• #1

Trennung "alternativ" verarbeiten?

Hallo,

wollte mal nachfragen, ob jemand von euch je eine Trennung durch Hypnose etc. aufgearbeitet habt?

Ich weiß ja nicht, ob es an der letzten Trennung liegt, aber ich bin in letzter Zeit oft schlecht gelaunt oder traurig. Ich weiß warum ich traurig bin, aber nicht warum ich schlecht gelaunt bin. Klingt blöd, aber ich bin extrem schnell reizbar und ich mags selbst nicht, geschweige, dass es andere mögen. Deshalb dachte ich daran, dass vielleicht eine Hypnose helfen könnte, etwas aufzudecken, an was ich so nicht denken würde.

Was sagt ihr?
Danke für die Antworten.
 
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  • #2
Niemand hat dir darauf geantwortet? Na dann brauch ich ja selbst er garnicht hier um hilfe suchen
 
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  • #3
Nein, würde ich auch nie machen. Eine Trennung ist eine bewusster Entwicklungsschritt und nichts was man/fau im "Schlaf" erledigen kann.
 
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  • #4
Das ist doch Unfug und jemand verdient sich eine goldene Nase daran. Verarbeite deine Trennung lieber klassisch und lerne etwas daraus, das gehört nun mal zum Leben dazu.
 
  • #5
Hallo Pippi,

wie lange ist die Trennung denn her?

Kann es sein dass Du eine Methode suchst die sofort hilft, wie eine Schmerztablette? Ich denke dass man den Ablösungsprozess bewusst und aktiv, also wach durchleben sollte. Eine Hypnose kann nur helfen wenn Deine Trauerzeit ungesund lange dauert (also mehr als zwei Jahre) und die wachen Methoden (Therapie) auch nicht mehr weiterhelfen. Dann kann es helfen verborgende Probleme ausfindig zu machen die der wache Geist nicht zulässt. Aber das ist dann nur der Anfang, das dann vielleicht gefundene Problem musst Du dann wach lösen.

Ein Freund von mir hat das gemacht, die Problemlösung dauert noch. Und ich gebe zu bedenken dass es oft gute Gründe hat wieso der wache Geist das Problem nicht an die Oberfläche kommen lässt. Manchmal ist Verdrängung gar nicht so schlecht für unser Seelenheil.
 
  • #6
Hier die FS:

Na dann brauch ich ja selbst er garnicht hier um hilfe suchen

Diesen Teil verstehe ich nicht. Sorry.


Ob Hypnose Unfug ist bezweifle ich. Es ist eher Unfung was viele damit machen, ohne es wirklich zu können. Klar gehört eine Trennung zur Entwicklung dazu...nur merke ich selbst, dass ich nach fast einem Jahr zu viel darüber nachdenke und nicht weiterkomme. Freunde raten mir, damit abzuschließen. Haha... guter Witz! Ist zwar gut gemeint, aber das WIE wird einem nie gesagt.
 
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  • #7
Ich würde sagen: Probieren geht über studieren :) Es gäbe ja auch noch Kinesiologie, Homöopathie u.ä. Von einer Fachperson ausgeübt, gibt es durchaus Chancen auf Hilfe für Dein Gefühlschaos.

w, 44, ganzheitlich ausgebildete Zaz
 
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  • #8
es spricht doch nichts dagegen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Ich weiß aus Erfahrung, dass Gespräche z.B. mit einer Psychologin der man vertraut, eine Unterstützung sein können. Ob Hypnose das richtige wäre weiß ich nicht. Ich habe mit der sogenannten Verhaltenstherapie gute Erfahrungen gemacht und stehe solchen Dingen wie Psychoanalyse oder Hypnose eher skeptisch gegenüber. Wenn du dich scheuste, zu einer Psychologin zu gehen, dann versuche es mal mit einem "persönlichen Coaching". Das ist ungefähr das gleiche, nur dass die Person nicht unbedingt Psychologie studiert haben muss, die das Coaching durchführt, und dass du es selbst bezahlen musst (teuer).
Bevor man ständig melancholisch/ depressiv/ usw. ist und bleibt, finde ich es viel besser sich aktiv Hilfe zu holen.
w
 
  • #9
Hi Fs

Freunde raten mir, damit abzuschließen. Haha... guter Witz! Ist zwar gut gemeint, aber das WIE wird einem nie gesagt.

Ok, dann mal die Gegenfrage: was hast Du denn schon versucht? Einfach Gras drüber wachsen zu lassen funktioniert nicht. Du kannst erst etwas abschließen wenn Du es verstehst, wenn Du weißt wieso es kam wie es gekommen ist. Wenn Du weißt was DEIN Teil war (und wenns nur ist dass es einfach nur der falsche war).
Mir hat damals ein Paartherapeut geholfen diese Erkenntnisse zu finden. (Nein, keine Couch sondern einfach nur eine Erklärung wie wir so funktionieren, was im Hirn so vorgeht beim verlieben und verlassen werden, was da los ist in längeren Partnerschaften etc.). Damit ausgerüstet konnte ich dem ganzen auf den Grund gehen und mein Leben entsprechend umbauen. Ich denke dass meine Heutige Partnerschaft NUR durch diesen Prozess möglich war.

PS, ich habs praktisch sofort nach der Trennung angegangen, dennoch hats mehr als ein Jahr gedauert wieder Partnerfähig zu werden.
 
  • #10
@Kalle... in unserer Beziehungszeit, war ich des öfteren krank. Ich hatte 3 schwere Lungenentzündungen innerhalb eines Jahres plus zwei andere KH-Aufenthalte. Die Schulmedizin heilt meist nur Symptome und nicht die Ursache - man sagte mir einfach es gibt keine Ursache (für mich unlogisch). Ich bin deshalb von Doktor zu Doktor gewandert, Heilpraktiker etc. Leider hat sich keine Heilung eingestellt. Das hat mich frustriert und das hat mein Umfeld auch manchmal zu spüren bekommen. Ich wollte das nicht an andere auslassen, aber wenn man immer erschöpft ist und nicht mehr das machen kann, was man früher machte (sei es nur Sport), dann wird man gerne mal frustriert. Ich zumindest.
Er war definitiv der Falsche für mich, da er nicht mit mir kommuniziert hat. Ich bin schließlich keine Gedankenleserin.
Kurz nach der Trennung war ich bei einer Psychologin. Ich habe mir einen Job gesucht, der mir mehr zusagt, als den Job, den ich vorher hatte. Ich habe meine Wohnung etwas umgekremplt. Habe mir neue Hobbies gesucht, die nix mit ihm zu tun haben. Ich bin keine große Partygängerin, aber irgendwie versuche ich doch immer wieder unter Leuten zu gehen. Ich bin anfangs eine von der schüchteren Sorte und unabhängig von der Trennung fällt mir das schon eher schwer.
Er ist aber an sich auch nicht das Problem. Ich glaube eher, dass ich frustriert bin im Allgemeinen alleine zu sein und nicht wie die meisten um mich rum in einer festen Beziehung zu leben. Ich gönne es allen von Herzen, jedoch tut mir das gleichzeitig innerlich weh.
 
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  • #11
Nein, würde ich auch nie machen. Eine Trennung ist eine bewusster Entwicklungsschritt und nichts was man/fau im "Schlaf" erledigen kann.

Ja und nein. Gerade in Belastungssituationen ist viel Schlaf gut und nötig. Man regeneriert sich tatsächlich "im Schlaf" und verarbeitet vieles in seinen Träumen. Nicht umsonst ist man gerade dann oft müde.
Dennoch würde ich keine Hypnose machen. Eine Trennnung und der Schmerz ist ein reinigender Prozess aus dem du lernst. Ich finde es besser viel mit vertrauten Menschen zu sprechen oder psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen um aus der Erfahrung auch etwas mitzunehmen.

Betreff Lungenentzündung:
zu jeder Krankheit gibt es u.a. auch psychische Ursachen. Google mal "Krankheit als Weg" von Rüdiger Dahlke und Thorwald Dethlefsen bzw. die psychologische Bedeutung der Krankheit. Manchmal gehen einem da echt die Augen auf. Aber natürlich muss man auch hinsehen wollen ;-)
Alles Gute!
 
  • #12
An Gast 19.

Vielen Dank für den Tipp. Hab schon mal gegoogelt, dass die Lungenentzündungen mit der Kommunikaiton gekoppelt sind.Stimmt teilweise zumindest. Ich hatte bei allen drei Entzündungen davor eine Zeit, in der ich etwas unterdrückt habe und nicht richtig kommuniziert habe. Jedoch wurde ich erst krank, wenn ich es kommuniziert habe. :)
 
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