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Gast

  • #1

Torschlusspanik mit 26?

Hallo zusammen,

ich weiß gar nicht so genau wie ich anfangen soll,

also ich bin w 26 werde bald 27 und bin single, normal bin ich auch zufrieden damit, ich bin einfach nicht wirklich auf der Suche nach einer Beziehung, ich hab grade mein Studium beendet und habe noch so viele Sachen vor in meinem Leben die Vorstellung eine Familie zu gründen und mich fest an jemanden zu binden ist für mich irgendwie noch weit weg und überhaupt fühle ich mich dafür auch um ehrlich zu sein noch nicht bereit.

Bisher habe ich mich ja auch immer relativ jung gefühlt.

Doch seitdem ich vorübergehend nun wieder in meiner alten Heimat bin entwickele ich Torschlusspanik, ich komme aus einer Kleinstadt so um die 9.000 Einwohner und hier sind mittlerweile wirklich fast alle verheiratet haben Kinder oder zumindest einen Partner mit dem sie schon 5 oder 6 jahre zusammen sind.

Bisher da dachte ich ja immer das ich für die Familienplanung noch Zeit habe, doch irgendwie scheinen da die meisten Frauen hier in meinem Alter anderer Meinung zu sein, mir wurde gesagt das die meisten Männer in meinem Alter schon alle vom Markt sind und sich schon längst fest gebunden hätten und es fast unmöglich wäre nun noch einen Mann ohne Vorgeschichte sprich ohne schon mal verheiratet, Kinder etc. zu finden. Und meine Einstellung ziemlich naiv wäre und ich nun wirklich ja auch nicht mehr die jüngste sei.

Nun komme ich mir irgendwie wirklich absolut unreif vor weil ich im Grunde ja noch nicht dazu bereit bin.
Ich komme mir vor wie eine Minderheit und mache mir ziemlich viele Gedanken.

Vielleicht kennt von euch ja jemand das Gefühl oder kann ein bisschen von seinen Erfahrungen und Umfeld berichten.
 
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Gast

  • #2
... mir wurde gesagt das die meisten Männer in meinem Alter schon alle vom Markt sind und sich schon längst fest gebunden hätten und es fast unmöglich wäre nun noch einen Mann ohne Vorgeschichte sprich ohne schon mal verheiratet, Kinder etc. zu finden. Und meine Einstellung ziemlich naiv wäre und ich nun wirklich ja auch nicht mehr die jüngste sei.
*Lach*. Da scheinen wohl ein paar desillusionierte und nicht mehr ganz so knackige Damen in deiner Umgebung bemerkt zu haben, daß eine gebildete junge Frau wie Du eine echte Bedrohung für ihre heile Spießerwelt darstellt.
Betrachte solche Äußerungen einfach als unfreiwilliges Kompliment.

m
 
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  • #3
Ansich ist 26 Jahre noch kein Alter für eine Frau.
Allerdings wird die Situation auch nicht besser, je länger du wartest.
 
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  • #4
das hört sich für mich EXTREM provinziell an. Erstens sind diese Ansichten schon sehr engstirnig. Zweitens ist es für mich auch typisch Provinz, dass man sich dermaßen in die Angelegenheiten von anderen einmischt. Drittens ist die ein oder andere Kleinstadtmami vielleicht ein bisschen neidisch? Lächle, pack Deine Sachen und dann zurück in die Großstadt. Dort bist Du nämlich in der Tat noch jung..... w 40
 
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  • #5
Mit 26 bist Du doch noch blutjung! Geniesse Dein Leben und mach Karriere. Selbst in 10 Jahren kannst Du immer noch Kinder bekommen und unbelastete Männer gibt es auch dann noch in entsprechender Auswahl.

m.
 
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  • #6
Liebe FS,

ich habe genau in Deinem Alter ein Klassentreffen erlebt, bei dem mir die meisten meiner Klassenkameraden im Kopf total gealtert erschienen und zum Teil schon spießbürgerlich vorkamen. Ich als Ältester kam mir da (zum Ende meines Studiums) völlig fehl am Platz vor. Aber, oh Wunder: schon beim nächsten Klassentreffe und erst recht beim übernächsten hatte sich das Bild total gewandelt. Die anderen hatten inzwischen festgestellt, dass man mit Mitte 30 doch noch jung ist und so seine Träume hat (inzwischen war auch die eine oder andere frühzeitig geschlossene Ehe schon wieder Geschichte).

Lass Dir also nichts von außen einreden; wenn Du soweit bist, wirst Du es schon merken und hoffentlich verwirklichen.

Viel Glück.

m, 45
 
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  • #7
In meinem Freundeskreis haben sich mehrere Singles mit deutlich über 30 gefunden, die kaum noch dran geglaubt hatten, den richtigen Partner zu finden.

Was mich wundert, du hast studiert, vermutlich nicht in der Kleinstadt, warum lässt du dich von Provinzlern aus der Ruhe bringen, du solltest doch mitbekommen haben, das in urbanen Gefilden die Dinge anders laufen.

Ich komme vom Land, Viele, die hier früh angefangen haben sind schon wieder getrennt oder nicht gerade glücklich.

Fang blos nicht an krampfhaft zu suchen, das merkt das andere Geschlecht sofort.

Alles Gute!
 
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  • #8
@FS: ja die Situation kenne ich selbst w 29 nur zu gut. Ich liege in den letzten Zügen meines Studiums; fühle mich als Single ganz wohl und erlebe bei jedem Heimatbesuch wieder, das meinem alter Freundeskreis scheinbar nix anderes mehr einfällt außer Heirat; Bausparvertrag und Kinder..
Nix gegen Kinder und wenn es sie glücklich macht, sollen sie bloß heiraten aber ich fühle mich auch noch absolut nicht bereit dafür. Mir würde es für den Anfang schon reichen, wenn ich mal ein paar nette neue Leute kennenlernen würde, die sich für verschiedene Dinge interessieren und mit denen man etwas unternehmen kann.
 
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  • #9
Liebe FS,

du trägst doch die Antwort auf deine Fragen schon in dir: Du schilderst sehr klar, dass du momentan noch keine Beziehung oder Familiengründung willst. Also. Dann lass dich bitte nicht unter Druck setzen. Du bist weder zu spät dran noch irgendwie unreif. Wenn die Zeit gekommen ist, wirst du dich auf die Suche machen oder dich finden lassen, und zwar völlig freiwillig und nicht weil andere sagen, dass...etc. Man sollte solch elementare Dinge wie Partnerschaft oder Kinder niemals aus einem Gefühl der vermeintlichen Abhängigkeit angehen, also nach dem Motto: Ich muss jetzt unbedingt einen Partner suchen, obwohl ich eigentlich noch gar nicht will. Nein, so nicht. Hab Vertrauen ins Leben und in dich! Alles Gute.
 
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  • #10
Vermutlich willst Du das nicht hören, aber ich war damals mit 29 "vom Markt", meine Frau war 26. Beide studiert, mehrsprachig, bereits im Ausland gelebt, aus Grosstädten etc. Und viele unserer Freunde auch ...

Du kommst halt so langsam an dem Punkt an, wo der nächste "Schuss" sitzen sollte, sonst kratzt Du nach einer 3-Jahres Beziehung an die 30 und gerätst richtig in Panik.

Also ja, die Männer sind zunehmend gebunden aber nein es gibt noch genügenden "ohne Vorgeschichte". Ja Du bist nicht mehr die jüngste aber noch jung genug.

Kein Grund zur Torschschlusspanik aber wenn möglich, sollte der richtige in den nächsten 2 bis 3 Jahren aufkreutzen.

M45
 
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  • #11
Ich glaube sagen zu können, daß du noch gar nicht so weit bist, überhaupt in der Situation zu sein, Klarheiten und Entscheidungen zu artikulieren. Du bist ja noch gar nicht auf dem eigentlichen " Spielfeld " und scheinst generell sehr wenig Umgang mit Männern zu haben und ein sehr zartes Wesen zu besitzen.
Lass dich vor allem nicht von außen unter Druck setzen; das ist allerdings ein sehr typisches Kleinstadtverhalten, indem man nach vorgesalzenen Mustern lebt ( Haus, Familie, Auto - alles bis spätestens Mitte 20 ) , um sich außen "angemessen" darzustellen. Stell deinem Herzen einmal die Frage, ob du dich in einer solchen Umgebung wohlfühlst und danach, wie du auf Menschen zugehen möchtest, um dich möglichst ehrlich und offen zu zeigen oder gar nur im Berufswesen aktiv sein möchtest, weil dich nähere Begegnungen mit Männern womöglich gar nicht reizen... Finde dich selbst.
Am besten geht das, wenn man meiner Erfahrung nach sein Nest für längere Zeit, wenn nicht für immer, verlässt.

M,29
 
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  • #12
Die anderen Kommentatoren haben eigentlich schon alles gesagt.
Du bist noch sehr jung, lass' Dich bloss nicht unter Druck setzen oder resigniere gar.
Für Dich ist noch alles möglich!
W 46
 
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  • #13
Als ich mit 28 nach dem ersten Studium meinen ersten Job in der Provinz annahm- alleine und ungebunden und ohne Freundin jemals gehabt zu haben - habe ich auch gedacht, " Oh jetzt bist DU alt!" So gesehen hatte ich da auch noch keine Vorgeschichte und hätte somit in Dein Schema gepasst. Ich habe dann versucht ne Frau zu finden. Hat dann auch geklappt, habe aber dann nich auf die innere Stimme gehört. Die Folge: nach 13 Jahren wieder alleine, ein gemeinsames Kind (13) - das ich sehr lieb habe.

Also das Fazit: Nach dem Studium ist das erstmal wie so eine Zäsur, lass Dich nicht verrückt machen. Aber auf dem Land hast Du auch mal die MUße, über Dein zukünftiges Leben nachzudenken, während in der Stadt die Ablenkung doch größer ist. Also nutze sie, aber nicht zu lange. Provinzialität kann auch abfärben.
 
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  • #14
Also hier in den Großstädten gibts 1000 Männer, die sich noch nicht mal mit 40 festlegen wollen auf Familie und Kinder(wobei die in der Regel doch irgendwie nicht normal sind).
Aber mit 26 muss man heutzutage doch noch nicht heiraten? Hilfe??!
Mit Anfang 30 reicht das immer noch locker.
Und wer sagt, dass getrennte und geschiedene Männer soo schlecht sind? Manchmal haben die schon etwas gelernt und wissen, worauf es ankommt in einer Beziehung.
Mach dir da mal keine Gedanken.
Deine Freundinnen sind dann mit ANfang 30 dafür schon wieder alle geschieden ;-)
w,40
 
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  • #15
Es klingt zwar arrogant, aber: DIe Zeitrechnung von Akademikern und Nichtakademikern ist eine andere: Am Beispiel Deines Dorfes.

Die meisten Frauen, die in Deinem Alter fest gebunden sind und auch schon Kinder haben, haben doch den Lebensweg. Schule (Realschulabschluß mit 16), danach Lehre mit 19 fertig, ein paar Jahre arbeiten und dann kommt eigentlich nichts Neues mehr. Das Geld für eine Familie ist auch vorhanden, den Freund hat man vielleicht in der Lehre oder Dorfdisko kennengelernt. Die Auswahl an pot. Männern ist recht groß, vom Mann mit Lehrabschluß bis zum Akademiker paßt alles.

Das ist ein völlig anderer Weg, als der eines durchschnittlichen Akademikers: Abitur mit 19. Diplom mit durchschnittlich 27 lt. Statistik, evtl. Umzug, ein paar Jahre arbeiten, dann stimmt auch das Geld für die Familie. Erst jetzt, mit fast 30 ist ein Akademiker familienmäßig so weit, wie die anderen mit vielleicht 21. Und mal ehrlich: Wen von den Männern Deiner Bekannten würdest Du als Freund haben wollen? Die meisten leben in einer ganz anderen Welt als Du.

Nicht umsonst werden studierte Frauen später schwanger oder gar nicht. Oft fehlt ihnen der studierte Mann auf Augenhöhe, den sie anstreben..Downdaten geht bei Frauen meist gar nicht. Die meisten dieser Männer daten auch nach unten und sind dann mit 32 mit der 24jährigen Sekretärin oder Krankenschwester liiert.

Ergo: Eine studierte Frau hat es sicherlich schwerer, den passenden Mann zu finden.
 
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  • #16
Ergo: Eine studierte Frau hat es sicherlich schwerer, den passenden Mann zu finden.
Eine studierte Frau hat einen anderen Anspruch, aber verkehrt in der Regel durchaus auch in Kreisen, in denen es genug studierte Männer gibt - solche Verallgemeinerungen stimmen einfach nicht und studierte Männer mit gewissem Anspruch wollen oft auch eine studierte Frau, mal abgesehen von den ganzen arroganten schnöseligen Typen, die sich ein Trophy-Wife suchen... das ist dann eine erfolgreiche gut aussehende Anwältin oder ein studiertes Model, aber keine popelige Krankenschwester oder Assistentin.
Also in meinen Freundeskreisen haben die studierten erfolgreichen Männer entweder blutjunge studierende Models zur Freundin (die wechseln dann aber alle 2-3 Jahre) oder erfolgreiche studierte Frauen, gerne auch promoviert und natürlich ebenfalls gut aussehend.
Aber viele wollen gerne auch eine Frau in ihrem Alter oder haben eine Frau in ähnlichem Alter (- 3 Jahre) geheiratet ... und das mit ANfang-Mitte 30.
 
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  • #17
Falsch, um einen passenden Mann zu finden, das hat doch nicht damit zu tun, ob man studiert hat oder nicht. Auch wenn man nur den Realschulabschluss hat und arbeiten geht, kann es durchaus schwer sein, einen passenden Mann zu finden. Ziemlich oberflächlich so zu denken!
 
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  • #18
Ich stimme Gast 15 darin zu, dass heutzutage Männer, die selbst "etwas zu bieten haben" an eine Frau die gleichen Ansprüche haben. Der gut verdienende junge Steuerberater, der die Sekretärin oder Arzthelferin nimmt, stirbt aus. Vor zwanzig Jahren war das eher üblich. Da junge Männer aus den Fehlern der älteren Männer gelernt haben, die nach einer kaputten Ehe das Sozialamt ersetzen müssen, orientiert sich die junge Generation zu Recht auf gleicher Ebene, so dass die Fragestellerin noch genug Männer mit gleichem Niveau finden wird. Irgendwann bekommt fast jeder die Bereitschaft, sich zu binden. Trotzdem: mit 26 habe ich meine Jugendliebe aus Heiratsunlust verloren und festgestellt, dass die Auswahl geringer geworden war und absolut keine andere Frau nur entfernt an sie herangereicht hat. Wenn der Fragestellerin bis jetzt der "Richtige" nicht begegnet ist oder sie sich noch nicht binden will, ist das eben so. Aus heutiger Sicht würde ich aber sagen, dass man sich glücklich schätzen kann, wenn man früh die Richtige oder den Richtigen findet. Sonst nimmt man irgendwann mit Mitte dreißig eben den, der in der Nähe ist und bereut es bald.
 
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  • #19
Diese Erfahrung machen viele Frauen, die sich nur auf die Karriere oder das Studium konzentriert und dabei das Zwischenmenschliche vollkommen außer Acht gelassen haben. Es ist nun einmal so, dass Männer für eine Familiengründung Frauen im Alter von Anfang bis maximal Mitte Zwanzig stark bevorzugen. Für die Frauen, die dann noch als Single durch die Welt wandern, ist der Zug eigentlich schon abgefahren. Die sind dann der übrig gebliebene Rest.

Dies mag jetzt hart für dich klingen, aber als potentielle Partner bleiben für dich in erster Linie geschiedene Männer, die meistens schon Kinder haben. Doch auch mit einem solchen Mann könntest du prinzipiell eine glückliche Beziehung führen, auch wenn es sich qualitativ immer anders anfühlen wird als mit einem Mann ohne "Altlasten". Ich hoffe, du hast aus deinem doch sehr übertriebenen Karrierestreben gelernt und wirst deine Erkenntnisse an junge Menschen in deinem Umfeld weitergeben, damit ihnen solche Erfahrungen erspart bleiben.
 
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Gast

  • #20
"Karrierestreben" ist ja gut. Was aber zB mit meiner Freundin, die nun mit Ende 20 nach langjähriger Beziehung ungewollt wieder Single ist?
w
 
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  • #21
Diese Erfahrung machen viele Frauen, die sich nur auf die Karriere oder das Studium konzentriert und dabei das Zwischenmenschliche vollkommen außer Acht gelassen haben. Es ist nun einmal so, dass Männer für eine Familiengründung Frauen im Alter von Anfang bis maximal Mitte Zwanzig stark bevorzugen. Für die Frauen, die dann noch als Single durch die Welt wandern, ist der Zug eigentlich schon abgefahren. Die sind dann der übrig gebliebene Rest.

Dies mag jetzt hart für dich klingen, aber als potentielle Partner bleiben für dich in erster Linie geschiedene Männer, die meistens schon Kinder haben. Doch auch mit einem solchen Mann könntest du prinzipiell eine glückliche Beziehung führen, auch wenn es sich qualitativ immer anders anfühlen wird als mit einem Mann ohne "Altlasten". Ich hoffe, du hast aus deinem doch sehr übertriebenen Karrierestreben gelernt und wirst deine Erkenntnisse an junge Menschen in deinem Umfeld weitergeben, damit ihnen solche Erfahrungen erspart bleiben.
Mich ärgern solche Pauschalurteile. Nein, es sind nicht nur die Frauen, die das Zwischenmenschliche außer Acht gelassen haben. Das mag ein kleiner Prozentteil sein. Aber es ist eben immer einfacher, schwarz-weiß zu denken als mal über den Tellerrand zu schauen...
Also nein, es sind auch Frauen
- die im Alltag generell wenig Kontakte zu Männern haben, um einen passenden Partner zu finden (frauenlastiges Studienfach oder Ausbildung, nur Frauen im Freundeskreis)
- die lange an die Herkunftsfamilie gebunden sind oder waren, zb. durch Krankheit oder Pflege
- die generell erst spät Interesse an Männern entwickeln (Spätzünder)
- die eher ernsthaft und keine Partygänger sind
- die aus religiösen Gründen bis zur Ehe keine Beziehung führen dürfen
- die sich nicht jedem Mann an den Hals werfen, sondern genau hinsehen
- die lange in einer Beziehung waren und die dann auseinander ging

Ich kenne einiger solcher Frauen und was mir häufig positiv an ihnen auffällt, ist ihre Unverbrauchtheit und Reife. Ein geschiedener Mann mit KIndern würde da gar nicht passen.
Und welche 20 bis 25Jährige gründet schon eine Familie? Ich weiß ehrlich nicht, in welchen Kreisen du dich bewegst...
 
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  • #22
Es ist nun einmal so, dass Männer für eine Familiengründung Frauen im Alter von Anfang bis maximal Mitte Zwanzig stark bevorzugen. Für die Frauen, die dann noch als Single durch die Welt wandern, ist der Zug eigentlich schon abgefahren. Die sind dann der übrig gebliebene Rest.
Die FS ist 26 Jahre alt, mittlerweile evtl. 27. In diesem Alter vom "übrig gebliebenen Rest" zu sprechen, ist, gelinde ausgedrückt, totaler Kokolores. Sicher sind Frauen Anfang bis Mitte 20 auf dem Höhepunkt ihrer Attraktivität (und auch darüber hinaus), allerdings würde ich (m, 32) unter keinen Umständen ernsthaft an eine Familiengründung mit dieser relativ sprunghaften Gruppe denken. Die sollen sich erstmal ihre Hörner abstoßen und ihre Jugend genießen. Andernfalls kann man bei der Heirat gleichfalls die Scheidungspapiere unterzeichnen.

Dies mag jetzt hart für dich klingen, aber als potentielle Partner bleiben für dich in erster Linie geschiedene Männer, die meistens schon Kinder haben.
Das halte ich für mehr als unwahrscheinlich. Viele Männer haben bis Mitte 30 weder Ex-Frau, noch Kinder.
 
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  • #23
@ #18

Ich suche in Deinem Beitrag den Hinweis auf Satire, aber erschreckenderweise finde ich ihn nicht.

Mit 26 und älter findet man garantiert noch einen Mann, der keine Ehe-Vorgeschichte hat und "unverbaut" ist.
Ich könnte mich über die Weisheiten in Deinem Beitrag kringelig lachen, wenn er nicht so unsagbar weltfremd wäre.
 
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  • #24
mach dir mal darueber keinen zu grossen kopf. Ich komme auch aus so einer "kleinstadt" - und letztens mit ein paar alten bekannten gequatscht und erfahren wer mit x geheiratet hat. Meist Junge dinger mit 25 einen 40 jaehrigen knacker...

Es war auch sehr interessant wieviel meiner alten Klassenkameraden in den letzten zwei jahren geheiratet haben, hab mir auch darueber gedanken gemacht, aber nicht allzu lange.

Aber ist doch egal, was andere machen, wer sich mit anderen verlgeicht in sachen beziehungen komtm sich schnell klein vor...
 
  • #25
Zu Klassentreffen anfangs gleich nach dem Studium haben wir im Grunde alle bereits Familie und Kind (er) gehabt. Das war damals so. Ich hatte mein Studium mit 24 beendet.
Zu unseren heutigen Klassentreffen unterhalten wir uns über unsere kaputten Beziehungen und die sind bei allen kaputt, außer bei dem einen, der erst mit Mitte 30 geheiratet hat...na ja und das ewig verliebte Pärchen, die sind es heute noch.
Wir sind jetzt alle Ende 40 und leben über die gesamte Republik verstreut in Großstädten und ländlichen Gegenden.
Was ich damit sagen will: ganz wichtig ist, daß du dein eigenes Leben lebst, so, wie es dir am angenehmsten ist.
Der Streß mit allen Dingen, die noch auf dich zukommen, kommt von ganz allein....aber werd nicht zur ewig suchenden, Verkorksten, die plötzlich mit Anfang 40 aus dem Egotöpfchen kommt und der die biologische Uhr auf dem Kopf fällt!
 
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  • #26
Naja. Den/Die Richtige(n) finden in dem Alter ist nicht das Thema. Problematischer finde ich, wenn im Vorfeld quasi 0 Beziehungserfahrung gesammelt wurde. Um den den richtigen Partner auch halten zu können, muss auch dahingehend eine gewisse Reife vorhanden sein. Und da sehe ich eher das Problem.
 
  • #27
Zufällig bin ich ja auch gerade in dem Alter der Fragestellerin...;) und ich kann dazu nur sagen: Manchmal zieht man aus falschen Informationen die falschen Schlüsse. Das heisst nicht im Sinne der doppelten Verneinung, dass der gezogene Schluss dann wiederum richtig ist, nein. Manchmal hat das einfach praktische Gründe. Ich kann dazu nur sagen: Ich habe definitiv keine Torschlußpanik, in keinem der verschiedenen Wortbedeutungen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, mit 50 Torschlußpanik zu haben oder tickende Biouhren zu hören. Dazu ist mein Leben viel zu klar strukturiert. Mein Lebensplan steht im Großen und Ganzen fest.
Was übrigens Nummer 25 da schreibt, finde ich schon ziemlich bedenklich. Jemand kann doch kurze Beziehungserfahrungen haben und trotzdem die nötige Reife für eine folgende lange Beziehung haben. Es kommt eben immer darauf an, wie gut die Beobachtungsgabe ist, damit man das, was man bei anderen Beziehungen feststellt und erkennt nicht selber macht. Das hat auch mit einer gewissen Intelligenz zu tun, möglichst nicht dieselben Fehler zu machen, die andere machen.
 
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  • #28
Diese Erfahrung machen viele Frauen, die sich nur auf die Karriere oder das Studium konzentriert und dabei das Zwischenmenschliche vollkommen außer Acht gelassen haben. Es ist nun einmal so, dass Männer für eine Familiengründung Frauen im Alter von Anfang bis maximal Mitte Zwanzig stark bevorzugen. Für die Frauen, die dann noch als Single durch die Welt wandern, ist der Zug eigentlich schon abgefahren. Die sind dann der übrig gebliebene Rest.

Dies mag jetzt hart für dich klingen, aber als potentielle Partner bleiben für dich in erster Linie geschiedene Männer, die meistens schon Kinder haben. Doch auch mit einem solchen Mann könntest du prinzipiell eine glückliche Beziehung führen, auch wenn es sich qualitativ immer anders anfühlen wird als mit einem Mann ohne "Altlasten". Ich hoffe, du hast aus deinem doch sehr übertriebenen Karrierestreben gelernt und wirst deine Erkenntnisse an junge Menschen in deinem Umfeld weitergeben, damit ihnen solche Erfahrungen erspart bleiben.
Vorsicht Satire? Ich saß eben ausnahmsweise mal nicht allein vor dem PC und der Beitrag hat unser ganzes Büro erfreut. Danke, wir haben uns schlappgelacht. Es gibt nur zwei Gruppen von Menschen, die so was von sich geben: Frauen, die nichts drauf haben und die deshalb die Frauen, bei denen das anders ist und die einen anspruchsvollen Beruf lernen, beneiden und ihnen den Erfolg madig machen und Männer, die mittlerweile wissen, was sie an einer intelligenten und erfolgreichen Frau haben, vom Gegenteil überzeugen wollen, nämlich aus einem Vorteil einen Nachteil machen wollen Bis vor zwanzig Jahren ging das noch (Stichwort "Karrierefrau", was suggerieren sollte, dass fehlender Anspruch an die eigene Leistung positiv und das Gegenteil negativ ist). Dann gibt es noch die Gruppe der Männer, denen Herz und Hirn der Frau wirklich nicht wichtig sind (meistens, weil es ihnen selbst an beidem oder an Selbstbewustsein fehlt) und die sich deshalb schon mit Jugend begnügen. Eine Frau, die mit Anfang bis Mitte zwanzig reif für eine Ehe ist, dürfte die Ausnahme sein.