• #31
Und die Erfahrungen sind nicht Elternhaus nein. Ausbildung. Und es blieb nur ertragen oder Lehre abbrechen und auf der Straße stehen. Weil zurück nach Hause ging nicht. Er holt diese Zeit, die abgehakt war, wieder hoch. Mit all den Gefühlen der Hilflosigkeit und der Ohnmacht. Dafür kann er nix, das ist mir klar.
Das sollte so nicht sein ....

Du lebst also weitestgehend isoliert ( keine Freunde, keine Familie ), er betreibt das Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche, du hast zunehmend das Gefühl „auf Eierschalen“ laufen zu müssen, weil er schnell zu kränken ist, er verachtet „deine Schwäche“, gibt dir das Gefühl nicht gut genug zu sein, durch seine permanente Kritik an dir usw.

Puh, das zeichnet ein ganz klares Bild ab. Geh mal zu ihm für einige Tage auf Abstand. Das sollte gehen, wenn ihr getrennt lebt. Und schau dir das Ganze mal aus der Ferne an. Also nicht mit deinem emotional verklärten Blick, den du da gerade an den Tag legst.

Mit ihm gemeinsam einen Therapeuten aufsuchen, würde ich nicht.
 
  • #32
Ob er absichtlich verletzt, dass weiß ich gar nicht. Man wird einfach in einen Topf mit allen schlechten Frauen der Welt geworfen und zu hören, dass man ne Macke hat ist auch nicht so nett. Aber vielleicht ja sogar wahr. Könnte man trotzdem aus diplomatischen Gründen für sich behalten wenn der andere eh schon angeschlagen ist.

Arbeitskollegen quasi. Man sollte es einfach lassen da was anzufangen, ich weiß bzw ich hätte einfach direkt was anderes suchen sollen als es anfing, dann steckt man da nicht in zwei Zwickmühlen. Aber Corona hat mir mein nebenberufliches Standbein ruiniert, ich verdiene gut, wird woanders schwer ähnlichen Ertrag zu bekommen. Aber dass wird schon irgendwie. Irgendwie geht's immer weiter.

Vielen lieben Dank euch für die netten Worte. Man zweifelt einfach so an sich, wenn rechts plötzlich links usw.
 
  • #33
Ob er absichtlich verletzt, dass weiß ich gar nicht.
Unabsichtlich absichtlich .. denke ich. Er wertet dich ab und das tut er absichtlich, davon kannst du ausgehen. So, wie du ihn darstellst, würde ich es auch lassen, mit ihm gemeinsam zum Therapeuten zu gehen. Ich habe so ein Exemplar in der Familie und mit ziemlicher Sicherheit wird er sich beim Therapeuten als geduldiges Unschuldslamm, dass ausschließlich durch deine Dummheit, deine Macken oder such dir irgendwas aus, so laut und ungehalten wird. Du wirst die sein, die für alles die Verantwortung trägt und das wird er überzeugend rüberbringen.

Diese Behauptung gilt unter der Voraussetzung, dass er das ist, wofür ich ihn deinen Schilderungen nach halte. Das Prinzip ist dann immer dasselbe. Auch wenn der Therapeut das durchschaut, was nicht immer der Fall ist, wird dir das nichts nutzen, weil sich dein Partner nicht ändern wird und auf eine Art auch nicht kann, da in seiner Welt du der Störfaktor bist. Und du bist austauschbar, es würde jeder anderen Frau/Person ebenso gehen. Da du aber schon angeschlagen bist, ist es mit dir noch einfacher, leider.

Ich würde mich dem Tenor der anderen anschließen - bleib lieber allein als dich dadurch (noch weiter) fertigmachen zu lassen.

Vielen lieben Dank euch für die netten Worte. Man zweifelt einfach so an sich, wenn rechts plötzlich links usw.
Das ist leider genau das Ziel deines Partners.
 
  • #34
Mit Therapeut denk ich auch, dass es darauf hinauslaufen wird, dass er sich gut präsentiert- das kann er- und ich die Rolle des Judas zugewiesen bekommen soll. Deswegen hab ich da auch lange dankend abgelehnt. Aktuell hab ich das Gefühl, er will Trennung auch- ich hab ihn ja schon 2, 3x rausgeworfen und jedesmal stand er mit Tränen in den Augen nach 2 Tagen da und hat die Welt nicht verstanden. Ich glaube er sucht nach Bestätigung, dass ich einfach ungeeignet?- und möchte dass von extern nochmal hören. Um abschließen zu können. Deswegen habe ich zugestimmt. Neugierde, gucken ob ich Recht habe und in der Hoffnung, dass dann Ruhe rein kommt. Wenn er hört "ja Herr xy, sie sind ein Heiliger, sie haben was viel besseres verdient". So hat er auch tw ein schlechtes Gewissen denk ich. Er sieht ja, es geht mir nicht gut und hat Angst dass er daran "Schuld" ist. Schuld bin ich ja selbst, dass ich das mit mir machen lasse.
 
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  • #35
Dann kommen so die Reibungspunkte des Alltags. Haushalt etc. Gespräche darüber und so Kleinigkeiten wie was wann wo geplant, enden in lauten Diskussionen
Äh, wie jetzt? Vor 2 Jahren begann es mit Affäre ja oder nein und nach langem hin und her um seine Trennung seid ihr direkt zusammengezogen und schlagt euch jetzt mit Alltagsproblemen wie Haushalt rum, statt erstmal zu gucken, ob Beziehung bei euch überhaupt geht?
Es haben sich doch früh Probleme bei ihm gezeigt mit Impulsivität und "Du bist Schuld". Warum ziehst Du direkt mit so einem Mann zusammen statt aus Distanz zu klären, ob ihr miteinander könnt?
Lass mich raten: er hat kein Geld und bekommt es nicht hin, sich selber eine Wohnung zu suchen und einzurichten. Darum "musste" er zu Dir ziehen und lässt nun seinen Frust darüber an Dir aus.

Ich tanze seit über halben Jahr am Abgrund Burnout- nicht das erste Mal aber diesmal sehr hartnäckig
Kein Wunder, wenn Du Dir so einen Problemfall in Dein Leben holst.
Schaff diesen Mann ab, geh zum Therapeuten und lerne Dein Leben so zu führen, dass Du nicht im Dauerburnout lebst.
Du scheinst grunddsätzlich ein Leben führen zu wollen, für welches Dir das Rüstzeug feht - genau dann hat man diese Folgen.

Ich kann die ganze Nacht nicht schlafen und wenn ich morgens dann immer noch zitternd und verheult dasitze, geht er nur noch abfällig guckend weil er denkt ich will ihn manipulieren oder was auch immer.
Er hat recht:
es ist manipulierend sein Psychoelend so offen zur Schau zu tragen.
Der Mann passt vom Temperament und seiner Kommmunikationskultur nicht zu Dir. Trenn Dich und Du kannst nachts schlafen statt zu heulen.

Ich soll zum Psychiater gehen. Vielleicht wirklich mal ein Projekt um besser mit laut werden klar zu kommen
Das solltest Du tun und Du kommst besser zum Erfolg, wenn da nicht ständig ein Mann um Dich ist, der auf Deinen Schwachstellen rumhämmmert. Also trenn Dich und dann ab zum Psychiater und Psychotherapeuten.

Ist es nicht denkbar in einer Beziehung auf Befindlichkeiten des Partners Rücksicht zu nehmen?
Ja, das gilt aber auch für Dich. So wie Du von ihm forderst, sich zurückzunehmen, so solltest Du selber von Dir fordern, robuster mit seinen Ausfällen umzugehen.
Das kannst Du nicht aus dem Stand? Nun, er auch nicht.

Fazit: es geht nicht miteinander.

Ich diskutiere gern sachlich und lösungsorientiert aber so..
Kann und will er nicht, also trenn Dich.
 
  • #36
Aktuell hab ich das Gefühl, er will Trennung auch- ich hab ihn ja schon 2, 3x rausgeworfen und jedesmal stand er mit Tränen in den Augen nach 2 Tagen da und hat die Welt nicht verstanden.
Das wird er immer wieder tun und dir entweder schwören, dass sich alles ändert und wenn das nichts nutzt, dir alles in die Schuhe schieben und/oder anfangen zu drohen.
Ich glaube er sucht nach Bestätigung, dass ich einfach ungeeignet?- und möchte dass von extern nochmal hören. Um abschließen zu können.
Er schließt nicht ab, er braucht dich als Projektionsfläche. Solche Typen können nicht allein sein, erst, wenn er jemand neues gefunden hat, würde er dich in Ruhe lassen. Sagt er was über seine Exfrau? Weshalb sie getrennt sind?
So hat er auch tw ein schlechtes Gewissen denk ich. Er sieht ja, es geht mir nicht gut und hat Angst dass er daran "Schuld" ist.
Er trägt ja auch Verantwortung dafür, dass es dir schlecht geht, aber ..
Schuld bin ich ja selbst, dass ich dass mit mir machen lasse.
.. wie du selbst erkennst, du auch - er macht, du lässt es zu.
 
  • #37
Natürlich könnte er das alles verändern, wenn er dazu bereit wäre, sich selber zu ändern und daran zu arbeiten, das ist aber nicht der Fall, das macht er nicht, er geht lieber den einfachsten Weg des Widerstandes, in dem alle so belässt, wie es ist!
ich weiß. Ich habe da auch ein schlechtes Gewissen aber ich konnte mich ja schlecht in Luft auflösen. Wir laufen uns ja regelmäßig über den Weg. Kontaktabbruch funktioniert nur, wenn ich auch Arbeitsplatz wechsel. Am besten noch das Land verlassen oder so. Galgenhumor, sorry.
Du bist nicht fair, nicht konsequent zu dir und zu deinen Gefühlen, dein Schicksal!
Er möchte Stand heute gemeinsam mit Therapeut reden, ich denke dass werde ich nochmal wahr nehmen. Und dann entscheiden, obwohl es eigentlich irgendwie schon entschieden ist.
Ich glaube du machst dir selber was vor, indem du Ausreden benutzt und verschiedene schwierige Dinge nur schön redest!
Deine Entscheidung zu gehen, sollte nicht abhängig sein, indem er mit seinem Therapeut redet, uninteressant, der Zug ist längst abgefahren, die Suppe ist völlig ausgelöffelt, das Kind liegt ganz tief im Brunnen! Zeige Mut für dich und deine Handlung und gehe❗
 
  • #38
Ich habe so ein Exemplar in der Familie und mit ziemlicher Sicherheit wird er sich beim Therapeuten als geduldiges Unschuldslamm, dass ausschließlich durch deine Dummheit, deine Macken oder such dir irgendwas aus, so laut und ungehalten wird. Du wirst die sein, die für alles die Verantwortung trägt und das wird er überzeugend rüberbringen.
Davon würde ich auch ausgehen. Die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering, dass ihr da an jemanden gerät, der ihn durchblickt. Und wenn doch, dann wird der schnell als unfähig und inkompetent von deinem Freund entwertet.

Aktuell hab ich das Gefühl, er will Trennung auch- ich hab ihn ja schon 2, 3x rausgeworfen und jedesmal stand er mit Tränen in den Augen nach 2 Tagen da und hat die Welt nicht verstanden.
Klar, weil er von dir abhängig ist. Mir ist das bei dieser Konstellation schon öfter aufgefallen. Die Betroffenen realisieren nicht, wie sehr sie solche Männer eigentlich in der Hand haben. Er verachtet sich selbst für seine Schwächen und projiziert das auf dich.
 
  • #39
Mit Therapeut denk ich auch, dass es darauf hinauslaufen wird, dass er sich gut präsentiert- dass kann er- und ich die Rolle des Judas zugewiesen bekommen soll. Deswegen hab ich da auch lange dankend abgelehnt.

Kein halbwegs seriöser Paartherapeut würde in eurer Situation (so kurz beieinander und so viel für Dich gesundheitsschädliches Gehacke) eine Paartherapie empfehlen, sondern Trennung und jeder bearbeitet seine vorliegende Problematik in Einzeltherapien. Die meisten Paartherapeuten führen ebenfalls am Start Einzelgespräche, um die vorliegende Problematik zu verstehen.

Kein halbwegs seriöser Psychotherapeut führt ein Partnergespräch als Erstgespräch durch, sondern verschafft sich erstmal in x Einzelgesprächen einen Eindruck von seinem Klienten.

Und wenn Du so über Deinen Partner denkst, dann nimm an dem Gespräch nicht teil - seine Probleme, seine Therapie. Da löst er seine Probleme selber.
Du suchst Dir Deinen Therapeuten und löst dort deine Probleme.

Des weiteren solltest Du Abstand zwischen euch bringen - er kommt nicht mehr täglich in Deine Wohnung, sondern Du besuchst ihn genauso oft in seiner Wohnung und kannst gehen, wenn es Dir zuviel wird.
Ebenfalls gehören Feierabende allein in eure Woche, damit Du die benötigten Ruhezeiten hast.

Ansonsten solltest du Deinen Hang zum schnöden Mammon
ich verdiene gut, wird woanders schwer ähnlichen Ertrag zu bekommen.
kritisch überdenken, denn für das, was Du dafür leisten musst, fehlt die die nötige Robustheit.

Du bist ein Mensch, der Ruhezeiten braucht und der körperlich und psychisch leidet, wenn er die benötigten Ruhezeiten nicht bekommt. Burnout ist ja auch ohne ihn Dein Dauerzustand - also Zeit, das endlich mal zu ändern.

Wahrscheinlich musst Du beruflich zurückschrauben, um das Leben führen zu können, für welches Du körperlich und mental geeignet bist.
Bei der Gelegenheit solltest Du auch andenken, dorthin zu gehen, wo Du geringfügige soziale Intergration bereits hast, damit Du Dich nicht wieder an so einen Honk hängen musst um nicht allein zu sein.
 

Laleila

Cilia
  • #40
Leni jein. Vorher Gefühle ja, auch flüchtige Berührungen, viele Gespräche. Sehen manche auch schon als was laufen haben, ich weiß. Ich habe da auch ein schlechtes Gewissen aber ich konnte mich ja schlecht in Luft auflösen. Wir laufen uns ja regelmäßig über den Weg. Kontaktabbruch funktioniert nur, wenn ich auch Arbeitsplatz wechsel. Am besten noch das Land verlassen oder so. Galgenhumor, sorry.

Ihr bestätigt mir im Prinzip, was mir eigentlich auch klar ist. Es ist in diesem relevanten Punkt einfach zu konträr. Dass war vorab nicht klar erkennbar. Vielleicht passt jeder mit einem anderen Partner besser, da prallen so Gegensätze aufeinander.. vielleicht gibt es Frauen, die sowas nicht persönlich nehmen. Die zurück schreien, beide sich Luft gemacht und gut. Wer weiß.

Ich habe ein bisschen auch Angst vor der Einsamkeit die dann wieder Zuhause ist. Wahrscheinlich mit ein Grund das Unvermeidliche hinaus zu zögern. Familie ist kein Kontakt und weil immer Arbeit und viel umgezogen auch wenig Freundschaften. Und die weit weg. Aber hilft ja nix.

Er möchte Stand heute gemeinsam mit Therapeut reden, ich denke dass werde ich nochmal wahr nehmen. Und dann entscheiden, obwohl es eigentlich irgendwie schon entschieden ist.
Es ist keine gute Idee gemeinsam einen Therapeuten aufzusuchen.
Du musst Dich öffnen können, kannst Du nicht rückhaltlos, wenn er dabei ist.

Es würde mich wundern, würde er für sich eine Therapie machen, er hat ja kein Problem Du hast es, in seinen Augen.
Bei ihm werden immer die anderen das Problem sein.

Du nennst es selbst das "Unausweichbare", Das 8chbgut, ich dachte Du hältst noch intensiver "fest"

Alleinsein ist gar nicht so schlimm. Du kannst so zur Ruhe kommen, mal nur für Dich selbst da sein, in Ruhe ausheilen.
Es ist gut, dass ihr noch getrennte Wohnungen habt.

Deine Kommunikation, ihm gegenüber, ist schon jetzt der berühmte Tanz auf rohen Eiern.
Wann immer Du verletzt bist und dies zeigt, wirft er Dir Manipulation vor.
Er tut Dir weh und ist gekränkt wenn Du "Aua" sagst.

Du bist es Dir selbst schuldig, achtsam mit Dir umzugehen.
 
  • #42
für ihn ist es normale Streitkultur und danach geht er ins Bett und schläft friedlich und nächsten Tag ist es für ihn als wäre nix gewesen. Ich kann die ganze Nacht nicht schlafen und wenn ich morgens dann immer noch zitternd und verheult dasitze, geht er nur noch abfällig guckend weil er denkt ich will ihn manipulieren…
Das könnte mein Ex sein, Extreme Streitkultur, Schuldumkehr und der Manipulations-Vorwurf, das kommt mir sehr bekannt vor.
Teils lieb und dann wieder vorwurfsvoll und aggressiv.
Dass er sich ändert, das kannst du vergessen . Ich habe mich aus dieser Beziehung herausbewegt und das war das Beste, was ich tun konnte.
Ich war nach der Trennung auch ziemlich fertig , aber nun bin ich los von ihm und bin wieder neu in einer Beziehung, die wesentlich liebevoller ist , harmonischer ist und es gibt keine Streits . Ich wünsche Dir den Empuls zu gehen und dich von ihm zu trennen, damit du wieder glücklich werden kannst.
 
  • #43
Vielen Dank für eure ehrlichen Worte. Allein sein ist nicht so wild nein, manchmal eben nur schwierig. Haus, Tiere- man kann nicht krank sein, darf nicht nachlassen, muss immer funktionieren- da war einfach die Hoffnung, dass da jemand ist, der einen auffängt, ein geben und nehmen, sich das Leben gemeinsam leichter und schöner machen. Wärme und Geborgenheit. Was man sich eben so wünscht.

Schnöder Mammon ist gut. Ich muss keine Reichtümer verdienen aber ich wohne in einer Gegend und arbeite in Berufen wo Mindestlohn die Regel ist. Ich habe die letzten 20Jahre immer 60/70 Std die Woche arbeiten müssen um überhaupt alles bezahlen zu können. Jetzt bin ich das erste Mal in der Position nur 35/40Std arbeiten zu müssen. Team aufgebaut in den letzten 2Jahren, wo dass auch funktioniert und nu wieder neu anfangen. Wenn man eh schon müde ist, alles eine größere Hürde im Kopf als es reell ist.
 
  • #44
für ihn ist es normale Streitkultur und danach geht er ins Bett und schläft friedlich und nächsten Tag ist es für ihn als wäre nix gewesen. Ich kann die ganze Nacht nicht schlafen und wenn ich morgens dann immer noch zitternd und verheult dasitze, geht er nur noch abfällig guckend weil er denkt ich will ihn manipulieren oder was auch immer.
Der Absatz schmerzt schon beim Lesen .
Dieser Mann tut dir nicht gut.
Klar, die Anziehung war da.
Aber nun merkst du, es geht nicht. Alltagsleben funktioniert nicht
Streitkultur schlecht.
Mach Schluss und schau, dass es dir wieder gut geht.
 
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  • #45
Schnöder Mammon ist gut.... ich wohne in einer Gegend und arbeite in Berufen wo Mindestlohn die Regel ist. Ich habe die letzten 20Jahre immer 60/70 Std die Woche arbeiten müssen um überhaupt alles bezahlen zu können....
Du bist erst 40, d.h. hattest in den letzten 20 Jahren genug Zeit zu überdenken, solche Dinge zu ändern. Jobwechsel ist immer besser als Dauerburnout.
Und warum in einer Niedriglohngegend bleiben, in welcher Du sowieso nicht sozial integriert bist?

Das Heil solchen Elends geht selten von einem Problembären in Männergestalt aus, sondern da muss Frau selber an der Wurzel anpacken.

Wenn man eh schon müde ist, alles eine größere Hürde im Kopf als es reell ist.
Stimmt. Dann macht frau eine psychosomatische Reha und bekommt dort alle Unterstützung, die sie braucht um sich neu zu orientieren - bis hin zu einer von der Rentenversicherung finanzierten Umschulung.

Haus, Tiere- man kann nicht krank sein, darf nicht nachlassen, muss immer funktionieren- da war einfach die Hoffnung, dass da jemand ist, der einen auffängt
Gut, wenn man sich eine Lebenssituation geschaffen/man sich Fesseln angelegt hat, die einem keinen Freiraum zu Veränderungen lässt, sondern den Dauerburnout befördert weil Auszeiten nicht gehen, dann ist nachvollziehbar, dass der problematische Mann alles heilen soll und eigentlich notwendige Trennung vermieden wird.

Dann mach weiter, bis es nicht mehr geht. Ändern wird er sich nicht.
 
  • #46
Ich könnte so viele Zitate von dir aufführen, die mich denken lassen:

Armes Mädchen. WAS tust du dir da an?

Warum lässt du auf dir herumtrampeln? Warum darf er so mit dir umgehen?

Du bist ein freier Mensch. Du darfst gehen, wenn du es nicht aushalten kannst. Dass da zwei Wohnungen vorhanden sind, ist gut. Mach dich nicht abhängig.

Geh raus aus diesem Mist. BITTE. Du gehst da vor die Hunde.
 
  • #47
Du bist erst 40, d.h. hattest in den letzten 20 Jahren genug Zeit zu überdenken, solche Dinge zu ändern. Jobwechsel ist immer besser als Dauerburnout.
Und warum in einer Niedriglohngegend bleiben, in welcher Du sowieso nicht sozial integriert bist?

Das Heil solchen Elends geht selten von einem Problembären in Männergestalt aus, sondern da muss Frau selber an der Wurzel anpacken.


Stimmt. Dann macht frau eine psychosomatische Reha und bekommt dort alle Unterstützung, die sie braucht um sich neu zu orientieren - bis hin zu einer von der Rentenversicherung finanzierten Umschulung.


Gut, wenn man sich eine Lebenssituation geschaffen/man sich Fesseln angelegt hat, die einem keinen Freiraum zu Veränderungen lässt, sondern den Dauerburnout befördert weil Auszeiten nicht gehen, dann ist nachvollziehbar, dass der problematische Mann alles heilen soll und eigentlich notwendige Trennung vermieden wird.

Dann mach weiter, bis es nicht mehr geht. Ändern wird er sich nicht.

Dass zitiere ich mal komplett.. So ganz einfach ist dass nicht... Es gab ja einen ersten Partner. Mit dem wurde sich was aufgebaut- also versucht. Als er zum 2. Mal massig Schulden hinter meinem Rücken angehäuft, hab ich ihn raus geworfen. Bis dahin für 2 Geld verdient usw. Ursprungsberuf geht wegen Allergien nicht mehr, Umschulung bezahlt niemand weil es gibt ja Callcenter etc. wo man ungelernt arbeiten kann. Da blieben Wünsche und Träume auf der Strecke, man hat einfach versucht alles irgendwie zu retten und wenn Kinder oder Tiere involviert sind, dann ist die Verantwortung eben da und ich hab uns- also die Tiere und mich aus dem Gröbsten geboxt, uns was neues aufgebaut und ich erwarte mitnichten von meinem neuen Partner, dass er der Heilsbringer ist.

Aber so wie ich mit ihm zu Veranstaltungen gehe, die er gerne besucht, so wie ich ihm auf Arbeit Arbeit vom Hals halte, dass er unbeschwerte Kindernachmittage hat, so hoffe ich doch, dass auch mir bei Bedarf unter die Arme gegriffen wird, dass man Freude an Dingen hat, die mir wichtig sind. Geben und nehmen eben? Oder ist das Wunschdenken?

Sollte man wirklich sagen, mein Leben, dein Leben und sich nur mal für einen netten Abend treffen oder eine Unternehmung am Sonntag? Vielleicht lag da der Fehler, möglich.. Vielleicht hab ich komische Vorstellungen von Beziehungen. Altmodisch hat er mal gesagt. Und fand es seltsamerweise trotzdem schön, zum ersten Mal im Leben mit einer Frau wirklich zu kuscheln, gemeinsam einzuschlafen und gemeinsam aufzuwachen. Dass war neu für ihn, was ich wirklich kurios fand. Für mich gehört körperliche Nähe und Wärme viel mehr zu einer Beziehung als Sex, dass ist nur das Topping. Er kannte nur das Topping, was aber ohne Nähe und Wäme irgendwie doch wie fettarmer Joghurt ist oder? Pelzig und bäh.
 
  • #48
Dass war neu für ihn, was ich wirklich kurios fand.
Das hätte ich auch sehr kurios gefunden. Zusammen mit dem cholerischen Gehabe von Beginn an, hätte ich diesen Mann tatsächlich als Problembären wahrgenommen.

Aber wie auch immer, jetzt ist er da und du musst wohl oder übel dein Leben neu sortieren. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Denn so ungesund kann es ja nicht weitergehen.
Er ist jedenfalls nicht derjenige, der deinen Bedürfnissen gerecht wird. Die Unterstützung, die du brauchst, bekommst du von ihm nicht. Stattdessen lähmt dich seine aggressive Art in allen Lebensbereichen. Zudem macht er zusätzliche Arbeit.
so wie ich ihm auf Arbeit Arbeit vom Hals halte
Du musst eben auch ein bisschen auf dich schauen.
Nein.....das habe ich falsch formuliert!
Du solltest dringend auf dich schauen und auf deine Gesundheit, statt ihm den Rücken freihalten zu wollen aus Liebe, dir noch mehr Arbeit aufzuhalsen, was er wahrscheinlich gar nicht bemerkt. Wahrscheinlich empfindet er auch das als selbstverständlich und "normal", genau wie sein babyhaftes Gebrülle.

Frauen "kümmern" sich gerne. Sie "umsorgen" gerne. Manchmal aber zu viel. Da ist das schon der einzige Sinn im Leben, sich um Andere zu kümmern.
Es wird als der Antrieb im Leben wahrgenommen. Die Liebe als Antrieb.
Dabei vergessen manche Frauen sich selbst. Sie vernachlässigen sich sogar selbst.

Deine Aufgabe wäre es, eine ordentliche Portion Selbstfürsorge zu lernen.
Das fängt schon dabei an, dass man sich das Leben aktiv gestaltet, statt passiv dem Plan des Anderen zu folgen.
Versuche dir vorzustellen, wie dein selbst gestaltetes Leben aussehen könnte. Wie es idealer Weise sein müsste.
(Damit ist nun nicht gemeint, dass man sich vorstellt, wie der Partner sein müsste, damit man das selbst gut findet.)
Und wenn dieser Plan, der ruhig utopisch erscheinen darf, in der Vorstellung existiert, dann überlegst du dir den nächsten Schritt, um diesem Ideal näher zu kommen.
OHNE Rücksicht auf den Anderen.
Denn du zählst.

Das ist ganz wichtig, dass man Selbstfürsorge lernt. Denn stell dir vor, der Partner fällt plötzlich weg, was passiert dann?
Dann ist der Antrieb weg und es existiert kein Plan wie man sich das Leben gestalten möchte. Das würde einen Verlust doppelt schwer machen.

Befreie dich aus deinen selbst angelegten Fesseln. Gewinne wieder die Hoheit über deine Gefühlswelt. Werde rationaler, statt dich hilflos von Emotionen und romantisierten Vorstellungen treiben zu lassen.
Das sind Dinge die du tun werden musst, wenn du zu einem gesunden Lifestyle kommen willst.
 
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  • #49
Dann kommen so die Reibungspunkte des Alltags. Haushalt etc.
Das deute ich jetzt als: ihr seid zügig zusammengezogen? Mir fehlt da der Übergang.
Gespräche darüber und so Kleinigkeiten wie was wann wo geplant, enden in lauten Diskussionen mit Hieben unter der Gürtellinie und dann wieder die Problematik laut= Panik bei mir. Hab ich ihm erklärt warum, wieso- für ihn ist es normale Streitkultur und danach geht er ins Bett und schläft friedlich und nächsten Tag ist es für ihn als wäre nix gewesen. Ich kann die ganze Nacht nicht schlafen und wenn ich morgens dann immer noch zitternd und verheult dasitze, geht er nur noch abfällig guckend weil er denkt ich will ihn manipulieren oder was auch immer.
Du scheinst längerfristig größere grundsätzliche Baustellen in Deinem Leben zu haben. Er bekommt sein Leben für sich geregelt und kann damit ruhig schlafen (wie und ob Du oder ich das als geregelt betrachtest erscheint mir hier nicht zentral), ist aber eher wenig emphatisch, wird dafür laut und ausfällig.

Für mich insgesamt eine ungesunde Beziehungsdynamik (von beiden Seiten) und ich vermute, die wird nicht mit der Zeit besser.
…ist auch ein für eine Beziehung wenig hilfreicher Charakterzug.
…und in der Hoffnung, dass dann Ruhe rein kommt.
Wie soll das geschehen?
Wenn er hört "ja Herr xy, sie sind ein Heiliger, sie haben was viel besseres verdient". So hat er auch tw ein schlechtes Gewissen denk ich. Er sieht ja, es geht mir nicht gut und hat Angst dass er daran "Schuld" ist. Schuld bin ich ja selbst, dass ich das mit mir machen lasse.
Außenstehende sollen Dir Recht geben und ihn klein machen? Oder Dich größer? Ist das eine Beziehung oder eine Schlacht?

Aus meiner Sicht: klare Trennung, eine Beziehung ohne jede Perspektive. Es passt nur gerade, weil beide so niemand anders haben möchte.

Und dann könntest Du Dich mit Deinen Baustellen beschäftigen. Seine sind nicht Deine Aufgabe und Schuld hin- und herschieben finde ich ganz schwierig. Und #47 erscheint mir teilweise eigenartig distanziert formuliert dafür, dass es ja Dein Leben ist…
 
  • #50
Ich soll zum Psychiater gehen. Vielleicht wirklich mal ein Projekt um besser mit laut werden klar zu kommen aber momentan möchte ich einfach ein bisschen zurück schalten und zur Ruhe kommen. Ist es nicht denkbar in einer Beziehung auf Befindlichkeiten des Partners Rücksicht zu nehmen? Auch wenn man selbst eben temperamentvoll und sich über Lautstärke Luft verschafft? Ich möchte nix wegwerfen was in den guten Momenten wunderschön ist und die Probleme haben sicher auch mit meiner momentan eher geringen Belastbarkeit zu tun haben aber diese Streitkultur kostet mich meine letzten Reserven. Ich diskutiere gern sachlich und lösungsorientiert aber so..
Willkommen in der Realität, das ihr zwei komplett unterschiedliche Frustrationslevel besitzt.

Du, der introvertierte Typ, frisst rein und neigt schnell zu Burnout.

Er, der extrovertierte, poltert dafür lieber täglich. Und lass raten, am nächsten Tag wegen was anderem. Von wegen nur ein Gewitter und dann lange Ruhe. Das klappt vielleicht mal wenn man jung und unbekümmert ist und einem Eltern ein sicherer Hafen sind. Aber so, mit Sorgen als Frisch-getrennt und mit Kindern, Job stressig. Gibt immer was zu poltern.

Was nicht hilft, sind Denkweisen die deine Art zu empfinden in Vergleich setzt mit seiner. Die Lorbeeren seines Charakters, das ihn vielleicht schneller erfolgreich werden lässt im Leben, wird er nur mit dir teilen wenn du kuschst und neben ihm zum Anhängsel wirst. Damit gehst du aber gegen deine Gefühle (=empfindet das poltern als Angriff, schaltet auf Rückzug, fühlt sich nicht sicher)

Ich habe mir seit meiner Depression viele Gedanken gemacht und ich hatte damals auch einen dominanten, 10 Jahre älteren, Partner über viele Jahre. Einer, der mich damals mit 20 mitgenommen hat ins erwachsene Leben....und dann 10 Jahre später nicht akzeptiert hat das meine Rolle neben ihm und seine Sichtweise auf mich gänzlich überarbeitet gehört. Diskussionen über seine Streitkultur, poltern, über andere herziehen...mich nur unnötig belasten. Dazu kam damals ein Chef der meine Arbeit übernommen hatte und gleich war. Mein Credo aus der Zeit, keine Therapie zu benötigen um mich kompatibel mit einem Umfeld zu machen, das mich so weit (=Depression) gebracht hat. Ich habe mein Umfeld gewechselt und mir helfen Medikamente gegen den Serotoninmangel. Ich lebe jetzt für introvertiert passend mit einem introvertierten Mann sehr glücklich. Bei uns gibt es laute Geräusche nur wenn Musik an ist ;-) und Probleme werden angesprochen, Sorgen miteinander geteilt und sich Raum gelassen für Rückzug
 
  • #51
Ja, du solltest dringend einen Psychiater oder Psychotherapeuten aufsuchen, die dich mal wachrütteln! Mit so einem Psycho-Mann ist absolut nicht zu spaßen.

Er ist ein Alptraummann! Das ist keine normale Streitkultur

Ich empfehle dir, in Zukunft die Finger von verheirateten Männern zu lassen. Dachtest du ernsthaft mit so einem Lügner und Betrüger kann man eine gute Beziehung führen? Wie du hier siehst: Karma lässt grüßen!
Wenn ich immer wieder diesen Karma Unsinn lesen muss, was falsch verstanden und eher katholische Reue und Vergeltung ist, fange ich auch an, laut zu werden.
 
  • #52
Geben und nehmen eben? Oder ist das Wunschdenken?
Nein natürlich nicht. Das sind völlig normale und legitime Vorstellungen und Wünsche.
Und es gibt genug Männer die das auch so sehen. Was aber nicht funktioniert ist sich einen vom Typ Arschloch zu nehmen und dann geduldig darauf hoffen oder warten dass der sich ändert. Das wird er nicht! Er wird sich nicht ändern.
Wenn du ein harmonisches Leben mit einem anständigen Mann willst, dann geh raus und such dir einen der dafür geeignet ist und schmeiß den Typen raus.
 
  • #53
So ganz einfach ist dass nicht...... Umschulung bezahlt niemand weil es gibt ja Callcenter etc. wo man ungelernt arbeiten kann.
Doch es geht so einfach. Keine Sozialversicherung schickt Dich mit Burnout ins Callcenter. Du hast eine Ausbildung, Du hast angeblich 20 Jahre versicherungspflichtig gearbeitet, bist gesundheitlich um xten Male am Ende und dann hast du einen Rechtsanspruch auf eine berufliche Reha (=Umschulung), mindestens gleichwertig zu Deinem erlernten Beruf.
Wenn Du Dir allerdings private Lebensbedingungen mit großem Haus und Tierhaltung geschaffen hat, dann hast Du es Dir selber nicht einfach gemacht.
Manchmal muss man im Leben einsehen: ich bin allein, ich schaffe das nicht, ich muss es ändern. Und kann befreit von viel Last, kann ganz anders entscheiden und machen.

so hoffe ich doch, dass auch mir bei Bedarf unter die Arme gegriffen wird, dass man Freude an Dingen hat, die mir wichtig sind. Geben und nehmen eben? Oder ist das Wunschdenken?
Darauf kann man hofffen, aber es gibt nicht die Verpflichtung auf Gegenseitigkeit. Und Du siehst ja, dass er sich Dir gegenüber nicht zu freundlichem Verhalten verpflichtet fühlt sondern ganz im Ggeenteil.
Typischer Frauenfehler sich zurückzunehmen, sich zu überfordern zu meinen, dass Männer generell gleichermaßen vergelten. Du erlebst zum 2. Mal, dass die Rechnung so nicht aufgeht.

Und warum weiß ich das so gut? - weil ich mit meinem Exmann genau das Gleiche erlebt habe. Es ist die falsche Partnerwahl und doppelt schlechte Nachricht: es liegt an Dir, dass Du zum 2. Mal so wählst.
Erst als mir klar war, was meine Gründe für meine Eheprobleme sind (zu duldsam gegenüber dem falschen Mann und die Gründe warum ich so bin) hatte ich Chancen für die Zukunft besser zu entscheiden.

Sollte man wirklich sagen, mein Leben, dein Leben und sich nur mal für einen netten Abend treffen oder eine Unternehmung am Sonntag?
Wenn es so unerfreulich bei euch läuft mit solchen destruktiven Streitigkeiten dann ist es besser, Du verschaffst Dir den Raum, selber aus der Situation gehen zu können, als was mit ihm leben zu wollen, was nicht eght, weil Du falschen Idealen nachhängst - für diesen Mann.
Du machst Hals über Kopf nach irgendwelchen Idealvorstellungen, ohne zu sehen ob das mit dem konkreten Mann geht.
 
  • #54
Was aber nicht funktioniert ist sich einen vom Typ Arschloch zu nehmen und dann geduldig darauf hoffen oder warten dass der sich ändert.
Du meinst, einen Menschen zu nehmen, der nicht zu einem passt und dann auf Änderungen zu hoffen?

Für mich klingt es schon auch so, als habe die FS jede Menge Löcher gegraben und hier und da etwas undurchdacht zementiert und jetzt soll jemand anders die Baustellen in einen Palast umwandeln. Noch dazu jemand, der seine eigenen Baustellen hat.
 
  • #56
Für mich klingt es schon auch so, als habe die FS jede Menge Löcher gegraben und hier und da etwas undurchdacht zementiert und jetzt soll jemand anders die Baustellen in einen Palast umwandeln. Noch dazu jemand, der seine eigenen Baustellen hat
Ja sie sollte auch erstmal ihr Leben auf die Reihe kriegen (den Tipp hatte sie ja auch schon bekommen). So wie sie sich darstellt wird sie keinen vernünftigen Mann finden. Das tut sich ja keiner freiwillig an. Und dann bleiben nur die unvernünftigen übrig. Teufelskreis.
 
  • #59
Für mich gehört körperliche Nähe und Wärme viel mehr zu einer Beziehung als Sex, dass ist nur das Topping. Er kannte nur das Topping, was aber ohne Nähe und Wäme irgendwie doch wie fettarmer Joghurt ist oder? Pelzig und bäh.
Die Beziehungen - mit diesen Frauen - scheinen aber wesentlich stabiler gewesen zu sein, als mit dir.

Dein Freund ist ganz offensichtlich nicht von der Fraktion „Kuschelkurs“.

Du wirst Eigenschaften mitgebracht haben, die seiner Ehefrau gefehlt haben ( Verletzlichkeit und damit emotional mehr verfügbar ). Aber das bedeutet nicht, dass er den damit zusammenhängenden Rest von dir auch will. So hart das jetzt auch klingen mag, aber ihr wärt besser damit bedient gewesen, es bei einer Affäre zu belassen. Der Alltag funktioniert nämlich nicht ... du bemerkst, dass er nicht der emotionale Supporter ist, den du dir langfristig zu wünschen scheinst und er, dass deine Sensibilität auch viele Schattenseiten hat, die ihm Dinge abverlangen, mit denen er nicht dienen will.
 
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