Das Dating mit studierten Frauen ist per se anstrengender.
2. Das Dating mit Frauen mit osteuropäischem Hintergrund ist besser

Ich denke der Erfolg der Frauen mit osteuropäischen Hintergrund liegt in der Wesensart.

Als Ossi hatte ich als Kind und Jugendlicher zwangsläufig viel Kontakt zu Menschen aus dem ehemaligen Ostblock. Hab auch heute noch einige Kunden und mag die irgendwie auch immer.

Zum einen sind auch die Frauen in ihrer Wesensart ziemlich direkt. Sie sagen, was sie wollen und das kommt bei den meisten Männern gut an.

Ich glaube auch, dass diese Frauen die weibliche Rolle mehr leben. Das wiederum gibt Männern die Sicherheit, ihre männliche Rolle sicher leben zu können. Eine solche Frau wird sich bestimmt nie in falsch verstandener Emanzipation darüber beschweren, wenn ein Mann ihr in Mantel hilft oder die Tür aufhält.
Mir fällt auch im Alltag auf, dass diese Frauen mehr auf ihr Äußeres achten, als die Durchschnittsdeutsche. Dass Mode für sie bedeutet, sich herauszuputzen, um sich zu optimieren, um Männern zu gefallen und nicht anderen Frauen, die jede noch so unvorteilhafte Mode tragen, nur weil es modern ist.

Sie sind in ihrer Art oft resoluter, temperamentvoller, stolzer... wissen einfach besser, wie man mit Männern umgeht, wie man flirtet und sie um den Finger wickelt.

Ich habe den Eindruck, dass dies vielen Männern besser gefällt, als die deutsche Akademikerin, mit mainstream links-grün veganer Gesinnung, die nicht flirten kann...um es mal übertrieben zu formulieren. (sorry)
 
  • #16
Ich selber lege keinen Wert auf Diplome - ich lege Wert auf eine schöne und kluge Frau.
Ich habe bei Männern auch nie darauf geachtet, welchen Bildungsabschluss sie besitzen, sondern ob sie intelligent waren. Und einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Abschluss eines Menschen und dessen Intelligenz, habe ich auch nie ausmachen können.

Über 50% eines Jahrgangs studieren mittlerweile. Aber lediglich 13% eines Jahrgangs sind überdurchschnittlich intelligent ( besitzen also einen IQ über 115 ).

Also ob nun jemand eine Lehre absolviert hat, oder doch den Weg zur Uni antrat, ist eine persönliche Entscheidung, der sicherlich andere Motive zugrunde liegen.

Vielleicht solltest du deine Kriterien diesbezüglich überdenken...

Ich vermute, dass auch manche studierten Frauen das Bild vom "höheren Status" des Mannes noch mindestens unbewusst im Kopf haben und damit entsprechend höhere Kriterien anlegen. Sie bleiben ja auch immer wieder mal alleine.
Da ist was dran....

Ich habe in meinem beruflichen Umfeld öfter die Beobachtung gemacht, dass karriereorientierten Frauen die Leichtigkeit im Umgang mit Männern abhanden kommt. Sie machen aus vielem einen Kampf/eine Konkurrenzsituation, was auf Kosten der sexuellen Ausstrahlung geht.

Und damit auf die Männer, die sie haben wollten, nicht wirklich attraktiv wirkten.
Männer, die mich auf mein Studium reduzierten fühlten sich häufig eingeschüchtert und unterlegen, wurden schnell zickig, stichelten und fielen in das “mansplaining”.
Wie wahr, die verfallen dann oft in so ein „ich muss mich vor ihr profilieren...
Ich vermute fast, ich kann mir vorstellen wie du auf den Dates agierst, ein bissl protzen, den Frauen gegenüber etwas den gefälligen Herren spielen, und damit deine Unsicherheit überspielen,
...und daher könnte ich mir das Szenario hier bildlich vorstellen.
 
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  • #17
Ich hatte mich bei EP angemeldet, um eher eine Akademikerin zu finden...

Das ging mir genauso!

Ich hatte den EP Claim gelesen "Für Akademiker und Singles mit Niveau" und EP hatte damals einen Alkadekieranteil von ca. 70% veröffentlicht. Recherchen ergaben, dass damals der Akademikeranteil bei den Herren sogar bei 90% lag (im Mittel, mit den Damen mit Niveau, eben 70%)

Ich glaube, dass inzwischen der Nichtakademikeranteil, bei den Herren, deutlich gestiegen ist! Die Damen berichten mir davon.

Jedenfalls suche ich vorwiegend eine Akademikerin! Bevorzugt einen richtigen Universitätsabschluß. Gerne auch promoviert!

Da ich selber schon einen solchen Abschluß nebst "Hut" habe und seit einigen Jahren ein weiteres neigungsorientiertes Universitätsstudium absolviere (kein lasches Fach, sondern ein hier schon genanntes Top Fach), komme ich viel besser mit Frauen klar, die auch schon mal so gelebt und gelernt haben. Eine Nichtakademikerin versteht kaum, warum ich, bei meinem background, nochmal etwas anderes studiere. (und besonders in meinem Alter!)

V.m50

PS: Ich war, vor Corona, mit einer bekannteren Ost-Agentur auf einem sogenannten "social" in St. Petersburg und hatte den Eindruck, dass der Akademikerinnenanteil, unter den Damen, die nach Westen daten wollen, eher noch höher ist, als bei westlichen Partnerbörsen. Viele Ostblockdamen sind hervorrragend ausgebildet! Natürlich gibt es auch die klischehafte "Kosmetik" und "Beautysalon" Armada ;)
 
  • #18
Dabei date ich deutsche studierte Frauen, Ärztinnen, Anwältinnen etc.

Oft findet man sich sympathisch, aber es bleibt bei einem Date.
Die sind eben anspruchsvoller als die Osteuropäerinnen. Mein Tipp: Warum datest du solche hoch gebildeten Frauen? Ist ja klar, dass die nicht den Dorfeppen von nebenan wollen, sondern jemanden auf Augenhöhe. Bist du mit ihnen auf Augenhöhe???

Ich empfehle dir, auch mal deutsche Frauen ohne Studium zu daten. Die sind da evtl nicht so anspruchsvoll und eine genauso gute Wahl.

. Das Dating mit Frauen mit osteuropäischem Hintergrund ist besser.
Viele Männer sehen das so. Ich bin selbst halb Ukainerin. Daher kann ich dir sagen: Osteuropäerinnen sind ganz anders als deutsche Frauen. Sie sind weniger anspruchsvoll, wollen dafür aber oft finanziell versorgt werden.

Aber: Meine Empfehlung lautet nach wie vor, mal ganz normale Frauen zu treffen, ohne Unistudium oder größer Karriere. Egal welche Nationalität! Lg w31
 
  • #19
Der Grund dafür ist einfach, dass anscheinend meine Vorgehensweise nicht erfolgreich ist und ich sie reflektiere und anpasse.
Du solltest dringend an deiner Persönlichkeit arbeiten, die ich kaum erkenne, du bist ziemlich fremd konditioniert und fremd gesteuert darin sehe ich dein Problem!
KloWas meine ich mit meiner Überschrift?
Ich spreche nicht von Menschen, die sich im Real Life kennen lernen, z.B. im Studium. Nein, ich meine ganz speziell auch das Online Dating mit studierten deutschen Frauen.
Spielt doch keine Rolle! Die kompatible Annäherung in der emotionalen Passung ist immer dieselbe!
Dabei ist mir in der Konstellation - ich habe fast ausschließlich männliche Freunde - aufgefallen, dass dort über das Online Dating ein Mann, meist studiert, mit einer Nichtakademikerin, meist mit osteuropäischem Migrationshintergrund, zusammenkommen sind.
Das soll es geben, ja und?
Also sehe ich zwei Komponenten meiner Frage:
1. Das Dating mit studierten Frauen ist per se anstrengender.
2. Das Dating mit Frauen mit osteuropäischem Hintergrund ist besser.
Mich würden Erfahrungen interessieren. Ist da was dran und soll ich meine Vorgehensweise anpassen und schon mal ein Flugticket buchen oder habe ich da eine große Schere im Kopf?
Du solltest dich selbst werden und bleiben und dich nicht anpassen!


 
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  • #20
Aus wirtschaftlicher Not wollen diese Frauen nach D. Da geht es nicht unbedingt um den Mann. Damit der Mann die Osteuropäerin nach Deutschland holt, muss sie sich natürlich von ihrer besten Seite zeigen. Ob sie im späteren Zusammenleben nach der Heirat unkomplizierter als eine deutsche Akademikerin ist, mag ich zu bezweifeln.
Wie wärs erstmal mit einer deutschen Nichtakademikerin ?
Das ist doch oft grundsätzlich so. Frauen bei denen die biologische Uhr tickt, jedoch noch kein Mann in Aussicht ist, ist das Risiko für den falschen Mann sich zu entscheiden, sehr hoch, eine solche Beziehung hält deshalb kaum!
Ich kann nicht so richtig sagen, was Ärztinnen, Bankvorstände oder andere Frauen in gehobenen Positionen für Kriterien bei der Männerauswahl haben.
Die sind doch meist Single, weil es das passende Gegenstück, noch weniger gibt, als sonst!
Ich vermute, dass auch manche studierten Frauen das Bild vom "höheren Status" des Mannes noch mindestens unbewusst im Kopf haben und damit entsprechend höhere Kriterien anlegen. Sie bleiben ja auch immer wieder mal alleine.
So ist das!
 
  • #21
Nach deinem ganzen Post wird sich deutlich, dass du im Dating scheiterst.
Dir passt die:
*Nationalität
*Figur
* Bildung
der Frau nicht.
Erinnert irgendwie an einen Kunden der lustlos durch seinen Versandhandelskatalog blättert..

Hinterfrage dein "Scheitern", denn es sind nicht die Frauen sondern du der die Schwierigkeiten mitbringt.
Du willst eine Bestellung aufgeben niemanden Kennenlernen.
Keine vernünftige hübsche und gebildete Frau hat Lust auf solch eine Einstellung.

Und nochmal meine Frage: wann hattest du eine Affäre/Beziehungsanbahnung mit einer Frau die dir gefällt?


Was bringst du mit?
Was sind deine Vorzüge?
Bist du lustig, anständig, hübsch?

Zudem unterschätzt du einfach die Wahlmöglichkeiten deiner Zielgruppe.
 
  • #22
Deine Frage strotz nur so vor Klischees. Deutsche Akademikerinnen sind anstrengend, osteuropäische Frauen angenehmer (und weniger anspruchsvoll?)...
Ich bin immer sehr skeptisch, wenn Westeuropäer/innen bewusst im wirtschaftlich weniger entwickelten Ausland auf Partnersuche gehen. Wenn ich im eigenen Land keine/n Partner/in finde, der/die meine Ansprüche erfüllt, wieso glaube ich dann, im Ausland erfolgreicher zu sein? Weil zB Osteuropäerinnen oder Tunesier weniger anspruchsvoll oder weniger oberflächlich sind? Weil junge hübsche Ukrainerinnen sich reihenweise in viel ältere, bierbäuchige Deutsche verlieben und gutgebaute tunesische Kellner eine echte Schwäche für 15 Jahre ältere, mollige Europäerinnen haben? Na klar...

Meiner Meinung nach ist es doch so, dass auf der ganzen Welt jede/r Ansprüche an einen potentiellen Partner hat. Und ich denke, dass sich diese Ansprüche gar nicht so sehr unterscheiden. Nur sind halt Menschen aus wirtschaftlich schwachen Ländern eher bereit, für den wirtschaftlichen Aufstieg Abstriche zu machen und im Extremfall auch eine Person zu heiraten, die man eigentlich unattraktiv findet. Wer in einem wohlhabenden Land lebt und einen guten Job hat (wie zB deutsche Akademikerinnen), ist viel weniger zu Kompromissen bereit.

Du solltest dir vielleicht mal klar darüber werden, was genau du suchst und was du selber zu bieten hast. Suchst du echte Liebe? Dann würde ich nicht bewusst im Ausland suchen. Wenn du zufällig zB eine Rumänin kennenlernst, mit der es funkt, ist das natürlich toll, aber suchen würde ich nicht danach. Wenn du aber eher eine Art Statussymbol suchst, dann gibt es ja genug Seiten, auf denen du attraktive Osteuropäerinnen findest.

Und was bietest du? Wenn man längere Zeit datet und doch keinen Partner findet, kann es daran liegen, dass man mehr erwartet, als man selber bieten kann.
 
  • #23
Ich habe den Eindruck, dass dies vielen Männern besser gefällt, als die deutsche Akademikerin, mit mainstream links-grün veganer Gesinnung, die nicht flirten kann...um es mal übertrieben zu formulieren. (sorry)
Hört, hört !
Und das von einer deutschen Akademikerin.

Ich kann Dir auch in viel hier zustimmen. mann sollte sie allerdngs auch nicht alle in einen Topf werfen

Es bestehen sehr große Unterschiede z.B. zwischen Russinen, Polinnnen oder Ungarinnen, letztere sind ja nichtmal Slawen.

Ich kannte da mal ein Mädchen aus Prag, und der war ich angeblich nicht konservativ genug, hatte sie später meinem damaligen Studienfreund erzählt (der zwar ÖKO war, dann wohl ihre Kriterien auf andere -monetäre- Art besser erfüllte)....das zum Thema Osteuropa-Klischee.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #24
Vielleicht war es nicht ganz trennscharf dargestellt. Zum Vergleich würde ich auch Deutsche ohne Studium heranzieren. Mir scheint es nur eben so, dass Deutsche mit Studium gegenüber den Peergroups Deutsche ohne Studium sowie mit Migrationshintergrund mit oder ohne Studium komplizierter sind.

Vielleicht auch komplizierter für mich in dem Sinne, dass die Weiblichkeit etwas abhanden kommt, dass wurde in einem Post schon sehr gut herausgearbeitet. Ich weiß auch nicht, ob es gerade so richtig im Trend ist, vegan zu sein und Yoga zu machen.

Ich denke schon, dass ich zuallererst mein Jagdrevier anpassen sollte. Damit meine ich nicht unbedingt das Ausland. Bisher war ich vorwiegend auf kostenfreien Seiten und Apps unterwegs und da ist mir schon so manches Verrückte begegnet. Bei einer bezahlpflichtigen Seite noch nicht.

Als attraktiv würde ich mich schon einschätzen. Natürlich hat jede Person da so ihre individuelle Vorliebe. Auf jeden Fall bin ich nicht klein, ungepflegt oder arbeitslos, um vielleicht mal dem Tenor vereinzelter Posts zu widerlegen.

Miss Cosmo hört sich doch schon ziemlich sympathisch an und würde ich sogar daten :) wenn danach kein Thread über mich hier im Forum auftaucht, hehe.

Ansonsten hat es natürlich auch was mit Selbstwert zu tun.
 
  • #25
Hast du denn auch mal deutsche, nicht-studierte Frauen getroffen, sozusagen als "Kontrollgruppe"? Bei einem Vergleich von deutschen studierten mit osteuropäischen nicht-studierten Frauen scheinen mir doch zuviele Drittvariablen im Spiel zu sein.
Habe ich auch gedacht.

Aus dem Nähkästchen geplauert: An meiner Uni in meinem auch nerdigen Fachbereich hatten viele der nerdigen Profs und Doktoren eine Ausländerin als Frau und viele waren auch Singles und es war irgendwie klar, warum.
Bei denen, über die ich hier rede, galt sowohl für Verpartnerte als auch für Singles: manche hatten furchtbare Manieren, manche schlechte Körperpflege, viele waren körperlich unattraktiv, blödes Frauenbild, schüchtern, aber eitel, narzisstisch. Frauen als Beifallspenderinnen für den überragenden Geist. Mit sexy Körper, charmantem Wesen und Anerkennung für die Frau konnte keiner der Männer punkten.
Dieses Frauenbild hatten manche Mitstudenten auch. Ist wichtig, sonst erzähl ich (50) Dir ja hier vermeintlich was "vom Krieg". Die alten Ansichten über Frauen waren auch in jungen Köpfen.

Die Beziehungen der oben genannten Verpartnerten waren AUSSCHLIEßLICH Versorgerehen. Die Frauen arbeiteten alle nicht, mindestens eine konnte kein Deutsch. Kinder hatten alle. Ich denke mal, das war auch der Plan der Frauen, und - das ist kein Vorurteil und kein Geheimnis - Frau egal welcher Nationalität guckt schon mal drauf, ob der Mann sie und ihre Kinder ernähren können wird. Die Verpartnerten waren Karrieremänner, die vielleicht nicht alle Profs waren und werden, die das aber anstrebten und auch nicht einfach nur irgendein Doktor waren, sondern schon eine gute Anstellung und viele Karriereschritte hinter sich hatten. Sowas ist ja sichtbar im Verhalten des Mannes, ob er "Karrierepotenzial" in sich fühlt oder ihm irgendeine Anstellung reicht. Und genau das wird eine Frau interessieren, wenn sie gut gesichert heiraten und Kinder haben will.
Die Singles hatten, soweit man das sehen konnte, auch diese Ansichten über Frauen, aber sie waren allgemein viel zu schüchtern, machten nichts aus sich (das taten die Verpartnerten sehr wohl, die achteten auf Kleidung).

Eine deutsche Akademikerin hat vielleicht eher noch die Vorstellung, auch in ihrem Beruf was zu werden, statt einen Mann und Kinder zu umsorgen. Ob das weiter verfolgt werden kann nach dem Kinderkriegen, sei mal dahingestellt. Deutsche Frauen gucken ja teilweise auch drauf, dass der Mann gut versorgen kann, weil sie wissen, dass sie, wenn sie Kinder kriegen, beruflich ausfallen werden.

Es ist mir wichtig, dass ich hier NUR von den Leuten spreche, die ich da gesehen habe. Das ist keineswegs pauschal gesagt.
 
  • #26
Lieber Fragesteller
Für schlanke, nicht-akademische, osteuropäische etc. Frauen gilt dasselbe wie für pummelige, deutsche Akademikerinnen: Am Ende des Tages sind es Menschen.
Menschen haben ihre eigenen Vorstellungen von Partnerschaft, Wünsche und Sehnsüchte, Schwachstellen, Macken usw.
Kein Mensch auf der Welt wird es dir immer nur einfach und unkompliziert machen, sich dir bereitwillig anpassen und deine Wünsche erfüllen.
Ich kann zu Osteuropäerinnen wirklich wenig sagen und möchte nicht noch tiefer in die Klischeekiste greifen.
Lediglich möchte ich dich davor warnen, dass du dir einfach den "Weg des geringsten Widerstandes" suchst und dir Osteuropa als eine Art sagenumwobenes Schlaraffenland ausmalst, wo die Frauen dankbar zu irgendwelchen Nerds aufschauen.
Es gibt eine Film-Trilogie von Ulrich Seidl: "Paradies: Glaube, Liebe, Hoffnung". Im Film "Paradies: Liebe" geht eine deutsche Frau nach Kenia..
Diesen Film möchte ich dir einmal empfehlen, denn er widmet sich ziemlich humorvoll und schonungslos unseren Fantasien und Sehnsüchten vom Anderswo.
 
  • #27
Noch eine andere Geschichte: Ein Paar, beide deutsch, auch aus nerdigem bzw. naturwiss. Fachbereich, aber verschiedenen. Keine Kinder.

Die Frau musste, wenn sie die Ehe erhalten wollte, IMMER mitziehen mit ihm. Sie waren vier? Jahre an dem Ort, wo ich auch studierte. Er hatte dort eine Anstellung an der Uni. Sie hatte lange gesucht, um hier eine Arbeit zu finden, hatte gerade die Probezeit überstanden und konnte eine Festanstellung bekommen, hatte über den Job auch gerade Freunde gefunden, da bekam er die Möglichkeit, in Übersee einen weiteren Karriereschritt zu machen. Dh., er hatte sich auch dort beworben.
Ich hab die beiden auf einer Party richtig kennengelernt. Die Frau war unglücklich und irgendwie verbittert, er hatte einen richtigen Bierbauch und trank Unmengen Alkohol, auch oft nach dem Sport, den wir mannschaftsmäßig betrieben.

Mit Umsorgefrau wäre das nicht passiert, aber sie, die nun nicht mal Kinder hatte, hatte echt Spaß an ihrem Beruf, den sie aber karrieremäßig schon lange nicht mehr wirklich verfolgte, sondern immer nur da Anstellungen suchte, wo sie wegen IHM war.

Ich denke, so ginge es vielen deutschen Akademikerinnen. Sie studieren ja nicht ohne Grund oder weil sie da ihren Mann kennenlernen wollen. Sie studieren, weil es ihnen Spaß macht und sie auch gern Karriere machen würden. Dazu braucht man einen Mann, der dann vielleicht auch eine Zeitlang Elternzeit nimmt. Also einen mit modernen Ansichten, für den die Frau nicht "ein Schmuckstück" oder eine Beifallspenderin ist, die einem Mann Selbstvertrauen schenken kann durch ihre bewundernde, nachsichtige Art und scheinbare Anspruchslosigkeit.

1. Das Dating mit studierten Frauen ist per se anstrengender.
Sind sie zu stark, bist Du zu schwach.

Nein, denke ich nicht wirklich. Kann auch an der Frau liegen. Wir hatten hier auch schon Threads von Frauen, die die Männerrolle des althergebrachten Akademikers übernehmen wollten und sich wunderten, warum sie die Männer in die Flucht schlagen (ein Mann will ja noch weniger Bewunderer und Beifallgeber für eine Frau sein als umgekehrt).
2. Das Dating mit Frauen mit osteuropäischem Hintergrund ist besser.
Weiß nicht. Wenn sie dem Frauentyp entsprechen, der sich erhofft, sie finanziell "hochzubringen", sind sie vielleicht ERSTMAL anschmiegsamer, gehen schön um den Bart, schauen auf und sind sehr nett. Aber wenn der Mann dann nicht das tut, was sie erwarten, also spendabel ist, verbindlich wird, dann war es das.
Der nerdige Typ ohne Frauenerfahrung denkt aber, ER als Mann ist gemeint. Und wenn er so unsicher und aber von seiner Intelligenz eingenommen ist, wie es das Klischee verspricht, dann wird er auch sehr großzügig, merkt nicht, wie er manipuliert wird. Da er weiß, dass die Frau verbindlich werden will, wird er es irgendwann dann auch, denn ihm ist klar, dass er so schnell nicht wieder in einer Beziehung sein wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #28
Ich habe bei Männern auch nie darauf geachtet, welchen Bildungsabschluss sie besitzen, sondern ob sie intelligent waren. Und einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Abschluss eines Menschen und dessen Intelligenz, habe ich auch nie ausmachen können.
Verstehe ich nicht. Kein Unterschied zwischen Deinem Postboten und Deiner Hausärztin?

Also ich habe in meinem Leben von Menschen, die nach der 7. Klasse regulär von der Schule abgegangen sind und alle paar Monate vom Wärter im Knast persönlich begrüsst werden bis zu solchen mit mehreren abgeschlossenen Promotionen, die Prorektor einer Eliteuni sind und nebenbei Elektroautos bauen oder solchen, die Forschungsinstitute mit über 200 Mitarbeitern leiten oder größere Unternehmen, alles kennengelernt. Ich konnte signifikante Unterschiede beobachten, die auf unterschiedliche z. B. sprachliche, logische, musikalische oder mathematische Fähigkeiten schließen lassen, für mich eindeutig Zeichen unterschiedlicher Intelligenz.
Wie die nun rein menschlich waren, ist eine andere Frage.

Vielleicht lernst Du einfach keine unterschiedlichen Menschen kennen?

Also ob nun jemand eine Lehre absolviert hat, oder doch den Weg zur Uni antrat, ist eine persönliche Entscheidung, der sicherlich andere Motive zugrunde liegen.
Lass mich raten. Du hast nicht studiert, aber hättest das natürlich locker samt Promotion mit Auszeichnung hinbekommen, aber wolltest statt theoretischem Elfenbeinturm lieber in die Praxis, was Gutes für die Menschheit tun und hast deswegen eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht?

Klar. Ich finde den Flughafen in Stockholm schon so umständlich, da würden mich keine zehn Pferde hinbekommen :)
 
  • #29
Verstehe ich nicht. Kein Unterschied zwischen Deinem Postboten und Deiner Hausärztin?
Ja, es gibt eben doch eine Korrelation zwischen Intelligenz und Bildungsgrad, zumindest hier, wo alle Zugang zur kostenfreien Schulbildung und Uni erhalten. Das gilt nie für alle, mein arbeitsloser Ex-Freund ohne Schulabschluss ist auch hochintelligent. Aber die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass jemand sich mehr auskennt, logisch denken kann usw. wenn er einen Uni-Abschluss hat und nicht nach der achten Klasse von der Schule ist. Und ja, menschlich hat das ja erstmal keine Aussage; natürlich kann ein hochgebildeter Mensch narzisstisch, gemein usw. sein und jemand ohne hohen IQ mitfühlend und lieb.
Es gibt eine Film-Trilogie von Ulrich Seidl: "Paradies: Glaube, Liebe, Hoffnung". Im Film "Paradies: Liebe" geht eine deutsche Frau nach Kenia..
Diesen Film möchte ich dir einmal empfehlen, denn er widmet sich ziemlich humorvoll und schonungslos unseren Fantasien und Sehnsüchten vom Anderswo.
Toller Film, auch wenn man manchmal kaum hinschauen kann. Ja, an den musste ich auch bisschen denken, wenn ich höre, Nerds mit Osteuropäerinnen.
Vielleicht auch komplizierter für mich in dem Sinne, dass die Weiblichkeit etwas abhanden kommt, dass wurde in einem Post schon sehr gut herausgearbeitet.
Zwischen nicht so weiblich und kompliziert ist für mich ehrlich kein Zusammenhang. Ich versteh schon, was du meinst. Deutsche Akademiker-Frauen sind schon sehr emanzipiert, im guten wie im schlechten. Legen weniger Wert auf Klamotten und Make-up und wie sie bei den Männern ankommen, wollen selbst Geld verdienen, sind daher nicht abhängig von einem gutbetuchten Mann - wie eben viele Frauen, die in wirtschaftlich schwächeren Ländern eine gute Partie suchen. Wenn das Ziel eher ist, dass man einen wohlhabenden Mann braucht, dann muss man auch mehr dafür tun. Besonders in Russland fallen so viele Männer weg durch Alkoholismus usw, dass da die Konkurrenz unter den Frauen um gute Männer recht hoch ist. Da steckt man viel mehr Geld und Zeit ins feminine Äußere für den Partnermarkt. Das ist jetzt arg zugespitzt, aber so beobachte ich das, auch bei Frauen ohne viel Bildung, den Freundinnen meiner "Schwägerin". Wenn du eine sehr weibliche Frau suchst im Sinne von Herrichten, auch Unterordnen beim Mann was Mann/Frau-Rollen angeht, dann kann es schon sein, dass Osteuropa da besser passt. Das ist nicht mal böse gemeint. Aber unter kompliziert verstehe ich was ganz anderes. Komplizierte Frauen, da denke ich eher an eine launische Diva, die nicht sagt, was sie denkt oder will. Das sehe ich nicht speziell bei Akademikerinnen, sondern einfach als Charakter.
 
  • #30
Ich denke, so ginge es vielen deutschen Akademikerinnen. Sie studieren ja nicht ohne Grund oder weil sie da ihren Mann kennenlernen wollen. Sie studieren, weil es ihnen Spaß macht und sie auch gern Karriere machen würden.
Ich habe manchmal eher den Eindruck, dass studiert wird, weil man nichts Anderes anzufangen weiß und weil die Zugangsmöglichkeiten zu einem Studium in den letzten Jahren extrem runtergeschraubt wurden.
Fürs Abitur muss man heute nur noch vor die Wand laufen. Ich habe vor 20 Jahren meinen Realschulabschluss gemacht mit einem Durchschnitt von 3,6. Ich war nie eine besonders gute und schon gar keine fleißige Schülerin habe aber 10 Jahre später aus Spaß ein Abi draufgelegt mit einem wesentlich besseren Durchschnitt, als zu meiner Realschulzeit. Heißt für mich, dass der Schwierigkeitsgrad fürs Abitur angeglichen wurde, um den Zugang zum Studium zu erleichtern. Und bald haben wir nur noch Studierte rumlaufen.
 
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