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  • #1

Too much Exwife in der Beziehung

Als ich meinen Freund kennenlernte, lebte er- fast geschieden- noch mit der Exfrau in einer WG. Fand ich zwar nicht toll, aber die meiste Zeit waren wir sowieso bei mir. Gelegentlich erzählte er, dass sie ihn um Hilfe bat oder auch mal ein Gespräch am Abend hatte. Ich war nicht eifersüchtig - wenn ich in der Wohnung von ihm war, hatte ich auch nie ein schlechtes Gefühl. Sie mochte mich nicht, das konnte ich auch spüren, aber das musste sie ja auch nicht. Was mich aber schon damals irritierte, war seine Einstellung: Das wird alles völlig normal..so ein bisschen wie Patchwork. Sie hatte selbst auch schon länger einen Partner. Ich finde eine so innige Beziehung zur Exfrau wie er nämlich nicht so locker und normal. Ich bin auch nicht der Kommunentyp.
Dann sind wir vor ca. 1 Jahr zusammen gezogen und ich dachte: Gut das wird dann jetzt ein Ende haben. Weit gefehlt: Für jeden Handgriff brauchte sie ihn. Und dann jedesmal ein Dankeschön Essen/Frühstück. Dann verstarb ihr Partner. Ich habe ihm dann mal erklärt, was da wirklich läuft: Sie will nicht aus der Comfortzone heraus, dass sie weiterhin Zugriff auf ihn hat und es wird mehr. Er hatte das zunächst verstanden und ihr auch mitgeteilt, dass er sich wieder melden würde.
Nun hat sie ihm nach 3 Monaten eine Mail geschrieben, dass sie ja 30 gemeinsame Jahre verbinden und dass sie etwas so einzigartiges daraus machen können. Obwohl sie natürlich meine Bedenken versteht und er muss natürlich selbst mit mir klären, wie weit ich das aushalte. Man könne ja ein Buch schließen oder ein neues Kapitel schreiben. Sie hat in der Mail, die er mir zum Lesen gab zweimal gegen mich getreten. Und er nimmt den Duktus auf und sagt, dass er jetzt gerade erst quasi im Trennungsjahr ist. Und dieses brauche er, um dann ein neues Buch zu schreiben. Auch diese Mail gab er mir zu lesen, als wir darüber sprachen.
Er kann überhaupt nicht verstehen, dass schon alleine die Aufnahme dieses speziellen Duktus eine Einladung ist weiterzumachen. Er ist fest davon überzeugt, dass er eine Ablehnung geschrieben hat.
Ich empfinde es quasi wie eine Einladung: Bitte warte noch, aber das wird schon.
Er weiß, dass es mir sehr schlecht geht mit diesem Thema. Er weiß, dass ich gegen ein normales Miteinander umgehen überhaupt nichts habe - behauptet aber, dass ich den totalen Kontaktabbruch fordere - nein tue ich nicht, aber bei und mit ihr Essen gehen zB gibt mir ein wirklich schlechtes Gefühl und das weiß er auch. Das habe ich ihm schon vor 4 Monaten bei einem größeren Streit gesagt. Aber er gibt keinen Zentimeter nach. Er ist der Meinung, das sei alles normal.
Ich finde, dass er mehr Rücksicht darauf nehmen müsste, dass ich wirklich darunter leide. Er findet, ich müsse das akzeptieren, dass er eine tiefe Vertrautheit zu ihr hat, weil sie 25 Jahre zusammen waren.
Im Augenblick gehen wir uns aus dem Weg (die Wohnung gibt das her) und reden nicht miteinander. Ich werde immer wütender.
Wo ist die Lösung oder ein Kompromiss?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Du kannst dich ärgern und reden so viel du willst, es wird an den harten Fakten nichts, aber auch gar nichts ändern.

Die Ex ist nun mal eure 'Dritte' im Bunde, ob dir das nun passt, oder nicht!

Er sieht hier KEINERLEI Handlungsbedarf!

...und DAS ist auch das Entscheidende! Er hat sich schon entschieden!
Erkenne das an!

So sieht wohl hier die Faktenlage aus und es wird weder von seiner Seite, noch von ihrer Seite her, etwas passieren.

Die einzige Frage welche du dir stellen solltest, ist die, ob du bereit und willens bist, das weiter hinzunehmen oder eben nicht.

Du kannst von keinem der Beiden eine Entscheidung erwarten, die tun was sie tun wollen und haben ihre jeweilige Entscheidung getroffen.

Das einzige was du ändern kannst, ist das was dich betrifft, nur darauf hast du auch wirklich Einfluss, nur das kannst du auch ändern!

Wofür entscheidest du dich?

Kannst du damit leben?

Ja?
oder
Nein?

Ich persönlich würde mir das nicht in dem Ausmaß geben.

Keine Diskussion!

Punkt!
 
  • #3
25 oder 30 Jahre?
Insgesamt alles sehr unerfreulich.
Vielleicht hättest du den totalen Kontaktabbruch verlangen sollen, hättest Du diese Probleme jetzt nicht. Vlt hättest Du ihn dadurch verloren aber auch so bist Du mit der Situation nicht glücklich.
Sehr anstrengend.
 
  • #4
Die Situation ist für alle drei Beteiligten unschön, weil keiner wirkliche Klarheit hat. Ich habe mit vollständigem Kontaktabbruch während des Trennungsjahrs sehr gute Erfahrung gemacht und würde das an deiner Stelle von ihm einfordern!
 
  • #5
25 oder 30 Jahre?
Insgesamt alles sehr unerfreulich.
Vielleicht hättest du den totalen Kontaktabbruch verlangen sollen, hättest Du diese Probleme jetzt nicht. Vlt hättest Du ihn dadurch verloren aber auch so bist Du mit der Situation nicht glücklich.
Sehr anstrengend.
Sie waren insgesamt 25 Jahre zusammen und davon 10 verheiratet.
Wenn ich mich richtig erinnere, dann fing sie in der Mail von 30 Jahren an. Sie zählt wohl irgendwie die Zeit seit der Trennung (2017) mit zu ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Warum wohl....
Danke für diesen neuen Gedankengang.
 
  • #7
Hallo FrauLöwe, Du tust so, als ob dein Partner irgendetwas moralisch Schlechtes tut.
Das tut er nicht!
Allein du hast schlechte Gedanken und vergiftest damit die Atmosphäre.
Helfen würden dir Scham und Abbitte.

Dein Freund und seine Ex-Frau verstehen sich gut. Es ist IMMER (!!) zu tolerieren, wenn sich Menschen gut verstehen und geht dich als Dritte nichts an.
Zur Erläuterung: In der westlichen Welt gibt es seit Jahrzehnten einen mühsamen Wandel dahingehend, dass Homosexualität frei gelebt werden darf. Lieben sich zwei gleichgeschlechtliche Menschen, geht das Dritte schlicht nichts an.
Wie wäre es, wir ließen Ex-Partner, die eine platonische Freundschaft pflegen, diese Freundschaft ebenso frei leben, wie wir es "sexuellen Minderheiten" endlich gelernt haben zuzugestehen?
Wäre es eine friedfertigere, humanere Welt? In der mehr Menschlichkeit frei gelebt werden konnte?
Oder droht uns dann Übel? Wäre die Welt eine bessere, wenn weniger Ex-Paare einander freundschaftlich zugeneigt wären? Und dies frei leben würden?

Vor ein paar Jahrzehnten galt schon derjenige als tolerant, der homosexuelle Handlungen zwar nicht mehr unter Strafe sehen wollte, "aber bitte auch nicht öffentlich." "In ihrem Zuhause können die ja machen, was sie wollen, aber ich will solche Perversitaten nicht auf der Straße sehen". Diese Haltung würden wir heutzutage wohl nicht mehr tolerant nennen.
Ebenso wenig ist die Haltung "ist ok, wenn sich mein Partner mit seiner Ex-Frau versteht, aber er muss ihr doch nicht so oft immer gleich helfen und sich dann noch extra zu Essen als Dankeschön einladen lassen" eine wahrhaft tolerante.
 
  • #8
Hm. Ich kann beide Seiten verstehen.

Ich finde es einerseits von deinem Partner nicht Ok, wenn er mit ihr oder bei ihr Essen geht, oder beispielsweise dreimal die Woche mit ihr telefoniert oder sie gar besucht. Schon gar nicht, wenn es dir als neuer Partnerin nicht passt.

Andererseits kann ich das Argument total verstehen, dass die beiden immerhin mind. 25 Jahre lang ihr Leben zusammen verbracht haben. Da entstehen auch Bindungen, die mit einer Liebesbeziehung gar nichts mehr zu tun haben. Menschen gewöhnen sich aneinander. Eine räumliche Trennung ruft „Entzugserscheinungen“ hervor. Ich denke, dass das ein ganz normaler, menschlicher Zug ist. Die Liebesbeziehung war ja schon lange vor dem Auszug vorbei, und die beiden haben nicht ohne Grund entschieden, diese zu beenden und sich zu trennen. Aber es gibt auch noch ganz andere Arten von Bindung auf dieser Welt, die viel beständiger und auch wichtiger für das Individuum sind. Deshalb halten die beiden auch an ihrem intensiven Kontakt so fest. Mir sind Menschen, die nach 25-30 Jahren den Kontakt einfach so abbrechen, eher befremdlich, egal, ob es sich um Freunde oder Ex - Beziehungen handelt. Sie sind nun mal ein wichtiger Teil der eigenen sozialen Biografie.

Deswegen: Love it or leave it, du wirst dich daran abstrampeln, es aber nicht ändern können. Selbst, wenn er kurz einlenkt, er wird es nicht durchhalten. Für ihn hat der Kontakt mit ihr nichts mit seinen Gefühlen zu dir zu tun.
 
  • #9
Die beiden scheinen eine Freundschaft zu pflegen.
Ich verstehe, dass dich das nervt. Es bindet Zeit und Ressourcen, die du selber nicht abrufen kannst.
Hast du das Gefühl zu kurz zu kommen oder hinten an zu stehen?
Was wäre, wenn du die emotionale Seite der Geschichte mal kurz raus lässt?! Was wäre, wenn sie "nur" seine beste Freundin wäre ohne den Status EX? Könntest du sein Verhalten dann entspannter beurteilen?
Ich habe auch männliche, gute Freunde, die mir. zB Handwerklich helfen. Ich koche dann als Ausgleich für sie oder lade sie zum Essen ein. Das würde ich mir auch von einem neuen Partner nicht nehmen lassen.
Dein Partner scheint ehrlich zu sein, zeigt sogar die Kommunikation. Er hat die Karten auf den Tisch gelegt. Er sieht kein Bedarf etwas zu ändern.
Dir bleibt nur übrig, ihre "Beziehung" zu tolerieren oder Fakten zu schaffen und dich zu trennen. Jemanden der nörgeln zu zwingen sein Verhalten zu verändern, funktioniert nie und unterhöhlt die Qualität der Beziehung. Die einzige, die du beeinflussen kannst, bist du selber. Willst du das so? Nein! Dann trenne dich oder lernen deine Gedanken zu hinterfragen. Wenn du dich mit ihm wohl fühlst, dann wirst du tolerieren müssen, dass es diese Freundschaft in seinem Leben gibt.....egal wie du das findest.
 
  • #10
Kompromiss wäre, wenn du den Kontakt zu irgendeinem Ex reaktivierst oder dir einen besten Freund zulegst, mit dem du öfter abhängt, am besten in eurer Wohnung. Nur so werden manche Menschen verstehen, was ihr Verhalten bedeudeut.
Mir persönlich wäre das zu blöd, dass ihr euch mittlerweile a schweigt, zeigt nix gutes - dein Freund riskiert lieber Streit mit dir, als irgendein zufriedenstellende Kompromiss zu suchen.
Bei aller Liebe für gutes Verhältnis zu Ex Partner - vorbei ist vorbei und wenn die neue Beziehung darunter leidet, schon gar nicht.
Ihr habt eine Affäre zu dritt, wenn auch nur emotional, deinem Partner gefällt die Aufmerksamkeit von zwei Frauen. Wäre es tatsächlich nur freundschaftlich, wäre sie kein Thema für dich.
Trennung ist die einzige Option, da dein Freund weder Verständnis für deine Gefühle zeigt noch eine Bereitschaft für die Lösung. Ich könnte den Mann nicht respektieren, der herumeiert und auf zwei Stühlen kleben will.
 
  • #11
Die Situation ist für alle drei Beteiligten unschön, weil keiner wirkliche Klarheit hat. Ich habe mit vollständigem Kontaktabbruch während des Trennungsjahrs sehr gute Erfahrung gemacht und würde das an deiner Stelle von ihm einfordern!
Das offizielle Trennungsjahr hatten Sie schon während der gemeinsamen Zeit in der WG.
Er spricht jetzt davon in der Mail, dass es ihm jetzt so vorkommt, als sei er erst jetzt im Trennungsjahr und das er das bräuchte.
 
  • #12
Hm. Ich kann beide Seiten verstehen.

Ich finde es einerseits von deinem Partner nicht Ok, wenn er mit ihr oder bei ihr Essen geht, oder beispielsweise dreimal die Woche mit ihr telefoniert oder sie gar besucht. Schon gar nicht, wenn es dir als neuer Partnerin nicht passt.

Andererseits kann ich das Argument total verstehen, dass die beiden immerhin mind. 25 Jahre lang ihr Leben zusammen verbracht haben. Da entstehen auch Bindungen, die mit einer Liebesbeziehung gar nichts mehr zu tun haben. Menschen gewöhnen sich aneinander. Eine räumliche Trennung ruft „Entzugserscheinungen“ hervor. Ich denke, dass das ein ganz normaler, menschlicher Zug ist. Die Liebesbeziehung war ja schon lange vor dem Auszug vorbei, und die beiden haben nicht ohne Grund entschieden, diese zu beenden und sich zu trennen. Aber es gibt auch noch ganz andere Arten von Bindung auf dieser Welt, die viel beständiger und auch wichtiger für das Individuum sind. Deshalb halten die beiden auch an ihrem intensiven Kontakt so fest. Mir sind Menschen, die nach 25-30 Jahren den Kontakt einfach so abbrechen, eher befremdlich, egal, ob es sich um Freunde oder Ex - Beziehungen handelt. Sie sind nun mal ein wichtiger Teil der eigenen sozialen Biografie.

Deswegen: Love it or leave it, du wirst dich daran abstrampeln, es aber nicht ändern können. Selbst, wenn er kurz einlenkt, er wird es nicht durchhalten. Für ihn hat der Kontakt mit ihr nichts mit seinen Gefühlen zu dir zu tun.
Ja, so ähnlich argumentiert er auch.
Aber er will meine Absolution dazu und die kann ich nicht geben. Weil es jedes mal ei Kampf und Krampf ist, wenn sie Kontakt haben. Er will mit mir besprechen, was er darf.
Und das kann ich nicht geben. Es ist seine Entscheidung und die Konsequenzen, dass ich letztendlich gehe, weil ich leide, weiß er auch. Das will er nicht, aber eben auch nicht auf diese "besondere tiefe einzigartige Freundschaft" verzichten.
 
  • #13
Die beiden scheinen eine Freundschaft zu pflegen.
Ich verstehe, dass dich das nervt. Es bindet Zeit und Ressourcen, die du selber nicht abrufen kannst.
Hast du das Gefühl zu kurz zu kommen oder hinten an zu stehen?
Was wäre, wenn du die emotionale Seite der Geschichte mal kurz raus lässt?! Was wäre, wenn sie "nur" seine beste Freundin wäre ohne den Status EX? Könntest du sein Verhalten dann entspannter beurteilen?
Ich habe auch männliche, gute Freunde, die mir. zB Handwerklich helfen. Ich koche dann als Ausgleich für sie oder lade sie zum Essen ein. Das würde ich mir auch von einem neuen Partner nicht nehmen lassen.
Dein Partner scheint ehrlich zu sein, zeigt sogar die Kommunikation. Er hat die Karten auf den Tisch gelegt. Er sieht kein Bedarf etwas zu ändern.
Dir bleibt nur übrig, ihre "Beziehung" zu tolerieren oder Fakten zu schaffen und dich zu trennen. Jemanden der nörgeln zu zwingen sein Verhalten zu verändern, funktioniert nie und unterhöhlt die Qualität der Beziehung. Die einzige, die du beeinflussen kannst, bist du selber. Willst du das so? Nein! Dann trenne dich oder lernen deine Gedanken zu hinterfragen. Wenn du dich mit ihm wohl fühlst, dann wirst du tolerieren müssen, dass es diese Freundschaft in seinem Leben gibt.....egal wie du das findest.
Definitiv wäre es etwas anderes, wenn es irgendeine Freundschaft wäre. Er hat auch weibliche Freundinnen, die mehr oder weniger regelmäßig sieht und Kontakt hält, das ist es nicht.

Es ist, dass er nicht sieht, was sie macht. Sie wird immer drängender und lässt ihn dann gar nicht mehr in Ruhe.
So war vor ca. Sechs bis sieben Monaten. Es ging nicht mehr um Hilfe (einen Becher weisse Farbe kann sie doch wohl selber kaufen) - es ging nur darum, den Kontakt immer mehr zu quantifizieren und weiter zu intensivieren.

Mit dem Ende, dass sie ihn zum Essen einlud (in ein Restaurant) und als er ankam um sie abzuholen, hatte sie selbst gekocht.
Er blieb sieben Stunden! Ich glaube ihm, dass sie keinen Sex hatten.
Denn bei ihr klappte das mit der Errektion ich mher, weil sie ihm seine Neigungen und Wünsche abschlug. Wir beide haben oft mehrfach am Tag Sex - es klappt immer und er kann nicht genug von mir bekommen. Das ist es also nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #14
Ja, so ähnlich argumentiert er auch.
Aber er will meine Absolution dazu und die kann ich nicht geben. Weil es jedes mal ei Kampf und Krampf ist, wenn sie Kontakt haben. Er will mit mir besprechen, was er darf.
Und das kann ich nicht geben. Es ist seine Entscheidung und die Konsequenzen, dass ich letztendlich gehe, weil ich leide, weiß er auch. Das will er nicht, aber eben auch nicht auf diese "besondere tiefe einzigartige Freundschaft" verzichten.
Falsch. Er will, dass du gehst, denn er weiß, dass das, was er gerade tut, darauf hinsus läuft. Auch wenn er etwas anderes sagt - er TUT alles dafür.
 
  • #16
gut. Es ist IMMER (!!) zu tolerieren, wenn sich Menschen gut verstehen und geht dich als Dritte nichts
Kann man tolerieren, man muss aber dann von der anderen Seite aus tolerieren, dass der Eine, in dem Fall die FS, so nicht leben mag.
Dann geht jeder seinen Weg, kurz gesagt, es wird zuviel Toleranz gefordert, und dann passt es nicht.
NIEMAND kann jemanden anderen zwingen, etwas im eigenen Leben zu tolerieren, was einen unglücklich macht, und NIEMAND kann einen zwingen, die Einstellung zu ändern.
 
  • #17
Er will mit mir besprechen, was er darf.
Und das kann ich nicht geben.
Sehr interessant. In andern Threads beklagen sich Frauen, dass Männer nach einer gewissen Zeit der Problem-Diskussion das Reden darüber einstellen und ihr Ding durchziehen. Teilweise werden sie dafür kritisiert. Dieser Mann hier versucht es anders, er fordert gerade weiteres und immer neues Drüberreden ein. Das passt der Frau jetzt auch nicht.
 
  • #18
Sie kennen sich seit 30 Jahren und davon 25 Jahre als Partner. Es ist eine sehr lange Zeit. Wenn du über too much Ex wife sprichst, wie viel Zeit meinst Du damit? Einmal am Tag, in der Woche? Oder anders gefragt, was genau ist eigentlich dein Wunsch? Soll er die Vergangenheit vollkommen hinter sich lassen?

Eine Freundin meiner Mutter hat so etwas erlebt. Ihr Mann kam eines Tages nach Hause und hat die Trennung verkündet, seine Sachen gepackt und ausgezogen und sich nie wieder blicken lassen. Der Grund war natürlich eine viel jüngere Frau. Die Ehefrau und Kinder waren sowohl Wirtschaftlich als auch seelisch vollkommen am Boden zerstört. Zehn Jahre später/jetzt sind sie wieder mehr oder weniger stabil. Sie konnten sich wieder stabilisieren und die Krise überwinden. Der Mann konnte natürlich die junge Frau nicht für immer halten und steht alleine da.
Vielleicht möchte dein Freund als Selbstschutz nicht die komplette Vergangenheit in die Tonne schmeißen. Es geht nicht um Sex, dieser hat er mit dir und wahrscheinlich auch mit anderen Frauen, die du nicht greifen kannst, also musst Du deine Aggression und verständlicherweise Unmut gegenüber der Exfrau richten. Dabei liegt das Problem völlig anders nämlich bei euch, bei deinem Freund und bei dir!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #19
NIEMAND kann jemanden anderen zwingen, etwas im eigenen Leben zu tolerieren, was einen unglücklich macht, und NIEMAND kann einen zwingen, die Einstellung zu ändern.
Ich sprach nicht von Toleranz im Allgemeinen. Es gibt unzählige Dinge, die nicht tolerabel sind.
Hier geht es aber - und davon sprach ich explizit - alleine um Toleranz für die platonische Freundschaft zwischen zwei Menschen, Ex-Partnern, die niemandem schadet.
 
  • #20
Sehr interessant. In andern Threads beklagen sich Frauen, dass Männer nach einer gewissen Zeit der Problem-Diskussion das Reden darüber einstellen und ihr Ding durchziehen. Teilweise werden sie dafür kritisiert. Dieser Mann hier versucht es anders, er fordert gerade weiteres und immer neues Drüberreden ein. Das passt der Frau jetzt auch nicht.
Nein nein. Falsch verstanden: er will Absolution für sein Handeln. Da mir das aber schlechte Gefühle gibt und es mir wirklich schlecht geht dabei (ich kann nächtelang nicht schlafen) und bin auch wütend kann ich ihm diese nicht geben.
Denn es würde wieder mehr und mehr werden, was sie veranstaltet.

Mal abgesehen von dem hier unpassenden Frauenbashing......würdest du es akzeptieren wenn deine Partnerin das tun würde?
Also bei ihrem Exfreund, mit dem sie ewig lange zusammen war Essen und dann sieben Stunden quatschen? Und von einer Beziehung der tiefen Vertrauthejt spricht? Und dann noch will dass du das hinnimmst und sogar gut befindest?
Aber gut. Ich habe hier schon öfter mitgelesen und kenne deine Einstellung zu Frauen - ich mag diese nicht wirklich. Sie sei dir aber unbenommen. Nur kann ich deine Aussagen leider als nur wenig hilfreich halten, weil sie nur auf mich draufhauen.
 

Laleila

Cilia
  • #21
Nein nein. Falsch verstanden: er will Absolution für sein Handeln. Da mir das aber schlechte Gefühle gibt und es mir wirklich schlecht geht dabei (ich kann nächtelang nicht schlafen) und bin auch wütend kann ich ihm diese nicht geben.
Du bist wütend, verletzt, kannst nicht schlafen. Du weißt aber, dass er sich , diesbezüglich, nicht für Dich ändern wird.

Da bleiben nur zwei Möglichkeiten, es akzeptieren und unglücklich in der Beziehung verharren oder ein Cut.
 
  • #22
Es geht nicht um Sex, dieser hat er mit dir und wahrscheinlich auch mit anderen Frauen, die du nicht greifen kannst, also musst Du deine Aggression und verständlicherweise Unmut gegenüber der Exfrau richten. Dabei liegt das Problem völlig anders nämlich bei euch, bei deinem Freund und bei dir!
Nein ganz sicher keinen Sex mit anderen. Da weiß ich wirklich nicht, was genau du mir sagen willst.
Und ja, weil es mich emotional trifft, habe ich Gefühle. Nachvollziehbar?
 
  • #23
Sehr interessant. In andern Threads beklagen sich Frauen, dass Männer nach einer gewissen Zeit der Problem-Diskussion das Reden darüber einstellen und ihr Ding durchziehen. Teilweise werden sie dafür kritisiert. Dieser Mann hier versucht es anders, er fordert gerade weiteres und immer neues Drüberreden ein. Das passt der Frau jetzt auch nicht.
Man MUSS gar nichts. Dann sollte die FS aber auch gehen, da sie ja lt. eig. Aussage selbst fühlt, dass sie damit nicht glücklich ist. Stichwort Selbstfürsorge! Love it or leave it!
 
  • #24
Und ja, weil es mich emotional trifft, habe ich Gefühle. Nachvollziehbar?
Ja natürlich ist das nachvollziehbar.

Auch mein Ex ist heute mein bester Freund. Vor 17 Jahren waren wir mal ein Paar.

Seit der Trennung sind wir nun befreundet und wir haben viel Spaß zusammen, unternehmen viel gemeinsam, wandern, etc...
Darüber hinaus läuft wirklich NULL zwischen uns.

In den Zeiten wo er in einer Beziehung war, oder jemanden kennen lernte, war es halt eben nicht so.

Ich hätte das auch selber nicht als angemessen empfunden, ihn dann ständig zu kontaktieren, etc...

Er hat zwischendurch mal angerufen und gefragt, wie es mir geht, oder wenn er etwas auf dem Herzen hatte, aber wesentlich mehr war da auch nicht.

Ich selber hätte das auch als merkwürdig empfunden, hätte er dann noch so viel Zeit mit mir verbringen wollen.

Er hat zwar seinen Freundinnen klar gesagt, in welchem Verhältnis wir zueinander stehen, aber es war auch klar, dass der Kontakt dann nicht mehr so intensiv war.

Was ich auch als völlig normal empfand.

Natürlich haben wir uns mal auf einen Kaffee in der Stadt getroffen, ein Eis zusammen gegessen, hat mir bei Reparaturen geholfen, etc....

Aber wie gesagt, ich wäre mir selber fehl am Platze vorgekommen, wäre ich diesen Zeiten derart präsent gewesen.

Und ja, es verbindet eine gemeinsame Zeit, das ist richtig, ändert aber nichts an der Tatsache, dass Ex nun mal Ex ist....
 
  • #25
Diese Ex ist schon sehr übergriffig und der arme Mann kann sich wieder nicht wehren.
Ex ist Ex, da brauche ich keine regelmässigen Treffen.
Kinder dürften die Beiden ja keine miteinander haben.
Ich sehe meinen Exmann hin und wieder, aber nur weil wir 2 Söhne miteinander haben und Enkelkinder. Gefühle gibt es da überhaupt keine mehr. Zu meinen Ex Freunden habe ich keinen Kontakt mehr.
 
  • #26
Das glaube ich dir alles.
Es sind dieselben ECHTEN schlechten Gefühle, die jemand hat, der plötzlich jemandem, der als Jude zu erkennen, spontan widerlich findet und schlimmstenfalls noch attackiert (nur halt nicht auf die Religion bezogen).
Ich würde gerne ergründen, was du mit deinen Posts bezweckst - einerseits scheinst du extrem harmoniesüchtig zu sein und versuchst diese auf Teufel komm raus in Situationen zu erzwingen (bzw. du rätst dazu) und passend zu machen, was definitiv nicht passt.

Zur anfänglich empfundenen Harmoniesucht gesellt sich bei dir aber eine gewisse Bösartigkeit, die du gegenüber den TE bzw. wenn die männlich sind ggü. deren Partnerinnen in deinen Argumenten walten lässt, die kaum zu überbieten ist. Ich denke da nur an den Thread des jammernden Betrügers, dem du geraten hattest, die Affäre zu behalten, seiner Frau nichts zu sagen und weiterzumachen wie bisher, um die FAMILIE - die es so gar nicht mehr gab - zu erhalten. Dafür ist dir alles recht - lügen, betrügen, unter den Teppich kehren, aushalten.

Oder die Frau, die endlich getrennt war von einem Mann samt Familie, in der sie ständig getriezt wurde - die sollte deiner Meinung nach selbige um des guten Freidens und des volljährigen Sohnes willen dessen Feier weiterhin in ihrer Wohnung abhalten und sich auch sonst um Harmonie bemühen - da ihr (volljähriger) Sohn sonst einen Schaden davontrüge. und jetzt machst du hier weiter und vergleichst die TE mit Antisemiten und anderem Gesox - bist du irgendwie krank? Hier geht's nicht mehr um "eine andere Meinung haben" du bist ein ganz übler, schleimender Manipulator, dem nichts zu niedrig ist, um es einzusetzen. Und das unter dem Deckmäntelchen, Harmonie zu wollen.
Meine Meinung wäre dieselbe, wenn du HerrLöwe wärst und dasselbe mit umgekehrten Geschlechterrollen geschrieben hättest.
Genau das nehme ich dir auch nicht ab.
Sich fügen, sich den Wünschen ihrer männlichen Nachkommen, Partner zu fügen, alles einzustecken, damit aus deiner Sicht ein trügerischer Frieden gewahrt ist.
Das stimmt. Ich kann dir nicht helfen, so wie ich Rassisten, Antisemiten, sexfeindlichen Gläubigen und anderen Intoleranten auch nicht helfen kann.
Ich will dich damit gar nicht zu sehr in einen Topf werfen, denn bei dir scheinen mir noch etwas Eifersucht, Missgunst und Neid hinzuzukommen.
Du bist wirklich nicht ganz dicht.
Dass dein Mann Absolution will, finde ich übrigens auch nicht zielführend. Er sollte das lassen, weil es nichts bringt außer schlechter Stimmung zwischen euch.


Ich will alle guten Freunde meiner Freundin auch gut Kennenlernen. Damit bin ich ausnahmslos gut gefahren.
 
  • #27
Ja natürlich ist das nachvollziehbar.

Auch mein Ex ist heute mein bester Freund. Vor 17 Jahren waren wir mal ein Paar.

Seit der Trennung sind wir nun befreundet und wir haben viel Spaß zusammen, unternehmen viel gemeinsam, wandern, etc...
Darüber hinaus läuft wirklich NULL zwischen uns.

In den Zeiten wo er in einer Beziehung war, oder jemanden kennen lernte, war es halt eben nicht so.

Ich hätte das auch selber nicht als angemessen empfunden, ihn dann ständig zu kontaktieren, etc...

Er hat zwischendurch mal angerufen und gefragt, wie es mir geht, oder wenn er etwas auf dem Herzen hatte, aber wesentlich mehr war da auch nicht.

Ich selber hätte das auch als merkwürdig empfunden, hätte er dann noch so viel Zeit mit mir verbringen wollen.

Er hat zwar seinen Freundinnen klar gesagt, in welchem Verhältnis wir zueinander stehen, aber es war auch klar, dass der Kontakt dann nicht mehr so intensiv war.

Was ich auch als völlig normal empfand.

Natürlich haben wir uns mal auf einen Kaffee in der Stadt getroffen, ein Eis zusammen gegessen, hat mir bei Reparaturen geholfen, etc....

Aber wie gesagt, ich wäre mir selber fehl am Platze vorgekommen, wäre ich diesen Zeiten derart präsent gewesen.

Und ja, es verbindet eine gemeinsame Zeit, das ist richtig, ändert aber nichts an der Tatsache, dass Ex nun mal Ex ist....
Das wäre etwas, was ich akzeptieren könnte. Ein klares Stoppschild für die Ex ohne dass der Kontakt gleich komplett abgebrochen wird. Nichts gegen ein gelegentliches Telefonat oder eine Tasse Cafe auf der Straße. Wenn es das wäre, hätte ich hier nicht geschrieben. Ich denke das Problem ist ihre Intension da mehr erstehen zu lassen

Diese Mail sprach von einer ganz einzigartigen Freundschaft, für die natürlich viele kein Verständnis haben würden ...usw.
 
  • #28
Ich würde gerne ergründen, was du mit deinen Posts bezweckst - einerseits scheinst du extrem harmoniesüchtig zu sein und versuchst diese auf Teufel komm raus in Situationen zu erzwingen (bzw. du rätst dazu) und passend zu machen, was definitiv nicht passt.

Zur anfänglich empfundenen Harmoniesucht gesellt sich bei dir aber eine gewisse Bösartigkeit, die du gegenüber den TE bzw. wenn die männlich sind ggü. deren Partnerinnen in deinen Argumenten walten lässt, die kaum zu überbieten ist. Ich denke da nur an den Thread des jammernden Betrügers, dem du geraten hattest, die Affäre zu behalten, seiner Frau nichts zu sagen und weiterzumachen wie bisher, um die FAMILIE - die es so gar nicht mehr gab - zu erhalten. Dafür ist dir alles recht - lügen, betrügen, unter den Teppich kehren, aushalten.

Oder die Frau, die endlich getrennt war von einem Mann samt Familie, in der sie ständig getriezt wurde - die sollte deiner Meinung nach selbige um des guten Freidens und des volljährigen Sohnes willen dessen Feier weiterhin in ihrer Wohnung abhalten und sich auch sonst um Harmonie bemühen - da ihr (volljähriger) Sohn sonst einen Schaden davontrüge. und jetzt machst du hier weiter und vergleichst die TE mit Antisemiten und anderem Gesox - bist du irgendwie krank? Hier geht's nicht mehr um "eine andere Meinung haben" du bist ein ganz übler, schleimender Manipulator, dem nichts zu niedrig ist, um es einzusetzen. Und das unter dem Deckmäntelchen, Harmonie zu wollen.

Genau das nehme ich dir auch nicht ab.

Sich fügen, sich den Wünschen ihrer männlichen Nachkommen, Partner zu fügen, alles einzustecken, damit aus deiner Sicht ein trügerischer Frieden gewahrt ist.

Du bist wirklich nicht ganz dicht.
Danke Ina....ich hätte es so nich ausdrücken können , aber ich stimme dir zu.
Nur kann ich den Post, den du zitiert hast nicht finden.....
Kann er das wieder gelöscht haben?

Mod.-Anm: Der Post wurde nach einer Meldung gelöscht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #29
Diese Ex ist schon sehr übergriffig und der arme Mann kann sich wieder nicht wehren.
Ex ist Ex, da brauche ich keine regelmässigen Treffen.
Kinder dürften die Beiden ja keine miteinander haben.
Ich sehe meinen Exmann hin und wieder, aber nur weil wir 2 Söhne miteinander haben und Enkelkinder. Gefühle gibt es da überhaupt keine mehr. Zu meinen Ex Freunden habe ich keinen Kontakt mehr.
Ja. 😀😀😀 da muss ich wirklich lachen.
Es sieht es nicht und wenn ich ihm sage was sie beabsichtigt ändert er sein Handeln doch nicht......
 
  • #30
Als ich meinen Freund kennenlernte, lebte er- fast geschieden- noch mit der Exfrau in einer WG.

Können halt noch ganz gut, trennen sich dann räumlich nicht. Müssen sich ja nicht alle nach einer Trennung mit Kochtöpfen und Messern bewerfen.

Sie mochte mich nicht, das konnte ich auch spüren, aber das musste sie ja auch nicht.

Problem Nummer eins. Ihr könnt nicht miteinander.
Habt ihr das überhaupt einmal probiert?


Das wird alles völlig normal..so ein bisschen wie Patchwork.

Warum denn auch nicht?
Verstehen sie noch gut, wieso muss man immer alles kaputtmachen?

Ich finde eine so innige Beziehung zur Exfrau wie er nämlich nicht so locker und normal. Ich bin auch nicht der Kommunentyp.

Problem Nummer 2.
Er hat eine andere Form des gemeinschaftlichen Lebensstils wie Du. Das wird sich natürlich nie ändern.

Ich habe ihm dann mal erklärt, was da wirklich läuft: Sie will nicht aus der Comfortzone heraus, dass sie weiterhin Zugriff auf ihn hat und es wird mehr.

Natürlich will sie da nicht raus. Es läuft doch auch gut für beide. Dich stört es mehr denn ihn.

Und er nimmt den Duktus auf und sagt, dass er jetzt gerade erst quasi im Trennungsjahr ist. Und dieses brauche er, um dann ein neues Buch zu schreiben.

Sie waren 30 Jahre vertraut und beide wollen das nicht so einfach wegschmeissen.

Ich empfinde es quasi wie eine Einladung: Bitte warte noch, aber das wird schon.

Er will, dass sich die Situation normalisiert und alle drei beteiligten eine gute Lösung finden. Er will keinen Streit mit seiner Ex. Er lässt es jetzt erstmal so laufen.


Ich finde, dass er mehr Rücksicht darauf nehmen müsste, dass ich wirklich darunter leide. Er findet, ich müsse das akzeptieren, dass er eine tiefe Vertrautheit zu ihr hat, weil sie 25 Jahre zusammen waren.

Er weiß das, aber Du hast zwischen die Beiden einen keil getrieben. und das wird sich auf die dauer negativ auf eure Beziehung auswirken.


Bleiben oder Gehen.

Kompromiss: Rede mir ihr. Ohne Vorverurteilungen. Höre Dir doch einfach mal ihre Meinung an. Lass Dich doch erstmal darauf ein.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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