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Gast

  • #1

Suchen viele Männer nur eine Partnerin in Krisensituationen?

Leider muss ich immer wieder feststellen, dass sehr viele Männer, die ich "draussen" oder online kennenlerne, nur dann bindungsfreudig sind, wenn ihr Leben ein Desaster ist oder die Prostata zwickt und der Rücken ächzt - getreu dem schönen Zitat: "Ein Mann, dem es schlecht geht, sucht sich EINE Frau. Ein Mann, dem es gut geht, sucht sich MEHRERE Frauen" :)

Ich bin in einer Partnerschaft sehr loyal, nur wenn ein Mann mich gleich zu Beginn schon als Notnagel oder Therapeutin beansprucht, bin ich schneller weg als er Hallo sagen kann. Denn dann kommt sowieso irgendwann das unvermeidliche " ich mag dich und du bist unglaublich nett, aber verliebt bin ich nicht, ich warte auf meine Traumfrau, die ich erobere, wenn du mich wieder aufgepäppelt hast".

Viele Frauen Ü40 um mich herum haben solche Exemplare, weil sie nicht ohne Partner sein wollen. Das kommt für mich nicht in Frage.

Liebe Männer, die ihr so passabel euer Leben auf die Reihe kriegt (mehr erwarte ich nicht), trefft ihr auch so viele Frauen von der Sorte? Und, liebe Frauen, wie schreckt man die Elendskletten VON VORNEHEREIN ab - soll ich selbst fordernder oder bedürftiger auftreten? Langsam nervt es gewaltig...! (W, 44)
 
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  • #2
Die Zeilen der FS kann ich nur bestätigen. Mir ging und geht es sehr ähnlich. Bitte jetzt keine Antworten von, dass ich/wir unsere Auswahl überprüfen sollten.... Die nicht beziehungsfreundlichen Umstände dieser besagten Männer sind denen ja nicht auf die Stirn geschrieben und werden beim Daten von denen oft lange verheimlicht.

Ich gehe davon aus, dass es sehr viele von diesen Männer gibt und die Männer, die solche Probleme nicht haben, entweder schwul oder in guten vergebenen Händen und logischer Weise von den Frauen festgehalten werden, so das diese auf dem Singlemarkt erst gar nicht auftrauchen. Das ist die Realität.

Ich lebe für mich mein gutes Leben als Single weiter und hoffe, dass ich Glück habe, doch bald einen zu mir passenden Mann zu finden, der genauso froh ist, eine Frau gefunden zu haben, die er toll findet und die dazu noch fast keine negativen Altlasten usw. hat und mit alltäglichen Problemen gut umgehen kann.

w 49
 
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  • #3
Oh' man, nee, bzw. oh' Frau...
Was sollen denn solche Statements.
Schon mal drüber nachgedacht, dass du vielleicht die falschen Männer triffst??
Was sind denn deiner Meinung nach ''sehr viele Männer''? Drei, fünf, neun oder gar 15?
Weißt du, was ich dir alles über Frauen und deren Probleme erzählen könnte, welche ich so treffe?
Nein, über so was rede ich nicht, weil das grundsätzlich subjektive Empfindungen sind.
Denk mal drüber nach!
 
  • #4
Lach, von vornerein abschrecken. Das lernt man mit der Zeit.
Glaub man entwickelt ein Gespür dafür.
Es gibt so diverse Aussagen, Verhaltensweisen an denen man es spürt.
Immer aktuell: Die boese Ex. Wenn der Mann sich zeitnah ausgiebig darüber auslässt...verdrücke ich mich.
Von frisch getrennten halt ich mich fern, ebenso von dauergetrenntlebenden(angebl.wg.kids nicht geschieden-wobei ich da nicht den Sinn verstehe;o) ) find ich auch brisant.

Leider gibt es auch keine Garantie, Langzeitsingles sind auch nicht immer einfach...denke da musst Du Dich auf Dein Gefühl verlassen und auch mal zwischen den Zeilen lesen bzw hören. ;o)
 
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  • #5
Liebe FS
mir geht es ähnlich wie dir, nur bin ich m 40. Nach Trennung von langjähriger Beziehung suche ich nun wieder nach einer festen Partnerin und wenn möglich Familiengründung (aber kein muss). Leider muss ich feststellen, dass es in diesem Alter sehr schwer ist eine Frau zu finden die nicht auf dem Weg der Selbstverwirklichung ist, nicht frustriert und enttäuscht ist, nur einen Versorger für sich und ihre Kinder sucht, u.v.m.
Ich selbst stehe mit beiden Beinen im Leben, habe einen guten Job, mache Sport und bin fit, mein Aussehen würd ich als sehr aktzeptabel bezeichnen und bin ein kummunikativer Typ. Habe somit keine Probleme Frauen kennenzulernen..lasse mich aber nur des Sex wegens od. des nicht alleins sein wollens nicht einfach auf jemanden ein, wenn mir von vornherein klar ist, dass es nicht funktionieren wird.
Was ich damit sagen will ist, dass es auch auf der männlichen Seite ähnliche Probleme gibt wie du sie hast. Die Schwierigkeit für uns besteht nun darin, die Hoffnung nicht zu verlieren, nicht aufgeben und weiter suchen und vor allem sich selbst treu bleiben.

Viel Glück :)
 
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  • #6
Hallo,FS sehr gute Frage
Nun ich als Mann hatte eine sehr lange Phase in der ich "Problemfrauen" magisch angezogen
habe.Meistens frisch getrennt,vom Ex betrogen,Probleme im Job oder mit dem Vater.
Erkannt habe ich dies eigentlich erst nachdem mir bewusst wurde in welchem Schema ich mich
unbewusst befunden habe.
Heute achte ich als erstes auf EIGENVERANTWORTUNG,das ist für mich der Schlüsselreiz
um überhaupt Interesse zu wecken.
Für diese allgemeinen "Kumpeldienste" habe ich keine Zeit mehr,wodurch ich endlich auch viel
entspannter,gelassener durch`s Leben schreite.
Für manche bin ich dadurch vielleicht nicht mehr so emphatisch,aber sei`s drum.Lieber geniesse ich meine Freizeit alleine sinnvoll,als wie mir irgendwelchen "Schwachsinn" anzuhören und dann zuzusehen "Und täglich grüßt das Murmeltier".

(M47)
 
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  • #7
Ja, das kenne ich.
Ich würde mich aber nicht anders verhalten als bisher, denn man erkennt solche Männer ja zum Glück sofort. Eben genau daran, dass es nicht lang dauert, bis sie dir von irgendwelchen Problemen erzählen oder im Gegenteil sich so darstellen als wären sie die größten Liebhaber auf Erden.
Sobald dir ein Mann von anderen Frauen erzählt, egal ob negativ oder positiv, mache einen Bogen um ihn.
 
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  • #8
Ein interessanter Zusammenhang. Ich kriege mein Leben mehr als passabel auf die Reihe, was aber auch Zeit kostet, die ich eben nicht mehr für die Partnersuche habe. Irgendwie doof, aber eventuell ist da die Online Partnersuche im Vorteil gegenüber "der Welt da draußen", da man ja ein Singleprofil auch lesen/finden kann, wenn der- oder diejenige gerade nicht online ist (analog: nicht auf der Strasse).
 
  • #9
Und, liebe Frauen, wie schreckt man die Elendskletten VON VORNEHEREIN ab-soll ich selbst fordernder oder bedürftiger auftreten? Langsam nervt es gewaltig...! (W, 44)
Das habe ich auch nicht zu 100 % geschafft - aber sehr schnell die Notbremse gezogen und die Jammergestalten entsorgt.

Was aber hilft, ist, wenn Frau in das Profil schreibt, dass sie eine Beziehung mit vielen Freiräumen will, da sie sich um eigene Baustellen, Freunde, Kinder etc kümmern will, zudem noch ein "hartes" Hobby - bei mir Motorrad - das sortiert doch schon gewaltig. Dennoch hatte ich immer noch genug von dieser Sorte Anbeter -scheint unvermeidlich zu sein.
 
  • #10
Liebe W,44 :)!

Irgendwie möchte ich Dir rechtgeben, obwohl wir ja jeder ein subjektives Empfinden haben.
Allerdings trifft Deine Vermutung auch auf einige Männer zu, die ich in letzter Zeit kennengelernt habe.

Wir sind jetzt als Frauen in einem Alter, wo wir leider oftmals diejenigen Männer in der freien Laufbahn antreffen, die offensichtlich in Beziehungen gescheitert sind, so wie wir vielleicht auch :), nur das diese Männer eben nicht mit sich alleine klar kommen und vorerst einen Ersatz suchen.

Nach einer besonders krassen Erfahrung habe ich mir vorgenommen, den Männern, wie auch immer, von vornherein zu suggerieren, das ich kein Ersatz bin und sein möchte und an Deiner Stelle rate ich Dir ab, bedürftiger aufzutreten, fordernder schon.

Wenn ein Mann schon bei den ersten, zwei, drei Treffen sein Seelenunheil verkündet, dann beende den Kontakt auch gleich nach diesen ersten Treffen, denn Du hast recht damit, das Du keine Therapeutin bist, denn diese verdienen wenigstens viel Geld damit :).

Dennoch gibt es sicherlich noch viele tolle Männer, die es wert sind, sich auf sie einzulassen :)!!!

Alles Liebe und Gute bei Deiner weiteren Suche, nicht den Kopf hängenlassen.

W,39
 
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  • #11
Ab einem gewissen Alter ist es unmöglich, einen Mann OHNE Altlasten zu finden. Die Frage ist nur, wie geht er, wie gehst du damit um. Und genau da unterscheiden sich die "wertvollen" Männer von den Wertlosen. Es gibt sie, doch sie sind auch gleich wieder weg vom Markt. Übrig bleibt - wie bei Frauen vielfach übrigens auch - der Rest, der zuviele Nogos, zuviele Spielchen, zu hohe Erwartungen im Kopf hat.

Dass es sie gibt, zeigt mein LG - wir haben ähnliche Werte und sind sehr froh darüber, uns gefunden zu haben. Aber Altlasten in Form von Unterhaltszahlungen, bei ihm zusätzlich in Form einer tobenden, rachesüchtigen Exfrau (sie ist übrigens fremd gegangen und hat ihn entsorgt) und beidseitig Kindern haben wir auch. Aber wir machen GEMEINSAM das Beste daraus und lassen uns UNSERE Liebe und UNSERE gemeinsamen Ziele dadurch nicht kaputt machen. w/43
 
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  • #12
Nein, über so was rede ich nicht, weil das grundsätzlich subjektive Empfindungen sind.
Denk mal drüber nach!
Arbeitslosigkeit, Schulden, vom Mann selbst erwähnte psychische und physische Probleme sind keine subjektiven Empfindungen einer Frau. Das sind glasklare Fakten.

Das es auch Frauen gibt, die diese Probleme haben, ist logisch, aber darum ging es in der Frage der FS doch nicht.
 
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  • #13
Nüchtern betrachtet liegt es auf der Hand, dass wir meistens Übergangsfrauen sind, solange nichts besseres da ist.... denn wie oft liebt man wirklich? Und wieviel dazwischen mag man nur? Das muss man sich klar machen. Ich gehe inzwischen immer davon aus, dass man sich nur mag, bin entsprechend vorsichtig und lasse Gefühle nur in dem Grade zu wie sich tatsächlich jemand einlässt. Meistens liege ich damit richtig und es kommt kein böses Erwachen. Wenn wirklich eine Liebe daraus wird - seltenst genug - dann ist es eine angenehme und positive Entwicklung, wenn nicht, ist es genau das was es ist. Eine Bekanntschaft, ein Zwischenstopp, wenn mir das jedoch klar ist, weiß ich wieweit ich gehen und kann und was absolut nicht geht. Das ist nüchtern und sachlich das einzig richtige. Und hier tummeln sich nun mal diejenigen, die sich trösten, ohne Eigenarbeit ablenken lassen wollen mehr als echte Partnersuchende
 
  • #14
Ich bin sehr erstaunt, was man hier alles lesen kann: Ein 40-er will, dass die Frau ohne Familiengründung zuhause bleibt, ein 50-er ist nicht bereit, aufkommende Schwierigkeiten in der Beziehung mitzutragen und der nächste gibt gleich zu, dass er lieber mit Murmeln spielt.
Was ist das für eine Gesellschaft frage ich mich? Sollte es so sein, dass die Antworten die Frage bestätigen?
 
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  • #16
Ich finde diese Unterteilung in Menschen mit und ohne "Probleme", also als PartnerIn"brauchbar" oder nicht, etwas problematisch. Und genau so untauglich wie die Optik, man müsse diese halt "rechtzeitig" erkennen bzw. gar nicht erst daten.

Klar kann ich verstehen dass die Frage auftaucht wenn jemand mehrere Male Pech hatte und auf Menschen mit massiven Problemen stiess. Mit massiv meine ich: Schwere gesundheitliche beeinträchtigung mit der er/sie nicht klar kommt, ungeklärtes konflikthaftes Verhältnis zu Ex, hohe Schulden, Süchte.
Manche Antworten hier lassen aber stutzig werden. Da werden Leute schon grundsätzlich abgelehnt wenn sie "auf dem Selbstfindungsweg" sind, wenn es überhaupt eine Ex-Familie gibt, wenn sie von früheren Erlebnissen enttäuscht sind. Auch wenn diese Menschen offenbar nicht gross beeinträchtigt sind dadurch bzw. mit ihren Beeinträchtigungen auch umgehen können.

Ich glaube alle Mitte/Anfang 40 müssen halt der Tatsache ins Gesicht sehen, dass uns das Leben bis hier her, jetzt auch schon mal enttäuscht, gezeichnet hat und unsere Körper auch nicht gesünder werden. Dass der/die vermeintlich "problemfreie" und daher erstrebenswerte PartnerIn leider "alle schon vergeben" seien, ist auch ein Eindruck, der täuschen dürfte. Wenn ich (Ehe-)paare im gleichaltrigen Freundeskreis anschaue, finde ich da nicht wenige "erstrebenswerte" Menschen - mit psychischen Problemen oder körperlichen Leiden. Die dann der/die PartnerIn mitträgt, mittragen muss, gerade wenn Kinder da sind.

Nachdem ich jetzt 40 bin und mich mein Ex verlassen hat bevor wir eine Familie gründen konnten, habe ich einiges zu verdauen und mich neu auszurichten. Ja da ist sehr viel Enttäuschung. Und Suche nach neuen Ideen, das Leben zu gestalten. Das kann ich nun mal nicht ändern. Es ist aber auch nicht ein Indikator dafür dass ich ein "Problemhaufen auf dem Selbstfindungstrip" bin sondern dass ich mein Leben in der aktuellen Situation aktiv anpacke. Und es heisst nicht dass ich keinen Spass habe, Freunde, Hobbies, Beruf.

Und was wäre ein gleichaltriger Single ohne irgendwelche "Altlasten"? Ein Mann der noch nie in einer längeren Beziehung war bzw. Ex-Beziehungen "kaltblütig" wegsteckt? Das wäre mir ehrlich gesagt auch unheimlich. Einer dem's nur gut geht weil er ausschliesslich auf die Karte "Beruf" gesetzt hat und dabei erfolgreich war? Daneben keinerlei Dinge erlebt hat im Leben und in der kargen Freizeit zwischen Sportstudio und Fernsehen abwechselt? Das fände ich furchtbar langweilig und nicht attraktiv. Dann lieber einer, der was im Leben erlebt hat, mal den Job gewechselt, die Stadt, die Frau. Auch wenn er dadurch "Altlasten" hat oder verunsichert ist.

Mein Vorschlag wäre also, sicher selber und anderen gleichaltrigen gegenüber, toleranter zu werden. Vielleicht werden die "Problemmänner und -frauen" dann weniger - wenn man die Personen einfach anders betrachtet.

w40
 
  • #17
FS, solche Erfahrungen habe ich in meiner Singelzeit überhaupt nicht gemacht. w51
 
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  • #18
Es gibt Männer und Frauen mit dieser Problematik (in endlosen Jammerschleifen drehen). In der Regel sind es diejenigen, die aus gescheiterten Beziehungen nichts gelernt haben.

Im fortgeschrittenen Alter bedeuten Trennungen für Männer erhebliche wirtschaftliche Belastungen und nur wenige sind souverän genug, zu akzepieren, dass das eine gescheiterte Ehe insbesondere mit Kindern eine wirtschaftliche Nachwirkung hat. Viele Männer haben sich in diesen Ehen nicht wohlgefühlt, aber weitergemacht, weil der Leidensdruck nicht so hoch war. Nach der Trennung fühlen sie sich unbillig hart bestraft und können das nicht loslassen, belasten jede Beziehung damit, insbesondere reflektieren sie das scheitern der Ehe nicht und könbnen daher auch nichts ändern.
Umgekehrt läuft es mit Frauen genauso - viele wollen keine Selbstverantwortung für Fehler übernehmen und Dinge ändern, Selbstverantwortung übernehmen. das ist hja auch unbequem.

Diese beiden Typen treffen in Onlinepartnerbörsen aufeinander und beleben durch viele kurzfristige Beziehungen den Betrieb.

Die meisten Männer in fortgeschrittenem Alter mit guten sozialen Kompetenzen sind in langjährigen Ehen, die sie unentwegt weiterentwickelt haben, so dass sie darin auch bleiben, d.h. hier nicht auftauchen werden. Wenige von diesem Typus finden sich hier und ihnen stehen unangemessen viele Frauen gegenüber, die danach suchen. Solche Frauen müssen entscheiden
- kann ich so gut die Spreu vom Weizen trennen, dass ich schnell zum Zielkomme, bzw. meine Zeit und Energie nicht mit Nieten verschwende
- habe ich Lust so viele Frösche zu küssen, bis ich den statistisch vorhandene n Prinzen zu fassen bekomme
- gebe ich das Suchen auf und verlasse mich darauf, in einem aktiven Leben den Einen zu finden.

w, 55
 
  • #19
Und, liebe Frauen, wie schreckt man die Elendskletten VON VORNEHEREIN ab-soll ich selbst fordernder oder bedürftiger auftreten? Langsam nervt es gewaltig...! (W, 44)
@FS
Indem Du eine vernünftige Vorauswahl triffst, keine Spielchen spielst und auch einen zweiten Blick riskierst.
Da Understatement bei den Damen nicht ankommt und immer wieder die selben Typen auf dem Programm stehen finden die "bindungswilligen, ehrlichen, netten" Männer keine Beachtung, da sie nicht gleich jeder Frau erzählen, was Frauen gern hören und meist auch nicht auf Anhieb so redegewandt und charmant sind, ohne ihr Gegenüber besser zu kennen.
Was aber hilft, ist, wenn Frau in das Profil schreibt, dass sie eine Beziehung mit vielen Freiräumen will, da sie sich um eigene Baustellen, Freunde, Kinder etc kümmern will, zudem noch ein "hartes" Hobby - bei mir Motorrad - das sortiert doch schon gewaltig.
@8 Das ist äußerst Kontraproduktiv, da den Affärentypen egal ist, was Du sonst machst und ob Du wenig Zeit hast. Damit schreckst Du eigentlich nur viele ab, die es ernst meinen.
 
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  • #20
Was aber hilft, ist, wenn Frau in das Profil schreibt, dass sie eine Beziehung mit vielen Freiräumen will, da sie sich um eigene Baustellen, Freunde, Kinder etc kümmern will, zudem noch ein "hartes" Hobby - bei mir Motorrad - das sortiert doch schon gewaltig.
So lange du dann auch entsprechend deinem "Ich bin stark, unabhängig und brauch niemanden"-Signal von Männern nicht das alte Rollenverhalten von "Der Mann übernimmt die Initiative" erwartest, hört sich das ja nicht schlecht an. Andersrum wäre es bizarr ;)
 
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Gast

  • #22
Liebe FS,

ich bin bitter enttäuscht von dem, was ich hier lesen muss. Du schreibst, dass viele Männer in desaströsen Verhältnissen leben oder gar ihr Charakter eine einzige Katastrophe ist. Hättest Du auch nur hin und wieder einen aufmerksamen Blick in's Forum geworfen, so wüsstest Du, dass nicht viele sondern alle Männer totaler Mist sind! ;-D

Wenn wir nicht unter allen möglichen Altlasten oder starken psychischen Störungen leiden, an denen selbst Sigmund Freud gescheitert wäre, dann sind wir eben notorische Lügner, Fremdgänger oder mit einem Aussehen gestraft, das selbst Quasimodo in die Flucht schlagen würde. Zudem müffeln wir aus jeder Pore wie die Kuh am Popo und unser einziger Lebensinhalt scheint darin zu bestehen, in dunklen Erdlöchern garstige Pläne gegen die Frauenwelt zu schmieden. Kurz und gut: wir Männer haben keine no-goes, wir sind eines! :-D

An Dir liegt es nun, den am wenigsten bekloppten unter uns herauszusuchen, auf dass er in dem Schatten verblassen darf, den Deine unfehlbaren Leistungen werfen.

Ganz ehrlich: Die Menschen - und zwar Männlein und Weiblein - haben nun einmal Probleme und ab einem gewissen Alter wirst Du vermutlich niemanden finden, der nicht an dem ein oder anderen Schicksalsschlag zu knabbern hat. Diese Menschen gleich als "beziehungsuntaugliche Elendskletten" abzustempeln halte ich für ein vorschnelles Urteil. Mich persönlich würde es jedenfalls nicht abschrecken. Allerdings lässt die Bezeichnung "desaströse Lebensumstände" auch sehr viel Interpretationsspielraum offen.
 
  • #23
getreu dem schönen Zitat: "Ein Mann, dem es schlecht geht, sucht sich EINE Frau. Ein Mann, dem es gut geht, sucht sich MEHRERE Frauen"
Hm, vielleicht mal schauen, ob du auf vielleicht Tiger stehst. Da sind viel plötzlich ganz handzahm, wenn sie in der Phase "als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet" sind. Die unauffälligeren Europäisch-Kurzhaar-Kater sind nicht ganz so repräsentativ, aber zuverlässiger. Männer, die glauben, Tiger sein zu müssen, sind für normale Frauen meist nicht für eine Partnerschaft geeignet.

Darüber hinaus: Wenn man viel verantwortet hat, hat die Krise meist auch viele Nachwirkungen.
Machen wir uns doch nichts vor, die wenigsten Frauen gründen Unternehmen, trage hohe finanzielle Risiken, setzen sich der Gefahr des Scheiterns und gesundheitlicher Schäden aus oder ernähren Familien. Männer in der klassischen Männerrolle haben viel zu verlieren, hohe Verbindlichkeiten an Kinder, Ex-Frauen und Banken und eine angeschlagene Gesundheit. Nicht selten steht eine Frau (oder eine Familie, eine Lebenshaltung) dahinter, für die er ein ganzer Kerl sein wollte (mit allen Egomacken) und die die Reißleine gezogen hat, als es nicht mehr so gut lief.
Im mittleren Alter kann eine Frau nicht den männlichen Mann wollen ohne diese Probleme frei Haus geliefert zu bekommen.

Ansonsten würde ich differenzieren. Lebenskrisen läuten Veränderungen ein. Dazu gehört auch die Suche nach einem neuen Partner. Nicht der Mensch in der Krise ist das Problem, sondern die Art, wie er damit umgeht. Männer, die eine Frau wollen, genauso hübsch und unterwürfig wie einst die Ex, aber finanziell unabhängig und rattenscharf oder Frauen, die einen Mann wollen, so spendabel und repräsentativ wie der alte, aber bitte ohne Fremdgehen und Egotouren, entwickeln sich nicht wirklich weiter. Das wird eine Kreisbewegung, die irgendwann in den alten Problemen endet.
Wichtig ist, ob jemand reflektieren kann, was da gerade passiert und die nötige Veränderung angeht oder nur unterkriechen und die Wunden lecken will.
 
  • #24
PS
Als mein Mann und ich uns trafen, waren weder er noch ich aus der Krise raus. Ich war gesundheitlich schwer angeschlagen und hatte deshalb meine Firma geschlossen - mit allen finanziellen Nebenwirkungen für jemanden mit Selbständigkeit und hatte mich getrennt, weil die Beziehung zu anstrengend war. Er hatte innerhalb kurzer Zeit unter dramatischen Umständen seine Eltern verloren und wurde von seiner Freundin verlassen, die mit Menschen, denen es schlecht geht, nicht umgehen konnte. Zur Sicherheit hatte er seine Firma geparkt, weil er in diesem Zustand keine finanziellen Risiken eingehen wollte.
Wir waren beide im Jahr Null. Das hat den Vorteil, viele Dinge neu aufsetzen zu können, anders, besser zu machen und Erfahrungen zu verarbeiten.
Bis hin zu dem Umstand, dass ich nach dem Auszug bei meinem Freund in der Studentenbude meiner Tochter untergekommen war und er in einer halbleeren Fünfzimmerwohnung lebte, in der es zwei Tassen und zwei Teller gab und wir beide in der Selbständigkeit neu und anders starteten.
Wenn wir beide komplett versorgt und im Singleleben etabliert gewesen wären, wäre vieles komplizierter geworden. So ist es ein gemeinsamer Neuaufbau.
 
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  • #25
Liebe FS,

das von Dir geschilderte Phänomen sieht aus der Männerperspektive wie folgt aus:
Ich lerne eine Frau kennen, die ich sehr attraktiv finde. Dann lerne ich sie besser kennen und erfahre, dass sie Kinder hat. In diesem Augenblick wird mir klar, warum ich überhaupt an diese Frau rankegommen bin. Hätte sie nämlich keine Kinder, hätten sie mich (wahrscheinlich) nicht mal eines Blickes gewürdigt.
Siehst Du darin eine Parallele zu deinen Beobachtungen?

M.
 
  • #26
Unter Altlasten meinen hier einige nicht Kinder, Exfrauen o.ä. sondern unverarbeitete(Beziehungs)probleme mit Expartnerinnen o.ä.
Altlasten haben wir alle, aber jeder geht anders damit um und als Durchlauferhitzer sollte sich jeder zu schade sein.
 
  • #27
@8 Das ist äußerst Kontraproduktiv, da den Affärentypen egal ist, was Du sonst machst und ob Du wenig Zeit hast. Damit schreckst Du eigentlich nur viele ab, die es ernst meinen.
Stimmt eigenartiger Weise nicht ganz so- es haben sich auch viele "normale" Männer gemeldet, die die Nase voll hatten von Klettenfrauen - die scheint es so häufig zu geben (fünf Dates bedeuten, dass bald die gemeinsame Wohnung geplant werden sollte), dass die Herren mich sehr erfrischend fanden und sehr interessiert waren.
 
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Gast

  • #28
Liebe FS,

das von Dir geschilderte Phänomen sieht aus der Männerperspektive wie folgt aus:
Ich lerne eine Frau kennen, die ich sehr attraktiv finde. Dann lerne ich sie besser kennen und erfahre, dass sie Kinder hat. In diesem Augenblick wird mir klar, warum ich überhaupt an diese Frau rankegommen bin. Hätte sie nämlich keine Kinder, hätten sie mich (wahrscheinlich) nicht mal eines Blickes gewürdigt.
Siehst Du darin eine Parallele zu deinen Beobachtungen?

M.
Nu muss ich mal dumm fragen.
Warum sollten sie Dich ohne Kinder nicht anschauen?

Meinst sie suchen nur einen Versorger?
Wenn Du das meinst, solltest Du Dein Frauenbild überarbeiten und evtl. Dein Selbstbewusstsein gleich mit.
Wenn das alles stimmig ist, liegt es vielleicht doch am Beuteschema.;-)
 
G

Gast

  • #29
Wenn wir beide komplett versorgt und im Singleleben etabliert gewesen wären, wäre vieles komplizierter geworden. So ist es ein gemeinsamer Neuaufbau.
Dann haben beide bei Null angefangen und dann ist die Bilanz ja ausgeglichen.

Was soll ich machen? Keine Schulden, keine großen gesundheitlichen Probleme, schlank-zierlich und klein für fast 50zig gut aussehend, normaler Job, bezahlhbare und gemütliche Wohnung, fast erwachsnes Kind, ausgeglichen, fröhlicher Mensch= bin also keine Problemfrau und trotzdem lerne ich nur ProblemMänner kennen, die genau das Gegenteil von mir sind.

Ich weis, was mein Problem ist. Ich war nie verheiratet, zum Glück, und kann daher nicht mitreden und mitjammern und von daher bin ich nicht interessant.

w
 
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  • #30
Hier ist nochmal die FS, danke für die Rückmeldungen von beiden Seiten-sehr interessant!

Nur zur näheren Erläuterung, was ich unter desaströsen Lebensumständen verstehe bzw. wann ich zum Glück mittlerweile KEIN Verständnis mehr für folgende Ausgangssituationen habe:

1. Ein Exkollege, wir verlieben uns am Arbeitsplatz (Klinik). Es stellt sich bald heraus, dass er ein perfekt angepasster Alkoholiker (pegeltrinkender Operateur , erstaunlich robust & gesund aussehend) ist. Übrigens- nein, Vodka riecht man nicht gleich, ist ein alter OP-Oberarzttipp, den ich vorher nicht kannte. Jetzt erkenne ich schnell erste Anzeichen von Alkoholismus!
2. Online kennengelernt, ein romantisch schwärmender Mann, sichtlich abgebrannt, was mich aber nicht weiter stört - geschieden eben, kann blöd laufen.. Merkwürdigerweise spricht er dauernd von seiner "kleinen Familie um sich". Er hat offiziell 1 Tochter aus geschiedener Ehe, die er selten sieht. Auf dezente Nachfrage meinerseits hat er noch eine verschwiegene Tochter ("Unfall") sowie vor wenigen Wochen eine Tanzkursbekanntschaft geschwängert, in die er verliebt ist, sie jedoch nicht in ihn, weshalb sie abtreiben will. Ich soll so eine Art Ablenkung sein für seinen Liebeskummer. Kein Wunder, wenn man alles befruchtet ohne Hirn und Kondom und dann verzweifelt und pleite ist - sorry!
3. Bei einem Fest kennengelernt: sehr sanfter, zärtlicher, bescheiden auftretender Mann, nie verheiratet, keine Kinder. Nach wenigen Monaten (Fern)-Beziehung drängt er auf Zusammenzug und Heirat. Bald weiss ich, warum. Er macht sich hinter meinem Rücken bei anderen lustig über meine kleine Wohnung, lebt selbst üppiger, jedoch OHNE KRANKENVERSICHERUNG und hat mehrere chronische Gesundheitsprobleme.
4. Ich gehe mit Freundinnen aus, tanze mit einem Mann, nette Unterhaltung, ganz natürlicher Typ. Als ich gehe, tauschen wir Handy-Nummern. Seine erste SMS am nächsten Tag thematisiert seinen Burnout. Grosser Gott ... NOT AGAIN...?

.....usw..usf...und nein, dass nur ich diese Männer magisch anziehe, kann nicht alles sein, denn die sind überall! Was aber tatsächlich hilft ist, 1.nicht zu verständnisvoll auf jemanden einzugehen in der Kennenlernphase ,2. Finger weg von extrem geizigen Männern (denn sie sparen das Geld für eine Andere, die sie umwerben, IMMER), 3. einfach schnell selbst eine Riesenstory über Schulden, Krankheit o.ä. auspacken und sehen, was passiert--die Jammerlappen interessieren sich nämlich nur für ihre eigenen Probleme und rennen dann entsetzt davon! und 4. ich gehe jetzt erstmal vö..mit dem schönen Flirt vom Sport. Den brauche ich nicht zuhause und der ist sowieso kein Beziehungstyp, aber da weiss Frau was sie hat..keine grosse Romantik, aber auch keine Katastrophen:))
Über weitere Tipps und Erfahrungsberichte freue ich mich!