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  • #1

Teenager möchten erstmals nicht mit Vater in Urlaub fahren?

Muss der Vater nun den geplanten Urlaub (im Patchwork mit LG und ihren Kindern) absagen, damit er seine Kinder betreuen zuhause kann oder muss die Mutter die Kinder dann selbstverständlich auch in dieser Zeit betreuen? Seit Jahren fahren Vater, seine Kinder, LG und ihre Kinder gemeinsam in Urlaub, nun wollen seine Teenager nicht mit, können aber auch nicht alleine zuhause bleiben. Es ist reine Willkür der Teenies.
 
  • #2
Das ist doch auch in NIcht-Patchwork-Familien so, daß Heranwachsende irgendwann keinen Bock mehr auf Familienurlaub haben. Entweder sie sind dann alte genug, allein zu Hause zu bleben, sie werden widerwillig mitgeschleppt (kenne wir wahrscheinlich alle noch aus unserer Jugend) oder es findet sich eine Alternative, Sommer lager, Pfadfinderlager o.ä.
Die Kinder wären wahrscheinlich sehr angep..., wenn sie dann zu Hauee hocken würden und der Vater bleibt da und paßt auf sie auf.
 
  • #3
Wie alt sind die Teeanger denn? 12? 17?

Es ist völlig normal, dass sie irgendwann keine Lust mehr dazu haben. Habt Ihr Euch nicht früh genug darum gekümmert das zu besprechen? Wie @Bääärbel schon schrieb: Irgendwann sind eben Pfadfinderlager, Jugendsommerferien in Italien, Spanien oder auf Usedom etc. wesentlich aufregender.

Natürlich ist es völliger Quatsch, wenn der Vater jetzt mit den Kids zuhause bleibt. Da ist schlechte Laune auf allen Seiten gleich vorprogrammiert .

(44)
 
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  • #4

Nein, mein Teenie will auch nicht mehr mit mir oder mit dem Kindesvater in Urlaub fahren. Ist für mich ganz normal für das Alter. Als Alternative habe ich vorgeschlagen, in ein Jugend/Ferienlager zu fahren, oder einen Ferienjob anzunehmen. Es hat sich für das Arbeiten entschieden und ich mache eh gerne Urlaub in der Stadt, wo ich lebe, weil es eh die schönste Stadt der Welt ist.

w 48
 
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  • #5
@1 - diese Entscheidung fällt jedoch vier Wochen vor dem gebuchten Urlaub, nachdem klar ist, welcher Urlaub geplant ist und wo es hin geht. Vorher immer groß die Frage: Wann fahren wir, wie lange und wohin fahren wir usw. Und dann urplötzlich: Darauf haben wir keine Lust. Schon eigenartig, oder? Stichwort Ferienlager: Wenn alles vorher planbar ist, mag ein Ferienlager ok sein. Aber so? Immerhin hängen organisatorisch und finanziell auch noch andere Menschen mit dran. Und ja klar wären die Teenies angep... Aber, es kann auch nicht sein, dass der Vater nun seine Pläne komplett verwirft. Da die Kinder normalerweise bei der Mutter sind, klassisch nur 14tägig beim Vater - und nun ihr Recht auf Zeit mit dem Vater nicht nutzen möchten, hat jetzt die Mutter eben die ganzen Ferien die Teeniebetreuung.

FS
 
  • #6
Das hat mit willkür nichts zu tun, nur mit erwachsenwerden. Der Vater hätte das doch schon im Vorfeld abklären können. Ab 13, 14 wollen die lieber mit Kumpels in Urlaub fahren und nicht mit den "Alten". w51
 
  • #7
- diese Entscheidung fällt jedoch vier Wochen vor dem gebuchten Urlaub, nachdem klar ist, welcher Urlaub geplant ist und wo es hin geht. Vorher immer groß die Frage: Wann fahren wir, wie lange und wohin fahren wir usw. Und dann urplötzlich: Darauf haben wir keine Lust. Schon eigenartig, oder?

Bitte beantworte uns doch die Frage des Alters der Kinder. Das wäre hilfreich.
Teenager sind launisch. Anstrengend , aber ist so. Muss man gemeinsam, mit Kompromissen, durch. Willkür ist das aber noch lange nicht. Sie sind einfach manchmal ätzend und schlicht nicht zu ertragen :)


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  • #8
Ja, klar ist es blöd, wenn das Statement der KInder so plötzlich kommt. Aber Kinder müssen es auch lernen, ihre Interesse zu vertreten und die richtigen Mittel dazu zu finden. Zudem ändert sich mit ihrem Heranwahcsen ihre Position in der Familie fast monatlich.
Ich erinnere mich an einen Urlaub, in den mich meine Etern gezwungen haben (im Nachhinein einer der interessantesten Urlaube, die ich hatte, weil wir alle Kaukasusrepubliken besucht haben, bevor der Krieg losging). Mein "ich will aber garnicht" kam auch kurz vorher. Weil mich keiner fragte, ob ich mitwill und weil ich Angst hatte, den Mund aufzumachen. Ich wollte nämlich lieber mit meinem Freund zelten fahren. Ich habe den ganzen Urlaub muffig rumgesessen und habe mich gezwungen, keinerlei Freude zu zeigen.
Ich würde wahrscheinlich ähnlich wie meine Eltern darauf bestehen, daß sie noch einmal mitfahren, da müssen sie durch. Einfach mit dem Argument: geplant ist geplant. Wenn sie später selbst eine Reise buchen, konnen sie auch nicht 4 Wochen vorher one Konsequenzen sagen, sie wollen doch nicht. - Oder aber sie zahlen die Alternative vom eigenen Ersparten.
 
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  • #9
... . Wenn sie später selbst eine Reise buchen, konnen sie auch nicht 4 Wochen vorher one Konsequenzen sagen, sie wollen doch nicht. - Oder aber sie zahlen die Alternative vom eigenen Ersparten.

Sehr richtig. Und vermutlich hat die Mutter der Teenies ja auch irgendetwas geplant für die Zeit, in der die Kids mit dem Vater unterwegs sind. Sollen jetzt alle Erwachsenen nach der Pfeife der Kids tanzen? Wenn sie nicht mit in den Urlaub wollen, hätten sie eben rechtzeitig den Mund aufmachen sollen. Dann wäre es möglich gewesen, Zeltlager oder Jugendreise zu organisieren.
Ich finde, jetzt müssen die Kids in den sauren Apfel beißen und mitfahren. Vielleicht lernen sie daraus für nächstes Jahr... (w48, selber Mutter einer 12jährigen Tochter)
 
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  • #10
16 und 17 Jahre.

Dass sie in diesem Alter grundsätzlich lieber mit den Kumpels fahren ist nachvollziehbar. Wäre dies vorher kommuniziert worden, wäre es durchaus ok gewesen. Dazu müssten sie sich ja selbst organisieren. Doch das ist kein Thema - sie haben einfach keine Lust, obwohl wir uns Gedanken gemacht haben, was auch den Teens Spaß macht.
 
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  • #11
Also in dem Alter können sie ja wohl auch 2 Wochen alleine durchstehen! Andere schon bald Erwachsene machen ja manchmal schon eine Ausbildung in einer anderen Stadt. Was wollen die zwei in der Zeit denn machen? Da solltet Ihr Euch doch wirklich absprechen und organisieren können, sie brauchen normalerweise keine Betreuung mehr.
 
  • #12
Mit 16 und 17 können sie doch problemlos allein sein! Da leben manche schon getrennt von den Eltern, weil sie irgendwo eine Ausbldung machen. Ich dachte, es geht um Kinder unter 14!
 
  • #13
Lasst sie zuhause. Sie brauchen da auch keine 24/7 Rundum-Betreuung von Mami mehr.

Wie wäre es damit: Sie leben während der Urlaubszeit in der Wohnung von Papa, versorgen sich selbst (einkaufen, waschen, Eigenverantwortung!), müssen sich demnächst einen Ferienjob/Aushilfsjob suchen (dauert vielleicht jetzt und geht nicht auf die Schnelle) und stottern als "Ministrafe" die Stornogebühren ab.

Heute haben, dank G8, viele mit 17 Abi und gehen ab Herbst in andere Städte studieren.

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  • #14
Hallo FS, was hältst du davon, genau diese Fragen deinen Kids zu stellen? "Wie stellt ihr Euch das vor? Ferien bei Mama? Was sagt die wohl dazu? Ich fahr auf jeden Fall in Urlaub, ihr könnt gerne mitkommen und wir finden auch einen Urlaub, bei dem eure Bedürfnisse berücksichtigt werden. Vorschläge?"

Am Ende werden sie mitkommen.
 
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  • #15
@1 - diese Entscheidung fällt jedoch vier Wochen vor dem gebuchten Urlaub, nachdem klar ist, welcher Urlaub geplant ist und wo es hin geht. Vorher immer groß die Frage: Wann fahren wir, wie lange und wohin fahren wir usw. Und dann urplötzlich: Darauf haben wir keine Lust.
FS

Wenn es so ist, dann müssen die Teenies mit! Da wäre ich meinem Teenie auch knallhart gegenüber. Erst alles haben wollen und dann kurz vorher absagen, dass gibt es nicht. Das muss ein Teenie lernen und auch verkraften können.

Wenn die Eltern allerdings jetzt nachgeben, sind sie selber schuld.

w 48
 
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  • #16
Aber, es kann auch nicht sein, dass der Vater nun seine Pläne komplett verwirft. Da die Kinder normalerweise bei der Mutter sind, klassisch nur 14tägig beim Vater - und nun ihr Recht auf Zeit mit dem Vater nicht nutzen möchten, hat jetzt die Mutter eben die ganzen Ferien die Teeniebetreuung.

FS

Nun ja, aber die Mutter ist doch dafür genauso wenig verantwortlich wie Du! Verstehe jetzt auch nicht wieso zwei Teenies im Alter von 16 und 17 nicht zu Hause bleiben können.

Ich würde sehr stark in mich reinhorchen. Wenn ihr Euch den Urlaub versauen wollt, bestehst Du darauf, dass sie mitkommen. Wenn sie weiterhin bockig sind, würde ich mich mit der Kindesmutter kurzschließen. Ich gehe jetzt mal davon aus, du hast ein vernünftiges Verhältnis zu ihr und unterstellst ihr keine Manipulation. Sie wird sicherlich auch eine Meinung dazu haben. Dann gehört ihr alle 4 an einen Tisch, so dass die Kids sehen, die Eltern sind eine Front. Wenn sie dann immer noch nicht mitwollen, sollen sie eben zu Hause vor ihrem PC bleiben. So what. In dem Alter ist das doch nun wirklich kein Problem mehr.
w/46
 
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  • #17
@15 - zuhause muss in diesem Fall aber bei der Mutter sein. Denn alleine in Papas Wohnung würde einer Belohnung für ihr Verhalten gleich kommen, dass sie dort sturmfreie Bude hätten. Das kann also nicht funktionieren!
 
  • #18
Naja "das Belohnungsgefühl" wäre nach 3 Tagen, wenn sie sich selber um Essen, Trinken, Wäsche, Taschengeld für Freizeitbeschäftigungen kümmern müssen schneller vorbei, als du glaubst.

Ich bin gespannt auf die endgültige Lösung. Wenn Ihr es entschieden habt, wäre Feedback toll.

(44)
 
  • #19
- und nun ihr Recht auf Zeit mit dem Vater nicht nutzen möchten, hat jetzt die Mutter eben die ganzen Ferien die Teeniebetreuung.

FS

Naja, so geht es natürlich überhaupt nicht, schließlich war es eine bereits verabredete Zeitplanung, die eingehalten werden muss! Du plus LG, ihr beide, könnt schließlich nicht über die Freizeit der Mutter verfügen, nur weil Papa nicht in der Lage ist, das Problem mit den aufmüpfigen Teenys zu klären.

Da müssen die Halbwüchsigen eben zeigen, dass sie jetzt selbst Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen müssen und entweder mitfahren, oder selbst eine sichere Bleibe suchen, wenn der Vater ihnen nicht zutraut, allein zu bleiben.

Nicht alle Kinder sind gleich, ich weiß, aber meine beiden hätte ich damals, in diesem Alter, zu Hause lassen können.
 
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  • #20
Die Ferienzeit ist für getrennte Eltern oft eine Last. Wohin mit den Kindern? Da die Kinder vor dem neuen Partner auf jeden Fall Priorität haben, wird Dein Freund seinen Urlaub wohl absagen müssen. Könnt ihr ihn nicht mitnehmen? Vielleicht hat er darauf mehr Lust.
 
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  • #21
Nicht alle Kinder sind gleich, ich weiß, aber meine beiden hätte ich damals, in diesem Alter, zu Hause lassen können.

Ich auch und man sollte den Teenies dann auch die Verantwortung für ihr Handeln aufbürden, auch wenn die erstmal zicken.

Beispiel: Mein Teenie hat sich zum 2. Mal das Rad klauen lassen,obwohl ich immer gesagt habe, er soll es in den Keller stellen. Hat er nicht gemacht, Rad ist weg, ich habe ihm gesagt, dass ich kein neues kaufen, er musste nunlaufen, oder sich von einem Freund ein gebrauchtes, olles Rad selber besorgen, nicht stehlen.

Ein Kumpel hat ihn nun ein gebrauchtes Rad besorgt, habe bei den Eltern nachgefragt, dass mit dem Rad alles in Ordnung ist.

Ich hoffe, er hat draus gelernt.

w 50
 
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  • #22
Naja, so geht es natürlich überhaupt nicht, schließlich war es eine bereits verabredete Zeitplanung, die eingehalten werden muss! Du plus LG, ihr beide, könnt schließlich nicht über die Freizeit der Mutter verfügen, nur weil Papa nicht in der Lage ist, das Problem mit den aufmüpfigen Teenys zu klären.

Die Mutter fällt dem Vater in den Rücken, in dem sie die Aktion der Kinder diskussionslos akzeptiert - und somit muss sie auch mit der Konsequenz leben, dass die Kinder nun über die Freizeit der Mutter verfügen. Das hat nichts damit zu tun, dass angeblich der Papa seine Probleme nicht mit den Teenies klären kann. Nur, wenn die Mutter alles, was die Teenies tun, gut heißt, selbst wenn es nach normalen Menschenverstand so nicht geht - was soll ein 2-WE-Papa dann noch ausrichten?!? Und die Konsequenz, sie mit sturmfreier Bude oder Papa bleibt zuhause zu belohnen ist mit uns - als Paar - nicht machbar. Soviel Macht dürfen auch Teenies nicht über den 2-WE-Papa haben.

Wir fahren nun alleine.
 
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  • #23
@13 - Ergänzung zu 21 - Trotz nachvollziehbaren und nochmals im Einzelgespräch erläuterten Argumenten, dass dieser Urlaub eben genau die Bedürfnisse der Teenies mit einbezieht, usw. kommen sie nicht mit. Auch, weil leider die Mutter nicht mit an einem Strang zieht.

Danke an alle, für die Mühe hier im Forum. FS
 
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  • #24
Wie einfach! Genau, die Mutter ist natürlich schuld. Sie zieht nicht an einem Strang mit Dir. Böse, böse. Dich trifft keine Schuld und solltest bedauert werden.

Mir ist nur aufgefallen, dass ich nirgendwo gelesen habe, dass du dich alleine und in Ruhe ohne Meckern mit deinen Söhnen zusammengesetzt hast um zu klären, worin der plötzliche Meinungsumschwung begründet ist....

Aber die Mutter kann das ja auffangen...
 
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  • #25
@23 von FS - schade, dass du deine vorgefertigte Meinung hast und das ergänzende Posting in 22 nicht gelesen, oder nicht verstanden hast. Es gab drei Einzelgespräche - eines mit der Mutter und je eines mit jedem Kind, um ausführlich alles zu erläutern. Das Endergebnis ist bekannt.
 
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  • #26
@23 von FS - schade, dass du deine vorgefertigte Meinung mit Teilsätzen meines Statements in 22 bestätigt siehst, ohne den Gesamtinhalt richtig zu deuten. Es gab drei Einzelgespräche - mit der Mutter und jeweils mit den Teenies. Das finale Ergebnis ist bekannt.
 
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