Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • #31
Also nein bitte, wir brauchen hier jetzt mit keiner Märchenstunde anfangen. Wenn die Mutter einen neuen Partner hat und er sich mit den Kindern versteh und alleine mit dem Sohn was macht, muss er sich bei dem Vater auch vorstellen und um Erlaubnis fragen?

Wenn der Vater als einer der Erziehungsberechtigten die Person gut kennt und ihr vertraut, damit einverstanden ist, dann ist das okay, wenn das Mädchen sich mit der Frau trifft. Ansonsten wenn die Mutter den Kontakt verweigert oder in versuch zu verbieten, dann nutzt sie das Kind als Druckmittel aus. Kinder haben ein unglaublich gutes Gespür für sowas. Und natürlich will die neue Frau einen guten Kontakt zu seinen Kindern haben, sie liebt den Mann und möchte dass er glücklich ist. Ihm sind seine Kinder wichtig und sie versucht für die Kinder auch da zu sein. Es hat doch nichts mit Kinder klauen zu tun. Die Mütter sollten keine solchen Hyänen sein und in der neuen Partnerin gleich das pure Böse sehen. Denn das merkt das Kind auch und richtet sich aus dem Grund gegen die Mutter. Die Kinder haben zwei Elternteile und beide sollten die selben Rechte und Pflichten haben, wenn es zur Trennung kommt. Aber vielleicht braucht die Mutter hier wirklich mal eine Mamazeit damit es ihr klar wird.
 
  • #32
In meiner Kinderzeit trage ich die Verantwortung, in der Papazeit er.


Liebe FS,

genau ;) Und wenn der Papa meint, dass seine Freundin okay für das Kind ist, dann solltest Du das genau so respektieren.

Und vergiss bitte eines nicht: Deine Tochter ist 11, damit in der Vorpubertät. Es ist eine äusserst unkluge Entscheidung Deinerseits da jetzt ein Fass aufzumachen und ihr den Umgang zu verbieten. Das nächste Mal schwindelt sie Dich vielleicht auch einfach an.

Wenn sie Spass mit der Freundin Deines Ex-Mannes hat dann freue Dich für Deine Tochter (das ist nicht einfach, aber Du bist die Erwachsene). Hat sie keinen Spass, wird das Thema schnell erledigt sein.

Cool bleiben (auch wenn es schwer fällt )


(43)
 
  • #33
Ich kann das hier alles nicht verstehen.

Lasst doch auch mal die ganze Rechtslage unbeachtet. Da ist ein Kind und die Besuchszeiten sind offensichtlich so geregelt, dass Kind und Eltern damit klarkommen.

Dann ist da noch die neue Partnerin des Vaters, die kein Problem damit hat, dass dieses Kind regelmäßig kommt, ja, die dieses Kind sogar mag und offensichtlich gut mit dem Mädchen zurecht kommt! Wie wir hier jeden Tag lesen können, ist das ja nicht die Regel.

Und da ist dann noch die Mutter, die nicht teilen will. Anstatt froh zu sein, dass ihre Tochter nicht ständig emotionalem Stress und Zuneigungsentscheidungen ausgesetzt ist, will sie den Kontakt zur neuen Lebensgefährtin des Vaters verbieten (wie soll das organisatorisch überhaupt gehen?).

Das Kind ist 11 und kein Säugling oder Kleinkind mehr. Kinder durchschauen solche Situationen durchaus.

Verbote und Krieg in dieser Phase helfen niemandem; weder dem Kind und erst recht nicht der Mutter. Verbote werden das Kind nur bockig und traurig machen (im günstigsten Fall), weil ein Kind die Motive der Mutter gar nicht verstehen kann.

Das Ergebnis ist dann genau das, was die FS nicht haben möchte: Das Kind wird sich immer mehr bei beiden Elternteilen unwohl fühlen! Es wird sich zurückziehen (auch von ihr) und/oder mit Heimlichkeiten anfangen.

Diese u.ä. Verhaltensweisen der Mütter/Väter sind es, die traumatisierte Scheidungskinder zurück lassen - und nur selten die Scheidung selbst.

Die Kinder werden meist auf die eine oder andere Weise von den getrennten Paaren benutzt und niemand interessiert es wirklich, wie es den Kindern geht.

@ FS:
Warum kannst du nicht einfach nur froh über den Frieden sein? Sehe doch die Vorteile: Wenn dein Kind dort gut und sicher untergebracht ist, kannst du doch die Abwesenheit deiner Tochter für dich unbeschwert nutzen, ohne dir Sorgen machen zu müssen und deine Kraftreserven auffüllen! Das ist genau das, was sich sehr, sehr viele AE-Mütter wünschen, bei denen das nicht so gut klappt.
 
G

Gast

Gast
  • #34
@30 und 31: Dazu müsste vielleicht die neue Freundin auch ein bisschen auf die Mutter zugehen, scheinbar aber geht sie ihr gezielt aus dem Weg und schneidet sie. Und nicht jede AE-Mutter fühlt sich so "gestresst" von ihren Kindern, dass sie sie irgendeiner Person überlassen möchte - ganz im Gegenteil.

Der Mutter wird hier ein äußerst schofeliges Verhalten entgegengebracht, so wird das natürlich nichts. Soll sie sich jetzt sagen: "Ach toll, dass man mit mir nicht sprechen möchte und mich so behandelt, da gebe ich mein Kind doch gleich noch mal doppelt so gerne hin?"

Die gesetzliche Lage ist eindeutig, und solange man sich in diesem Rahmen bewegt, solange ist es in Ordnung, auch wenn das nicht in manches Weltbild passt. Ein gewisse Kommunikation sollte wohl noch sein. Komisch, dass man hier das Verhalten der Mutter kritisiert, nicht aber die schofelige Art der neuen Freundin!
 
  • #35
@33

Natürlich spielt da die eigene (subjektive) Erfahrung auch immer eine Rolle. Tatsache ist, dass mich die Freundinnen meines Ex-Gatten null komma null interessiert haben. Ich hatte weder das Bedürfnis nach einem Kennenlernkaffee mit ihnen noch sonst etwas - ebenfalls umgekehrt.

Das empfinde ich für mich als völlig normal. Andere mögen das anders sehen.

Wenn die Kinder sie mochten und sich gut gefühlt haben war es einfach okay. Wenn nicht, wollten sie automatisch keinen näheren Kontakt.

Noch mal: wir sprechen hier von einem 11-jährigen jungen Mädchen, dass durchaus schon sehr klar denken kann und nicht von einem Kleinkind.

(43)
 
  • #36
MonaPax spricht auch mir aus der Seele!

Von einer Mutter wird gerne selbstverständlich gefordert, sie müsse über den Dingen stehen und sich harmonisch in eine Situation fügen, die ihr irgendwann mal übergestülpt wurde. Selbstlos sollte sie sein, und eigene Gefühle gefälligst unterdrücken.
Nein, dass schafft auch eine Mutter nicht immer, sie ist schließlich auch nur ein Mensch! Ich verstehe sehr gut, dass es der FS den Magen umdreht bei dem Gedanken, dass die neue Partnerin mit der Tochter auf "gute Freundin" macht.
Es ist eine Art von Eifersucht, und das ist nur zu verständlich! Das Glück der Tochter hängt garantiert nicht davon ab, ob sie mit der Neuen ihres Vaters zum Shoppen geht, oder nicht. Die FS jedoch fühlt sich weit besser, wenn sie es nicht täte.

Daran ist nichts auszusetzen!
 
  • #37
Also ich kann wirklich nicht verstehen, was hat die neue Partnerin des Mannes mit der Mutter zu tun? Sie hält sich dezent zurück und möchte nicht auf beste Freundin machen. Wenn die Frau den Weg einschlagen würde, dann würde die Mutter sich auch daran stören (da bin ich mir 100% sicher), dann würde es heißen; sie schleimt sich ein. Würde der neue Partner der Mutter sich bei dem Vater um eine Audienz bemühen und ihm huldigen, damit er ein Recht auf den Umgang mit seinen Kindern hat. Nein für die Mutter wäre es normal, dass er mit ihren Kindern auch alleine was macht.

Tagediebin schreibt es doch auch, was geht die Mutter die neue Partnerin an, über was sollen sie reden? Über den Mann und wie er so bei der Anderen im Bett war? Oh bei dir hat er auch solche Grunzlaute abgegeben, wenn er gekommen ist. Wenn er einen langen Arbeitstag hat, dann will er immer nur einen Geb***** bekommen. Am Wochenende will er morgens als erstes Sex aber dann auch lange und ausdauernd mit allem drum und dran, war das bei dir auch so? Weil die Frauen haben nur den Mann als Gemeinsamkeit. Oder sollen sie über das Wetter reden? Ich frage mich wirklich, was sich die FS vorstellt, welcher Art von Kontakt soll es denn bitte sein?

Ich denke wirklich, es geht hier um pure reine Eifersucht und um die Angst, die Tochter könnte die Neue lieber haben als die Mutter. Die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes sind hier zweitrangig.

Ich glaube, hier würde sehr vielen Müttern eine Mamazeit gut tun, dann würden sie vielleicht verstehen, dass die Kinder nicht ihr Besitz sind und ihr Vater die selben Rechte hat. Aber Hauptsache die Mama ist glücklich und es geht alles nach ihrer Nase, die Rechte und Wünsche des Kindes und des Vaters sind zweitrangig. Denn die Mutter ist das Opfer. Bricht es der Mutter wirklich einen Zacken aus der Krone, wenn die Kleine für ein paar Sunden Zeit mit der Frau verbringt? Verliert sie dann den Wert als Mutter? Der Vater hat doch auch von heute auf morgen den täglichen Kontakt zu den Kindern verloren und darüber freut er sich sicher auch nicht. Eine Mutter sollte sich drüber freuen, dass das Kind mit der Situation so gut zurecht kommt und die Trennung und die neuen Umstände so gut akzeptiert. Aber vielleicht ist genau das, das Problem für die Mutter.

Weil wenn die Kinder die neue Beziehung des Vaters ablehnen würden, dann hätte sie als Frau doch so recht. Die Neue hat einen schlechten Charakter und ist unter ihrem Niveau, die keines Kontaktes wert ist. Die Mutter hier und alle Mütter die in diese Richtung schreiben, sie sind vor Neid zerfressen und kommen damit nicht klar, dass die Familie gescheitert ist, die sie versucht haben aufzubauen. Und diesen Familienzustand dürfen und sollen die Kinder nicht bei dem Mann mit der neuen Frau erfahren. Jede Mutter die sich ihrer sicher ist und der Liebe ihrer Kinder, die wird kein solches Verhalten an den Tag legen. Aber hier kommt sich die Mutter überflüssig und ersetzbar vor.
 
G

Gast

Gast
  • #38
Ich kann nicht verstehen, dass sich eine erwachsene Frau mit dem "fremden" Kind, das 11 Jahre alt ist mal so zum "shoppen" treffen will. Wie naiv ist das denn? Natürlich will die Frau das Kind "auf ihre Seite ziehen" um besser bei ihrem Partner darzustehen. Das sie das aus großer "Nächstenliebe" tut ist wirklich ein Witz. Klar könnte ich hier "Gutmenschreden" und verstandesmäßig argumentieren, dass wenn es dem Kind gut tut, die Mutter nichts dagegen haben dürfte. Aber bitte überlegt alle doch mal selber was ihr in der Situation tun würdet?! Wenn es "euer" Kind beträffe, da hat die Frau schon den Mann (okay andere Trennungsgründe aber trotzdem) und jetzt schleimt sie sich in komischer Weise bei eurem Kind ein. Hallo? Klar ist sie ein ein Eindringling, die Mutter sollte aufpassen und ihre Tochter den "Kontakt" verbieten wenn nicht Papa- Zeit ist.
 
G

Gast

Gast
  • #39
Liebe FS,
hier spürt man Deine Ablehung der neuen Partnerin gegenüber - warum also glaubst Du, dass sie es nicht merkt.
Viele Deiner Aussagen ("sie wird wohl auch ihre positiven Seiten haben") lassen eine deutliche Wut auf die Frau spüren.

Wenn Dich Ihr Verhalten stört, bitte doch um Veränderung.
Es hilft manchmal auch, den Blickwinkel zu verändern? Für sie ist es auch nicht einfach, Dich zu treffen. Du bist die Ex ihres Partners, die Mutter der Kinder, sie ist - von daher - im Verhältnis zu den Kindern immer "zweite Wahl". Vielleicht hat sie eben auch Ängste, Befürchtungen, sodass sie der unangenehmen Situation, Dich zu treffen, lieber aus dem Weg geht. Diese Sicht kenne ich sehr gut, da ich in der Situation des neuen Partners war - das ist nicht einfach. Ein wirklich schlechtes Benehmen kann ich da - so wie Du es schilderst - nicht erkennen.

Die schlechten Umgangsformen sind m.E. nur ein Scheingefecht.
Eigentlich ist es wohl eher Angst und Eifersucht, dass Deine Tochter mit der Neuen besser zurechtkommt als mit Dir, Wut auf die Frau, dass sie jetzt mit deinem Ex zusammen ist, vielleicht ist auch die Trennung für Dich noch nicht wirklich abgearbeitet?

Auch Deine Reaktion, Deiner Tochter die Verabredung verbieten zu wollen und auf das "rechtliche Besuchsrecht" zu pochen, zeigt eher Deine Wut, als wirklich das Problem mit dem höflichen Umgang. Das wäre für Euch alle eher kontraproduktiv - Deine Tochter wird es spüren, dass Du aus vorgeschobenen Gründen den Kontakt unterbinden willst. Sie wird es nicht verstehen, warum Sie mit der Freundin ihres Vaters nicht Kontakt haben darf, wenn sie es möchte.
Natürlich, es gibt sicherlich auch die Frauen, die die Kinder ihres Partners zu Machtspielchen mißbrauchen (was Du im übrigen auch machst, wenn Du den Umgang verbietest), aber ausgehen kannst Du davon nicht, weil Du die Frau, wie du selber sagst, nicht kennst.
Ich war sehr froh, dass es in meiner Partnerschaft mit den Kindern meiner Freundin ein so gutes Verhältnis gegeben hat. Ich mochte die beiden sehr gerne; aber dennoch spürte man, dass beide zum Vater ein anderes, in mancher Hinsicht engeres Verhältnis hatten. Klar, kam da von meiner Seite auch Eifersucht auf. Er hat wohl auch Eifersucht gespürt, wenn er uns als Familie gesehen hat und gemerkt hat, dass ein neuer Mann gut mit den Kindern kann.
Die Eifersucht auf die Neue darfst Du fühlen, von daher gebe ich einigen hier Recht. Aber: Du bist die Erwachsene, Du kannst Deine Gefühle wahrnehmen und die wirkliche Ursache dafür herausfinden und daran arbeiten (vielleicht auch mit professioneller Hilfe und nicht hier im Forum).

Das Glück Deiner Tochter hängt vielleicht (!) nicht davon ab, ob sie mit der Neuen zum Shoppen geht, aber sie wird es merken, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, es ihr zu verbietest. Und dann wirst Du - spätestens, wenn sie voll in der Pubertät ist - ein wirkliches Problem bekommen. Von daher danke an 'Angeline', das solltest Du Dir zu Herzen nehmen.

m, 39
 
G

Gast

Gast
  • #40
Tagediebin schreibt es doch auch, was geht die Mutter die neue Partnerin an, über was sollen sie reden? Über den Mann und wie er so bei der Anderen im Bett war? Oh bei dir hat er auch solche Grunzlaute abgegeben, wenn er gekommen ist. Wenn er einen langen Arbeitstag hat, dann will er immer nur einen Geb***** bekommen. Am Wochenende will er morgens als erstes Sex aber dann auch lange und ausdauernd mit allem drum und dran, war das bei dir auch so? Weil die Frauen haben nur den Mann als Gemeinsamkeit. Oder sollen sie über das Wetter reden? Ich frage mich wirklich, was sich die FS vorstellt, welcher Art von Kontakt soll es denn bitte sein?

[mod] Ist das alles? Man kann sich auch über die Kinder kurz austauschen, OHNE sich über die Beziehung zu unterhalten, mir scheint, Du liest Du viel Regenbogenpresse und Schmuddel-Illustrierte. Es geht nicht darum, "beste Freundin" zu werden, sondern darum, eben einige Dinge das Kind betreffend kurz zu besprechen. Schade, dass Du da so einseitig denkst...
 
G

Gast

Gast
  • #41
Ich will Dir mal was in aller Deutlichkeit sagen, FS,

Deinem Kind ein Treffen zu verbieten, das es selbst gewünscht hat, nur, um Deinem Exmann eins auszuwischen, ist mit das Niederträchtigste, was Du Deinem Kind antun kannst. Dein Satz, es freue Dich, dass die Kinder die neue Frau mögen, ist eine Lüge. Das Gegenteil ist der Fall. Du bist enttäuscht, dass die Kinder, wenn sie bei Dir sind, nicht über diese Frau herziehen und aus dem Nähkästchen plaudern, wie doof, dumm und böse die Neue doch ist und dass es mal wieder ganz schrecklich am Wochenende bei denen gewesen ist . DAS wäre Balsam für die Seele, nicht wahr. Dieses Gefühl von Genugtuung kann ich sogar nachvollziehen.
ABER: Der Erfolg für Dich ist nicht der Rede wert, denn durch den Ärger, den andere haben, wird kein Mensch glücklich, auch Du nicht. Was dagegen richtig katastrophal schlimm werden könnte, sind die Konflikte, in welche Deine Tochter gerät.
Dass sich Deine Tochter ungezwungen wohlfühlen kann bei einer Unternehmung mal ganz mit dieser Frau allein, das wäre eine der besten Entwicklungen gewesen, die es nach so einer Trennung geben könnte. Warum willst Du jetzt alles kaputtmachen? Soll Deine Tochter zu guterletzt doch noch eins dieser unglücklichen Scheidungskinder werden? Mir kommen fast die Tränen bei der Vorstellung, was das Kind in Zukunft erwartet. Das Kind sollte gern mit der Frau zusammensein wollen dürfen, ohne dass die Mutter deswegen die Krise bekommt. Die Exfrau meines damaligen Freundes hat ihren Sohn regelrecht gegen mich aufgehetzt. Mit Erfolg. Die Folge war, dass es eines der unglücklichsten Kinder war, das mir je in meinem Leben begegnet ist. Nervös, innerlich vollkommen zerrissen, immer kurz davor, durchzudrehen, mehrmals am Tag mit Tränen in den Augen. Sich daran zu weiden, dass das Kind so leidet, nur, weil das den Exmann ärgert, ist ganz schlimm. Das Wichtigste nach einer Scheidung ist doch Schadensbegrenzung und Frieden. Ich hoffe sehr, dass Du Dich gegenüber Deinem Kind noch nicht über die "Charakterlosigkeit" seines Vaters beschwert hast. Das Kind liebt diesen charakterlosen Menschen.
Ich hoffe sehr, dass Du den Satz "Ich freue mich, dass meine Kinder sie mögen" ernst meinen kannst. Denn das ist wirklich ein Grund zur Freude. Und macht Dich als Mutter nicht weniger wert.
 
G

Gast

Gast
  • #42
Besuch wird bei uns vernünftig begrüßt ...

Du musst einsehen, dass die Frau selbst entscheiden kann ob sie mit dir reden will. Wieso sollte sie sich an deine Regeln halten? Immerhin warst du in ihrer Wohnung, in deinem "uns" ist sie nicht eingebunden und du hast auch keine Sonderstellung bei ihr die sie irgendwie verpflichtet mit dir zu reden. Sie ist nicht unhöflich, sie hält sich sogar sehr zurück- akzeptiere einfach, dass sie nichts mit dir zu tun haben will. Sie stellt sich nicht in den Weg, die Kinder mögen sie- lass sie doch einfach in Ruhe. Solang sie nichts mit deinen Kindern tut das dir gegen den Strich geht, gibt es keinen Grund für euch miteinander zu reden.
 
G

Gast

Gast
  • #43

Hallo FS!

Ich finde ihr Verhalten normal und angemessen, ich finde dein Verhalten komisch und unreif.

Du kannst anderen Menschen nicht vorschreiben, wie sie mit dem Thema Besuch umzugehen haben. Kein Mensch muss sich so verhalten, wie du meinst, dass es zu sein hat. Gehst du mit anderen Menschen auch so bestimmend um?

Souverän wäre, wenn du die Freundin von deinem Ex auch höflich grüßen würdest und deiner Tochter erlauben würdest, ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Damit schaffst du auch Frieden in der ganzen Konstellation und bist deiner Tochter ein gutes Vorbild, denn sie kann später ja auch mal in so eine nicht ganz einfache Situation kommen.

Auf jeden Fall erlebt sie eine höfliche und respektvolle Mutter, die nicht Schiss hat, sondern ihrer Tochter vertraut.

w 48, die ähnliches erlebt hat und locker geblieben ist, meinem Kind hat es nicht geschadet, im Gegenteil, ich spreche heute noch positiv von der inzwischen Ex-Freundin des Kindesvater
 
G

Gast

Gast
  • #44
Es geht nicht darum, "beste Freundin" zu werden, sondern darum, eben einige Dinge das Kind betreffend kurz zu besprechen.

Der Vater wird einen wesentlich besseren Einblick haben wie die Freundin mit den Kindern umgeht und dementsprechend auch mit ihr darüber reden wenn es nötig ist. Da auf höflichen Kaffeeklatsch zu machen ist vollkommen unnötig. Der Vater ist sehr wohl in der Lage die Situation zu überblicken und hat offensichtlich entschieden, dass seine Kinder bei seiner Freundin gut aufgehoben sind.

So ein Kaffeeklatsch wäre nur ein Mittel sich aufzuspielen bzw. aufzudrängen. Die Freundin will keinen unnötigen Kontakt mit der Mutter- wieso kann man das nicht einfach akzeptieren?
 
  • #45

Wo denke ich bitte einseitig. Es geht um einen Ausflug von ein paar Stunden, mit einer 11 Jährigen, die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keine Lebens gefährlichen Krankheiten hat, wo man vorher was groß besprechen müsste. Der Vater kennt die Frau gut und das Kind auch, was soll es da zu besprechen geben?

Die Mutter verbiet hier was der Tochter, was sie gerne möchte. Die Tochter sieht diese Frau alle zwei Wochen und wenn die Mutter mehr Kontakt verbietet, wer ist wohl für die Tochter die Böse? Die Zuneigung des Kindes ist jetzt schon da und durch solche Verbote, da schubst die Mutter das Kind nur von sich weg. Die Frauen, die das nicht kapieren, die sind selber schuld.
 
G

Gast

Gast
  • #46
Hier die FS:
Vielen Dank für eure vielen Antworten.
Leider kann ich nicht auf alle Antworten eingehen, obwohl es mir teilweise ein Bedürfnis wäre.
Es ist ja unglaublich, was mir hier unterstellt wird und reininterpretiert wird, aber es ist wohl auch verständlich, weil man in einem kurzen Text nicht alle Informationen unterbringen kann. Auch die Erfahrungen und Lebenssituation der Anwortenden spielt wohl eine große Rolle.
Ich möchte hier nochmal sagen:
Natürlich freue ich mich sehr, dass meine Kinder sich mit der neuen Freundin meines Mannes so gut verstehen. Ich habe das Gefühl, dass sie sehr positive Seiten hat. Auch ist es selbstverständlich, dass die Kinder - wenn sie beim Papa sind - mit seiner Freundin Dinge unternehmen. Sie sind jedes 2. Wochenende dort sowie die Hälfte der Ferien. Dazu ist es doch auch sehr wichtig, dass sich alle gut verstehen.
Wie könnte ich als Mutter was dagegen haben? Das wäre doch völlig absurd! Ich möchte, dass es meinen Kindern auch gut geht, wenn sie beim Papa sind. Und die Papa-Zeit unterstütze ich voll. Er kann sie - nach Absprache mit mir - immer gerne auch außerhalb der geregelten Zeiten zu sich nehmen, was er aber nicht in Anspruch nimmt.

MIR geht es darum, dass seine Freundin keine selbständigen Verabredungen mit meiner Tochter trifft, in der Zeit, wo die Kinder offiziell bei mir sind, also wochentags.
Mir geht es vorangig um die Verantwortung für meine Kinder.
Ich kann die Verantwortung für meine 11-jährige Tochter ja nicht an eine Frau abgeben, die ich selbst noch nicht mal kenne.
Anders ist es, wenn mein Mann die Kinder holt und ich die Verantwortung an ihn abgebe. Er kann sie dann an eine Person abgeben, der er vertraut, z.B. seiner Freundin.
Umgekehrt würde mein Freund auch nicht auf die Idee kommen, in der Zeit wo die Kinder beim Papa sind, Kontakt zu meinen Kindern aufzunehmen, um etwas mit ihnen zu unternehmen.
Das kann er machen, wenn die Kinder bei mir sind. Dafür haben wir ja die Regelungen.
Ich finde, es wichtig für die Kinder, dass nicht alles durcheinander gerät. Die Kinder kommen inzwischen mit dem regelmäßigen Wechsel und den festen Mama- und Papazeiten sehr gut zurecht. Meine Kinder und ich, wir haben eine sehr gute Beziehung zueinander, und ich versuche alles zu tun, damit es ihnen gut geht. Auch die Kommunikation mit meinem Mann bezüglich der Kinder läuft gut. Die Kinder freuen sich auf die Zeit mit ihrem Papa (und seiner Freundin) und auch auf die Zeit mit mir!
 
G

Gast

Gast
  • #47
Noch mal die FS:
Hatte bei meinem Beitrag eben noch etwas vergessen:
Wie gesagt, habe ich das Gefühl, die festen Regelungen und Strukturen sind gut für die Kinder.
Daher ist es mit Sicherheit sinnvoll, sie haben beim Papa seine Umgebung (Freundin, Freunde, Verwandte, Nachbarn etc.) und bei uns unsere.
Wie auch gesagt, habe ich mit meinem Mann auch vereinbart, dass er jederzeit wochentags die Kinder holen kann, wenn er es möchte, und dann haben die Kinder automatisch Kontakt zu seiner Freundin.
Wenn seine Freundin alleine wochentags die Kinder sehen möchte (wenn die Verantwortung bei mir liegt), würde ich erwarten, dass sie es mit mir abspricht, wie ich es mit meinem Mann ja auch tue. Ich denke, es ist normal, dass man sich bei 11-jährigen Kindern noch abspricht, um die Verantwortung auch klar abzugrenzen.
Und wenn sich seine Freundin mit meiner Tochter treffen möchte, halte ich es auch für normal dies abzusprechen und beim Abholen der Tochter der Mutter "hallo" zu sagen, wie es andere Eltern und Kinder ja auch tun. Ich finde das Verhalten des Ignorierens respektlos.
Wenn ihr es zu viel ist, sich abzusprechen und "Guten Tag" zu sagen, dann sollte sie die Treffen mit meiner Tochter auf die Papa-Zeit beschränken.
Selbstverständlich habe ich nicht das Bedürfnis, seine Freundin zu "meiner beste Freundin" zu machen, um über ihn herzuziehen.
Die Kommentare und Unterstellungen sind teilweise wirklich lustig; aber es scheint wohl allerhand zu geben.
 
G

Gast

Gast
  • #48
MIR geht es darum, dass seine Freundin keine selbständigen Verabredungen mit meiner Tochter trifft, in der Zeit, wo die Kinder offiziell bei mir sind, also wochentags.
Mir geht es vorangig um die Verantwortung für meine Kinder.
Ich kann die Verantwortung für meine 11-jährige Tochter ja nicht an eine Frau abgeben, die ich selbst noch nicht mal kenne.

Da gebe ich dir vollkommen recht, liebe Fs, Hättest du das aber gleich zum Anfang so geschrieben, wären die Antworten an dich m.E. anders ausgefallen.

w
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top