• #1

Trennung in der Schwangerschaft/ Drängen auf Freigabe zur Adoption. Wie damit umgehen?

Ich befinde mich gerade in der unschönen Lage das mein mehrjähriger Freund sich von mir in der Schwangerschaft (exakt zum Zeitpunkt Eintritt Mutterschutzfrist) getrennt hat bzw mir per WhatsApp nur noch seine sehr gute Freundschaft angeboten hat.
Die Schwangerschaft war nicht geplant, wir hatten auch nicht mehr damit gerechnet. Seine erste Reaktion war das er sich freut und dass das Kind ein Geschenk Gottes ist, seine zweite kaum 14 Stunden später ob man es noch abtreiben oder zur Adoption freigeben könnte? Ich war zum Zeitpunkt der Feststellung der Schwangerschaft mit einem gesunden Baby in der 22. Woche. Typische Schwangerschaftssymptome gab es keine, mit Mitte 40 hatte auch vorher alles auf ein einläuten der Wechseljahre hingedeutet.

Nach einiger Zeit beruhigte sich die Lage wieder und wir suchten einen Namen und die Konfession für die Taufe aus. Kurz vor Ende der Schwangerschaft kam dann die WhatsApp mit dem Angebot „nur sehr gute Freunde“, er möchte die emotionale Vaterrolle aber nicht übernehmen.

Vor einigen Tagen griff jetzt seine Tochter (Mitte Zwanzig) aus erster Ehe seine zweite Reaktion auf und legte mir nahe das Baby zur Adoption freizugeben (ihre Begründung: meine Beziehung zu ihrem Vater wäre gescheitert, das Kind hätte keine Chance auf junge, glückliche und verheiratete Eltern und auf eine große Familie und es würden sich so viele Paare ein Kind wünschen).

Einen Vorschlag den ich schlicht und einfach unverschämt finde.

Als ich ihrem Vater davon erzählte meinte dieser das er es nicht gut finden würde das ich mit ihr darüber diskutieren würde und es doch unschön wäre wenn es mit seiner Tochter eskaliert.
Mit dem Vater unseres Kindes und durch sein Verhalten Exfreund habe ich vereinbart das er bei der Geburt dabei ist, ich hoffe einfach davon aus das er sich wieder fängt und vieles auf Panik und Angst zurückzuführen ist.

Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
  • #2
Als ich ihrem Vater davon erzählte meinte dieser das er es nicht gut finden würde das ich mit ihr darüber diskutieren würde und es doch unschön wäre wenn es mit seiner Tochter eskaliert.
Spinnt er?
Für mich liest sich das im Moment so: Er schickt seine erwachsene Tochter vor, die dir den Vorschlag macht, das noch ungeborene Kind wegzugeben. Ja - was denkt dieser Mann? Dass du das tust und ihn dann mit Kusshand zurücknimmst? "Problem" (für ihn: das Baby) gelöst, danach weiter wie bisher? Der wird seine Tochter ganz furchtbar bejammert haben, wie schlimm nun alles für ihn kommt ....

Lass dir nichts einreden, liebe FS. Wenn du das Kind willst, bekommst und behältst du es. Okay?
 
  • #3
Das ist ja das unverschämteste, was ich je gehört habe. Naja, oder nahe dran. Wie kann sich eine nicht direkt an der Schwangerschaft beteiligte Person einmischen und der werdenden Mutter so etwas vorschlagen? Unglaublich. Selbst wenn ich sowas denken würde, würde ich das niemals aussprechen. Ich vermute da gleich, dass sie eifersüchtig ist, falls ihr Vater sich dann doch um das Baby kümmert oder ihm was vererbt oder so. Da würde ich mit der auch gar nicht drüber diskutieren, Kontakt abbrechen und fertig.

Die Beziehung zu dem Ex-Partner wird sicher schwierig. Ich habe damit keine Erfahrungen. Ich kann nur berichten, dass eine Freundin auch mit Mitte 40 schwanger wurde, sie dachte, das wäre nicht mehr möglich und wollte nie Kinder. Als sie es dann doch behalten wollte - die Hormone waren einfach auch zu stark, sie hat es erst sehr spät gemerkt und dann zwei Abbruchtermine abgesagt) - war ihr Mann (mit zwei Kindern aus erster Ehe) überhaupt nicht begeistert und konnte sich damit auch nicht anfreunden, bis das Kind da war. Aber jetzt liebt er den kleinen total. Aber: Er hat trotzdem nicht einfach Schluss gemacht in der Schwangerschaft, weil er sie liebte und sie eben seine Partnerin ist. Sowas finde ich total schwach, gerade in dem Alter.
Mehr als abwarten kannst du wohl grad nicht tun. Eventuell ändert sich bei ihm ja wirklich etwas, wenn er das Kind dann sieht, aber ich würde mich nicht darauf verlassen und lieber erstmal ohne ihn planen.
Dass er mit dir über WhatsApp kommuniziert und erst Geschenk Gottes und dann doch keine Verantwortung übernehmen - das klingt alles so kindisch, gar nicht nach einem erwachsenen gefestigten Mann.
Wie war eure Beziehung denn vorher? Wirklich glücklich, oder eh schon nicht sehr gut? Wenn sie nicht sehr gut war, dann wird auch das Baby daran wohl nichts ändern.

w, 36

w, 36
 
  • #4
Wow, was für eine Nummer?!? Wie kann man sich auf seinen Gefühlen so drauf rumtrampeln lassen??
Ich frage mich wo dein Selbstwert bleibt, ich frage mich wo dein Selbstbewusstsein ist, ich frage mich wo dein Selbstvertrauen geblieben ist, ich sage dir, was ich gemacht hätte, was ich machen würde, ich hätte mit ihm sofort für immer Schluss gemacht, Kontaktabbruch - Ende, Punkt! Er hätte somit mit der Sache nichts mehr zu tun, und seine Tochter schon zweimal nicht! Auch hätte ich mich auf die Tochter nicht eingelassen, und ich würde niemals dulden, dass er bei der Geburt dabei sein könnte! Als Vater hat er sich selbst mit seinem Verhalten ins Aus gebracht! Er ist lediglich Kinderzeuger und darf bezahlen, Ende!
 
  • #5
Die Beziehung kann man nach solchen Worten getrost als gescheitert sehen. Dein Freund ist kein Bubi mit Anfang 20,dem man solche krasse Reaktionen noch irgendwie verzeihen könnte. Er ist Mitte 40(?),also da darf man nicht mehr vom pubertären Gedöns ausgehen.
Auf deiner Stelle würde ich den Kontakt zu ihm komplett abbrechen, keine Geburtsbegleitung - da hätte ich Sorge nach seinen Worten, dass er dem Baby "unabsichtlich" was tun könnte. Ausserdem wäre es vielleicht besser, du gibst ihn als Vater gar nicht ein, sondern als unbekannt. Wer solche kranke Sachen als Erwachsener von sich abgibt, ist zum einigen fähig. Du brauchst jetzt Schutz und Ruhe und sein Verhalten ist absoluter Gegenteil. Und das ist erst der Anfang.
 
  • #6
Ganz schön feige von deinem Ex. Abtreiben ging nicht mehr, dann also Adoption, hauptsache das Kind ist weg. Ekelhaft diese Einstellung. Es ist ein Mensch und keine Ware, die man nach Lust und Laune verkaufen kann.
Ja, das Kind war nicht geplant, nun ist es aber da. Schlimm genug, dass es einen Vater hat, der es nicht will.

Ja, es ist unverschämt von deinem Ex und dieser Rotzgöre, die noch keine eigenen Kinder hat und daher gar nicht nachvollziehen kann was du empfindest.

Dein Ex soll sich seiner Verantwortung stellen. Wenn nicht als liebender Papa, dann zumindest als Zahlvater mit Unterhaltszahlungen. Gebe den Gedanken an euch als Familie lieber auf. Wer sich so verhält, wird sich auch in Zukunft nicht um sein Kind kümmern.

W34
 
  • #7
das Kind hätte keine Chance auf junge, glückliche und verheiratete Eltern und auf eine große Familie
Der werdende Vater hat mit seiner Tochter geredet, sie plappert seine Meinung nach. Er fühlt sich zu alt um wieder eine Vaterrolle ausfüllen zu wollen. Nur meine Ansicht, da würde ich eher meinen Friseur mit zur Entbindung nehmen als einen Mann der mir ein paar Wochen vor der Entbindung so eine Ohrfeige gegeben hätte. Von den Corona-Beschränkungen mal abgesehen.

Späte Schwangerschaften können passieren, meine Mutter war schon über 50 als ich unterwegs war. Für Dein Kind ist es zwar nur eine Halbschwester, für die es nicht willkommen ist, bei mir sind es drei richtige ältere Geschwister, die in mir einen unliebsamen Nachzügler sehen.

Es tut mir ehrlich leid für Dich, dass Du von dem falschen Mann schwanger geworden bist.
 
  • #8
Es dürfte kaum eine Situation geben, in der eine Frau mehr verletzlich sein dürfte, wie eine Schwangerschaft, die ja an sich schon belastend ist und jenseits der 40 noch viel mehr.

Ja, es ist eine Ausnahmesituation. Und in genau dieser versagt er kläglichst.

Frage an Dich liebe FS: würdest Du Dich noch über seinen Meinungsumschwung freuen können, wenn er denn stattfinden würde?

Oder hast Du jetzt ein Gesicht an ihm gesehen, das Du bislang noch nicht kanntest, weil einfach die Situation noch nicht eingetreten ist? Denk mal darüber nach. Und seine Tochter: da fällt mir immer wieder der Apfel ein, der nicht weit vom Stamm fällt.

Willst Du ihn wirklich bei der Geburt dabei haben? Oje. Eigentlich unerträglich, wenn man allerhöchstens so einen Kandidaten zur Seite hat. Viel Kraft wünsche ich Dir.

P.S: sehr gute Freundschaft hat er Dir angeboten. Pflegt man mit solchen Menschen eine Freundschaft? Eine Frechheit ist das.
 
  • #9
Das kommt mir leider etwas bekannt vor. Ich lernte 2017 einen Mediziner über Parship kennen, er hatte bereits Kinder wollte mit mir aber auch unbedingt noch eines. Es war eine liebevolle Beziehung . Als es dann soweit war, erzählte ich ihm, dass die Regel ausblieb und ich schwanger sein könnte, also noch ein ganz frühes Stadium, da war er plötzlich irritiert, verhielt sich nervös und freute sich nicht.
Beim gemeinsamen Abendessen mit seinen 3 kleinen Kindern aus erster Ehe mischte er mir "etwas" ins Essen (das fand ich erst später heraus) daraufhin wurde mir furchtbar schwindlig und übel und hatte heftige Bauchschmerzen, da er ein Arzt war, rief ich keinen Krankenwagen sondern vertraute seinen medizinischen Kenntnissen. Als ich auf die Toilette ging setzte die Blutung ein.... :-( ....... was ich bis dahin nicht wusste war, dass er sich hinter meinem Rücken mit seiner zweiter Exfrau wieder eine Beziehung anfing.

Ich kann Dir nur sagen, behalte das Kind, es kann nix dafür, mache gleich nach der Geburt einen Schwangerschaftstest und dann muss er monatlich zahlen und wenn das Kind studiert, dann muss er sogar bis zum 27. LEBENSJAHR zahlen.
 
  • #10
Der werdende Vater hat mit seiner Tochter geredet, sie plappert seine Meinung nach. Er fühlt sich zu alt um wieder eine Vaterrolle ausfüllen zu wollen. Nur meine Ansicht, da würde ich eher meinen Friseur mit zur Entbindung nehmen als einen Mann der mir ein paar Wochen vor der Entbindung so eine Ohrfeige gegeben hätte. Von den Corona-Beschränkungen mal abgesehen.

Späte Schwangerschaften können passieren, meine Mutter war schon über 50 als ich unterwegs war. Für Dein Kind ist es zwar nur eine Halbschwester, für die es nicht willkommen ist, bei mir sind es drei richtige ältere Geschwister, die in mir einen unliebsamen Nachzügler sehen.

Es tut mir ehrlich leid für Dich, dass Du von dem falschen Mann schwanger geworden bist.

Mal abgesehen von seiner Reaktion bin mir ich halt nicht sicher ob sie wirklich seine Meinung nachplappert oder ob ihr Problem tiefer liegt. Aus seiner zweiten Ehe existiert noch ein sechsjähriges Kind, um das er sich sehr liebevoll kümmert. Dieses bzw. dessen Mutter war ihr allerdings auch schon ein Dorn im Auge. Ist sie mal mit dem kleinen zusammen (sie wohnt nicht mehr zu Hause) fallen Aussagen wie „ich habe dich überhaupt nicht mehr lieb“ oder sie bekommt einen Migräneanfall wenn sie auf ihn mal ein paar Stunden aufpasst.

Das er sich der Meinung seiner Tochter anpasst empfinde ich allerdings als stark verletzend
 
  • #11
Die Hauptakteurin in dieser Geschichte ist die Tochter des Freundes. Sie verliert mit der Geburt des Kindes automatisch die Haelfte ihres Erbes. Sollte der Vater des Kindes nachher an dem/der Kleinen haengen, muss sie auch noch die Liebe und Aufmerksamkeit des Vaters teilen. Verstaendlich, dass ihr das Baby ein Dorn im Auge ist. Sicher hat sie dem Vater alle Nachteile ausgemalt, die sich aus der Ankunft des neuen Erdenbuergers ergeben. Daher auch erst die liebevolle Reaktion des Vaters, "ein Gottesgeschenk" und 14 Stunden spaeter "weg mit dem stoerenden Kind". Er wird sie um Rat gefragt haben. Ich vermute, Vater und Tochter stehen etwas unter Schock.

Liebe Aurea, bitte bleiben Sie erst mal ganz ruhig und freuen Sie sich auf das kleine Wesen, das Sie bald in den Armen halten werden. Zerbrechen Sie sich im Moment nicht den Kopf darueber, was werden soll. Es kann sein, dass der Vater des Kindes sein Herz fuer das Kleine entdeckt, wenn nicht, werden Sie sehr traurig sein, aber Sie werden das mit doppelter Liebe fuer das Kindchen wettmachen. Die Tochter wuerde ich schoen auf auf Abstand halten. Was mir gar nicht gefaellt, ist, dass der Vater nicht um Sie besorgt ist, sondern darum, "dass es mit der Tochter eskaliert". Das zeigt, wohin der Hase laeuft.

Alles, alles Gute fuer Sie und das Gottesgeschenk!
 
  • #12
Typische Schwangerschaftssymptome gab es keine, mit Mitte 40 hatte auch vorher alles auf ein einläuten der Wechseljahre hingedeutet.
Das heißt, Du hattest weiter Deine Regelblutung ?
Ui, dass sowas möglich ist, habe ich nicht gewusst. Kann es ein, dass da etwas sehr große Sorglosigkeit mit im Spiel war`?

Naja, egal. Nun ist es halt so.

Plane einfach ohne ihn weiter. Spätes Mutterglück.
 
  • #13
Mit dem Vater unseres Kindes und durch sein Verhalten Exfreund habe ich vereinbart das er bei der Geburt dabei ist, ich hoffe einfach davon aus das er sich wieder fängt und vieles auf Panik und Angst zurückzuführen ist.
Liebe FS,
mal ehrlich: Deine Hoffnung ist ja nun sowas von absurd. Man kann kaum glauben, dass Du Mitte 40 bist und Dir noch solche Illusionen machst.
Dein Expartner will und wollte nie mit Dir ein Kind. Er wollte es sofort loswerden - Abtreibung, die erste Idee. Ging nicht weil bereits in der 22. Woche.
Na gut, dann die für ihn nächstbeste Lösung: Adoption, weil auch keine Unterhaltspflichten.

Nun hat er gesehen, dass Du Dir von ihm nichts vorgeben lässt, also schickt er nochmal seine Tochter mit dem Adoptionsanliegen vor. Vermutlich hat er ihr gleich klargemacht, dass die Unterhaltszahlungen ihr Erbe erheblich schmälern werden, zumal Dein Kind ja auch noch erbberechtigt ist.

Hak den Mann als Totalausfall als Vater ab, statt ihn noch in den Kreissaal zu zwingen mit irgendwelchen Hirngespinsten, die Vaterliebe möge über ihn kommen.
Hau die Pfosten in den Boden und erkläre ihm: Du gibst Dein Kind nicht zur Adoption frei, nimmst aber seine Unterhaltszahlungen. Sowie er erkennt, dass seine Manipulationsversuche gescheitert sind, wird er auch nicht mehr mit Dir befreundet sein wollen, geschweige denn bei der Geburt beistehen.

Gib die Flausen auf und finde Dich damit ab, dass Du Alleinerziehende sein wirst.
Weil Du nicht mehr die Jüngste bist, wird Dir das ohne partnerschaftliche Unterstützung alles nicht so leicht von der Hand gehen. Stell Dich also der Wirklichkeit, check die Finanzen (ist sein einkommmen so, dass er nicht nur Kindsunterhalt zahlen kann, sondern auch für Dich 3 Jahre Unterhalt), entscheide, wann Du wieder arbeiten gehen musst.
Plane Dein Alltagsleben ab sofort ohne ihn und mit Kind. Such dementsprechend jetzt schon einen Kitaplatz für Eingwöhnung und benötigte die Stundenzahl, wenn Du wieder arbeiten musst.
 
  • #14
Einen Vorschlag den ich schlicht und einfach unverschämt finde.
Ich auch. Ich dachte erst "Wofür hält sie sich", aber ich glaube, sie ist noch viel zu naiv, um zu begreifen, was sie da macht. Das ist ja völlig übergriffig. Aber sie wird vom Vater beeinflusst sein und ihm helfen wollen, ohne drüber nachzudenken.

„nur sehr gute Freunde“, er möchte die emotionale Vaterrolle aber nicht übernehmen.
Wie auch immer er das meint. Also sich kümmern hoffentlich wie ein richtiger Vater, aber mit Dir nicht mehr zusammen sein? Oder was soll die emotionale Vaterrolle sein?

Mit dem Vater unseres Kindes und durch sein Verhalten Exfreund habe ich vereinbart das er bei der Geburt dabei ist, ich hoffe einfach davon aus das er sich wieder fängt und vieles auf Panik und Angst zurückzuführen ist.
Sein Verhalten klingt fast so. Aber das ist Dein mehrjähriger Partner. Also ich finde, er verhält sich wie ein 15jähriger, der seine Freundin geschwängert hat und meint, nun würde er sie heiraten müssen.

Wie alt ist er denn und denkt er "oh weh, ich muss jetzt mit der Frau eine Ehe eingehen"? Klingt alles auch wie kalte Füße wegen der Verantwortung.

Sein Verhalten würde mich so abstoßen, dass ich ihn als Partner nicht mehr wollen würde und dem Kind auch nicht zumuten wollen würde, ehrlich gesagt.

mischte er mir "etwas" ins Essen (das fand ich erst später heraus)
Konntest Du ihn noch verklagen? Wegen Körperverletzung z.B.?
Das ist ja grauenhaft.
 
  • #15
Das kommt mir leider etwas bekannt vor. Ich lernte 2017 einen Mediziner über Parship kennen, er hatte bereits Kinder wollte mit mir aber auch unbedingt noch eines. Es war eine liebevolle Beziehung . Als es dann soweit war, erzählte ich ihm, dass die Regel ausblieb und ich schwanger sein könnte, also noch ein ganz frühes Stadium, da war er plötzlich irritiert, verhielt sich nervös und freute sich nicht.
Beim gemeinsamen Abendessen mit seinen 3 kleinen Kindern aus erster Ehe mischte er mir "etwas" ins Essen (das fand ich erst später heraus) daraufhin wurde mir furchtbar schwindlig und übel und hatte heftige Bauchschmerzen, da er ein Arzt war, rief ich keinen Krankenwagen sondern vertraute seinen medizinischen Kenntnissen. Als ich auf die Toilette ging setzte die Blutung ein.... :-(
Ich hoffe, Du hast ihn angezeigt. Ob das juristisch als Mord gewertet wird oder als schwere Körperverletzung, weiß ich nicht, aber für meine Ansicht ist das ein Mord und auf keinen Fall mit dem vereinbar, was ein Arzt geschworen hat. In jedem Fall ist er seine Approbation los. Und wenn Du es ihm nicht mehr nachweisen kannst, so kannst Du immerhin damit an die Öffentlichkeit gehen. Der wäre dann erledigt.
Ich finde, Du solltest auf jeden Fall Anzeige erstatten und das bei der Ärztekammer melden. Bitte mach das. So eine Tat darf nicht ohne Strafe bleiben.
w, 39
 
  • #16
Ich hab ja auch schon viel gehört, aber das ist ein Hammer. Dein Ex ist ein Weichei und rennt einfach weg. Seine Tochter ist nicht besser.
Der Typ wäre für mich erledigt! Und ich würde sicherstellen, das er nach der Geburt Unterhalt bezahlt. Das ist das mindeste was er zu tun hat.
Du schaffst das auch ohne ihn! Lieber alleine und glücklich mit Kind, als so einen Volltrottel an meiner Seite.
 
  • #17
Dass er mit der Vaterrolle schon abgeschlossen hat und sich nicht mehr dazu bereit fühlt kann ich irgendwie verstehen, ist natürlich nicht der Idealfall aber kommt halt vor und da das Kind nicht geplant war ist es mMn auch etwas anders als bei einem geplanten seine Meinung zu ändern.
Den Unterhalt muss er natürlich bestreiten, die emotionale Rolle kann man ihm nicht aufzwingen.
 
  • #18
Mal abgesehen von seiner Reaktion bin mir ich halt nicht sicher ob sie wirklich seine Meinung nachplappert oder ob ihr Problem tiefer liegt. Aus seiner zweiten Ehe existiert noch ein sechsjähriges Kind, um das er sich sehr liebevoll kümmert.
Liebe Aurea
Ich habe den Verdacht, dass dieser Mann sehr viele Probleme hat und du einiges an "red flags" übersehen hast bis zu diesem Zeitpunkt. Dass er so ein liebevoller Vater ist, fällt mir schwer zu glauben. Immerhin wäre es ihm egal gewesen, wenn sein drittes Kind abgetrieben wird oder für immer von der Bildfläche verschwindet. Die Tochter scheint irgendwie auch schwer gestört - vielleicht ist es gut, wenn dein Kind nicht allzu viel Kontakt mit einer solchen Halbschwester haben muss.
Dein Ex hat zwei Kinder von zwei verschiedenen Frauen und ist jetzt noch mit dir zusammen gewesen, so was werte ich persönlich als schlechtes Zeichen. Denn das bedeutet ja, dass er sich schon zwei Mal aus einer Familie verabschiedet hat und jetzt gerade aus Familie Nummer drei flüchtet.
Mit dem Vater unseres Kindes und durch sein Verhalten Exfreund habe ich vereinbart das er bei der Geburt dabei ist, ich hoffe einfach davon aus das er sich wieder fängt und vieles auf Panik und Angst zurückzuführen ist.
Also nein, wenn man einen Rest Respekt vor sich selbst hat, nimmt man doch so einen Mann nicht mit zur Geburt. Das hat er nicht verdient. Und deine Freundschaft auch nicht! Sorry, aber wie willst du das verzeihen, dass er dich in so einem Moment im Stich lässt?
Nun denn.. er mag mit seinen bald drei Kindern und drei Exen überfordert sein. Aber für dich ist es das erste und ziemlich wahrscheinlich einzige Kind. Wenn du es behalten möchtest, lass' dir da von niemandem etwas anderes einreden.
Wünsche dir und dem Baby alles Gute.
 
  • #19
Das einfachste wäre, du gehst zum Rechtsanwalt und lässt dich beraten! Oder rufst in einer Kanzlei an, ob die das machen.
Und zu diesem "Herren" mal besser auf Abstand!!
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der zwei Kinder. Darunter ein sechsjähriges? Und mit dir schon mehrere Jahre zusammen? Da ist die Matratze noch nicht mal kalt ist die nächste Waermflasche da!
Kann der dann überhaupt Unterhalt zahlen?
Sonst muss halt wieder mal der Staat einspringen!
 
  • #20
Er hat mit dir Schluss gemacht und fordert die Freigabe zur Adoption? Gehts noch?
So oder so bist Du nicht mehr seine Freundin.
Warum war er überhaupt mit dir zusammen, wenn er sofort Schluss macht nur weil du schwanger bist. Nicht nur das Kind ist ihm Dorn im Auge, du bist es auch

Sei froh, dass Du ihn los bist und bringe dein Baby zur Welt
Lass dich nicht einschüchtern!!! Du bist eine erwachsene Frau, benimmt dich so. Es geht hier um dich und dein Leben.
 
  • #21
Das heißt, Du hattest weiter Deine Regelblutung ?
Ui, dass sowas möglich ist, habe ich nicht gewusst. Kann es ein, dass da etwas sehr große Sorglosigkeit mit im Spiel war`?

Naja, egal. Nun ist es halt so.

Plane einfach ohne ihn weiter. Spätes Mutterglück.
Naja, so viele zum Thema Kenntnisse über Wechseljahren.

Die FS hat geschrieben, das die erste Anzeichen schon da waren, sprich sie hat bestimmt erste Hitzewallungen bekommen und Blutungen waren entweder unregelmäßig oder haben sich komplett eingestellt, was aber noch nicht bedeutet, das die Frau gleich unfruchtbar ist.

Genau in diese Fase werden oft die Frauen schwanger, weil sie und der Mann meinen nicht mehr verhüten müssen.
Ich kenne etliche Wechseljahrenkinder.
Man schiebt auch die erste Schwangerschaftsanzeichen darauf ab.

Es ist langzeitiger Prozess, bis die Frau tatsächlich unfruchtbar wird, egal ob sie blutet oder nicht. Genau in diese Fase haben die Frauen sehr gute Schanzen schwanger werden, da es von den Mutter Natur als letzte Möglichkeit gesehen wird. Derjenige, die in jungen Jahren nicht schwanger geworden, werden oft in diese Fase schwanger. So viel zum Thema jung und fruchtbar.

Meine Oma ist mit 53 und Mama 56, tatsächlich unfruchtbar geworden. Meine Mama ist Hebamme und kennt sich aus.
Es heißt nicht umsonst Wechseljahren.

Liebe @Aurea
ich hätte den Mann aus meinem Leben ausgeschlossen, zum Wohle des Kindes, zumindest bis zum Geburt und erste ein paar Monaten.

Er will das Kind nicht. Hast du daran gedacht, das er als Vater, ohne deine Zustimmung, das Kind gleich nach den Geburt zum Adoption freigibt?
Ich kenne die gesetzliche Lage dazu nicht, aber mir läuft kalte Schaudern allein bei der Gedanke.

Schütze dich und dein Kind,
und wenn Baby da ist, kannst du es den unbeholfenen Papa zeigen, vlt wirst du ihn nach dem Geburt bekehren.
Warte aber ca erste 3 Monate ab, bis das Kind schöne erste Lächeln schenken kann.

Alles Gute und Liebe Grüße
W47
 
  • #22
Mal abgesehen von seiner Reaktion bin mir ich halt nicht sicher ob sie wirklich seine Meinung nachplappert oder ob ihr Problem tiefer liegt. Aus seiner zweiten Ehe existiert noch ein sechsjähriges Kind, um das er sich sehr liebevoll kümmert.
Ist sie mal mit dem kleinen zusammen (sie wohnt nicht mehr zu Hause) fallen Aussagen wie „ich habe dich überhaupt nicht mehr lieb“
Nach diesen weiteren Ausführungen stellt sich für mich die Sache folgendermaßen dar:
Die 20jährige Tochter findet es überhaupt nicht gut, dass ihr Vater ständig mit weiteren Frauen neue Kinder in die Welt setzt. Hat vielleicht was mit dem Erbe zu tun. Oder mit Aufmerksamkeitsdefizizen. Oder sonstige Beweggründe, die nur sie kennt. Sie wird ihm Vorhaltungen gemacht haben, warum er nicht besser aufpassen kann. Daher seine Angst, dass das mit der Tochter eskalieren könnte. Diese Tochter scheint ein furchtbares Biest zu sein, dass sie ihrer kleinen Halbschwester sagt, sie habe sie nicht mehr lieb. Insofern ist es unverantwortlich von ihren Erziehungsberechtigten, dass sie diese 20Jährige immer noch mit dem kleinen Mädchen zusammenbringen. Vielleicht hat die jetzt schon irreparable seelische Schäden bei der Kleinen angerichtet.

Liebe FS,
dein mehrjähriger Freund scheint eine Lusche zu sein, die im Leben nicht viel auf die Reihe bekommt. Warum scheiterte denn die Beziehung mit der Mutter des kleinen Mädchens? Etwa weil die Kleine kam und er merkte, dass er das nicht packt?

Er ist ein sehr schwacher Mann und seine älteste Tochter ein Biest. Beides Leute, die dich in der gegenwärtigen Situation ziemlich runterziehen. Ich halte es für besser, dass er der Geburt fernbleibt.

Falls ihr aber doch auf wundersame Weise miteinander verbandelt bleiben sollte, dann sieh zu, dass die 20Jährige nie mit deinem Kind allein ist. Es wird ihre Abneigung spüren.
 
  • #23
Erstmal vielen Dank für die vielen ermunterten und hilfreichen Zuschriften.

Manchmal geht das Leben Wege die man vorher nicht geplant hat und mit denen man erstmal umgehen muss. Ich hatte mein Leben bis zur Schwangerschaft auch anders geplant, aber ich bin mir sicher auch mit Kind kann das Leben schön und erfüllend sein. Nur weil es jetzt die geplanten Bahnen verlässt muss es nicht schlechter werden. Ich freue mich auch auf das kleine neue Wunder und bin mir sicher das ich es alleine genauso schaffe wie unzählige Frauen vor mir die in der Schwangerschaft von ihrem Partner verlassen wurden.

Das es in meinem Fall so ist das der werdende Vater aus meiner Sicht Angst vor neuer Verantwortung hat mag eine Fehleinschätzung meinerseits sein oder auch nicht. Ihm über einen begrenzten Zeitraum die „Tür offen zu halten“ Gefühle für unser gemeinsames Kind zu entwickeln und eine Verantwortung jenseits des monitären zu entwickeln halte ich nicht für falsch, zumal die Beziehung bis zum Bekanntwerden der Schwangerschaft gut lief und es auch keine Streitpunkte gab.

Kinder brauchen nach Möglichkeit beide Eltern, sofern diese auch fähig sind ihr Kind zu lieben und Gefühle hierfür entwickeln. Neben seiner erwachsenen Tochter hat er noch einen sechsjährigen Sohn aus zweiter Ehe, um den er sich sehr liebevoll kümmert, viel Zeit verbringt und mit dem wir als Paar auch gemeinsam viel unternommen haben. Der Kleine mag mich sehr und freut sich sehr auf sein baldiges Geschwisterchen und sollte mein Exfreund wirklich keine Emotionen und Zeit in unser gemeinsames Kind investieren obliegt es ihm dies seinem kleinen Sohn zu erklären.


Der Knackpunkt scheint mir neben der Ambivalenz in seinen Aussagen erst Freude, dann nach dem Motto „Oh Gott, am besten gar nicht - geht nicht auch Abtreibung oder Adoption - können wir einfach sehr gute Freunde sein?“ seine erwachsene Tochter aus erster Ehe zu sein. Mal davon abgesehen das auch uneheliche Kinder erbberechtigt sind wird da in Kürze ein kleines Wesen sein das - sofern er es sich dazu entschließt - ihrem Vater auch Zeit kosten wird. Schon ihren kleinen Halbruder aus seiner zweiten Ehe empfindet sie teilweise als „Ballast“, da fallen Aussagen wie „ich habe dich gar nicht mehr lieb“ wenn seine Hausaufgaben nicht ordentlich gemacht sind “ oder es folgt ein Migräneanfall wenn sie sich ein paar Stunden mit ihm beschäftigt hat. Als dieser zur Welt kam bzw in Planung war empfand sie ihren Vater hierfür auch als zu alt. Mit ihr habe ich mittlerweile den Kontakt abgebrochen bzw sie auf WhatsApp und Facebook blockiert. Ich muss mir von ihr nicht reinreden lassen oder solche Vorschläge gefallen lassen. Wir leben nicht im 18.Jahrhundert wo solche Aktionen bei nicht verheirateten Paaren ggf. noch üblich waren
 
  • #24
Ob sie Ihr Halbgeschwisterchen als Erbkonkurrenten sieht möchte ich nicht beurteilen. Als Selbstständiger hatte er letztes Jahr eine Steuerlast gegenüber dem FA von knapp 90.000, Ich verdiene zwar weit weniger als er, bin aber durch meinen Beruf (öD, Vollzeit, Bezahlung geh. Dienst) finanziell bisher nie von ihm abhängig gewesen. Bisher war es auch kein Thema zwischen uns wer wie viel verdient. Durch die Elternzeit / Elterngeld und abhängig wie schnell ich einen Kitaplatz / Tagesmutter bekomme bin ich allerdings schon auf Unterhalt angewiesen.
Da wäre eine Adoption für ihn die günstigere Lösung.

Leider kann er sich als Vater seiner erwachsenen Tochter gegenüber ihr nicht durchsetzen, trotz eigener Wohnung verlangt sie von ihm das er sich ein Wochenende im Monat (Ausnahme sie hat keine Zeit) um sie kümmert (zB in den Freizeitpark fährt oder eine Städtetour unternimmt) maßregelt ihn in seinem Haus und vor Dritten oder räumt einfach seine Schränke auf und schmeißt dann Sachen (von ihm aber auch von mir) weg, bzw schimpft über Lebensmittel in seinem Kühlschrank die nicht in ihr Ernährungskonzept passen (zu viel Fett oder Zucker), schreit ihn an oder schmeißt mit Sachen um sich. Zum Glück für unsere bisherige Beziehung war sie nicht jedes Wochenende bei ihm.

Da sie ja ein „armes“ Scheidungskind ist, ihre Mutter tot und er sehr wenig Zeit für in ihrer Kindheit hatte versucht er ihr Verhalten damit zu entschuldigen anstatt ihr konsequent Grenzen aufzuzeigen. Komischerweise ist er gegenüber seinem Sohn aus zweiter Ehe liebevoll konsequent in der Erziehung und lässt ihm nicht alles durchgehen.


Versucht er es bei seiner Tochter doch mal, dann meldet sie sich wochenlang nicht bei ihm. Trotz der Tatsache das er beruflich erfolgreich und durchsetzungsstark ist plagt ihn anscheinend ihr gegenüber immer das schlechte Gewissen in ihrer Kindheit seiner Karriere den Vorzug gegeben zu haben und meint sie hätte ja nur noch ihn.


Ich glaube mehr als abwarten, mich darauf einzustellen unsere Tochter alleine zu erziehen und in der Zwischenzeit alles relevante (Sorgerecht, Unterhalt, Taufe...) mit ihm zu regeln wird mir momentan nicht übrig bleiben.
 
  • #25
Also, das Schöne - es kommt ein gesundes Kind.
Nicht geplant, aber Du freust Dich?

Im Fazit ist das passiert, was öfters passiert und nicht immer vorhersehbar ist - Dein Freund hat sich als Vollpfosten entpuppt.
Hoffe nicht darauf, dass er zum liebevollen Vater mutiert, und es ein Happy End gibt. Das gibt es nur bei Inga Lingström & Co.

Rechne damit, er zahlt - vielleicht - ggf. mit Unterstützung des Jugendamtes. Das war es.
Vielleicht wird er eines Tages ein Papa, vielleicht würde dabei eine Familienberatungsstelle helfen. Aber nicht jetzt.

Momentan würde ich ihn aus meinem Leben verbannen, wer sich so äußert, den bräuchte ich nicht.
Ich würde mein Leben als AE planen, schauen, was es an Unterstützung gibt, was mit Familie ist, etc. Mich aufs Kind freuen, und mich und mein Zuhause vorbereiten.
Zu dem Typ würde ich den Kontakt abbrechen - und bei der Geburt dabei? Never.

W,50
 
  • #26
Angebot „nur sehr gute Freunde“, er möchte die emotionale Vaterrolle aber nicht übernehmen.

Vor einigen Tagen griff jetzt seine Tochter (Mitte Zwanzig) aus erster Ehe seine zweite Reaktion auf und legte mir nahe das Baby zur Adoption freizugeben (ihre Begründung: meine Beziehung zu ihrem Vater wäre gescheitert, das Kind hätte keine Chance auf junge, glückliche und verheiratete Eltern und auf eine große Familie und es würden sich so viele Paare ein Kind wünschen).
Die ganze Sippe ist doch nichtsnutzig. Wer jetzt hier wen angestachelt hat ist doch völlig gleichgültig. Er ist schlimm und so einen würde ich sicher nicht bei der Geburt dabei haben wollen. Er möchte nicht die "emotionale Vaterrolle" übernehmen. Er soll zahlen und sich weiter raushalten. Er ist genügend alt, um zu wissen, dass aus Sex ein Baby entstehen kann.

Und das Verhalten der Tochter ist unter aller Sau. Ob sie nun vom Vater angestachelt wurde oder von sich aus ihr Erbe schützen möchte, völlig egal. Ich würde mit der kein Wort mehr wechseln. Was masst die sich an, kaum zu glauben.

Schau was für Dich am besten passt und wie Du die Situation händeln kannst. Es hat Dir hier niemand zu sagen, was Du mit deinem Kind machen sollt - ganz sicher nicht so eine dreiste Göre und auch nicht der infantile Erzeuger.
 
  • #27
Ich hoffe, Du hast ihn angezeigt. Ob das juristisch als Mord gewertet wird oder als schwere Körperverletzung, weiß ich nicht, aber für meine Ansicht ist das ein Mord
w, 39
Zum Glück ist unser Strafgesetz hier nicht so abstrus wie Ihre Ansichten - ermorden kann man nur einen Menschen, bei Tieren oder einem humanoiden Fötus ist das nicht möglich und ich finde es auch schockierend, ein hirnloses Zellkonglomerat mit einem Menschen zu vergleichen. Allerdings stellt ein Schwangerschaftsabbruch gegen den Willen der Mutter ebenfalls einen Straftatbestand dar.

Der FS rate ich, sich auschließlich an ihren eigenen Wünschen zu orientieren. Für Männer, die keine Kinder wollen, gilt selbstverständlich das gleiche, wie für Frauen: sorgfältig verhüten und im Zweifel lieber nur kuscheln!
 
  • #28
Mal ganz nüchtern und sachlich betrachtet:

ich halte es wie @Vikky und @Kirovets.

Der Mann liebt dich nicht und er will auch kein Kind mit dir. Das ist erstmal der Fakt. Mach das Beste draus.

Abtreiben ist für dich keine Option, und du bist letztendlich auch die Einzige, die darüber entscheidet. Ist doch gut. Du behälst das Kind und der Vater muss sich halt damit abfinden.

Da sich der Kindsvater eh von dir getrennt hat, würd ich zu seiner sehr sympatischen Tochter sagen „geh mir aus der Sonne, du Küken“. Was hat die da überhaupt reinzukäsen? So ein halbes Kind kann doch einer Mittvierzigerin gar nicht das Wasser reichen, nimm die doch nicht so ernst?! Lass die einfach ablaufen.

Und verbuche den Kindsvater unter „ferner liefen...“. Der darf schön zahlen, aber du hast nun wenigstens ein Kind. Wenn er das nicht gewollt hat —> nun, man muss manchen erwachsenen Männern immer noch beibringen, dass Verhütung nicht nur Frauensache ist. Und selbst wenn du dreimal behauptest, in der Menopause zu sein, wenn ich partout kein Kind will, verlasse ich mich nicht darauf.

Also mach dir ein schönes Leben mit deinem Kind.
 
  • #29
Wow, was für eine Nummer?!? Wie kann man sich auf seinen Gefühlen so drauf rumtrampeln lassen??
Ich frage mich wo dein Selbstwert bleibt, ich frage mich wo dein Selbstbewusstsein ist, ich frage mich wo dein Selbstvertrauen geblieben ist, ich sage dir, was ich gemacht hätte, was ich machen würde, ich hätte mit ihm sofort für immer Schluss gemacht, Kontaktabbruch - Ende, Punkt! Er hätte somit mit der Sache nichts mehr zu tun, und seine Tochter schon zweimal nicht! Auch hätte ich mich auf die Tochter nicht eingelassen, und ich würde niemals dulden, dass er bei der Geburt dabei sein könnte! Als Vater hat er sich selbst mit seinem Verhalten ins Aus gebracht! Er ist lediglich Kinderzeuger und darf bezahlen, Ende!
In dem Fall kann ich @IM nur beipflichten. Mir ist absolut schleierhaft, warum Du so einen rueckgratlosen, wetterwindischen Mann, der Dich derart verletzt hat, bei einem so intimen und verletzlichen Ereignis wie einer Geburt dabei haben willst.
Lass ihn los.
Endgültig.
Wenn es Dir hilft, so kann er später ja jedes zweite Wochenende das kleine als biologischer Vater betreuen. Aber Du suchst Dir langfristig bitte einen verantwortlichen, loyalen und unterstützenden Mann!!

Und die Übergriffigkeiten seiner Rotzgoere hätte ich mir als werdende Mutter schon im ersten Satz verboten.

Alles Gute
 
  • #30
Wenn es Dir hilft, so kann er später ja jedes zweite Wochenende das kleine als biologischer Vater betreuen. Aber Du suchst Dir langfristig bitte einen verantwortlichen, loyalen und unterstützenden Mann!!
Und die Übergriffigkeiten seiner Rotzgoere hätte ich mir als werdende Mutter schon im ersten Satz verboten.
Niemals hilft das FS, den "nur Kindeserzeuger" mit in die Betreuung aufzunehmen, für mich käme nur ein konsequenter Kontaktabbruch für immer in Frage, ich frage mich gerade, kann man sich tatsächlich noch mehr verletzen lassen, auch und gerade zum Wohle des Kindes, Verhaltensweisen übertragen sich! Der absolute Hammer dabei ist jedoch, dass der Obermegafeigling seine Tochter vorschiebt, um genau seine Meinung der schwangeren Frau mitzuteilen, einen noch größeren Hammer gibt es nicht! Dass FS sich diesbezüglich auch noch einlässt, bestätigt mir, meine umfangreichen Erkenntnissen, welche Defizite mit meinen berühmten "S" bei ihr vorhanden sein müssen! Es gibt nur eines, alle Reißleinen sofort zu ziehen, Ende, Pasta, Punkt!