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Gast

  • #31
Eine moderne Frau denkt nicht an Absicherung, versorgt sein, Rentenansprüche. Seltsame Vorstellungen vom Leben haben manche hier. Sie sorgt für sich selbst. Auch eine Heirat dürfte daran nichts ändern. Das Thema Heirat wurde im Forum oft genug debattiert, der Tenor dabei ist, daß die meisten Frauen aus romantischen Gründen heiraten wollen, nicht aus pekuniären.

So wäre es auch für mich, sonst hätte ich schon längst geheiratet, um mich "abzusichern". So wurde ich aber nicht erzogen, sondern zur Selbständigkeit, mit Warnung auf die Gefahre, die Frau eingeht, wenn sie finanziell von einem Mann abhängig wird. Wenn ich heiraten sollte, dann, weil es einfach ein Ereignis, das zum Leben gehört.

Vielleicht kannst du mal schauen, welches Modell ihr als Kind vermittelt wurde: arbeitet die Mutter, die Tanten? Was denken diese Frauen über "Frau am Herd?"

Wäre deine Freundin ein "Absicherungstyp", hätte sie den Vater ihres Kindes geheiratet und die "Lage" ausgeschöpft.

W49 (die auch mit 36 und jünger den gleichen Standpunkt vertrat)
 
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Gast

  • #33
Der Beitrag war an UNABHÄNGIGE, MODERNE FRAUEN gerichtet und eben nicht an diejenigen, die durch einen Nameswechsel und diesen ganzen Blödsinn die eigene Identität auslöschen.
Wenn deine ganze Identität an der Erhaltung deines Namens hängt, dann tust du mir einfach nur leid. Eine moderne, unabhängige Frau hat es nämlich nicht nötig, verzweifelt an ihrem Namen zu hängen. Ich bin immer noch ich, egal ob ich Meier, Müller oder Schidt heiße.
Das Übernehmen des Familiennamens ist für mich eher ein Zeichen der Zusammengehörigkeit, ich gebe mich nicht auf sondern wir werden eine Einheit. Das muss natürlich nicht der Name des Mannes sein, es könnte ja auch mein Name sein. Moderne, unabhängige Männer sind nämlich inzwischen auch bereit, den Namen der Frau anzunehmen. Was eben schöner und sinnvoller ist.

Ich denke, die Ehe als Institution hat komplett ausgedient. An der Liebe zueinander ändert ein Trauschein nichts. Also für mich wäre eine kirchliche Hochzeit mehr als ausreichend. Alles andere ist überflüssig.

w /34
An der Liebe zueinander ändert aber auch eine kirchliche Trauung nichts, Eine gegenseitige Liebesbekundung ohne Kirche wäre also mehr als ausreichend. Was würde denn diese kirchliche Trauung ändern? Es geht doch nur um das romantische Klimbim. Und das ist eben scheinheilig.
 
  • #34
Wenn sie dich wirklich liebt, wartet sie auch. Ihr könnt auch noch mit 60 heiraten und sie ist rententechnisch abgesichert. Dann kannst du dir sicher sein, dass sie wirklich dich liebt und dass sie weiter gearbeitet und sich selbst versorgt hat - und beide Rentenansprüche usw. gesichert sind. w/43
Umgekehrt wird ein Schuh draus: weil sie ihn liebt und sich sicher ist, will sie ihn heiraten... Ein Mann, der einen in der Beziehung jahrzentelang (!!), wie Du es vorschlägst, hinhält, nur um zu prüfen, ob sie es ernst meint, ist wohl nicht ganz bei Trost.
Und was Deine Vorschläge zur Rentenabsicherung betrifft: leider sterben Menschen durchaus auch schon vor dem 60. Lebensjahr... Daher ist es sinnvoll einen geliebten Menschen schon vorher abzusichern!
 
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