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  • #1

Thema Rauchen - Beziehungskiller ?

Mich interessiert die Meinung des Forums zum Thema Rauchen & Liebe.

Ich lernte eine Frau Anfang Dezember über ein Zeitungsinserat kennen. Da es sich so ergeben hat, simsten wir Anfangs nur und eine der ersten Fragen an mir war ob ich rauche. Ich bejahte das weil es eben so ist und wenn sie mich kennenlernt dann als Raucher. Bereits kurz danach bekam ich die Nachricht das Sie Raucher nicht stören würde.
Soweit, so gut.
Das Thema Rauchen war anfangs gar kein Thema bei uns. Selbst in eine Bar mit Raucherlouge folgte sie mir gerne.
Seit Mitte Dezember sind wir nun fest zusammen und seitdem unzertrennlich, .D.h., sie schläft bei mir oder ich bei Ihr, wir verbringen fast jeden Tag zusammen, unternehmen viel, reden viel miteinander oder kuscheln stundenlang und überhaupt ist eine Wohnung bereits überflüssig.
Sprich, eine richtige Beziehung in der schon über Themen wie Zusammenziehen, Zukunft, Kinderwunsch & miteinander Alt werden besprochen werden.
Ich liebe sie & sie liebt mich...jedenfalls sagt sie es sehr oft.

Leider ist es so das seit ungefähr Weihnachten das Thema Rauchen erst zögerlich, mittlerweile ein sehr dominantes Thema bei uns ist, und zwar von Ihr aus.
Tatsächlich muss ich mir mittlerweile mehrmals täglich anhören, warum ich schon wieder eine rauchen gehe, warum ich nicht weniger rauche, das ich doch aufhören wollte, das ich doch statt zur Zigarette zur E-Zigarette greifen solle, das man aus dem Mund wie eine Kuh aus dem *zensiert* riecht(unter Alkohol), das rauchen schädlich wäre und das es ihr lieber wäre ich würde jeden Tag Bier trinken statt zu rauchen!
Wie gesagt, täglich, und zweimal ist es schon in sehr sehr grossem Streit geendet und ich habe gefragt warum sie sich überhaupt mit mir eingelassen hat (als Raucher) und das sie halt die Konsequenzen ziehen muss wenn sie das Rauchen dermaßen stört. Natürlich habe ich ihr im Streit vorgehalten das ihre Aussage zu Anfang eine ganz andere gewesen sei!
Selbst meinen Eltern ist aufgefallen beim "Vorstellungsbesuch" wie sehr sie das Rauchen stört(bitte Fenster aufmachen, Zigarette in die andere Hand nehmen, usw).

Zur Erklärung: Ich habe nie versprochen mit dem Rauchen aufzuhören. Trotzdem behauptet sie das, nur weil ich mal erwähnte das ich gerne Nichtraucher wäre. E-Zigarette habe ich letztes Jahr 5 Monate genutzt, davon Lungenschmerzen bekommen und wieder zur Zigarette gegriffen. Sie weiß das und möchte trotzdem das ich in ihrer Gegenwart E-Zigarette dampfe.

Mich belastet das mittlerweile alles sehr und ihr zuliebe habe ich im Mai einen Termin bei einem Rauchentwöhn-Arzt. Jetzt drängt sie schon darauf einfach ohne Termin viel früher dorthin zu fahren,immerhin 500km.

Ist das Liebe ? Sie behauptet das jedenfalls, da sie mit mir alt werden möchte.
Warum ist sie dann so abweisend, will mich nicht küssen nach dem Rauchen.
 
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  • #2
Empfinde es als gemein und verlogen von ihr, dass sie jetzt dich nicht mehr küssen will, wenn du geraucht hast. Sie hat dich so kennengelernt und jetzt stört sie das plötzlich?
Du bist ein erwachsener Mann und keiner hat das Recht dir irgendetwas zu verbitten, geschweige denn dich mit Liebesentzug zu bestrafen...( wirkt es sich auch auf euer Sexleben aus???...)
Wenn du siehst, sie leidet dadrunter, könntest du es FREIWILLIG versuchen aufzugeben )da müsste sie sich aber viel diplomatischer und liebevoller anstellen....), Es ist schon ein tolles Zugeständnis von dir, 500km zu einem evtl. zum Scheitern verurteilten Experiment zu fahren. Das Datum würde ich auf keinen Fall vorziehen lassen. Ein Datum steht und sie soll jetzt nicht noch zusätzlich rumzicken.
Wenn sie mit einem Raucher def. nicht leben kann, muss sie sich trennen. Du hast dir nichts vorzuwerfen, denn als Raucher hat sie dich kennen- und lieben gelernt.
Ich habe eine Weile heimlich geraucht ( wollte auch geküsst werden...:)), bis ich diese Geheimnistuerei zu blöd fand un--------meinem Partner zu liebe ( uns als PAAR) zu liebe , das Rauchen aufgegeben habe. Es war schwer, aber ich hätte von ihm niemals erwarten können, dass er mich als Raucherin akzeptiert, weil er mich als nicht solche kennengelernt hat.
Vielleicht klappt es bei dir und du schaffst es! Wenn nicht, muss sie entscheiden. Du könntest versuchen in ihrer Gegenwart weniger zu rauchen, damit das Küssen für sie lecker bleibt...
 
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  • #3
Warum sie Dich nach dem Rauchen nicht küssen will??
Ist das eine ehrliche Frage? Du stinkst nach dem Rauchen aus dem Mund, wie ein Aschenbecher!! Das ist einfach nur eklig.
Das ist eine Tatsache, über die auch Du Dir als Raucher keine Illusionen machen solltest.

Wir müssen das Thema 'Gesundheit' und Rauchen hier wohl nicht behandeln, dass ein Raucher riecht, um das mal freundlich zu sagen und seine Umwelt auch mit diesem Geruch belästigt, ist Tatsache.

So mancher Raucher hat schon sein Laster an den Nagel gehängt, weil zur Einsicht, sich die Gesundheit nicht vorsätzlich ruinieren zu wollen, die Liebe kam!
So geschehen mir und meinem ehemaligen Partner, der ein starker Raucher war - und der das von einem Tag auf den anderen gelassen hat! Ich als Nichtraucherin habe ihm/uns damals eine Chance gegeben, er hat sie genutzt!
Es geht also, wenn man will!

Was ich weiterhin nicht verstehe ist, wie man das Thema 'Familienplanung' ansprechen kann, ohne sich von diesem Laster zu trennen?? Willst Du später qualmend Kinderwagen schieben, rauchend neben (D)einer schwangeren Frau hergehen, einem Kind so etwas Unsinniges und Ungesundes wie Rauchen vorleben (und danach riechen, wenn Du es küßt und umarmst=??

Sicher hat Deine Partnerin gehofft, die Einsicht würde Dich eher veranlassen das Rauchen hinter Dir zu lassen.
Du liest Dich aber so nicht. Bei Dir scheint es im Kopf nich 'Klick' gemacht zu haben. Da nützt auch ein Besuch bei einem 500 km Experten für Entwöhnung nichts.

Ist das Liebe, dem anderen etwas vorzustinken?
Beim Zigarettenrauchen tut Deine Lunge nicht weh, wie bei der E-Zigarette, nimmt sie deswegen weniger schaden??
Mit Dir kann man vermutlich gar nicht alt werden - wenn Du Dich nicht selbst durch das Rauchen umbringst, bekommt Deine nichtrauchende Partnerin davon etwas ab!

Du hast eine sehr verquere Art zu denken und Dir Dinge zu Deinen Gunsten zurechtzulegen.
Ich wäre nicht so weit gegangen, wie Deine Partnerin, die vermutlich aus Liebe auf Deine Einsicht gehofft hat ...

Versuche nicht die Schuld auf sie zu schieben, Du kannst dieses Laster nicht lassen - such Dir eine Raucherin.
 
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  • #4
Für mich persönlich käme ein Raucher nie in Frage als Parnter. Für deine Freundin ebenfalls nicht. Sie erliegt allerdings der Vorstellung, sie könnte einen Mann (dich) durch Vorhaltungen, Bitten, Erpressungen, Nennen der Gesundheitsrisiken etc. zum Nichtraucher machen. Dies funktinoniert aber nicht, da du nicht wirklich aus eigenem Antrieb mit dem Rauchen aufhören willst.
Du hast am Anfang der Beziehung klar gesagt, dass du Raucher bist. Punkt. Jetzt muss SIE damit klarkommen, auch wenn sie heimlich gehofft hat, dich umerziehen zu können.
Ich sehe da wenig Spielraum - entweder du hörst wirklich ihr zuliebe auf oder ihr trennt euch. Bleibt nur die Frage, wie lange du durchalten wirst, da du eigentlich gar nicht mit dem Rauchen aufhören möchtest.
 
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  • #5
Mit einem richtigen Raucher zu leben, kann mitunter eine sehr große Belastung darstellen. Natürlich hat sie Dich als Raucher kennengelernt und vorgegeben, daß sie das nicht stört.
Vielleicht liebt sie Dich und wollte Dich unbedingt haben, mit dem Hintergedanken, daß sie Dir das Rauchen schon abgewöhnen würde, untermauert wird der Gedanke, daß sie jetzt so massiv und bestimmt dagegen vorgeht. Ich gebe zu, auch mir haben schon Männer gefallen, die geraucht haben und ich habe mit dem Gedanken gespielt, das sich das vielleicht schon geben würde. Im Nachhinein bin ich froh, daß sich daraus nichts ergeben hatte, denn man kann einen Menschen nicht mit Gewalt ändern. Ich persönlich sortiere tatsächlich rauchende Männer aus, denn ich könnte nicht mit der Vorstellung leben, zu jeder Tageszeit Rauch um mich zu haben, bzw. so einen Mund zu küssen, vorallem am Morgen. Wenn es ein Mann schafft, bei einem Glas Wein oder nur ab und zu zu rauchen, dann mag es noch angehen, aber meistens sind auch Gegelegenheitsraucher richtige Raucher. Vielleicht fürchtet sie auch um Deine Gesundheit. Aber die Vehemenz, mit der sie jetzt darauf drängt, läßt den Schluß zu, daß sie schon immer mit dem Gedanken gespielt hat. Abgesehen von dem gesundheitlichem Risiko solltest Du Dir die Frage stellen, was für Dich so wichtiger ist. Ihre Mittel mögen nicht die Besten sein, aber es ist allemal die bessere Wahl die Zigaretten gegen eine glückliche Partnerschaft einzutauschen als Rauch und gesundheitliche Probleme gegen eine gut funktionierende Partnerschaft. Ich wünsche Dir viel Glück, denn auch Rauchen ist eine Sucht, die gegen sie anzugehen, viel Kraft und Disziplin fordern wird.
 
  • #6
Vermutlich hat Deine Freundin einfach falsch eingeschätzt, wie störend die Begleiterscheinungen des Rauchens im Alltag sind.

Ein Raucher stinkt einfach fürchterlich, da führt kein Weg daran vorbei.

Zudem kann man eigentlich nicht mit gutem Gefühl eine Familie gründen - Gesundheitsgefahren für die Kinder, schlechtes Vorbild, zudem noch ein vielleicht mit 52 ein an Lungenkrebs qualvoll sterbender Vater? Ohne mich.

Deine Freundin liebt Dich nun und würde sich eine Perspektive wünschen mit Dir - Du möchtest lieber süchtig bleiben. OK, dann sag ihr das und mach ihr keine falschen Hoffnungen - dann kann sie gehen und sich einen gesunden, verantwortungsbewussten Partner suchen.
 
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  • #7
Lieber FS

Als Nichtraucher würde ich selbst nie etwas ernsthaftes mit einer Raucherin anfangen, denn ich habe keine Lust, einen Aschenbecher zu küssen. Wenn sie das zuerst akzpertierte und dich nun umpolen will, dann ist das keine echte Liebe, sondern du bist nur ihr Objekt. Zuerst das Rauchen, dann das Trinken...etc. Das wird immer so weitergehen bis du den Schlusstrich ziehst, je früher je besser.
 
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  • #8
Da ich als Nichtraucher weiß, daß ich nie damit klar käme, und auch nicht erwarte, daß jemand für mich damit aufhört, lasse ich es von vornherein, auch wenn es weh tut. Für mich einer der wenigen Dealbreaker. Das Problem mit dem Rauchen ist ja auch, daß es sich durch diverse Lebensbereiche zieht.

Ich finde es von der Frau daher auch absolut unfair, jetzt zu fordern, daß Du damit aufhörst. Das ist ganz klar IHR Fehler. Man muß die Menschen nehmen wie sie sind und darf nicht erwarten, daß man sie sich später schon zurechtbiegen kann. Das funktioniert so nicht. Wenn sie ein Problem mit dem Rauchen hat, dann hätte sie das VOR der Beziehung so deutlich sagen müssen wie sie das jetzt tut.

Wenn Du sie liebst, ist es für Dich jetzt aber vielleicht auch ein weiterer Anreiz, endlich damit aufzuhören - eigentlich sollte der Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, aber von einem selbst ausgehen.

m, 32
 
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  • #9
Scheinbar hat sie diese kleine Aussage von dir "ich wäre gerne Nichtraucher" zum Anlass genommen, zu glauben, du würdest das rauchen eigentlich aufgeben wollen, wenn es nur irgendwie ginge. Und jetzt versucht sie alle Hebel in Bewegung zu setzen damit du das erreichst.

Trotzdem ist und bleibt das deine alleinige Entscheidung, sie kannte dich von Anfang an so und da hat sie nunmal Pech gehabt.

Frage sie ganz konkret und direkt, was genau der eigentliche Punkt ist, der sie am rauchen stört!!! Und zwar soll sie es selbst ganz klar und direkt sagen, sodass du es ganz genau verstehst. Und dann sucht ihr einen Kompromiss, ganz einfach.

1. Thema Gesundheit: hat sie Angst um dich, kannst du ihr anbieten, das rauchen nach eigenem Ermessen etwas zu reduzieren und auf deine Gesundheit zu achten, mach aber klar, dass du dich selbst um deine Gesundheit kümmerst und sie sich da zukünftig dann aus dem Thema raushalten soll und du dich nicht mehr dazu äußern wirst. Verdeutliche dein Verständnis.

2. Thema Gestank in der Wohnung: Biete an, nur noch draußen zu rauchen. Das wäre ein guter Kompromiss. Verdeutliche dein Verständnis.

3. Thema Gestank aus dem Mund: Nimm öfter ein Kaugummi und putz die Zähne usw. Verdeutliche dein Verständnis.

Mein derzeitiger "Kusspartner" ist auch Raucher, ich bin überzeugte Nichtraucherin und finde das auch unangenehm. Aber er macht es sehr rücksichtsvoll ohne dass ich überhaupt je was sagen musste. Er dreht sich die Zigaretten selbst, komischerweise haftet der Geschmack nur kurzzeitig in seinem Mund.. ein bisschen warten und trinken oder Zähne putzen und schon schmeckt man es nicht mehr wirklich bei ihm. Er raucht aus Rücksicht auch entweder nur an meinem Küchenfenster oder draußen. Zudem raucht er sehr reduziert, wenn er bei mir ist. Ich habe da nie was gesagt, sondern höchstens mal humorvoll angedeutet, dass er direkt nach der Zigarette stinkt und nicht gut schmeckt und ich ihn dann später wieder küsse. Das hat eigentlich schon gereicht. Und er hat da auch Verständnis, dass das für einen Nichtraucher nicht so schön ist.

Sollte sie trotz Kompromiss weiter daran herummäkeln oder ein neues Thema finden, dann stimmt vlt an einer anderen Stelle bei euch etwas nicht und das ist nur der Nebenschauplatz. Oder aber sie ist mit sich selbst an irgendeiner Stelle unzufrieden und projiziert ihren Veränderungswunsch auf dich... wer weiß.

w/25
 
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Gast

  • #10
Ich dachte auch einmal, dass ich mit einem Raucher leben könnte. Ich war in ihn verliebt, alles hat prima gepasst, nur das Rauchen hat mich gestört. Aber wenn man verliebt ist, denkt man, man käme damit klar oder der Partner würde für die Liebe mit dem Rauchen aufhören.
Aber das funktioniert nicht. DU kannst nicht aufhören zu rauchen, das müsste von dir kommen und unabhängig von der Beziehung erfolgen. SIE kann aber nicht damit leben und es wird immer ein Problem sein. Ich weiß, wie es ist. Irgendwann kann man diesen Mann nur noch mit einem Ekelgefühl küssen, denn man kann seinen Widerwillen gegen den Tabakgeschmack nicht willentlich steuern.
Die Beziehung ist nicht zu retten - du wirst nicht aufhören und sie wird sich nicht daran gewöhnen können. Es ist nun einmal so, akzeptiert es, so schwer diese Entscheidung auch sein mag.
Aber gebt euch gegenseitig keine Schuld, keiner von euch ist Schuld daran, denn keiner von euch kann über seinen Schatten springen und sich für den anderen verändern.
 
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  • #11
Seit ich mir selbst das Rauchen abgewöhnt habe, würde ich nicht mehr wollen, dass in meiner Wohnung geraucht wird. Hätte ich einen rauchenden Freund, müsste er das berücksichtigen, dafür könnte er natürlich bei sich zuhause rauchen soviel er will. Ich finde auch nicht, dass rauchige Küsse unangenehm sind, im Gegenteil.
Dass man seinen Partner umerziehen will, ist ein größeres Unding als das Rauchen!
 
  • #12
Deine Freundin hat das Rauchen wohl schon immer gestört,
doch sie dachte sich eben:
"Ich mach jetzt einen auf total tolerant und wenn ich ihn dann am Haken habe... ÄNDERE ICH IHN".

Merkst Du was?
 
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  • #13
Als ehemalige Raucherin (20 Jahre mit Zigaretten) kann ich nicht nachvollziehen, wie man dem Rauchen einen höheren Stellenwert einräumen kann als der Liebe. Wieso nutzt du nicht einfach die Gelegenheit , tust etwas für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden und gibst das Rauchen auf? So schwer ist das nicht, haben schon viele geschafft!
 
  • #14
Wahrscheinlich hat sie gemeint, das hinzukriegen, was die meisten Frauen an ihren Männern vollziehen wollen: Dich nach ihren Wünschen und Massstäben zu ändern und zu formen. Und jetzt, wo sie merkt, dass das nicht geklappt, gibt es Zoff.

Von der Sache her kann ich die Frau absolut verstehen. Ich würde auch nie eine Beziehung mit einer Raucherin wollen, weil es einfach stinkt und eklig ist. Mit Toleranz hat das nichts zu tun. Nicht in Ordnung finde ich jedoch, dass sie erst jetzt damit gekommt. Offenbar hat diese Frau nie gelernt, dass man mit den Konsequenzen seines Handelns leben muss und v.a. dass man erst denken und dann handeln sollte.
 
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Gast

  • #15
Frage dich nicht, ob es Liebe ist! Frage dich lieber, liebst du sie? Wollt ihr eine gemeinsame Zukunft? Willst du diese Frau nicht verlieren? Was ist so schlimm am Aufhören? Bist du bereit Kompromisse einzugehen?

Höre einfach auf und genieße doch einfach das Leben, mensch! Das scheiß Rauchen vernichtet doch alles! Es ist Umweltverschmutzung, eklig, stinkt, macht krank. Und wenn man eben jede Stunde raus zum rauchen geht, stinkt man eben. Punkt. Permanent, immer, es macht sogar nachweilich Nichtraucher aggressiv. Weil Rauch irgendwelche Nerven im Gehirn reizt.

Vermutlich hat sie auch Angst um dich. Wer möchte schon einen kranken Raucher pflegen, wenn er eines Tages bettlägrig wird oder Lungenkrebs bekommt? Raucher sind sehr nachlässig mit ihrer Gesundheit, kümmern sich um nix, denken nur an sich und ihre Sucht, sind egoistisch und werden bei Verbot sogar höchst aggressiv, sie wissen nicht, welches Leid sie auslösen. Werde diese eklige Sucht los! Süchte können alles zerstören.
Ich möchte einen Partner, der auf seine Gesundheit achtet, schon allein, um mir später mal nicht zur Last zu fallen, falls er dadurch krank wird!

Werde einsichtig, rauchen bringts nichts!
 
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Gast

  • #16
Ich finde das Verhalten Deiner Freundin unmöglich. Völlig unabhängig vom Streitpunkt (war ja klar, dass der Thread wieder im Raucher-Bashing endet) ist es nicht in Ordnung, einem Partner zu vermitteln, dass alles an ihm in Ordnung oder zumindest akzeptabel ist, und ihm dann nach einigen Wochen wegen genau dieser Sache die Hölle heiß zu machen.

Wenn es nicht gerade um das Reizthema Rauchen ginge, hättest Du auch ganz andere Antworten bekommen. Eine ähnliche Situation wäre z.B., wenn Deine Freundin übergewichtig wäre und Dich vor der Beziehung fragt, ob Dir das gefällt. Dann sagst Du erstmal "neee, stört mich überhaupt nicht, dass Du zu dick bist". Und nach 2 Monaten fängst Du an ihr nahezulegen, doch etwas abzunehmen. Weil Du mit ihrer Optik nicht klarkommst, weil es ungesund ist, es in einer Schwangerschaft deshalb Probleme geben könnte usw. Und jedesmal, wenn sie etwas isst, machst Du ihr Terror, warum sie schon wieder was essen muss und wenn, dann soll sie doch eine Gurke knabbern, dass sie wegen des Übergewichtes so leicht schwitzt, in den Hautfalten müffelt... to be continued.

Ich denke, Du solltest jetzt mal klare Statements abgeben. Dass sie Dir mit ihren Angriffen das Leben vermiest, schlechte Stimmung schafft und dabei ist, die Beziehung zu zerstören. Du kannst Dir ja auch sicher ausmalen, wie das Lamentieren bei anderen (vermeintlichen) Fehlern von Dir, die sie in Zukunft noch entdeckt, weitergehen wird...

Ich denke, die Beziehung ist so gut wie gelaufen. Denn als Zeichen von wirklicher Liebe kann ich ihr Verhalten nicht sehen. Liebe ist tolerant und nicht so verlogen, wie Deine Freundin, die erst wenn sie Dich "am Haken" hat, ihre wahre Meinung und Gesicht zeigt.

w, 51
 
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  • #17
Ganz einfach: trennen. Sie versucht Dich zum Nichtraucher umzuerziehen und Du willst das nicht - unüberbrückbare Differenzen, ENDE. Sie hat Deine vage Äußerung zum Nichtrauchen fehlinterpretiert oder Du warst nicht deutlich genug. Typischer weiblicher Kommunikationsfehler: Frau sucht nicht den Mann der zu ihr passt, sondern nimmt einen greifbaren und versucht ihn umzubiegen. Du hast das Recht, Dich nicht umbiegen zu lassen und weiterhin zu rauchen.

Warum hat sich das verändert? Hat mit gelebter Nähe und Nikotindosis was zu tun. Frau glaubt, dass verkraften zu können, den Ekel zu überwinden, aber der zunehmende Kontakt zeigt:- sie kann es doch nicht und versucht, Dich zu verändern. Daraus kannst Du nur lernen - keine Nichtraucherin!

Ich bin selber Nichtraucherin, von rauchenden Kollegen umzingelt. Abhängig von dem, was ich getrunken habe (Kaffee), lösen die Nikotindünste regelrechte Übelkeit bei mir aus. Ich toleriere Rauchen, aber einen Raucher will ich nicht küssen, finde ich voll ekelig. Es ist nicht nur der Nikotingeschmack, sondern Zahnbelag, gammelndes Zahnfleisch - uäähhh, egal ob rauchender Mann oder Frau.

Kürzlich erlebt: Freund ist voll sauer auf Zahnarzt, der ihm keine Implantate setzen will, weil er Hardcoreraucher ist und der Zahnarzt die hygienischen/Pflegeprobleme sieht (Schadenserwartung/Regress). Mehr braucht man dazu nicht sagen - für Nichtraucher ist rauchen so, wie es ist - unappetitlich und wer will sowas küssen.

Andererseits: es soll Liebe sein, Mann will geküsst werden, berechtigter Abnspruch, also auf Nummer sicher gehen und Raucherin suchen.
 
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  • #18
Ein Nichtraucher DULDET das Rauchen des anderen immer nur, aus welchen Gründen auch immer. Anfangs stört es wohl einige weniger wegen der bekannten rosaroten Brille. Sowie die erste Verliebtheit weg ist, was IMMER passiert, und es in eine normale längerfristige Beziehung übergeht, wird es den Nichtraucher mehr und mehr stören. Raucher sollten sich unter sich paaren, es gibt absolut keinen Nichtraucher, den das absolut nicht stört, denn die Anzahl der gerauchten Zigaretten erhöht sich im Laufe der Zeit, die Dosis muß erhöht werden um die gleiche Wirkung zu erzielen wie bei jeder Droge und das Aufhören schaffen dauerhaft nur ganz wenige Raucher.
Ich bin auch immer wieder erstaunt, dass Raucher überhaupt Nichtraucherinnen kontaktieren, ich frage mich was die sich eigentlich dabei denken! Offenbar ist es noch nicht bei Rauchern angekommen, wie sie Nichtraucher belästigen.
 
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  • #19
Finde ich auch sehr unfair von deiner Freundin wie sie dich behandelt nachdem Sie dich erst so genommen hat.

Das soll Liebe sein?? Stell ich mir was anderes drunter vor..

Mein Freund (sind jetzt 3 Jahre zusammen) raucht auch..aber sehr wenig und nicht in der Wohnung..

Mich stört das nicht wirklich..ein bischen vielleicht..aber so wie das hier teilweise dargestellt wird mit "Ekel und Stinkt wie ein aschenbecher" find eich völlig überzogen.

Wir Küssen uns sehr oft haben regelmässig und guten Sex.. Gut wenn er grade eine geraucht hat Küssen wir uns nicht aber sonst leidet der Kussgeschmack nicht so extrem wie hier beschrieben.


Das hier wieder gleich von trennung die Rede ist, ist wieder mal einfach nur dumm und wieder mal ein Beweis dafür warum es so viele verkappte Single.

Eine Partnerschaft ist auch dafür da Probleme gemeinsam zu lösen und sich nicht jedesmal gleich wieder vom Acker zu machen..

w
 
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  • #20
Hör doch einfach mit dem Rauchen auf. Nutz die Chance, dass du eine bewusst lebende Partnerin hast, die es einfordert. Rauchen hat IMMER gesundheitliche Folgen, der Krebs ist lange nicht das einzige und wer will schon einen Partner, der seine Gesundheit aus freien Stücken vor der Zeit abbaut und darauf Zeit und Geld verwendet. Rauchen ist das einzige No-Go das unverhandelbar ist.
 
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Gast

  • #21
Das Verhalten Deiner Freundin ist nicht "ganz" in Ordnung, aber weit verbreitet und menschlich verständlich. Wir sehen am Anfang der Verliebtheit alle über manches hinweg, was uns später dann doch stört. Vielleicht siehst Du bei ihr auch die ein oder andere Eigenschaft, die zu akzeptieren Dir jetzt schwerer fällt als zu Beginn Eurer Beziehung. Deine Freundin war/ist nicht konsequent, aber das ist auch schwer, wenn man sehr verliebt ist. ;-)

Es ist nicht gut, wie Deine Freundin mit dem Thema umgeht, aber da Ihr beide Kinder wollt, musst Du ohnehin aufhören zu rauchen. Das "Meckern" Deiner Freundin ist nur ein weiterer Anstoß.

w/50
 
G

Gast

  • #22
Ich bin auch immer wieder erstaunt, dass Raucher überhaupt Nichtraucherinnen kontaktieren, ich frage mich was die sich eigentlich dabei denken!
Und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Nichtraucher MICH anschreiben, obwohl in meinem Profil ganz klar Raucher steht. Wenn ich zurückschreibe, dann frage ich jedesmal, ob der Andere registriert hat, dass ich relativ viel rauche und ob er damit klarkommt. Die Antwort ist immer "nein, stört mich nicht" (oft auch "habe selbst früher geraucht"). Es gibt also -zumindest unter den Männern- wohl viele, die eine rauchende Partnerin nicht stört.

Ich hatte auch schon Nichtraucher als Partner und es war nie ein Thema. Auch rauchen in meiner Altersklasse etwa 40% der Leute, daher hat man auch unter Rauchern genügend Auswahl. Wer einen Nichtraucher will, schliesst also 40% der potentiellen Partner bereits aus.

Es ist einfach so, dass jemand, der sich am Rauchen stark stört nicht mit einem Raucher kompatibel ist. Wenn er oder sie das erst in der laufenden Beziehung merkt, dann ist das bitter, aber nicht zu ändern, ausser der Raucher ist FREIWILLIG bereit, das Aufhören zu versuchen. Sonst muss man sich halt trennen.
Genau wie bei anderen Inkompatibilitäten, deren Tragweite erst NACH Wegfall der rosaroten Brille relevant werden wie z.B. verschiedenen sexuellen Bedürfnisse, Optik, verschiedene Lebensstile und Interessen. Ich habe mich einmal von einem übergewichtigen Partner getrennt, weil ich mich beim Sex nur noch geekelt habe. In der Verliebtheitsphase konnte ich darüber hinwegsehen, später ging es einfach nicht mehr. Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, dem Mann die Pistole auf die Brust zu setzen, ihn bei Weight Watchers anzumelden und vehement mehrmals täglich zu fordern "nimm doch EINFACH ab, dann klappt es wieder mit der Liebe!".

Und was macht der FS denn, wenn er rückfällig wird (immerhin 70% werden es)? Geht das Theater dann wieder los oder trennt sich die Freundin? Für den FS ist Dauerstress absehbar und das ist das Schlimmste, was einem Aufhör-Kandidaten passieren kann. Denn fast jeder Raucher erhöht bei Stress seinen Konsum. Es ist schade, dass Nichtraucher nur schlecht verstehen, dass Rauchen eine echte Sucht ist und nicht nur eine blöde Angewohnheit, die man einfach weglassen kann. Der Spruch "hör doch EINFACH auf zu rauchen" ist etwa, wie wenn man einem Dicken sagt "nimm doch EINFACH 30 Kilo ab" oder einem Liebhaber von Süssem "iss doch EINFACH für den Rest Deines Lebens nichts Süsses mehr".

w, 51
 
  • #23
Wenn ich einen Raucher kennen lerne, mich in ihn verliebe und anfangs scheinbar kein Problem damit habe, diesen Mann zu küssen, dann darf ich hinterher nicht derartig penetrant auftreten. Das ist unfair von ihr und du hast dir nichts vorzuwerfen.

Für mich gehört Rauchen allerdings nach draußen. Ich würde es nicht in meiner Wohnung zulassen, und wenn wir zusammen ziehen, müsste klar sein, dass auch da nicht geraucht wird. Die Geschichte vom Schwiegerelternbesuch indiziert, dass du auch drinnen rauchst. Wäre "nur draußen" vielleicht ein Kompromiss?

Ansonsten, wie gesagt, muss sie dich so nehmen, wie sie dich kennen gelernt hat und anfangs auch wollte, es sei denn, du möchtest freiwillig und von dir aus aufhören.
 
  • #24
Wenn ich zurückschreibe, dann frage ich jedesmal, ob der Andere registriert hat, dass ich relativ viel rauche und ob er damit klarkommt. Die Antwort ist immer "nein, stört mich nicht" (oft auch "habe selbst früher geraucht").
Ich schätze, dass dies der größte Irrglaube überhaupt ist.
Viele werden gewisse Schwächen am Anfang tolerieren und gleichwohl anstreben denjenigen oder
diejenige, dies auf Etappen abzugewöhnen.

Eventuell hatte man ja in der Vergangenheit schon des Öfteren hinsichtlich Erfolge damit feiern können.

Eine Arbeitskollegin von mir meinte einmal vor Jahren :

Ich habe meinen Mann besser erzogen bzw. umerzogen als unseren Schäferhund.
 
  • #25
Genau wie bei anderen Inkompatibilitäten, deren Tragweite erst NACH Wegfall der rosaroten Brille relevant werden wie z.B. verschiedenen sexuellen Bedürfnisse, Optik, verschiedene Lebensstile und Interessen. Ich habe mich einmal von einem übergewichtigen Partner getrennt, weil ich mich beim Sex nur noch geekelt habe. In der Verliebtheitsphase konnte ich darüber hinwegsehen, später ging es einfach nicht mehr.
Ich kann irgendwie nicht nachvollziehen, wie man sich in jemanden, den man nicht schön findet, seinen Lebensstil abstoßend findet oder wo die sexuellen Bedürfnisse nicht passen, überhaupt verlieben und eine Beziehung beginnen kann. Das scheint mir ein Phänomen derer zu sein, die Vernunftbeziehungen haben oder nicht alleine sein können. Ich selbst beginne nur eine Beziehung oder habe Sex, wenn ich mich Hals über Kopf und mit Haut und Haaren verliebt habe. Und das ändert sich dann hinterher auch nicht wegen Dingen, die man ja auf den ersten Blick schon sehen konnte.
 
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  • #26
"Thema Rauchen - Beziehungskiller?"

Für einen Nichtraucher den der Gestank stört ist es das auf jeden Fall.

Hier ist aber nicht ausschließlich das Rauchen das Problem, sondern vorwiegend die Tatsache, dass sie von Anfang an wußte du rauchst und sich trotzdem auf dich eingelassen hat. Obwohl sie wußte es WIRD sie stören.
Denn wenn es ihr zunächst egal gewesen wäre, warum hat sie dann gleich zu Anfang die Frage gestellt, ob du rauchst? Es war wohl schon von Anfang an relevant für sie, eben weil sie sich davor ekelt.

Dass sie dann trotzdem etwas mit dir anfängt, mit dem Hintergedanken sie könnte es dir schon abgewöhnen, war sehr unfair von ihr. Sie hat damit euer beider Zeit verschwendet, in der ihr weiter nach einem passenden Partnern hättet suchen können.

Das mit euch beiden wird so nichts auf Dauer!
Du willst nicht mit dem Rauchen aufhören, wirst es entsprechend auch nicht für sie tun. Und selbst wenn du FÜR SIE auf das Rauchen verzichten würdest, du würdest es vermutlich nicht auf Dauer durchhalten, weil du es ja gar nicht selber wirklich willst. Wäre der Wille auch bei dir da wärst du den Entzug längst angegangen. Insbesondere jetzt, wo du noch zusätzliche negative "Nebenwirkungen" spürst. Nämlich, dass andere Menschen, insbesondere deine Herzensdame, sich von deinem Geruch abgestossen fühlen.
Für langjährige Raucher ist es trotz eisernem Willen oft schon sehr schwer diese Sucht zu bekämpfen und dauerhaft aufzuhören. Es wird noch um einiges schwerer, wenn der eigene Wille dazu nicht wirklich vorhanden ist.

Sie wird ihre Abneigung gegen das Rauchen nicht abstellen können.
Irgendwann wird das auch ihre momentanen Gefühle für dich erkalten lassen. Ekelt man sich permanent vor dem Geruch des Partners, dann tötet so etwas auf Dauer jede noch so große Liebe, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Daran ändert auch nichts, wenn du nun (zu Recht) sagst, sie wußte doch vorher, dass du rauchst. Ihr Ekel vor dem Geruch verschwindet dadurch trotzdem nicht.
 
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  • #27
Finde ich auch sehr unfair von deiner Freundin wie sie dich behandelt nachdem Sie dich erst so genommen hat.
Damit gebe ich dir absolut Recht!
Wenn sie das Rauchen so sehr stört hätte sie sich gar nicht erst mit ihr einlassen dürfen.

Mich stört das nicht wirklich..ein bischen vielleicht..aber so wie das hier teilweise dargestellt wird mit "Ekel und Stinkt wie ein aschenbecher" find eich völlig überzogen.
Dich stört es nicht, dass ist doch in Ordnung. Und deshalb wird Rauchen bei euch auch kein so extremer Diskussionsgrund sein wie beim FS. Anmaßend finde ich allerdings von dir, dass du meinst beurteilen zu können, was andere Nichtraucher dabei empfinden, wenn der eigene Partner raucht.
Wenn jemand den Geruch des Partners als ekelhaft EMPFINDET, und es für ihn/sie riecht wie Aschenbecher, dann ist das zunächst mal das persönliche Empfinden der betroffenden Person. Was gibt dir das Recht die Empfindungen anderer als "überzogen" zu bezeichnen?

Ich z.B. bin eine Frau, die den Ekel vor Spinnen nicht kennt. In meiner Firma saß mal ein ziemlich großes "Exemplar" an der Wand einer Toiletten. Eine Kollegin ist total angeekelt wieder raus, ich bin dann rein, habe sie von der Wand genommen und aus dem Fenster nach draußen verfrachtet. Sie fand den Gedanken dieses "Untier" nun auch noch anzufassen, extrem eklig.
Es würde mir niemals einfallen mir anzumaßen IHREN Ekel "überzogen" zu finden, bloß weil ich selber ihn nicht kenne.

Du stellst dich hier als besonders tolerant dar, und tolerierst gleichzeitig die Gefühle (ekel ist nun mal ein Gefühl) andere Schreiber nicht. Das paßt nicht zusammen.
Hinterfrage dich mal selber, wie tolerant du denn nun wirklich bist.

Das hier wieder gleich von trennung die Rede ist, ist wieder mal einfach nur dumm
Jemanden als "dumm" zu bezeichnen, weil er sagt er würde sich trennen, wenn er sich vor einer Angewohnheit des Partners (die dieser auch nicht ablegen möchte) permanent abgestoßen fühlt, das ist schon ziemlich unverschämt.

Eine Partnerschaft ist auch dafür da Probleme gemeinsam zu lösen und sich nicht jedesmal gleich wieder vom Acker zu machen
Stimmt!
Wie konkret sieht denn nun dein Lösungsvorschlag für den FS aus? Denn genau danach sucht er hier ja.
Soll er nun aufhören zu rauchen, oder soll er seiner Partnerin sagen sie muß es eben hin nehmen und mit ihrem Ekel davor leben, auch wenn sie damit unglücklich ist?

Bei manchen Problemen gibt es leider keine Lösung. Und wenn man keine Beziehung führen möchte, die permanent durch dieses unlösbare Problem belastet wird, dann bleibt einem halt nur die Trennung.
So etwas zu erkennen trotz rosaroter Brille hat auch etwas mit Intelligenz zu tun.
"Dumm" wäre da wohl eher ständig zu hoffen, das Problem erledigt sich irgendwann, weil "der Andere wird sich schon für mich ändern".
 
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Gast

  • #28
Du wirst nur mit dem Rauchen aufhören, wenn du es willst. Etwas in dir braucht die Zigarette, wenn du sie zwangsweise weglässt zeigt sich woanders der innere Druck.
Interessant für dich wäre sich damit zu befassen woher der innere Druck kommt, mit andere Worten dein Unterbewusstsein befragen was es ausdrückt damit. Dazu musst du selbst bereit sein, von außen kommt das nicht.

Und die Frage wie ihr beide damit umgeht - naja, deine Freundin hat sich jetzt darauf fokussiert, was ich etwas zwanghaft finde.

Ich höre zurzeit die Vorträge von Robert Betz bei Youtube - sehr erhellend.
w43
 
G

Gast

  • #29
Rauchen geht gar nicht. Es ist extrem ungesund, macht schnell alt und es stört die Mitmenschen ganz erheblich. Wenn du glaubst, dass eine Partnerin dich eben so mit deinem Laster ertragen muss, wirst du schon sehen, dass sie es nicht tun wird. Sie wird wahrscheinlich gehen und ich kann das gut verstehen. Wer möchte schon einen Aschenbecher küssen? Wenn du sie als Partnerin behalten möchtest, wirst du mit dem Rauchen aufhören müssen, mein Lieber. Ist sie es Dir wert?
 
G

Gast

  • #30
lernte eine Frau Anfang Dezember über ein Zeitungsinserat kennen. Da es sich so ergeben hat, simsten wir Anfangs nur
...
das seit ungefähr Weihnachten das Thema Rauchen erst zögerlich, mittlerweile ein sehr dominantes Thema bei uns ist
Das sie das Rauchen nun doch stört kam dann aber doch recht schnell als Thema auf. Wie viele Treffen, wo sie die ersten Male extrem mit dem Rauchen und den Folgen für IHR Wohlbefinden konfrontiert wurde, hattet ihr denn bis Weihnachten?

wie sehr sie das Rauchen stört(bitte Fenster aufmachen, Zigarette in die andere Hand nehmen, usw).
Vielleicht hatte sie vorher nur solche Raucher kennen gelernt, welche weniger rauchten, nur draußen rauchten, IMMER Rücksicht nahmen auf nichtrauchende Mitmenschen und diesen nicht die qualmende Zigarette auch noch direkt unter die Nase halten, schon von alleine für ausreichende Belüftung der Räume sorgten.
Sie kannte daher womöglich wirklich noch nicht dieses Gefühl, dass ein Raucher mit seiner Sucht ihre eigenen Lebensqualität beeinträchtigen könnte und glaubte deshalb, deine Raucherei würde sie nicht stören. Bis sie nun DEINEN Raucheralltag kennen lernte.

Das Thema Rauchen war anfangs gar kein Thema bei uns. Selbst in eine Bar mit Raucherlouge folgte sie mir gerne.
Bevor sie dir "gefolgt" ist, war sie da vorher schon einmal in einem geschlossenen Raum unter Rauchern? Gut möglich, dass dies ihre erste Erfahrung war, wie es überhaupt ist, sich in einem verqualmten Raum aufzuhalten. Als Nichtraucher geht man ja sonst nicht in die Raucherlounge, und wenn sie verqualmte geschlossene Räume weder von Zuhause, noch aus ihrem Umfeld bisher kannte, dann hat sie die Auswirkungen auf ihr eigenes Wohlempfinden vielleicht zuvor unterschätzt.
Bevor sie ahnte was da auf sie zukommt ist sie dir dann zunächst auch "gerne" gefolgt. Ich bezweifle allerdings, dass sie sich dann auch tatsächlich wohl gefühlt hat in der Raucherlounge.
Vielleicht wurde ihr da das erste Mal bewußt, was es heißt mit einem Mann zusammen zu sein, der DRINNEN raucht, ohne jegliche Rücksichtsnahme auf Nichtraucher ( wie z.B. Fenster auf, qualmende Zigarette in die vom Partner weiter entfernte Hand)?
Nach dem Raucherloungebesuch wird sie zuhause im Bett gemerkt haben, wie es ist, wenn die eigenen Haare und die eigene Haut plötzlich wie Aschenbecher stinken. Wie es ist, wenn das ganze Schlafzimmer morgens nach kaltem Rauch stinkt, von den Klamotten welche man den Abend zuvor getragen hat.

Ich denke mal sie hat das Problem Rauchen ganz einfach unterschätzt, weil sie bisher noch nie so stark damit konfrontiert wurde. Es kam erst auf, als sie dich persönlich kennen lernte.
Und dann hat sie es doch recht schnell auf den Tisch gebracht. Wäre es dir lieber gewesen, sie hätte sich stattdessen gleich wieder getrennt, statt erstmal zu versuchen deine Rauchgewohnheit auf ein für sie erträgliches Maß zurück zu schrauben?
 
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