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  • #1

Ticken Männer und Frauen wirklich so unterschiedlich?

Manchmal denke ich, dass das total übetrieben wird. Auf beiden Seiten gibt es doch alles, oder!? ZB: warum sollten Männer so anders fühlen als Frauen... ich denke, sie empfinden genauso Schmerz, Verletztsein usw. wie Frauen... was sein kann: das die Unterschiede, mit denen wir scheinbar immer wieder zu tun haben, mehr eine Sozialisierungssache sind als naturgegeben: durch Erziehung, Rollenbilder, Rollenvorstellungen und Umwälzungen in dem Bereich, die zu Verunsicherungen führen... klar, das kann ausreichen, um es schwierig zu machen...
 
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  • #2
Heutzutage ticken die Frauen immer mehr wie Männer...und das mögen die Männer überhaupt nicht!! Umgekehrt ebenso!! So einfach ist das! Und noch etwas: die Frauen suchen nach wie vor nach einem attraktiven und wirtschaftlich potenten Mann, geben das aber niemals zu!! Problem 2.
m
 
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  • #3
Alexander, der Kleine

Wenn Frauen genauso wären wie Männer würde ich mich zum Mars schießen.
Deswegen kann ich mit Multisex Typen alla Beckham überhaupt nichts anfangen.
Genauso wie ständig in der Sonne liegende Bräunungsschw...., brustrasierte Waschlappen,
Haarfärber und der ganze andere Kram.
 
  • #4
1. Ja, es ist wissenschaftliche Tatsache, dass Frauen und Männer bezüglich Gefühlen, Kommunikation und Sozialkontakten anders strukturiert sind. Die Unterschiede der Geschlechter sind das Kernprinzip der Evolution und ohne Synergien durch unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten würde das Potential der Geschlechtlichkeit ja gar nicht genutzt werden. Physiologische Unterschiede zwischen Mann und Frau beschränken sich nicht auf Anatomie, sondern umfassen auch Psyche und Emotionen -- letztlich bin hinunter zur Funktionsweise des Hirns und dem Hormonstoffwechsel.

2. Rollenverhalten und Individualverhalten ist aber natürlich auch ein kulturelles Prinzip, das die biologische Austattung überlagert. Zudem ist Verhalten so komplex, dass es im Einzelfall eben mehr individuell bestimmt sein kann als durch das Geschlecht. Statistisch und im natürlichen, gesunden Umfeld ist aber ganz klar eine Unterscheidung zwischen Frau und Mann gegeben.

3. Es ist für eine Gesellschaft überhaupt nicht wünschenswert, dass Mann und Frau sich angleichen. Unterschiedliche Fertigkeiten und Fähigkeiten, jeweils optimal eingesetzt, nützen viel mehr.
 
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  • #5
@1: was soll das heissen: Frauen ticken immer mehr wie Männer, und diese mögen das gar nicht? Was ist denn Deiner Meinung nach typisch männlich, was typisch weiblich, und wo sind die Frauen den Männern ähnlicher geworden?
 
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  • #6
Zu @ 4, ich bin @1: Vielleicht denkst du ganz persönlich erst einmal über mein erlebtes Wissen in der hier kurz zitierten Formulierung nach, bevor ich hier weitere Erklärungen abgebe, die ich sehr umfangreich und sehr tiefgründig auch beschreiben kann. Habe ehrlich gesagt, den gesellschaftlichen Eindruck, dass diese noch, diese bittere Erfahrung und Erkenntnis sehr vertieft in der Praxis durchleben muss, um zu verstehen. m
 
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  • #7
Mag alles sein, ich war aber noch nie verletzt, wenn mich ein Datepartner im letzten Moment versetzt hat, oder er nach 2x treffen beschlossen hat, ohne mich weiter zu ziehen.
Ist doch Quark, der(die) eine empfindet es als persönliche Niederlage, der(die) andere sagt sich:
Lass ihn zischen, gibt's 'nen Frischen.
Macht doch da Euer Leben nicht von abhängig!
Hier werden doch immer nur die Männer als A.......... dargestellt, die Frauen dagegen "brauchen Zeit".
Lächerlich!
 
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  • #8
Gehe mit #1 aber auch #2 völlig konform.
Ich habe es hier bereits auch schon an anderer Stelle gesagt: Die Geschlechter - vor allem in der sog. "Bildungsbürgerschicht" - gleichen sich in vielerlei Hinsicht immer weiter an.
Ich versuche da mal eine kleine, quasi spontane Skizze zu zeichnen und lasse da auch eigene Erfahrungen einfließen:

1. Die Frauen
- Entdecken ihre neuen Möglichkeiten und Freiheiten,
- Haben heute eine (Aus)Bildung und eigenes Einkommen,
- Eignen sich immer mehr "männliche", aggressive Verhaltensweisen an, besonders in Führungspositionen,
- Haben mit vielen Ängsten und Selbstwertproblemen, sowie mit (selbst auferlegtem) Leistungsdruck zu kämpfen und öffnen sich daher emotional oft nur sehr langsam und zögerlich


2. Die Männer
- Von ihnen werden immer mehr "Softskills" verlangt, sie sollen gut zuhören und sich mitteilen können;
- Sie sollen (endlich) Gefühle zeigen;
- Sie sollen die anachronistischen, offen-aggressiven Verhaltensweisen ablegen;
- Sie sollen ihren Familiensinn finden und "bindungsfähig" und bindungswillig werden.

Erstaunlich vieles davon wird da draußen in der Lebens-Praxis schon in die Tat umgesetzt und es funktioniert bisher - wie ich finde - erschreckend schlecht. Warum? Weil man das was nun mal unterschiedlich ist (aus gutem Grund, wie Frederika schreibt) nicht einfach mal schnell gleich machen kann, weil es gerade Mode ist. Es funktioniert nun mal nicht, weil hundertausende von Jahren der Menschheitsgeschichte nicht in 20 Jahren "weg-sozialisiert" werden können. Die Frauen wollen nun mal keine "Softies" und die Männer wollen keine schroffen, spröden, gefühlskalten und leistungsorientierten "Amazonen". Habe es selbst mit "Amazonen" ausprobiert - 3 mal - und es ist immer gründlich schief gelaufen...

Nun mag es spezifische "Kombinationen" geben, wo es auch mal klappen kann. Die Ausnahme bestätigt die Regel. Aber in der Mehrzahl der Fälle werden es die modernen "Softies" und "Amazonen" wohl eher schwer haben, eine stabile und tragfähige Beziehung aufzubauen...
 
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  • #9
klar gibt es biologische Unterschiede zwichen den Geschlechtern, und die beziehen sich nicht nur auf die Anatomie und Physiologie. Dennoch ist die evolutionäre Psychologie eine ziemlich durchsichtige Angelegenheit - will sagen: die meisten Aussagen sind völlig, aber völlig !!unwissenschaftlich und an den Haaren herbeigezogen. All die Beispiele aus der Natur, die die "Funktionsweise" und die Unterschiede zwischen Mann und Frau belegen sollen... meistens lachhaft. Irgendwie müssen sich zwei eben ergänzen, zusammen sein WOLLEN und den Alltag meistern können. Da kann es super-ideal sein, wenn Er ein eher weicher, sensibler Typ ist,und auf eine eher tatkräftige Sie trifft... wenn sanft und forsch zueinander passen, kann ja auch Er der Sanfte und Sie die Forsche sein... im Übrigen: die Rollenbilder, die wir so im Kopf haben, und von denen wir meinen, dass sie in der Vergangenheit gelebt wurden, sind eine Erfindung des Bürgertums. Mit dessen Entstehung (und wirtschaftlicher Möglichkeiten) wurde es erst möglich, dass die Frau nicht mehr arbeiten musste, sondern hübsch brav zu Hause saß, stickte und musizierte... und (das auch noch so nebenbei:) nicht die Kinder erzog, v.a. ihnen nicht die Brust gab - das tat natürlich die Amme. Bei den sogenannten Arbeitern war dagegen ein regelrechtes Lotterleben die Norm... und da gab es durchaus auch "wilde Ehen" usw. ... will damit nur sagen: meistens wird bei den angeblich so klaren Unterschieden zwischen Mann und Frau von etwas geredet, wovon die wenigsten wirklich Ahnung haben... Aber bitte, wem's gefällt...
 
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  • #10
Einspruch zu 1 + 2!

Sicher gibt es Unterschiede in den Verhaltensweisen von Männern und Frauen. Es gibt aber mindestens genau so große Unterschiede innerhalb der Frauen- wie der Männergruppe! Will heißen: es gibt dominante Männer und dominante Frauen, es gibt sensible Männer und sensible Frauen, es gibt muskulöse, sensible Männer und muskellose, hartherzige Frauen usw. usf. in jeglichen Spielarten und in jeglicher Kombination.
Früher wurde nach außen hin vielleicht immer nur ein Typ Mann oder ein Typ Frau verlangt und auch so hinerzogen. Alle, die körperlich / seelisch / charakterlich von diesem scheinbaren Idealzustand abwichen - die gab es trotzdem! Nur daß sie vielleicht neben dem Faktischen seelische Leiden hatten und meinten, eine Fassade aufrecht erhalten zu müssen.
Ich sehe die gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklungen positiv, da die Menschen diese beschriebene Fassade nicht mehr aufrechterhalten müssen, sondern so sein können wie sie wirklich sind. Ich finde das für Männer und für Frauen sehr befreiend!
Ich bin nach dem Studium von einem schöngeistigen Fach in die Baubranche gewechselt. Ja, ich mußte mir eine neue Sprache und einen neuen Kommunikationsstil zulegen. Der wurde aber in den jeweiligen Branchen von Männern UND Frauen benutzt.

@5 wir können nicht hellsehen. Bevor wir über Deine möglichen Traumata länger nachdenken, um dann vielleicht daneben zu liegen wäre es naheliegender, Du führst aus, was Du meinst.

Constanze
 
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  • #11
@Constanze:
natürlich sind die einzelnen Personen auch noch oft stark unterschiedlich zu ihren Geschlechtsgenossen/genossinen aber es gibt einfach gewisse geschlechtsspezifische Tendenzen. Männer sind im Schnitt auch größer als Frauen das bedeutet aber nicht das jeder Mann größer ist als jede Frau und genau so muss man auch Frederikas Post verstehen.
Wenn ich (m) mir meinen Bekanntenkreis ansehe dann sind mir die Männer die ich kenne von der Denkweise deutlich ähnlicher als die Frauen die ich kenne. Es gibt aber durchaus einzelne Frauen die mir deutlich ähnlicher sind als so manche Männer, das ist aber kein Widerspruch zu der Aussage von Frederika.
 
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  • #12
Liebe ist stärker als alle Sozialisationsgifte auf einem Haufen :eek:) !

Und:

Der Glaube versetzt Berge.

Und :

Was du denkst, das wird.

Triff auf deine(n) Soulmate und die Unterschiede, woher auch immer sie rührten, sind sowas von bla bla bla... Wer's nicht kennt, dem wünsche ich diese Erfahrung von ganzem Herzen!!!!!
 
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  • #13
Ja, Männer ticken, Frauen anders, war doch mal der Titel eines Fernsehfilms.
Gerade dieser Unterschied macht erotische Anziehung aus, alles andere ist doch auf Dauer langweilig. Oder gibt es Männer, die lieber Schuhe kaufen, als auf die neue Automesse zu gehen,
oder Männer die lieber auf dem Kaffeekränzchen hocken, als ein Fussballspiel zu sehen, oder
Männer, die gerne Sekretärin sein würden, statt Vorstandschef ? Eben darum.
 
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  • #14
Natürlich ticken Frauen völlig anders als Männer.
Wenn eine Frau und ein Mann die gleiche Tätigkeit verrichtet, dann ist es trotz gleichem Ergebnis eine andere Vorgehensweise.
Frauen denken auch anders - bei ihnen steht mehr das Emotionale im Vordergrund als bei den (meisten) Männern.
Diese von der Frauenwelt gern gewünschten Softy-Typen sind im Grunde nicht mehr sie selbst - sie haben sich angepaßt.
"Nur der tote Fisch schwimmt mit dem Strom" (Indianerweisheit)
 
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