• #31
Nö, definitiv nö.
Nicht die „besten Erlebnisse“, nicht „toll“, kein „Zauber“ und auch kein „Lächeln“.
Du hast nicht deinen Freund betrogen (höchstens er sich selbst, wenn er bei dir geblieben ist), sondern frühzeitig dein eigenes Konzept von Vertrauen, Liebe und Sexualität verbogen, um nicht zu sagen angeknackst.
Ach was, du scheinst dich da persönlich getriggert zu fühlen. Tom beschreibt seine jungen Jahre ganz ähnlich, was sagst du dazu? Ist das was anderes weil er ein Mann ist? Ich hatte viel Spaß und stehe dazu. Mein Freund war nicht da und wusste davon nichts, hey, das waren die 80er. Sex, Drugs und Festivals, Studium und Spaß. Beam mich zurück, Scotty. Das muss dir nicht gefallen, mir gefällt es. Sehr. Heute lebe ich anders, ich bereue nichts. Hat was mit aufrecht gehen zu tun. Versuch es mal.
 
  • #32
Es ist was anderes weil er Single war zu der Zeit! Ich bin wirklich total dafür dass Frauen Sex haben sollen wenn sie Bock drauf haben, mache ich auch so.
Ich hatte letztes Jahr 40 Affären, ich bin ja auch niemandem Rechenschaft schuldig, aber WENN ich eine Beziehung eingehe und jemandem treue verspreche dann halte ich mich auch dran. Ich habe noch nie jemanden betrogen. Das ist verlogen und darum geht’s. Weil wegen genau solchem Verhalten (der Freund ist ja nicht da, merkt es eh nicht) gibt es so viel Vorurteile gegen Menschen die gerne Sex haben. Denn das verursacht einfach einen Knacks beim Betrogenen.
Und das du es nicht mal bereust über Jahre jemanden belogen zu haben sagt schon alles.
 
  • #33
Es ist was anderes weil er Single war zu der Zeit! Ich bin wirklich total dafür dass Frauen Sex haben sollen wenn sie Bock drauf haben, mache ich auch so.
Ich hatte letztes Jahr 40 Affären, ich bin ja auch niemandem Rechenschaft schuldig, aber WENN ich eine Beziehung eingehe und jemandem treue verspreche dann halte ich mich auch dran. Ich habe noch nie jemanden betrogen. Das ist verlogen und darum geht’s. Weil wegen genau solchem Verhalten (der Freund ist ja nicht da, merkt es eh nicht) gibt es so viel Vorurteile gegen Menschen die gerne Sex haben. Denn das verursacht einfach einen Knacks beim Betrogenen.
Und das du es nicht mal bereust über Jahre jemanden belogen zu haben sagt schon alles.
Sie war da noch sehr jung, 20 Jahre alt. Klar ist es moralisch nicht korrekt, sehe ich absolut auch so. Sie hatte für sich eine gute Zeit, heute ist sie treu. Soll sie jetzt ewig dafür büssen? Sie hat Fehler gemacht, richtig wäre gewesen Single zu sein und sich auszuleben. Aber mein Gott, sie war 20. Klar wenn man der Freund/Freundin ist, ist das nicht toll. Immerhin macht sie es heute nicht mehr, es war also mehr eine untreue Phase als Lebenseinstellung. Ich bin auch noch nie fremdgegangen. Ich denke, man verurteilt extrem, wenn man selber betroffen ist. Die Wissenschaftler gehen übrigens davon aus, dass man ab 30+ treu sein kann. Vorher ist es sehr oft das Ausleben....hab ich mal einen Experten gefragt.

Ich würde sie nicht so steinigen. Sie kann jetzt nicht ihr ganzes Leben lang sich diesen Vorwurf machen dass sie damals nicht ehrlich war. Dass sie sagt, dass sie es nicht bereut, ist auch eine gewisse Ehrlichkeit. Sie könnte uns und sich selber auch vorheucheln, dass es der grösste Fehler war..
 
  • #35
Es ist was anderes weil er Single war zu der Zeit! Ich bin wirklich total dafür dass Frauen Sex haben sollen wenn sie Bock drauf haben, mache ich auch so.
Ich hatte letztes Jahr 40 Affären, ich bin ja auch niemandem Rechenschaft schuldig, aber WENN ich eine Beziehung eingehe und jemandem treue verspreche dann halte ich mich auch dran. Ich habe noch nie jemanden betrogen. Das ist verlogen und darum geht’s. Weil wegen genau solchem Verhalten (der Freund ist ja nicht da, merkt es eh nicht) gibt es so viel Vorurteile gegen Menschen die gerne Sex haben. Denn das verursacht einfach einen Knacks beim Betrogenen.
Und das du es nicht mal bereust über Jahre jemanden belogen zu haben sagt schon alles.
Ich finde es lässlich, am Beginn des Erwachsenenlebens Spaß zu haben. Moralische Bedenken, auch wenn man einen Freund 300 km weit weg hat, ja, kann man haben. Ich hatte und habe keine, ich stehe dazu und erinnere mich mit Freuden zurück. Vor allem hat er das ja gar nicht mitgekriegt, vor 40 Jahren, Leute! Du hattest tatsächlich im letzten Jahr, ahemm, wir haben Corona, 40 Affären? Beruflich? Oder wie soll ich das verstehen? Leider fehlt mir da der Glaube, tut mir leid.
 
  • #36
Sie war da noch sehr jung, 20 Jahre alt. Klar ist es moralisch nicht korrekt, sehe ich absolut auch so. Sie hatte für sich eine gute Zeit, heute ist sie treu. Soll sie jetzt ewig dafür büssen? Sie hat Fehler gemacht, richtig wäre gewesen Single zu sein und sich auszuleben. Aber mein Gott, sie war 20. Klar wenn man der Freund/Freundin ist, ist das nicht toll. Immerhin macht sie es heute nicht mehr, es war also mehr eine untreue Phase als Lebenseinstellung. Ich bin auch noch nie fremdgegangen. Ich denke, man verurteilt extrem, wenn man selber betroffen ist. Die Wissenschaftler gehen übrigens davon aus, dass man ab 30+ treu sein kann. Vorher ist es sehr oft das Ausleben....hab ich mal einen Experten gefragt.

Ich würde sie nicht so steinigen. Sie kann jetzt nicht ihr ganzes Leben lang sich diesen Vorwurf machen dass sie damals nicht ehrlich war. Dass sie sagt, dass sie es nicht bereut, ist auch eine gewisse Ehrlichkeit. Sie könnte uns und sich selber auch vorheucheln, dass es der grösste Fehler war..
Danke für dein Worte, ich habe aber keine Fehler gemacht, das weise ich weit von mir. Mir ist völlig wurscht was irgendwer denkt, ich würde es wieder tun, ich war jung und habe es genossen. Pharisäertum liegt mir nicht. Ich kann mir unter dem Baum schöne Geschichten erzählen, das wird nicht langweilig.
 
  • #37
Meine Güte, ist es echt zu viel verlangt zuzugeben dass man im Leben auch Fehler gemacht hat? Es gibt einen Mittelweg zwischen ewiger Reue und Verleugnung und der heißt einsehen dass man eben nicht perfekt war und ist und dass es nicht schlimm ist auch zuzugeben wenn etwas nicht ok war.
Ich bin mir sicher, dass sie weiss, dass es nicht korrekt war. Sie hatte eine gute Zeit für sich, darum bereut sie es nicht. Man kann doch auch Fehler nicht bereuen. Oder nicht?
 
  • #40
Ich bin mir sicher, dass sie weiss, dass es nicht korrekt war. Sie hatte eine gute Zeit für sich, darum bereut sie es nicht. Man kann doch auch Fehler nicht bereuen. Oder nicht?
Nicht korrekt war? Hm, für mich war es völlig ok, gesellschaftlich möglicherweise nicht, aber das war und ist mir von Grund auf völlig egal und ist das noch. Wer mit 20 nicht lebt, hat später keine Geschichten.
 
  • #41
Kann man. Dann ist halt ggfs. die Auswahl an echten Freunden eingeschränkt. Weil das halt mangelnde Reflektionsfähigkeit impliziert.
Was meinst du damit? Auswahl an echten Freunden? Hm, finden sich nicht eher die Menschen zusammen, die ähnlich Denken, bei denen man sich verstanden fühlt? Was Lieschen Müller denkt, ist doch unwichtig. By the way, 40 in einem Jahr per Tinder, klar, ist nicht verboten, viel Spaß, wie du willst.
 
  • #42
Also was eine gestandene Frau vor 40 Jahren gemacht hat, mit 20 in den 80ern ... Da käme ich gar nicht auf die Idee, ihr das heute nachzutragen oder mangelnde Reue vorzuwerfen. Vater, ich habe gesündigt... vor 40 Jahren als ich ein junger Hüpfer war... Meine Güte! Wenn ich mit 20 nicht getan hätte, was ich getan habe, hätte ich viel verpasst, und das wäre schade. Es genügt, dass sie es heute nicht mehr tut, dafür muss sie nicht bereuen, es mit 20 getan zu haben.
 
  • #43
Ach was, du scheinst dich da persönlich getriggert zu fühlen. Tom beschreibt seine jungen Jahre ganz ähnlich, was sagst du dazu? Ist das was anderes weil er ein Mann ist? Ich hatte viel Spaß und stehe dazu. Mein Freund war nicht da und wusste davon nichts, hey, das waren die 80er. Sex, Drugs und Festivals, Studium und Spaß. Beam mich zurück, Scotty. Das muss dir nicht gefallen, mir gefällt es. Sehr. Heute lebe ich anders, ich bereue nichts. Hat was mit aufrecht gehen zu tun. Versuch es mal.
Meine jungen Jahre waren ähnlich, allerdings als Single, da hatte und habe ich eine Haltung für mich, coole Zeiten damals, Studium in Berlin, noch kurz vor der Wende 😁👍
Dann kam er, und anders coole Zeit, bis heute, über 30 Jahre.
Nichts bereut, nichts verpasst, das war genau mein Weg, ich würde nichts anders machen.
 
  • #44
Wer mit 20 nicht lebt, hat später keine Geschichten.
Doch, nur eben nicht so viele horizontale ;)
Und das Leben besteht auch in den 20ern nicht nur aus Sex, nicht für jeden.


Danke für dein Worte, ich habe aber keine Fehler gemacht, das weise ich weit von mir.
Wie auch immer man es nun im der Rückschau bezeichnen will ist ja auch egal. Das man auch in den 20ern soweit sein sollte einornen zu können das es nicht ok ist seinen Partner zu bescheißen, ist auch klar.
Ist nur die Frage wie man damit umgeht. Egotrip mir ist alles wurscht wen ich verletzen könnte oder man ist von mir aus genauso wild nur macht man es ungebunden weil man kein Arsch sein will.
Aber was auch richtig ist, Man braucht jetzt nicht mehr anfangen verschüttete Milch von vor 40 zu beklagen.
Ist eben passiert. Und, Da der Freund es nie erfahren, ist ja auch keinem weh getan worden.
Was ich aber ein wenig unsympathisch finde ist dieser wehemente Lobgesang auf ihr verhalten von damals.
Sie muss es auch nicht bereuen oder so. Aber sagen, ja Mensch, so war ich halt in den 20ern, war nicht korrekt meinem Freund gegenüber, aber soweit hab ich damals nicht gedacht...

Naja, das egoistische Verhalten von damals auch heute noch als super und toll zu glorifizieren ist ein nicht so charmanter Wesenszug, was wie hier so denken, da hat sie Recht, kann und sollte ihr auch herzlich egal sein.

Gez. Lieschen Müller 👵
 
  • #45
Doch, nur eben nicht so viele horizontale ;)
Und das Leben besteht auch in den 20ern nicht nur aus Sex, nicht für jeden.



Wie auch immer man es nun im der Rückschau bezeichnen will ist ja auch egal. Das man auch in den 20ern soweit sein sollte einornen zu können das es nicht ok ist seinen Partner zu bescheißen, ist auch klar.
Ist nur die Frage wie man damit umgeht. Egotrip mir ist alles wurscht wen ich verletzen könnte oder man ist von mir aus genauso wild nur macht man es ungebunden weil man kein Arsch sein will.
Aber was auch richtig ist, Man braucht jetzt nicht mehr anfangen verschüttete Milch von vor 40 zu beklagen.
Ist eben passiert. Und, Da der Freund es nie erfahren, ist ja auch keinem weh getan worden.
Was ich aber ein wenig unsympathisch finde ist dieser wehemente Lobgesang auf ihr verhalten von damals.
Sie muss es auch nicht bereuen oder so. Aber sagen, ja Mensch, so war ich halt in den 20ern, war nicht korrekt meinem Freund gegenüber, aber soweit hab ich damals nicht gedacht...

Naja, das egoistische Verhalten von damals auch heute noch als super und toll zu glorifizieren ist ein nicht so charmanter Wesenszug, was wie hier so denken, da hat sie Recht, kann und sollte ihr auch herzlich egal sein.

Gez. Lieschen Müller 👵
Drum sollte man sich auch mit Menschen befreunden, die die Welt genauso sehen wie man selber. Ich neige nicht zum Katholizismus, das bedeutet, ich empfinde keinerlei Schuld und habe überhaupt nichts zu bereuen. Ganz im Gegenteil, ich bin froh, meine Chancen damals genutzt zu haben und würde das, so es eine Zeitmaschine gäbe, wieder so tun. War ne tolle Zeit. Das findest du uncharmant? Tja, na und?
 
E

ErnsterMann

Gast
  • #46
Drum sollte man sich auch mit Menschen befreunden, die die Welt genauso sehen wie man selber. Ich neige nicht zum Katholizismus, das bedeutet, ich empfinde keinerlei Schuld und habe überhaupt nichts zu bereuen. Ganz im Gegenteil, ich bin froh, meine Chancen damals genutzt zu haben und würde das, so es eine Zeitmaschine gäbe, wieder so tun. War ne tolle Zeit. Das findest du uncharmant? Tja, na und?
Schön für dich. Aber nicht alle haben dieselben Chancen oder benötigen deutlich mehr Anstrengung dafür. Manche wollen noch was nachholen. Und wer nur noch Menschen als Partner will, die sich "ausgetobt" haben, soll dann nicht rumflennen, wenn diese Partner generell deutlich weniger Lust haben als früher. Ansonsten muss man auch was bieten dafür in der Beziehung.
Eine wilde Jugend als Selbstverständlichkeit darzustellen, nur weil man sie selbst hatte und andere hätten bloß nicht die allen offen stehenden Möglichkeiten genutzt, ist schon ziemlich verwegen.
 
  • #47
Drum sollte man sich auch mit Menschen befreunden, die die Welt genauso sehen wie man selber
Na dann seid ihr ja ein nettes Trüppchen, bzw. seid es gewesen.
Ich neige nicht zum Katholizismus, das bedeutet
Da braucht man nicht einer der Sekten zugehörig sein. Bloßer Anstand reicht Da auch aus.
Das sagte ich ja, das kann dir auch Wurscht sein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #48
Schön für dich. Aber nicht alle haben dieselben Chancen oder benötigen deutlich mehr Anstrengung dafür. Manche wollen noch was nachholen. Und wer nur noch Menschen als Partner will, die sich "ausgetobt" haben, soll dann nicht rumflennen, wenn diese Partner generell deutlich weniger Lust haben als früher. Ansonsten muss man auch was bieten dafür in der Beziehung.
Eine wilde Jugend als Selbstverständlichkeit darzustellen, nur weil man sie selbst hatte und andere hätten bloß nicht die allen offen stehenden Möglichkeiten genutzt, ist schon ziemlich verwegen.
Hab ich nicht gesagt. Ich spreche von mir. Du implizierst weniger Lust weil man sich früher ausgetobt hat, das ist schon lustig. Du weißt aber schon, dass Übung unerlässlich ist und den Meister macht. Auf den Rest zu antworten schenke ich mir, das ist unnötig. Lese ich da ein klein wenig Neid?
 
E

ErnsterMann

Gast
  • #49
Hab ich nicht gesagt. Ich spreche von mir. Du implizierst weniger Lust weil man sich früher ausgetobt hat, das ist schon lustig. Du weißt aber schon, dass Übung unerlässlich ist und den Meister macht. Auf den Rest zu antworten schenke ich mir, das ist unnötig. Lese ich da ein klein wenig Neid?
Ich denke, das kommt gar nicht so selten vor, dass manche nach der wilden Phase deutlich weniger wollen.
 
  • #50
Ganz im Gegenteil, ich bin froh, meine Chancen damals genutzt zu haben und würde das, so es eine Zeitmaschine gäbe, wieder so tun.
Als einigermaßen gutaussehende Frau hat man doch sowieso und ohne große Anstrengung praktisch unendlich viele Chancen auf sexuelle Erfahrungen.
„Sich ausleben“ - von mir aus, aber warum „Chancen nutzen“?

Ich erinnere mich natürlich auch gerne an die Jugend… aber es gelingt mir eher nicht, die diversen Affären als besonders gute Erinnerungen einzuordnen. Nostalgie, das schon.
 
  • #51
Du weißt aber schon, dass Übung unerlässlich ist und den Meister macht.
Aber man kann auch Übungsweltmeister werden ohne dabei einen Kehricht um die Gefühle anderer, besonderes derer die man vorgibt zu lieben, zu geben.
Fairness und sich austoben schließen sich nicht automatisch aus.

Und auch nicht jeder muss bzw. will Meister werden und ist auch als einfacher Geselle zufrieden ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #52
Du weißt aber schon, dass Übung unerlässlich ist und den Meister macht.
Ach was. Massiv überbewertet. Nur weil jemand durch alle möglichen Betten geturnt ist, heißt das noch nicht, dass er oder sie deshalb ein guter Liebhaber / eine gute Liebhaberin geworden ist.

Und manche vermissen es nicht, sich nicht "ausgetobt" zu haben. Leben (und Geschichten) findet zum Glück auch anderswo statt und nicht nur im Bett.
 
  • #55
Ich denke, das kommt gar nicht so selten vor, dass manche nach der wilden Phase deutlich weniger wollen
Ich sehe das eher als die gesunde Erkenntnis, dass es das „Austoben“ nicht bringt bzw es einen mental nicht weiterbringt.
Gerade als Mann sieht man ja zunächst einmal das „Erobern“ als die zentrale Herausforderung. Wenn das allerdings klappt, sollte man da nicht stehenbleiben.
 
  • #56
Die These ist gewagt.
Das wird oft kolportiert.
Es gibt inzwischen ausführliche Studien. Diese angeblichen Genderunterschiede egalisieren sich zunehmend.
Grundsätzlich ist in der Partnerschaft eine Schieflage, wenn ein Partner fremdgeht. Wenn es nicht eine geöffnete Beziehung ist.
Motive für Seitensprünge, Abwechslung, Selbstbestätigung, Sehnsüchte. Der Wunsch nach was Unkompliziertem.
Auch bei Männern, die Geliebte, bei der es keinen Alltag gibt. Entspannung. Guten Sex. Gute Zeit. Das ist nicht grundlos ein Klischee.

Studienzeiten, jung, Fernbeziehung?
Da blieb aus meiner Beobachtung kaum ein Paar treu. Ausnahmen gab es. Je größer die Distanzen, räumlich, zeitlich, desto weniger.
Realität. Wenn man jung ist, ist ein Monat ein halbes Leben, heute ist es ein Atemzug.

M, 56
 
  • #57
Studienzeiten, jung, Fernbeziehung?
Da blieb aus meiner Beobachtung kaum ein Paar treu. Ausnahmen gab es. Je größer die Distanzen, räumlich, zeitlich, desto weniger.
Realität. Wenn man jung ist, ist ein Monat ein halbes Leben, heute ist es ein Atemzug.

M, 56
Das sehe ich auch so. Paartherapeuten gehen von Treue auch ab 30+ aus. Junge Leute gehen wissenschaftlich bewiesen ein wenig öfters fremd. Später trennt man sich dann evtl. nicht und steckt in einer toten Beziehung fest.
 
  • #58
hey, das waren die 80er. Sex, Drugs und Festivals, Studium und Spaß. Beam mich zurück, Scotty.
Pharisäertum liegt mir nicht. Ich kann mir unter dem Baum schöne Geschichten erzählen, das wird nicht langweilig.

Ich bin dabei.
Wir legen uns unter einen alten Baum, trinken einen Contreau (das ist dieser französische Orangenlikör, der mir mehrmals bei den Frauen geholfen hat ...), rauchen einen Joint und erzählen uns was von früher.
Sex haben wir selbstverständlich nicht, den ich bin schon fast sechzig und da klappt es nur noch ab und zu mal. Du kannst dann nachher zu deinem jugendlichen Liebhaber gehen und die ganze Nacht mit ihm geniessen.
 
  • #59
Ich bin dabei.
Wir legen uns unter einen alten Baum, trinken einen Contreau (das ist dieser französische Orangenlikör, der mir mehrmals bei den Frauen geholfen hat ...), rauchen einen Joint und erzählen uns was von früher.
Sex haben wir selbstverständlich nicht, den ich bin schon fast sechzig und da klappt es nur noch ab und zu mal. Du kannst dann nachher zu deinem jugendlichen Liebhaber gehen und die ganze Nacht mit ihm geniessen.
Unter dem Baum bezog sich auf den Ort der ewigen Ruhe. Aber ein Cocktailchen geht dann vielleicht schon noch 😜. Bitte ohne Joint.
 
  • #60
„Sich ausleben“ - von mir aus, aber warum „Chancen nutzen“?
Chancen nutzen....kann ich dir erklären.
Ich war im besten Alter in einer langjährigen Beziehung.
Es wäre wohl jeder Partner wie eine Glucke auf mir gesessen und hätte die Beziehung "bewacht".
Zeitgleich hatte ich (sorry ist keine Angeberei) massenhaft Verehrer.

Einst auf einer Studentenparty, heißer Typ, die Gelegenheit war da, man fand sich schon länger nicht nur sympathisch.....
Der Partner hätte es nie erfahren. Der Kerl meinte, es könnte die schönste Nacht unseres Lebens werden. Ich sagte damals, er sei noch jung und werde noch viele "schönste Nächte seines Lebens haben". Ich habe gelogen, er hatte recht.
Aus Loyalität zum Partner war ich treu. Das ging auch nicht anderes, weil so meine Einstellung ist.
Ich habe also diesen Kerl konsequent zurückgewiesen, obwohl er mir sehr gut gefallen hat.

Ich bereue auch andere Ablehnungen von Avancen, die ich eigentlich gerne angenommen hätte, da es sich um echte Sahneschnitten handelte, nur um dem damaligen Partner treu zu bleiben. Sei das der Typ, der mich im Fitnessstudio ansprach, der Tourist aus Frankreich, der mich mitten im Getümmel in der Stadt ansprach usw. usf.
Es gab natürlich auch jede Menge Avancen, auch von schicken Männern, deren Ablehnung ich nicht bereue und mir sicher bin, dass ich mir dadurch eher was erspart habe, als etwas verpasst zu haben.

Ich finde @HollyGolightly in dem Punkt einfach ehrlich.
Deine moralinsauren Vorwürfe kann doch keiner ernst nehmen, nachdem du hier die letzten Wochen von deinen Wochenend-Aufrissen erzählst, bei denen du dann zukünftig besser Schluss machen willst, wenn sie Gefühle entwickeln.
Oder glaubst du, dass dieses Vorgehen die feine Art wäre?
Machst hier einen auf Gutmensch, ohne selbst irgendwelche Prinzipien zu besitzen. Traurig.

(das ist dieser französische Orangenlikör, der mir mehrmals bei den Frauen geholfen hat ...)
Da kann ich Cú Bocán empfehlen. Gepaart mit Joint geht die Post aber sowas von ab. Unnormal.
Das mobilisiert bestimmt auch einen 60 Jährigen nochmal.
 
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