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Gast

  • #31
Ehrliche, offene Frauen, die emotional, aber gleichzeitig auch selbstbeherrscht sind und in gleichem Maße von sich und anderen Menschen( vor allem dem, der sie interessiert ;-) ) reden, sich nicht über andere Leute permanent ausheulen und ihre Mitmenschen als emotionales Wegwerfhandtuch benutzen, sind überall gern gesehen. Gibt es einfach nur zu selten. Frauen wie Männer gibt es oftmals nur in der Kalt-oder Warmvariante. Wenn sich jeder einfach nur bemühen würde, seine innere Mitte zu finden und einen gesunden Ausgleich zwischen intelligenter Selbstreflexion, Respekt, Ehre, Würde und Freundlichkeit Anderen gegenüber zu suchen, gäbe es wesentlich mehr glücklichere Paare - das hat überhaupt nichts mit der Nationalität zu tun. Natürlich gibt es Klischees wie " Deutsche reden nicht über ihre Schwächen ", " Südeurpäer können nur brüllen oder lieben " , " Osteuropäische Frauen sehen toll aus, haben aber einen eiskalten, egomanischen Charakter ", aber das darf niemals den individuellen Menschen betreffen, den man grade kennenlernt, da man ihn sonst vorbelastet behandeln würde, was ich persönlich als schlecht empfinde.

M,29
 
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Gast

  • #32
Um auf die Frage des Threads zurückzukommen: Ja gibt es, offensichtlich, denn es gibt viele solche Beziehungen. Und das muss auch die FS wissen, d.h. ist die Frage von Anfang an irreführend. Ihre Probleme liegen woanders. Das kann die FS am einfachsten lösen indem Sie
1- an sich selbst arbeitet
oder
2- Ihre Männerauswahl ändert, in diesem Fall,wenn Sie meint, sich halt einen südländischen Mann suchen.

Die "deutschen" Männer (und die von Ihr erlebten "Stereotypen") wird Sie nicht ändern, denn es mag Sie in der "allgemenheit" geben, aber die "allgemeheit" wird sich wohl kaum von Ihr ändern lassen. Und das Individuum entspricht keinen Stereotypen, Sie muss den richtigen Individuum finden. Ging uns allen mal so.

M45
 
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Gast

  • #33
Mein Freund ist Südländer, ich Deutsche.
ER ist extrem familiär.
Die halten zusammen wie Pech und Schwefel.
Leider auch gegen alles von aussen. Da sind sie recht beratungsresistent, meinen sie hätten mit allem Recht.
In diese Familie komme ich einfach nicht rein.
Ausserdem ist er sehr verschlossen.
Von der tollen Gastfreundschaft merke ich auch gar nichts.
Wenn eine südländische Frau meinen südländischen Freund kennenlernen würde, würde sie sich an dem auch die Zähne ausbeissen.
Es ist also keine Frage, ob Deutsch oder Nicht Deutsch.
@FS
Ich verstehe deine Frage und diesen ganzen Chat hier nicht.
Wenn du Zweifel an deutschen Männern hast, suche dir einen Landsmann!
 
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Gast

  • #34
Ich kenne keine einzige Südländerin, die ernsthaft (und nicht nur finanziell) an einem deutschen Mann interessiert wäre.
Nicht? Allein in meinem Bekanntenkreis fallen mir, ohne dass ich nachdenken muss, schon drei Frauen ein, die mit deutschen Männern verheiratet sind:
Eine Afrikanerin, eine Mexikanerin, eine Türkin.
Finanzielle Interessen dürfen sicher keine Rolle spielen.
Zwei dieser Ehen bestehen schon seit vielen Jahren, alle drei Verbindungen sind offensichtlich glücklich.
 
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Gast

  • #35
Ich denke mal du ziehst das Problem den richtigen Mann zu finden auf die falsche Ebene. Mit deiner Herkunft hat es wohl eher weniger zu tun.
Ab Mitte 30 haben wir Frauen es schwerer, weil die Männer lieber noch Spass haben wollen und nicht an Kinder denken mögen.
Fixier dich nicht zu sehr auf deine Herkunft. Du bist hier aufgewachsen und kennst die Mentalität.
w43
 
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Gast

  • #36
Ich stimme Gast 30 voll und ganz zu...
Wobei die jeweilige Kultur dann vielleicht schon den einen oder anderen Fallstrick dazu beiträgt, dass es schwierig wird...
 
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Gast

  • #37
Chancen auf Liebe gibt es, wenn beide sich wirklich lieben und auch wollen. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, jedoch finde ich, sind die Mentalitätsunterschiede zu groß. Deutsche haben z. B. nicht so einen dicken familiären Kontakt, wollen das auch bewusst nicht, bei uns Ausländern ist es völlig normal und auch richtig, dass die Familie das A und O ist.

w
 
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Gast

  • #38
Selbstverständlich. Bei binationalen bzw. bikulturellen Partnerschaften beobachte und erlebe ich seit Jahren viel mehr Kontinuität und Liebe als bspw. bei deutsch-deutschen. Ich könnte mir niemals vorstellen, eine deutsche oder mitteleuropäische Partnerin zu haben, da bliebe ich lieber Single.

Zum Gelingen hilft stark, daß man sich der kulturellen Unterschiede bewußt ist; wenn man diese akzeptiert, bereichern sie jede Partnerschaft ungemein.

M 37
 
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Gast

  • #39
Ich bin ebenfalls eine Südländerin(31), die nun schon seit 7 Jahren mit einem deutschen Mann verheiratet ist. Wir sind Akademiker, finanziell geht es uns gut. Wir haben mitlerweile 2 kleine Kinder, die wirklich Bildhübsch sind- Mischlinge sind immer sehr hübsch!

Ich kann keine Konflikte aufgrund unterschiedlicher Herkunft oder Religion bei uns erkennen. Wir fühlen uns durch unsere Kulturen sehr bereichert und mein DEUTSCHER Mann ist kein langweiler...er ist klug, verantwortungsbewusst, immer für uns da, respektvoll, unternehmenslustig, sehr kommunikativ...

Ich rede auch mit meinem Partner über alles und habe nicht das Gefühl, dass meine emotionale Art ihn überfordert. Ganz im Gegenteil- er liebt meine Weiblichkeit.

Meine Schwester ist ebenfalls seit 20 Jahren(seit der Schule) mit einem deutschen sehr glücklich mitlerweile verheiratet. Ich kenne sehr viele Mischpaare.

Liebe FS; es muss etwas anderes sein. Es liegt weder an deiner Herkunft noch am deutschen Mann.

Ich wünsche Dir viel Erfolg, dass Du dahinter kommst und den richtigen findest!
 
  • #40
Ich könnte mir niemals vorstellen, eine deutsche oder mitteleuropäische Partnerin zu haben, da bliebe ich lieber Single.

M 37
Auf der anderen Seite postet die ein oder andere Südländerin, nie und nimmer würde sie einen deutschen Mann haben wollen, da alle langweilig und spießig sind.

Solche Pauschalurteile führen dann tatsächlich dazu, dass Manche Single bleiben, schade eigentlich!

Bei allen Nationalitäten gibt es solche und solche, jedoch denke ich grundsätzlich, dass gleich und gleich am besten passt.
 
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Gast

  • #41
Es soll auch so Fälle geben, in denen der deutsche Partner weitaus temperamentvoller zu sein scheint...
 
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Gast

  • #42
Ich bin zwar Deutsche habe aber länger in Lateinamerika gelebt und wurde dort sozialisiert. Deswegen verstehe ich sehr gut, was du meinst.
Der soziale Code, gerade bei Freundschaften und auch Partnerschaften ist ein ganz anderer in Deutschland. Viele Verhaltensweisen schrecken Deutsche ab, weil sie sie als "übertrieben" und nicht angemessen empfinden - obwohl es im Grunde nicht so gemeint war.
Die Kontaktaufnahme erfolgt einfach direkter als in Deutschland - hierzulande schreckt das aber viele ab.

Aber ich glaube nicht, dass Du deswegen auf alle Zeiten keinen deutschen Partner finden wirst. Es gibt auch genug, die es sehr erfrischend finden, wenn jemand direkt ist. Oder Du lässt Dich eben auf das deutsche "durch die Blume Spiel" ein.
 
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Gast

  • #43
Ich kenne einige Italienerinnen und Französinnen, die sagen, dass sie deutsche Männer als"zu schüchtern und zu wenig charmant" empfinden, also im Vergleich zu den Männern in Frankreich und Italien. Viele wundern sich auch, dass sie hier kaum noch von (nüchternen) Männern angeflirtet werden , weil das spontane Flirten in romanischen Ländern schließlich zum Alltag gehört. Manche dagegen sagen, es sei auch mal angenehm, wenn man nicht ständig an jeder Straßenecke angebaggert wird.
Insgesamt überwiegen aber die weniger begeisterten Aussagen wie "Die deutschen Männer trauen sich nichts, ziehen sich nicht gut an, usw.".
 
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Gast

  • #44
Wie hier mit Klischees um sich geworfen wird, ist echt lustig.
Ich (Deutscher) habe jeweils fünf Jahre in Spanien/ Portugal und Italien verbracht und frage mich wirklich ob ich dort mit geschlossenen Augen gelebt habe? Jedenfalls war dort im Alltag von den angeblichen ständigen Flirts absolut nichts zu sehen. Einzig die üblichen Proleten, wie sie es auch unter Deutschen gibt, konnte ich manchmal im Alltag flirten sehen. Aber die gebildeten Akademiker waren in allen drei Ländern genau so zurückhaltend wie hier in Deutschland. Auch dort wollen diese erst einmal wissen, wer diese Frau ist, wo sie gesellschaftlich steht, bevor das Flirten gestartet wird. Das Flirten findet dann auch eher am Arbeitsplatz oder beim Afterwork statt.

Die Herkunft ist nicht entscheidend, sondern das Bildungsniveau. Der Arbeiter flirtet in jedem Land offensiver als der Akademiker. Für den Arbeiter ist es aber auch nicht so wichtig, wer die Frau ist bzw. was sie erreicht hat. Hauptsache Frau.